ZWO Seestar S50 auf EQ-Plattform sinnvoll?

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thludwig

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Tach zusammen.

Ich hab das Thema mal im Anfängerbereich gestartet, weil ich denke, das ist das Zielpublikum des Seestar und da zähle ich mich dazu.

Ich habe für mein Newton mit Dobson eine Geoptik Eartha EQ-Plattform. Würde das funktionieren, wenn ich das Stativ mit Seestar da drauf stelle? Oder würde das mit den Bemühungen des Seestar, die Erdrotation einigermaßen (manche sagen, mehr schlecht als recht) auszugleichen, kollidieren und stören und wäre sogar kontraproduktiv?
Schöne Feiertage!

Gruß
Thorsten
 
Dazu gibts ein paar YT-Videos und wenn sich nicht täglich Wolken ins Bild schieben würden, hätte ich das schon ausprobiert.
Es gibt dazu 2 Varianten. Zum einen die einfache, bei der man das Gehäuse (also die optische Achse) auf Polaris ausrichtet und dann eine Horizontal Calibration ausführen läßt ( das normale Leveln überspringen) oder die Aufwendigere Methode, bei der man im Prinzip genauso vorgeht, aber...
Hier wird aber dem S50 über die APP eine "Fake-Position" am Norpol vorgespielt durch GPS-Daten-Manipulation.
Mit dieser Methode sind dann auch Objekte unterhalb des ermittelten Horizontes möglich.

Suche mal in YT nach den Videos von "Cuiv, the lazy Geek".

Grüße
Hartmut
 
Hallo Thorsten,

da die empfohlene totale Belichtungszeit für bereits vorzeigbare Aufnahmen (bei z.B. Bortle 4) in der Regel 30 Minuten total beträgt, dürfte bei Ausrichtung nach Ost/West die Alt/Az Nutzung ohne EQ-Platform ausreichend sein, um kaum von Bildfelddrehung betroffen zu sein.

Ganz zu schweigen vom eingeschränkten Südhorizont bei EQ-Modifikation.

Gruß,
Peter

1711726584062.png
 
Hoppla....sorry für die späte Rückmeldung. (Wann habe ich die Benachrichtigung über neue Beiträge in "meinem" Thema deaktiviert?)

@casati ich hab im Süden eh Häuser stehen, dieser Nachteil würde also kaum ins Gewicht fallen ;-)
@elythomaslumber die Videos schau ich mir mal an. Man müsste dem Seestar halt sagen können, richte dich aus und dann mach nix mehr außer Licht sammeln

Gruß
Thorsten
 
Hallo,
es gibt erste Bedenken, dass die Achsen dadurch einseitig belastet würden (eigentlich bei dem Plastik-Konstrukt kein Wunder).
Ich habe für mich entschieden, wenigstens in der Garantie-Zeit auf solche Experimente zu verzichten, auch wenn es reizvoll ist.

Was meint ihr?
 
Hallo,
es gibt erste Bedenken, dass die Achsen dadurch einseitig belastet würden (eigentlich bei dem Plastik-Konstrukt kein Wunder).
Ich habe für mich entschieden, wenigstens in der Garantie-Zeit auf solche Experimente zu verzichten, auch wenn es reizvoll ist.

Was meint ihr?
Ich halte es ebenso - habe allerdings nur EAA-Ansprüche (totale Aufnahmezeit in der Spitze eher bei max. 30 Minuten/Objekt), da ich mir die Zeit für aufwendige Nacharbeit, die von ausgezeichneten Astrofotografen im Forum aufgewendet wird, sparen möchte. Quasi "angewandtes Pareto-Prinzip", weil auch Wetter und Lichtverschmutzung immer einschränkender auf die Beobachtungspraxis wirken.

Gruß,
Peter
 
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