ZWO Seestar S50 Pro | Vorstellung heute um 16 Uhr (deutsche Zeit)

Zitat Surak: "Die Akzeptanz des unvermeidbaren schafft inneren Frieden"
Das Studium der Logik in Kombination mit Emotionaler Kontrolle und Mediationstechniken führt unweigerlich zu mehr Verständnis und Mitgefühl welche das Ziel jeder fortgeschrittenen Spezies sein sollte, letztlich ist das Universum ein Ort unendlicher Vielfalt in unendlichen Kombinationen. Lebt lang und erfolgreich:alien:
 
Die Bezeichnung Spielzeug trifft noch auf alle Seestars zu :p Ist natürlich etwas überspitzt, weil für den Preis doch einiges geboten wird.
Den Einsteigern oder alten Menschen, die körperlich nicht mehr besonders fit sind, will ich solche Geräte natürlich nicht madig machen.

Wenn ich weiß, dass ich mit der in der Astrofotografie üblichen Ausrüstung bessere Ergebnisse erreiche, sind für mich die gewonnen Daten mit Seestar und Co. eigentlich wertlos, weil ich halt weiß, mit der vorhandenen Ausrüstung geht es besser.

Hatte seinerzeit das S50 vorbestellt gehabt, müssten 400$ gewesen sein. Konnte damals schon ziemlich gut einschätzen, was einen erwartet.
Das Ding war für die Verwandtschaft gedacht, aber von ihnen zeigt kaum einer Interesse. Also wurde das S50 nach paar Versuchen schnell verkauft.
 
Ich sitz bei ner ASIAir auch bloß mit nem Tablet rum tippe drauf rum . Im ende nix anderes wie ein Smart Teleskop mit Tablet. Und viele die jetzt kleine APO´s haben und das Rig schon fertig montiert ist, tragen es nur noch schnell raus und fertig. Auch wenn ich NINA verwende das selbe. Vorgefertigte Templates, dann noch GO und man kann schlafen gehen.

Und wenn ich mir die Bilder in den Foren so anschaue, dann frag ich mich für was manche zig tausende Euro ausgegeben haben. Das bekommt ein Smarti auch hin.
Es ist nicht immer die Ausrüstung die zählt.

Und wenn man mal ehrlich ist, die Smart Teleskope stehen gerade mal am Anfang. Die Hersteller testen meiner Meinung wie die Leute die Produkte annehmen.
Da wird noch einiges kommen.
 
In meinem Fall eine HD-Montierung mit gutem Stativ, ASIAir, Kameras mit APS-C Sensoren und verschiedene Optiken. Halt das übliche.
Das bekommst Du aber eben nicht zum Preis eines smarten Teleskops. Es ist doch schlicht auch die Frage des eigenen Anspruchs und der Perspektive. Hinzu kommt noch die Erwartungshaltung und die Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen und schlussendlich die des Aufwands und Kosten. Ich denke wir verlieren als Hobbyastronomen da auch schnell den Blick. Wir sitzen in der Materie, die Ausrüstung und Umgang damit bekannt und ebenso die Möglichkeiten und Notwendigkeiten - genauso wie die Schwachstellen und Optimierungsmöglichkeiten. Und trotzdem bedient das Smartie eine Unkompliziertheit und Transportabilität, die ein modulares Setup nicht mitbringt, selbst wenn es ein kleines Apo-Rig ist.

Das S50 löst bei meinen Gästen regelmäßig Entdeckerbegeisterung aus, wiederholt und immer wieder. Natürlich ist es kein Vergleich zu meinem Apo. Das soll es aber auch gar nicht. Ich finde diese Vergleiche daher auch unsinnig. Wer ein Smartie will, kauft ein Smartie, wer ein Apo will kauft ein Apo. Beide Systeme konkurrieren bei mir nicht, sie sind unterschiedliche systemische Ansätze - in Möglichkeiten, Qualität und Preis.

CS Thomas
 
Tja und das hätte man machen sollen ... nen 70er oder 80er APO / Rig als Smartteleskop ... das ganze bissl günstiger und ebend in einem Gerät.
Verstaut in nem Rucksack und nicht in der Styropor Kiste.

Aber naja :y:
 
Und wenn ich mir die Bilder in den Foren so anschaue, dann frag ich mich für was manche zig tausende Euro ausgegeben haben. Das bekommt ein Smarti auch hin.
Es ist nicht immer die Ausrüstung die zählt.

Das bekommst Du aber eben nicht zum Preis eines smarten Teleskops. Es ist doch schlicht auch die Frage des eigenen Anspruchs und der Perspektive. Hinzu kommt noch die Erwartungshaltung und die Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen und schlussendlich die des Aufwands und Kosten.
Ich will die Ausrüstung auch nicht unter 1000€ bekommen, gutes Gerät kostet mehrere tausend Euro.
Genau, ich habe den Anspruch mit der von mir noch bezahlbaren Ausrüstung möglichst gute Ergebnisse zu erreichen.
Das schaffen die Smartteleskope noch nicht und werden auch zukünftig nicht, falls sie möglichst auf geringen Preis und Kompaktheit ausgelegt sind.
Wenn ich die zitierte Aussage von @Dublone und viele ähnliche Aussagen lese, zweifle ich immer mehr an unserer Gesellschaft.
Ist dann letztendlich müßig irgendwelche Diskussionen zu führen.
 
Ich hatte doch deutlich genug geschrieben, dass ich mich über die erfahrenen Astrofotografen mit guter Ausrüstung wundere, staune, die sich zum Teil den Smartis enthusiastisch widmen.
 
Ja, das wissen wir ja nun...

Gruß Horst
 
Tja und das hätte man machen sollen ... nen 70er oder 80er APO / Rig als Smartteleskop ... das ganze bissl günstiger und ebend in einem Gerät.
Verstaut in nem Rucksack und nicht in der Styropor Kiste.

Aber naja :y:
Ich glaube nicht, dass ein S70 oder S80, so es diese Geräte jemals geben wird, in einen Rucksack passen wird. Vielleicht in einen XXL Rucksack, mit dem man mehrtägige Touren macht. Viel billiger als ein konventionelles Rig wird das dann auch nicht werden. Eher könnte man bei den Smartscopes darüber nachdenken, größere Sensoren einzubauen, um wirklich gute Weitfeldfotos zu machen. Ich würde gerne mein Weitfeldrig aus Askar50P, Asi2600mc Air, Juwei 14 in einem Smartscope vereint sehen. Das wird dann aber sicher auch 2000 Euro kosten, wahrscheinlich mehr. Natürlich ist das dann mindestens 1000 Euro billiger als das normale Rig, aber die Frage ist dann, wie erfolgreich das auf dem Markt sein würde. Die Smartscopes sind eben auch aufgrund des Preises attraktiv. Wer anfängt, der ist damit sehr gut bedient. Eine Konkurrenz für konventionelle Rigs sind sie nicht und wollen es auch gar nicht sein. Trotzdem kann man damit tolle Fotos machen, wie hier im Forum von versierten Leuten bewiesen wird.

CS Olaf
 
Hallo,

mal ne einfache Frage:
Wie ist eigentlich das Guiding beim S50 respektive S50+ realisiert oder gibt es keines?

Gruß
Über die neuesten Geräte bin ich nicht informiert, weil mich die Smartis allgemein nicht wirklich interessieren.
Ein S50 und ähnliche Geräte führen azimutal gleichzeitig in beiden Achsen nach, natürlich ohne Autoguiding.
Die eher groben Zahnräder aus Plastik schaffen auch kein zusätzliches Vertrauen.
Dabei kommt noch die blöde Bildfelddrehung in Spiel bei den schon eh winzigen Sensoren.
Die aktuellen Modelle haben etwas größere Sensoren. Teure Smartis hatten einen Bildfeld-Derotator.
 
Warum schreibt man dann in einem Smart Teleskop Thread? Das wäre ja genauso wenn der MAC User in einem Windows Forum schreibt Er mag kein Windows ;)
 
…anfangs habe ich die teilweisen Empörungen als etwas überzogen gesehen aber inzwischen geht es hier wirklich mehr und mehr um rhetorische Tiefschläge und Provokation. Ein Fall für aktive Moderation , bitte!
 
Dabei kommt noch die blöde Bildfelddrehung in Spiel bei den schon eh winzigen Sensoren.
Die aktuellen Modelle haben etwas größere Sensoren. Teure Smartis hatten einen Bildfeld-Derotator.
Wie Klaus schon schrieb: Die Seestars führen im EQ-Modus nach. Auch die Dwarfs können das. Die Bildfeldrotation ist da kein Problem mehr. Ob Guiding für Smarties jetzt sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Die Teleskope leben ja von ihrer Einfachheit - hinstellen, einschalten und fertig. Ob Guiding noch in das Konzept passt, vermag ich nicht zu beurteilen.

CS,
Ulrike
 
Hallo,

also, ich danke euch für die Aufklärung. Ich entnehme euren Beiträgen, daß es nur die mechanische Nachführung gibt aber kein aktives Guidung.

Gruß
Nein, aktives Guiding gibt es nicht, da du aber eh nur sehr kurze Aufnahmen machst, braucht's das auch nicht. Im Alt/az-Modus bist du auf zehn Sekunden beschränkt, im Äquatorialmodus solltest du nicht über 30 s gehen. Bei so kurzen Belichtungszeiten bräuchte ich mit meinem dem Seestar S30Pro in etwa äquivalenten Setup aus Redcat 51, ASI585 und Juwei 17 auch kein aktives Guiding.

Ist halt eine Abwägung, ZWO will das Gerät portabel und relativ günstig halten. Guiding und dann, weil wir natüriich sofort fünf Minuten lang auf ein Target draufbretzeln wollen, Kühlung würde das Gerät halt nochmal vergrößern.

Antje
 
Ja, der EQ-Modus wurde später auch beim älteren S50 integriert. Ist mir bekannt und hätte ich nicht unterschlagen sollen.
Die einfachste Nutzung mit hinstellen und loslegen ist dann die azimutale Nachführung.
 
Hallo,

also, ich danke euch für die Aufklärung. Ich entnehme euren Beiträgen, daß es nur die mechanische Nachführung gibt aber kein aktives Guidung.

Gruß
Hi,
Seestar bezeichnet es als ein "virtuelles" Guiding. Aber wie schon erwähnt, braucht es wegen der kurzen Belichtung nicht. Ich denke mal, das die meisten Nutzer eh im EQ-Modus fotografieren.
 
Stellt euch vor, euer Kofferraum ist schon mit dem teuren Equipment am Limit.
Jetzt ist, trotz Kollegen, aber noch genug Platz am Feldweg für weiteres Equipment.
Na kommt ihr drauf? :giggle:

Btw. mit BxT ML5 braucht man sich um schlechte Nachführung und miese Optiken auch keine Gedanken mehr machen...
 
Es gibt auch hier bereits einen Thread zum Draco:


Er soll wohl auch dieses Jahr noch erscheinen, Details sind aber wenige bekannt. alles weitere im verlinkten Thread.

CS Thomas
 
Stellt euch vor, euer Kofferraum ist schon mit dem teuren Equipment am Limit.
Jetzt ist, trotz Kollegen, aber noch genug Platz am Feldweg für weiteres Equipment.
Ich bin wohl nicht enthusiastisch genug, der Kofferraum meines Kombis ist vielleicht zu einem Drittel voll.

Na kommt ihr drauf? :giggle:

Btw. mit BxT ML5 braucht man sich um schlechte Nachführung und miese Optiken auch keine Gedanken mehr machen...
Und wer soll diese Langeweile auf Dauer ertragen :p
 
Die Google KI spuckt bereits nach „wenigen Stunden Klarheit“ eine interessante Zusammenfassung zu dem genutzten Sensor raus welcher aktuell wohl für Diskussionen im Netz sorgt. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen der sich (so wie ich) noch nicht so auf dem Gebiet auskennt:

ZWO verbaut im Seestar S50 Pro keinen Sony-Sensor, sondern setzt auf den OmniVision OS08B10. Viele Käufer hatten im Vorfeld fälschlicherweise erwartet, dass wie beim kleineren Seestar S30 Pro der populäre Sony IMX585 Sensor zum Einsatz kommt. [1, 2, 3]
Der Sensor-Vergleich direkt bezogen auf das Seestar S50 Pro:

OmniVision OS08B10 (Verbaut im S50 Pro)

  • Technologie: Moderner 1/1.2" Sensor mit 8,3 Megapixeln (4K), 2,9 µm Pixelgröße sowie PureCel Plus-S und Nyxel-Infrarottechnologie. [1, 2, 3]
  • Vorteile: Exzellente Low-Light-Performance durch hohe Nahinfrarot-Empfindlichkeit. Er ist zwei Jahre jünger in der Entwicklung als die ältere Sony-Konkurrenz. [1, 2]
  • Praxisleistung: Erste Messungen und Testberichte von Astrofotografen zeigen, dass der Sensor extrem rauscharm arbeitet und durch die 4K-Auflösung in Kombination mit der neuen Quadruplet-Optik gestochen scharfe Sterne liefert. [1, 2]

Sony IMX585 (Gegenstück / Erwartung)

  • Vergleich: Bei der Quanteneffizienz (QE) – also wie viel Prozent des eintreffenden Lichts der Sensor tatsächlich in ein Signal umwandelt – liegt der Sony IMX585 in Labormessungen minimal vor dem OmniVision-Sensor. [1, 2]
  • Unterschied: In der realen Astro-Praxis ist dieser minimale Unterschied beim S50 Pro kaum wahrnehmbar. Der OmniVision-Sensor kompensiert dies durch seine moderne Architektur hervorragend. [1, 2]
Fazit: Der verbaute OmniVision-Sensor im S50 Pro ist keineswegs eine „minderwertige Sparvariante“. Er wurde von ZWO gezielt ausgewählt, um echtes 4K-Deep-Sky-Imaging zu ermöglichen, und schlägt sich in ersten Praxis-Reviews hervorragend gegen klassische Sony-Sensoren.
 
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