Jan-Fre
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Hallo Allerseits,
ich möchte hier einmal gerne nach Rat suchen. Ich bin Anfänger im Bereich Astrophotographie, habe aber schon paar (zumindest für mich) recht schöne Aufnahmen gemacht. Ich stoße derzeit aber bei der Bildverarbeitung mit Pixinsight (aktuelle Version auf Mac) an Grenzen.
Das Problem scheint zu sein, dass meine Light-Bilder durch die Flats etwas „über-korrigiert“ werden. Anbei ein Bild, auf dem man das gut sehen kann (integr. Light, autostretch mit STF in PI). Nach außen hin wird das Bild heller, und im unteren Bereich gibt es eine helle Kannte. Diese stammt „irgendwie“ aus der Kamera. Anbei auch einmal das gemittelte Flat. Man erkennt, dass die Bereiche, die auf dem Flat dunkel erscheinen, auf dem integrierten Light heller sind. Es würde also irgendwie mit einem (geringfügig) falschen Skalierungsfaktor beim Korrigieren gearbeitet.
Ich kriege das leider einfach nicht in den Griff. Klar, ich kann dies über die Background Extraction weitgehend reduzieren. Das klappt aber nicht gut, wenn das Motiv keinen homogenen Hintergrund (wie z.B. die Nebel bei den Pleiaden) hat. Auch Staubkörner auf dem Sensor werden „über-korrigiert“. Das muss man doch irgendwie „richtig“ in den Griff kriegen. Nur wie?
So mache ich die Bilder: 8“-Newton (Skywatcher 200PDS) und Canon EOS 5d MK III (Vollformat) astromodifiziert von Baader. IEQ45 Pro und ASIair (neuste Softwareversion, ja, das Ding funktioniert richtig gut!), Aufnahme mit Dithern. In das Bild flossen 60 Lights (30s Belichtung), 60 Darks (30s), 60 Flats (Verteilungsmaxima nicht ganz in der Mitte des Spektrums) und 200 Bias. Die Inhomogenitäten in dem Bild kommen primär von der Newton-Optik und der DSLR.
Ich habe auch einen kleinen Refraktor, der eine viel hochwertigere Optik hat (TS86SDQ), dadurch ein homogener ausgeleuchtetes Bild. Hierbei habe ich fast keine solchen Probleme. Aber ich möchte natürlich auch mit dem Newton gute Aufnahmen machen können. Ich schreibe hier einmal die Schritte, die ich angewendet habe. Ich wäre WIRKLICH SEHR DANKBAR, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Das wäre wirklich super.
Ich orientiere mich an dem PI-Tutorial (2.2) von Martin Völkel. Ich muss zugeben, dass mir die grundlegenden Prinzipien des Workflows klar sind, es gibt aber viele Parameter, von denen ich nicht genau weiß, „was, warum, welche Folgen, warum besser,... oder in meinem Fall besser nicht?“. Hier einmal die einzelnen Schritte, die ich nutze:
1. Bias Integrieren.
Combination: Average
Normalization: No Normalization
Weights: Don’t care
Scale estimator: Iterative k-sigma….
Rejection: Linear fit clipping
Normalization: No normalization.
2. Darks integrieren:
Gleiche Parameter wie in Schritt 1.
3. Flats kalibrieren:
Mit Bias und Masterdark (hier: Haken bei Calibration und Optimization)
4. Flats integrieren:
Combination: Average
Normalization: Multiplicative
Weights: Don’t care
Scale estimator: Iterative k-sigma….
Rejection: Linear fit clipping
Normalization: Equalize fluxes
3. Lights kalibrieren:
Mit Bias, Masterdark (hier: Haken bei Calibration und Optimization) u. Masterflat (nicht kalibrieren, da es das ja schon ist)
4. Debayer
5. Star Alignment
6. Lights integrieren.
7. weiteren Schritte Color.... stretchen, etc.
Ich selbst habe mich einmal im Internet umgesehen und auch bemerkt, dass es viele andere PI-Nutzer zu geben scheint, die dieses Problem haben oder hatten. Ich werde jedoch – ganz ehrlich – nicht immer schlau aus dem, was da geschrieben steht. Es wurde an mehreren Stellen empfohlen, den Haken bei „optimize“ beim Kalibrieren zu entfernen, da PI dann weniger auf die Rauschreduzierung Wert liegt. Habe ich probiert, hat aber nicht viel gebracht. Ich schätze, dass irgendein Skalierungsfaktor beim Korrigieren der Lights durch das Masterflat nicht stimmt. Oder liegt es daran, dass beim Integrieren der Flatbilder multiplikativ gearbietet wurde, die Fluxes angeglichen oder andere Weights benutzt worden sind. Mit diesen Dingen kenne ich mich nicht aus. Es gibt hier (aus meiner Sicht) eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Ich könnte jetzt sicher wochenlang herumprobieren. Aber vielleicht ist es ja recht einfach.... vielleicht weiß es ja jemand hier J
Es wäre total super, wenn mir jemand helfen könnte. Ich habe auch andere Tutorials gesehen, aber irgendwie half das nicht....
Vielen Dank und viele Grüße
Jan
ich möchte hier einmal gerne nach Rat suchen. Ich bin Anfänger im Bereich Astrophotographie, habe aber schon paar (zumindest für mich) recht schöne Aufnahmen gemacht. Ich stoße derzeit aber bei der Bildverarbeitung mit Pixinsight (aktuelle Version auf Mac) an Grenzen.
Das Problem scheint zu sein, dass meine Light-Bilder durch die Flats etwas „über-korrigiert“ werden. Anbei ein Bild, auf dem man das gut sehen kann (integr. Light, autostretch mit STF in PI). Nach außen hin wird das Bild heller, und im unteren Bereich gibt es eine helle Kannte. Diese stammt „irgendwie“ aus der Kamera. Anbei auch einmal das gemittelte Flat. Man erkennt, dass die Bereiche, die auf dem Flat dunkel erscheinen, auf dem integrierten Light heller sind. Es würde also irgendwie mit einem (geringfügig) falschen Skalierungsfaktor beim Korrigieren gearbeitet.
Ich kriege das leider einfach nicht in den Griff. Klar, ich kann dies über die Background Extraction weitgehend reduzieren. Das klappt aber nicht gut, wenn das Motiv keinen homogenen Hintergrund (wie z.B. die Nebel bei den Pleiaden) hat. Auch Staubkörner auf dem Sensor werden „über-korrigiert“. Das muss man doch irgendwie „richtig“ in den Griff kriegen. Nur wie?
So mache ich die Bilder: 8“-Newton (Skywatcher 200PDS) und Canon EOS 5d MK III (Vollformat) astromodifiziert von Baader. IEQ45 Pro und ASIair (neuste Softwareversion, ja, das Ding funktioniert richtig gut!), Aufnahme mit Dithern. In das Bild flossen 60 Lights (30s Belichtung), 60 Darks (30s), 60 Flats (Verteilungsmaxima nicht ganz in der Mitte des Spektrums) und 200 Bias. Die Inhomogenitäten in dem Bild kommen primär von der Newton-Optik und der DSLR.
Ich habe auch einen kleinen Refraktor, der eine viel hochwertigere Optik hat (TS86SDQ), dadurch ein homogener ausgeleuchtetes Bild. Hierbei habe ich fast keine solchen Probleme. Aber ich möchte natürlich auch mit dem Newton gute Aufnahmen machen können. Ich schreibe hier einmal die Schritte, die ich angewendet habe. Ich wäre WIRKLICH SEHR DANKBAR, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Das wäre wirklich super.
Ich orientiere mich an dem PI-Tutorial (2.2) von Martin Völkel. Ich muss zugeben, dass mir die grundlegenden Prinzipien des Workflows klar sind, es gibt aber viele Parameter, von denen ich nicht genau weiß, „was, warum, welche Folgen, warum besser,... oder in meinem Fall besser nicht?“. Hier einmal die einzelnen Schritte, die ich nutze:
1. Bias Integrieren.
Combination: Average
Normalization: No Normalization
Weights: Don’t care
Scale estimator: Iterative k-sigma….
Rejection: Linear fit clipping
Normalization: No normalization.
2. Darks integrieren:
Gleiche Parameter wie in Schritt 1.
3. Flats kalibrieren:
Mit Bias und Masterdark (hier: Haken bei Calibration und Optimization)
4. Flats integrieren:
Combination: Average
Normalization: Multiplicative
Weights: Don’t care
Scale estimator: Iterative k-sigma….
Rejection: Linear fit clipping
Normalization: Equalize fluxes
3. Lights kalibrieren:
Mit Bias, Masterdark (hier: Haken bei Calibration und Optimization) u. Masterflat (nicht kalibrieren, da es das ja schon ist)
4. Debayer
5. Star Alignment
6. Lights integrieren.
7. weiteren Schritte Color.... stretchen, etc.
Ich selbst habe mich einmal im Internet umgesehen und auch bemerkt, dass es viele andere PI-Nutzer zu geben scheint, die dieses Problem haben oder hatten. Ich werde jedoch – ganz ehrlich – nicht immer schlau aus dem, was da geschrieben steht. Es wurde an mehreren Stellen empfohlen, den Haken bei „optimize“ beim Kalibrieren zu entfernen, da PI dann weniger auf die Rauschreduzierung Wert liegt. Habe ich probiert, hat aber nicht viel gebracht. Ich schätze, dass irgendein Skalierungsfaktor beim Korrigieren der Lights durch das Masterflat nicht stimmt. Oder liegt es daran, dass beim Integrieren der Flatbilder multiplikativ gearbietet wurde, die Fluxes angeglichen oder andere Weights benutzt worden sind. Mit diesen Dingen kenne ich mich nicht aus. Es gibt hier (aus meiner Sicht) eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Ich könnte jetzt sicher wochenlang herumprobieren. Aber vielleicht ist es ja recht einfach.... vielleicht weiß es ja jemand hier J
Es wäre total super, wenn mir jemand helfen könnte. Ich habe auch andere Tutorials gesehen, aber irgendwie half das nicht....
Jan