Stellina von Vaonis weitere Fakten

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Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo nochmal,

in diesem


geschlossenen Thread blieben viele Fragen offen, da noch zu wenige der erhofften Erfahrungsberichte vorlagen.

Eine der Fragen, Post #100:

Hallo,

der Astroshop schreibt in den technischen Daten das gerade mal 200 Objekte in der Datenbank zu finden sind. Gemessen am Preis wäre mir das zu wenig und ein Grund ein solches Gerät nicht zu kaufen. Oder wird da mit der Zeit über Updates nachgereicht?

Viele Grüße,
Björn


ist nun definitiv geklärt.
Die Datenbank enthält nur diese 200 Objekte.

Darüber hinaus ist auch klar, dass nur diese ausgewählten Objekte angefahren werden können, eine freie Positionierung ist nicht möglich.
Über diese Tatsache und weitere bekannt gewordene Erfahrungen, Updates und Erweiterungen, deren Möglichkeiten, deren Kostenpflichtigkeit und einen zeitlichen Rahmen wird z.b. hier


berichtet und spekuliert.

200 Objekte sind schon für die visuellen Möglichkeiten mit einem 80 mm ED-Refraktor sehr wenig, wenn man bedenkt, dass man einen Messier-Marathon (106 Objekte) mit einem 10x50 Fernglas machen kann und es gibt noch einen Haufen NGCs (Sternhaufen, Gasnebel pp) die lohnender sind als manches Messier Objekt.
Für den im Stellina eingebauten, rein fotografisch ausgelegten 80er ED ist das eine extreme Beschneidung verhandener Möglichkeiten.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Eigentlich macht es wenig Sinn auf dieses Thema zu antworten. Hier geht es um nichts anderes, als um die Bestätigung eigener Werturteile.

Dennoch kurz zur Relativierung: Mit dem fest verbauten Teleskop und Sensor schränkt sich die Auswahl sinnvoll abbildbarer Objekte automatisch ein. Das ist systemimmanent und offenbar Ergebnis einer bewussten Abwägung zwischen Flexibilität und Simplizität.

Wenn man das Ergebnis dieser Abwägung in der Summe ablehnt, macht es überhaupt keinen Sinn, sich einzelne Aspekte herauszugreifen und zu kritisieren. Das war schon bei der Preisdiskussion so. Wobei ich die sowieso nie verstanden habe: Wir leben in einer Marktwirtschaft und Angebot und Nachfrage definieren Produkte und Preise.

Dieser Aspekt hingegen hat an sich einen inhaltlichen Wert: Fragt ein Interessent nach dem Produkt, kann man ihm seine Möglichkeiten und Einschränkungen nennen. Aber extra ein Thema eröffnen? Und dann nichtmal kurz reflektieren, was die Gründe für die Beschränkung sein könnten und ob das vielleicht insgesamt sinnvoll sein könnte? Ich halte das für nicht konstruktiv.

Viele Grüße
Sebastian
 
Danke für den Hinweis.
Echt etwas verrückt dass man ein so hochpreisiges Gerät dermassen beschneidet.

Schöne Grüße
Marc
 
Hallo Sebastian,

ich habe die Antwort eine offen gebliebene Frage aus einem Vorläuferthread nachgeliefert in dem man nicht mehr antworten kann.
Zudem werden im verlinkten Tread aus dem Nachbarforum weitere Aspekte diskutiert auf die Du Dich hier beziehst.
Das Stellina und neue Erkenntnisse dazu sind also weiterhin für das Marktgeschehen von Interesse.
Ich habe es allerdings bewusst vermieden, alle Infos aus den beiden in meinem Startbeitrag verlinkten Threads nochmal hier zu verschriften. Wozu sonst sind Links da?

Das

......Dieser Aspekt hingegen hat an sich einen inhaltlichen Wert: Fragt ein Interessent nach dem Produkt, kann man ihm seine Möglichkeiten und Einschränkungen nennen.....

ist unser gemeinsamer Nenner.
Ansonsten bin nicht nur ich in dem Fall nicht Deiner Meinung.
In einem Forum durchaus akzeptabel und nicht unüblich.
:coffee::coffee::coffee:
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther,

[...]
In einem Forum durchaus akzeptabel und nicht unüblich.
[...]

das wünscht man sich, sonst wird es langweilig. :)

Ich hatte allerdings noch grob in Erinnerung, dass "cross posting" nicht erwünscht ist und empfand die Eröffnung eines Themas für die - polemisch gefärbte - Beantwortung einer Frage als provokativ und unnötig.

Dabei belasse ich es gerne, ich muss weder das Produkt und seine Eigenschaften verteidigen, noch ausführlich meine Ansichten zur Diskussionskultur verbreiten.

Viele Grüße
Sebastian
 
Hallo Sebastian,

unerwünschte "cross postings" sind solche, die sich z.B. in negativer Form mit der "Diskussionskultur" eines anderen Forums oder mit Personen in anderen Foren befassen.
Der Hinweis auf Informationen zum Hobby und deren Austausch ist erlaubt, gängige Praxis und (so hoffe ich) erwünscht.
Wenn nun meine Weitergabe der Information, dass das Stellina tatsächlich nur 200 Objekte kann und keine eigene Objektwahl ermöglicht, "polemisch" gefärbt erscheint, dann kommen wir natürlich noch weiter in den OT-Bereich und sollten das bei Bedarf an anderer Stelle diskutieren.
Ich bin hier nicht das Thema, ich habe nur ein Thema erstellt.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo.
Die Datenbank enthält nur diese 200 Objekte....
Darüber hinaus ist auch klar, dass nur diese ausgewählten Objekte angefahren werden können, eine freie Positionierung ist nicht möglich......200 Objekte sind schon für die visuellen Möglichkeiten mit einem 80 mm ED-Refraktor sehr wenig, wenn man bedenkt, dass man einen Messier-Marathon (106 Objekte) mit einem 10x50 Fernglas machen kann und es gibt noch einen Haufen NGCs (Sternhaufen, Gasnebel pp) die lohnender sind als manches Messier Objekt.
Für den im Stellina eingebauten, rein fotografisch ausgelegten 80er ED ist das eine extreme Beschneidung verhandener Möglichkeiten.
Echt etwas verrückt dass man ein so hochpreisiges Gerät dermassen beschneidet.

Hm, seltsam. Sobald man für kleinere Geräte unter 4" durchaus auch mal GoTo-montierte Geräte vorschlägt, für die >1000 Objekte in der Datenbank angegeben werden, heisst es prompt: "wie völlig unsinnig, die meisten dieser Objekte sind mit derart kleinen Öffnungen doch gar nicht erreichbar." Nun aber sind umgekehrt 200 Objekte eine extreme Beschneidung, weil plötzlich schon mit 2" im Fernglas so viel mehr möglich ist... Ja wie denn nun?

Es kommt natürlich immer auf das eigene Empfinden an, aber m.E. gibt es eigentlich gar nicht soviele visuell wirklich lohnende DSO-Beobachtungsziele. Echte Highlights sind für mich vielleicht ein gutes Dutzend, und weitere zwei bis drei Dutzend auch noch recht attraktiv anzuschauen, aber spätestens ab dann wird es m.E. zunehmend speziell, und der Beobachtungsaufwand steigt erheblich. Fotografisch sieht das besser aus, insofern sind die 200 möglichen Objekte für dieses Mittelding zwischen visuell und Foto vielleicht doch gar nicht so schlecht, sondern eher praxisgerecht.

Ohne das Gerät zu kennen halte ich es daher für eine durchaus nachvollziehbare vernünftige Strategie, die Zahl der Objekte zu begrenzen, falls das Stellina sie jedesmal mit einer aufwendigen, individuell auf jedes vorgegebene Objekt optimierten Bildverarbeitung prozessiert. Vermutlich liegt das zum Teil auch in der Natur der Sache, da die Objekte so verschieden sind, dass mit irgendwelchen allgemeinen Verarbeitungsschritten, die dann einheitlich für alle Ziele angewandt werden müssten, keine so ansehnlichen Ergebnisse herauskämen. Nicht umsonst ist in der klassischen Astrofotografie die komplexe nachträgliche auf jedes Motiv abgstimmte EBV der wichtigste und zeitintensivste Schritt, der deshalb (noch) nicht durch implementierte Routinen eines einzigen Bildverarbeitungsprogramms vollautomatisch erfolgen kann. In dieser individuellen Objekt-Bildoptimierung, die Entwicklungszeit gekostet haben wird, könnte gut (hoffentlich!) das meiste know-how des Geräts stecken.

Weshalb mich die Diskussion um den verlangten saftigen Preis an folgenden Witz erinnert (den angeblich schon Einstein gern erzählte):
Ein Mann bringt seinen defekten Wagen in die Werkstatt. Der Mechaniker wirft einen Blick unter die Haube, greift zum Schraubenschlüssel und zieht kurz etwas fest. Hocherfreut über die rasche Abhilfe erbittet der Kunde die Rechnung per Post und fährt ab. Ein paar Tage später kommt er Wut entbrannt zurück und ruft: "Sie wollen mir pauschal 200 Euro in Rechnung stellen, für das Anziehen einer Schraube? Ich verlange sofort eine detaillierte Rechnung, mit nachvollziehbaren Positionen - denn damit können Sie diesen Preis doch niemals begründen!!" Der Meister geht gelassen zum Schreibtisch, und wirft zwei Zeilen aufs Papier:
1. Anziehen einer gelockerten Schraube - 5 Euro
2. Wissen, welche Schraube wie fest angezogen werden muss - 195 Euro :)

Gruß,
T.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo T.,

ja prima.
Ist das Ding echt so smart?

Wir haben offensichtlich nicht nur unterschiedliche Auffassungen von "visuell lohnend".
Kennst du z.B. solche Seiten


Für die Öffnung gibts schon visuell jeweils mehr Doppelsterne und mehr Sternhaufen die 200 Objekte die einem von Stellina vorgeschrieben werden, fotografisch ist das ein Vielfaches, aber da kommst Du gar nicht hin.
Das Stellina lässt freie Positionierung nicht zu.

Von mir aus muss ein GoTo nur 10 Objekte voreingestellt haben, das ist mir völlig egal, solange ich Objekte nachfüttern kann.
Das lässt aber Stellina nicht zu.

Wie viele von diesen 200 Objekten werden denn auf einem Balkon mit eingeschränktem Sichtfeld im Verlauf von ein oder zwei Stunden an einem Abend wie heute bei klarem Himmel zu machen sein?

Das Potenzial der Technik wird m.E. gerade mal angekratzt, da warte ich noch ein wenig auf ernstzunehmende Lösungen.
:coffee:
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Zusammen,

@Taizon: Sorry, aber das ist doch wieder genauso unsachgemäß, wie neulich mit dem SC: Ein kleines Tisch-Goto mit einem maximal Fünfzöller drauf kann die 20.000 Objekte, die aktuell in den Datenbanken drin sind, visuell nicht zeigen, weder unter normalen Bedingungen, noch oben auf dem Mont Blanc mit Sauerstoffflasche dabei. Da die Objekte Bestandteil von Standard-Goto-Datenbanken sind, stören sie nur etwas, indem die Such- oder Durchblätter-Funktion unnötig viel "Ballast" findet.

Ein fotografisch agierendes Gerät wie das Stellina kann sehr wohl bei viel mehr Objekten etwas zeigen, es müsste nur hin finden. Es stört wohl mehr, wenn etwas was ginge, nicht ansteuerbar ist, als wenn mehr ansteuerbar ist, als zu beobachten wäre.

Relativieren möchte ich aber: Für den Einsatz, den ich beim Stellina sehe: Dachterrasse, je nach Gusto Grill oder Wein daneben, reicht 200-Objekte-TV völlig. Das ist Entertainment und dafür passt es, 200 spektakuläre Sachen zu sehen. Faint'n Fuzzies dürften für den Zweck vielmehr stören, dann da ist ja in den ersten Minuten nichts zu sehen. Die 200 Objekte könnten mit Bedacht und einer kühlen Überlegung für die Zielgruppe gewählt sein!

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

mm nun hat also der Liebe Günther mal wieder etwas gefunden um das Stellina schlecht reden zu können und macht deswegen extra einen neuen Thread auf.
Aber wie schon von Sebastian sehr treffend erkannt wurde.

Eigentlich macht es wenig Sinn auf dieses Thema zu antworten. Hier geht es um nichts anderes, als um die Bestätigung eigener Werturteile.

Wisst ihr ja worum es hier eigentlich geht.

Aber nun zum Thema Datenbank. Es ist im Grunde genommen völlig Wurst wie viele Objekte sie enthält solange man trotzdem jedes beliebige Objekt anfahren kann ist das nicht das Problem und auch keine Einschränkung sondern allenfalls eine Frage der Bequemlichkeit ob man ein Objekt in der Datenbank auswählen kann oder ob man seine Koordinaten von Hand eingeben muss.
Aber wie war das noch mal mit der nötigen Mühe die doch für den Beobachtungsgenuss so wertvoll ist?
Da sollte doch die größere Mühe des Eingebens der Koordinaten von Hand den Beobachtungsgenuss steigern und den Leuten die bisher am Stellina kritisiert hatten das damit nun alles zu einfach wäre entgegen kommen;)

Na ja das Problemen ist nur das man beim Stellina gar keine Koordinaten eingeben kann die es anfahren soll und das ist nun wirklich dumm und eine echte Einschränkung. Da bin ich auch sehr enttäuscht.
Ist zu hoffen das die bei Vaonis noch aufwachen und dieses Unding ändern. Es sollte technisch ja ein leichtes sein.
Die Datenbank wird ja auch noch erweitert.
Das ist hier also gar nicht der Punkt und reine Polemik wenn sich da Jemand dran hochzieht das momentan nur 200 Objekte drin sind wenn jetzt schon klar ist das da in Zukunft bedeutend mehr drin sein werden.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Okke,

wie du ja nun schon selber gelesen hast hab auch ich geschrieben das momentan noch keine freie Positionierung beim Stellina möglich ist.
Und ich hab das ja auch scharf kritisiert.
Das muss ja aber nicht heißen das das für immer so bleiben muss.
Es ist ja nicht unbedingt ungewöhnlich das bei einem neuen Produkt noch ein Paar Schwächen bestehen die zu beheben wären.
Ich denke man wird auch beim Stellina bezüglich freier Positionierung früher oder später nachbessern.
Genau so wie man es bezüglich Anzahl der Objekte in der Datenbank ja schon angekündigt hat. Es ist ja auch kein Hardware Problem sondern neue Funktionen wie freie Positionierung sollten sich leicht per neuer Stellina App realisieren lassen.
Also ruhig mal in den App Store gehen und schauen was es mit der aktuellsten Stellina App für Neuerrungen gibt.
Übrigens auch interessant sie wurde bisher über 500 mal runtergeladen.

Was mich noch stört ist das man momentan noch keinen Modus für ambitioniertere Nutzer zur Verfügung stellt. Alles wirklich extrem simpel ohne viel Möglichkeiten etwas zu verändern.
Dieser simpel Modus kann ja gerne für Kinder und weniger ambitionierte Erwachsene beibehalten werden aber mir ist der zu flach und ich würde mir einen Profi Modus wüschen der umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet, und natürlich auch die Möglichkeit der freien Positionierung.
Ich hoffe das in dieser Richtung noch was von Stellina kommt und dann wird dieses Teleskop auch für die klassische EAA Szene interessant die ja auch jetzt schon von Programmen wie SharpCap einen bedeutend größeren Funktionsumfang gewöhnt sind.
In diese Richtung sollte ein wünschenswerter Profi Modus für die Stellina App auf alle Fälle auch gehen.
Na mal schauen was zukünftige Versionen der Stellina App so für Neuerrungen bringen werden.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,

richtig, und da Du nun etwas gefunden hast, was es Dir erlaubt dem Günther eins einzutüten, hast Du das mal grad gemacht, weil es Dir nur darum geht, und danach hast Du vorsichtshalber mal in dieselbe Kerbe beim Stellina geschlagen.

Ich glaube, auch wenn Du und Günther mal dieselbe Kerbe treffen, besteht absolut keine Verwechslungsgefahr zwischen Euch.

Ich verzichte in diesem Beitrag bewusst auf ein Scheinargument zum eigentlichen Topic.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Sven,

Ich glaube, auch wenn Du und Günther mal dieselbe Kerbe treffen, besteht absolut keine Verwechslungsgefahr zwischen Euch.

na das will ich doch schwer hoffen und in dieselbe Kerbe schlage ich auch nicht.
Denn damit das momentan "nur" 200 besonders lohnende Paradeobjekte in der Datenbank sind hab ich kein Problem weil jetzt schon klar ist das die Datenbank in Zukunft stark erweitert wird.
Ich muss mir daher kein Problem an den Haaren herbeiziehen das es in Zukunft eh nicht mehr gibt frei nach dem Motto schnell noch mal drauf hinweisen bevor es weg ist.
Und dann lang und breit erklären das so ein Teleskop sensorgestützt viel mehr kann als nur die 200 Objekte.
Was mich dabei schmunzeln lässt ist das so nebenbei zugegeben werden muss welches Potential eigentlich in Stellina und co. steckt wo man doch in vergangenen Diskussionen bemüht war diese Teleskope möglichst klein zu reden.

Grüße Gerd
 
Hallo,

ich bin froh das meine Frage nun beantwortet wurde, vielen Dank Günther.

Ich bleibe bei meiner Meinung das 200 vorgegebene Objekte zu wenig sind. Da würde ich mir lieber ein ordentliches Fernglas kaufen, damit kann ich den Sternenhimmel genießen oder Vögel beobachten. Aber wie gesagt das ist bloß meine Meinung, vielleicht habe ich auch eine arg antiquierte Auffassung von erfüllender visueller Beobachtung.

Viele Grüße,
Björn
 
Hallo Björn,
ich bin froh das meine Frage nun beantwortet wurde, vielen Dank Günther.

oh hab ich da was übersehen?
Wo hat Günther denn deine Frage
Zitat von Gucki79:
Oder wird da mit der Zeit über Updates nachgereicht?
beantwortet? :unsure:

Ich sehe nur das er mit den 200 Objekten in der Datenbank wiederholt hat was du eh schon wusstest. Aber eine Antwort auf deine Frage finde ich von ihm hier leider nicht.
Aber obwohl ich es ja schon hier getan hatte noch mal von mir die Antwort auf deine Frage.
Ja es wird Updates geben die den Katalog erweiten!!
Es macht also keinen Sinn jetzt noch lange auf den 200 Objekten rumzureiten. Es sei denn man nutzt das nur als Vorwand weil man ein prinzipielles Problem mit solchen Teleskopen hat

Grüße Gerd
 
Hallo Björn,

lass den Gerd, gegen den kannst Du mir nicht helfen, der ist nur an Reibung an mir interessiert, Tatsachen interessieren ihn dabei nicht.
Tatsache ist, das ich gestern morgen um 10.22 Uhr den Thread eröffnet und unter anderem auf den Thread im Astrotreff hingewiesen habe, der zu dem Zeitpunkt eben auch auf 19.11.2019, 10.22 Uhr stand.

Die Aussage, dass man im APP-Store die Meldung finden kann, dass in Zukunft

.........weiter Objekte durch Updates zugänglich sein werden................

kommt dann gesten, also am 19.11.2019, 22.30 Uhr, also 12 Stunden nach Threaderöffnung hier. Es ist also völliger Blödsinn, zu behaupten, ich hätte hier Vorwände benutzt und an was er sich sonst noch alles künstlich hochzieht. Da hatte ich hier schon nochmal Mal auf den Fortgang dort verwiesen, weil man sich hier lieber mit mir als mit den Thema beschäftigte und weiter beschäftigt.

Die Datenbank soll also laut Ankündigung irgendwann erweitert werden.
Schön.
Wann, was, wie, ist es kostenpflichtig?
Wissen wir nicht, aber Gerd weiß, dass es einfach gigantisch wird.

Eigene Objekte einpflegen....nö.

Man kann nicht frei positionieren!
AUA! Gerd hofft, dass Stellina noch aufwacht.

Jou ist klar, Ist-Zustände braucht man nicht nennen, damit brauch man sich schon gar nicht aufhalten, das tun nur Schlechtmacher die Vorwände suchen die Zukunft wird bombastisch.

Und dann gibts dan Ding für 300 Euro beim Aldi (auch das ist nicht von mir).

Von mir stammt, auch wenn das ständig ignoriert wird, z.B. diese Aussage zu dem Teil

.........Das Potenzial der Technik wird m.E. gerade mal angekratzt, da warte ich noch ein wenig auf ernstzunehmende Lösungen.
:coffee:

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jou Gerd, allerdings verstehe ich nun umso weniger, wo der Nutzen von dem Apparat liegen soll. Vllt bin ich auch schlicht zu altmodisch....?
Bei so einer Feature-Gängelei könnte man auch auf ganz böse Gedanken kommen, ein Schelm wer...., zB daß Stellina auch im Wohnzimmer und bei Tageslicht funktioniert, und mit draufgelassenem Objektivdeckel.... :devilish:

Okayokayokay, das war ein tiefer Griff in die Verschwörungstheoriekiste, so übel wird es nicht sein, Asche auf mein Haupt.... ;)

Ich muß nicht alles verstehen, die Welt dreht sich auch ohne weiter.
Wenn sich halt irgendwo lautstark ein Hype an meinem Bewußtseinshorizont auftut, dann ist auch bei mir irgendwann die Senf-dazugeben-Schwelle erreicht. Nimms einfach nicht so ernst. Du brauchst deine Zuneigung zu dem Apparat vor niemand rechtfertigen, wir haben die Inquisition zum Glück hinter uns gelassen!

würde mir einen Profi Modus wüschen der umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet, und natürlich auch die Möglichkeit der freien Positionierung.
Den gibt es: er heißt Teleskop der Wahl, Monti der Wahl, Kamera der Wahl.
Ja, d'accord, die Mobilität ist dann eben auch.... "professioneller" - will sagen aufwändiger ;)

Ja es wird Updates geben die den Katalog erweiten!!
mit Sicherheit wird es das! Auch wird der Support ganz bestimmt sehr rege sein. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum das nicht so sein sollte. Würde sogar erwarten, daß sich Dinge wie freies "sky-Surfen" in den nächsten Updates finden wird.

Schaue ich mal auf die rein technischen Gegebenheiten, hätte ein Stellina eigentlich gute Voraussetzungen um als "Nebenbei-Kometenknipse" eingesetzt zu werden. Hinstellen, Selbstkalib abwarten, Koordinaten eingeben, ggfs Feinkorrektur, ab dafür, mach. Paßt auch zur Brennweite. Während das werkelt, baut man sein anderes Geraffel auf und widmet sich dem PN, oder was auch immer man mit größerem Gerät in dieser Nacht aufnehmen will. Zumal bei den seltenen Gelegenheiten hierzulande. Hauptsache die Frames können später als RAWs runtergeladen werden.

Das ist natürlich am ursprünglichen Konzept völlig vorbei, klar, aber wäre mein persönlicher Ansatz mit dem Teil. Der Fantasie sind da eigtl keine Grenzen gesetzt. Außer, durch die Firmware... achja und kosten wills ja auch noch was...

Grüße
Okke
 
Liebe immer wieder gerne persönlich gegen andere vorgehende Mitglieder,
ich hoffe, ihr erinnert euch noch daran, warum der erste Thread zu diesem Thema geschlossen wurde. Seid versichert, dass wir hier wieder genau so handeln werden, wenn es wieder nur darauf hinausläuft, andere Mitglieder zu beleidigen.
Denkt bitte auch an diesen Auszug aus unseren Nutzungsbedingungen:

Netiquette und Umgangston
Inhaltlich legen wir Wert auf Qualität. Deshalb wird zur Teilnahme auch das Wissen, sich zu benehmen (Netiquette), vorausgesetzt.
Persönliche Angriffe, Beleidigungen, Provokationen, Streit und Spam sind unerwünscht und werden nicht geduldet.
Differenzen zwischen Benutzern sind außerhalb des Forums auszutragen.


Vielen Dank,
Volker
 
Nun gut,

es scheint inzwischen in der Tat unmöglich, auf A.de, im Preise und Markt Board, das im Handel angebotene Stellina und seine aktuellen Möglichkeiten zur Diskussion zu stellen, ohne dass umgehend, kompromiss- und verantwortungslos durch persönliche Anfeindungen eine Sperrung des Threads provoziert wird.

Wie sieht es denn mit anderen, durchaus interessanten Möglichkeiten dieser neuen Techniken aus?

Auch ein rein visueller Beobachter wie ich kann sich vorstellen, mal ein Bildchen machen zu wollen von dem Objekt, welches er z.b. mit seinem 8 oder 12 oder 16 Zoll Dobson gerade ausgiebig beobachtet hat.

Es sollte doch, auch mit den Techniken, wie sie mit Stellina oder eVskope jetzt oder demnächst oder bald verfügbar sind, möglich sein, dass man so eine Kamera in den 2" OAZ einbringt, sich an einem Monitor das Bild im Aufbau anschaut, Schärfe (über den OAZ oder automatisch?) und Bildausschnitt (über Teleskopnachführung) reguliert und dann.......eben auch ohne (astro)fotografische Erfahung auf Knopfdruck ein paar Kurzzeitbelichtungen macht aus denen die Elektronik dann ein brauchbares Bild zusammenbastelt, aus dem ein "Profi" zwar eventuell viel mehr rausholen könnte, mit dem ein Mensch mit geringeren Ansprüchen aber durchaus zufrieden sein kann. Allein die große Öffnung könnte ja, nach laienhaftem Verständnis, auch fotografisch, Schwächen in qualität und Bearbeitung ein wenig kompensieren.

Wenn man so will, ein "Teil-Stellina" für den Okularauszug, von mir aus die Kamera an biegsamer Welle oder mit Bluetooth und den Rest einem Bedienkasten oder oder direkt am/im Schlepptop.

Was geht?

Gruß
*entfernt*

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther,

ist die ganze Zeit meine Vorstellung. Das sehe ich viel eher als interessante Weiterentwicklung, als den Vollautomaten. Dennoch das Problem, dass man sich als Deepsky-Beobachter damit verblitzt. Daher kann man das nur phasenweise einsetzen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute,

Es sollte doch, auch mit den Techniken, wie sie mit Stellina oder eVskope jetzt oder demnächst oder bald verfügbar sind, möglich sein, dass man so eine Kamera in den 2" OAZ einbringt, sich an einem Monitor das Bild im Aufbau anschaut, Schärfe (über den OAZ oder automatisch?) und Bildausschnitt (über Teleskopnachführung) reguliert und dann.......eben auch ohne (astro)fotografische Erfahung auf Knopfdruck ein paar Kurzzeitbelichtungen macht aus denen die Elektronik dann ein brauchbares Bild zusammenbastelt, aus dem ein "Profi" zwar eventuell viel mehr rausholen könnte, mit dem ein Mensch mit geringeren Ansprüchen aber durchaus zufrieden sein kann. Allein die große Öffnung könnte ja, nach laienhaftem Verständnis, auch fotografisch, Schwächen in qualität und Bearbeitung ein wenig kompensieren.

Genau auf so etwas warte ich auch. Spontane Astrofotografie mit sofortigen Ergebnissen, ohne die Notwendigkeit sich nach der Beobachtungsnacht noch mal an den Rechner setzen zu müssen. Sozusagen eine astronomische Sofortbildkamera.

Für mich gehören diese ganzen EAA-Geschichten (und dazu zähle ich auch Stellina und eVscope) zur Astrofotografie und nicht zur visuellen Beobachtung. Wenn sich diese Sichtweise durchsetzen würde, würden die Diskussionen über diese Themen vielleicht auch weniger emotional ablaufen.

Gespannt was die Zukunft bringen wird:
Marcus
 
Hallo Günther, Sven und Marcus,

würde ein Händihalter fürs Okular und eine geneigte Äpp nicht genau diesen Wunsch bereits jetzt erfüllen? Und das für ein "paareurofuffzig"?

Wg "verblitzen": könnte eine vors Display genagelte "tiefrot-Folie" das verhindern? Ich hab sowas vor meim PC-Display im Einsatz, Rosco-Folien-Nr. 789 ("blood red"), befestigt mit Klettband, funktioniert recht gut (aber ich bin als Fotonaut auch nicht auf ein volladaptiertes Auge angewiesen, mir reicht "beinahe" adaptiert)

Grüße
Okke
 
Hallo Okke,

Wenn Du eine App kennst, die mit der eingebauten Handykamera brauchbare Deepskyfotos mit einigen Sekunden Belichtungszeit und Lifestacking kann, schick mir bitte einen Link zum Appstore. Ich kenne keine, würde das aber gerne mal ausprobieren.

Bis dann:
Marcus
 
Hi Marcus,

ich selber nicht, ist außerhalb meines Betätigungsfeldes, aber es gibt ja hier einige Foristi, die diese Halterungen benutzen/schon benutzt haben und erstaunliche Ergenbisse vorzeigten (klar, mit einem klassischen DS-Foto unfair zu vergleichen, aber immerhin, das Objekt war eindeutig zu erkennen), öhm... Moment.... Sufu.... hier zB: Mondaufnahmen mit dem Handy und noch einige andere, war der erste, den ich fand. Vielleicht hat man ja dort einen besseren Überblick über verfügbare Äpps. Einfach mal dort fragen...
Ich habe auch gehört, daß Äpps programmieren gar nicht so schwierig sein soll (nicht meins, aber die Jugend ist ganz schön gewieft), vielleicht gibt es ja bereits Initiativen?

Grüße
Okke
 
Es sollte doch, auch mit den Techniken, wie sie mit Stellina oder eVskope jetzt oder demnächst oder bald verfügbar sind, möglich sein, dass man so eine Kamera in den 2" OAZ einbringt, sich an einem Monitor das Bild im Aufbau anschaut, Schärfe (über den OAZ oder automatisch?) und Bildausschnitt (über Teleskopnachführung) reguliert und dann.......eben auch ohne (astro)fotografische Erfahung auf Knopfdruck ein paar Kurzzeitbelichtungen macht aus denen die Elektronik dann ein brauchbares Bild zusammenbastelt, aus dem ein "Profi" zwar eventuell viel mehr rausholen könnte, ...

Hallo Günther,

das wird heute sicher möglich sein, wenn einer Interesse hätte, das zu programmieren. Damit es gut wird, könnte man per Datenbank ein paar Aufnahmeparameter für jedes Objekt individuell festlegen und abrufen und den Bildauschschnitt fixieren, um zu wissen wo im Bild Hintergrund ist und wie man das Histogramm bei all den unterschiedlichen Objekten am besten streckt.
Man könnte z.B. ja mal mit den 200 Hellsten am Himmel anfangen ..... :oops:

Gruß

*entfernt*
 
[...]
Wenn Du eine App kennst, die mit der eingebauten Handykamera brauchbare Deepskyfotos mit einigen Sekunden Belichtungszeit und Lifestacking kann, schick mir bitte einen Link zum Appstore. Ich kenne keine, würde das aber gerne mal ausprobieren.
[...]

„Brauchbar“ wird das Problem sein. Ich hatte mal kurz diese hier (NightCap) ausprobiert, im Modus Sterne produziert sie vom Stativ aus meistens runde Sterne, aber auch nicht immer.

Durchs Okular konnte ich noch nicht testen, habe ich aber vor. Viel Hoffnung mache ich mir nicht, die App ist eher generalistisch ausgelegt und nicht auf Astro spezialisiert.

Viele Grüße
Sebastian
 
Hallo zusammen,

mit den Handys und dan APPs sehe ich das Problem, dass man so einen modernen und entsprechend teuren Alleskönner-Computer mit eingebauter Superkamera braucht, mit dem man nebenbei telefonieren kann, wenn es unbedingt sein muss. Je kleiner das Display, um so problematischer ist m.e. z.B. die Beurteilung der Schärfe(einstellungen).
Eine echte Kamera für den OAZ und Steuerung über PC/Laptop (was ja die Nutzung des Superhandys nicht ausschließt) fände ich irgendwie spannender.

Gruß
*entfernt*
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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