Anfänger sucht Teleskop

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jansepke

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Hallo zusammen,

ich bin neu in dem Thema Sternenbeobachtung, interessiere mich aber schon seit einiger Zeit im Allgemeinen für die Astronomie. Die letzte Folge des Podcasts Raumzeit (https://raumzeit-podcast.de/2020/05/06/rz087-amateurastronomie/) hat mich nun endlich dazu motiviert, mich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen.

Bei meiner Recherche für ein passendes Teleskop sind bei mir einige Fragen aufgekommen, bei denen ich mir noch unsicher bin. Mein Ziel ist ein Einsteiger-Allrounder-Teleskop zu kaufen, welches sowohl für Planeten als auch Deep-Sky geeignet ist. Freuen würde ich mich über Klassiker wie die Ringe des Saturns oder den Jupiter aber auch Galaxien, Nebel oder Sternhaufen. Astrofotografie steht bei mir nicht auf dem Plan. Ich wohne in Hamburg im 6. Stock mit einem Ost- und einem Westbalkon und weiß, dass das nicht die perfekte Ausgangslage ist. Nun meine Fragen:

  1. Soweit ich eine Bewertungen zu Sternenbeobachtungen in Großstädten gelesen habe, kann man hier durchaus auch etwas sehen oder sollten meine Erwartungen lieber nicht zu groß sein? Durch die zwei Balkone kann ich immerhin zwei Himmelsrichtungen abdecken, bin aber nach oben oben durch die nächste Etage eingeschränkt.
  2. Schränkt mich die Balkontiefe von 110cm bzw. 120cm zu stark ein, dass ein Dobson 200/1200 eher nicht sinnvoll ist?
  3. Ist das stärkere Koma von dem 150/750 ein Problem wenn man nur visuell unterwegs und Anfänger ist?
  4. Ein Newton 150/1400 habe ich ausgeschlossen, weil das eher Nachteile gegenüber dem 150/750er haben soll oder sehe ich das falsch?
  5. Macht es einen großen Unterschied ob man ein Teleskop mit 1,25” oder 2” Okularanschluss hat (nach meinem Verständnis ist man mit dem 2” flexibler, weil über Adapter auch 1,25” nutzbar sind)?

Letztendlich ist die Frage ob ich mir ein 150/750er oder 200/1200er kaufe oder ob es noch sinnvolle Alternativen gibt, die ich vielleicht übersehen habe. Als Beispiele hatte ich mir https://www.astroshop.de/teleskope/omegon-teleskop-n-150-750-eq-3/p,13764 und https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-dobson-teleskop-n-200-1200-skyliner-classic-dob/p,4440 raus gesucht. Mir ist auch bewusst, dass zu diesen Einsteigerteleskope noch extra Equipment gekauft werden muss...

Vielen Dank für eure Hilfe
Jan
 
Hallo Jan, ich beobachte selber und bin einfach fasziniert. Ich sag nur Das Omegon N 150 / 750, ist ein "gutes" Teleskop. Ich selber benutz ein SkyWatcher 150 750, auf einer EQ3-2 Montierung. Ich bin aber schon weiter und muss sagen das ich eher entäuscht bin. Nicht vom Teleskop. Sondern von der Montierung. Ein Dobson kann ich eher weniger Empfehlen bezüglich Astrofotografie usw.
Warum?
- EQ3 kann maximal 5kg Tragen. Und der Tubus alleine wiegt 5kg. Auch wenn du neu einsteigst, kann es sein das es dir extrem spaß macht, und du dann mehr willst. Ich hab derzeit eine EQ3-2, mit GOTO und Guidescope, und EOS 77D, und das ist zu viel für diese Montierung. Und es WACKELT nur beim Scharfstellen, sodass man fast immer verzweifelt. Ein Dobson ist ein gutes einsteiger Teleskop, auch wenn es keine Nachführung hatte. Ich hatte gleich bei meiner ersten Beobachtung am (11.11) Saturn beobachtet. Ich hatte ein paar Sekunden zeit zum beobachten und musste sofort wieder nachführen per Hand. Ich empfehle dir auch nicht dringend was von Omegon weil es eine Eigenmarke ist. Ich bin selber "omegon kunde" und bin auch zufrieden, ich habe aber auch gehört das du manchmal einen nicht Perfekten Geschliffenen Spigel bekommst.

Ich empfehle dir trotzdem das Omegon 150 750, EQ3, wenn du genügend Geld hast, kannst du dir ja auch ein SkyWatcher 200/1000 auf einer EQ5, oder HEQ5 Pro holen. LG Nante
- CS
 
Und, ich merk vom Koma des Teleskop nichts.
Bisher zumindestens. kommt drauf an. Es gibt 2" Okulare und 1.25" Okulare, 1.25" Okulare sind für den Einstieg, 2" Okulare haben meist ein größeres Gesichtfeld. Damit siehst du eben mehr.
 
Hallo Jan,

und willkommen im Forum.

Als erstes die Fragen
- wie hoch ist Dein Budget?
- willst Du auch mobil sein, also raus auf den Acker?

Newton, egal wie montiert, kann man annähernd als Allrounder bezeichnen.
In der RockerBox hängt ja auch ein Newton.

Bevor man an die optischen Qualitäten eines Teleskopes geht, Koma etc., erstmal ein paar grundsätzliche Überlegungen.

Mit 1,10m bis 1,20m Balkontiefe bist Du schon arg eingeschränkt.
Sowohl mit einem Dobson von 200/1200 und einem Newton 150/750 parallaktisch montiert.
Du musst bedenken das der Einblick Vorne ist und das bei einem Newton Brennweite ca. Baulänge ist.
Beim Dobson musst Du auch darauf achten, dass Du über die Brüstung kommst. Also muss der Dobson aufgebockt werden, damit Du auch flacher beobachten kannst.
Der 200/1200 Dobson wird, schon rein von den Zahlen her, sehr eng hinten heraus. Der Einblick soll ja innerhalb des Balkons sein.
Mit einem Newton parallaktisch montiert hast Du die gleichen Probleme, auch wenn er kürzer ist.
Da ist das Stativ, das Dir den Platz raubt. Auch ändert sich parallaktisch die Position des OAZ (Okularauszug) und somit der Einblick.

Für den Balkon Deiner Tiefe wäre ein Teleskop mit dem Einblick Hinten besser geeignet.
Da kämen Refraktoren (aller Bauarten FH, ED, SD, Apo) ,Maksutow-Cassegrain (MC) und Schmidt-Cassegrain (SC) in Frage.
Parallaktisch montiert würde ich bei den Refraktoren und bei Deinem Balkon nicht über 1000mm Brennweite gehen, da bei diesen Teleskopen auch gilt, Brennweite gleich Baulänge.
Bei den katadioptrischen Teleskopen, wie MC und SC, ist die Baulänge wesentlich kürzer.
Mein SC C8 hat 2000mm Brennweite und ist ca. 45cm lang. Ähnlich verhält es sich mit den MCs.
Da Du nicht auf Astrofotografie aus bist, würde ich Alt/AZ montieren.
Mit dem hinteren Einblick kannst Du mit dem Stativ wesentlich näher an die Brüstung ran. Ein Refraktor kann ja ruhig rüber ragen.
Alt/AZ deshalb weil sich da der Einblick hinten nicht so sehr hin und her bewegt wie parallaktisch.

Refraktoren, speziell die EDs und Apos so wie die MCs und SCs liegen preislich allerdings höher als Newton, deshalb die Frage nach Deinem Budget.
 
Hallo Jan,

Willkommen auf Astronomie.de. :)

Zu Deinen Bedingungen. 1,10m ist schon sehr knapp, für jedes Teleskop. Realistisch und vor allem bequem ist das nur zu machen, wenn Du eine Möglichkeit findest, die Montierung an der Brüstung zu befestigen und dann ein Teleskop mit Einblick auf der Rückseite nimmst. Ein Newton wird schwierig.
Besser wäre es, wenn Du zur Beobachtung raus fährst. Vor allem raus aus der Hamburger Lichtglocke, in den Süden.

Und siehe da, in Hamburg gibt es einen Astronomieverein, die GvA:
Die betreiben eine Außensternwarte in Handeloh, die auch mit dem HVV zu erreichen ist. Und sie bieten normalerweise auch Einsteigerworkshops an, aber wegen Corona fallen die natürlich momentan aus. Aber dennoch wäre das eine gute Anlaufstelle, um in Hamburg mit der praktischen Astronomie zu beginnen.

Zu den Teleskopen: lass die Finger von dem Newton auf der parallaktischen Montierung. Diese Monti ist viel zu klein und zu schwach für den Tubus. Sie ist noch schwächer als die von Cyyrex beschriebene EQ3-2 und eher als Kinderspielzeug zu bezeichnen.
Wobei ich Cyyrex Kombi 6“-Newton auf EQ3-2 für visuell als ausreichend ansehen würde. Knapp ist sie nur für Fotografie. So eine Kombi ist aber deutlich teuer als das von Dir verlinkte Omegon-Teil.

Deshalb meine Empfehlung: sieh zu, dass Du eine Möglichkeit findest, außerhalb deiner Wohnung zu beobachten. Aus der Hamburger Innenstadt siehst Du außer Planeten (die momentan recht ungünstig stehen), Mond und Sonne (mit entsprechendem Filter!) ohnehin kaum etwas. Und da wäre dann ein 8“ Newton als Dobson montiert ein gut geeignetes Einsteigerteleskop, mit dem Du viele Jahre Freude haben kannst.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Jan,

willkomen im Forum!

Grundsätzlich ist Beobachten von der Stadt aus immer schwierig. Lieber ein kleineres Teleskop und damit mobil sein, als so ein großes Rohr, mit den Du in der Stadt dann trotzdem nichts siehst.

Alles Gute für die richtige Entscheidung und immer einen klaren Blick nach oben!

CS.Oli
 
Hi Jan
ich kann Marcus aka Mettling nur zustimmen.
Balkonastronomie unter den Bedingungen in HH würde ich mit keinem der Geräte sondern wenn möglich nicht machen und zunächst einweiter lesen und die Astrofreunde dort aufsuchen. Dann kannst Du viel live mitnehmen und das wird Dir beim entscheiden eine, nein die größte Hilfe sein.

@Nante: Eine EQ 3-2 kommt mit einem 150/750 Newton visuell gut klar. Man muss aber statt 5 eher 7 oder 8 Kilo Gegengewicht nehmen um alle Gewichte nahe dem Achskreuz zu positionieren. Dann stimmt die Balance erst. Außerdem keinesfalls das Alustativ ausziehen. Die Steifigkeit nimmt so erheblich zu. Oder noch besser hol Dir ein Stahlrohrstativ der EQ5. Dann klappt das.
Das was unter Omegon EQ3 im Paket angeboten wird, ist nicht wirklich praxistauglich und keinesfalls zu empfehlen.
CS
 
Hi Jan,

zu 1)
Ein guter Himmel ist durch nichts zu ersetzen, das stimmt schon. Aber etwas geht immer. Versuch doch mal deine visuelle Grenzgröße abzuschätzen (dabei deine Augen vor direktem licht schützen, z.B. durch die Balkonbrüstung oder Papprollen.)

zu 2)
Ist schon etwas eng. Andererseits sind Horizontnahe Beobachtungen in der Stadt eh nicht sinnvoll. Zur sicherheit kannst Du dir ja eine Pappe als Modell im Maßstab 1:1 basten und testen.

zu 3)
Finde ich visuell nicht wild. Am Rand machen da eh die typischen 'Einsteigerokulare' eher Probleme.

zu 4)
Absolut richtig. Das ist zudem kein echter Newton, sondern hat noch eine korrektorlinse drin, die man kaum brauchbar justiert bekommt, als Anfänger schon garnicht. Für niedrige Vergrößerungen halbwegs ok, aber das scheitert dann an 1,25" und 1400mm Brennweite.

zu 5)
2" bietet eben ein wesentlich größeres Gesichtsfeld. Probier z.B. damit mal aus, was damit möglich ist: Sternfreunde Münster - Okularrechner/Teleskoprechner, Auswahl von über 600 Okularen
'Nötig' ist es zwar nur beim Fotografieren - aber beim Beobachten macht es auch mit längeren Brennweiten Übersichtsbeobachtungen möglich und ermöglicht 'spacewalks'. Allerdings kosten solche Okulare auch etwas.


Falls es für ein Dobson zu eng werden sollte oder der sehr sehr klein werden sollte (76/300 geht immer), bleibt nur ein Teleskop mit rückwärtigem Einblick und Montierung. Aber auch da wird es nicht wesentlich luftiger - man könnte halt auch in Horizontnähe beobachten, was aber wie erwähnt sinnlos ist. Mit so einer "EO-3" erst recht. Die nennt sich fieserweise so, ist aber keine.

cs
Jürgen
 
Hallo Jan,

an dieser Stelle sei noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Montierung des von Dir verlinkten Teleskops beim Astroshop:
zwar EQ-3 genannt wird. Aber sie ist keine. Die "richtige" EQ3 ist die hier:
Du findest sie auch unter der Bezeichnung EQ3-2 oder halt NEQ3. Diese Montierung ist viel hochwertiger verarbeitet und deutlich tragfähiger als das Dingens beim Astroshop, das so irreführend EQ-3 genannt wird. Leider findet man diese minderwertige Montierung unter ähnlichen Fantasienamen wie EQ3-1 oder HEQ3 oder Astro-3 bei vielen anderen Shops.

Auf diese billigen Wackeldackel fallen immer wieder Einsteiger rein, die denken all diese Montis wären die gleichen und auch gleich gut und stabil. Diese Montierung ist aber deutlich zu schwach um einen 6"-Newton so stabil zu tragen, dass man Spaß damit haben kann.
Also Finger weg!

Bis dann:
Marcus
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Hallo Jan,

und willkommen im Forum.

Als erstes die Fragen
- wie hoch ist Dein Budget?
- willst Du auch mobil sein, also raus auf den Acker?

Newton, egal wie montiert, kann man annähernd als Allrounder bezeichnen.
In der RockerBox hängt ja auch ein Newton.

Bevor man an die optischen Qualitäten eines Teleskopes geht, Koma etc., erstmal ein paar grundsätzliche Überlegungen.

Mit 1,10m bis 1,20m Balkontiefe bist Du schon arg eingeschränkt.
Sowohl mit einem Dobson von 200/1200 und einem Newton 150/750 parallaktisch montiert.
Du musst bedenken das der Einblick Vorne ist und das bei einem Newton Brennweite ca. Baulänge ist.
Beim Dobson musst Du auch darauf achten, dass Du über die Brüstung kommst. Also muss der Dobson aufgebockt werden, damit Du auch flacher beobachten kannst.
Der 200/1200 Dobson wird, schon rein von den Zahlen her, sehr eng hinten heraus. Der Einblick soll ja innerhalb des Balkons sein.
Mit einem Newton parallaktisch montiert hast Du die gleichen Probleme, auch wenn er kürzer ist.
Da ist das Stativ, das Dir den Platz raubt. Auch ändert sich parallaktisch die Position des OAZ (Okularauszug) und somit der Einblick.

Für den Balkon Deiner Tiefe wäre ein Teleskop mit dem Einblick Hinten besser geeignet.
Da kämen Refraktoren (aller Bauarten FH, ED, SD, Apo) ,Maksutow-Cassegrain (MC) und Schmidt-Cassegrain (SC) in Frage.
Parallaktisch montiert würde ich bei den Refraktoren und bei Deinem Balkon nicht über 1000mm Brennweite gehen, da bei diesen Teleskopen auch gilt, Brennweite gleich Baulänge.
Bei den katadioptrischen Teleskopen, wie MC und SC, ist die Baulänge wesentlich kürzer.
Mein SC C8 hat 2000mm Brennweite und ist ca. 45cm lang. Ähnlich verhält es sich mit den MCs.
Da Du nicht auf Astrofotografie aus bist, würde ich Alt/AZ montieren.
Mit dem hinteren Einblick kannst Du mit dem Stativ wesentlich näher an die Brüstung ran. Ein Refraktor kann ja ruhig rüber ragen.
Alt/AZ deshalb weil sich da der Einblick hinten nicht so sehr hin und her bewegt wie parallaktisch.

Refraktoren, speziell die EDs und Apos so wie die MCs und SCs liegen preislich allerdings höher als Newton, deshalb die Frage nach Deinem Budget.

Ich möchte eigentlich ungern mehr als 500€ für mein erstes Teleskop (ohne Zubehör) ausgeben, solange ich mir noch nicht sicher bin ob mir das Hobby gefällt. Deswegen brauche ich glaube ich erst einmal das Aha Erlebnis, dass ich mit einem einfachen Teleskop wenigstens einige interessante Objekte sehen kann. Bei den Refraktoren scheint mir bei dem Budget nur eine Öffnung um die 100mm möglich zu sein. Das wäre dann ja nur die Hälfte der Fläche von einem 150er Newton.

Hallo Jan,

Willkommen auf Astronomie.de. :)

Zu Deinen Bedingungen. 1,10m ist schon sehr knapp, für jedes Teleskop. Realistisch und vor allem bequem ist das nur zu machen, wenn Du eine Möglichkeit findest, die Montierung an der Brüstung zu befestigen und dann ein Teleskop mit Einblick auf der Rückseite nimmst. Ein Newton wird schwierig.
Besser wäre es, wenn Du zur Beobachtung raus fährst. Vor allem raus aus der Hamburger Lichtglocke, in den Süden.

Und siehe da, in Hamburg gibt es einen Astronomieverein, die GvA:
Die betreiben eine Außensternwarte in Handeloh, die auch mit dem HVV zu erreichen ist. Und sie bieten normalerweise auch Einsteigerworkshops an, aber wegen Corona fallen die natürlich momentan aus. Aber dennoch wäre das eine gute Anlaufstelle, um in Hamburg mit der praktischen Astronomie zu beginnen.

Zu den Teleskopen: lass die Finger von dem Newton auf der parallaktischen Montierung. Diese Monti ist viel zu klein und zu schwach für den Tubus. Sie ist noch schwächer als die von Cyyrex beschriebene EQ3-2 und eher als Kinderspielzeug zu bezeichnen.
Wobei ich Cyyrex Kombi 6“-Newton auf EQ3-2 für visuell als ausreichend ansehen würde. Knapp ist sie nur für Fotografie. So eine Kombi ist aber deutlich teuer als das von Dir verlinkte Omegon-Teil.

Deshalb meine Empfehlung: sieh zu, dass Du eine Möglichkeit findest, außerhalb deiner Wohnung zu beobachten. Aus der Hamburger Innenstadt siehst Du außer Planeten (die momentan recht ungünstig stehen), Mond und Sonne (mit entsprechendem Filter!) ohnehin kaum etwas. Und da wäre dann ein 8“ Newton als Dobson montiert ein gut geeignetes Einsteigerteleskop, mit dem Du viele Jahre Freude haben kannst.

Bis dann:
Marcus

Die GvA hatte ich auch schon gefunden. Die Außensternwarte wäre für mich gut mit dem Auto zu erreichen. Vielleicht sollte ich damit erstmal Anfangen. Aktuell hoffe ich noch bequem von zu Hause aus starten zu können und wenn es mir gefällt mit dem raus fahren anzufangen.

Danke für den Hinweis wegen Newton und parallaktischen Montierung. Es gab bei den 150ern einfach mehr davon als mit Dobson Montierung.

Hi Jan,

zu 1)
Ein guter Himmel ist durch nichts zu ersetzen, das stimmt schon. Aber etwas geht immer. Versuch doch mal deine visuelle Grenzgröße abzuschätzen (dabei deine Augen vor direktem licht schützen, z.B. durch die Balkonbrüstung oder Papprollen.)

zu 2)
Ist schon etwas eng. Andererseits sind Horizontnahe Beobachtungen in der Stadt eh nicht sinnvoll. Zur sicherheit kannst Du dir ja eine Pappe als Modell im Maßstab 1:1 basten und testen.

zu 3)
Finde ich visuell nicht wild. Am Rand machen da eh die typischen 'Einsteigerokulare' eher Probleme.

zu 4)
Absolut richtig. Das ist zudem kein echter Newton, sondern hat noch eine korrektorlinse drin, die man kaum brauchbar justiert bekommt, als Anfänger schon garnicht. Für niedrige Vergrößerungen halbwegs ok, aber das scheitert dann an 1,25" und 1400mm Brennweite.

zu 5)
2" bietet eben ein wesentlich größeres Gesichtsfeld. Probier z.B. damit mal aus, was damit möglich ist: Sternfreunde Münster - Okularrechner/Teleskoprechner, Auswahl von über 600 Okularen
'Nötig' ist es zwar nur beim Fotografieren - aber beim Beobachten macht es auch mit längeren Brennweiten Übersichtsbeobachtungen möglich und ermöglicht 'spacewalks'. Allerdings kosten solche Okulare auch etwas.


Falls es für ein Dobson zu eng werden sollte oder der sehr sehr klein werden sollte (76/300 geht immer), bleibt nur ein Teleskop mit rückwärtigem Einblick und Montierung. Aber auch da wird es nicht wesentlich luftiger - man könnte halt auch in Horizontnähe beobachten, was aber wie erwähnt sinnlos ist. Mit so einer "EO-3" erst recht. Die nennt sich fieserweise so, ist aber keine.

cs
Jürgen

zu 1) Wenn ich dich richtig verstehe soll ich Nachts einmal schauen welches die dunkelsten Sterne sind die ich gerade so noch mit dem bloßen Auge erkennen kann? Richtung Westen (in meinem Fall die, dem Hamburger Zentrum abgewandte Seite) konnte ich nach 10min Dunkeladaption gegen 23:30 gestern bei wenig Bewölkung einiges an Sternen ausmachen. Den höchsten Wert hatten Chara (4,2) und Al Kaphrah (3,6). Sind das gute oder schlechte Werte?

zu 2) genau das dachte ich mir auch, dass ich das Teleskop meist schräg nach oben oder zur Seite richte und es nie komplett waagerecht auf dem Balkon steht.


Aktuell bin ich schon versucht dem 150er Newton auf einer Dobson Montierung (+ Unterbau) eine Chance zu geben (z.B. https://www.astroshop.de/teleskope/bresser-dobson-teleskop-n-150-750-messier-dob/p,58693). Ich bin jung (oder naiv) und muss es auf dem Balkon nicht bequem haben, falls das eng wird. Ich probiere das vielleicht noch einmal mit einem Modell aus. Doofe Frage: der Okularauszug ist immer links an dem Tubus montiert und lässt sich auch nicht ändern? Das hieße, wenn ich das Teleskop nach rechts drehe hätte ich das größte Problem mit der Balkonbrüstung und nach links keines?
 
Hallo,

wenn Du ein Aha Erlebnis suchst, Dein Budget einhalten willst und das ohne Klimmzüge bleibt nur der Dobson. Das Billigzeug was teils auf dem Markt rumschwimmt macht kein Aha-Erlebnis sondern eher Vollfrust, das bringt definitiv nichts. Und für's so Sachen à la First Scope usw. dürftest Du Dich auch nicht mehr begeistern. Insofern passt der 150er Schubson schon sehr gut. Alles was eine Montierung drunter hat die was taugt ist teurer. Und von Goto & Co. sollte man sich nicht blenden lassen, Einnorden und Alignment haben auch schon manchen in den Wahnsinn getrieben, zwar meistens nur weil Hilfe fehlte, aber trotzdem.

CS
Jörg
 
Hallo Jan,

links an dem Tubus montiert und lässt sich auch nicht ändern? Das hieße, wenn ich das Teleskop nach rechts drehe hätte ich das größte Problem mit der Balkonbrüstung und nach links keines?
das siehst Du richtig.
Beim Dobson ist das so.
Deshalb ausreichend Platz auf dem Balkon. Nicht nur wegen der Baulänge, sondern auch wg. der Schwenks in AZ.

zu 2) genau das dachte ich mir auch, dass ich das Teleskop meist schräg nach oben oder zur Seite richte und es nie komplett waagerecht auf dem Balkon steht.
Da könntest Du Dich aber mit täuschen.
Vom Balkon, bei dir aus der 6-ten Etage, bei mir z.B. aus der dritten, bist Du, zwangsläufig höher.
Wenn ich meinen Dobson draußen auf dem Acker oder auf dem Parkplatz vor dem Haus nutze, da ist es richtig, dass ich wesentlich seltener in der Waagerechten bin, auf dem Balkon sieht das anders aus.
Auf dem Balkon kann ich über die Nachbarhäuser/Waldrand drüber weg schauen, unten auf dem Boden muss ich den Dobson in Alt höher "schubsen" um drüber zu schauen.
Was Jürgen anspricht, das Beobachtung in Horizontnähe nicht viel bringt, da man durch mehr Luftschichten beobachtet und dazu kommt noch die Lichtverschmutzung in einer Stadt.

Dein Budget einhalten willst und das ohne Klimmzüge bleibt nur der Dobson.
Bin ich ganz bei Jörg.
 
Hallo Jan,

die Messier Tischdobsons haben einen ziemlich großen Fangspiegel. Das verschmiert leider Details, zB an Planeten. Für Stadtbeobachtung finde ich das eine ungünstige Eigenschaft. In dieser Hinsicht besser ist ein Skywatcher Heritage 130p. Ganz sorgenfrei ist der mit seiner eigentümlichen Fangspiegelaufhängung sicher auch nicht. Aber irgendwas ist ja immer...

VG Klaus
 
Hi Jan,

für eine Großstadt ist mag 4,2 recht ok. Bei leichter Bewölkung und dazu ohne Übung sogar relativ gut; erinnert mich an den Frankfurter Stadtwald. Also auch wenn die Bedingungen nicht gerade optimal sind - Beobachten kann man unter denen definitiv.
Der verlinkte 6" Dobson wäre natürlich schon eine Idee - so ein handliches Röhrchen geht immer, wenn man gut 1m Platz hat. Dank Rohrschellen kann man den auch verdrehen, d.h. der Okularauszug ist immer auf der richtigen Seite der Balkonbrüstung. Mir gefällt da aber die fette Spinne nicht und in die einseitige Rockerbox hätte ich da auch kein Vertrauen. Hast Du Zugang zu einer Holzwerkstatt? Also muss keine richtige Werkstatt sein, nur ein Raum, in dem man rumstauben kann. Dann könntest Du dir selbst eine Rockerbox bauen. Ist in 08/15 kein Hexenwerk; d.h. von Kenntnissen, Materialaufwand und Werkzeugaufwand easy. Das wäre dann kein vermeintlicher Wackeldackel und vom Teleskop selbst her auch noch um Einiges besser.

cs
Jürgen
 
Für den Balkon Deiner Tiefe wäre ein Teleskop mit dem Einblick Hinten besser geeignet.
Da kämen Refraktoren (aller Bauarten FH, ED, SD, Apo) ,Maksutow-Cassegrain (MC) und Schmidt-Cassegrain (SC) in Frage.

Hallo Matthias,

das kann ich nicht nachvollziehen. Beim Newton sitzt man seitlich und benötigt keinen zusätzlichen Platz in der Tiefe. Wenn ich hinter dem Teleskop sitze brauche ich doch viel mehr Platz bzw. einen tieferen Balkon.

Auch beim Newton kann ich das Stativ bis an den Balkonrand stellen. Da das Stativ nicht so weit ausgezogen werden muss wie beim Refraktor, bleibt mir zusätzlich noch mehr Platz.

Ich beobachte fast nur vom Balkon. Mit Newton, Refraktor oder MC. Mein Balkon ist etwa zur Häfte 2,50m tief, die andere Hälfte 1,30m. Mit 900 oder 10000mm Newton geht es auch mit 1,30m Tiefe sehr gut, mit dem 900mm Refri wirds dort zu eng. MC geht auch noch bei 1,30m Tiefe.

Freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Christian,

mein Balkon ist 1,60m tief, da komme ich selbst mit einem 127/1200mm Refraktor FH, Alt/AZ montiert, gut klar.
Da kann ich mit dem Stativ bis ganz an die Balkonbrüstung ran. Das Stativ ist kein Stück ausgefahren.
Der Tubus bei 1200mm Brennweite schaut natürlich über die Balkonbrüstung rüber, stört aber nicht, da Einblick hinten.
Bei 1,10m bis 1,20 Tiefe sieht das natürlich anders aus. Da wäre für mich persönlich bei 900mm bis 1000mm Brennweite Schluß.
War aber schon von mir erwähnt worden.

Mit meinem 150/750 Newton muss ich schon mit dem Stativ mehr Abstand von der Balkonbrüstung halten. Egal ob parallaktisch oder Alt/AZ. Ich will ja an den OAZ ohne Akrobatik. Auch muss ich ja meine Beobachtunsgposition ändern wenn ich einen Schwenk durchführe. Wie schon gesagt wurde, nach "links" nicht das ganz große Problem, aber anders herum, muss ich auch hintenherum am Stativ vorbei. Oder eben das Stativ bis an die Rückwand ran, dann vorne herum.
Was mich persönlich am Newton parallaktisch am meisten stört, ist das ich den Tubus in den Rohrschellen drehen muss.

Schreibe hier aus eigener Erfahrung.
Dobson, Newton, MC, SC und Refraktoren sind vorhanden, so wie parallaktische Montierungen und Alt/AZ.
Kann man jetzt sehrwahrscheinlich bestens ausgiebigst drüber weiter diskutieren ;), wie, was bei wem am besten funktioniert.
Aber bei Jan's Gegebenheiten, 1,10m bis 1,20m, wird's m.E. recht kniffelig

MCs und SCs gehen ohne Frage auch auf schmaleren Balkonen.
Die Teile sind aber sehr Budgetabhängig ;).

Ich halte die 150/750-er Dobsonlösung für eine gute Wahl.
Auch wenn ich, wie Jürgen, meine Bedenken wegen der Einarm-Bauform hätte.
Lasse mich da aber gern eines besseren belehren, da ich so ein Teil noch nicht live gesehen habe.
Wobei ich einen Testbericht über den Omegon 200/1000mit push+ (auch Einarm-Bauform) gelesen habe und dieser (größere) Tubus Schwingungsneigung aufzeigt.
Könnte mir da vorstellen das ein 150/750 stabiler ist.
Omegon 200/1000
 
Hallo Jan,

die Messier Tischdobsons haben einen ziemlich großen Fangspiegel. Das verschmiert leider Details, zB an Planeten. Für Stadtbeobachtung finde ich das eine ungünstige Eigenschaft. In dieser Hinsicht besser ist ein Skywatcher Heritage 130p. Ganz sorgenfrei ist der mit seiner eigentümlichen Fangspiegelaufhängung sicher auch nicht. Aber irgendwas ist ja immer...

VG Klaus
Danke für den Hinweis, ich achte dann mal genauer auf die Fangspiegelgröße.

Hi Jan,

für eine Großstadt ist mag 4,2 recht ok. Bei leichter Bewölkung und dazu ohne Übung sogar relativ gut; erinnert mich an den Frankfurter Stadtwald. Also auch wenn die Bedingungen nicht gerade optimal sind - Beobachten kann man unter denen definitiv.
Der verlinkte 6" Dobson wäre natürlich schon eine Idee - so ein handliches Röhrchen geht immer, wenn man gut 1m Platz hat. Dank Rohrschellen kann man den auch verdrehen, d.h. der Okularauszug ist immer auf der richtigen Seite der Balkonbrüstung. Mir gefällt da aber die fette Spinne nicht und in die einseitige Rockerbox hätte ich da auch kein Vertrauen. Hast Du Zugang zu einer Holzwerkstatt? Also muss keine richtige Werkstatt sein, nur ein Raum, in dem man rumstauben kann. Dann könntest Du dir selbst eine Rockerbox bauen. Ist in 08/15 kein Hexenwerk; d.h. von Kenntnissen, Materialaufwand und Werkzeugaufwand easy. Das wäre dann kein vermeintlicher Wackeldackel und vom Teleskop selbst her auch noch um Einiges besser.

cs
Jürgen
Danke, dann werde ich das auf jeden Fall versuchen von Hamburg aus was zu sehen. Der Hinweis mit den Rohrschellen macht auch Sinn, dann brauch ich mir mit dem Einblick keine Gedanken machen. die 150/750er gibt es fertig immer nur mit einseitiger Aufhängung (jedenfalls habe ich keine anderen gefunden). Eine Rockerbox selbst bauen klingt interessant, ich konnte aber keine richtigen Anleitungen finden nur einige Beispiele, die meisten bauen auch gleich das Newton selbst. Hast du einen Link worauf man bei dem Bau einer Rockerbox achten sollte?

Kaufen würde ich dann nur noch das nackte Teleskop um für das gleiche Geld mehr Qualität zu bekommen?

Ich bin durch Zufall auch auf ein 200/800 Vorführgerät gestoßen: Galaxy D8W-K-CR **Vorführer** 8'' f/4 Widefield Dobson Teleskop | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie Das sieht natürlich verlockend aus. Für wenig Geld mehr Öffnung und kaum länger. Die 200/800er Newtons sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen, sind die zu gebrauchen? Ist der Shop Intercon Spacetec ein bekannter Shop?
 
Hallo

Das Vorführgerät hat mit F/4 schon ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis. Das stellt höhere Anforderungen an die Okulare (€€€€)! Da sparst du also am falschen Ort! Lieber F/5 oder „langsamer“ ;)

CS Martin
 
So mittlerweile bin ich etwas weiter. Ich habe einige brauchbare Anleitungen zum Bau einer Rockerbox gefunden und das sieht machbar aus. Jetzt bleibt nur noch die Auswahl eines 150/750 Newton. Da fehlt mir leider noch das Know-How zu beurteilen welches davon problematisch ist.

Skywatcher Explorer BD OTA229€Zwei no name Okulare beigelegt
TS Optics Photon OTA245€keine Okulare
GSO OTA245€keine Okulare
Omegon ProNewton OTA249€keine Okulare, Leuchtpunktsucher
Bresser Messier Hexafoc OTA259€ein 26mm SP Okular
Omegon EQ289€kein 2" OAZ, 6,5+25 PL Okulare, Leuchtpunktsucher
Orion StarBlast DOB380€kein 2" OAZ, 10+25 SPL Okulare, Leuchtpunktsucher

Eine von denen haben einen Crayford OAZ, welcher aber eher für Astrofotografie interessant ist, soweit ich das verstanden habe. Beim Omegon EQ ist mir klar, dass die Montierung nichts taugt, aber das gibt's halt nicht ohne. Die Frage wäre da ob die Optik mit den anderen Vergleich bar und die mitgelieferten Okulare wenigstens für den Anfang brauchbar sind. Das Orion Starblast habe ich noch mit aufgenommen, falls ich es doch mit der einseitigen Dobson Montierung versuchen möchte.

Ist von den Teleskopen irgendeins Überhaupt nicht zu empfehlen? Sollte mir das beigelegte Zubehör egal sein, da es eh nichts taugt?
 
Hallo Jan,

ein guter Auszug ist immer wichtig, Crayford bezieht sich auf die Mechanik und ist eine gute Wahl, insbesondere auch für etwas schwerere 2" Okulare.

Der Omegon scheidet genau deshalb aus: ein Auszug mit nur 1,25" schränkt Dich nachher bei der Okularwahl ein. Ausserdem: warum eine unbrauchbare Monti mitkaufen?

Falls es einen Fachhändler in Deiner Nähe gibt, dann schau mal welche Produkte der anbietet.

Skywatcher ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Du kannst auch schauen ob hier im Marktplatz ein gebrauchtes Gerät angeboten wird.

CS.Oli
 
Hallo Jan,
da du eine Rockerbox bauen willst, gehe ich von rein visueller Nutzung aus. Schau dir mal den 6" F/6 an. 150/900
Der hat ein entspannteres Öffnungsverhältnis als F/5, was dir bei der Okularwahl entgegenkommen sollte. Speziell bei geringerer Vergrößerung haben bezahlbare Okulare bei "schnellen" Öffnungsverhältnissen, das Problem, dass die Sterne zum Rand hin immer mehr verzogen sind...
Außerdem ist es beim Dobson in der Größenordnung nicht schlecht, wenn der Tubus nicht so kurz ist ( die Höhe des Einblicks/ Okularauszuges).
Ich will dich nicht durcheinanderbringen, aber bei der Öffnung und visuell ist F/5 eigentlich nicht das Nonplusultra ;)

Grüße Rainer
 
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Hallo Jan,

wenn es der Bresser werden soll, würde ich beim Händler Deiner Wahl nachfragen, wie das mit dem Sucherschuh ist.
Bei meinen Bresser Refraktor FH war es so, dass ich meine vorhandenen Sucher nicht verwenden konnte, da sich nicht in den Bresser-Sucherschuh passten.
Ob das bei deren Newton genauso so ist, weiß ich nicht.
Aber fragen kostet ja nicht's ;).
 
Hallo Jan,

ein guter Auszug ist immer wichtig, Crayford bezieht sich auf die Mechanik und ist eine gute Wahl, insbesondere auch für etwas schwerere 2" Okulare.

Der Omegon scheidet genau deshalb aus: ein Auszug mit nur 1,25" schränkt Dich nachher bei der Okularwahl ein. Ausserdem: warum eine unbrauchbare Monti mitkaufen?

Falls es einen Fachhändler in Deiner Nähe gibt, dann schau mal welche Produkte der anbietet.

Skywatcher ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Du kannst auch schauen ob hier im Marktplatz ein gebrauchtes Gerät angeboten wird.

CS.Oli
Danke, dann werde ich eines der 2" OAZ Teleskope nehmen. Bin schon auf der Suche nach gebrauchten Angeboten.

Hallo Jan,
da du eine Rockerbox bauen willst, gehe ich von rein visueller Nutzung aus. Schau dir mal den 6" F/6 an. 150/900
Der hat ein entspannteres Öffnungsverhältnis als F/5, was dir bei der Okularwahl entgegenkommen sollte. Speziell bei geringerer Vergrößerung haben bezahlbare Okulare bei "schnellen" Öffnungsverhältnissen, das Problem, dass die Sterne zum Rand hin immer mehr verzogen sind...
Außerdem ist es beim Dobson in der Größenordnung nicht schlecht, wenn der Tubus nicht so kurz ist ( die Höhe des Einblicks/ Okularauszuges).
Ich will dich nicht durcheinanderbringen, aber bei der Öffnung und visuell ist F/5 eigentlich nicht das Nonplusultra ;)

Grüße Rainer
900er Brennweite wird bei meinem Balkon (1,1m tiefe s.o.) leider schwierig, deswegen muss ich mit nem 750er zurecht kommen.

Hallo Jan,

wenn es der Bresser werden soll, würde ich beim Händler Deiner Wahl nachfragen, wie das mit dem Sucherschuh ist.
Bei meinen Bresser Refraktor FH war es so, dass ich meine vorhandenen Sucher nicht verwenden konnte, da sich nicht in den Bresser-Sucherschuh passten.
Ob das bei deren Newton genauso so ist, weiß ich nicht.
Aber fragen kostet ja nicht's ;).
Danke für den Hinweis, das ist ja nicht so Klasse, dass Bresser da eigene Wege geht. Ich habe aber ein sehr verlockendes Angebot für 150€ für das Bresser gefunden und würde das Problem mit dem Sucherschuh in Kauf nehmen. Soweit ich das verstanden habe, könnte man den Schuh auch austauschen.
 
Hallo Jan,

jep, den Sucherschuh kann man tauschen.
Ist halt mit Zusatzkosten verbunden.
 
Falls nochmal jemand mit den gleichen Anforderungen hier vorbei kommt: ich habe mich nun für das Skywatcher 150/750 Explorer BD entschieden und werden mir eine Dobson Montierung selber bauen.
 
Guter Plan.
bitte berichte dan im Selbstbau Forum über den Bau.
Clear Skies
Felix
 
Wenn ich in der Stadt bin, wi sowieso nur helle Objekte funktionieren und ich nicht fotografieren will und mein Balkon nur 1,1 m tief ist, würde ich einen 4 oder 5 Zoll Mak nehmen.
Jemand hatte hier geschrieben, dass er da hinten mehr Platt braucht - man kann auch beim Mak hinten seitlich einblicken. Jedenfalls würde ich nicht gekrümmt vorn an der Brüstung rumstehen wollen oder gar mit Astrostuhl.

CS
Spunti
 
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