Martroese
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Spaß am Basteln und Neugier haben mich dazu gebracht, meine kleine Dachsternwarten EQ-1 Montierung noch etwas zu modifzieren und aufzuwerten. Nachdem das Problem der genauen Polausrichtung dank der genialen wie einfachen Software SharpCap gelöst ist, macht es auch Sinn, noch ein wenig in die kleine Montierung zu investieren. Ja, sie wird nie ein Stabilitätswunder werden, vllt schaffe ich es aber, noch ein bisschen was aus dem Teil herauszuholen.
Folgende Dinge möchte ich oder habe ich schon geändert:
-zentrale Klemmung statt Seitlicher unten am Fuß
-zweite Schraube mit Widerlager zur genaueren Polhöheneinstellung bzw Arretierung
-Möglichkeit der Feineinstellung der Drehung in Azimut zur Polausrichtung
-Einbau vernünftiger Lager
-Sterngriffe statt der unpraktischen Hebel
Die zentrale Klemmmöglichkeit der gesamten Montierung auf dem Stativfuß hab ich schon ganz am Anfang umgerüstet. Es wird jetzt die Montierung nach unten zentral mit einer Schraube festgespannt. Vorher wurde mit einer Schraube von der Seite her geklemmt. Jegliche Ausrichtung war nach der Klemmung natürlich wieder weg.
Ab Werk kommt die EQ-1 nur mit einer Schraube daher, um die Polhöhe einzustellen. Die Polhöhe lässt sich in Richtung Oben mit der Schraube korrigieren. Möchte man nach unten korrigieren, muss die Klemmung gelöst werden, die Polhöhenschraube wieder etwas zurückgedreht werden und man muss sich erneut von unten her annähern.
Mit der Feile hab ich entsprechende Flächen ausgefeilt, in denen ein Alu-Lagerblock sitzt, der mit einem M8 Innengewinde versehen ist und eine Sterngriffschraube aufnimmt. Jetzt kann zum einen die Polhöhe auch fein nach unten korrigiert werden, zum anderen erhält die Montierung mehr Stabilität, kann sie nun mit beiden Schrauben gegeneinander geklemmt werden.
Um auch in azimutaler Richtung die Montierung möglichst feinfühlig einnorden zu können musste eine etwas spezielle Lösung gefunden werden. Natürlich ist auch hier wieder ab Werk keine Feinverstellung vorgesehen, wie es an größeren Montierungen üblich ist.
Um den Bastelaufwand möglichst gering zu halten, kam ich drauf, die Feinverstellung in einen der Ansätze für die Stativbeine zu verstecken. Ein Durchbruch im innenliegenden Lagerdom und ein herausgeführter Hebel, auf den zwei Rändelschrauben drücken lässt ab jetzt in einem kleinen, aber ausreichenden Bereich den Azimut einstellen. Etwas schwer zu beschreiben, die Bilder sollten es aber deutlich machen.
Man sieht hier auch die zentrale Klemmmutter.
Und nochmal im Ganzen.
Hoffe, es ist ein wenig interessant. Über Rückmeldungen, Anregungen etc. freue ich mich immer
Gruß Martin
Spaß am Basteln und Neugier haben mich dazu gebracht, meine kleine Dachsternwarten EQ-1 Montierung noch etwas zu modifzieren und aufzuwerten. Nachdem das Problem der genauen Polausrichtung dank der genialen wie einfachen Software SharpCap gelöst ist, macht es auch Sinn, noch ein wenig in die kleine Montierung zu investieren. Ja, sie wird nie ein Stabilitätswunder werden, vllt schaffe ich es aber, noch ein bisschen was aus dem Teil herauszuholen.
Folgende Dinge möchte ich oder habe ich schon geändert:
-zentrale Klemmung statt Seitlicher unten am Fuß
-zweite Schraube mit Widerlager zur genaueren Polhöheneinstellung bzw Arretierung
-Möglichkeit der Feineinstellung der Drehung in Azimut zur Polausrichtung
-Einbau vernünftiger Lager
-Sterngriffe statt der unpraktischen Hebel
Die zentrale Klemmmöglichkeit der gesamten Montierung auf dem Stativfuß hab ich schon ganz am Anfang umgerüstet. Es wird jetzt die Montierung nach unten zentral mit einer Schraube festgespannt. Vorher wurde mit einer Schraube von der Seite her geklemmt. Jegliche Ausrichtung war nach der Klemmung natürlich wieder weg.
Ab Werk kommt die EQ-1 nur mit einer Schraube daher, um die Polhöhe einzustellen. Die Polhöhe lässt sich in Richtung Oben mit der Schraube korrigieren. Möchte man nach unten korrigieren, muss die Klemmung gelöst werden, die Polhöhenschraube wieder etwas zurückgedreht werden und man muss sich erneut von unten her annähern.
Mit der Feile hab ich entsprechende Flächen ausgefeilt, in denen ein Alu-Lagerblock sitzt, der mit einem M8 Innengewinde versehen ist und eine Sterngriffschraube aufnimmt. Jetzt kann zum einen die Polhöhe auch fein nach unten korrigiert werden, zum anderen erhält die Montierung mehr Stabilität, kann sie nun mit beiden Schrauben gegeneinander geklemmt werden.
Um auch in azimutaler Richtung die Montierung möglichst feinfühlig einnorden zu können musste eine etwas spezielle Lösung gefunden werden. Natürlich ist auch hier wieder ab Werk keine Feinverstellung vorgesehen, wie es an größeren Montierungen üblich ist.
Um den Bastelaufwand möglichst gering zu halten, kam ich drauf, die Feinverstellung in einen der Ansätze für die Stativbeine zu verstecken. Ein Durchbruch im innenliegenden Lagerdom und ein herausgeführter Hebel, auf den zwei Rändelschrauben drücken lässt ab jetzt in einem kleinen, aber ausreichenden Bereich den Azimut einstellen. Etwas schwer zu beschreiben, die Bilder sollten es aber deutlich machen.
Man sieht hier auch die zentrale Klemmmutter.
Und nochmal im Ganzen.
Hoffe, es ist ein wenig interessant. Über Rückmeldungen, Anregungen etc. freue ich mich immer
Gruß Martin