Baader Hyperion: wirklich an Kamera anschließbar?

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hi,

ich hab mal kurz auch einen kleinen Test gemacht .

normal 2m Brennweite, 70D fokal
IMG_0014web.jpg


2m Brennweite + 2x Barlow Televue
IMG_0015web.jpg


2m Brennweite mit 24er Hyperion Okularprojektion
IMG_0032web.jpg


die 70D am 24er Okular sieht eigendlich besser aus wie an der 2x Barlow .
 
....jetzt stellt sich mir die Frage, wie heißt die Dame aus 114? :-)
 

Das mit der Barlow ist überdies in den Propotionen (horizontal) etwas gestaucht - was ich mir nicht erklären kann, außer man wechselt den Standort? Wenn beide exakt gleich wären, könnte man Schärfe und Kontrast sicherer beurteilen, weil eben m.E. nicht viel Unterschied ist - aber das Motiv ist auch speziell, feine Details in mittleren Tönen kommen da nicht vor - trotzdem ist es schon mal interessant und aufschlussreich.

lg
Niki
 
Hallo zusammen.

Sorry, dass ich einen alten Thread auspacke, aber mein Thema passt prima hierher.
Aktuell versuche ich, meine Okularkamera mit C-Mount-Anschluss an ein Baader Hyperion Zoom-Okular zu packen und bin auf der Suche nach einem passenden C-Mount2M43-Adapter oder alternativ, da ich einen Adapter 2" (mit M48 Innengewinde, wie die Filter) auf C-Mount habe, einen Adapter von M43 auf M48. Ich hab den Astroshop angeschrieben, ob die was passendes im Sortiment haben, Antwort steht noch aus, ich hab aber auch erst gestern hingeschrieben. Könnt ihr da was empfehlen?

Jedenfalls macht mir das, was ich hier gelesen habe, nicht viel Mut, dass ich passable Ergebnisse erzielen werde. Am Mond macht die Kamera ohne Okular schon eine recht gute Figur, an den Planeten nicht so.

Ich werde weiter berichte, falls erwünscht.

Gruß
Thorsten
 
Hi Alex, vielen Dank für die Info.

Ich habe von Svbony ein 2" Verlängerungshülsenset

Da ich nicht weiß, in welchem Abstand vom Okular die YW500U3-Kamera ein scharfes Bild sehen würde, habe ich mir überlegt, vielleicht zuerst den Weg über das M48-Gewinde gehen, damit ich die Verlängerungshülsen nach Bedarf einschrauben kann. D.h. vom Hyperion M43 irgendwie auf das M48-Filtergewinde, so dass ich das Ganze in das Filtergewinde des C-Mount zu 2"-Adapter schrauben kann.
Ne Idee hierfür?

Wären Bilder hilfreich?


Gruß
Thorsten
 
Hi!

So viel Abstand brauchst du wahrscheinlich gar nicht – die rund 80mm für Vollformat/70mm für APS-C kommen vor allem daher, dass bei geringerem Abstand die Bildschärfe am Rand nachlässt bzw. das Bild verzerrt wird. C-Mount klingt nach kleinem Sensor.

Je größer der Abstand, desto stärker wird nachvergrößert – irgendwann bist du da jenseits von gut und böse.

Das PDF bei Baader
hat die Formeln zur Berechnung der resultierenden Brennweite, und
spuckt dir aus, ob du diese Brennweite mit deiner Kamera überhaupt nutzen kannst (in Sachen Auflösung).

Es gibt noch Adapter von T-2 auf M48 und zurück wie Gewindering M48 auf T-2 (T-2 Bauteil #29) # 2458110 und Gewindeadapter 2"a auf T-2a (T-2 Bauteil #27) # 1508035, aber da würde ich lieber in eine T-2-Verlängerung investieren, als hin- und herzuspringen.

Beste Grüße,
Alex
 
Uff, ich schreib mir am besten mal raus, welche Gegebenheiten ich habe (Außen-/Innengewinde, Größe,etc.) und was ich für die eine und die andere Lösung brauche.

Das hier sind die Daten der Kamera.
Hier hatten wir es darüber. User Sternbrot hat damit (für mich) erstaunliche Ergebnisse erzielt.

Spezifikation der Kamera
Modell: USB 3,0 5,0 MP
Interface: USB 3,0
Auflösung: 2592x1944
Sensor Typ: 1/2.5" true color CMOS
Pixel Größe: 2,2 umx 2,2 um
SNR:35dB
Dynamic Range:64dB
Empfindlichkeit: 64dB
Rahmen Rate MJPG: 2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Rahmen Rate YUV422:2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Farbe: Farben
Auto Weißabgleich: Hand/Auto
Exposition: Hand/Auto
Bild Format: JPG/BMP/PNG/GIF
Bild ausgang: USB 3,0 UVC

Gruß
Thorsten
 
Dann noch die Formel
fÄquivalenz = fTeleskop × ((a/fOkular)-1)
mit
fÄquivalenz = Gesamtbrennweite bei Okularprojektion

fTeleskop = Brennweite deines Teleskops.
a = Abstand zwischen Sensor und Okular
fOkular = Brennweite des Okulars

Damit kriegst du die Systembrennweite (und das Öffnungsverhältnis) in Abhängigkeit vom Okular und dem Abstand zum Okular, die kannst du dann bei Astronomytools eintragen, ob das noch sinnvoll ist.

Ein 1/2,5"-Sensor hat wohl 5,8x4,3mm Kantenlänge und 7mm Diagonale – da ist die Randabbildung fast egal, und du dürftest aus dem Bauch heraus ziemlich nahe ran können. APS-C und Vollformat sind im Vergleich dazu riesig.

Beste Grüße,
Alex
 
Hi Alex.

Das ist mir aktuell leider alles noch etwas zu hoch :rolleyes:
Brennweite von Okular und Teleskop kenne ich natürlich, und als Abstand nehme ich dann irgendwas?
Und was mir dann das Ergebnis auf Astronomytools sagt, ist mir auch schleierhaft. :confused:

Wurscht. Ich werde versuchen, mit den verlinkten Adaptern auf ein einigermaßen scharfes Bild zu kommen. Vorher werde ich durch "Trockenversuche" al schauen, mit welchem Abstand ich ein vernünftiges Bild auf die Kamera kriege. Danke erstmal :)

Gruß
Thorsten
 
Hi!

Ausprobieren ist der beste Weg! Fang mit kurzem Abstand an und vergrößer ihn, wenn die Bildecken verzerrt sind.

Dann miss den Abstand aus (bei den ganzen Adaptern steht die Baulänge dabei, wie tief der Sensor im Gehäuse ist, kann man für die Zwecke auch Abschätzen). Mit der Formel oben kannst du dann die Brennweite errechnen, mit der du effektiv arbeitest.

Aus der Brennweite und der Öffnung deines Teleskops wiederum das Öffnungsverhältnis – bei modernen Kameras mit doch eher kleinen Pixeln sollte die so um f/10 liegen, sonst vergrößert man mehr, als die Optik her gibt. Gerade bei so kleinen Kameras braucht man oft gar keine Okularprojektion oder Barlowlinse mehr, die reizen das, was Optik und Luftunruhe hergeben, schon ganz gut aus.

Beste Grüße,
Alex
 
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