Wiedereinsteiger: 150/1200 Dobson zu groß - Maße wichtig, Masse nicht

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Sayuuk

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Einen schönen guten Abend zusammen,

ich lese mir schon seit ein paar Wochen die Haare grau, weil ich mit dem Gedanken spiele, mir nach längerer Auszeit - bin jetzt Anfang 30, das letzte "Spielzeug-Teleskop" hatte ich als Teenager - wieder ein Teleskop zuzulegen.

Ich schieße ganz gerne, wenn ich mir ein Hobby anschaue, übers Ziel hinaus und kaufe zu teuer - das würde ich gerne unter anderem durch Gebrauchtkauf vermeiden wollen ;-)

Also, was möchte ich anschauen:
- alles, was leuchtet*
*dat war natürlich die Standardantwort. Ich habe mich mit dem, was mir ein 6" Newton á la 150/1200 von Skywatcher oder GSO zeigen könnte, angefreundet. D.h. durchaus nicht nur Planeten, gerne auch DSOs, mehr dazu aber unten. Ich weiß, jeder mit nem 6" Newton will nen 8" (aber jeder mit nem 8" will nen 10", also was soll's - wie gesagt, möchte die Kirche erstmal im Dorf lassen).

Ideales Gerät: Skywatcher 150/1200 als Dobson**
** Nun war ich aber den gesamten letzten Sommer mit dem Wohnmobil unterwegs, sozusagen als mobile Zweitwohnung - ich nehme an, das wird nächsten Sommer nicht groß anders sein. Und während ich zwar zuhause oder auch wenn ich etwas spinne im Wohnmobil einen 1200er Dobson unterbringen könnte, ist doch anzunehmen, dass er spätestens nach ein paar Monaten rausfliegt, weil er im Weg sein wird. Raum ist halt ein Thema. Dazu kommt noch, dass ich Teleskop und Montierung jedes Mal trennen muss, aufgebaut wird das nie stehen bleiben können. Ist bei einem Dobson kein Thema, wollte ich aber erwähnt haben.

Also, es soll kleiner sein.
Nun ist mir natürlich der Heritage 150p über den Weg gelaufen, der mir schon auch gut gefällt. Was mich dran stört ist eben leider der ganze Plastik-Kram dran, der feste OAZ, der unschöne Fokus etc., denn Gewicht ist für mich weniger das Problem. Ich denke mit dem Tischformat könnte man umgehen, vom Trick mit dem umgedrehten Plastikeimer, der bei Nichtbenutzung als Aufbewahrungsort dient, hab ich auch schon gelesen.
Da man hier noch am Nächsten am 150/1200 dran ist, wäre das also die nächstliegende Lösung.

Meine Frage nun an euch:
Ist mir eine platzsparende Alternative entfallen?
Ich habe noch angeschaut:
- 127/1500 Mak auf EQ3 - der Schritt von f/5 beim Heritage, f/6 beim 1200er zu fast f/12 beim Mak ist halt schon heftig. Wäre aber noch bezahlbar. Die EQ3 nimmt nicht viel Platz weg und den Mak selber kann man in jede Ritze "stopfen". Bei der Brennweite bin ich mir nicht so sicher. Im Allgemeinen werden ja die SC eher als Allrounder auf Grund der kürzeren Brennweite bezeichnet, ich kann mir jetzt aber nicht vorstellen, dass hier 1250 vs 1500mm so viel ausmacht.
- C5/Omni 127 auf EQ3 - Geht dann von f/12 wieder runter auf f/10, was aber nicht so der Riesenvorteil erscheint. Dafür preislich doch deutlich teuer und erst wieder ab C6 aufwärts interessant.

Ach ja, GoTo würde ich gerne lieber vermeiden, sondern gerne parallaktisch oder mit Dobson anfangen wollen - Alt/Az habe ich jetzt keine riesen Preisvorteile sehen können, da weiß ich gerade bei Mak-Brennweiten nicht, ob es das wert ist.

Was ist mein Budget?
Ich wäre tatsächlich bereit bei einem Gebrauchtkauf zu vernünftigen Preisen etwas mehr auszugeben als bei einem neuen 150/1200. Sagen wir mal 500€ mit etwas Luft, wenn denn das Gerät sensationell besser oder das mitverkaufte Zubehör so genial ist. Ganz einfach, weil ich hier davon ausgehen kann, dass ich bei Nichtgefallen den Großteil des Kaufpreises auch wieder erlösen könnte.

Sorry für den vielen Text und viele Grüße
Stefan

P.S.:
Ich bin etwas irritiert, weil hier im Forum so oft erwähnt wird, wie toll doch gerade der Gebrauchtmarkt z.B. auf eBay-Kleinanzeigen und hier im Forum sei. Ich schaue da jetzt schon eine Weile immer wieder rein und finde praktisch nichts...
 
Hast du schonmal über einen Reise- oder Gitterrohr-Dobson nachgedacht? Die sind meist auf ein sehr geringes Packmaß zu bringen, manchmal sogar Handgepäckttauglich für das Flugzeug. 8" bis 10" sind damit sehr gut zu transportieren, bei aufwendigeren (und leider auch teureren) Konstruktionen können stellenweise auch 12" sehr platzsparend transportiert werden.

Der Gebrauchtmarkt ist allerdings tatsächlich im Moment wie leer gefegt. Anscheinend scheint die Isolation die Leute dazu zu bringen mehr in sich zu gehen und auf diesem Wege das größere Ganz über uns zu sehen.
 
Hallo Stefan,

ein kleiner Newton auf einer azimutalen Montierung dürfte schon ein optimales Teleskop sein. Das ellenlange Rohr der 150/1200-Dobsons fände ich aber auch störend, deshalb kann ich Dich gut verstehen.

Ich habe eine Zeitlang mit einem 5“-Newton beobachtet: ein Skywatcher 130/650PDS auf einer Vixen Porta. Der Tubus ist deutlich kürzer, Tubus, Montierung und Stativ lassen sich trennen und sind dadurch einfacher und platzsparender zu verstauen.
Es gibt bei den azimutalen Montierungen einige Alternativen, stöbere da mal in den entsprechenden Abteilungen der Händler. Montierungen die aus einem horizontalen Achsenkreuz bestehen, tragen auch größere Tuben stabil. Da wäre dann auch ein 150/750 Newton drin.

Ich benutze mittlerweile einen 6“ f/5 Gitterrohrnewton, der lässt sich so weit zerlegen, dass er ins Handgepäck passt. Aber der ist eine Anfertigung eines Vereinskollegen und nicht irgendwo zu kaufen.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Stefan,

willkommen im Forum.

Ich denke mal, dass Du noch reichlich Zeit hast Informationen zu sammeln.
Wenn ich mir so die Lieferzeiten bei den Händlern anschaue... :eek:... da hatte ich wohl mehr Glück als Verstand, dass das mit meiner Reducer Bestellung für meinen C8 sehr zügig ging.

Es soll also transportabel sein.
Ich bin da ganz bei Dir, das so ein 6" oder 8" Newton in dem doch recht knappen Platzangebot in einem Wohnmobil öfter im Wege sein wird. Das sind schon ordentliche Rohre, die man nicht so einfach in eine Ecke "stopfen" kann.
Die RockerBox ist in dieser Größenordnung auch recht sperrig und die jedes mal auseinander basteln... ... :rolleyes:.

Der von Dir angedachte Heritage ist sicherlich eine Alternative.
Zumal Du sicherlich auf deinen Wohnmobilreisen einen Campingtisch dabei hast. Somit müsstest Du nicht auf die Bierkisten-/Eimer-Variante zurückgreifen.
Wie diese Teleskope qualitativ sind kann ich aus eigener Anschauung nicht beurteilen. Aber was man so liest sollen die ganz passabel sein.

Gitterrohr-Dobson lassen sich meist recht kompakt "zusammen falten".
Abgesehen davon das die Teile wohl auch ordentliche Lieferzeiten haben, kosten die schon einen Zacken mehr, als Deine 500,-€ mit etwas Luft nach oben.

Einen Maksutow-Cassegrain auf einer EQ3-2 ist m.E. eine gute Variante.
Ich habe meinen MC, 127/1500, von seiner ursprünglichen Montierung runter genommen und auf meine EQ3-2 gepackte.
Für mich war das im rein visuellen Bereich mehr als ausreichend stabil gewesen.
MCs werden hauptsächlich für die Planeten hergenommen. DeepSky geht im begrenzten Maße auch. Da dann hellere und kompakte Objekte..
MCs haben aber eine lange Auskühlzeit, in Abhängigkeit von den Temperatur unterschieden.
Auch eine Taukappe sollte sich in Deinem Gepäck befinden.
Aber diese Kombination, MC 127/1500 und EQ3-2, wird, im Einzelkauf, dein Budget nicht zulassen.
Bei der EQ3-2 bitte auf die originale von SkyWatcher achten. Die von anderen Herstellern sollen nicht so das Gelbe vom Ei sein.
Dieser MC wir auch im Set angeboten. Auf einer Alt/AZ S mit GoTo. Von der Stabilität her, sagen wir mal so, mir reicht es nicht mehr. Ansonsten, das GoTo funktioniert einwandfrei, bei korrekter Bedienung ;).
Manko wäre die Stromzufuhr über Batterien. Das geht gut ins Geld. Da müsstest Du Dir was einfallen lassen.

Zum Schmidt-Cassegrain (SC), da nenne ich einen C8 mein Eigen, das sind feine Geräte.
Aber da verhält es sich ähnlich wie mit den MCs. DeepSky können es schon schwächer leuchtende Objekte sein aber eben auch im kompakterem Bereich. Kann man mit einem Reducer umgehen, der aber wieder kostet.
Damit wären wir wieder beim Budget. C6 und C8 fressen Dein Budget allein vom Tubus her schon auf.
SCs haben auch eine recht hohe Auskühlzeit und benötigen auch eine Taukappe.

MCs und SCs sind gut zu verstauen, ebenso eine EQ3-2 für den "kleinen" MC und auch die EQ-5 für den SC.

Was mir in dem Zusammenhang mit Tisch-Dobson noch einfällt, da gibt es von Omegon diese Push+ Variante.
Da gibt es einen Testbericht über den Push+ 200/1000, der ist aber schon älter. Aus der Zeit als das Teil gerade auf den Markt kam. Da wurde die recht hell leuchtende LED für das Push+ bemängelt und das der 200/1000 Tubus auf dieser Einarm-RockerBox zum nach schwingen neigt. Vielleicht hat sich ja da in der Zwischenzeit was getan.
Ansonsten soll das für den Einsteiger ein gutes System sein.
Liegt preislich auch nur "etwas" über Deinem Budget.
Einfach mal drüber informieren.

Greif auch den Vorschlag von Marcus auf und schau nach Alt/AZ auf Stativ.
Die lassen sich recht kompakt zusammen "stauchen".
Das Achsenkreuz meiner Alt/AZ GoTo wiegt 4,5 Kg und die passt wirklich in kleinere Ecken. Vom Preis passt sie leider nicht in Dein Budget ;).
 
Hast du schonmal über einen Reise- oder Gitterrohr-Dobson nachgedacht? Die sind meist auf ein sehr geringes Packmaß zu bringen, manchmal sogar Handgepäckttauglich für das Flugzeug. 8" bis 10" sind damit sehr gut zu transportieren, bei aufwendigeren (und leider auch teureren) Konstruktionen können stellenweise auch 12" sehr platzsparend transportiert werden.

Der Gebrauchtmarkt ist allerdings tatsächlich im Moment wie leer gefegt. Anscheinend scheint die Isolation die Leute dazu zu bringen mehr in sich zu gehen und auf diesem Wege das größere Ganz über uns zu sehen.
Habe ich wahrgenommen, mir sind aber, vielleicht auch wegen des leergefegten Marktes, keine auch nur annähernd in meinem Preisrahmen unter das Browserfenster gekommen.
Hallo Stefan,

ein kleiner Newton auf einer azimutalen Montierung dürfte schon ein optimales Teleskop sein. Das ellenlange Rohr der 150/1200-Dobsons fände ich aber auch störend, deshalb kann ich Dich gut verstehen.

Ich habe eine Zeitlang mit einem 5“-Newton beobachtet: ein Skywatcher 130/650PDS auf einer Vixen Porta. Der Tubus ist deutlich kürzer, Tubus, Montierung und Stativ lassen sich trennen und sind dadurch einfacher und platzsparender zu verstauen.
Es gibt bei den azimutalen Montierungen einige Alternativen, stöbere da mal in den entsprechenden Abteilungen der Händler. Montierungen die aus einem horizontalen Achsenkreuz bestehen, tragen auch größere Tuben stabil. Da wäre dann auch ein 150/750 Newton drin.

Ich benutze mittlerweile einen 6“ f/5 Gitterrohrnewton, der lässt sich so weit zerlegen, dass er ins Handgepäck passt. Aber der ist eine Anfertigung eines Vereinskollegen und nicht irgendwo zu kaufen.

Bis dann:
Marcus
Ja, einfach ein kleineres Newton wäre auch eine Option. So ein Skywatcher 150/750 auf NEQ3 klingt nicht ganz falsch, müsste halt gebraucht sein.
Hallo Stefan,

willkommen im Forum.

Ich denke mal, dass Du noch reichlich Zeit hast Informationen zu sammeln.
Wenn ich mir so die Lieferzeiten bei den Händlern anschaue... :eek:... da hatte ich wohl mehr Glück als Verstand, dass das mit meiner Reducer Bestellung für meinen C8 sehr zügig ging.

Es soll also transportabel sein.
Ich bin da ganz bei Dir, das so ein 6" oder 8" Newton in dem doch recht knappen Platzangebot in einem Wohnmobil öfter im Wege sein wird. Das sind schon ordentliche Rohre, die man nicht so einfach in eine Ecke "stopfen" kann.
Die RockerBox ist in dieser Größenordnung auch recht sperrig und die jedes mal auseinander basteln... ... :rolleyes:.

Der von Dir angedachte Heritage ist sicherlich eine Alternative.
Zumal Du sicherlich auf deinen Wohnmobilreisen einen Campingtisch dabei hast. Somit müsstest Du nicht auf die Bierkisten-/Eimer-Variante zurückgreifen.
Wie diese Teleskope qualitativ sind kann ich aus eigener Anschauung nicht beurteilen. Aber was man so liest sollen die ganz passabel sein.

Gitterrohr-Dobson lassen sich meist recht kompakt "zusammen falten".
Abgesehen davon das die Teile wohl auch ordentliche Lieferzeiten haben, kosten die schon einen Zacken mehr, als Deine 500,-€ mit etwas Luft nach oben.

Einen Maksutow-Cassegrain auf einer EQ3-2 ist m.E. eine gute Variante.
Ich habe meinen MC, 127/1500, von seiner ursprünglichen Montierung runter genommen und auf meine EQ3-2 gepackte.
Für mich war das im rein visuellen Bereich mehr als ausreichend stabil gewesen.
MCs werden hauptsächlich für die Planeten hergenommen. DeepSky geht im begrenzten Maße auch. Da dann hellere und kompakte Objekte..
MCs haben aber eine lange Auskühlzeit, in Abhängigkeit von den Temperatur unterschieden.
Auch eine Taukappe sollte sich in Deinem Gepäck befinden.
Aber diese Kombination, MC 127/1500 und EQ3-2, wird, im Einzelkauf, dein Budget nicht zulassen.
Bei der EQ3-2 bitte auf die originale von SkyWatcher achten. Die von anderen Herstellern sollen nicht so das Gelbe vom Ei sein.
Dieser MC wir auch im Set angeboten. Auf einer Alt/AZ S mit GoTo. Von der Stabilität her, sagen wir mal so, mir reicht es nicht mehr. Ansonsten, das GoTo funktioniert einwandfrei, bei korrekter Bedienung ;).
Manko wäre die Stromzufuhr über Batterien. Das geht gut ins Geld. Da müsstest Du Dir was einfallen lassen.

Zum Schmidt-Cassegrain (SC), da nenne ich einen C8 mein Eigen, das sind feine Geräte.
Aber da verhält es sich ähnlich wie mit den MCs. DeepSky können es schon schwächer leuchtende Objekte sein aber eben auch im kompakterem Bereich. Kann man mit einem Reducer umgehen, der aber wieder kostet.
Damit wären wir wieder beim Budget. C6 und C8 fressen Dein Budget allein vom Tubus her schon auf.
SCs haben auch eine recht hohe Auskühlzeit und benötigen auch eine Taukappe.

MCs und SCs sind gut zu verstauen, ebenso eine EQ3-2 für den "kleinen" MC und auch die EQ-5 für den SC.

Was mir in dem Zusammenhang mit Tisch-Dobson noch einfällt, da gibt es von Omegon diese Push+ Variante.
Da gibt es einen Testbericht über den Push+ 200/1000, der ist aber schon älter. Aus der Zeit als das Teil gerade auf den Markt kam. Da wurde die recht hell leuchtende LED für das Push+ bemängelt und das der 200/1000 Tubus auf dieser Einarm-RockerBox zum nach schwingen neigt. Vielleicht hat sich ja da in der Zwischenzeit was getan.
Ansonsten soll das für den Einsteiger ein gutes System sein.
Liegt preislich auch nur "etwas" über Deinem Budget.
Einfach mal drüber informieren.

Greif auch den Vorschlag von Marcus auf und schau nach Alt/AZ auf Stativ.
Die lassen sich recht kompakt zusammen "stauchen".
Das Achsenkreuz meiner Alt/AZ GoTo wiegt 4,5 Kg und die passt wirklich in kleinere Ecken. Vom Preis passt sie leider nicht in Dein Budget ;).
Ja, die Lieferzeiten. Ich dachte ich spinne, als ich gesehen haben, dass fast nix irgendwo auf Lager ist... =P

Preislich hast du volkommen Recht, ein Mak oder SC kommen für mich nur gebraucht in Frage, genau so wie ein Gitterrohr-Dobson. Wie gesagt, nur dann wäre ich auch bereit mehr als für ein neues 150/1200 Dobson auszugeben. Neu kommt für mich in dem Preisbereich nicht mehr in Frage, weil ich - wie gesagt - die Möglichkeit haben will, nach 2 Jahren, wenn ich genauer weiß, was ich "brauche" (oder wenn es mir gar nicht gefällt), den Großteil des Preises wieder rauszuholen.
Bei einem Heritage oder 150/1200 wäre ich bereit davon Abstand zu nehmen, weil sich der absolute Wertverlust doch in einem Rahmen bewegen würde, den mein Schwabenhirn aushält ;-)

@ dobson:
- ich hab gestern nochmal ein Video gesehen. Davor hatte ich nämlich überlegt den OTA in der "Garage" an die Decke zu hängen, das könnte man irgendwie hinbekommen. Aber dann ist mir aufgefallen, dass so eine Rockerbox doch recht breit und sperrig ist. Die würde mir also tatsächlich deutlich mehr Platz wegnehmen als ein zusammengeklapptes Stativ.

@ Mak:
- Auskühlzeit: weniger das Problem, wenn ich das vom WoMo aus machen, kann ich es auch einfach vor die Tür stellen, da passiert nix
- GoTo, ja... von denen sieht man ein paar auf dem Markt, weil das natürlich die super an den Laien verkaufbaren sind. Würde ich aber gerne vermeiden wollen. Ich kann mich zwar für Astrophotographie begeistern lassen, aber dafür taugen die ja wieder wenig und ich wollte erstmal visuell einsteigen (da kommt wieder das mit der Kirche)
- es gibt gerade ein SLT 127 gebraucht auf eBay-Kl...

@ SC:
- ich würde denken, dass gebraucht evtl. sogar mal ein C6 in die Preisspanne rutschen könnte. Da ist so ein Anbietermarkt aber natürlich absolut feindlich.

@ Push+:
- habe ich gesehen, schaue ich mir nochmal an
- ist mir sympatisch, weil die Elektronik eben komplett optional ist. Beim GoTo stört mich ja, dass es eben immer da ist, Batterien braucht etc.


Leude, vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten, manchmal hilft es halt einfach mit anderen Menschen als nur mit sich selbst Gespräche zu führen ;-)
Viele Grüße
Stefan

P.S.: Ach ja, ich wohne bei GG, bin über Weihnachten in TÜ - wäre auch bereit 250km oder so zu fahren. Die 500km nach HH für das 8" SC hier im Forum ist halt einfach zu weit...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stefan,

Dobson:
die werden halt gerne empfohlen bei knappen Budget und der Nähe zur eierlegenden Wollmilchsau ;).
Alles vollkommen nachvollziehbar. Ich und auch andere haben sich ja mal in der gleichen Situation befunden.
Bei 300,- bis 500,- € hau ich halt nicht gleich zu viel Geld raus, wenn es gar nicht taugt mit dem Beobachten.
Auch was man bevorzugt beobachten will, entwickelt sich erst mit der Zeit.
Aber man darf nicht darüber hinwegtäuschen,dass so ein klassisch empfohlener 8" oder 10" Dobson schon ein ordentliches Rohr ist.

MC:
Ist halt limitiert in den Beobachtungsobjekten.
Mir persönlich war DeepSky immer zu "dunkel". Details gehen aber gut.
Sind aber schön kompakt, leicht und auch der hintere Einblick hat seine Vorteile.

GoTo:
Du hast recht, dem Laien kommt es als ultimatives "muss ich haben" rüber.
Dem ist leider nicht ganz so.
Man muss sich damit auseinandersetzen. Ist kein Vollautomatismus oder Selbstläufer.
Wenn da nicht sauber gearbeitet wird beim Alignment und auch "nur" beim beim groben Einnorde, entfällt bei Alt/AZ, ist es nicht weit her mit GoTo, gehe zu, und der damit einhergehenden Nachführung.
Und, GoTo braucht immer Strom, und die Elektronik kostet halt auch.
Ich habe auch manuell auf einer EQ3-2 angefangen. Hilft beim Verständnis wie eine Montierung funktioniert.

SC:
Da musst Du halt Geduld haben und drauf warten ob ein SC in 6" oder 8" gebraucht angeboten wird.
Ich gebe meinen C8 nicht mehr her ;) und ich denke andere C8-Besitzer sehen das ähnlich.
 

Was sagen wir denn dazu?
- groß, dafür weiter weg
- Lieferumfang klingt gut

Wie bewertet ihr so ein altes Meade SC?

Gruß
Stefan
 
Wie immer gibt es Gründe, warum es verschiedene Teleskope gibt. Mit einem alles sehen zu wollen, geht halt nicht wirklich. Insofern kannst Du m.E. kaufen, was Du möchtest, und dann die entsprechenden Objekte beobachten. Für Deep Sky ist ein Mak nicht die erste Wahl, aber ich liebe meine Maks, weil sie tolle Geräte sind. Auch mein SC, auch meine Refraktoren. ;)

Bei Einsteigern sehe ich immer wieder, dass jemand gedanklich zwischen mehreren Geräten steht, die aber allesamt ganz "verschiedene Himmel" haben. Ein f/5 Newton mit weitem Gesichtsfeld gegen einen Mak mit f/12... die Brennweite wäre mein Kriterium, um zu entscheiden, wie viel ich am Himmel sehen möchte.

Ein altes Meade kann gut sein, ich persönlich würde mir aber keine alte Gabelmontierung einhandeln wollen, da die manchmal auch "in die Jahre kommen", auch die Elektronik kann mal den Geist aufgeben. Muss nicht, kann. Und ein Trumm ist es auch, wenig flexibel, da der Tubus da fix drinnenhängt (wenn man ihn nicht später mal "befreit" und die Gabel weggibt). Ich gab mal mein CPC 800 weg, weil ich es leid war, immer Teleskop samt Gabel herumzuschleppen.

Ich meine, Du kannst mit allem Spaß haben, was Dir gefällt, mit den Unzulänglichkeiten (die jede Konstruktion hat) musst Du (wie wir alle auch) in jedem Fall leben, ob Mak oder Newton. Ob Dobson oder wasauchimmer. Dafür machen jeweils die Objekte viel Spaß, die für genau dieses Rohr optimal sind. Fakt ist, dass man mit einer Barlow am Newton universeller ist, als mit einem Mak, da kann ich große Felder nur begrenzt betrachten. Zumindest einen 2" Anschluss sollte der dann haben, und ein 35mm Okular (oder 41er) wäre dann möglich. Also: von f/5 auf f/10 zu verlängern geht einfach. Von f/12 auf f/5 geht nicht wirklich. :coffee:

lg
Niki
 
Wie immer gibt es Gründe, warum es verschiedene Teleskope gibt. Mit einem alles sehen zu wollen, geht halt nicht wirklich. Insofern kannst Du m.E. kaufen, was Du möchtest, und dann die entsprechenden Objekte beobachten. Für Deep Sky ist ein Mak nicht die erste Wahl, aber ich liebe meine Maks, weil sie tolle Geräte sind. Auch mein SC, auch meine Refraktoren. ;)

Bei Einsteigern sehe ich immer wieder, dass jemand gedanklich zwischen mehreren Geräten steht, die aber allesamt ganz "verschiedene Himmel" haben. Ein f/5 Newton mit weitem Gesichtsfeld gegen einen Mak mit f/12... die Brennweite wäre mein Kriterium, um zu entscheiden, wie viel ich am Himmel sehen möchte.

Ein altes Meade kann gut sein, ich persönlich würde mir aber keine alte Gabelmontierung einhandeln wollen, da die manchmal auch "in die Jahre kommen", auch die Elektronik kann mal den Geist aufgeben. Muss nicht, kann. Und ein Trumm ist es auch, wenig flexibel, da der Tubus da fix drinnenhängt (wenn man ihn nicht später mal "befreit" und die Gabel weggibt). Ich gab mal mein CPC 800 weg, weil ich es leid war, immer Teleskop samt Gabel herumzuschleppen.

Ich meine, Du kannst mit allem Spaß haben, was Dir gefällt, mit den Unzulänglichkeiten (die jede Konstruktion hat) musst Du (wie wir alle auch) in jedem Fall leben, ob Mak oder Newton. Ob Dobson oder wasauchimmer. Dafür machen jeweils die Objekte viel Spaß, die für genau dieses Rohr optimal sind. Fakt ist, dass man mit einer Barlow am Newton universeller ist, als mit einem Mak, da kann ich große Felder nur begrenzt betrachten. Zumindest einen 2" Anschluss sollte der dann haben, und ein 35mm Okular (oder 41er) wäre dann möglich. Also: von f/5 auf f/10 zu verlängern geht einfach. Von f/12 auf f/5 geht nicht wirklich. :coffee:

lg
Niki
Siehste, siehst, vielen Dank für die Infos. Deswegen schreibe ich ja hier ;-)

Ja wie gesagt, wäre das mit dem Platz nicht, dann hätte ich mich hier wohl gar nicht gemeldet... =P
Insofern spricht vieles für ein kleineres Newton. Wenn das Heritage etwas mehr Metall bzw. austauschbares hätte, dann wäre das ja auch ein klarerer Favorit. Interessiert mich definitiv noch, man scheint ja den wackeligen Fokus etwas mit Tape fixen zu können.
Nun wollte ich aber eben auch schauen, ob ich nicht gebraucht ein paar Röhren in ehemals höheren Preisklassen finden kann ohne mehr auszugeben.

So schaue ich dann halt doch gerade wieder 150/750 Festtubus an. Die sind halt auf EQ3 erhältlich, meist wird aber eine EQ5 empfohlen, was dann wieder definitiv nur gebraucht drin ist. Da wiederum ist es dann blöd wenn man OTA und Montierung getrennt suchen muss, denn da können ja Wochen ohne benutzbares Endergebnis vergehen... vielleicht würde es also Sinn machen OTA mit EQ3 zu kaufen, weil das eben die Komplettpakete sind, die so verkauft, und damit auch weiterverkauft werden. Um dann auf EQ5 upzugraden und die EQ3 zu verkaufen. (Ich seh schon, ich werd zum Händler, bevor ich das erste Mal durchgeschaut haben xD )

Das mit dem Meade sind gute Informationen, es stand nur gerade ganz oben in den Threads, da wollte ich es mal ansprechen. Ne, wenn die Montierung nicht so toll is, dann bringt mir das jetzt nicht viel. Das 8" SC hat mich halt angeschrien...

Wenn ich, was auch immer ich mir hole, gebraucht kaufen kann, dann wäre es ja auch längst nicht so schlimm, wenn ich nach einem Jahr dann genauere Vorstellungen hab, wie das ja zu erwarten ist. Insofern hast du Recht, da kann ich mir "egal was" holen, daran hangelt man sich dann hoch. Ich möchte natürlich nur vermeiden etwas zu kaufen, was man von vornherein hätte ausschließen sollen (Stichwort 90mm Mak, 130/900 Newton etc.)

Ich durchkömme weiter das Internet und seine Gebrauchtbörsen ;-)
Stefan
 
Hallo Niki,
hallo Stefan,

Niki, so wie du es beschreibst, kann ich es nur unterstützen.

Stefan, Du wirst irgendwann deine "Sammlung" an Teleskopen auf machen. Ist einfach so.
Bei mir tummeln sich mittlerweile 7 Teleskope.
Die Vorlieben liegen bei mir bei SC und Refraktoren FH. Habe dann nur das "Problemchen" was ich den am Abend/Nacht beobachten möchte ;).
Alle Teleskope gehen auf meiner Alt/AZ GoTo, bis auf den dicken Newton aus der Rockerbox und der lange FH (120/1200) geht eingeschränkt (wackelt zu viel).

Montierung ist das A&O.
Die wird auch nur selten ausgetauscht.
Da direkt am Anfang was g'scheits, dann bist Du mit später kommenden Teleskopen nicht so limitiert.
Dann für den Start halt eine kleinere Optik.
Nur als Beispiel:
ein 127/1500 MC sieht zwar drollig aus auf einer EQ-6 R aber das funktioniert gut und Du hast Luft für andere Teleskope.
Eine Preisstufe drunter, HEQ-5 oder EQ-5, da bist Du auch noch recht flexibel was die Teleskope angeht.

Gabel sehe ich auch etwas problematisch. Das was ich rein informativ kenne ist, dass die meisten Optiken fest mit der Gabel verbunden sind oder Du Schwierigkeiten bekommst den Tubus mit einer Prismenschiene auszurüsten um ihn auf eine andere Montierung zu packen.
 
Hallo Stefan,

es gibt auch 150/750 Newtons als Volltuben auf Rockerbox wie Omegon Push+ und Orion Starblast 6.

VG Klaus
Hi Klaus,

ich habe gerade nochmal in meiner WoMo-Garage rumgekruschtelt und etwas gemessen. Ich fürchte eine Rockerbox und damit ein Dobson scheidet einfach der Grundfläche halber schon aus.
Ich bin mir, was die Maße der Tabletop-Dobsons angeht (Der Omegon Push+ heißt ja auch "mini") nicht sicher, da schaue ich nochmal.
Einen Newton OTA könnte ich mir unter die Garagendecke hängen, da ist noch viel ungenutztes Volumen, weil ich nicht so hoch staple ;-)

edit: zu den Maßen der Push+ finde ich nichts, aber sie sehen kleiner aus...
Leider ist die 429€ Version mit sphärischem Spiegel, die 549€ mit einem fixen Hauptspiegel und erst die 599€ Version dann wirklich interessant, mit 2" OZA.
Die dann wieder gebraucht zu finden...

edit: meine detektivisch hochwertvollen Photoshop-Fähigkeiten kommen zu einer Höhe der SLT Montierung mit eingefahrenen Beinen von ca. 112,8cm - bei 113cm Garagenhöge etwas... wie soll ich sagen...

Ein schmales Stativ scheint da passender, da wiederum werde ich mal nach der Höhe eingefahren mit Montierung schauen, damit ich die vielleicht wenigstens drauf lassen kann.

Viele Grüße
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi
die Rockerboxen der Standartdobsons sind groß und schwer. Wenn Du da bedenken hast gäbe es nur die Alternative Reisedobson oder aber Du nimmst ein Stahlrohrstativ wie es sie für die EQ5 gibt, dazu eine Giro XXL Montierung und einen Newton in Schellen.
Ein 130 mm PDS oder den 150mm PDS kannst Du mit der Montierung notfalls noch ohne Gewichte betreiben.
Das würde in der Summe etwas teurer, aber deutlich handlicher.
Vllt ist das ne Idee. Ich verwende genau so was seit Jahren für den 130mm PDS.
CS
 
Hallo erstmal,

als ich in der Rhön war, traf ich einen Astrofotografen mit Wohnmobil und Anhänger. Damit könnte man einen Dobson transportieren. Vielleicht findest Du einen gebrauchten Anhänger leichter.

Gruß
Ronald
 
Ja, ne, mal Spaß beiseite. ;-)

Dank der langen Lieferzeiten hab ich ja jetzt noch eine Weile Bedenkzeit. Momentan favorisiere ich aber den Heritage 150, einfach weil preislich und von der Leistung nah am 150/1200 dran. Klar, einen gebrauchten Starblast gerade mit Elektronik könnte man auch ins Auge fassen. Wobei die halt durch den Volltubus und das damit höhere Gewicht auch wieder etwas kräftigere Rockerboxen haben... es ist ja nicht das erste Mal, dass mich das saisonale Nomadenleben zu Kompromissen gedrängt hat, und angefangen hatte ich mit den Überlegungen ja auch mit sowas. Ich finde es eigentlich ganz gut, wenn man nach viel Überlegen wieder halbwegs bei dem rauskommt, was man sich anfangs vorgestellt hat (und nicht 3 Nummern teurer).

Viele Grüße und danke schon mal für die vielen Hinweise
Stefan
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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