eVscope getestet

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Mir hat Anna von Unistellar vor Monaten versprochen, dass man eines Tages auch an seine eigenen Daten auf dem SETI-Server kommen und sie bearbeiten kann. Das haben sie bei Unistellar vielleicht inzwischen wieder vergessen...
Wenn man nicht an den Citizen Science-Aktionen teilnimmt, braucht man seine Daten aber nicht zu überspielen. Da bei mir die Datenübertragung nicht funktionierte, habe ich den Speicher volllaufen lassen. Dann werden die Daten auf dem eVscope einfach überschrieben. Die Fotos, die man selbst aufnimmt, werden auf dem Smartphone gespeichert -- natürlich nur im PNG-Format, nicht im FITS-Format wie auf dem eVscope. Das hat also mit den auf dem eVscope gespeicherten Daten nichts zu tun. 100% Daten entsprechen übrigens git 12 GB. Ob ich das haben möchte, weiß ich allerdings auch nicht (aber gerne 16 bit-TIFFS der von mir gespeicherten Momente).
Viele Grüße, Gerd
 
Hallo,

es gab ja schon einmal einen Thread zu diesem Thema.
Der ist glaube ich geschlossen worden, da sich die Schreiber gegenseitig beschimpft haben.

Aber zum Thema eVscope. Ich finde das Teil schon seit geraumer Zeit sehr interessant. Leider schreckte auch mich der Preis massiv davon ab, ernsthaft an einen Kauf zu denken. Vor ein paar Tagen hatte ich mich dann mal auf die Suche nach dem Innenleben gemacht und bin auch fündig geworden.
Hier wird ein wenig reverse engineering betrieben und gezeigt was da eigentlich drin steckt. Bei dem Anblick eines Raspberry Pi 3 erschrak ich dann schon etwas. Die Kamera ist auch irgendwelchen unerfindlichen Günden nicht direkt am CSi Port des Raspberrys angeschlossen, sondern per HDMI am Zusatzboard und dann an den Raspberry.
Naja, wie auch immer, wäte so eine Lösung als OpenSource sehr spannend. Ich hatte soetwas ja auch mal vor. Leider scheiterte es an der Software. INDI und Co würden zwar gehen, aber sind noch zu kompliziert in der Bedienung. Vielleicht gehe ich das aber irgendwann noch einmal an. Ist sicher nichts für die Freaks denen es um die schärfsten besten Bilder geht, aber vielleicht für alle anderen.

Tino
 
Hallo Joachim,

Wo ich skeptisch bin ist die Qualität des elektronischen Okulars. Hat Christian ob ja beschrieben. Wie ist es denn eigentlich mit der Dunkeladaption und dem Schwarzwert des Okulars?

na ja das anscheinend relativ kleine SGF des elektronischen Okulares ist sicherlich ausbaufähig und wer da mehr gewohnt ist mag das bemängeln.
Aber dennoch, das SGF eines Okulares egal ob elektronisch oder klassisch ist kein Qualitätsmerkmal sondern einfach ein Parameter des Okulares genauso wie zb. seine Brennweite ein Parameter ist der mit der Qualität aber rein Garnichts zu tun hat.
Oder würdest du behauten das ein hochwertiges Ortho mit 40° SGF oder ein sauteures Monozentrisches Okular von Zeiss oder APM mit noch kleinerem SGF Qualitativ minderwertig wären und ein billiges China Erfle mit 70° SGF dann das Qualitativ höherwertige Okular wäre?
So ist es natürlich nicht weil das SGF nun mal keinerlei Aussage zur Qualität des Okulares macht.

Was den Kontrast anbelangt so ist in dem elektronischen Okular des eVscope ein hochwertiges OLED verbaut das laut Hersteller ein enormes Kontrastverhältnis von 1000000 zu 1 hat.
Das ist 1000 mal Kontraststärker als ein gewöhnliches TFT mit 1000 zu 1 wie man es üblicherweise in Laptops findet.
Also in dem Punkt musst du dir keine Sorgen machen, so brillant und kontrastreich wie im elektronischen Okular des eVscope wirst du die Bilder kaum wo anders sehen.

Grüße Gerd
 
Hallo Tino,

ja der Preis des eVscope ist schon sehr hoch.
Man sollte es aber dennoch nicht allein wegen des hohen Preises schlechtreden oder mit unfairen Vergleichen mit Selbstbauten die bezüglich ihrer Gebrauchseigenschaften bei weitem nicht das bieten was das eVscope diesbezüglich bietet bewiesen zu wollen wie viel billiger es doch geht.
Es gibt nun mal Leute die legen genau auf die besonderen Gebrauchseigenschaften wert die sie bis zum heutigen Tag nur bei eVscope und Stellina bekommen und sonst nirgends anders.
Weder als Selbstbau noch kommerziell gibt es soweit ich weiß momentan etwas Vergleichbares.
Das es sowas als Selbstlau nicht gibt liegt natürlich auch an der Software welche diesen einzigartigen Bedienkomfort ermöglicht den eVscope und Stellina nun mal bieten und wie du ja selber schon geschrieben hast bist auch du mangels der nötigen Software gescheitert etwas Vergleichbares zu bauen.

Grüße Gerd
 
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Hallo Tino,

INDI und Co würden zwar gehen, aber sind noch zu kompliziert in der Bedienung.
wirklich kompliziert ist das aber nicht.
Mit Astroberry oder, wenn man 4o,-€ anpacken will, mit StellarMate hast Du ein vorkonfiguriertes System das gut läuft.
Mit einem Pi 4B mit 4GB oder 8GB hast Du ein gut laufendes System.
Meine EQ-6 R, mein iOptron AZ Pro GoTo und auch eine Asi224 bestens ansteuerbar.
 
Hallo Heiko,

Daten die über die eVscopes gesammelt werden, gehen zur Auswertung an Unistellar und bleiben dann Eigentum von Unistellar. Beim Kauf eines eVscopes stimmt man dem zu. Ein Auslesen der Rohdaten durch die Nutzer ist nicht möglich.

soweit ich weiß gehen die Daten ja nicht automatisch an eVscope. Man bleibt also immer noch Herr seiner Daten solange man sie nicht zu Wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung stellt.
Und ja wer heutzutage Daten ins Netz stellt verliert oft die Hoheit darüber. Das ist auch in vielen sozialen Medien so denn du musst den AGB zustimmen um sie nutzen zu können, denk nur mal an den großen Messenger Dienst der kürzlich erst ein paar sehr bedenkliche Klauseln in seine AGB aufgenommen hat und trotzdem nutzen ihn Millionen Menschen.

Ich halte deine Argumentation angesichts der allgemein üblichen Praxis für etwas an den Haaren herbeigezogen. Das was Unistellar da macht gefällt mir auch nicht aber es ist leider heute eher der Normalfall und daher ist es schon etwas merkwürdig ausgerechnet hier Bedenken anzumelden wenn man Gleiches anderswo bereits seit langem kommentarlos hinnimmt.

Auch was den Zugang des Nutzers auf Rohdaten anbelangt ist es völlig normal das dies nicht immer gegeben ist. Die Meisten Digicams zumindest die im günstigeren Preissegment bieten „nur“ Jpeg und kein unkomprimiertes Format für Rohdaten. Bei den meisten Smartphones dürfte es nicht anders sein.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

bist auch du mangels der nötigen Software gescheitert
an der Software kann es nicht mangeln.
Mit KStars/EKOS hast Du alles was Du benötigst um eine Montierung zu steuern, nebst Planetariumssoftware und Bilder, über eine Planeten-/Astrokamera und auch DSLR, bekommst Du auch auf den Monitor.

Man kann sich auch die Arbeit machen alles von Grund auf selbst zu installieren.
Das originale Raspbian-OS nutzen, INDI, KStars und alles noch notwendige selbst installieren und anpassen.
 
Hallo Mathias,

ich meinte jetzt nicht nur das ansteuern der Montierung und der Cam übers Raspberry sondern das komplette Bedienkonzept das Smart Teleskope bieten.
Das sind Fernsteuerung übers Smartphone und zwar nicht nur der Montierung und der CAM sondern ganz wichtig auch des Live Stackings.
Und auch nicht zu vergessen vollautomatisches Alignment mittels Plate Solving.

Was das reine Ansteuern von CAM und Montierung anbelangt gibt es ja mit dem ASIAIR von ZWO schon eine solide Lösung.


Auch was die Fernsteuerung übers Smartphone anbelangt.
Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung und man muss da Garnichts basteln.
Aber Vollautomatisches Alignment und Live Stacking ist damit soweit ich weiß noch nicht möglich.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

SmartPhone würde ich persönlich eh nicht vorziehen, weil mir das Display einfach zu"popelig" ;) ist.
Minimum Tablet oder besser Notebook.
StellarMate geht komplett über App auf SmartPhone oder Tablet.

AstroBerry kannst Du über VNC vom Tablet oder Notebook steuern.
Wenn ein Notebook zum Einsatz kommt bevorzuge ich allerdings X2Go.
Grundsätzlich also sitze ich in meinem Sessel, das Setup steht draußen auf dem Balkon und ich kann alles schön bedienen.
Das einzige rein persönliche Problem das ich habe, ist die WLAN-Verbindung. Das liegt aber an den rein baulichen Bedingungen die meine Wohnung hat.
SmartPhone zum Telefonieren ist hier z.B. einfach nicht möglich. Dafür muss ich raus auf den Balkon und das SmartPhone raus über die Brüstung halten :ROFLMAO:. Ist schraäg, aber so ist es halt.
Für den Pi fällt mir aber noch eine Lösung ein.

Alignment, da muss ich mich noch schlau machen, weiß ich jetzt noch nicht so genau, aber Einnorden bieten KStars/EKOS auch.

Live Stacking ist damit soweit ich weiß noch nicht möglich
Ist möglich.
Mit AstroDMxCapture, hier glaub ich schon erwähnt worden (oder doch in einem anderen Thread ??) auch unabhängig von KStars/EKOS.
Oder auch mit Oalive. Wird als EAA Imaging Application bezeichnet.
FireCapture wäre auch eine Alternative. Unter den Einstellungen kann man Summenbilder einstellen oder Bilder addieren.
Das ganze jetzt auf Linux bezogen, da ich einen Windowsfreien Wohnraum habe ;).

Unter Windwos wäre wohl SharpCap die erste Wahl, gibt es ja leider nicht für Linux :cry:.

Über monetären Einsatz, Qualität und Zeitaufwand im Vergleich zu einem SmartTeleskop mag ich kein Urteil abgeben.
Wie schon vorher von mir erwähnt, das Selbstaufbasteln muss man wollen.
Mir bringt es was fürs Verständnis wie die ganzen Komponenten zusammen spielen.
Wie auch schon von mir erwähnt, wer das nicht mag, ist das kein gangbarer Weg und ein SmartTeleskop sicherlich eine Alternative.
Aufstellen, Einschalten und recht zeitnah Ergebnisse.

Den Link von Tino kannte ich schon.
Schon spannend das da letztendlich auf die gleichen Komponenten zurückgegriffen wird, wie beim Selbstaufbasteln.
Deshalb relativiert sich für mich auch der Preis solch eines Teleskops, da ich durch meine Bastelei mit Astroberry, StellarMate oder original Pi-OS erfahren habe welcher Aufwand doch dahinter steht.
 
Hier ist vielleicht auch noch ein interessantes Video zu dem Thema:

Gruß

Heiko
Gutes Video. Sagt alles.

Wobei ich aber sogar nicht damit übereinstimme, dass das eVScope besonders für Anfänger geeignet ist.
Ich finde, dass jemand der wirklich in die Astronomie einsteigen will, besser gleich mit etwas erweiterbarem, aber auch komplexerem beginnen sollte.
Das hat zwar einen gewissen Lern-Aufwand/Schwelle, aber genau das gehört ja zu einem ernsthaften Hobby und wird auf Dauer mehr Motivation und Erfolgserlebnisse bringen.

Für mich ist das eVScope für jemanden, der praktisch keinen eigenen Aufwand in die Astronomie stecken will.
Aber eigentlich kann man dann auch einfach schöne Astronomie-Bilder im Internet anschauen. ;)

Ich frage mich auch, ob nicht der nächste Schritt ist, dass das eVScope oder ähnliche Instrumente die präsentierten Ansichten einfach mit tollen Bildern aus einer gespeicherten Library anreichern. Da alles automatisch abläuft, merkt man das ja dann gar nicht.

Vielleicht passiert das ja schon. ;)

Gruss
Peter
 
Hallo Mathias,

SmartPhone würde ich persönlich eh nicht vorziehen, weil mir das Display einfach zu"popelig" ;) ist.
Minimum Tablet oder besser Notebook.
StellarMate geht komplett über App auf SmartPhone oder Tablet.

das man das lästige Notebook endlich los wird ist ja gerade der Sinn und Zweck der ganzen Übung.
Wozu brauchst du denn einen Raspberry wenn du eh das Notebook mitschleppst?
Da kannst du auch gleich die Software auf dem Notebook installieren und das Raspberry weglassen.
Das Teleskop soll autonom sein und selbständig funktionieren ohne Notebook und das Smartphone dient hier lediglich als Hand-Fernbedienung und Bildschirm.
Eine Hand-Fernbedienung sollte klein und handlich sein und in einer Hand gehalten werden können, kein großer Kasten den man immer irgendwo hinstellen muss. Im Feld muss man dann zum Notebook noch Campingstuhl und Tisch mitschleppen.
Das Smartphone zieht man einfach aus der Hosentasche und kann es in einer Hand halten.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Alignment, da muss ich mich noch schlau machen, weiß ich jetzt noch nicht so genau, aber Einnorden bieten KStars/EKOS auch.

Unterstützung beim Einnorden bietet heute eine vernünftige parallaktische Goto Montierung von Haus aus auch schon per App fürs Smartphone. Darum geht es hier aber gar nicht weil auf das Einnorden durch Verwendung einer Azimutalen Montierung komplett verzichtet werden soll.
Das man nicht einnorden muss ist ein ganz wesentlicher Punkt bei einem Smart Teleskop wie dem eVscope der maßgeblich die einfachen und sehr bequemen Gebrauchseigenschaften bestimmt.

Automatisches Alignment wäre mit relativ teurem Zusatz Modul möglich.

Sind aber immerhin stolze 445€ die man beim fairen Preisvergleich mit dem eVscope nicht unterschlagen darf.

Ist möglich.
Mit AstroDMxCapture, hier glaub ich schon erwähnt worden (oder doch in einem anderen Thread ??) auch unabhängig von KStars/EKOS.
Oder auch mit Oalive. Wird als EAA Imaging Application bezeichnet.
FireCapture wäre auch eine Alternative. Unter den Einstellungen kann man Summenbilder einstellen oder Bilder addieren.
Das ganze jetzt auf Linux bezogen, da ich einen Windowsfreien Wohnraum habe ;).

Und vom Smartphone aus zu bedienen wie es bei eVscope und Stellina der Fall ist?
Es geht nicht darum ob es ein Programm gibt das auf dem Raspberry läuft sondern vor allem darum das man es per Smartphone bedienen kann.

Grüße Gerd
 
Hallo Peter,

Ich finde, dass jemand der wirklich in die Astronomie einsteigen will, besser gleich mit etwas erweiterbarem, aber auch komplexerem beginnen sollte.

ich finde das man das jedem selber überlassen sollte wie er sein Hobby betreiben möchte. Egal ob Einsteiger oder alter Hase.
Eine komplexe und umständlich zu handhabende Ausrüstung ist nicht zwingend notwendig.
Man kann das Hobby auch ernsthaft mit einfach zu handhabender Ausrüstung betreiben.

Das hat zwar einen gewissen Lern-Aufwand/Schwelle, aber genau das gehört ja zu einem ernsthaften Hobby und wird auf Dauer mehr Motivation und Erfolgserlebnisse bringen.

Zum Hobby Astronomie gehört nicht zwangsläufig das beherrschen komplexer umständlich zu handhabender Ausrüstung.
Die Ausrüstung ist nur Mittel zum Zweck.
Das Hobby Astronomie beschäftigt sich erst mal mit den Objekten des Weltalls und damit kann man sich durchaus auch ernsthaft beschäftigen und diesbezüglich eine steile Lernkurve hinlegen ohne unbedingt eine komplexe umständlich zu handhabende Ausrüstung beherrschen zu müssen.
Ich denke du verwechselst da was.

Grüße Gerd
 
Wie wir alle sehen hat wohl jeder andere Prioritäten. Der eine möchte bunte Bilder sehen, egal was es kostet. Der nächste will dur die verwendete Technik viel über diese und deren Benutzung lernen. Und wieder andere möchten möglichst wenig bezahlen für das Setup. Für mich ist das eVscope nun wiederum nichts, da ich mehr der Mond und Planetenbeobachter bin.

Eine Sache gefällt mir jedoch gar nicht. Die so viel angepriesene Nutzbarkeit mit dem Smartphone. Meine Teleskope oder Teile davon sind alle samt älter als 20 Jahre. Ich fürchte dass der Support für das eVscope irgendwann auslaufen wird. Dann kann man keine Software mehr installieren und/oder das nutzbare Smartphone ist defekt. Tritt dieser Fall ein, ist das Teleskop ein Briefbeschwerer. Das ist mein einziger Kritikpung an diesem Konzept. Eine Steuerung am Teleskop wäre viel sinnvoller gewesen. Wegen mir auch in Größe eines Handys. Mit oder ohne kabel ist dabei erst einmal egal. Aber auch bei verbauten Akkus gibt es nach einigen Jahren Probleme. Ich bin hier für Standardbatterien und austauschbarkeit der Komponenten.
Leider ist weder das eine noch das andere der Geist unserer Zeit. Es zählt nur der Profit und nichts als der Profit. Mal abgesehen von mehr Schein als Sein.
Wenn also eine Lösung kommt welche für viele Teleskope verwendbar ist und nicht proprietär an einen Hersteller gebunden ist, bin ich der Erste der das kaufen würde.

Im Übrigen geht Live Stacking mit Stellar Mate auch über Tablet/Smartphone. Bei mir hat es aber leider nicht funktioniert. Die 12Mpix der Raspi HQ Cam scheint da das Problem zu sein. Da muss man wohl schon das neueste Samsung mit 100 Core Prozessor und 30 GHz haben.......

Ein Anfang ist das eVscope auf jeden Fall.
Und bitte Leute vertragt euch.
 
Hallo Peter,
.....
Ich denke du verwechselst da was.

Grüße Gerd
Ach Gerd,
bitte doch nicht gleich das "du verwechselst da was".
Ich weiss schon von was ich rede. Vielleicht unvollständige, falsch interpretierbare Formulierungen.

Ich hatte es nicht so gemeint, wie es du interpretiert hast.
Das eVScope nimmt einem alles ab. Man muss es nur einschalten. Das ist für mich keine ernsthafte und lehrreiche Beschäftigung mit dem Hobby Astronomie.
Es ist für mich ein typisches "instant gratification" Spielzeug.

Gruss
Peter
 
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Hallo Gerd,

das man das lästige Notebook endlich los wird ist ja gerade der Sinn und Zweck der ganzen Übung.
Wozu brauchst du denn einen Raspberry wenn du eh das Notebook mitschleppst?
Nun, das habe ich erklärt.
also sitze ich in meinem Sessel, das Setup steht draußen auf dem Balkon und ich kann alles schön bedienen.

Das ist nichts anderes als Deine
Ob ich das jetzt mit einem SmartPhone oder Notebook vom Sessel aus mache, ist jedem selbst überlassen.
Genauso ist es jedem selbst überlassen, ob er draußen auf dem Acker ein großes Display, sprich Notebook, mit schleppt oder sich mit dem kleinen Bildschirm eines SmartPhones zufrieden gibt. Oder den Mittelweg über Tablet einschlägt.

Denn ich habe auch geschrieben
AstroBerry kannst Du über VNC vom Tablet oder Notebook steuern
Astroberry
Ebenso verhält es sich mit StellarMate.
Da gibt es eine App für. StellarMate
Ob ich jetzt das fertige Produkt von StellarMate anschaffe oder nur das OS von StellarMate und es mir selbst auf den Pi spiele ist dabei vollkommen unerheblich.
Was da jetzt im Hintergrund an Software bei der App und dem verbauten Pi 3A (schon verwunderlich, dass da nicht auf das neue Modell 4B zugegriffen wurde) des eVScope läuft ist ja nicht dokumentiert. Aber viele Möglichkeiten ein Gerät über eine App fern zu steuern hat man nicht. Da wird man wohl auf die klassischen Protokolle zurückgegriffen haben. Warum das Rad zweimal erfinden.
Da sollte man den Link von Tino weiter im Auge behalten. Da wird ja erwähnt das man noch nicht zu Ende ist.

Das man nicht einnorden muss ist ein ganz wesentlicher Punkt bei einem Smart Teleskop
Nun ja, ich kann sowohl eine parallaktische Montierung, bei mir die EQ-6 R, als auch eine Alt/AZ Montierung, bei mir die iOptron Alt Pro GoTo, über Astroberry, StellarMate... ... ... ansteuern.

Auch hatte ich geschrieben
Schon spannend das da letztendlich auf die gleichen Komponenten zurückgegriffen wird, wie beim Selbstaufbasteln.
hmmm... also steckt in dem eVScope nichts anderes drin an Komponenten, die auch beim Selbstaufbasteln genutzt werden.
Ja, OK, es ist alles schön in einem Gehäuse verpackt.
Ob man das jetzt als innovative Entwicklung bezeichnen möchte, überlasse ich jedem selbst.

Das Smartphone zieht man einfach aus der Hosentasche und kann es in einer Hand halten.
Nun ja, ich lasse mein SmartPhone bevorzugt zu Hause, wenn ich raus auf den Acker gehe.
Das höchste der Gefühle ist ein Tablet das nicht angerufen werden kann und auf dem keinerlei Kommunikations-App installiert ist.
Genauso wie mein SmartPhone nicht mein ständiger Begleiter ist, aber das ist ein ganz anderes Thema ;).

Wie von meiner Seite und auch von anderer Seite hier öfter erwähnt wurde, muss da jeder selbst entscheiden ob man sich ein eVScope oder das Stellina anschafft.
Dem einen mag es gefallen, Auspacken, Hinstellen und Einschalten.
Aber ganz so einfach scheint es dann aber auch nicht zu sein. Denn wie ich dem ein oder anderen Bericht über eVScope entnommen habe, muss dieses auch regelmäßig justiert werden.
Einem anderen reicht das aber, wie ich diesem und auch anderen Threads entnommen habe, nicht.
Da will gelernt werden, ein Verständnis aufgebaut werden usw. usf..
 
Die größten Innovationen der letzten Jahrzehnte für uns Astroamateuere waren meiner Meinung der Einsatz von Digitalkameras und evtl. noch das Guiding. Damit hat sich die Qualität der Amateuraufnahmen auf das Level von Analogaufnahmen mit Großteleskopen gesteigert. Und davor war es meiner Meinung der Dobson, der Kreti und Pleti günstigen Zugang zu mit einfachsten Werkzeugen selbstgebauten, großen Optiken verschafft hat. Das SC an sich gibt es schon lange, diese relativ günstig in Massenproduktion herzustellen, halte ich eher für eine Geschäftsidee.

Die Innovation hinter dem evscope ist Teleskop, Rechner und Digitalkamera in einem fertigen Paket zu vereinen. Für öffentliche Beobachtungsstunden auf Sternwarten oder bei Vereinen finde ich das gar nicht mal so schlecht. Kann man in der Stadt bei Lichtverschmutzung machen und interessierte Anfänger habe gleich Erfolgserlebnisse. Die können sich sogar Snapshots als Andenken mitnehmen.

Wo ich skeptisch bin ist die Qualität des elektronischen Okulars. Hat Christian ob ja beschrieben. Wie ist es denn eigentlich mit der Dunkeladaption und dem Schwarzwert des
Hallo allerseits,
also was die Frage nach der Dunkeladaptation betrifft so kann ich bestätigen das eine solche nicht mehr notwendig ist zusätzlich muss zumindest ich mein unbenutztes Auge nicht mehr zukneifen und das beobachten wird dadurch von mir insgesamt als entspannter empfunden.
Der Kontrast des LED - Okulars ist schon recht gut .. der Einblick ist halt ein wenig eng wenn man so wie ich sonst an den Ethos-Spacewalk Blick gewöhnt ist.
 
Hallo Joachim,

Die Innovation hinter dem evscope ist Teleskop, Rechner und Digitalkamera in einem fertigen Paket zu vereinen. Für öffentliche
Beobachtungsstunden auf Sternwarten oder bei Vereinen finde ich das gar nicht mal so schlecht. Kann man in der Stadt bei Lichtverschmutzung machen und interessierte Anfänger habe gleich Erfolgserlebnisse. Die können sich sogar Snapshots als Andenken mitnehmen.
Da hast Du vollkommen recht.
Ich habe sozusagen alles in einer "Schachtel". Keine Einzelteile wie Pi, Astrokamera usw..
Ich denke auch auch, das das eVScope für Sternwarten oder Vereine eine schöne Alternative sind.
Es ist sicherlich möglich das ganze dann auch auf einem großen Bildschirm zu bringen, so das auch eine größere Anzahl von Besuchern gleichzeitig schauen kann. Nicht mehr dieser im Sekundentakt an das Okular herantreten und kurz schauen.
Das mit dem Schnappschuß ist sicherlich interessant für die Besucher. Gegen einen (freiwilligen) Obolus kann man dem Besucher auch noch eine Unterstützung der Astronomie vermitteln.

Das eVScope als ein Einsteigergerät zu bezeichnen sehe ich etwas skeptisch.
Rein von der Geldseite her, wenn ich mir so die ganzen Threads in den Foren der Einsteiger durchlese und was da so an Startbudget angegeben wird, liegen diese weit unter den 3000,-€. Meist liegen die sogar unter 1000,-€, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, die mehr investieren wollen.
 
Hallo,

Jepp, hat mir gezeigt, das will ich nicht.

Wobei ich aber sogar nicht damit übereinstimme, dass das eVScope besonders für Anfänger geeignet ist.
Ich finde, dass jemand der wirklich in die Astronomie einsteigen will, besser gleich mit etwas erweiterbarem, aber auch komplexerem beginnen sollte.
Das hat zwar einen gewissen Lern-Aufwand/Schwelle, aber genau das gehört ja zu einem ernsthaften Hobby und wird auf Dauer mehr Motivation und Erfolgserlebnisse bringen.
Jein, wenn wir über Jugendliche oder auch insgesamt jüngere Menschen reden ja, nicht aber wenn ältere Leute ohne größeres Vorwissen anfangen sich für Astronomie zu interessieren, dann ist das schon interessant.

Für mich ist das eVScope für jemanden, der praktisch keinen eigenen Aufwand in die Astronomie stecken will.
Aber eigentlich kann man dann auch einfach schöne Astronomie-Bilder im Internet anschauen. ;)
Auch hier stimme ich dir zu.
Es ist eigentlich perfekt für Leute wie mich. Rentner, das Geld dafür wäre vorhanden, wenig Ahnung von der Theorie, schnell erfolgreich gucken wollen. Dazu würde es, auf den ersten Blick meine Anforderungen, leichte einfache Bedienbarkeit und transportabel, erfüllen.
Aber da ich nun doch aber etwas anders gestrickt bin ist das für mich selber nun doch nichts. Es ist mir einfach nicht flexibel genug und auch zu proprietär.
Mein persönliches Projekt ist da etwas ambitionierter und Rückschläge (wie zuletzt) habe ich einkalkuliert.
Wenn ich damit weiter bin, wird es auch einfach zu bedienen und transportabel sein. Mit allerdings deutlich höherem Zeitaufwand im Vorfeld dafür aber deutlich preisgünstiger und mit (hoffentlich großem) Lerneffekt. Die Gehirnzellen sollen ja noch was arbeiten, wenn schon der Rest nicht mehr viel macht ;)
Als Rentner ohne Kinder/Enkel ist Zeit vorhanden, mit Computern kenne ich mich auch etwas aus, Linux und seine Textkonsole sind keine Böhmischen Dörfer, englische Anleitungen sind auch kein unlösbares Problem....
Edit: Am wenigsten kenne ich mich mit Astronomie aus, aber das soll sich ja ändern.
Da gibt es aber genug Leute in meinem Alter auf die vieles zutrifft, Geld z.B., die aber z.B. nicht richtig Englisch können, sich nicht für Computer interessieren etc. für die also die Einstiegshürden deutlich höher sind. Oder aber sie wollen ganz einfach nicht die Zeit investieren, weil da noch Familie usw. da sind. Diese Leute sind mMn auch die Zielgruppe.
Das ist mMn die Zielgruppe für das Gerät.

Ich frage mich auch, ob nicht der nächste Schritt ist, dass das eVScope oder ähnliche Instrumente die präsentierten Ansichten einfach mit tollen Bildern aus einer gespeicherten Library anreichern. Da alles automatisch abläuft, merkt man das ja dann gar nicht.
Vielleicht passiert das ja schon. ;)
DAS habe ich mich auch schon gefragt!
 
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Seti: Unistellar ruft für den 21.2.21 auf, den Kleinplanten Apophis (15.6m am 21.2.) mit dem eVscope zu beobachten Help Defend the Planet by Detecting Infamous Asteroid Apophis! - Unistellar . Na denn viel Spaß bei 114mm Öffnung und Anfängererfahrung (wo sind die genauen Aufsuchkarten zum Identifizieren?) .
Screenshot.jpg

Gruß Achim
 
Das alles hier ist ein Grundsatzthema.
Es geht um ein Hobby. Ein Hobby ist dafür da, mir meine Freizeit zu verschönern.

Ich persönlich und ich denke ich spreche für viele andere hier auch habe mir die Astronomie als Hobby gesucht, weil ich neben der Faszination fürs Thema nach meinem Studium irgendwie das Gefühl hatte, geistig einzurosten. Ich studiere nun seit 5 Jahren nicht mehr (bin 29 Jahre alt). Ich fahre auch sehr gerne im Hobbyrennsport mit und treffe mich da mit Kumpels und da wird gelacht, Bier getrunken etc., aber zugegeben, dieses Hobby ist nicht so wirklich was für die grauen Zellen. Da gibt es andere Gründe, warum man dies tut.

Mir persönlich macht es Spaß sich mit Optiken und der Physik dahinter zu beschäftigen, das ganze Setup so aufzubauen, dass es genau meinen persönlichen Vorstellungen entspricht und dann letztendlich auch Resultate zu bekommen, über die man sich austauschen kann.
Nehmen wir jetzt mal an, viele Menschen holen sich so ein Gerät. Über was soll man denn dann noch reden? Es ist doch vollkommen zweitrangig, welcher Himmel, welches Objekt etc, es wird immer alles mehr oder weniger gleich aussehen.
Man kann ja auch gar nicht wirklich besser werden oder Dinge anders machen.
Hinstellen, warten, aufs Handy gucken, fertig. Mach ich genau 10 Mal, dann hab ich keine Lust mehr.

Es wird dann natürlich mit Marketing versucht, die Kunden möglichst lange bei Laune zu halten. Und JA, es ist nichts weiteres, als Marketing. Wow, du kannst mit diesem Gerät aktiv ;););) an Wissenschaft mitwirken. Ohne was zu können. Komm, wir verteidigen die Erde gegen die bösen Asteroiden. Man, bist du ein Held. Man muss ja die Leute dann irgendwie bei Laune halten, denn je nach Wetterlage hat man nach einem bis zwei Jahren mehr oder weniger alles gesehen.

Dazu kommt noch der für mich persönlich absolut unsinnige Return über die Zeit. In ich würde mal behaupten spätestens 10 Jahren, wenn alle Apps dafür von den Stores unten sind und auch kein Support mehr verfügbar ist, ist das Teil Schrott. Komischerweise funktionieren Optiken aus den 60ern und 70ern immer noch. Ganz komisch.

Jeden Tag wird uns erzählt, wir alle müssen nachhaltiger werden und wir müssen Dinge reparieren und länger benutzen, und dann bauen wir sowas? Kapier ich irgendwie nicht. Aber ich bin ja auch nicht hier, um die Welt zu ändern, ich schreibe nur meine Gedanken auf.

Auch wenn es ein Vergleich ist, der hinkt:
Glaubt ihr, es würde sich ein Gerät unter Hobbymalern verkaufen, welches bis auf ein paar Handgriffe automatisch ein Bild der Wahl auf eine Leinwand malt?
So ähnlich sehe ich dieses Teil.
 
@Achim22051: Na denn viel Spaß bei 114mm Öffnung und Anfängererfahrung (wo sind die genauen Aufsuchkarten zum Identifizieren?) .

In den Mails, die man als eVscope-Besitzer dazu bekommt, sind genaue Anleitungen, u.a. mit Koordinatenwerten, die einzugeben sind. Das ist für diese Aktion allerdings noch nicht geschehen (ich habe solche Daten für eine ähnliche Aktion im Januar erhalten).
Das Ergebnis wird anschließend aus den Einzelbeobachtungen der verschiedenen Teilnehmer zusammengesetzt. Das hat in der Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich funktioniert.
Ich selbst habe allerdings an solchen Aktionen noch nie teilgenommen, u.a. weil ich die Daten nicht übertragen konnte oder der Himmel bedeckt war.

Viele Grüße, Gerd
 
Hallo,

Eine Sache gefällt mir jedoch gar nicht. Die so viel angepriesene Nutzbarkeit mit dem Smartphone. Meine Teleskope oder Teile davon sind alle samt älter als 20 Jahre. Ich fürchte dass der Support für das eVscope irgendwann auslaufen wird. Dann kann man keine Software mehr installieren und/oder das nutzbare Smartphone ist defekt. Tritt dieser Fall ein, ist das Teleskop ein Briefbeschwerer. Das ist mein einziger Kritikpung an diesem Konzept. Eine Steuerung am Teleskop wäre viel sinnvoller gewesen. Wegen mir auch in Größe eines Handys. Mit oder ohne kabel ist dabei erst einmal egal. Aber auch bei verbauten Akkus gibt es nach einigen Jahren Probleme. Ich bin hier für Standardbatterien und austauschbarkeit der Komponenten.

das Smartphone hat hier die Funktion einer hier sehr sinnvolle Fernbedienung.
Ob nun der Hersteller ein solches Gerät extra dazu liefert und sagt das ist die Fernbedienung für das Teleskop und ob diese Fernbedienung nun am Kabel hängt oder über Funk mit dem Teleskop kommunizierten macht doch keinen Unterschied. Selbst wenn der Hersteller die Technik eines Smartphones direkt ins Teleskop einbaut und sagt das ist jetzt das Bedienfeld direkt am Teleskop so wie du dir das wünscht.
Letztlich ist und bleibt es technisch gesehen immer das Gleiche.
Da kann er auch genauso gut nur die App liefern und du verwendest dein schon vorhandenes Smartphone anstatt das der Hersteller extra noch mal die gleiche Technik dazuleget und sie nicht als Smartphone sondern als Fernbedienung bezeichnet.

Eine Bedienung direkt am Teleskop ist übrigens hier sehr ungünstig da jeder Bedienvorgang und damit das berühren des Teleskops zu Erschütterungen führen würde, also lieber Fernbedienung.

Grüße Gerd
 
Ob nun der Hersteller ein solches Gerät extra dazu liefert und sagt das ist die Fernbedienung für das Teleskop und ob diese Fernbedienung nun am Kabel hängt oder über Funk mit dem Teleskop kommunizierten macht doch keinen Unterschied. Selbst wenn der Hersteller die Technik eines Smartphones direkt ins Teleskop einbaut und sagt das ist jetzt das Bedienfeld direkt am Teleskop so wie du dir das wünscht.
Letztlich ist und bleibt es technisch gesehen immer das Gleiche.

Nein, ist es nicht.
Versuche mal, wie ich bereits geschrieben habe, in 5-10 Jahren dieses Gerät mit einem dann aktuellen Smartphone zu nutzen. Wie sicher ist es, dass sich das Produkt auch wirklich durchsetzt und die Entwicklung von zum aktuellen OS kompatiblen Apps vorangetrieben wird?
Keine App, keine Funktion.

Ne Fernbedienung hat lustigerweise immer noch Knöpfe, die irgendwas tun.
 
Hallo Peter,

Das eVScope nimmt einem alles ab. Man muss es nur einschalten. Das ist für mich keine ernsthafte und lehrreiche Beschäftigung mit dem Hobby Astronomie.
Es ist für mich ein typisches "instant gratification" Spielzeug.

das Beobachten nimmt einem das eVScope nicht ab, dass macht man nach wie vor selber und das ist ja das entscheidende für das Hobby Astronomie.
Ich denke nach wie vor das du das Hobby Astronomie mit anderen Hobbys verwechselst.
Elektronik und Software ist ein anderes Hobby, gleiches gilt für die Fotografie und Bildbearbeitung.
Man kann diese verschiedenen Hobbys zwar auch sehr gut miteinander verbinden aber man muss dennoch nicht zwangsläufig alle beherrschen um dem Hobby Astronomie nachgehen zu können.
Ich zb. kann Optikrechnung und kann mir die Optik meines APOs auch selber rechnen.
Das ist auch ein Hobby das zwar sehr gut zu Astro passt aber man kann durchaus auch Astronomie betreiben wenn man nicht in der Lage ist seinen APO selber zu rechnen und sich stattdessen einen kauft der fix und fertig ist und man einfach nur damit beobachtet.

Grüße Gerd
 
Hallo Simon

Nein, ist es nicht.
Versuche mal, wie ich bereits geschrieben habe, in 5-10 Jahren dieses Gerät mit einem dann aktuellen Smartphone zu nutzen. Wie sicher ist es, dass sich das Produkt auch wirklich durchsetzt und die Entwicklung von zum aktuellen OS kompatiblen Apps vorangetrieben wird?
Keine App, keine Funktion.

wer hindert dich denn daran dein altes Smartphone als Fernbedienung zum Teleskop zu legen und Selbiges mit dem alten zu bedienen falls wiederverwerten das Neue nach 10 bis 20 Jahren nicht mehr unterstützt würde?
Im Übrigen ist Abwärtskompatibilität eines Smartphones zu einer alten App erfahrungsgemäß sehr lange gewährleistet.
Nur anders rum also aktuelle App und altes Smartphone funktioniert nicht immer. Wenn die App Android 10 benötigst du aber nur Android 4 auf dem alten Smartphone hast funktioniert das nicht.
Hast du aber eine App die für Android 4 geschrieben wurde funktioniert die in der Regel auch auf dem aktuellen Smartphone mit Android 10.

Ne Fernbedienung hat lustigerweise immer noch Knöpfe, die irgendwas tun.

Knöpfe ja aber die können auch virtuell auf einem Smartphone sein so, wie beim eVscope eben.

Grüße Gerd
 
Hallo,

danke für den Erfahrungsbericht. Mich würde interessieren, wie sich das Teil unter richtigem Sauhimmel schlägt. Bei mir auf der Terasse geht auch mit EAA nicht viel, entweder sehe ich wenig oder fast weiß, in jedem Falle aber verrauscht, wobei die Technik bei mir aber nicht die Beste/Neueste ist. Man unterschätzt den eigenen Himmel ja schnell. Die Pupille schließt sich rasch, da sieht der Himmel schnell schlechter aus als 100m von der Laterne entfernt, das Teleskop stört die Laterne aber weniger als das Auge.

Dass man die erhaltenen Bilder nicht wahlweise auch RAW mitnehmen und weiterverarbeiten kann mag je nach Gebrauch egal sein. Aber ich finde, dass das schlicht eine unnötige Einschränkung ist, die ich nicht nachvollziehen kann.

VG Klaus
 
Hallo Gerd (Düring),

vielleicht sollte eher der andere Gerd (Walozek) was vom eVscope erzählen. Der hat das wenigstens und redet nicht nur darüber, ohne es sich je wirklich selber anschauen und kaufen zu wollen wie Du. Ich verstehe nicht warum Du die Deutungshoheit über dieses Thema immer an Dich reißen mußt, ohne selber auch nur die geringste eigene Erfahrung und Anschauung weder über "EAA" noch übers eVscope zu haben.
Der Thread ist damit für mich sinnlos geworden.

Viele Grüße

*entfernt*
 
@klawipo: Für das eVscope gilt wie für jedes andere Teleskop: je dunkler der Himmel, desto besser! Im Januar war der Himmel zum Beispiel so intransparent, dass ich zum ersten Mal meine Fotos nicht bearbeitet und in meine Listen aufgenommen habe, weil mir das sinnlos erschien (mit der zeit möchte man natürlich immere bessere und nicht schlechtere Fotos machen...).
Ich bin auch oft an Wolken oder Bäumen gescheitert, was man so oft nicht auf Anhieb sieht. Aber wenn sich das Bild eher braun färbt, weiß ich nun Bescheid!
Auf der folgenden Seite habe ich mal bessere und schlechtere Beispiele einander gegenübergestellt: Unistellar eVscope: Fotovergleich - Schlechter gegen besser...

@Heiko: So wie der Thread gelaufen ist, habe ich die Lust verloren, mich hier weiter zum eVscope zu äußern. Nur Kleinigkeiten versuche ich noch zu beantworten oder (aus meiner Sicht...) richtigzustellen.

@alle: Neben dem eVscope besitze ich noch vier "normale" Teleskope, dazu die Atik Infinity-Kamera. Insofern habe ich in alle drei Bereiche "visuelles Beobachten", "EAA" und "eVscope" "hineingerochen", ohne mich dabei als "Experten" zu sehen, viel eher als einen "ewigen Anfänger".
Meine Einschätzung des eVscopes findet sich auf meinen Webseiten, die den meisten sicher bekannt sind. Deshalb hier keine weitere "Schleichwerbung" in Form eines Links...
Grundsätzlich muss jeder selbst entscheiden, was für ihn oder sie wichtig ist. Ich bereue den Kauf des eVscopes (das für mich als Unterstützer billiger war) nicht, und mit über 70 kann ich mir durchaus "instant gratification" erlauben (oder als "ungeduldiger Reicher" durchgehen, wie irgendwo zu lesen war...). Wenn ich es anders will, dann habe ich ja noch meine anderen Teleskope...

Viele Grüße, Gerd
 
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