Schweif an Sternen

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Joachim Jauß

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Hallo zusammen,

Ich habe bei wenig gesättigten Sternen einen merkwürdigen Schweif, den ich nicht in den Griff bekomme,? könnt ihr mir Tipps geben.
Schweif.PNG

Bild zeigt M101 Zoom zeigt markierte Sterne

Ausrüstung:
TS-Optics TSQ-100ED 100 mm f/5,8 Quadruplet APO Refraktor mit Feldebnung
Altair Hypercam 294C PRO Color Astro-Kamera Peltierkühlung Sony Sensor D=23,2 mm
Altair 2" Filterschublade mit und ohne Altair SkyTech LPRO MAX 2"-CCD-Filter
Skywatcher EQ6R
Off Axis guider oder 60mm guiding scope
Astroberry mir Raspi4

Das habe ich geprüft bzw. konnte ich ausschließen:
- Fokus passt nicht >> vor, während und nach den Aufnahmen mit Bathinoiv Maske geprüft alles OK
- Reflektion in Off Axis guider >>auch mit Guiding scope vorhanden
- Guiding Passt nicht >> Guiding läuft mit ~0,7 bogensekunden, Fehler nicht über das ganze Bild gleich stark ausgeprägt
- Altair SkyTech LPRO MAX 2"-CCD-Filter verursacht problem >> auch ohne Filter vorhanden
- Verkippung >> auch mit geschraubter Verbindung Teleskop<>Kamera vorhanden
- Kollimation stimmt nicht >> Laser im Okularauszug trifft mittig auf Frontlinse

Was mir noch einfällt:
-Reflektionen am Deckglas der Kamera
- Streulicht von Straßenlampe (versteck mich zwar im Hausschatten aber könnte ja trotzdem sein)


Habt ihr noch Ideen, ich hoffe das ist nicht das Teleskop ?

Ich bin euch für jeden Tipp dankbar

CS Joachim
 
Hallo Joachim,

das originale Kamerafenster meiner QHY10 war kein Planglas, sondern leider eher wie eine
schiefe Meniskuslinse geformt - hat ´ne Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin.
Die Sterne waren über´s Bildfeld unregelmäßig geformt - da half naturgemäß kein Tiltadapter,
keine Verschraubung etc......:)
So was kommt aber eher selten vor.

Um das Teleskop als Fehlerquelle wirklich ausschließen zu können - einfach mal einen
Sterntest an einem nicht zu hellen Stern bei etwa 70-100facher Vergrößerung machen und
das intra- und extrafokale Beugungsbild beobachten.
Größere Beträge von Koma, Asti und sphärische Aberration lassen sich bei halbwegs vernünftigem Seeing
ganz gut erkennen.

Achtung - das ist jetzt nichts für Puristen :):
(Ist mein "Vortest" bei bedecktem Himmel, setzt ruhige bodennahe Luft voraus )

Eine weit entfernte Leuchtstoffröhre (passende Straßenlampe etc.) suchen und fokussieren.
Sollte eine scharfe, dünne Linie mit hartem Kontrast zum Hintergrund sein.
Dann langsam defokussieren....die "Linie" muß sich gleichmäßig verbreitern ohne seitliche
einseitige Ausbrüche etc.
Fotografisch störende Koma lässt sich so schon mal ohne viel Aufwand erkennen.

Viel Erfolg!
Michael
 
Hallo,

was mir noch einfiele, wäre der Arbeitsabstand des Sensors zur Feldebnung. Vielleicht tut sich da was, wenn Du den variierst.

Gruß

*entfernt*
 
Vielen Dank für Eure Antworten,

das Planglas der Kamera verdient seinen Namen und sieht einwandfrei aus, die Kamera scheint algemein hochwertig verarbeitet.

Den Sterntest werde ich noch mal machen, sofern ich eine geeignete Beleuchtung finde auch den Test mit künstlicher Beleuchtung?

Der Korrektor ist im Teleskop fest verbaut, genau um das Problem nicht zu haben, hatte ich das Teleskop gekauft.
TS wirbt auch damit:
https://www.teleskop-express.de/sho...-Quadruplet-APO-Refraktor-mit-Feldebnung.html

Ich habe mir noch überlegt 50% der Aufnahmen, mit 180° gedrehter Kamera zu machen, wenn der Fehler weiterhin in die gleiche Richtung Zeigt, müsste es doch an der Kamera liegen?

CS Joachim
 
Hallo Jachim,

Ich habe mir noch überlegt 50% der Aufnahmen, mit 180° gedrehter Kamera zu machen
Das wollte ich vorschlagen (90° tun es auch). Der Trick ist, die genaue Stelle herauszufinden, an der der Fehler entsteht.
Ich bin kein Refraktorenspezialist, aber nach meiner Erfahrung kommen solche Fehler zustande, wenn Licht irgendwo schräg auftrifft, wo es hätte gerade einfallen sollen. Streulicht und Reflexe sehen anders aus. Guidingfehler machen Doppelsterne oder Eiersterne, aber keine Koma.
Noch mal zur Klarstellung: Die Sterne sehen im ganzen Bildfeld so aus und die Schweife haben da die gleiche Richtung?
Ich gehe bei der Fehlersuche immer minimalistisch vor. Alles weglassen, was geht. Möglichst nur Kamera und Teleskop. Weitere Komponenten dann hinzunehmen.
Wenn möglich auch mal die Kamera tauschen (vielleicht kannst du eine DSLR anschließen oder die Guidingkamera?)
Tritt das Problem beständig auf, ist es das Teleskop. Dann mal den Händler fragen, an welcher Stelle du da selber eingreifen kannst. Irgendeinen Konterring, der sich leicht gelöst hat und nun eine Linse nicht mehr fest hält? Keine Ahnung, was es da für Möglichkeiten gibt.
Gruß
Sebastian
 
Hallo Jachim,


Das wollte ich vorschlagen (90° tun es auch). Der Trick ist, die genaue Stelle herauszufinden, an der der Fehler entsteht.
Ich bin kein Refraktorenspezialist, aber nach meiner Erfahrung kommen solche Fehler zustande, wenn Licht irgendwo schräg auftrifft, wo es hätte gerade einfallen sollen. Streulicht und Reflexe sehen anders aus. Guidingfehler machen Doppelsterne oder Eiersterne, aber keine Koma.
Noch mal zur Klarstellung: Die Sterne sehen im ganzen Bildfeld so aus und die Schweife haben da die gleiche Richtung?
Ich gehe bei der Fehlersuche immer minimalistisch vor. Alles weglassen, was geht. Möglichst nur Kamera und Teleskop. Weitere Komponenten dann hinzunehmen.
Wenn möglich auch mal die Kamera tauschen (vielleicht kannst du eine DSLR anschließen oder die Guidingkamera?)
Tritt das Problem beständig auf, ist es das Teleskop. Dann mal den Händler fragen, an welcher Stelle du da selber eingreifen kannst. Irgendeinen Konterring, der sich leicht gelöst hat und nun eine Linse nicht mehr fest hält? Keine Ahnung, was es da für Möglichkeiten gibt.
Gruß
Sebastian
Hallo Sebastian,

danke für die Antwort.

Ja die Sterne sehen über das ganze Bildfeld so aus, wobei eine Seite scheint stärker betroffen zu sein.
Der Schweif zeigt auch immer in die selbe Richtung.

Bei der Aufnahme anfangs war nur der unbestückte Filterhalter (Altair) zwischen Teleskop und Kamera.
Den werde ich aber auch noch entfernen.

Ich hoffe die Akkus meiner EOS 600D tun´s noch dann probier ich das mit der, auch noch mal aus.

Mich beschleicht das Gefühl es liegt an der Feldebnung im Gerät, wenn der Fehler auch mit der Eos und bei den anderen Tests auftritt muss ich wohl die Jungs von TS bemühen..

Müsste noch Garantie drauf haben, ist aber trotzdem ärgerlich ?
 
Gestern hat mich das Wetter mal wieder ver...
Montierung aufgestellt Himmel zugezogen, als ich ins Bett bin, war dann Sternenklar ?
Das macht das Hobby wohl aus ?

Ich hab statt dessen meine Bilder mit dem Teleskop durchgesehen, und dabei noch mal eine Session mit Meridian Flip gefunden.
Andromeda_raw.PNG

Oben Sternabbildung vor Meridian Flip unten danach.

Für mich sieht es so aus als ob sich bei dem Flip etwas in der Optik (Mechanik) verändert hat.

Oder habt ihr noch Ideen was da passiert ist?

Dank schon mal vorab.

CS Joachim
 
Hallo Joachim,
hmm, das sieht für mich so aus, als ob da irgendwo was im Strahlengang locker ist. Ich kenne mich mit Refraktoren - wie gesagt - nicht so aus, aber mir würde das genügen, um mich mal beim Händler nach seiner Meinung zu erkundigen und das Teleskop dann ggf. mal durchsehen zu lassen. Es führt wohl kein Weg dran vorbei.
Gruß
Sebastian
 
Ich habe mit dem Händler gesprochen, Er meinte das der APO extrem sensiebel bei ungenauem Fokuspunkt ist und der Fehler danach aussieht.
Den Tipp des Händlers auf die Seite mit dem Bildfehler scharfzustellen habe befolgt, den Schweif habe ich aber immer irgendwo im Bild ?.

Ich zwei Stunden versucht eine Fokuslage zu finden bei der kein Fehler auftritt, dabei hab ich alles gegeben crop an einem Stern, verschiedene Sterne an verschiedenen Punkten zum Scharfstellen , längere Belichtungszeiten bis hin zum zoom am Tablet.
Leider ohne zufriedenstellendes Ergebnis.

Hier das beste was ich hinbekommen habe:
Folie1.PNG

M13 single shot in RAW, Sampels an verschiedenen Positionen

Folie2.PNG

Zoom der Sampels Bild M13

Folie3.PNG

Einfluss Kamera um ~90° gedreht

Bei zwei Stunden Fokuspunkt variieren hätte ich diesen irgendwann treffen müssen, daher gehe ich davon aus es gibt keine Einstellung an dem Gerät, bei dem das Problem nicht auftritt.

Durch drehen der Kamera wandert der Fehler mit, daher schließe ich diese aus.



Mal sehen was mein Händler dazu sagt.

CS Joachim
 

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    Folie3.PNG
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Ich halte den Fokustipp für Unsinn. Die Schweife zeigen ja in dieselbe Richtung, oder?
Bei dem Befund tippt man wohl eher auf eine Verkippung.

Das Scharfstellen "gegen" Schweife macht man, wenn das Teleskop Koma zeigt, dann fokussiert man nicht in der optischen Achse (Mitte) sondern irgendwo zwischen Zentrum und Rand. Das macht die Sterne in der Mitte natürlich nicht schärfer, im Gegenteil, aber die Koma am Rand wird kleiner. Da müssen aber die Schweife alle schön zum Rand hin zeigen. Dann ist es Koma.

lg
Niki
 
Hallo Joachim,

wie Niki schon schreibt, die Fokusgeschichte ist Unsinn. Auch die Tatsache, dass der Fehler nach dem Schwenk auftritt spricht dafür, dass da mit den Linsen bzw. Fassung was nicht okay ist und vermutlich zeitweise verkippt.

Hast du ein Chesire Okular? damit kannst du mit geschlossener Taukappe überprüfen, ob die Reklektionen des Chesire übereinander fallen und sehen ob sich daran, in unterschiedlichen Orientierungen des Instrument, was ändert.

je nachdem wie alt/neu das Gerät ist, hast du eventuell noch Gewährleistung.

Grüße,
Alex
 
Hallo Joachim,

wie Niki schon schreibt, die Fokusgeschichte ist Unsinn. Auch die Tatsache, dass der Fehler nach dem Schwenk auftritt spricht dafür, dass da mit den Linsen bzw. Fassung was nicht okay ist und vermutlich zeitweise verkippt.

Hast du ein Chesire Okular? damit kannst du mit geschlossener Taukappe überprüfen, ob die Reklektionen des Chesire übereinander fallen und sehen ob sich daran, in unterschiedlichen Orientierungen des Instrument, was ändert.

je nachdem wie alt/neu das Gerät ist, hast du eventuell noch Gewährleistung.

Grüße,
Alex
Das habe ich, fand das aber schwierig, Kollimation hab ich mit einem Laserkollimator geprüft.
Dazu habe ich ein Target passend ausgedruckt und auf die Optik gelegt, so das ich das Zentrum leicht erkennen konnte.
>> war zentriert
Ich habe auch mal nen Spiegel auf die Optik gelegt so das der Laser reflektiert wird.
>>Auch direkt im Bulseye des Kollimators.

Das ganze hab ich allerdings nicht in verschiedenen Teleskop Orientierungen geprüft, könnt ich mal machen.

Das Gerät habe ich seit Oktober 2020.
Da werde ich mir mit dem Händler sicher einig...
 
Durch drehen der Kamera wandert der Fehler mit, daher schließe ich diese aus.


Hi,

gehen wir mal davon aus, daß das Teleskop tatsächlich dejustiert ist und demzufolge Achskoma zeigt.

Unter der Voraussetzung, daß die Kamera optisch einwandfrei ist, zeigt der Komaschweif bei Drehung der Kamera
immer in die gleiche Richtung, denn der Fehler steckt ja im Scope, nicht in der Kamera.....

Oder auch: Man dreht das Teleskop in den Rohrschellen, wobei die Kamera nicht bewegt wird.
Wandert die Komafigur mit, liegt es am Fernrohr.


Ein Laserkolli ist übrigens viel zu ungenau, um die Kollimation der vier Linsen zueinander zu überprüfen.
Hierzu bedarf es eines Interferogramms bzw. eines Sterntests bei hoher Vergrößerung.

Das sieht dann ungefähr so aus, wie bei der Justage meines SW Esprit 100/500, ein 5-Linser mod. Petzval.

SW Esprit 100.jpg



Viele Grüße
Michael
 
Unter der Voraussetzung, daß die Kamera optisch einwandfrei ist, zeigt der Komaschweif bei Drehung der Kamera
immer in die gleiche Richtung, denn der Fehler steckt ja im Scope, nicht in der Kamera.....
Hallo Michael,

für mein Verständnis ist das so, das Bild wird mit Schweif auf den Sensor projeziert, nehmen wir mal an der Schweif zeigt auf dem Bild nach oben.

Wenn ich jetzt die Kamera zum Teleskop um 90° nach rechts drehe, zeigt der Schweif aus Sicht des Teleskops zwar immer noch nach oben auf dem Bild wird dieser aber nach links zeigen.
Folie1.JPG


Kann aber sein das ich einen Aspekt nicht bedacht habe und lerne gerne etwas dazu.
Ich glaube ich muss mal eien Verkippung provozieren, damit ich das Fehlerbild kenne.


Das ich die Linsenausrichtung mit dem Laserkolli nicht verifiziert kriege dacht ich mir schon, aber für den OAZ reicht der oder?

Dein Bild ist mit einem Künstlichen Stern gemacht worden, weißt du wie weit der vom Teleskop weg sein muss damit dieser vernünftig verwendet werden kann?


Danke noch mal an alle für die Antworten

CS Joachim
 
:)Hi Joachim,


Wenn ich jetzt die Kamera zum Teleskop um 90° nach rechts drehe, zeigt der Schweif aus Sicht des Teleskops zwar immer noch nach oben auf dem Bild wird dieser aber nach links zeigen.


die Abbildung ist korrekt - der Komaschweif (als Pfeil dargestellt) weist nach Drehung der Kamera
weiterhin nach oben.

Die Kamera zeigt ja nur, was der Refraktor ihr liefert - wie sie ausgerichtet ist, ob Hoch- oder Querformat
bzw. irgendwas dazwischen spielt keine Rolle.

Dementsprechend wird der Komaschweif des Teleskops seine Lage behalten, egal in welche Position
die Kamera am OAZ gedreht wird. Der Fehler ist ja in der Optik "eingebaut" - somit Bestandteil der Abbildung.


Verkippungen am OAZ oder ein leicht schiefer Sensor zeigen häufig ein typisches Bild - "Bananensterne" in einer
Bildecke und radial zum Mittelpunkt zeigenden "Strichsterne" in der gegenüberliegenden Ecke.

Um Verkippungen zu kompensieren gibt´s sog. Tiltadapter.
Je nach Öffnungsverhältnis der Optik reichen schon
50 Mikrometer Abweichung aus, um sichtbare Sterndeformationen hervorzurufen.
(Und Sorgenfalten bei sensiblen Fotografen :) )
Mit einem Laserpointer kommt man da leider nicht weit.

Ein künstlicher Stern sollte (soweit ich weiß) etwa 20 - 25 m Abstand haben.


CS
Michael
 
Hallo Zusammen,


das aktuelle Wetter lässt keine Tests am Himmel zu, also habe ich mir einen Künstlichen Stern gebastelt.

Nach etlichen Stichversuchen auf Kupferklebeband und Selektion der Stecknadeln unterm Mikroskop habe ich ein Loch in das Kupferband bekommen das meiner Meinung nach klein genug ist ?

Das ganze auf eine Karosseriescheibe geklebt Stirn Lampe dahinter fertig war der Prototyp.


Dann die ersten Tests mit dem Teleskop bei ~13 Meter Abstand.
Altair center.PNG

Bild Zeigt den K-Stern in der Bildmitte, Intrafokal, Fokal und Extrafokal aufgenommen mit der Altair 294 Hypercam


Das Extrafokale Bild sieht doch nach Koma aus ?
Das intrafokale nicht, kann das durch Verkippung im OAG beim bewegen in die extrafokale Richtung kommen ?

In dem Bereich müsste doch auch der fest verbaute Korrektor sitzen…
Ach ja im oberen Bildbereich sieht das Bild identisch aus.




cannon center.PNG

Bild Zeigt den K-Stern in der Bildmitte, Intrafokal, Fokal und Extrafokal mit einer EOS 600(D)

Vermutlich habe ich zu stark defokussiert, aber ich meine auch hier extrafokal eine leichte Dezentrierung zu sehen, fokal sehe ich wieder den Ansatz eines Schweifs ..




Altair right.PNG

Bild Zeigt den K-Stern rechts im Bild, Intrafokal, Fokal und Extrafokal aufgenommen mit der Altair 294 Hypercam

Das Bild sieht auf der linken Bildseite genauso aus, handelt es sich hierbei um einen Astigmatismus?



cannon right.PNG

Bild Zeigt den K-Stern rechts im Bild, Intrafokal, Fokal und Extrafokal mit einer EOS 600(D)


Sieht so eine Verkippung aus?

Das könnte bei der Canon schon passiert sein, ich musste den Abstand zum Sensors vergrößern um den K-Stern vernünftig scharf stellen zu können.


Ich bin schon auf eure Antworten gespannt.

CS
Joachim
 
Hallo miteinander,

heute kam mein APO vom Händler zurück, laut seiner Aussage ist die Performance nach der Justage wie vom Hersteller angegeben.
1626727694742.png

Leider habe ich keine Info bekommen was genau eingestellt wurde.. nuja muss ich halt noch mal nerven ?
Ich hoffe nun sind die Sterne schön rund.

CS
Joachim
 
Hallo,
bei mir trat dieser Fehler mit einem Weitwinkelobjektiv an der DSLR auf. Die Ursache ist anscheinend, dass die Linsen nicht zentriert sind, sondern eben schief zueinander stehen. Durch die Fertigung in Asien und den langen Transport werden die Objektive wohl ordentlich durchgeschüttelt.. Abhilfe bringt Abblenden um ein bis zwei Blendenstufen, was bei einem Apo ja nicht geht, ohne weiteres. Daher könnte ich mir vorstellen, dass eine Linse gekippt war.

Gruß Moritz
 
Hallo,

First light nach der Optimierung gibt Hoffnung
1627071243414.png


Links vor, rechts nach der Optimierung beidesmal worse case

In dem Bereich wo ich scharf gestellt habe, waren die Sterne einwandfrei, ich vermute durch den fest eingebauten Korrektor führte eine nicht 100% Focus, auch zu Koma, das muss ich noch mal ausprobieren.

Ich vermute auch das im Optischen System etwas verkippt war, die Hülse wo der Korrektor sitzen müsste, wurde jedenfalls ausgetauscht.
Antwort vom Händler was repariert wurde steht noch aus.

Hier ein noch nicht fertig bearbeitetes Bild nach der Optimierung

masterLight_BIN-1_EXPOSURE-180.00s_FILTER-NoFilter_RGB.jpg



CS Joachim
 
Hallo Stefan,

leider nicht hab auch erst drei mal gefragt.
Vermutlich bin ich auf der Spam Liste gelandet.:cautious:

Denke aber, das da die Korrektur verkippt war.

CS
Joachim
 
Hallo zusammen,

mitlerweile habe ich Antwort bekommen.
Das Objektiv war wohl leicht dezentriert, über die Verkippung konnte das wohl korrigiert werden.

Momentan läuft die 4 Session seit der Korrektur.
Die Sternabbildung ist für mich nun OK.
(wenn man weiß wo ma schauen muss, bei zomm 100... findet man immer was ;)

CS Joachim
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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