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Maiko

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Hallo,

seit Oktober 2020 habe ich drastisch weniger nutzbare klare Nächte bei DSO Beobachtung festgestellt, als in den Jahren zuvor, bei spontanen Beobachtungen ca 30% vom Zeitraum davor, bei geplanten Beobachtungen nicht mal 20 % hier in Nordhessen. Ist das bei euch ähnlich? Klimawandel oder Ausreißer? An so eine lange Durststrecke kann ich mich nicht erinnern... sehr anstrengend. Danke für Infos,

CS, Maiko
 
Hallo Maiko,
es geht mir ähnlich. Habe nur sehr wenige neue Aufnahmen machen können und mir die Zeit mit der Neubearbeitung von altem Datenmaterial vertrieben.
Ich möchte so viele Dinge testen, aber wenn es dann mal klar wird, ist mir der Himmel zu schade für Instrumententests.

CS Dietmar
 
Der Klimawandel wird uns leider zunehmend keine besseren Himmel bescheren, fürchte ich. :(

lg
Niki
 
Naja, das würde ich nicht überbewerten.

Die Siebenschläferregel gibt es schon lange und wir sind immer noch innerhalb der 6 Wochen. Die Regel gibt's nicht umsonst. Die wetterlage zu sommerbeginn stabilisiert sich gerne.

Letztes Jahr war eher ein Ausreißer. Da wurde auch gejammert dass es wegen dem Klimawandel jedes Jahr trockener wird. Ja was jetzt? Bei dem davor hatte ich Angst 12 Bilder für meinen Kalender voll zu kriegen...inkl. Mond und Planeten. Nicht wegen schlecht Wetter sondern wegen schleierwolken.

Ich hab schon einige Veränderungen beobachtet die letzten Jahrzehnte. Dauerschlechtwetter im Sommer gehört aber eher nicht dazu.

Ich erwarte mir dafür einen schönen Spätsommer oder frühherbst.

Grüße
Joachim
 
Hallo,

Ich habe meine Aufnahmen der letzten 9 Jahre durchgesehen.Hierbei komme ich auf einen Durchschnitt von ca. 36 Nächten pro
Jahr,in welchen ich Aufnahmen gemacht habe/machen konnte.Außreißer ( max.) gab es 2017,da waren es nur 21,wobei es 2018
dann 41 Nächte mit brauchbaren Bedingungen gab.Ich kann im Durchschnitt keine Auffälligkeiten erkennen,auch das Seeing ist,
über diesen Zeitraum gesehen,nicht schlechter geworden.....das "sagt " zumindest meine Nachführung mit PHD2.Das mich dennoch
das Gefühl beschleicht,die Bedingungen würden schlechter werden,liegt meiner Meinung nach an der zunehmenden Lichtver-
schmutzung,welche in dem o.g. Zeitraum stark zugenommen hat."Gefühlt" schlechter,aber die Zahlen belegen das nicht !


Gruß und klare :) Nächte

Andreas
 
Hallo zusammen,

detaillierte Aufzeichnungen betreibe ich nicht.
Dennoch, dieses Jahr habe ich "gefühlt" noch gar nicht beobachtet.
OK, stimmt so nicht ganz ;), es waren sehr wenige Abende/Nächte.

Ich/man könnte aus einem örtlichen Wechsel, sprich Umzug von Bamberg nach LL, auf diese Verschlechterung schließen, glaube da aber nicht so recht dran ;).
Dennoch konnte ich in BA im Sommer/Hochsommer letzten Jahres, trotz des zeitlich knappen Beobachtunsgfensters, mehr Abende/Nächte beobachtend auf dem Balkon verbringen, als dieses Jahr im gleichen Zeitraum in LL.
Herbst/Winter wird sich noch zeigen wie es wird.

Aber machen wir uns nichts vor, der Klimawandel ist Fakt und schlägt sich halt auf das regionale Wetter nieder.
Auch brauchen wir uns nichts vormachen, das die Menschheit in ihrer Gesamtheit daran Schuld ist.
Denke auch das man den Daten, die ja nicht erst seit Gestern gesammelt werden, vertrauen kann.
Denke auch, dass es keine Weltverschwörung der Meteorologen ist, die uns mit aller Gewalt glauben machen will das wir eine Klimakatastrophe entgegen eilen.
So oder ähnlich versuchen es ja einige Zeitgenossen zu interpretieren.
Hmmm... ... ;) geheime/ konspirative Meteorologische Vorlesungen in geheimen Vorlesungssälen, in denen den angehenden Meteorologen eingeimpft wird das weiter zu verbreiten, wie man Daten und Analysen geschickt verdreht... ... ... :eek:.

MMn. ist das Wort "Klimawandel" zu harmlos.
Wir steuern auf eine Klimakatastrophe zu. Das was die Menschheit insgesamt noch machen kann ist Symptombekämpfung/Schutzmaßnahmen ergreifen. Ein bremsen oder gar stoppen des sich rapide verändernden Klimas, damit des regionale Wetter, ist mE. nicht mehr möglich.
Aber das mit dem Insgesamt wird leider nicht funktionieren. D'land und/oder EU alleine, nun ja, retten die Welt nicht.
Wie oben erwähnt, es gibt da so Zeitgenossen... ... ... o_O:censored:.

Lichtverschmutzung ist für uns Beobachter des Nachthimmels, ob nun Hobby oder professionell, ist auch so ein Thema.
In der Gesamtheit geht es den meisten Kommunen, Städten etc. wohl eher nicht um den Effekt die künstlich erhellte Nacht zu minimieren. Die mittlerweile technischen Lösungen die angewendet werden, haben einen rein wirtschaftlichen Aspekt.
Das Gemeindegeldsäckel ist leer.
Es gebe aber auch weit intelligentere Lösungen, als einfach "nur" Leuchtmittel einzusetzen die sparsamer sind.

Der Klimawandel wird uns leider zunehmend keine besseren Himmel bescheren, fürchte ich. :(
Wir werden lernen müssen damit zu leben und umzugehen.
Ich für mein Teil, die meinige Generation, wir haben und bekommen den Start der Klimakatastrophe, die Anfänge mit.
Ja, wir werden Unannehmlichkeiten zu spüren bekommen. Tagsüber in dem einem Jahr mal mehr oder weniger gegrillt werden oder in einem folge Jahr nur mit Taucheranzug vor die Tür gehen können.
Überspitzt dargestellt, ja, aber so wird es kommen.
Wird... ... ... auch nicht so richtig, ist ja schon so.
Brauch ich nur das TV einzuschalten und mir die Berichte der letzten Starkregen- und Unwettergebiete anschauen.
Oder halt die berichte der letzten Sommerjahre hervor holen.

Das ganze leider nicht nur auf D'land bezogen.
Weltweit wird jedes Jahr mehrfach über ein Extremwetterereigniss berichtet.
Canada, Hitze...
China, überflutung...
... ... ... ...

Die nachfolgenden Generation werden alles in voller Breitseite abbekommen und uns verfluchen und in der Hölle schmorend wünschen, so denn man an diese religiösen Szenarien glaubt.
Unsere Generation und sämtliche Generation seit der industriellen Revolution haben den nachfolgenden Generation ein sehr schweres Erbe hinterlassen, das sie leider nicht ausschlagen können, sie müssen es annehmen wenn sie denn überleben wollen.
 
Mbba, dem gibt es kaum was hinzuzufügen. Du sprichst mir aus der Seele. Die sozialen und wirtschaftlichen Sekundäreffekte werden das Übrige tun.
Aber zum Thema! Hier bei CO waren die klaren Nächte äußerst selten. Ich bin froh, dass ich mich intensiver um das Solarequipment gekümmert habe. Da geht was, besonders durch die gesteigerte Aktivität. Ich hoffe auf den Herbst und rüste mich schon mal für den Tau. CS Hans-Jürgen
 
Hallo Hans-Jürgen,

(Mathias mein Name ;)).

Besten Dank für Deine Fürsprache.

Ich bin froh, dass ich mich intensiver um das Solarequipment gekümmert habe.
Sollte ich vielleicht auch mal mit starten.
Bis auf einen gefassten Folienfilter für meine FHs 120/600 und 120/1000 habe ich leider nichts.
Habe hie und da schon mal an eine weiterführende Ausstattung meiner Ausrüstung gedacht, aber bis jetzt noch nicht weitergehend damit beschäftigt.
Bei unserem merkwürdigen Wetter diesen Sommer sollte ich mich da mal einlesen und mal in das Sparsäckel schauen ;).
 
Laut Statistik des DWD ist dieses Jahr 2021 ganz banal normal, nicht normal waren aber 2019 und die erste Hälfte von 2020, das habtihr wahrscheinlich in Erinnerung.
Auf der Seite des DWD findet sich eine Möglichkeit sich die Anzahl der klaren Tage absolut oder im Vergleich zum Durchschnitt anzuschauen :
DWD
Auswahl z.B. : Zentral-Europa, heitere Tage, Absolute Anomalie, 2020, Frühling..
 
Sicher braucht man nicht von einer Weltverschwörung der Meteorologen zu sprechen, kaum jemand bestreitet einen Wetter/Klimawandel, dann aber gleich der Menschheit die Schuld zu geben, damit wagt man sich sehr weit aus dem Fenster.

Klimaschwankungen hat es schon immer gegeben lange bevor es Autoabgase gab. Gegen Klimaschwankungen muss man nichts "tun", das sind natürliche Vorgänge. Man sollte sich aber überlegen wo man sein nächstes Haus baut.

"Die nachfolgenden Generation werden alles in voller Breitseite abbekommen und uns verfluchen und in der Hölle schmorend wünschen.."

[entfernt durch die Moderation]
, werden sie das zweifelsohne tun. Und man muss sich dann Fragen, ob eine Menschheit, die im Stande ist sich selbst zu verfluchen es überhaupt wert ist in einer intakten Natur zu überleben.

Aber man soll nie die Hoffnung aufgeben, dass der Mensch doch eines Tages lernt eigenständig zu denken.
CS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@Takeshi Kovacz Danke für den Super-Link! Da kann sich ein objektiveres Bild machen - wer will. Denn eine Sammlung persönlicher Einschätzungen, Überzeugungen, Ideologien, lokaler Beobachtungen und isolierter empirischer Daten werden den komplexen Zusammenhängen bei weitem nicht gerecht. An meinem Standort habe ich tendenziell seit 2015 zunehmend mehr Fotonächte (außer im letzten Monat :(). Auf die Idee, daraus auf das Klima zu schließen oder diese Tatsache in eine darauf abzielende Bewertung einfließen zu lassen, käme ich nicht.
 
Hallo Mathias @mbba18
Unsere Generation und sämtliche Generation seit der industriellen Revolution haben den nachfolgenden Generation ein sehr schweres Erbe hinterlassen, das sie leider nicht ausschlagen können, sie müssen es annehmen wenn sie denn überleben wollen.
das ist völlig richtig. Nur wir tun (fast) alle (fast) nichts aktiv dagegen. Wir haben ja so gewählte Leute die schickt man in Gummistiefel stellvertretenden für uns alle an die Abbruchkante. Dort eiern sie dann zwischen Betroffenheit, Verwunderung und (geheuchelten) Entsetzen rum, bewegen dabei sinnbefreit vor laufenden Kameras die Lippen. Ein paar Tage nach der Katastrophe kehren wir alle zum normalen Tagesgeschäft zurück und haben die Fakten erfolgreich verarbeitet, ähemm
verdrängt ... und fahren Millionenfach mit dem Verbrenner in den Urlaub.

Laut Statistik des DWD ist dieses Jahr 2021 ganz banal normal,
Da Statistik auf Mathematik, Fakten und Tatsachen basiert, stimmen die Ergebnisse sicherlich. Wobei ich denke und da dürfte Einigkeit bestehen, dass Statistik Fakten zusammenfassend nach vorher festgelegten Kriterien betrachtet. Daher kann es durchaus so sein, dass es im einen Gebiet extrem bessere Werte, im anderen Gebiet extrem schlechtere Werte gibt, gemittelt ist alles statisch gesehen gleich geblieben und trotzdem hat sich die Gesamtsituation wegen der Extreme verändert.

MünchenBeiNacht - Ewald - der keiner Stastik glaubt, außer er hat sie selbst manipuliert.
 
Hallo schön Redner, ähm Sebastian,

aber dann gleich der Menschheit die Schuld zu geben, da wagst du dich weit aus dem Fenster
wem sonst????
Wer bläst die Gase denn seit ca. 150 Jahren in die Luft?
OK, die Haupteinträge an schädlichen Gasen für unsere Atmosphäre kommt, seit der industriellen Revolution, hauptsächlich aus den sogenannten westlich orientierten Ländern.
In letzter Zeit auch aus China, Indien... ... ... den sogenannten Schwellenländern, wobei da einige keine mehr sind.
Afrika z.B. können wir da mehr oder weniger komplett ausschließen.

Klimaschwankungen hat es schon immer gegeben lange bevor es Autoabgase gab.
Das ist wohl richtig.
Bloß, man beachte die Zeiträume in denen das stattgefunden hat.
Über Eiskernbohrungen ist nachgewiesen worden, das diese Klimaänderungen über große Zeiträume, tausende Jahre, stattgefunden haben.

Das was jetzt passiert, ist Menschen gemacht und das in einem Zeitraum von ca. 150 Jahren.
Wir blasen nun mal x-Tonnen von schädlichen Gasen in die Atmosphäre über ein Jahr.
Es reichert sich... ... ... die Folgen erleben wir hautnah mit.
Da ist auch die Diskussion irrelevant ob vom PKW/LKW, Industrie usw. etc., die Gesamtheit macht es.
 
Aber man soll nie die Hoffnung aufgeben, dass der Mensch doch eines Tages lernt eigenständig zu denken.
Kann schon sein. Wird aber m. E. noch dauern. Der Großraum FFM kann dann auch wieder einen Bortle 1 Himmel aufweisen. :)
Und gerade bei der in D geführten Klimadiskussion kann man nur den Kopf schütteln. Dem habhaften Steuer- und Abgabenbürger staubtrocknen ausquetschen wollen und den üblichen Krisengewinnern die Subventionen hinterherwerfen. Ich sage nur EEG-Umlage - aber ok, darum gehts ja gar nicht...

Zum eigentlichen Thema: Gefühlt war es an meinem Standort voriges Frühjahr extrem gut - und dieses Jahr bis jetzt ganz bescheiden.

CS
Silvio
 
Da Statistik auf Mathematik, Fakten und Tatsachen basiert, stimmen die Ergebnisse sicherlich. Wobei ich denke und da dürfte Einigkeit bestehen, dass Statistik Fakten zusammenfassend nach vorher festgelegten Kriterien betrachtet. Daher kann es durchaus so sein, dass es im einen Gebiet extrem bessere Werte, im anderen Gebiet extrem schlechtere Werte gibt, gemittelt ist alles statisch gesehen gleich geblieben und trotzdem hat sich die Gesamtsituation wegen der Extreme verändert.

MünchenBeiNacht - Ewald - der keiner Stastik glaubt, außer er hat sie selbst manipuliert.

Man sollte erwarten dürfen, dass du dir die Daten anschaust, bevor du Bezug darauf nimmst. Denn die Ergebnisse sind dort nicht einfach nur "gemittelt". Es gibt Zeitreihen, Trends und detaillierte Darstellungen z. B. zur regionalen Verteilung der Wolkenbedeckung über die Jahre und vieles mehr. Deine pauschalen und transparenttauglichen Aussagen passen nicht zu einer komplexen geowissenschaftlichen Fragestellung. Ich bin Geowissenschaftler und Leibe kein Experte. Aber doch verorte ich mich weit genug rechts auf der Abszisse einer Dunning-Krueger Grafik (mal googlen, ist interessant), dass ich weiß, dass ich zu wenig weiß, um die Eingangsfrage des OP zu beantworten. Von diesem Ort auf der "Kompetenzkurve" aus glaube ich, das kann auf dem heutigen Stand der Wissenschaft niemand, auch kein Experte. Ich mag keine ideologischen geführten Laiendiskussionen - vor allem nicht an Sonntagen ;), deswegen bin ich raus.
 
Nur dass das klar wird. Was sich hier entwickelt ist eine Klimadebatte bei der die Parteien nicht erst seit gestern auf keinen grünen Zweig kommen. Die Gründe sind bekannt. Warum also muss man das hier nochmals aufwärmen?

Wahnsinn, daß es noch immer Menschen gibt, die es nicht wahrhaben wollen, dass der Dreck, den man in die Luft bläst keine Auswirkungen hat.
Bitte nicht mit so fundamentalistischen Aussagen Öl ins Feuer gießen. Niemand behauptet irgendetwas hätte keine Folgen nur ob es genügt gleich das Weltklima zu bewegen ist eher zu bezweifeln (kommt man aber nicht unbedingt drauf wenn man nur Kinderfilme schaut..)

Dass man aber Umweltgifte vermeiden muss, da sind wir uns hoffentlich alle einig. Neulich erst ist die Schweizer Volksinitiative gegen die Verwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft gescheitert!! Volksabstimmung!! Soviel zum gesunden Menschenverstand.

Über Eiskernbohrungen ist nachgewiesen worden..
Äh nein, gar nichts ist.
Das reicht allerhöchstens ein paar tausend Jahre zurück. Klima gibt es aber schon seit tausenden von Millionen Jahren.. Warum sollte sich da nicht auch etwas innerhalb von nur drei Jahrzehnten ändern können? Tut es in der Wüste nie regnen?
 
@Takeshi Kovacz Danke für den Super-Link! Da kann sich ein objektiveres Bild machen - wer will. Denn eine Sammlung persönlicher Einschätzungen, Überzeugungen, Ideologien, lokaler Beobachtungen und isolierter empirischer Daten werden den komplexen Zusammenhängen bei weitem nicht gerecht. An meinem Standort habe ich tendenziell seit 2015 zunehmend mehr Fotonächte (außer im letzten Monat :(). Auf die Idee, daraus auf das Klima zu schließen oder diese Tatsache in eine darauf abzielende Bewertung einfließen zu lassen, käme ich nicht.
Sehe ich auch so. Was in den Daten aus dem Link schon auffällig ist, ist die Anomalie in Grönland und den Wüstengebieten...

Klimawandel hin oder her, dass das Wetter im Sommer schlechter werden soll, habe ich noch nie gehört. Ich finde dieses Jahr ist eher mal wieder ein normales. Normal ist in Mitteleuropa, dass es im Sommer mehr Niederschlag gibt als im Winter. Das war die letzten Jahre nicht so.

Es hat aber auch im Mittelalter mal eine Phase gegeben, wo man in Grönland Ackerbau betreiben konnte. D.h. Klimaereignisse wie wir sie beobachten hat es schon immer mal gegeben. Nur dieses mal ist da eine eindeutige Korrelation zum Tempo der industriellen Revolution. Das kann man nicht mehr wegdiskutieren. Das aber nur auf CO2 zurückzuführen ist zu kurz gedacht. Der weitaus größte Teil des Treibhausgeffekts kommt vom Wasserdampf. CO2 ist nur ein Katalysator, der die Atmosphäre erwärmt und dadurch mehr Wasserdampf erlaubt, was wiederum zu einer Verstärkung des CO2 Effekts führt.

Aber proportional zu unserem CO2 Output gibt es noch andere Effekte, wie die vermehrte Viehhaltung, die Flächenversiegelung, die Reduktion der Eisflächen. Das Erhöht auch alles die Temperatur und damit die Speicherfähigkeit für Wasserdampf. In der Presse wird leider nur über CO2 geredet.

Ich habe im Juli übrigens ca. 35h Integrationszeit zusammen gebracht. Dabei habe ich noch zusätzliche 6-7h verloren, weil ich vergessen hatte die Sequenz zurückzusetzen bzw. die Zahl der Aufnahmen hochzusetzen. Bei Zeitfenstern von 3-4h Dunkelheit ist das schon ordentlich, finde ich.
 
Ich finde dieses Jahr ist eher mal wieder ein normales. Normal ist in Mitteleuropa, dass es im Sommer mehr Niederschlag gibt als im Winter. Das war die letzten Jahre nicht so.
Hier in Niederbayern war der letzte Sommer zu nass, genau wie der heuer. Außerdem liegt das Trockenproblem m. E. hier in den Frühjahren der vergangenen Jahre. Die waren hier alle zu trocken, v. a. jeweils die März und Aprils.
Des Seeing bei den Gasplaneten scheint aber heuer besser zu sein als 2020. Und ich denke nicht nur weil die nun langsam höher stehen. Generell kann ich mich nicht beschweren; heuer wars hier verrhältnismäßig oft klar.

Man kann auch hier ins Archiv blicken.
Michael Theusners Wetterseite
Für 2021 (1.1. - 31.7.) sind im Verhältnis zum GANZEN Jahr bereits 70% erfüllt.
1627816344389.png
(Quelle: Wetter- und Klimakarten)
CS Tobias
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sebastian,

Äh nein, gar nichts ist.
Das reicht allerhöchstens ein paar tausend Jahre zurück. Klima gibt es aber schon seit tausenden von Millionen Jahren..
klar ist was!!

Schau mal hier , einmal wird von 800.000!! und von 2,7 Millionen Jahren!! gesprochen.
hier, lies mal durch dann erhälst Du 115.000–126.000 Jahre und 123.000 Jahre und 128.500 Jahre ... ... ...

In der Regel mögen die Bohrungen wohl in den Bereichen von zehntausenden Jahren liegen, aber das ist ja wohl allemal mehr als die 150 Jahre ab der industriellen Revolution.

Also von wegen "ein paar tausend Jahre".

Das reicht allerhöchstens ein paar tausend Jahre zurück. Klima gibt es aber schon seit tausenden von Millionen Jahren.. Warum sollte sich da nicht auch etwas innerhalb von nur drei Jahrzehnten ändern können? Tut es in der Wüste nie regnen?
Klima und Wetter gibt es wohl schon kurz nach der Bildung der Erde, also ca. 4,5 Milliarden Jahre. Ob man direkt nach Bildung der Erde von Klima oder Wetter reden kann, weiß ich nicht, nehmen wir also 3 Milliarden Jahre an.

Auch reden wir von den globalen Klima Änderungen, welches dann Einfluss auf das jeweilige regionale Wetter hat.
Nehmen wir aktuell den mäandernden Jet-Stream, der durch eine weitreichende Ausbuchtung dieses Tief über zentral Europa, sprich in der Hauptsache über D'land, über längere Zeit fest genagelt hat.
Das gleiche auf der anderen Seite des Atlantiks, über Kanada das Hoch, mit Temperaturen von knapp unter 50°.

Das sind Extreme, die von Jahr zu Jahr mehr werden und auch von Jahr zu Jahr immer krasser ausfallen.
Klimaerwärmung heißt nicht zwingend das wir jedes Jahr mit Hitze von um die 40° in D'land bombadiert werden, wie man dieses Jahr sieht.
Der Anstieg der Temperaturen hat weitreichende Auswirkungen auf das globale Klima und damit auf das regionale Wetter. Es kann man mal so mal so kippen.

Wahnsinn, daß es noch immer Menschen gibt, die es nicht wahrhaben wollen, dass der Dreck, den man in die Luft bläst keine Auswirkungen hat.
:y:
 
[von der Moderation entfernt]

Ich bin dafür, unsere Diskussion hier auf das Wetter zu beschränken und das Klimathema im Wahlkampf zu belassen.

Gruß,
Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi, ich beobachte seit 1982 in einem Tal in den Alpen, konnte keine wetterbedingte Abnahme der Beobachtungsnächte feststellen auch keine Zunahme an Hagel oder Stürmen.
Sehr verschlechtert hat sich hingegen die Lichtverschmutzung, ich muss daher von langjähriger
Kometenbeobachtung auf Mond/Planeten umsatteln.
Was in letzter Zeit aber extrem zugenommen hat, ist die Berichterstattung mancher Medien über extreme Wetterereignisse.

LG Mike
 
hallo, noch mal nachgeschaut: 27 Beobachtungen im letzten Jahr bis 24. August, 8 Beobachtungen dieses Jahr bis zum 12. Juli... seit Oktober 2 sinnvolle DSO Beobachtungen mit großem Gerät auf dem Acker... CS, Maiko
 
Letztes Jahr war die Anomalie, nicht dieses Jahr. Letztes Jahr habe ich über 100 Astrofotos gemacht mit >300h Integrationszeit. Das war nicht normal. Zum einen kein Flugverkehr und dann praktisch ein Hochdruckgebiet von März bis August. Das letzte Jahr, was eine absolute Ausnahme war, als Maß zu nehmen und hier rumzujammern...nix für ungut.
 
ich beobachte seit über 40 Jahren. Wolken und Schlechtwetterphasen gab es schön früher. Die zunehmende Luftfeuchtigkeit, länger andauernden Tiefdruckgebiete und die ausufernde Lichtverschmutzung machen Beobachtungen seit gut 10 Jahren auffällig schwieriger. Selbst wenn längere Zeit ein Hochdruckgebiet für wolkenfreien Himmel sorgt, ist durch Staubpartikel und Schleierbewölkung schnell der Ofen aus. Ganz großen Einfluss darauf hatte die Vielfliegerei in Vor CORONA Zeiten. Häufig wurde die Abendbeobachtung durch die Kondensstreifen nicht nur sprichwörtlich getrübt.

Nochmal zurück zum Klimawandel. Die Warnung davor ist kein Thema der Neuzeit. Wer Prof. Haber aus den 70igern kennt, wird sich bestimmt noch an die ein oder andere Wissenschaftssendung erinnern. :cool:
https://youtu.be/9q-9Ccqws5s
 
Hallo,
nicht zu vergessen wäre auch oft , wenn man arbeiten muß in der Woche, gibt es auch klare Nächte . Dann geht natürlich nix .

Meine Statistik (im Arbeitsleben stehend) : 2017 - 40x , 2018 - 40x , 2019 - 41x , 2020 - 75x , 2021 - 15x Nächte .

Das es endlich wieder öffters mal regnet , finde ich in Ordnung für die Region Berlin/Brandenburg . Vorzugsweise in der Woche wäre schön , aber wie es kommt so kommt es ebend .
 
@joeteiga: Frechheit! Schon mal was von Höflichkeit gehört??? Du kannst es sehen wie du willst, stimmen muss das noch lange nicht! Ob letztes Jahr besonders war ist mir egal! Ich hatte die letzten 8 Jahre wesentlich mehr beobachten können, als seit Oktober 2020!
 
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