Teleskop auch für Zweiradtransport

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BarFly

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Hallo,

für Reisen mit dem Motorroller und auch andere Reisen wo es auf niedriges Gewicht und wenig Platzbedarf ankommt, suche ich noch einen guten ED Refraktor.
Ich möchte möglichst nur ein Instrument neben dem 8x44 FG einpacken.
Ein Skywatcher 80/400 habe ich und der war auch schon auf Flugreisen mit und passt auch ins Topcase, aber da ist halt das Problem mit der Farbe.
Montiert werden soll es auf einem Fotostativ.
Was will ich damit?
- Sternhimmel visuell
- Spektiv bei Tag
- Als langes Teleobjektiv (mit Flattener) an einer DSLR für z.B. Tieraufnahmen
Das Budget inkl. Flattener ist 999€
Als Teleskope habe ich mir die hier angeschaut:
Wäre schön wenn ihr mir Erfahrungsberichte zu den Teleskopen hättet.
Natürlich bin ich nicht nur auf diese 3 fixiert, aber es sollte schon innerhalb des Budgets bleiben.
 
Hi Hans
ich habe den von Dir verlinkten TS SD Apo. Ich mag ihn weil er sehr kompakt ist und auch mit einem 2" ZS funktioniert.
Die Abbildung ist gut, Vergrößerungen verträgt er bis 0,5 mm AP z.B. am Mond. Farbe ist minimal da, aber nicht störend.
Als Tele hab ich ihn auch schon genutzt an Canon EOS allerdings ohne Flatner. Kann man machen, aber es geht besser.
Insgesamt bin ich zufrieden.
Es könnte sich also lohnen sich diesen mal anzusehen.
CS
 
Hallo,

Hi Hans
ich habe den von Dir verlinkten TS SD Apo. Ich mag ihn weil er sehr kompakt ist und auch mit einem 2" ZS funktioniert.
Die Abbildung ist gut, Vergrößerungen verträgt er bis 0,5 mm AP z.B. am Mond. Farbe ist minimal da, aber nicht störend.
Als Tele hab ich ihn auch schon genutzt an Canon EOS allerdings ohne Flatner. Kann man machen, aber es geht besser.
Insgesamt bin ich zufrieden.
Es könnte sich also lohnen sich diesen mal anzusehen.
CS
Danke, deine Antwort hilft mir schon mal weiter.
Wie meinst du das mit 'es geht besser', wenn man den Refraktor als Teleobjektiv nutzt?
Deinen Bericht über den Celestron 80/400 auf deiner Seite habe ich gelesen. Deine Erfahrungen damit decken sich mit meinen, die ich mit dem ähnlichen Skywatcher 80/400 gemacht habe. Übrigens auch an einer EOS.
Empfehlen würde ich dies aber nicht, da der Farbfehler fotografisch noch deutlicher wird und so die Qualität der Ergebnisse doch stark beeinflußt. Mit diesem Ziel im Hinterkopf kommen m.E. nur farbfehlerfreie Refraktoren in Betracht.
Hauptsächlich hier liegt der Grund warum ich einen ED Refraktor suche. Der andere Grund ist der 2" bzw sogar 2,5" Auszug mit Mikrountersetzung, die diese Teleskope dabei haben. D.h. ich verspreche mir da schon eine deutliche Verbesserung.

ps. Da meine Frau demnächst auch in Rente geht, planen wir für das Frühjahr eine längere (4 Wochen) Reise durch Südspanien/Portugal und wollen dabei auch, vor allem in der Extremadura, einige Zeit dort in den Naturschutzgebieten verbringen.
 
Hallo Hans,

schaue Dir bitte auch die Testaufnahmen mit DSLR des 102/460xs von Bresser (baugleiche Optik Polaris 102/460) an:


(Im Suchergebnis nach DSLR suchen)

Beide OTAs sind "fahrradtauglich" w/ kurzer Bauweise, Gewicht und Justierstabilität.

Gruß,
Peter
 
Hallo,

Hallo Hans,

schaue Dir bitte auch die Testaufnahmen mit DSLR des 102/460xs von Bresser (baugleiche Optik Polaris 102/460) an:


(Im Suchergebnis nach DSLR suchen)

Beide OTAs sind "fahrradtauglich" w/ kurzer Bauweise, Gewicht und Justierstabilität.

Gruß,
Peter
Sehr interessant!
Da gibt es auch auf Cloudy Nights einen ellenlangen Thread dazu.
Die Frage ist halt auch, wie es sich bei Tag als Spektiv bzw. für Tieraufnahmen schlägt. Dafür bräuchte es noch eine Feineinstellung zum Fokussieren.
Das behalte ich aber definitiv im Auge.
Hier noch ein Bericht auf CN:
 
Hallo Hans,

die Feineinstellung macht man mit einem angeschraubten Deckel eines Marmeladenglases (falls man das wirklich braucht). Ich arbeite mit Bahtinovmaske und dem unveränderten Fokussierer und das klappt bei meinem Polaris für visuell und EAA immer. Für Langzeitbelichtung muss man wohl auf eine Motorfokussierung zurückgreifen (wie im Link gezeigt).

Ich empfehle deshalb auch das Polaris Komplettpaket anstat dem "Plaste" AR102xs. Selbst die dann mitgekaufte "alte" EQ3-0 Montierung und das nicht ausgezogene Alustativ taugt nach Tuning beim Polaris als stabile Grundlage fürs Visuelle. 2" 30mm "Kuhauge" mit 88° FOV oder 55mm MEADE 2" PLössl passen einwandfrei dazu was Einblickverhalten und insbesondere Richfield angeht.

Die Höheneinstellung der Montierung beginnt bei 0° - deshalb auch Nutzung im Alt/Az-Modus ohne Polar Alignment möglich.


Gruß,
Peter
 
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Hallo,

Hallo Hans,

die Feineinstellung macht man mit einem angeschraubten Deckel eines Marmeladenglases (falls man das wirklich braucht). Ich arbeite mit Bahtinovmaske und dem unveränderten Fokussierer und das klappt bei meinem Polaris für visuell und EAA immer. Für Langzeitbelichtung muss man wohl auf eine Motorfokussierung zurückgreifen (wie im Link gezeigt).

Ich empfehle deshalb auch das Polaris Komplettpaket anstat dem "Plaste" AR102xs. Selbst die dann mitgekaufte "alte" EQ3-0 Montierung und das nicht ausgezogene Alustativ taugt nach Tuning beim Polaris als stabile Grundlage fürs Visuelle. 2" 30mm "Kuhauge" mit 88° FOV oder 55mm MEADE 2" PLössl passen einwandfrei dazu was Einblickverhalten und insbesondere Richfield angeht.

Die Höheneinstellung der Montierung beginnt bei 0° - deshalb auch Nutzung im Alt/Az-Modus ohne Polar Alignment möglich.


Gruß,
Peter
Für die Beobachtung ist das Gerät sicher toll. Was mich aber stört sind die Farbsäume, die auf den Bildern im CN Thread gezeigt werden. Da habe ich meine Zweifel ob der Refraktor bei Verwendung als Teleobjektiv an der Kamera geeignet ist.

Hallo Hans
ich bezog das auf das Fehlen des Flattners beim TS SD APO. Ohne Flattner, den ich nicht habe, hat es Bildfeldwölbung. Insofern geht es besser mit.
CS
Hab ich mir zwar so gedacht, war mir aber nicht sicher.
Nochmals vielen Dank für deine Einschätzung. Der ist in der Liste weit nach oben gerutscht. kannst du evtl. noch was zu Farbesäumen bei der Verwendung als Teleobjektiv sagen oder kann man das 'Kann man machen,' als 'Kann man machen' stehen lassen ;)
 
Hallo Hans,

für DeepSky (außer für helle Sterne Sirius, Vega, Capella etc.) wirst Du nicht mit Farbsäumen konfrontiert werden, Bei Tageslicht, Mond und Planeten hilft Abblenden auf 52mm. Geht bei mir mit Objektivdeckel des (auch vorhandenen) Evostar 120/1000. Der letztere hat eine Kappe die man abnehmen kann, passt aber haargenau auch auf die Öffnung vom Polaris.

Effekt: Aus dem f/4.5 wird ein f/9 - ohne Halo oder Farbsäume z.B. am Jupiter. Heute Morgen auf AZ4 visuell getestet ca. 3 Uhr. Und bin noch ganz begeistert. Du musst auch keine Angst haben vor großem Kontrastverlust w/ der immer auch beeinflussenden Luftunruhe, die die Nachteile der damit geringeren Öffnung meist verdeckt.

Gruß,
Peter
 
Hallo,

@casati
das von dir empfohlene Teleskop ist, nach allem was ich recherchiert habe sicher eine Option, aber es passt letztlich nicht für den den angedachten Werwendungszweck. Denn ich will das ja auch als Teleobjektiv an einer Kamera für Naturfotografie und als Spektiv für die Tagbeobachtung nutzen.

In die Auswahl ist übrigens noch dieses hier reingerutscht:
La72432FLAT | 72/432 Flatfield-APO (2+2 Linsen) mit 2" Octo Auszug
Test:
Es wird dann wohl entweder der von @Antares besprochene TS SD Apo oder das Lacerta.
 
Hallo,

Für Tiere brauche ich häufig den Autofokus und bevorzuge ein Telezoom. Mit dem Teleskop wirst Du manuell fokussieren müssen, wenn Du Tiere fotografieren willst.

Gruß
Ronald
Klar, kein Widerspruch. In den meisten Situationen hast du absolut recht. Da habe ich schon auch ein Telezoom mit Autofokus und Bildstabilisator.
Normalerweise ist das auch klar die bessere Wahl.
Es ist eher gedacht für Tiere die man z.B. von Verstecken aus, an ihren Sammelplätzen (Wasserstellen etc.) mit Stativ fotografiert/beobachtet. Also für Situationen wo man etwas Zeit hat und die Tiere doch recht weit weg sind. Da wo wir hin wollen empfehlen sie min. 400mm Brennweite für die Unterstände von denen man aus beobachten/fotografieren kann.
Da denke ich schon das man da mit einem der von mir angedachten Teleskope schon was anfangen kann.
Mal ganz abgesehen von der Verwendung bei Nacht, was ja der Hauptzweck sein soll. D.h. gut für den hauptsächlichen Einsatzzweck und brauchbar für die anderen Bereiche als Objektiv/Spektiv.
 
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