Vorstellung und Suche eines Fernglases 15x - 16x Vergrößerung

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FIAT LUX !!!!! :)

Update und First Light :y:

Als der Verkäufer den Karton öffnete hörte ich ein Leises Zischen und eine Stimme drang an mein Ohr
"Ich bin dein Fernglas" :ROFLMAO:
Vielleicht habt Ihr es schon erraten, es ist das Zeiss Conquest geworden.
Die Technischen Daten erspare ich mir, kann man überall nachlesen.

Hier mal meine ersten Eindrücke und die Beurteilung bei Tag
Mechanik und Haptik:
- Gummierung fühlt sich angenehm an. Trotz fehlender Rillen, Noppen oder Daumenmulden liegt es sicher in der Hand. :y:
- Knickbrücke bewegt sich satt mit angenehmen Wiederstand :y:
- Dioptrineinstellung, dito, ein versehentliches Verstellen dürfte ausbleiben , weiterhin ist positiv anzumerken das keine Einstellung nötig war :y:
- Brillentauglichkeit, passt :y:
- Augenmuscheln, da hat wohl ein Pfeffersack seinen Rotstift angesetzt, Rasten zwar sauber ein sind aber aus sehr dünnem Kunststoff der sich bei Verstellen der Muscheln leicht zusammendrücken läßt.:n:
Da ich sowieso mit Brille beobachte bleiben sie auf der untersten Stufe und das ganze ist für mich irrelevant
- Fokussierung, leichtgängig (leichter dürfte es für mich nicht sein) und Spielfrei. Es ist kein rumgeiere nötig,
der Fokuspunkt sitzt :y:

Optik:
- Bildfeld, für die Vergrößerung seeeeeehr groß und Randscharf :y:
- Bildfeldwölbung oder Globuseffekt sind mir nicht aufgefallen oder nicht vorhanden :y:
- Farbwiedergabe, neutral, tendierd leicht ins gelbliche, ein sehr angenehmes warmes Bild :y:
- Bildschärfe, damit kannste Wurst schneiden :ROFLMAO: :y:
- CA, heute waren die perfekten Testbedingungen. Wolkenloser Himmel, die Sonne brannte als gebe es kein morgen aber der Dunst verwandelte alles was weiter als ~ 7 km entfernt ist in schemenhafte Schatten. Richtig Fieses Fernglaswetter :devilish:
Es braucht richtige Härtefälle um die CA sichtbar zu machen und selbst dann empfand ich sie nicht als störend.
1. Härtefall, eine Kaminabdeckung aus Edelstahl, ~ 100m entfernt, direkte Sonnenbestrahlung. Ein auffälliger violetter Streifen. Edelstahlkaminabdeckungen zählen nicht zu meinen bevorzugten Beobachtungsobjekten, also irrelevant.
2. Härtefall, ein Kirchturm (Backsteingebäude, Schieferdach mit Wetterhahn), ~ 200m entfernt, Sonne stand ~ 3° westlich des Turms.
Auf der Blickachse mußte ich mich anstrengen die Ca zu bemerken, je weiter ich zum Bildrand kam desto stärker wurde sie. Das war die Westseite des Turms. An der Ostseite des Turms dasselbe aber schon sichtbar weniger, auf der Achse so gut wie weg.
Sobald ich den direkten Blick in Sonnenrichtung vermied waren auch alle anderern Objekte wie Windräder, Strommasten, Leitungen, Zweige etc. völlig fehlerfrei. :y:
- Streulicht, den Punkt hätte ich bei der Beschreibung fast vergessen weil mir nichts negativ aufgefallen ist :y:

Zubehör:
- Tasche, stabiles Nylon, gut geplstert :y:
- Tragegurt, Standardteil :y:
- Stativadapter, ein sehr feines Teil, die Führung wird in das Stativgewinde eingeschraubt, das Glas wird draufgeschoben und durch die Klemmung arretiert. Zum Lösen muß man nur die Klemmung öffnen und einen Sicherungsknopf drücken. :y:
- Okular und Objektivabdeckung, hatte da wieder der Pfeffersack seinen Rotstift dran ? Sehr weiches Plastik, für die Objektive in Ordnung, aber die Okularabdeckung "klebt" fasst auf den Augenmuscheln, schwer zu verlieren aber eine Frickelei die Abdeckungen herunterzuschälen:n:

Fazit:
14 :y:
2 :n:
= :D

Bei Mechanik und Optik haben die Techniker den Pfeffersack aus der Werkstatt verbannt, beim Zubehör haben sie ihn wieder hereingelassen :)
Ernsthaft gesagt, ein hochwertiges Fernglas, wirkliche Schwächen gibt es für mich keine. Die Augenmuscheln sind für mich kein Thema, CA ist sehr vom persöhnlichen Empfinden abhängig und die 3 Gummi/plastikteilchen sind nicht schön aber funktionieren.

Der Nachtest und das Conclusio kommt Zeitnah. Hetzt mich nicht, ich bin ein alter Mann :ROFLMAO:
Vorab zum Nachttest, "Refraktorlike" :y:

CS
Claus
 
Hallo Claus,

Glückwunsch zum neuen Fernglas. Denke Du hast genau das richtige Glas für Dich und Deine Anwendung gefunden . :)

Freue mich schon auf Deine Schilderung was das Glas Nachts an Jupiter, Saturn und Mond sichtbar macht.

VG Michael
 
Guten Morgen allerseits :)

Conclusio Terrestrico und 1. Astronacht

Was will ich ?
Minimales Gewicht, problemlose Handhabung und Bedienung, bestmögliche Optische Leistung.

Wo bin ich?
Terrestrische Beobachtung, 100% :y:
Das Fernglas ist ein Traum.
Verarbeitung, Bildqualität, Brillentauglichkeit etc.
= :y:
Das ganze ruht auf einem Manfrotto MVH500AH und einem alten Berlebach ( müßte ein altes Mulda sein)
Der Kopf läßt sich mit 2 Fingern Zitterfrei in alle Richtungen bewegen, wenn ich länger an einem Punkt verweile muß ich nur die Klemmung leicht "anlegen" und das Bild "steht". Die Klemmung des Glases am Stativadapter lasse ich offen und habe so zusätzlich etwas horizontales Spiel und kann es perfekt ausrichten.
Keine Angst, durch den Sicherungsknopf am Stativadapter wird es sicher gehalten.
= :y:
Das Stativ erfüllt auch seinen Zweck. Die Nachschwingzeit beträgt unter 1 Sekunde.
Das I-Tüpfelchen wäre eine Kurbelsäule, da werde ich nochmal nachbessern.
= :y:
Wenn Ihr eine Empfehlung für ein Stativ habt, immer raus damit ;)
Material wäre mir egal. Ich würde eher zu Alu/Carbon tendieren zwecks besserer "Outdoortauglichkeit" (das alte Berlebach in Regen, Matsch und Dreck ? Neee, dann muß ich :cry:)
1,80m Höhe sollten möglich sein
Fernglas und Kopf wiegen ca. 2,3 kg also dürfte ich mit 10 bis 15 kg Tragfähigkeit auf der stabilen Seite sein.
Milchmädchenrechnung ????

Licht aus, Sterne raus.
1. Astronacht
Wolkenlos, hohe Luftfeuchtigkeit, kurz gesagt je höher desto besser.
Um Vergleichsmöglichkeiten zu haben blieb ich an meinem Standardplatz und stellte meinen kleinen 72er Refraktor daneben.
Als erstes "ploppte" Arktur in der Dämmerung auf.
Im Fernglas ein heller orangener Punkt mit einem Tupfer Rot an seinem Nordpol. Für die Sichtverhältnisse sehr gut und die CA störte nicht.
Im Refraktor das gleiche Bild nur "unbunt". :)
Etwas rumgespielt und abgewartet bis es dunkler war,
Arktur bot immer noch das gleiche Bild in beiden Instrumenten, die Luftfeuchte machte sich aber deutlich bemerkbar.
Langsam hochgeschweckt, die Sicht wird besser mein Grinsen wird breiter.
Ab der Nördlichen Krone bis zum Zenit konnte das Fernglas zeigen was es kann.
Nadelfeine Sternchen, keine CA, ein paar Nebelfleckchen waren zu erahnen, die Milchstraße deutete sich an, dazu ein großes Bildfeld für einen schönen Überblick. :y:
Saturn zeigte sich als längliches Objekt mit kleinem Farbklecks. Zeitweise wurde das Bild etwas besser und eine ovale Form des Planeten wurde sichtbar. :y:
Ich würde fast wetten das man mit den Glas den Ring "knacken" kann.
Das werde ich einmal im Auge behalten. :)
Jupiter war der erste Härtetest, der Mond wird der zweite sein.
Um Jupiter war ein Lichthof der die CA deutlich verstärkte, viel mehr dürfte es nicht werden. :n:
3 Monde waren sichtbar, IO hatte anderweitig zu tun. :)
Details von Jupiter blieben unsichtbar.
15x sind sowieso keine Offenbarung am Planeten, also Monde zählen, Ringe suchen und weitergehen. :ROFLMAO:
Die ganzen Beobachtungen habe ich parallel mit dem Refraktor verglichen.
Er zeigte dasselbe nur "unbunt".
Da sind wir auch beim einzigen Punkt an diesem Fernglas mit dem ich mich arrangieren muß.
CA :devilish:
Glücklicherweise liest es sich schlimmer als es ist. Statt sich vor den Okularen herumzulümmeln heißt es " Disziplin, meine Herren" :ROFLMAO:
Auf der Blickachse bleiben, vielleicht etwas nachfokussieren das verkleinert das Problem schon etwas.
Ansonsten hilft nur auf bessere Sichtbedingungen warten.
Sozusagen eine "variable" Chromatische Abberation :ROFLMAO:
Interessant war der Vergleich zwischen 2 Sternen in unterschiedlichen Sichtbedingungen.
Arktur stand niedrig über Horizont und zeigte etwas CA, Wega lag in guten Sichtbedingungen und wurde klar definiert als weiß-bläuliches Scheibchen abgebildet.
Dunklere Sterne zeigten keinen Farbehler.

Fazit der ersten Nacht:
Ich habe ein Werkzeug vor Augen dessen gesamte Komponenten auf Anhieb gut bis sehr gut funktionieren. :y:
Mit der CA kann ich gut leben, das sie wie gesagt "variabel" ist. :y:

Wie geht es weiter?
Der 2. Härtetest mit Mond steht an. Ab dem 9. dürfte es Interessant werden.
Beim Stativ "muß ich auch bei" !
Danach kann die Langzeitbeobachtung und die Testphase in freier Wildniss beginnen :sonnig: :sonnewolke::regen:_schnee:

Natürlich halte ich euch auf dem laufenden.

CS
Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Ihr eine Empfehlung für ein Stativ habt, immer raus damit
Hallo Claus,
das Manfrotto 475B ist zwar aus Aluminium, bin damit aber sehr zufrieden. Durch meinen etwas exotischen Aufbau muss ich für kleinere Höhenanpassungen nicht jedes Mal zur Kurbel greifen.
Der Berlebach ist bei mir einer anderen Bastelei gewichen:
Mit dem Booster kann ich bei gutem Seeing knapp von Saturn den Ring differenzieren (10x54+3x12).
Gruß
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Claus,

sehr schöner und vor allem ungeschönter Bericht. Respekt.

Deine Detailschilderung zum Saturn und Jupiter würde ich mit meinem 18x50 vom Detailgrad auch so beschreiben.
Habe schon mal gedacht, dass ich ein hauchzartes Wolkenband erahnen könnte an Jupiter, denke aber dass da der Wunsch Vater des Gedankens war
(man weiß halt das das Band da ist und Blickweise meine ich manchmal ich hätte da etwas dergleichen erahnen können bei langen drauf starren 3-5 Minuten mit immer mal wieder absetzen natürlich).
Drauf wetten würde ich aber nicht.
Und ja, meine Augen sind nicht mehr die Besten.

Freu Dich auf den Mond, da sieht man mit 15x deutlich, deutlich mehr Krater als mit 10 Fach.

VG. Michael

N.S. Habe auch das Manfrotto 475 B und Manfrotto 502, benutze es mit einem 25x100 Fernglas das ich auch schon mal zum 50x100 umbaue mit Swaro Boostern
bin mit der Bildruhe zufrieden. Gebraucht ist es auch nicht so teuer.
 
Hallo Michael,

Danke für die Blumen :)
Ich probiere meine Ergebnisse so gut es geht zu kommunizieren, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung. Im Endeffekt ist selber durchschauen aber besser als jeder Test.

Gestern Abend habe ich den Test an Arktur wiederholt, Wolkenlos und weniger Luftfeuchte als am Vorabend, das Ergebniss war eine deutlich geringere CA.
Auf den Mond bin ich auch schon gespannt wie Flitzebogen :cool:

CS
Claus
 
Hallo Claus,

erstmal Glückwunsch zum Zeiss...;)

Ich glaube Saturnringe bei 15x kannste vergessen, einige sagen so um die 22x bei gutem Seeing.
Hier mal ein Test von Roger...http://www.scopeviews.co.uk/ZeissConquest15x56HD.htm
Er findet das Conquest sehr gut, bemängelt aber auch die etwas deutlicheren CA.

Viel Spaß mit dem Glas,
Andreas
 
Es gibt Neuigkeiten :)
Nach einem Regenschauer war heute perfektes Fernglaswetter. Klare Sicht bis zum Horizont, keine Luftunruhe, Sonnig.
Ich habe fast 2 Stunden am Glas "geklebt". Wunderbar :y:
20.30 Uhr habe ich den Mond für ein Viertelstündchen beobachten können.
Höhe 8,75° bis 6,89°, Beleuchtungsgrad 17,4%
Sehr beeindruckend. 15x Vergrößerung zeigt schon was vom Mond und das große Bildfeld macht das ganze irgendwie sehr "entspannt".
Alles Knackescharf und bis jetzt ohne CA !

Damit sind wir auch beim einzigen Kritikpunk des Fernglases. Die CA.
Am Tag für mich kein Thema, auf der Blickachse konnte ich sie nicht beobachten, zum Bildrand hin wurde sie manchmal sichtbar aber nie störend. Meistens mußte ich sie richtiggehend suchen um sie zu bemerken.
Nachts ist die CA von den Sichtbedingungen abhängig.
Der erste Blick zu Jupiter sah aus als klebte ein Bonbon auf dem Objektiv.:ROFLMAO:
Hohe Luftfeuchtigkeit, Lichthof um den Planet das war auch im Refraktor kein schöner Anblick.
2 Tage später um die gleiche Uhrzeit hatte er nur ein kleines rotes Mützchen auf.
Nach den jetzigen Beobachtungen kann es ab Größenklasse 0 bunt werden.

Alles in allem, ein sehr empfehlenswertes Fernglas. :y::y:
Die ganze Beurteilung ist natürlich rein subjektiv, am besten ist immer selber durchschauen.

Beim Stativ konnte ich inzwischen auch nachbessern. Ein Gitzo Cremaillere 3 kam heute mit der Post und kommt morgen auf die Werkbank. Zerlegen, Reinigen und neues Fett zusammenbauen und Spaß haben.

Herrlich :)

CS
Claus
 
Hallo Claus,

das klingt doch alles sehr gut und erfreulich!

Das Gitzo Cremaillere 3 ist das perfekte Stativ für Gläser bis 80mm.
Idealerweise in Kombination mit dem Gitzo G2180 Fluidhead

Grüße Jochen
 
Hallo Jochen,

die ganze Kombination (Stativ, Fluidhead, Fernglas 15x) ist ein voller Erfolg .
"Weniger sollte es nicht sein, mehr braucht es nicht" ;)
Auf das Gitzo wurde ich übrigens durch deinen Beitrag aufmerksam.
Heute bin mit dem Reinigen und Zusammenbauen meine Exemplares fertig geworden.
Es war wie Weihnachten mit dem Metallbaukasten :ROFLMAO:
Das Stativ macht bis jetzt einen sehr guten Eindruck, stabil, sehr hoch ausfahrbar und die Kurbelsäule ist Nachts wesentlich einfacher zu bedienen als das herumjonglieren mit einer Schiebesäule.
Wenn sich jetzt noch die Wolken verziehen ........... :D

CS
Claus
 
Hallo Claus,

ich bin jetzt erst auf Deinen Thread aufmerksam geworden und habe ihn mit großem Interesse gelesen.
Bei mir ist Mitte der Woche ein NL Pure 12x42 FG ins Haus geschneit und hat mein schönes CZ Dodekarem 12x50 obsolet gemacht.
Für die Lücke zwischen 12x42 und 18x70 suche ich genau wie Du nach einem 15x vergrößernden FG und bin bei Swaro und Zeiss hängen geblieben.
Schade, dass Du nicht auch noch das Swarovski zum Test bestellen konntest. Das hätte mich wirklich interessiert.
Jochen konnte Dir ja montierungstechnisch fein aushelfen. Ich hätte Dir auch Gitzo empfohlen. Ich beobachte mit allen Ferngläsern auf einem Systematic der Zweierserie mit Kurbel. Sogar das 2 Kg schwere 18x70 Nikon liegt dort oben sicher und wackelfrei. Wenn ich ganz viel Zeit und Muße habe, habe ich noch ein Gitzo der 5er Systematik-Serie, auch mit Kurbel.

Zum Fluidhead hätte ich noch eine Alternative als Empfehlung, mit der ich seit Jahren sehr gerne beobachte. Den Manfrotto Actiongrip.
Hier mal ein Bild:
P1050552 (Mittel).JPG

Das Ding hat den Vorteil, dass Du bei zenitnaher Stellung durch den Hebel des Grips mit dem Fernglas soweit vom Fernglas wegkommst, dass Du nicht mit der Schnute am Stativ kleben musst.
Aber ich vergaß, Du hast ja einen Schwenkarm. Den hatte ich auch mal. Habe ich dann aber wieder verkauft, weil ich im Haus ständig irgendwo angestoßen bin beim rein- und raustragen.

Dank Deiner Berichterstattung werde ich gar nicht mehr lange überlegen und mir in Kürze sicher auch gleich ein Zeis bestellen. Swaro hin oder her.

Beste Grüße

Rene
 
Hallo zusammen,

kleiner Nachtrag von mir.
Ich habe mir das Zeiss 15x56 zur Ansicht bestellt und heute bekommen.
Das FG zeigt mir bei meinem Test (nahe Dachkante und Baumwipfel am 200 m entfernten Waldrand - beides bei trübem Wetter) soviele purpurne Farben, dass ich ganz geschockt war. Bei einem kleinen Vogel auf dem Dach zeigten sich knallige gelbe und violette Ränder, anders kann ich es nicht ausdrücken. Das hatte ich zuletzt vor Jahren als ich ein Achro-Bino von APM zum Test hier hatte. Auf der Artikelbezeichnugn des Zeiss steht aber HD.
Ich hoffe, das ist ein Montags-FG ... oder es liegt nur an mir. Ansonsten wäre es so, dass Du Claus sehr gutmütig beim Testen des Glases mit der chromatischen Aberration umgegangen bist.
Das Swarowski 15x56 werde ich sicher auch mal probieren und später hier berichten.

Beste Grüße

Rene
 
Das FG zeigt mir bei meinem Test (nahe Dachkante und Baumwipfel am 200 m entfernten Waldrand - beides bei trübem Wetter) soviele purpurne Farben, dass ich ganz geschockt war. Bei einem kleinen Vogel auf dem Dach zeigten sich knallige gelbe und violette Ränder, anders kann ich es nicht ausdrücken. Das hatte ich zuletzt vor Jahren als ich ein Achro-Bino von APM zum Test hier hatte. Auf der Artikelbezeichnugn des Zeiss steht aber HD.
Hallo Rene,

diese Beobachtungen habe ich beim Conquest 10x56 und speziell beim 15x56 schon sehr häufig gelesen, chromatische Aberrationen scheinen bei den größeren Parametern in der Serie wohl eher ein Problem zu sein.

Ich kenne nur das 8/10x32 und das 8x42, im Vergleich zu einem FL sind hier auch etwas mehr CA allerdings subjektiv betrachtet noch im Rahmen des Erträglichen.
Für mich war es auch ein Kriterium das ich zum Swaro gegriffen habe da ich auf CA sehr anfällig bin und wenn man z.B. Greifvögel im Flug beobachtet können diese "Heiligenscheine" schon sehr penetrant werden.
Vielleicht bist du auch sehr anfällig für CA, wenn man aber vielen Berichten glauben schenken darf scheint es halt ein generelles Problem zu sein.

Übrigens das mit dem HD ist im Prinzip nur Werbung, welche Glassorten da wirklich verbaut sind weiß wohl nur der Hersteller, HD ist somit ein ziemlich inhaltsleerer Begriff.

Andreas
 
Hallo Claus,

erstmal Glückwunsch zum Zeiss...;)

Ich glaube Saturnringe bei 15x kannste vergessen, einige sagen so um die 22x bei gutem Seeing.
Hier mal ein Test von Roger...http://www.scopeviews.co.uk/ZeissConquest15x56HD.htm
Er findet das Conquest sehr gut, bemängelt aber auch die etwas deutlicheren CA.

Viel Spaß mit dem Glas,
Andreas
Ja, zumindest was die Trennung vom Planetenkörper betrifft. Bei 22x mit dem kleinen 60mm-Miyauchi erkennt man klar den Ring und nicht nur eine ovale Scheibe, und in Momenten ruhiger Luft ist auch glg. eine Mini-Lücke zwischen dem Ring und Planet sichtbar. Mit 15x am Pleiades keine Chance. Manchmal hab ich den Verdacht, dass (bei 22x) ein leichter Graufilter der Sache dienlicher wäre; der Planet ist schon sehr hell. Aber das ist ja bei den originären/endemischen Okularen nicht möglich. Beim 100er sind die Hülsen wenigstens so groß, dass z.B. die Baader UHC ohne Fassung an die Okulare 'geklebt' werden können. Vllt. probier' ich auch mal die Baader OD 0,9 da dran zu machen, ist ja reversibel.

Gruß aus den Ansen
Manfred
 
Übrigens das mit dem HD ist im Prinzip nur Werbung, welche Glassorten da wirklich verbaut sind weiß wohl nur der Hersteller, HD ist somit ein ziemlich inhaltsleerer Begriff.
Hallo Andreas,
vielen Dank Dir. Ich habe Deinen früheren Post nochmal gelesen, der bestärkt mich, die 400 EUR oben drauf zu legen und das Swaro 15x56 zur Ansicht zu bestellen.
Das mit der Bezeichnung finden vermutlich viele Anfänger irreführend. Bei Teleskopen wusste ich, dass da wo Apo drauf steht, noch lange nicht Apo drin sein muss. Aber bei Ferngläsern namhafter Hersteller habe ich jetzt nicht damit gerechnet. Und nach Claus seinem euphorischen Bericht war ich ganz angetan. Aber nichts geht übers Testen und selber rausfinden :cool:. Es ist nur nicht immer leicht, einen Shop zu finden, der auf Rechnung versendet.

Viele Grüße

Rene
 
Hallo Rene,

denke das Swaro 15x56 wirst Du eh behalten - wenn Du es mit Stativ benutzt. Da kannst Du es auch per Vorkasse kaufen.
Und falls Du es wider erwarten doch zurück geben möchtest, kannst Du es innerhalb 14 Tage nach Erhalt per Widerruf ohne Angaben von Gründen zurück
geben mit Kostenerstattung. Also alle Vorteile liegen bei Dir im Falle eines Onlinekaufs.

VG. Michael
 
Danke Micha,
ich bin ein Vorkasse-Schisser. In den meisten Fällen geht es gut, aber für den Fall, dass doch etwas schief gehen sollte, fühle ich mich wohler, noch nicht bezahlt zu haben.
Ich beobachte astronomisch sogar mit meinen kleine Ferngläsern (u.a. 8x30) auf Stativ. Ist ein riesen Zugewinn an Details und Grenzgröße, den ich nicht missen möchte.

Beste Grüße

Rene
 
Das mit der Bezeichnung finden vermutlich viele Anfänger irreführend. Bei Teleskopen wusste ich, dass da wo Apo drauf steht, noch lange nicht Apo drin sein muss. Aber bei Ferngläsern namhafter Hersteller habe ich jetzt nicht damit gerechnet.
Moin Rene,

ich möchte meine oben gemachte Aussage nochmal ergänzen und konkretisieren, dazu zwei Punkte.

1. Der Begriff "HD" ist irgendwie ein Modebegriff und eine Inhaltsleere besteht dann wenn der Hersteller keine weiteren Angaben zu den verwendeten Glassorten oder Beschichtungstechniken angibt, in der Regel wird dieser Begriff im Mittelpreissektor, und dazu zählen ja die Conquest sehr inflationär benutzt.
Im Hochpreissektor gibt es aber z.B. noch die Ultravid HD+, hier gibt der Hersteller zumindest eine Auskunft über das verwendete Glasmaterial und die Beschichtungen, in diesem Fall kann man "HD" vielleicht noch bedingt gelten lassen weil man wenigstens ein paar Infos erhält, obwohl die Frage natürlich weiterhin offen bleibt was "HD" jetzt genau bedeutet.

Im Hochpreissektor wird dieser Begriff ansonsten wohl eher vermieden, es gab mal ein Swarovski SLC "HD" aber die benutzen den Begriff nicht mehr, beim Zeiss ist es das "HT" oder "SF" und wenn man durch diese Gläser schaut sieht man einfach das da eine Korrekturlinse verbaut ist denn CA sind da nicht das große Thema.

Also was auf dem Fernglas draufsteht ist nicht immer auch vorhanden, genauso wie beim Herstellungsland, beim Conquest steht "Made in Germany" drauf, was aber wirklich da in Deutschland noch gefertigt wird bleibt ein Rätsel, tatsächlich scheint das optische Designe aus der japanische Kamakuraschmiede zu stammen, die produzieren auch für andere Hersteller.
Die Globalisierung macht es halt unglaublich schwierig nachzuvollziehen wo was genau herkommt und welche Teile wo gefertigt werden, sicher scheint zu sein das im Hochpreissektor vornehmlich vor Ort produziert wird.

2. Die heftigen CA beim Conquest 15x56 könnten auch daher kommen das der Augenabstand nicht 100% genau passte, vielleicht ist es eine Binse aber viele Leute "schludern" da etwas selbst erfahreneren Nutzern kann das passieren!
Beispiel...Vor ca. 1 Jahr habe ich mir ein Leica HD+;) 7x42 gekauft, beim ersten Blick durch das Glas dachte ich ...wow, klasse Bild aber doch etwas zu deutliche CA!
Erst nach mehrmaligen durchschauen ist mir aufgefallen das der Augenabstand eine Tick zu großzügig war und dann... voila...die CA waren zwar nicht gänzlich verschwunden aber auf ein erträgliches Maß reduziert.

Um ein Fernglas einer genaueren Überprüfung gerecht zu werden sollte man also tunlichst darauf achten das man wirklich zentral durch die Austrittspupille schaut ansonsten können dadurch schon Aberrationen entstehen, am besten dann noch auf ein Stativ und ein passendes Objekt zur Begutachtung auswählen.
Ferngläser sind hier unterschiedlich anfällig, bei Flatfield kann man meistens etwas großzügiger mit dem Augenabstand umgehen, beim herkömmlichen Optikdesigne ist das meistens deutlich kritischer, also vielleicht schaust du nochmal beim Conquest ob das alles genau passt und ob das Glas dann immer noch so heftige CA generiert!?

Andreas
 
Hallo Andreas,
vielen Dank, interessanter Hinweis zum Einblickverhalten. Ich freue mich über jede Info, bin da leider immer etwas hemdsärmelig (d.h. sehr praktisch veranlagt ohne viel technisches Hintergrundwissen) unterwegs.
Mir ist es wichtig, dass ich vom Einblick nicht zwingend den richtigen Augenabstand einhalten oder genau auf der optischen Achse liegen muss. Der Grund ist recht einfach, denn sobald es bei der nächtlichen Beobachtung in Richtung Zenit geht, wird es anstrengend, wenn man ganz genau hinter dem FG bleiben muß. So geschehen beim 16x70 Fujinon, das ich deswegen auch gleich wieder verkauft habe, nachdem ich es direkt mit dem 18x70 Nikon Astro-FG vergleichen konnte. Meine anderen Ferngläser sind da alle wirklich sehr gutmütig vom Einblickverhalten.
Der CZ-Vergleich gestern fand mit meinem 12x50 Dodecarem und dem 12x42 NL Pure statt. Ich denke auch, dass beim CZ bei den Baumkronen die Blausäume am Gesichtsfeldrand aufgrund der von Dir beschriebenen Problematik zustande gekommen sind. Allerdings stellte sich bei mir bei Beobachtung des Vogels auf dem Dach der gleiche Effekt ein, wie in dem von Dir verlinkten Testbericht zum CZ, ich hatte das Gefühl, das Bild einfach nicht scharf zu bekommen, weil Gelb- und Blausaum am Zwitscherer das zuverlässig verhinderten ... und das war mit richtigem Augenabstand und mitten auf der optischen Achse. Aber auch so hätte ich jetzt nicht zwingend Lust, immer auf den richtigen Augenabstand achten zu müssen, um Blausäume am Gesichtsfeldrand zu meiden.
Das CZ geht heute zurück. Mal sehen, ob der Shop mir das Swaro dann auch noch gegen Rechnung zusenden wird :unsure:. Ist übrigens die Beyersdörfer GmbH aus St. Ingbert (living-active im Internet). Die sind ultrafix, senden mit DHL Express.

Beste Grüße

Rene

PS: achso, und klar ... ich habe gestern auf Stativ getestet!
 
Hallo Rene,

Blausäume am Rand sind nicht ungewöhnlich, praktisch gibt es kein mir bekanntes Fernglas das nicht wenigstens etwas an CA leidet, selbst die Kowa Genesis und die Zeiss FL, die in der Disziplin wohl mit zu den Besten gehören haben unter sehr kritischen Bedingungen etwas CA.
Blöde ist es halt, so wie du es beschreibt, wenn CA im Zentrum auftauchen, zumindest 60-70% des Gesichtsfeldes sollten davon frei sein, es mindert nicht nur den Schärfeeindruck sondern setzt definitiv den Kontrast herunter.

Das SLC 15x56 hat auch etwas CA, allerdings nach meinen Beobachtungen erst ab ca 80-85% des GF., also in dem Bereich wo die Schärfe in Unschärfe übergeht, für ein 15x Fernglas ist das aber m.E. Top und für mich absolut nicht störend selbst unter schwierigen Bedingungen.
Naja, du hast das SLC ja bald selbst in den Händen, über einen Eindruck deinerseits würde ich mich freuen... ;)

Andreas
 
Hallo Andreas,
hallo zusammen,

Andreas und Michael haben es vorhergesehen ... und vielen Dank Euch beiden an dieser Stelle nochmal für Eure Tipps und Empfehlungen.
Das Swaro 15x56 SLC ist gestern angekommen und ich habe mich schon beim Auspacken in das FG (Haptik, Aussehen, Verarbeitung & Zubehör) verliebt.

Obwohl ich wenige Tage vorher schon das CZ bewundern durfte, hat mich diesmal die Größe überrascht. Das FG wirkt erstaunlich kompakt. Hätte ich mir die Gläser doch lieber gleichzeitig zusenden lassen. hinterher ist man immer schlauer.
Hier aber wenigstens mal ein Größenvergleich zum NL Pure 12x42:
IMG-0425 (Klein).jpg

Eingepackt nehmen sich beide FG vom Volumen nicht mehr viel (links NL, rechts SLC):
IMG-0426.jpg


Heute konnte ich das neue FG zumindest schonmal am Tage testen. Der optische Eindruck ist sehr gut. Das FG bildet schön scharf bis fast an den Rand ab, bei insgesamt 62° GF aber auch erwartbar bei dem Hersteller.
CA konnte ich beim normalen Durchschauen nicht feststellen. Beim genaueren Hinsehen und Konzentration auf die Ränder dann aber schon (ich schätze CA ab dem letzten Drittel). Aber es hält sich wirklich in Grenzen. Das CZ 15x56 war ein regelrechter Farbwerfer dagegen.
Beim Schwenken konnte ich einen leichten Globuseffekt feststellen, aber auch da kann Swarovski vermutlich auch nicht zaubern.
Das Bild ist angenehm neutralweiß, zumindest unter bedecktem Himmel.

Nächstes Wochenende dürften sich einige gute Gelegenheiten ergeben, das FG auch in der Nacht zu testen. Wenn es also nachts keine totale Krücke ist, dann werde ich es mit Sicherheit behalten.
Am NL Pure hat mich die Abbildung von Jupiter sehr fasziniert. Das erste FG, das Jupiter als knackscharfen Kreis ohne Spikes, Ausfransungen o.ä. abbildet. Nun bin ich bei dem 15x56 gespannt, könnte aber auch da mit einer nicht ganz so sauberen Abbildung leben.
Ich werde den Nachttest zum SLC hier noch ergänzen.

Viele Grüße

Rene
 
Hallo Rene,

erstmal Glückwunsch zu 2 richtig gei... Gläsern. :love:
Die sehen extrem spitze aus. Bin etwas neidisch....
Ein Augenschmaus nicht nur beim durchsehen sondern auch beim ansehen der Gläser....

VG. Michael
 
Wow, mit den beiden Gläsern haste den Fernglasolymp erreicht!

Hallo Rene,

zunächst mal auch von mir einen (vorläufigen?) Glückwunsch, bin mir aber sicher das SLC wird am Himmel nicht enttäuschen.

Die SLC haben m.E. eine der neutralsten Farbwiedergaben überhaupt, es fehlt da jede dominante Abweichung.

Über das NL gibt es ja mittlerweile viele Berichte, die gehen von "Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt."
Optisch gibt es wohl wenig klagen, was etliche Nutzer bemängeln ist ein suboptimales Einblickverhalten und zu viel Streulicht?!
Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit durch ein NL zu schauen, interessieren täte ich mich für das 8x42 da ich generell größere Austrittspupillen bevorzuge.
Beobachtest du mit oder ohne Brille?
Optisch dürfte das NL momentan allerdings das Non-Plus-Ultra sein.

Viel Spaß mit den beiden Gläsern,

Andreas
 
Vielen lieben Dank Micha und Andreas :)
ja, ich habe vor wenigen Wochen noch gedacht, dass mir Porrofreak ein Dachkant nicht ins Haus kommt. Aber mein Kumpel, der mich durch sein NL Pure hat schauen lassen, hat damit eine Saat gesetzt, die relativ schnell keimte.
Zudem ist das NL Pure der Hammer an Dunkelnebeln und offenbart diese deutlich einfacher als meine guten Porros (Nikon EII & IF WP). Eigentlich müssten die Porros da vorne liegen, aber Swarovski scheint irgendwas in diesem speziellen Kontrastbereich mit den EL's und NL's richtiger zu machen. Mal schauen, ob das SLC ähnlich gut bei Dunkelnebeln abschneidet.

Andreas, ich bin kein Brillenträger, habe aber trotzdem die Eigenheit, dass ich lieber mit herunter gedrehten oder umgeklappten Augenmuscheln beobachte, dann hat man einfach mehr Feld, das man überblicken kann und fühlt sich nicht so eingeengt. Da ich auf Stativ beobachte, reicht der leichteste Kontakt mit der Stirn oder der Nasenwurzel am Fernglas, um den richtigen Augenabstand einzuhalten.

@Andreas => Zum NL Pure muss ich sagen, dass ich zu der ersteren von Dir beschriebenen Fraktion gehöre. Der Einblick ist völlig unkritisch, ab der dritten Rasterstellung der Augenmuschel ist Kidney Bean kein Thema. Bei Rasterstellung zwei kann ich zwar mehr Feld überblicken, muss aber besser auf den Augenabstand achten, da es sonst Bohnen hagelt. Bei Stativnutzung aber auch ein gangbarer Weg. Das Geniale an den NL´s, die Verkäuferin hat mir die Stirnstütze beim Kauf mit aufgeschwatzt, ich sollte sie wenigstens mal probieren. Wenn ich das FG auf Stativ habe, ist die Stütze überflüssig, aber freihändig 12-fach und Stirnstütze ist vom Gefühl her wie ein halbes Stativ. Und die Erfindung soll nicht neu sein, sondern die soll es laut meinem Kumpel schon seit Jahrzehnten geben, nur dass sie kaum ein Ferglashersteller mit anbietet.
Man sieht die Stirnstütze auch auf dem Bild, das ich hier eingestellt habe. Sie lässt sich anpassen (Herein- oder Herausdrehen) und verkippt automatisch, passt sich also jeder noch so schiefen Stirn an ;):cool:.
Das NL Pure habe ich auch auf Streulicht getestet, konnte aber nix feststellen.

Beste Grüße

Rene
 
Hallo Rene,

Danke für die Ausführungen zum NL! ;)

Ja bei allen guten Beschreibungen von Ferngläsern am Ende kommt man immer zum gleichen Ergebnis, selber Testen ist das Mittel der Wahl.

Die Stirnstütze wurde m.W. zum ersten mal schon in den 60ier Jahre angeboten, hat sich aber anscheinend nicht durchgesetzt bis Swaro die Idee wieder rausgekramt hat.
Auch hierzu gibt es unterschiedliche Bewertungen, manchen finden die sehr hilfreich andere meinen "Schnickschnack"...um so mehr freut es mich wenn es bei dir gut funktioniert.
Wenn du z.B. mit dem Teil aus einem 12er ein 8er machen kannst lohnt sich die Investition allemal.
Das 15er muss aber wohl auf's Stativ, leider hat Swaro da ja keine Haltevorrichtung für die Stütze angebracht...obs helfen würde???

Andreas
 
Hallo Andreas,

eine Stirnstütze aus Holz habe ich schon bei einem Militärfernglas aus dem frühen 20ten Jahrhundert gesehen. Ich muss mal in meinen Erinnerungen kramen, welches das war. Die Idee ist also nicht völlig neu.

Bestimmt eine Marktlücke wäre eine Stirnstütze zum Nachrüsten, die an verschiedene Fernglasmodelle passt.

CS Gerhard
 
Hallo zusammen,

Armin, Du Held meiner frühen Anfangszeit. Mir würde es schon reichen, wenn wir uns mal persönlich kennen lernen könnten. Aber ich glaube, unsere Universen liegen zu weit auseinander.

Stirnstütze - das geht ja immer weiter zurück in der Zeit. Beim NL gibt es dafür zwei Steckverbindungen. Wie man eine Stirnstütze FG-unabhängig konstruiert, das wäre in der Tat eine interessante Herausforderung.
Andreas, das 15er halte ich nur aufgestützt (im Hochstand o.ä.). Mir werden eigentlich bei jedem FG relativ schnell die Arme schwer. Nachts kommen deshalb alle aufs Stativ.

Viele Grüße

Rene
 
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