Hallo zusammen,
jetzt mal die beworbene Leistung und Qualität der Montierung und des Teleskopes außen vorgelassen,
die "Beschwerde" von
@JupiHans / Hans kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Ich habe mir die Anleitung bei "Aldi" runter geladen und angeschaut.
Da habe ich aber schon übleres gesehen und auch außerhalb der Hobby-Astronomie.
Für mich wird da alles wesentlich erklärt.
Ich höre schon "jaaa... Du bist ja auch schon einige Jahre dabei...", nun, ich habe ein ähnliche Montierung von SkyWatcher und die Anleitung/Handbuch ist unter anderem wesentlich weniger bebildert als diese hier und obendrein in Englisch.
Für mich greift da bei
@JupiHans / Hans was
@Antares schreibt:
Goto impliziert gerade bei wenig informierten Beginnern einen Automatismus,
den es so aber nicht gibt, schon gar nicht, wenn man immer wieder auf- und abbauen muss.
GoTo ist und bleibt eine elektronische Hilfe zum Auffinden von Objekten, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wenn ich mich mit GoTo nicht weitergehend beschäftige, als das was, zum Teil zugegebener maßen recht spärlich, in den Handbüchern/-zetteln beschrieben wird, dann wird das nichts.
GoTo ist eben wirklich kein Automatismus.
Da trägt das erwähnte Auf- und Abbauen noch dazu bei.. Die Montierung weiß nicht wo sie aufgestellt wird. Muss sie auch nicht. Die sind für verschieden Beobachtungsstandorte gedacht. Sogar für nördliche- und südliche Hemisphäre.
Nach Neustart landete ich jedes Mal wieder im Setup-Menü, obwohl dieses gespeichert wurde.
Ich persönlich kenne keine Montierung die meine eingegebenen Daten dauerhaft speichert.
Breiten- und Längengrad wohl, aber diese Daten muss ich auch ändern (können), wenn ich mal weiter als 5 Km von meinem "standard" Beobachtungsplatz weg bewege.
Datum und Uhrzeit, nööö... woher soll die Montierung wissen wann ich beobachte?
Deshalb springt die Montierung bei jedem Einschalten ins Setup.
Will ich das umgehen ist das Zauberwort GPS.
Deshalb wird auch ein anschließendes Alignment durchgeführt. Die Montierung muss recht genau wissen wo sie steht, dann klappt es auch mit dem GoTo und der damit verbundenen Nachführung.
Es muss doch auch eine manuelle Ansteuerung von Objekten über die Handbox geben ("benutzen Sie dafür nur die Pfeiltasten der Handbox" lt. S. 6 unter Beobachtung); wo findet sich dies im Menü – und warum (oder wie) meldet sich das Menü nach Einschalten nicht
Die Möglichkeit besteht ja auch.
Aber eben nicht nach dem ausgeführten Setup und Alignment.
Wie auch im Handbuch beschrieben:
[ZITAT ein]
Hinweis: Schwenken Sie
das Teleskop nach der Ausrichtung nicht manuell, benutzen
Sie dafür nur die Pfeiltasten der Handbox. Versetzen Sie das Stativ nicht, da sonst die
Orientierung verloren geht und Sie das Teleskop erneut ausrichten müssen.
[ZITAT aus]
Dieser ganze Ablauf, Tubus ausrichten, Initialisierung und Alignment bauen aufeinander auf.
Deshalb werden diese Schritte auch so dargestellt.
Mir stellt sich auch die Frage, abgesehen davon das es geht, warum ich GoTo manuell bedienen will?
Eigentlich, wenn ich es so mache, halbmanuell, da ich ja den Handcontroller noch benutzen muss.
Ich schaffe mir doch GoTo an, um mir das astronomische Leben und Beobachten etwas leichter und bequemer zu machen.
Was ich eigentlich suche? Vielleicht so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau:
Ein GoTo-Tele wie das beworbene (mit noch etwas größerer Brennweite) zur Beobachtung von vorzugsweise Mond und Planeten.
Wenn möglich, mit Zoom und Autofokus (wie meine Lumix FZ1000, nur brennweitig noch besser; vgl. mein angehängtes Foto).
Mit einer Anleitung, die den Namen verdient.
Gibt es so wohl nicht.
Oder, wenn doch, dann kostet es mehr als € 5.000...
Ich habe das Thema erst einmal auf Eis gelegt.
- a) eierlegende Wollmilchsau = wie es sehr oft erwähnt wird, gibt es nicht.
- b) Ein GoTo-Tele wie das beworbene (mit noch etwas größerer Brennweite) = Brennweite ist nicht das Maßgebende, es ist die Öffnung
- c) Wenn möglich, mit Zoom und Autofokus = da gäbe es die Smartscopes, Unistellar und Vaonis
- d) Mit einer Anleitung, die den Namen verdient. = da könnte tatsächlich dran gearbeitet werden. Dennoch, wenn ich mich mit der Hobby-Astronomie, dem Beobachten beschäftigen will, muss ich etwas über den Tellerrand hinaus schauen und mir Grundlagen schaffen.
- e) Oder, wenn doch, dann kostet es mehr als € 5.000... = s. c) , gibt es. Nicht ganz so teuer, aber ist schon recht Kostenintensiv.