PixInsight vs Astropixelprocessor

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frasax

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Hallo Forum,

Welche Software ist besser? PixInsight oder Astropixelprocessor? Diese Frage wird häufig gestellt und darum habe ich mich dem Thema mal gewidmet. Das Video ist zwei geteilt weil es doch ziemlich viel zu sagen gab. Der zweite Teil folgt dann bald.
In diesem ersten Teil des Vergleichs zwischen PixInsight und AstroPixelPocessor geht es hauptsächlich um das Stacking Ergebnis beider Softwares. Dazu wird ein DeepSky Objekt einmal in der einen und dann in der anderen Software gestackt und das Ergebnis beurteilt. Es werden Unterschiede gezeigt und warum der Vergleich eigentlich hinkt.


CS Frank
 
Hallo zusammen,

hier kommt der zweite Teil des Videos und da ich im ersten Teil einen kleinen, aber nicht unerheblichen Fehler gemacht habe, habe ich davon eine neue Version hochgeladen.
Ich hoffe die Videos helfen euch weiter.



CS Frank
 
Hmm, ich finde diese beiden Programme sind nicht wirklich vergleichbar. APP ist doch eher ein Stacking Programm mit ein paar zusätzlichen Features wie Sterne Entfernen, Gradienten Entfernen usw.
Bei PI ist es eher umgekehrt. Da liegt der Schwerpunkt auf der Bildbearbeitung und nicht auf dem Stacking.

Ich finde es trotz dem gut, dass du beide verglichen hast. Interessant allemal.
Danke und CS, Daniel
 
Hallo zusammen,

na jaaaa - seit dem WBPP-Script möchte ich auf keinen Fall mehr auf PI auch als Stacking-Programm verzichten. Für die Bearbeitung natürlich erst recht nicht. PI ist ein erstaunlich vielfältiges Produkt, das immer noch weiter wächst und darüber hinaus noch mit Plugins von Dritten erweiterbar ist. Wahnsinn.

Es gibt aber so viele unterschiedliche Motivationen bei den Astrofotografen. Da hat jedes der Produkte seinen Platz.
Pixinsight ist immer auch mit etwas Lernen und Übung verbunden. Das macht nicht jedem Spaß und das ist auch total legitim. APP ist da wohl deutlich intuitiver zu bedienen. Wenn man aber unter die Haube sehen will und an jedem Schräubchen selber herumstellen möchte, dann ist PI genau das Richtige.
Ich finde nur nach wie vor, dass der Preis von APP klar zu hoch ist.

Gruß
Sebastian
 
Hi ,

die Stärke von PI ist das Arbeiten mit Masken und das erstellen von diesen... der Nachteil von PI ist die Geschwindigkeit mit der es Rechnet...
da sind andre Programme way way faster ... ( nein mein PC ist nicht langsam )

Als ich vor der Entscheidung stand welches Programm ich kaufen will habe ich die kostenlose Demos der jeweiligen Programme erst mal wirklich viel genutzt.. gleichzeitig viele Videos von Frank und andren geschaut ( Adam Block erklärt sehr sehr genau warum was wie bei PI mach mal zu genau :-) )

Bei mir hat dann Pi gewonnen weil es viel mehr kann als App und weil es DBE gibt :-)
Preis / Leistung fand ich am Anfang so la la ... jetzt wo ich mehr und mehr nutze und Adobe Produkte immer weniger finde ich es sehr gut.
Man muss einfach Zeit investieren um damit zu Arbeiten und es muss ein Spaß machen diese zu tun ..

Ich sitze oft länger am PC je Bild als ich belichte (würde gern mehr belichten aber Wetter sagt nein ) ... mir macht beides aber auch Spaß.
Für Leute die dazu kein Nerv haben ist PI ein Pick im A...

Also hat jedes seine Daseins Berechtigung .. zum Glück hängt es nicht nur an der Software ab ob ein Bild gut ist.
Das Machen und das Können wie auch die Bedingungen haben da noch ein großen Einfluss..

fände es Schade wenn es KI Monster 1 klick Lösungen geben würde dann würde alle aussehen wie die KI es meint .

Wieder mal Klasse Video Frank

Gruß
Christian
 
die Stärke von PI ist das Arbeiten mit Masken und das erstellen von diesen... der Nachteil von PI ist die Geschwindigkeit mit der es Rechnet...
da sind andre Programme way way faster ... ( nein mein PC ist nicht langsam
Hi Christian,
Das ist auch mein prinzipieller Kritikpunkt an PI: Man hat tendenziell etwas zu viel Gewicht auf neue exotische "Features" gelegt, aber die GPU-Beschleunigung der wenigen Routinen, die aber nun mal beim Stacken bis zu 1000x laufen und z.T. dann insgesammt Stunden an Rechenzeit fressen, zu lange hinten angestellt.
Aber wer in den PI Foren mitliest, der liest eben auch zwischen den Zeilen, dass sich das fuer PI wohl aendern werden muss, denn in Sachen Preprocessing wird PI von zu vielen Alternativen inzwischen geradezu abgeledert.

PI spielt dann seine Staerken aus, wenn die Dinge kompliziert werden. Ab und zu (wenn mich der Hafer sticht und 2-3 Naechte am Stueck guenstig sind, dann mache Ich auch mal LRGB+3×NB Mosaike. Das sind dann bei einem Dreier-Mosaik satte 21 Stacks, die da zu einem Bild zusammenkommen muessen. PI hat die Flexibilitaet/Modularitaet solchen Irrsinn durchzuziehen, ohne dabei irrsinnig zu werden. Das ist ja gerade der Reiz, mal schauen wie weit man es treiben kann. Wer sich allergings z.B. eher auch auf single-shot color ohne Komposites beschraenkt und seinen Ehrgeiz anders austobt, der nimmt diese Moeglichkeiten tendenziell eher als ueberkomplizierten Kram wahr und haette lieber einen einfacheren, stromlinienfoermigen und schnelleren Workflow. Ist beides vollkommen berechtigt.
Ich sitze oft länger am PC je Bild als ich belichte (würde gern mehr belichten aber Wetter sagt nein ) ... mir macht beides aber auch Spaß.
Für Leute die dazu kein Nerv haben ist PI ein Pick im A...
Ich beschreibe das immer so: Die Frage ist doch eirgendwo was will Ich eigentlich, eine Dienstleistung oder einen Werkzeugkasten?
Wenn man sich da Illusionen macht und zum falschen Programm greift, dann gibt es hinterher lange Gesichter.

Stichwort "Dienstleistung".Fuer Leute die sich da etwas verlaufen haben gibt der Frank dem Vernehmen nach auch 1:1 Coaching.
Denn auch das verwechseln ja viele: Man bekommt heutzutage fuer einigermassen vernuenftige Preise (oder sogar umsonst) zwar extrem gute Software, aber es hat sich eben auch die Erwartungshaltung herausgebildet, dass das Net, Social Media, Youtube oder sonstwer Loeffel fuer Loeffel die Lernkurve auch gratis verabreicht. Das muss man schon realistisch sehen und manchmal ist das "bessere" Programm auch einfach das verbreitetere, weil man dazu einfach mehr Informationen findet, oder das einfachere, weil man sich nicht episch einarbeiten muss.
Dazu eine Abschweifung: Viele Communities zieht es derzeit auf Discord-Channel, welche Ich (Boomer halt) fuer Echtzeitkommunikation klasse finde, aber zum gezielten Suchen von Information im Nachhinein fuer extrem unuebersichtlich halte.

Ich sitze oft länger am PC je Bild als ich belichte (würde gern mehr belichten aber Wetter sagt nein ) ... mir macht beides aber auch Spaß.
Für Leute die dazu kein Nerv haben ist PI ein Pick im A...
Ich mache das Preprocessing zeitnah (man muss ja nicht daneben sitzen, aber dann weiss man, was man eventuell nachbelichten muss) und mache das hands-on Processing vom letzten Bild, waehrend Ich die inzwischen vollautomatische Belichtung des naechsten Bilds bemuttere.
Anyway,
MfG & CS
 
die Stärke von PI ist das Arbeiten mit Masken und das erstellen von diesen... der Nachteil von PI ist die Geschwindigkeit mit der es Rechnet...
da sind andre Programme way way faster ... ( nein mein PC ist nicht langsam )

Tag zusammen,

Masken erstellen kann PI und zwar speziell für die DeepSky Astrofotografie. Ich würde sagen das große Plus bei PI ist eigentlich die wirklich zielgerichtete Anwendung für die Astrofotografie. Viele Prozesse (wenn nicht alle) zerlegen die Bilder in Wavelets. Wavelets sind vielleicht die beste Möglichkeit (für unsere Zwecke) um Prozesse zu adressieren. Wavelets können ganz gut runde Dinge gewisser Größe unterscheiden (a.k.a Sterne). Mir fällt gerade keine andere Software ein die so arbeitet.

Was die Geschwindigkeit angeht, gibt es da merkwürdigerweise sehr unterschiedliche Erfahrungen. In meinem Test habe ich ja die Gewichtungsfaktoren extra berechnen lassen in PI eben über den entsprechenden Reiter im WBPP Script. Ich hätte auch Noise Evaluation nehmen können, dann wäre PI viel schneller mit dem Stack durch gewesen. Eigentlich also ein unfairer Vergleich. Jemand anderes kam so zu dem Ergebnis dass PI viel schneller ist als APP: Also hier gibt es Ungereimtheiten die ich ehrlich gesagt noch nicht ganz durchschaut habe. Liegt auch daran dass ich nicht wirklich weiß wie und ob sich die CUDA Beschleunigung auswirkt.

Stichwort "Dienstleistung".Fuer Leute die sich da etwas verlaufen haben gibt der Frank dem Vernehmen nach auch 1:1 Coaching.
Denn auch das verwechseln ja viele: Man bekommt heutzutage fuer einigermassen vernuenftige Preise (oder sogar umsonst) zwar extrem gute Software, aber es hat sich eben auch die Erwartungshaltung herausgebildet, dass das Net, Social Media, Youtube oder sonstwer Loeffel fuer Loeffel die Lernkurve auch gratis verabreicht. Das muss man schon realistisch sehen und manchmal ist das "bessere" Programm auch einfach das verbreitetere, weil man dazu einfach mehr Informationen findet, oder das einfachere, weil man sich nicht episch einarbeiten muss.
Dazu eine Abschweifung: Viele Communities zieht es derzeit auf Discord-Channel, welche Ich (Boomer halt) fuer Echtzeitkommunikation klasse finde, aber zum gezielten Suchen von Information im Nachhinein fuer extrem unuebersichtlich halte.

Ja so ist es. Wie im Video gesagt könnte ich einen ganzen Kanal nur mit PI und NINA Videos bespielen und hätte damit genug zu tun. 80% der Coachings die ich mache beziehen sich auf PI, was in einem umgekehrten Verhältnis zu den Videoklickzahlen steht (PI Videos wenig klicks aber viele Coachings). Andere schreiben ganze Bücher darüber. Kennt man auch aus anderen Bereichen. Das große Canon 6D Buch oder der 10h Online Kurs für Premiere Pro Video Editing.
Für APP benötigt man weder ein Buch noch ein Coaching bzw. das ist in maximal 60min abgefrühstückt.
Derzeit überlege ich übrigens einen Discord Channel einzurichten, kann aber noch nicht abschätzen wie weit verbreitet das ist und ob ich das wirklich will :-)


CS Frank
 
Masken erstellen kann PI und zwar speziell für die DeepSky Astrofotografie. Ich würde sagen das große Plus bei PI ist eigentlich die wirklich zielgerichtete Anwendung für die Astrofotografie. Viele Prozesse (wenn nicht alle) zerlegen die Bilder in Wavelets. Wavelets sind vielleicht die beste Möglichkeit (für unsere Zwecke) um Prozesse zu adressieren. Wavelets können ganz gut runde Dinge gewisser Größe unterscheiden (a.k.a Sterne). Mir fällt gerade keine andere Software ein die so arbeitet.

Frank, das wissen wir nicht. Ich habe irgendwann in den Adobe Foren (Adobe Entwickler werden wohl standrechtlich erschossen und bei Neumond in einem anonymen Grab verscharrt, wenn diese sich oeffentlich zu den Algorithmen aeussern) gelesen, dass z.B. die Chroma-Noise Reduktion in Lightroom auch ein Wavelet-Filter ist.

Genauso ist wohl "Sharpening" in Lightroom ist je nach Einstellung des Sliders erst nur leichtes "Unsharp Mask Sharpening" und wenn man den voll aufreisst dann zusaetzlich ein vorgeschaltetes "Deconvolution Sharpening" (mit einem einfachen Standardkernel und wohl nur 1-2 Iterationen) und der "Detail Slider" bestimmt u.a. auch die Regularisierung der Deconvolution.

Wie das Lumineszens-Entrauschen bei Lightroom funktioniert weiss Ich bis heute nicht.
Lange Rede kurzer Sinn, bei den kommerziellen Programmen sind die Routinen auch die "alten Gassenhauer", die eben gut funktionieren und da gehoert Wavelet-Filtern beinahe auch zu den Klassikern. Bei PI ist die Motorhaube halt offen und man weiss es explizit, bei z.B. Adobe kann man es nur aus Bemerkungen aus berufenem Munde hier und da erahnen.
Derzeit laeuft der grosse "Entrausch-Kampf" TopazAI vs Lightroom und es geht (bei einer wesentlich groesseren Cummunity und somit groesserem Markt) eben auch um eine Menge Geld.

Jemand anderes kam so zu dem Ergebnis dass PI viel schneller ist als APP: Also hier gibt es Ungereimtheiten die ich ehrlich gesagt noch nicht ganz durchschaut habe. Liegt auch daran dass ich nicht wirklich weiß wie und ob sich die CUDA Beschleunigung auswirkt.
Wie viel das Preprocessing bei PI durch GPU Beschleunigung gewinnen wuerde ist schwer abzuschaetzen, u.a. weil PI die Bilder eben sequentiell durch alle Prozessschritte laufen laesst (laden, kalibrieren, abspeichern, (wieder) laden, Bildregistrierung, abspeichern, (wieder) laden, Weightings berechnen, abspeichern, (wieder) laden, Statistik zur Bildintegration machen, abspeichern, ... usw). Damit ist PI sehr flexibel, aber eben auch sehr I/O-lastig. Um von GPU-Beschleunigung besser profitieren zu koennen, waere es guenstiger das Bild einmal einzuladen und dann das Maximum der (unabhaengigen) Operationen daran durchzufuehren, bevor es zum naechsten Bild geht. Das steht aber (meiner laienhaften Ansicht nach) nicht ganz im Einklang mit der sequentiellen Philosophie des derzeit implementierten PI-Preprocessings. Quantenspruenge wird es daher (es soll ja was in PI Release 1.9 kommen) wohl nicht geben, aber Ich denke ein Faktor 2 waere eventuell trotzdem schon drin.
Meine Befuerchtung ist allerdings, dass die GPU primaer dazu eingesetzt werden wird PI in der interaktiven Nutzung (Preview, real-time Processing) noch zackiger zu gestalten, aber da stoert mich das eigentlich gar nicht so. Mal scheuen, wohin die Reise geht.
MfG & CS
 
Hallo Frank,

der Vergleich der beiden Programme ist bestimmt für viele Leute eine sehr gute Entscheidungshilfe. Als APP-Nutzer der Ersten Stunde kann ich deiner Kritik an der langsamen Fortentwicklung der Software nur zustimmen. Als Folge davon ist APP nach einem furiosen Start leider auf der Stufe eines Basisprogramms für die erste Hälfte eines vollen Astro-Workflowes stehen geblieben. In diesem Teil ist es allerdings sehr effizient sowie ergonomisch zu bedienen und liefert sehr hochwertige Ergebnisse. Für diesen Teil des Workflow bin und bleibe ich ein Fan von APP.

Du hattest dich im Review ziemlich früh darauf ausgerichtet, das APP eher etwas für Anfänger und PI die Lösung für den Fortgeschrittenen und den Experten sein dürfte. Weil die reale Welt ja doch nicht ganz so binär funktioniert fand ich es richtig und sehr gut, dass du gegen Ende des Videos die Kiste wieder geöffnet hast, indem den Blick erweitert und Photoshop mit in die Waagschale geworfen hat. Das Bild vom fachkundigen Handwerker, der schon weiß, was herauskommen soll und wie und dass er da hinkommt, egal ob mit Apfel oder Birne, war sehr gut gewählt. Denn die Kombination von APP und Photoshop ist in den richtigen Händen ebenso geeignet, die "Schraube in die Wand" zu bekommen, wie PixInsight, um in deinem Bild zu bleiben ;) . Und gerade weil das qualifizierte Arbeiten mit Photoshop nicht so sequenziell und programmatisch erfolgt wie mit PixInsight hat die Kombi APP+PS einen Platz auf Augenhöhe zu PI verdient.

Wenn denn schon klar ist, dass man mit APP ein mächtiges Editorwerkzeug für die finale Bildbearbeitung benötigt, stellt sich die Frage, das auch für PI gilt. Ich habe den Eindruck, dass die sehr guten Bildbearbeiter, die mit PI arbeiten, auch eine Runde PS hinten anhängen (müssen), um das Beste aus dem Bild herauszuholen. Vielleicht muss man also zumindest den meisten sehr Fortgeschrittenen oder Experten auch unterstellen, dass sie eine PS Lizenz besitzen und auch benutzen. Aber da mag ich mich täuschen. Ich selber, der ich auch seit Jahrzehnten in PS arbeite und mit PI in diesem Leben nicht mehr so weit kommen werde, wie ich mit APP + PS schon bin, versuche jedenfalls das Beste aus allen 3 Welten zu nutzen, indem ich APP für die Basics, PI für die Specials und PS für die Finals einsetze. Man mag dazu sagen, dass die 3 Programme zusammen recht teuer sind, aber das ist relativ im Vergleich zu den Aufwendungen für die Technik und zu der Lebenszeit, die man für dieses schöne Hobby investiert.

Danke für das interessante Video!

CS Peter
 
Bei PI ist die Motorhaube halt offen und man weiss es explizit, bei z.B. Adobe kann man es nur aus Bemerkungen aus berufenem Munde hier und da erahnen.

HI,
ja, da wird was dran sein. Vielleicht bin ich auch tiefer im PI Thema drin, zumindest habe ich bisher wenig bis gar nichts erfahren was eigentlich bei PS unter der Haube funktioniert. Okay okay, also auch hier sind Pauschalaussagen gefährlich :-) Im Hinterkopf hatte ich eher sowas wie Starmask. Das funktioniert ja nun in PI zwar umständlich, aber dennoch zielgerichteter als in PS.

Derzeit laeuft der grosse "Entrausch-Kampf" TopazAI vs Lightroom und es geht (bei einer wesentlich groesseren Cummunity und somit groesserem Markt) eben auch um eine Menge Geld.

Davon habe ich auch noch nix mitbekommen. Sind das nicht zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze? Anyway, ich benutze beides nicht für Astrofotos. Aus Überzeugung.

CS Frank
 
Und gerade weil das qualifizierte Arbeiten mit Photoshop nicht so sequenziell und programmatisch erfolgt wie mit PixInsight hat die Kombi APP+PS einen Platz auf Augenhöhe zu PI verdient.

Hallo Peter,

das hast du alles sehr schön zusammengefasst und gerade diesen Satz unterschreibe ich natürlich. Auch dass viele (mich eingeschlossen) am Ende doch nochmal zu PS gehen. Allerdings hat das viel mit "eingeschliffenen Routinen" zu tun und damit dass gewisse Dinge in PS viel einfacher gehen. Einen blöden kleinen Hotpixel mal wegstempeln ist einfach wesentlich einfacher als eine Pixelmath Aufgabe daraus zu machen :) Machbar ist hingegen alles und zwar in beiden Softwares.

Der Punkt den ich wichtig finde ist die nachhaltige Investition. Ich mag Mabula unrecht tun, aber es gab ja schon den Forenbeitrag "is APP dead" und er hat sich dazu nicht mal geäußert. Das hinterlässt bei mir ein ungutes Gefühl. Schau dir mal die rasante Entwicklung von Siril an. Und das ist OpenSource!

CS Frank
 
Hi Frank,
kurz zu Mabula von APP: es scheint so, als hat er den Aufwand für sein Starreducer-Tool etwas unterschätzt (so zumindest mein Eindruck). Auf das Thema "is APP dead" hat sich ja zumindset sein Kollege Vincent und auf "1.083 ETA" hat sich Mabula auch schon mehrmals geäussert. So wie ich das sehe, ist die Veröffentlichung von 1.083 (also der nächsten stabilen Version) derzeit offen, wird aber sicher kommen. Letzte Aussage war, dass demnächst ;) mindestens ne beta3-Version kommt.

Mir reicht auch das 1.082 erst mal, ich bin zufrieden damit und mir fehlt nix (ich mach das ja auch noch nicht allzu lange ;-) )

Und stimmt, Siril ist auch nicht schlecht. Ich bin allerdings von Siril zu APP gewechselt, die Ergebnisse waren damals für mich in APP besser (Siril hatte ich zuletzt die Version 0.99.8.1)



P.S.: Frank, danke für Deine Videos, hab viel davon gelernt :y:
 
Wenn denn schon klar ist, dass man mit APP ein mächtiges Editorwerkzeug für die finale Bildbearbeitung benötigt, stellt sich die Frage, das auch für PI gilt. Ich habe den Eindruck, dass die sehr guten Bildbearbeiter, die mit PI arbeiten, auch eine Runde PS hinten anhängen (müssen), um das Beste aus dem Bild herauszuholen.
Hi Peter,
der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Ich runde nach PI i.d.R. mit Lightroom ab, weil das vom Funktionsumfang genau darauf abgestimmt ist (Feinschliff) und PS da einfach overkill ist. Genau dazu ist mir PI dann auch oft zu friemelig.

Der Punkt den ich wichtig finde ist die nachhaltige Investition. Ich mag Mabula unrecht tun, aber es gab ja schon den Forenbeitrag "is APP dead" und er hat sich dazu nicht mal geäußert. Das hinterlässt bei mir ein ungutes Gefühl. Schau dir mal die rasante Entwicklung von Siril an. Und das ist OpenSource!
@Frank: Die Siril Geschichte ist sehr erfreulich, aber das Handicap dieser Open-Source-Sachen ist dann oft, dass der Erfolg die Geschichte auf eine Ebene zieht, die von einem ueberschaubaren festen Kern von Freiwilligen waehrend ihrer Freizeit kaum noch bewaeltigt werden kann, oder alternativ von eine Horde Freiwilliger im Projekt-Chaos endet und der Markt zu klein ist, sowas dann kommerziell weiterzufuehren (daran hakt es bei APP wohl). Ich druecke denen die Daumen, aber solche Projekte legen immer eine typische S-Kurve hin und erst nach der zweiten Schikane zeigt sich dann, ob sich das langfristig traegt.
MfG
 
es scheint so, als hat er den Aufwand für sein Starreducer-Tool etwas unterschätzt (so zumindest mein Eindruck). Auf das Thema "is APP dead" hat sich ja zumindset sein Kollege Vincen

Hallo Jürgen,

ja Vincent bemüht sich vieles abzufangen in der Moderation, woran man aber auch merkt dass es offensichtlich alles eine Überforderung darstellt. Aber das ist hier nicht der richtige Ort um das zu diskutieren muss ich zugeben. Es sind beides übrigens sehr nette Kerle, das am Rande gesagt.

Die Siril Geschichte ist sehr erfreulich, aber das Handicap dieser Open-Source-Sachen ist dann oft, dass der Erfolg die Geschichte auf eine Ebene zieht, die von einem ueberschaubaren festen Kern von Freiwilligen waehrend ihrer Freizeit kaum noch bewaeltigt werden kann, oder alternativ von eine Horde Freiwilliger im Projekt-Chaos endet und der Markt zu klein ist, sowas dann kommerziell weiterzufuehren (daran hakt es bei APP wohl). Ich druecke denen die Daumen, aber solche Projekte legen immer eine typische S-Kurve hin und erst nach der zweiten Schikane zeigt sich dann, ob sich das langfristig traegt.

Ja das kann gut sein. Allerdings zeigt die Geschichte von PHD2 wie es gehen kann mit Open Source. Vom ursprünglichen Entwickler steil angefangen und stark nachgelassen, ist es heute durch die Quelloffenheit der Platzhirsch unter den Guidingsoftwares. Aber ich glaube es ist müßig darüber zu philosophieren. Fakt ist: Ich habe viele Softwares kommen und gehen sehen. Aber bei PI bin ich mir sicher, das geht so schnell nicht wieder weg.

CS Frank
 
Allerdings zeigt die Geschichte von PHD2 wie es gehen kann mit Open Source. Vom ursprünglichen Entwickler steil angefangen und stark nachgelassen, ist es heute durch die Quelloffenheit der Platzhirsch unter den Guidingsoftwares.
PHD2 ist vom Funktionsumfang und vom Code her vielleicht <3% von PI und <10% von Siril. Das PHD2 Projekt ist z.B. bereits genau so eine Sache, die man tatsaechlich mit einer kleinen Crew gut am Leben halten kann, Ich bin mir nicht sicher ob Siril in der gleichen Liga ist. Nicht das Du mich da falsch verstehst, Ich druecke dem Siril Projekt ganz feste die Daumen.
Uebrigens, auch die NINA Truppe macht es inzwischen richtig und beschraenkt sich mittlerweile einerseits auf das Wesentliche, und schafft andererseits mit den Plug-Ins Moeglichkeiten, dass neue Funktionen dazukommen, ohne das die Kernentwickler in diesem Funktionenumfang ersaufen. Nur das funktioniert natuerlich erst, wenn man die kritische Masse erst mal erreicht hat.

Aber ich glaube es ist müßig darüber zu philosophieren. Fakt ist: Ich habe viele Softwares kommen und gehen sehen. Aber bei PI bin ich mir sicher, das geht so schnell nicht wieder weg.
PI ist derzeit einfach die Referenz und hat auch diese kritische Masse. Es soll sogar Youtuber geben, die ueber die PI Plugins Clips drehen ... ;)
Das wird also in jedem Fall nicht spektakulaer verschwinden, sondern schlimmstenfalls langsam ueber Jahre in die Obsolenz rutschen. Nur sich auf den Lohrbeeren ausruhen ist in jeder Branche gefaehrlich.
Anyway, genug geschnakt, Ich muss jetzt die Losmandy reparieren, offenbar habe Ich RA-Getriebeprobleme ...
Irgendwas 'is ja immer ... ;)
Mfg & CS
 
Hallo Frank,
APP und PI ist für mein Verständnis wie Äpfel und Birnen.
Nahezu unvergleichbar - in fest jeder Beziehung. Außer das beide Programme stacken können. Damit hören fast alle Gemeinsamkeiten auch schon auf.
Das weißt Du natürlich alles ;)
Der gesamte Workflow ist komplett anders und das wurde hier ja auch schon alles...
Wenn PI nicht so grausam bedienerfeindlich wäre, würde ich mich gerne damit befassen.
Ansonsten bleibe ich lieber in vertrauten APP+PS-Gefilden, auch wenn die nicht immer optimal sind.
LG+CS
Norbert
 
Hab die neue beta von APP ebenfalls mit Leonard kurz überflogen und mir ist vieles positiv aufgefallen und nur sehr wenig unfertiges

Hallo Norbert,

Ja habe gesehen dass es da was neues gibt. Ich werde es mir die Tage anschauen.
Wenn PI nicht so grausam bedienerfeindlich wäre, würde ich mich gerne damit befassen.
Ansonsten bleibe ich lieber in vertrauten APP+PS-Gefilden, auch wenn die nicht immer optimal sind.

Ob PI wirklich bedienerunfreundlich ist, ist sicherlich ein Punkt über den man streiten kann. Du schreibst ja selbst dass du Photoshop und APP gewohnt bist. Wenn ich es richtig sehe arbeitest du schon lange mit PS und auch als Fotograf. Alles was dann im Workflow komplett anders ist, ist selbstverständlich schwer. Nachdem ich mich nochmal wirklich intensiver mit PixInsight beschäftigt habe fehlen mir jetzt bestimmte Dinge in anderen Softwares, sprich ich empfinde die Vorgehensweise in PixInsight plötzlich als bequem. Alleine die Tatsache dass ich den eigentlich Vergleich im Video ja innerhalb der PixInsight Software mache, oder dass ich in den Bildbesprechungen seinerzeit immer die "Analyse" in PixInsight gemacht habe zeigt das.

Vielleicht gibt es auch jenseits der Gewohnheit Kriterien für eine Benutzerfreundlichekit, aber ich glaube das kann ich gar nicht mehr wirklich beurteilen.

CS Frank
 
Hallo Norbert,

Ja habe gesehen dass es da was neues gibt. Ich werde es mir die Tage anschauen.


Ob PI wirklich bedienerunfreundlich ist, ist sicherlich ein Punkt über den man streiten kann. Du schreibst ja selbst dass du Photoshop und APP gewohnt bist. Wenn ich es richtig sehe arbeitest du schon lange mit PS und auch als Fotograf. Alles was dann im Workflow komplett anders ist, ist selbstverständlich schwer. Nachdem ich mich nochmal wirklich intensiver mit PixInsight beschäftigt habe fehlen mir jetzt bestimmte Dinge in anderen Softwares, sprich ich empfinde die Vorgehensweise in PixInsight plötzlich als bequem. Alleine die Tatsache dass ich den eigentlich Vergleich im Video ja innerhalb der PixInsight Software mache, oder dass ich in den Bildbesprechungen seinerzeit immer die "Analyse" in PixInsight gemacht habe zeigt das.

Vielleicht gibt es auch jenseits der Gewohnheit Kriterien für eine Benutzerfreundlichekit, aber ich glaube das kann ich gar nicht mehr wirklich beurteilen.

CS Frank
Hallo Frank,
kürzlich in einem Video von Trevor Jones habe ich einen workflow gesehen, der mir näher kommen würde.
Da ging es nur um ganze bestimmte Funktionen, die in PI ausgeführt wurden, um das Ergebnis als Ebene in PS einzufügen.
Du weißt schon was ich meine. So ein workflow würde mir den Einstieg in PI wesentlich erleichtern!
Wäre ja auch für andere PS-Vertraute eine Idee - oder?
CS
Norbert
 
kürzlich in einem Video von Trevor Jones habe ich einen workflow gesehen, der mir näher kommen würde.
Da ging es nur um ganze bestimmte Funktionen, die in PI ausgeführt wurden, um das Ergebnis als Ebene in PS einzufügen.
Du weißt schon was ich meine. So ein workflow würde mir den Einstieg in PI wesentlich erleichtern!
Wäre ja auch für andere PS-Vertraute eine Idee - oder?

Hallo Norbert,

klar, irgendeiner hat das mal PIPS genannt, also best of two worlds quasi. Kann man machen und eine Zeit lang habe ich das auch so gemacht. Aber es gibt eigentlich gar keinen Grund mehr dafür es so zu machen. Ich war dann auch irgendwann der Meinung dass man sich mal etwas zwingen muss alles komplett in PI zu machen damit man sich dran gewöhnt. Beim Fahrrad muss man schließlich irgendwann auch mal die Stützräder abmachen :-)
Mein Rat wäre sich die 45 Tage Testversion zu holen und an Hand meines Videokurses diese 45 Tage mal durcharbeiten. Wenn man da konsequent jeden Tag was macht kann man enorm viel erreichen.

Aber jeder nach seiner Fasson.

CS Frank
 
Hallo Norbert,

klar, irgendeiner hat das mal PIPS genannt, also best of two worlds quasi. Kann man machen und eine Zeit lang habe ich das auch so gemacht. Aber es gibt eigentlich gar keinen Grund mehr dafür es so zu machen. Ich war dann auch irgendwann der Meinung dass man sich mal etwas zwingen muss alles komplett in PI zu machen damit man sich dran gewöhnt. Beim Fahrrad muss man schließlich irgendwann auch mal die Stützräder abmachen :)
Mein Rat wäre sich die 45 Tage Testversion zu holen und an Hand meines Videokurses diese 45 Tage mal durcharbeiten. Wenn man da konsequent jeden Tag was macht kann man enorm viel erreichen.

Aber jeder nach seiner Fasson.

CS Frank
Hallo Frank,
es geht um einen weichen und zeitlich nicht stressigen Übergang.
Ich bezweifele ja nicht, dass PI super gut für Astro-Bearbeitung ist,
aber ich habe täglich so viel in PS zu tun, dass ich einfach keine Zeit finde, mich durchgehend 45 Tage mit PI zu befassen, bevor ich das halbwegs bedienen kann.
Klingt für Dich vielleicht nach Ausrede - ist aber für mich Realität.
Und wie gesagt, ich kann mir lebhaft vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
CS Norbert
 
aber ich habe täglich so viel in PS zu tun, dass ich einfach keine Zeit finde, mich durchgehend 45 Tage mit PI zu befassen, bevor ich das halbwegs bedienen kann.
Klingt für Dich vielleicht nach Ausrede - ist aber für mich Realität.
Und wie gesagt, ich kann mir lebhaft vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.
CS Norbert
Hallo Norbert (und andere),

Ich bin auch von der klassischen Photographie kommend (mit reichlich Erfahrung in LR/PS) zur Astrophotographie gelangt. Aus gleichen Gründen wie Du habe ich zunächst mit DSS, dann mit APP in Kombination mit PS begonnen.

Heute ärgere ich mich, dass ich nicht direkt bei PI eingestiegen bin! Das Konzept im Umgang mit den Fenstern, Masken, etc ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch keine Raketenwissenschaft.

TEIL1 der Bearbeitung (Vorbereitung und Stacking) muss man sich natürlich reinfuchsen.

Teil 2 (Bearbeitung des gestackten Rohbilds) ist aus Anwendersicht konzeptionell gar nicht so viel anders als bei PS. Letztendlich wendet man (bei Bedarf kanalgetrennt) Gradationskurven mit Luminanzmasken an, wobei man die Luminanzmasken wiederum vorab bearbeiten kann, also genau wie in PS auch! Auch Schärfen und Entrauschen funktioniert mit Luminanzmasken. Das Einzige, was fehlt, ist eine Pinselfunktion zur gezielten Bearbeitung der Masken. Aber mit dem Klonstempel fürs ganz Grobe und dem kostenlosen GAME Skript kriege ich inzwischen alle Masken hinreichend bearbeitet, so dass ich nur noch ganz am Ende des Workflows das finale TIFF Bild in LR feintune.

Insofern: PI lohnt sich und klappt auch in weniger als 45 Tagen. Es gibt tolle Hilfestellungen je nach Geschmack: Videos (zB von Frank), Bücher (Charles Bracken "The Deep-Sky Imaging Primer" ist eine super Empfehlung, gerade für PS Umsteiger) oder PDF-/online- Tutorials (auch auf Deutsch!)

CS, Oliver
 
Das Einzige, was fehlt, ist eine Pinselfunktion zur gezielten Bearbeitung der Masken.
gibt es in PI doch ... man kann da ganz normal Stempeln ... mit dem Pinsel

Unbenannt.jpg
 
Hallo Norbert (und andere),

Ich bin auch von der klassischen Photographie kommend (mit reichlich Erfahrung in LR/PS) zur Astrophotographie gelangt. Aus gleichen Gründen wie Du habe ich zunächst mit DSS, dann mit APP in Kombination mit PS begonnen.

Heute ärgere ich mich, dass ich nicht direkt bei PI eingestiegen bin! Das Konzept im Umgang mit den Fenstern, Masken, etc ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch keine Raketenwissenschaft.

TEIL1 der Bearbeitung (Vorbereitung und Stacking) muss man sich natürlich reinfuchsen.

Teil 2 (Bearbeitung des gestackten Rohbilds) ist aus Anwendersicht konzeptionell gar nicht so viel anders als bei PS. Letztendlich wendet man (bei Bedarf kanalgetrennt) Gradationskurven mit Luminanzmasken an, wobei man die Luminanzmasken wiederum vorab bearbeiten kann, also genau wie in PS auch! Auch Schärfen und Entrauschen funktioniert mit Luminanzmasken. Das Einzige, was fehlt, ist eine Pinselfunktion zur gezielten Bearbeitung der Masken. Aber mit dem Klonstempel fürs ganz Grobe und dem kostenlosen GAME Skript kriege ich inzwischen alle Masken hinreichend bearbeitet, so dass ich nur noch ganz am Ende des Workflows das finale TIFF Bild in LR feintune.

Insofern: PI lohnt sich und klappt auch in weniger als 45 Tagen. Es gibt tolle Hilfestellungen je nach Geschmack: Videos (zB von Frank), Bücher (Charles Bracken "The Deep-Sky Imaging Primer" ist eine super Empfehlung, gerade für PS Umsteiger) oder PDF-/online- Tutorials (auch auf Deutsch!)

CS, Oliver
Hallo Oliver,
es ist schön, dass Du/Ihr mir Hoffnung macht.
Trotzdem wäre mir ein weicher Übergang lieber ;)
CS Norbert
 
Trotzdem wäre mir ein weicher Übergang lieber

Hallo Norbert,

mach doch einfach mal. Es ist ja nicht verboten hin und her zu wechseln. Die Sache ist nur, es gibt z Bsp tolle Features die nur im linearen Zustand funktionieren. Sowas wie DBE z Bsp. und dann geht es mit dem hin und her schon nicht mehr so gut weil PS nicht aufs arbeiten mit linearen Astrobildern ausgelegt ist. Dann musst du also erst stretchen in PI und dann bist du mit zwei drei zusätzlichen Schritten (Stacking,DBE, Farbkalibrierung, Stretchen) auch schon mitten drin im PixInsight Workflow.
Aus pädagogischer Sicht ergibt es für mich keinen Sinn einen hin und her Workflow zu zeigen, da ich dann meinen Zuschauern sagen müsste das sie zwei teure Softwares benötigen, wobei sie ihr Ziel auch nur mit einer von beiden erreichen können. Darum: Fang doch einfach mal an, das wird das Beste sein. Wenn du Hilfe benötigst findest du sie hier, in erwähnten Büchern, auf Facebook etc. etc..

CS und viel Spaß mit PI.
Frank
 
Hallo Norbert,

mach doch einfach mal. Es ist ja nicht verboten hin und her zu wechseln. Die Sache ist nur, es gibt z Bsp tolle Features die nur im linearen Zustand funktionieren. Sowas wie DBE z Bsp. und dann geht es mit dem hin und her schon nicht mehr so gut weil PS nicht aufs arbeiten mit linearen Astrobildern ausgelegt ist. Dann musst du also erst stretchen in PI und dann bist du mit zwei drei zusätzlichen Schritten (Stacking,DBE, Farbkalibrierung, Stretchen) auch schon mitten drin im PixInsight Workflow.
Aus pädagogischer Sicht ergibt es für mich keinen Sinn einen hin und her Workflow zu zeigen, da ich dann meinen Zuschauern sagen müsste das sie zwei teure Softwares benötigen, wobei sie ihr Ziel auch nur mit einer von beiden erreichen können. Darum: Fang doch einfach mal an, das wird das Beste sein. Wenn du Hilfe benötigst findest du sie hier, in erwähnten Büchern, auf Facebook etc. etc..

CS und viel Spaß mit PI.
Frank
Hi Frank,

es steht ebenso außer Frage, dass dieses hin und her zwischen PI und PS auch erhebliche Nachteile mit sich bringt.
Ich glaube ja inzwischen auch, dass man (nach einer gewissen Einarbeitung und Eingewöhnung) weitgehend in PI bleibt - macht ja auch Sinn.

Aus pädagogischen Gründen magst Du bei Deinen Tutorials Recht haben, aber es gibt halt "viele" die mit PS, DSS, APP etc. vertraut sind
(auch wenn es die inzwischen kostenfreien, alten PS Versionen sind - was hierbei wenig stört).
Mag sein, dass ich mich täusche, aber ich glaube so ein weicher Übergang hin zu PI wäre für "viele" interessant.
Mal davon abgesehen beobachte ich bei vielen Astro-Foto-Beschreibungen,
dass "nicht wenige" ebenfalls alle möglichen Programme bei der Bearbeitung in Kombination nutzen und PS "fast immer" dabei ist.

Ok, ich fange 2022 mit einer PI-Testphase an.

CS Norbert
 
Mal davon abgesehen beobachte ich bei vielen Astro-Foto-Beschreibungen,
dass "nicht wenige" ebenfalls alle möglichen Programme bei der Bearbeitung in Kombination nutzen und PS "fast immer" dabei ist.
Ja schon, aber ab einem gewissen Punkt gegen Ende des Workflow ist ein Bild halt auch nur ein Bild und der Feinschliff ist mit PS, Affinity und Lightroom (alle Manipulationen in Echtzeit zu begutachten und alles Notwendige fuer sowas schnell bei der Hand) die genau dafuer schon sehr durchoptimiert sind, ist einfach schneller.

Ich bezweifele daher schon etwas, ob "nicht wenige" auch bei den schweren Erdarbeiten vorher im Zick-Zack herumfrikeln.

Das mal gesagt, es gibt da allerdings auch eine andere Seite:
Denn es gibt schon ein paar Sachen, die in PI nerven und fuer die man dann doch ab und zu mal eine Runde exportiert: Der oben genannte "repair brush" so ist eine und auch mal Helligkeit/Kontrast entlang sanft verlaufender Ellipsen/Kreise oder linearer Gradienten zu manipulieren (um z.B das Resultat von Light-Polution oder Vignettierung in den Griff zu bekommen) ist erstaunlich frimelig. Natuerlich kann man solche Masken auch mit Pixelmath in PI "zu Fuss" erzeugen, oder nach Plugins von Leuten suchen, die das zu sehr genervt hat und die was gehackt haben.
Die interessante Frage warum PI sowas eigentlich nicht ab Werk und etwas intuitiver an Bord hat, wurde von Juan Conejero z.B. hier beantwortet:


widerspricht offenbar der wahren Lehre.
Kapiert habe Ich diese Begruendung (Begruendungen, das kommt da in den Foren immer wieder mal hoch) zwar nicht ganz: Also z.B. irgendwelche Polynome beliebiger Ordnung in Bildhintergruende 'reinzufitten und abzuziehen oder Artefakte einfach wegzucroppen, oder ueber eine (Range Mask - Star Mask) plattzumachen entspricht der wahren Lehre, aber bei z.B. einem danebengegangenem/verlorenen Flat dann spaeter im Light die Bildecken per Hand einfach anzuheben dagegen nicht? Sowas macht man in Lightroom in 2s...).
Ich mag PI sehr, aber bei sowas kommt sich PI dann selber in in die Quere, weil man offenbar damit keine Bilder macht, sondern sondern damit macht man "Astrofotografie" und da wird dann eben auch mal das Besteck weggesperrt...
Das ist natuerlich paternalistischer Quatsch, und die Leute exportieren dann einfach ihren Kram und machen diese Korrekturen dann eben in PS. Inzwischen - irgendwo zwischen Hubble-Palette und Starnet++ - ist diese Philosophie bei PI sowieso komplett unter die Raeder gekommen, aber so einige Artefakte aus der "harten Franziskanerzeit" sind wohl geblieben. Und es sind meienr Beobachtung nach nicht selten genau diese Dinge, die Photoshop-User intuitiv vermissen, oder schlichtweg einfach "doof" finden.
MfG & CS
 
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