Stativ für 20x80

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliges Mitglied 78197
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    20x80
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Ehemaliges Mitglied 78197

Hallo,

In der Familie wurde ein Bresser 20x80 verschenkt. Nachdem sich natürlich herausgestellt hat, dass es unmöglich in der Hand zu halten ist, wird jetzt ein passendes, nicht zu teures Stativ/Montierung gesucht. Soll man einfach eines der von Bresser dazu angeratenen (hohen) Stative nehmen? Ist das wirklich stabil genug?
Hättet ihr Ratschläge?
Dankeschön
Viele Grüße
Roland
 
Hallo,

ich würde mal schauen, ob ein gebrauchtes Berlebach oder Gitzo, vielleicht sogar mit einem Videoneiger
günstig zu bekommen ist. Mein 20x80 läuft auf so einem gebrauchten Gitzo (sogar mit Kurbelsäule) für unter
200 Euro ganz wunderbar!

Gruß Ralf
 
Ohne Kurbei würde ich da nix nehmen - offenbar ist sowas auch gebrsucht mitunter zu erwerben. Ich hab mal ein altes Kurbelstativ für 70€ bekommen (ein uraltes BB Uni mit 40mm-Säule), und richtig schwer. Der ältere Fotograf erzählte, dass sie das früher eben so mit geschleppt hätten - für mich nur aus dem Kofferraum und hinstellen. Daher würde ich mal überlegen, ob es eine Nummer kleiner ginge, wie z.B. ein BB-Report mit der 25mm Säule.
Allerdings fehlt ja auch noch ein Neiger, und ein (evtl. auch gebrauchter) manfrotto Nitro 8 oder manfrotto 500 oder ein älterer 501 wären auf der sicheren Seite. Allerdings hab ich auch schon mit einem 701HDV mein 2kg-DiaScope gut führen können, man muss dann das Glas 'von hinten' einspannen, um in den Zenit zu kommen. Hoch sollte das Stativ schon sein, allerdings mit möglichst wenig ausfahrbaren Beinsegmenten (ideal eins beim genannten BB).
'Billig' wird dadurch das Geschenk nicht, aber unterdimensioniert macht 20x keinen Spaß.

cs Manfred
 
Ja, ne Kurbelsäule ist für geradesichtige Binos Pflicht.
In der Bucht gibt es immer mal wieder Gitzo Cremaillieres, die sind dafür perfekt.
Dann noch ein kleiner Fluidhead und fertig.

Grüße Jochen
 
Hallo,
Ich danke Euch für die Antworten, Dass es eine Kurbelsäule unbedingt haben sollte, war mir nämlich nicht klar.
Viele Grüße
Roland
 
'Billig' wird dadurch das Geschenk nicht, aber unterdimensioniert macht 20x keinen Spaß.
Ein Bresser 20x80, falls es dieses "günstige" um 100 Euro ist, wird ohnehin kein Spass machen. Egal wie der Unterbau dazu ausschaut.
Hatte mal eines, so kurz wie möglich ... ;) , kann nur sagen, was fürn Schrott!
Insofern würde ich angesichts meiner Prognose, dass es wohl wenig gebraucht werden wird, das Stativ in Relation dazu setzen. Sowas dann Gitzos und Berlebachs hinterher zu werfen entbehrt jeder Verhältnismässigkeit m.E.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Insofern würde ich angesichts meiner Prognose, dass es wohl wenig gebraucht werden wird, das Stativ in Relation dazu setzen. Sowas dann Gitzos und Berlebachs hinterher zu werfen entbehrt jeder Verhältnismässigkeit m.E.
Das ist sicher richtig, andererseits könnte die/der Besitzerin/Besitzer des Fernglases auf den Geschmack kommen und sich ein b(r)esseres zulegen. Er/sie hätte dann von Anfang an ein ordentliches Stativ dafür. Ansonsten predige ich schon immer, dass man für Montierung und Stativ ungefähr das doppelte von der Optik ausgeben sollte, wenn man in Ruhe beobachten will.

Grüße
Maximilian
 
Mit etwas Suche kann man ein Gitzo Cremaillere richtig günstig bekommen und es ist für Ferngläser ein verdammt gutes Stativ.
Allerdings gibt es sie fast nur in Frankreich, was ja aber kein Problem ist...

https://www.ebay.de/itm/294811864482

Grüße Jochen
 
Hallo!
Mit etwas Suche kann man ein Gitzo Cremaillere richtig günstig bekommen und es ist für Ferngläser ein verdammt gutes Stativ.
Allerdings gibt es sie fast nur in Frankreich, was ja aber kein Problem ist...
Da hat jemand aber viel Glück gehabt (bzw. der Verkäufer Pech). Momentan gibt es beim Französichen eBay genau sechs Gitzo Kurbelstative mit Preisen zwischen 100 und 435 Euro...

Es muss übrigens keine Kurbel sein, soooo schwer ist das Fernglas dann auch wieder nicht. Eine „normal“, also per Klemme, höhenverstellbare Mittelsäule tut es genauso. Für mein Miyauchi Fernglas verwende ich ein Stativ von Linhof aus Super-8-Filmzeiten ohne Kurbel mit dem man wunderbar beobachten kann.

Grüße
Maximilian
 
Keine Frage, 100 Euro sind wesentlich realistischer und immer noch ein guter Kurs gemessen an der Qualität die man dafür bekommt.
Viel mehr würde ich aber nicht bezahlen wollen, Preise jenseits 150 Euro sind überzogen.

Es geht bezüglich der Kurbel auch nicht um das Gewicht des Glases sondern um Beobachtungskomfort.
Mit der Kurbel kann man mit einer Hand die Höhe verstellen während man beobachtet.
Zur Höhenverstellung mittels Klemmung benötigt man beide Hände.
Aber jeder wie er's mag ...

Grüße Jochen
 
Hallo Roland,
Du bist noch nicht lange dabei.Wie intensiv Du Dich mit der Astronomie beschäftigen möchtest, wissen wir nicht. Um mit einem 20 x 80 Fernglas zu starten da braucht man kein Stativ mit Kurbel für 300 € oder noch mehr, wenn das Fernglas 160 € kostet. Ein festes Dreibein Stativ, dass für Dein Fernglas passend ist , wird sicher ausreichend sein.Alle , die Dir hier die guten Tips geben, sind auch schon zig Jahre dabei und haben alle angefangen. Sie haben alle schon viel Geld in die " Ausrüstung " gesteckt. Es ist natürlich gut, sich die Tips anzuhören und zu behertzigen, aber es geht um Dich und um die Zeit, die Du in die Astronomie stecken möchtest. Wenn Du jetzt schon weißt, es ist mein "Ding" , dann sollte man sich eine gute Ausrüstung zusammenstellen und die Tips für Dein Budget annehmen.
Viele Grüße Rainer
 
Hallo,
hier meine Selbstbaulösung für meinen 20x80 aus Gebrauchtteilen... ;-)
 
Hallo Roland,

@Specht hat das in seinen verlinkten Beitrag schon gezeigt und ich wollte Dich auch auf die Stative von Velbon hinweisen. Gibt es einiges an Angeboten bei Ebay Kleinanzeigen und das ist auch vieles mit Kurbelsäule zu finden. Ich hab mir da auch schon zwei für um die 40,- Euro geholt und finde die ziemlich stabil, man muss nur mit der Gesamthöhe aufpassen, einige von den Stativen gehen nur so bis 1,50m, da empfiehlt sich dann ein Stuhl oder ein „Astrostuhl“ für die variable Sitzhöhe.
Am Fernglas bisher noch nicht so richtig getestet, bei mir sitzen derzeit eher kleine Refraktoren drauf.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo,
ich danke Euch für Eure Hilfe. Ich habe das auch so weitergegeben. Möchte noch darauf hinweisen, dass es tatsächlich um eine Frage aus der Verwandschaft geht. Ich versuche denen das so zu vermitteln, dass man dort nicht gleich abgeschreckt wird von den Kosten, aber das Fernglas-Geschenk dann auch nutzen kann; es läuft nun sicherlich auf ein sehr stabiles neues oder gebrauchtes Fotostativ heraus, bis sich herausstellt, ob das Hobby weiter verfolgt wird. Ich habe mit Fernglas-Montierungen kaum Erfahrung und hoffte auf einen bezahlbaren Tipp. Nochmals Danke.
Ich selbst bin schon länger dabei und betreibe div. Geräte auf den üblichen Montierungen. Die Fragesteller haben mein Zeugs auch gesehen und waren interessiert, aber, wenig erstaunlich, von den Investitionen auch etwas schockiert.
Danke, CS,
Roland
 
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