Hallo zusammen,
ich will niemandem auf die Füße treten, aber diese Diskussion finde ich im günstigsten Fall unterhaltsam.
Da wird mit einem Chinateleskop aufgenommen, auf einem Sensor, dessen Serienstreuung so hoch ist, daß sich jeder drittklassige Wissenschaftler vor Lachen auf dem Boden wälzt. Die Farbfehler werden nach Gefühl und Gutdünken korrigiert, es wird mit Wavelets jongliert, daß der Rechner qualmt, entrauscht, geschärft, überlagert, maskiert, gesättigt und was weiß ich noch was. Alles mit Algorithmen, deren Arbeitsweise keiner kennt. Und dann soll eine SOGENANNTE künstliche Intelligenz, die zum großen Teil nichts anderes macht, als die Parameter, die ich mir in ca. 873645 Iterationsstufen zusammensuchen muß, automatisch zu bestimmen, ein Problem darstellen und die Wirklichkeit (!) verfälschen?
Nichts gegen den Ansatz, alles handwerklich zu machen. Vor allem Heiko hat da schon Erstaunliches geleistet. Aber aus Prinzip eine Software zu verurteilen, die die Veränderungen, die ich selbst dem Bild antun würde, vornimmt – und das im Gegensatz zu meinem Gemurkse einigermaßen reproduzierbar - finde ich einfach nur albern.
Es ist doch ganz einfach: Wenns nicht gefällt, einfach nicht benutzen. Missionieren ist in die eine wie in die andere Richtung überflüssig, zeitraubend und zum Scheitern verurteilt.
Wie gesagt: Ich will niemanden angreifen, jeder soll mit seiner Meinung glücklich werden. Wenn wir hier wissenschaftlich arbeiten würden, könnte/sollte man umdokumentierte Algorithmen hinterfragen, ansonsten meines Erachtens eher nicht.
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg auf dem Weg, der jeweils als der beste erscheint. Ehrlich!
Viele Grüße
Markus