Gesucht wird eine Teleskop für die Familie

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EdgerEllenFlow

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Hallo mein Name ist Manuel und ich komme aus dem schönen Sauerland.
Meine Frau und ich wollen uns gerne ein Teleskop kaufen um den Sternenhimmel mit seinen Planeten beobachten zu können, nur Dokumentation zu gucken reicht uns nicht, wir wollen halt selber aktiv werden.
So mal kurz zusammengefasst was wir machen möchten, was wir ausgeben wollen und was wir bisher so gefunden haben.
Wir wollen gerne die Planeten unseres Sonnensystems beobachten, Deepsky wird bei unseren Preisvorstellung wahrscheinlich nicht machbar sein.
Das Teleskop sollte man transportieren können, in unserem Garten selbst wird die Nutzung durch den Lichtsmog vom Dorf sicherlich stark beeinträchtigt sein.
Wir wollten um die 400€ maximal ausgeben.

Omegon Teleskop N 150/750 EQ-3 für 329€ vielleicht wäre auch das gebrauchte Gerät ne Überlegung wert

Skywatcher Dobson Teleskop N 130/650 Heritage FlexTube DOB da bräuchten wir dann noch ein ordentliches Stativ

Skywatcher Teleskop AC 102/500 StarTravel BD AZ-3 leider momentan nicht verfügbar, liegt scheinbar daran das das Stativ vergriffen ist

Skywatcher Teleskop AC 120/600 StarTravel BD AZ-3 eins größer, selbige Problem das das Stativ eine momentane Lieferung nicht möglich macht. Dieses Teleskop wurde auch öfters schon in diesem Forum für Anfänger empfohlen

Nochmal das Skywatcher Teleskop AC 120/600 bei einem anderen Shop, kennt den jemand und ist der empfehlenswert?

Ich habe bei Astroshop die Teleskope rausgesucht weil der Shop auch öfters hier im Forum erwähnt worden ist, vielleicht habt ihr da ja auch anderen Empfehlungen für mich, wo ich mich umschauen könnte.
Das Teleskop würden wir gerne bis Ende diesen Monats kaufen, soll ein Geburtstagsgeschenk für meine bessere Hälfte sein.


Teleskop location.png


Von hier aus würden wir gerne beobachten, entweder von der Straße aus oder von einer Waldlichtung/Feld.

Ich habe versucht mich ein wenig in die Thematik einzulesen, aber um ehrlich zu sein, wurde mit jedem Thread und jeder neuen Information zu dem Thema die Fragezeichen eher immer größer. Mein Problem ist auch das ich ungern einfach etwas kaufe und mich am Ende sehr ärger, ich investiere immer viel Zeit darin Test zu lesen, Videos zu gucken und mich best möglich zu Informieren, aber wie oben schon geschrieben bin ich bei dem Punkt Astronomie doch schnell an meine Grenzen gestossen. Zum einen sind die meistens Tests und Co. im Internet nur noch Zusammenfassungen von den Bewertungen bei Amazon und die sind ja leider bekannter Weise oft gefaked , zum anderen sind auch hier im Forum die Neueinsteiger oft mit einem viel höherem Budget unterwegs als wir es planen.

Sicherlich fehlen euch noch massig Informationen und die wichtigsten Dinge habe ich vergessen, daher würde ich mich sehr freuen wenn ihr mich darauf aufmerksam machen würdet.
Schon mal vielen Dank im Vorraus

Manuel
 
Hallo Manuel,

willkommen im Forum!

Für Planeten (zähle den Mond mal dazu w/ gleichartiger Anforderungen) spielt Lichtverschmutzung keine große Rolle - eher schon das Mikroklima durch die Bebauung (Luftunruhe) und die Luftschichten nahe dem Horizont.

Informiere Dich bitte auch über die Sichtbarkeitsbedingungen (Höhe über Horizont!) und scheinbaren Größen der Planetenscheiben im Fernrohr.

Detailorientierte Planetenbeobachtung ist ohne Nachführung auf das Objekt schnell unbequem und bei Beobachterwechsel mit erneutem Aufsuchen verbunden.
Planeten (und sogar der Mond) können schnell "langweilig" werden, wenn man nicht z.B. Zeichnungen anfertigt und so ein steigendes Sicherheitsgefühl für das Erkennen auch subtiler Änderungen z.B. von Wolkenstrukturen und/oder Schattenwürfen entwickelt.

Ich bin mir sicher, Ihr werdet dann auch bald doch Eure Liebe zu DeepSky Objekten entdecken. An eurem Standort braucht Ihr dann auch eine GOTO-Funktion der Montierung, um Objekte zu finden.

Als "icing on the cake" folgt dann irgendwann notgedrungen der Einstieg in EAA (Electronically Assisted Astronomy) mit einer preiswerten Astrokamera.

Als "eierlegende Wollmilchsau" für diesen speziellen Fall empfehle ich deshalb einen Newton 150/750 auf einer StarDiscovery Montierung, Straßenpreis ca. 650 EUR neu.


Genügend Brennweite & Öffnung für Kontrast und Vergrößerung an Planeten und Mond. Leistungsstark bereits bei allen Messier-Objekten für DeepSky. Später kombiniert mit besagter Astrokamera (ca. 150 EUR neu) durch Computereinsatz vergleichbar (was Lichtstärke und Kontrast bei DeepSky angeht) mit einem 14" Newton! Auch bei Lichtverschmutzung!

Habe die beschriebene Kombi selbst im Einsatz.

Gruß,
Peter
 
Hallo Manuel,

gibt sicher bald Antworten spezifisch zu den Teleskopen, die Du herausgesucht hast.
400€ sind schon sehr grenzwertig, denn die beigelegten Okualre sind unterste Qualitätsstufe. Was besseres geht so pro Stück bei 50€ los, nach oben fast keine Grenzen...

Da Du sagst, Planeten sind das Ziel, hier mal ein Link zu einem Tool, welches Dir die Teleskopanzeige simuliert.
Nicht dass Du enttäuscht bist: astronomy.tools

Bei SOLAR SYSTEM suchst Du das Objekt aus, welches Du sehen willst, z.B. MARS
APERTURE ist die Öffnung des Teleskops (z.B. beim N150/750 ist da 150mm einzutragen)
Bei FOCAL LENGH (oben) gibst Du die Brennweite des Teleskops ein: bei N150/750 sind das 750mm)
Bei FOCAL LENGH (unten) gibst Du die Brennweite des Okulars ein: kannst mal mit Werten zwischen 5 und 30mm spielen
FIELD OF View kannst Du mal variieren zwischen 45 und 100°

Dann unten nach jeder Konfiguration auf ADD TO VIEW klicken...

Grüße
Hartmut
 
Hier nochmal Euer Beobachtungsort etwas übersichtlicher. Meiner ist schlechter. Ich schätze so ca Bortle 6, fast 5 wird das bei Euch. Gut für Deep Sky ist auch, dass Richtung Süden-dort ist der Himmelsäquator- keine nahe Lichtglocke liegt.
 

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Meine Idee für Teleskopwahl (400€, Planetenbeob.): Wie gefällt dir das :) ?
Orion-Dobson-Teleskop-N-150-1200-SkyQuest-XT6-Plus-DOB (1).jpgOrion-Dobson-Teleskop-N-150-1200-SkyQuest-XT6-Plus-DOB.jpg
...ist ein 6 Zoll Dobson mit langer Brennweite, somit braucht es keine Barlowlinse für Hochvergrößerung, kein Farbfehler wie bei ( u.a. deinen ausgesuchten) Linsenteleskopen, ca 15kg schwer insg., gerade noch ohne Sackkarre handelbar.
Das Nachführen muss der Beobachter aber erst lernen, d.h. unkundige Bekannte,Freunde einfach mal durchgucken lassen geht nicht cool. Dafür brauchts motorische Nachführung, was aber 400€ deutl. übersteigt. Ist eher so ab 800€ drin.
Solche 6Zoll f/8 Dobsons v. Skywatcher u. GSO liegen bei ca 360€.


Cs Simon
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manuel,

auch von mir ein Willkommen im Forum.

Wie schon von Hartmut / @elythomaslumber angekündigt ein bisschen was zu den von Dir ausgewählten Teleskopen.

so ein 150/750-er Newton ist für den Einstieg und was ihr vor habt gut geeignet.
Da geht schon was an Planeten und auch mit DeepSky.
Das große Manko bei diesem Set, die Montierung.
Diese EQ-3 hat leider nichts mit der originalen Montierung von Skywatcher, der EQ3-2 zu tun. Diese wäre aber auch schon grenzwertig für solch einen Tubus. Ich habe mit der Skywatcher Kombination angefangen, also Newton 150/750 von Skywatcher und der Skywatcher EQ3-2.

Es ist leider bei diesen Sets immer das gleiche Problem, das die Montierungen für die Teleskope nicht geeignet sind.
Da kommt schnell Frust auf, da das Wackeldackel sind.
Quasi als Merksatz - die Montierung ist das A&O. Lieber die Montierung größer und erst mal mit einer kleineren Optik starten.

von diesem so genannten Tischdobson hört man allgemein nur gutes und für den Einsteiger geeignet.
Hier zu muss gesagt werden, das die nicht auf ein Stativ gepackt werden, sondern auf einen stabilen Tisch oder irgendwie anders gearteten stabilen Unterbau, damit der Einblick in das Okular in angenehmer Höhe ist.
Außer man bevorzugt die liegende Beobachtung auf dem Boden ;).

so ein Achromat FH (nach Fraunhofer) ist nicht so dolle für Planeten.
So ein Achromat bringt Systembedingt einen Farbfehler mit. Da mal bitte einlesen, wie dieser zu Stande kommt. Würde jetzt zu weit führen.
Kurz, helle Objekte, wie z.B. Eure angestrebte Planeten, bekommen einen farbigen Saum, was den Kontrast und die Details bei der Beobachtung mindert.
Diese Teleskope sind sehr schön für Weitfeldbeobachtung. Z.B. Kugelsternhaufen mit "Fleisch", sprich Umgebung, drum herum.
Zur Montierung kann ich nichts sagen, kenne ich nicht.

solch einen 120/600 FH besitze ich und ich finde, wie der erste FH, es ist ein tolles Weitfeld Teleskop.
In der Kombination mit einer EQ3-2 ist der StarTravel 120/600 klasse. So habe ich ihn genutzt.
Ansonsten, wie der kleinere Bruder, Farbfehler an Planeten.

Das Problem sind Eure 400,- €.
Da wird es für Teleskop auf Montierungen mit Stativ, ob nun parallaktisch oder Alt/AZ eng.
Da ist so ein Tischdobson, wenn man sich damit anfreunden kann den irgendwo drauf zu packen, die bessere Wahl, Kostenmäßig. Schränkt allerdings die Mobilität ein, da ich immer was für drunter mit transportieren muss.
Oder den Vorschlag von Simon / @Simon 81Bay aufgreifen und direkt einen "ausgewachsenen" Dobson anschaffen.
Ein Dobson, nach Herrn Dobson benannt, ist ein Newton in einer so genannten Rockerbox.
Die Idee dahinter, ein kostengünstiges Teleskop, also Optik plus Montierung, anzubieten.
Die Rockerbox ist im Prinzip eine Holzkiste die in zwei Achsen beweglich ist und günstig herzustellen.
Somit fließt das meiste Geld in die Optik.
Solch einen 200/1200 Newton in der Rockerbox, der gelegentlich als "Standard-Dobson" bezeichnet wird, parallaktisch zu montieren sprengt Euer Budget um knapp das fünffache nur für die Montierung.
Solch ein Dobson ist stabil montiert mit der Rockerbox, intuitiv, rauf/runter (Alt) links/rechts (AZ), zu bedienen und bis Größen um die 10" bis 12" noch recht passabel zu transportieren.
Wenn man sich an die manuelle Nachführung in zwei Achsen gewöhnt hat, sind auch Planetenbeobachtung mit höheren Vergrößerungen drin. Man muss es halt üben.

Bevor Geld ausgegeben wird, würde ich mich erst mal weiter über die verschiedenen Teleskope und Montierungen einlesen.
Noch kurz zu den Planeten.
Die sind nicht jedes Jahr gleich zu beobachten. Im Moment z.B. in der Dämmerung am Morgen. Da zwar Saturn, Mars, Jupiter und Venus, da aber eben im heller werdenden Himmel und von der Höhe her auch nicht so prickelnd.
Besorgt Euch mal das kostenlose Planetariumsprogramm Stellarium. Dort könnt ihr z.B. in der Zeit vor und zurück gehen und sehen, was wann und wo zu beobachten ist.

Da Du sagst, Planeten sind das Ziel, hier mal ein Link zu einem Tool, welches Dir die Teleskopanzeige simuliert.
Nicht dass Du enttäuscht bist: astronomy.tools
auch gern diesen Tipp aufgreifen. Da bekommt man ein ungefähres Gefühl dafür, was einen so erwartet.

Geht es in Ruhe an. Auch 400,- € sind nicht wenig und wollen sinnvoll eingesetzt werden.
 
Hallo, ich kann Simon nur beipflichten, wenn das Budget fix ist. Ansonsten würde ich die gleiche Ausführung in 8" wählen. Evtl. gebraucht. Und dann etwas Zeit in die Himmelsorientierung verwenden. Das kann Spaß machen.
CS Hans-Jürgen
 
Hallo,

ich stoße da mal ins gleiche Horn wie Simon. Ein 150er Dobs ist eine feine Sache, weil einfach, relativ billig und noch gut transportabel. Außerdem macht sich eine leichte Dejustierung nicht so übel bemerkbar wie bei f/5 oder kürzer. Sollte aber doch mal justiert werden müssen kann man das zur Not sogar ohne ohne Hilfsmittel recht gut hinbekommen. Außerdem macht es das mit f/8 langsame Öffnungsverhältnis den Okularen erheblich einfacher anständige Bilder zu liefern. Selbst Kellner- und Huygens- werden jenseits der Achse nicht grausam abbilden. Der Nachteil ist natürlich, dass die größtmöglichen Gesichtsfelder nicht möglich sind, aber mit einem 32er Plössel ist es immer noch sehr leicht Objekte zu finden, denn das Bildfeld beträgt immer noch 1,33° und das bei sehr guter Randschärfe. Selbst mit dem oft mitgelieferten 25er Okular sind es immer noch fast 1,1°. Das reicht locker aus.
Ein 2" Okularauszug wäre natürlich wünschenswert, aber zur Not würde selbst ein 1,25" Okularauszug ausreichen. In jedem Fall ist so ein "langer" 6er ein Gerät mit dem man selbst in der Grundausstattung jahrelang viel Spaß haben kann.


MfG

Rainmaker
 
Ich stand im Januar vor genau derselben Frage wie Ihr, mit ähnlichen Budgetvorstellungen und habe exakt dieselben Tipps bekommen, die hier auch gerade wieder gegeben werden. Auch ich wollte Planeten beobachten und zwar ausschließlich visuell, weil ich dachte, dass ich für Astrofotografie einfach viel zu uninformiert bin. Habe mich innerhalb weniger Wochen komplett umorientiert, weil ich hier immer mehr gelesen habe und auch festgestellt habe, dass Planeten allein nur eine Saison ausreichen werden. Der Wunsch nach mehr kommt automatisch. Allerdings habe ich mich von Anfang an gegen das Konzept des Dobson gesträubt. Ich wollte einen Refraktor, weil der einfacher zu handhaben ist, mobiler ist und wartungsärmer. Außerdem gefallen die mir einfach besser als die Newtons. Das ist aber Geschmacksache und damit befinde ich mich auch in der Minderheit.

Als ich hier dann angefangen habe, mich über EAA zu informieren, was ich Euch auch dringend empfehle (bitte hier einfach suchen oder googeln), wurde mir schlagartig klar, dass das genau das ist, was ich machen möchte. Mit dieser Methode kann man auch mit kleinen Refraktoren gute Beobachtungen am Planeten und auch Deep Sky machen, dazu noch in Farbe. Zwar nicht durchs Okular, sondern am Bildschirm (Laptop oder Tablet) aber eben trotzdem live. Da kommt zwar ein wenig Technik zum Einsatz, die aber kein Hexenwerk ist. Ich kann mich daher Peters (casati) Hinweis nur anschließen: Für Anfänger, die beobachten wollen und das Beobachtete auch noch irgendwie speichern wollen, ist EAA das Beste. Mit 400 EUR kommt man dann zwar nicht hin, aber ich würde mir diese Möglichkeit offen lassen und das erste Teleskop danach ausrichten, mit ihm dann auch EAA betreiben zu können. Peter hat dazu die wahrscheinlich günstigste Einstiegslösung genannt, die auch rein visuell gut funktioniert. Der Vorteil: Ihr habt dann schon ein GoTo System an Bord, das gerade Einsteigern sehr weiterhilft. Ich würde überlegen, ob Ihr die 250 EUR Mehrpreis noch aufbringen könnt und dann die Stardiscovery Montierung mit dem 150er Newton kaufen. Damit ist Beobachtung sehr gut möglich und wenn Ihr dann nach weiterem Einlesen auch neugierig auf fotografische erste Schritte oder Live-Stacking seid, ist das System entsprechend aufzurüsten, ohne irgendwas doppelt kaufen zu müssen.

LG Olaf
 
Hallo,

ich würde in diesem Fall erstmal gar nichts kaufen, sondern versuchen mit anderen Hobbyastronomen in Kontakt zu treten oder einen Verein in der Nähe zu suchen.
Dann kannst Du Dir alles erstmal in der Praxis anschauen und dann immer noch entscheiden.

Gruß
Ronald
 
Hallo,

ich würde bei Neukauf auch den 6" Dobson empfehlen. Das Bild von Simon trifft es ja genau, einfach unter den Arm klemmen.

So habt ihr das Geld optimal in die Optik gesteckt und das Ganze steht stabil in der Rockerbox. Nicht so ein Wackeldackel wie bei den Einsteigersets mit viel zu schwacher Montierung.

Planetenbeobachtung kann sehr interessant und abwechslungsreich sein und da wird es demnächst auch viel zu beobachten geben.
Jupiter: Neben den Wolkenbändern, dem GrF vor allem auch die Mondereignisse.
Mars: Strukturen der Oberfläche
Saturn: Natürlich die Ringe aber ansonsten schon immer ähnlich.

Mond: Die Krater am Terminator wirken da immer wieder anders, sehr abwechslungsreich.

Stellerium wurde oben auch erwähnt, mein wichtigstes Planungsprogramm, unbedingt mal ansehen.
Dort kann man auch das Teleskope und Okulare eingeben und die Objekte dann in der Okularansicht ansehen.

Die Beilagenokulare lassen sich für den Anfang sehr gut nutzen. Vielleicht, wenn es in Richtung Planeten gehen soll, noch ein Okular um die 6mm (z.B. Planetary oder Goldkante)
Weiteres Zubehör kann später folgen wenn die ersten Erfahrungen gemacht wurden.

Gruß,
Holger
 
Hallo Manuel,

falls du vor allem die Objekte im Sonnensystem beobachten möchtest, beachte bitte, dass Du die Erddrehung
ausgleichen musst- also nachführen musst - d.h. eine azimutale Montierung (wie bei Dobson) ist da eher ungünstig.
Je höher die Vergrößerung ist , um so öfter musst du in Azimut + Höhe korrigieren.
Bei Planeten kannst du dich dann kaum auf Details konzentrieren, da der Planet ständig aus dem Gesichtfeld läuft.
Um Details auf Jupiter zu sehen braucht man eben eine höhere Vergrößerung - damit verbunden ist ein kleineres
Gesichtsfeld und schnelles "Durchlaufen" des Planeten.
Ich habe u.a. einen FH 120/600mm auf einer EQ3 (paralaktische Montierung) und bin damit sehr zufrieden.
Die Dobson Teleskope gehören im allgemeinen zur azimutalen Klasse.
Wie hier schon gesag,t hast du keinen Farbfehler beim Dobson - aber so schlimm ist der bei FH auch nicht (es gibt Filter ).

MfG
Dieter
 
Problematisch ist halt das man als ungeübter Beobachter deutlich weniger erkennt als der "Profi". Dagegen hilft eigentlich nur Öffnung und viel Übung....
Ich würde auch empfehlen mal um Umkreis zu schauen ob es da irgendwo eine Beobachtungsgruppe gibt oder auch hier im Forum nachfragen ob Jemand in der Nähe ist bei dem man mal durch die Teleskope schauen kann - einfach um einen Eindruck zu gewinnen was man tatsächlich im Teleskop sieht.
Mein persönliches Aha-Erlebnis war z.B. der Eskimonebel in einem 10 Zoll Dobson. 8 Zoll hätten es vermutlich auch getan.... Planeten fand ich visuell sehr schwierig. Man muss halt mit relativ hohen Vergrößerungen arbeiten, also Okularen mit kleiner Brennweite - und da wird die Nachführung beim Dobson schnell lästig. Zumindest bei mir war das so. Und auch bei höchstmöglicher (sinnvoller...) Vergrößerung bleiben Planeten im Teleskop doch recht klein. Man kann zwar viele Details auch visuell erkennen, aber es bleibt halt trotzdem ein kleiner Fleck im Sichtfeld.

Also nach Möglichkeit wirklich mal in einer nahen Volkssternwarte oder bei einem Astrotreff oder -stammtisch vorbei schauen und erstmal Kontakte knüpfen. Mit etwas Glück kann man da auch gebraucht ein paar Teile für den Einstieg bekommen. Erfahrungsgemäß sind "alte Hasen" da sehr hilfreich und helfen gerne mit Rat und Tat. Aber der Blick durch (möglichst mehrere) Teleskope hilft beim Hobbyeinstieg halt enorm.

Ciao, Udo
 
Hallo Manuel,
bis 400,- Eur wird es schwierig ein gutes Teleskop zu finden. Wenn es aber nur darum geht die Mondkrater schön vergrössert zu sehen ist das für diesen Preis schon auch möglich. Die Farbfehler sind nur für uns fortgeschrittene Enthusiasten ein Thema. Am besten du könntest durch so ein 400 Eur. Teleskop einmal selber durchschauen - vor dem Kauf.

Was du aber auch machen könntest ist ein qualitativ gutes Astronomie Fernglas kaufen. Ich hatte mal dieses hier:
Es war sehr beeindruckend damit Mond, Planeten, Andromeda Galaxie, Orionnebel und Sternhaufen zu beobachten.

Aber egal ob Teleskop oder Fernglas, du brauchst auch noch ein Stativ..

LG, Daniel
 
Hallo,

was den Farbfehler angeht, so kann ich ganz klar sagen, dass er selbst Laien auffällt, wenn sie die Möglichkeit haben Geräte zu vergleichen. Ich bin selbst mehrfach darauf angesprochen worden warum denn meine 6" und 8" f/8 Dobsons bessere Bilder zeigten als ein 9" F/13 FH in der daneben stehenden Kuppel ...
Und ja man muss Dobsons von Zeit zu Zeit dem Objekt hinterher schubsen. Das haben aber eigentlich alle Anfänger, mit denen ich zu tun hatte, innerhalb von fünf Minuten kapiert. Die meiste Zeit hat es dabei gedauert ihnen zu erklären, dass sie nichts aber auch gar nichts kaputt machen können.
Das Problem mit der Nachführung ist nun aber auch nicht wirklich groß. Mit einem 25er Plössel hat man ein Gesichtsfeld von mehr als einem Grad, mit dem 10mm Plössel immer noch 0,43 °, also etwas weniger als einen Vollmondduchmesser. Da hat selbst ein Anfänger viel Zeit und bekommt die Nachführung gut hin. Bei noch höheren Vergrößerungen wird es natürlich irgendwann schwierig, aber immer noch leichter als mit einem Wackeldackel von Billigmontierung herum zu hantieren. Natürlich kann man eine bessere Montierung und Stativ beschaffen, aber damit bricht sich dann ganz locker das Preislimit ...

@ Manuell,
der Standort ist natürlich nicht so ganz ideal, aber mein Himmel ist wohl auch nur geringfügig besser. Dafür leuchten mir die lieben Nachbarn aber inzwischen auch die Terrasse aus. Trotzdem kann man unter so einem Himmel schon recht gut die helleren Deepsky-Objekte in einem 6"er beobachten. Viel weniger sollte es aber nicht werden, denn sonst geht recht schnell das Licht aus. Mein 114mm Newton zeigte schon deutlich weniger als mein 6"er. Besonders bei Kugelsternhaufen war das sehr auffällig. Im 114er war M13 nur ein matschiger Fleck mit wenigen kaum sichtbaren Einzelsternen. Im 150er Newton hingegen hatte sich das Bild komplett gewandelt. Der matschige Fleck hatte sich fast komplett in gut erkennbare Einzelsterne aufgelöst. O.k., natürlich längst nicht so gut wie in einem 400mm Newton, aber das ist auch eine ganz andere Preis und Gewichtsklasse. ;)


MfG

Rainmaker
 
Guten Morgen miteinander,
danke für die ganzen Anworten und Informationen.
Ich habe mal versucht mit dem astronomy.tools mir das anzugucken, finde aber nie die Teleskope die hier erwähnt worden sind, ich denke das liegt an mir und meinem fehlenden Verständniss die Bezeichnungen zuzuordnen.
Wie hier schon geschrieben wurde macht es Sinn eine gute Basis zu kaufen, falls man sich dann Richtung EAA erweitern möchte wenn man begeistert ist von dem Hobby.
Ich kenne das nur zu gut, habe mit einem kleinen RC-Auto angefangen das nur 150 € gekostet hat und habe nun hier eins stehen für 750€ ohne Zubehör.
Ich werde mich mal auf die Suche begeben ob ich in der Nähe einen Astroverein finde oder ob vielleicht Leute aus dem Forum in der Nähe aktiv sind. Wäre super wenn man Teleskope mal testen könnte um einen Eindruck zu bekommen.
 
Hallo,

eine gute Basis, also in Bezug auf einen sicheren und schwingungsarmen Stand macht sicher Sinn, aber ein Teleskop vorher auf vielleicht später mögliche Einsatzzwecke auszurichten ist in etwa so sinnvoll wie einen "zukunftssicheren" Computer zu kaufen. Man gibt leicht nicht wenig Geld für eine Illusion aus und erhält am Ende oft nur die Grundlage für ständiges Aufrüsten, welches am Schluss zu mehr Kosten geführt hat als die Anschaffung eines komplett neues Gerät. Gerade im Billigbereich kann das eigentlich nur in die Hose gehen, zumal brauchbare parallaktische Montierungen teurer als Teleskope sind.


MfG

Rainmaker
 
Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Ich gehe davon aus, dass das von Dir angegebene Budget einigermaßen fix ist und Du nicht großartig darüber gehen möchtest. Ein Tischdobson ist keine schlechte Wahl. Besser geht natürlich immer, aber als Einsteiger kann man durchaus auch klein anfangen. Was nützt Dir ein Sportwagen, wenn dieser nicht alltagstauglich ist.
Rede doch mal mit den Leuten von ISS in Augsburg. Die haben für die Tischdobsons einen Unterbau fürs Stativ.
Z.B. das hier
Alternativ selberbauen. Es gibt im Amateurfunkbereich einen Aluadapter für Antennen, der hat ein passendes Stativgewinde.
CS Sigvald
 
Hi,
...
Ich habe mal versucht mit dem astronomy.tools mir das anzugucken, finde aber nie die Teleskope die hier erwähnt worden sind, ich denke das liegt an mir und meinem fehlenden Verständniss die Bezeichnungen zuzuordnen.
...
also ich finde den FOV Simulator von astronomy.tools inzwischen nicht mehr gut (eigentlich schlecht ;) ).
Der zieht die Okularansicht immer auf die gleiche Grösse auf (bei einem Okular), egal ob man ein Gesichtsfeld des Okulars von 40 oder 100 Grad hat und das ist ein Riesenunterschied im echten Anblick im Okular! Dadurch kann man das dann auch gar nicht gut vergleichen.

Viel besser ist die Okularansicht im kostenlosen Stellarium zu nutzen. Die stellt die verschiedenen Gesichtsfelder der Okulare auch entsprechend dar.
In Stellarium kann man auch beliebige Objekte (Planeten, Galaxien, Nebel, Sternhaufen, Sternfelder ...) anschauen und nicht nur eine bestimmte Auswahl. In Stellarium kann man ganz einfach mit Ctrl-F nach einem Objekt suchen oder einfach Positionieren. Mit Stellarium sollte man sich als Anfänger sowieso befassen, da es ein unverzichtbares Werkzeug für die Astronomie ist.

Sowohl in Stellarium als auch im FOV Simulator von astronomy.tools kann man ganz einfach die Brennweite des Teleskops und des Okulars und das Gesichtsfeld des Okulars direkt angeben. Nur auf diese drei Werte kommt es an. Man muss keinen bestimmten Teleskop- oder Okular-Typ nach Hersteller wählen. Das ist mM eigentlich sogar unsinnig, da es für die Ansicht eh keine Rolle spielt von welchem Hersteller sie sind.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manuel,

nachdem schon so viele etwas gemeint haben, will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Das geschieht erst jetzt, weil ich am Samstag auf der ATT in Essen war, und gestern Abend erst mal ausführlich Sonne und Mond gucken musste.

Da sind wir auch gleich beim Thema. Gestern benutzte ich für Sonne und Mond einen Sky Watcher Refraktor 70/500, der mit vor ein paar Wochen hier im Forum zugelaufen ist. Mir Rohrschellen (Sanitär Handel) und Prismenschiene versehen steht der jetzt griffbereit auf einem vorhandenem Cullmann Kurbelstativ mit einer Castor II Montierung (Berlebach). Ausnahmslos handelt es sich um gebraucht gekauftes zu günstigem Preis.
Rohr samt Montierung kann ich locker am Stück vor die Türe tragen. Im zweiten Gang das Okularköfferchen und einen Hocker nach draußen bringen und fertig.
Sonne (natürlich mit Sonnen Prisma, ein Selbstbau Sonnenfilter mit Baader Folie täte es aber auch) und gestern Abend der Mond war wirklich Klasse. Mit 10mm Okular und 2fach Barlow ließ sich mit sehr annehmbarem Bild 100fache Vergrößerung herauslocken. Obwohl ich größere Fernrohre besitze und den Mond seit 60 Jahren Astronomie "kenne", brachte ich mit Genuss 2 Stunden zu. Dann war ich zufrieden hatte blitzschnell abgebaut.

Was will ich sagen:
Es muss nicht groß und teuer sein, wenn es etwas qualitativ vernünftiges ist.
Azimutal ist einfach und intuitiv. Man braucht keinen Strom, keine Batterien, keinen Schnickschnack.
Was gutes gebrauchtes ist besser als was schlechtes neues, egal was die Firmenreklame verspricht.

Unsereiner hat damals in den 1960ern ganz klein angefangen und ist heute noch dabei!

Zu den oben von dir genannten Teleskopen will ich noch ganz schnell war zum 100/500 und 120/600 auf der AZ 3 sagen. Ich habe beide Teleskope im Bestand. Am besten können die halt große Felder für offene Sternhaufen, Andromeda Nebel etc. . Natürlich kann man damit auch den Mond und Planeten schauen. Durch das große Öffnungsverhältnis f/5 ist die Vergrößerung aber begrenzt, dann kommt der restliche Farbfehler dann doch zum Vorschein. Den 120/600 blende ich für Mond und Planeten auf 80mm ab, wenn ich zu faul bin das Fernrohr zu wechseln. Dann geht so knapp 100fach durchaus.

Auf der AZ3 ruht der 100/500 sehr zuverlässig. Für den 120/600 ist diese Montierung schon grenzwertig, der ist halt doch länger und schwerer.

Geht das ganze ruhig an. Mit Geduld und Übung erreicht ihr mehr als mit viel Geld und die Freude hält länger.

Viele Grüße und CS (klaren Himmel) Gerhard
 
Hallo Peter,

im Grunde ist es ja erst mal egal, welches Okulargesichtsfeld gezeigt wird. Hier geht es erst mal darum zu zeigen, wie groß oder eher gesagt wie kleine die Planeten in der Regel bei den ausgewählten Teleskopen und Brennweiten gezeigt werden. In der Realität sind die Ansichten der Planetenoberflächen selbst dann auch noch schlechter.
Viele Anfänger sind geblendet von den Ansichten im Web oder hier Forum.

Leider hat der Thread-Ersteller nicht verstanden, wie man das Tool anwendet, d.h. dort muß man gar kein Teleskop eingeben sondern nur die Daten, die ich oben aufgeführt habe.

Grüße
Hartmut
 
Hi,

noch ne Anmerkung:
Auch ich halte bei dem 300€ Budget (mehr geht immer ;) ) einen Tischdobson für sehr gut. Ich würde allerdings, da die Öffnung, der Durchmesser des Spiegels die wichtigste Eigenschaft ist, mindestens einen Dobson/Newton mit 150mm Spiegel nehmen.

Ich halte das auch für überhaupt kein Problem den aufzustellen. Da braucht man mM kein teures Stativ. Der kann ja damit er nicht so niedrig steht einfach auf irgendetwas drauf gestellt werden, sie es ein (leerer, je nach Geschmack ;) ) Bierkasten, ein Stuhl, ein kleiner Tisch und so weiter.

Mit einem Dobson kann man später auch EAA oder Astrofotos machen indem man noch eine EQ-Plattform dazukauft.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Hartmut,
im Grunde ist es ja erst mal egal, welches Okulargesichtsfeld gezeigt wird. Hier geht es erst mal darum zu zeigen, wie groß oder eher gesagt wie kleine die Planeten in der Regel bei den ausgewählten Teleskopen und Brennweiten gezeigt werden. In der Realität sind die Ansichten der Planetenoberflächen selbst dann auch noch schlechter.
Viele Anfänger sind geblendet von den Ansichten im Web oder hier Forum.
Ja, klar. Aber warum soll man das "zweitbeste" Tool nehmen. ;)
Beides ist kostenlos. Gut, die astronomy.tools kann man mal einfach schnell aufrufen.

Leider hat der Thread-Ersteller nicht verstanden, wie man das Tool anwendet, d.h. dort muß man gar kein Teleskop eingeben sondern nur die Daten, die ich oben aufgeführt habe.
Ja, man sollte sich schon mit ein paar Grundlagen der Astronomie beschäftigen. ;)

Ich hatte das ja auch geschrieben und nur um es noch einmal klar zu sagen, dass nur die Brennweite des Teleskops und des Okulars und der Gesichtsfeld-Winkel des Okular wichtig sind, da nur diese die Ansicht/Vergrösserung bestimmen und nicht der Name des Herstellers.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

jep, aber bevor das "simple" Online-Tool nicht mal erfolgreich angetestet wurde, befürchte ich, dass Stellarium eine wesentliche größere Hürde darstellt um auf das vergleichbare und möglicherweise bessere Ergbenis in der Darstellung zu kommen.

Zurzeit, so denke ich, ist die Auswahl der im ersten Post genannten Teleskope in erster Linie Budget-getrieben und weniger basierend auf eine Vorstellung darauf, was man bei der Beobachtung erwarten kann. Und selbst dann, wenn man die Planeten mal in der erwartenden Größe im Okular, weicht sie immer noch stark ab von den idealisierten Bildern der Planeten, wie sie, sagen wir mal im "Schulbuch" zu sehen sind. Ich habe da schon Rezensionen bei Teleskopen unter Amazon gesehen, wo einem die Haare Berge stehen. "Schlechtes Teleskop, weil Darstellung total winzig und nichts zu erkennen...."._affeaugen:

Grüße
Hartmut
 
Hallo,

ich würde in diesem Fall erstmal gar nichts kaufen, sondern versuchen mit anderen Hobbyastronomen in Kontakt zu treten oder einen Verein in der Nähe zu suchen.
Dann kannst Du Dir alles erstmal in der Praxis anschauen und dann immer noch entscheiden.

Gruß
Ronald
Hallo Manuel,

ich kann Ronalds Tipp nur zustimmen. Schaue es Dir selber an. Die Astronomie ist ein wunderschönes Hobby aber für einen Anfänger ist es anhand von Bildchen im Internet sehr schwierig zwischen brauchbaren bzw. untauglichen Equipment zu unterscheiden Ich selber bin auch mit einem sogenannten Einsteigerteleskop eines großen Anbieters angefangen. Mittlerweile ist es so das ich mich noch nicht mal traue diesen Trümmer ins Ebay zu stellen weil ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann einem Anfänger so einen Mist zu verkaufen. Die ganze Zeit war ich dann am überlegen was ich damit anstelle. So ganz umsonst war die Anschaffung dann doch nicht. Den Tubus ramme ich in den Garten als Einsteckhülse für den Fahnenmast und die Wackeldackelmontierung setze ich ebenfalls in den Garten und pflanze Tomaten dran.
Wenn Du Dir mal ein Bild von meiner jetztigen Ausrüstung live machen möchtest, der Kreis Soest nicht zu weit für Dich ist kannst du Dich gerne mit mir in Verbindung setzen und Dir ein paar Sachen anschauen gerade weil auch die Zeit etwas drängt und Deine Frau bald Geburtstag hat.
Die ganzen Billig-Angebote sind nur eine Momentaufnahme und in der Regel nicht ausbaufähig. Natürlich sind 400 Euro für ein Geburtstagsgeschenk viel Geld aber was spricht dagegen wenn Dein Geburtstagsgeld auch in dieses Hobby fließt? Für etwas mehr bekommst du schon eine gute Montierung, ein gutes Teleskop und beides ist auch für die zukünftigen Geburtstage ausbaufähig ;).

Gruß

Michael
 
Hallo zusammen und danke für die vielen Antworten.
Die Auswahl der Teleskope habe ich danach getroffen was hier in mehrer Threads mal empfohlen wurde und wo ich mir dachte das passt zu dem was wir uns vorstellen.
Ich werde anstronomy.tools nochmal ausprobieren und gebe nur die Werte ein die die ausschlaggebenden sind.
Das Geschenk ist ja auch nicht ganz eigennützig , wir wollten das Hobby eh gemeinsam angehen^^
 
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