Immer teurer und teurer...

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TeleVue Okulare sind schon wieder raufgegangen. Wer bitteschön bezahlt das noch? Der Gebrauchtsmarkt ist auch wie ausgestorben, ich frage mich besorgt wie lange es diese Firma wohl noch gibt?
 
Im Gegensatz dazu hat Pentax die Preise für die XW von 10 bis 3.5mm gesenkt, gibt also noch Hoffnung und zeigt das es auch anders geht, Grüße Olaf
 
Moin,

so lange die Gier über die Vernunft siegt klappt die Strategie. Hochwertigkeit im Marketing-Sinne setzt auf den "haben wollen" Effekt, die wenigsten nutzen das Potenzial der Dinge die sie kaufen wirklich aus, und das relativiert die Preiswahrnehmung. Die meisten Produkte haben vergleichsweise gute Substitute auf dem Markt, die preiswerter sind weil nicht die gehypten Brands darauf stehen, oftmals nach den gleichen technischen Parametern hergestellt, nur in anderen Gehäusen oder unter anderen Marken. Das ist allgemein bekannt und dient selbst den "Nobel"-Brands dazu, die Produktionsstückzahlen auf erträgliche Größen zu bekommen. Die wenigsten potenziellen Kunden (ich eingeschlossen) machen sich die Mühe, Markttransparenz herzustellen.

Man denke (wer das durch hat) an die Studentenzeit, wer erinnert sich noch an das Taschenbuch "Aldidente" - die Bibel wenn man für kleines Geld gut essen wollte weil man auf einmal wußte was in den Handelsmarken wirklich drin ist. Das billige 1kg- Glas mit der leckeren Erdbeer-Marmelade war eben doch von Schwartau. Das gibt's für unser Genre nicht - und im Interesse der Hersteller dürfte das auch gut so sein.

CS
Jörg
 
Die Geldmengenausweitung aber, kann nur bedingt vermieden werden, da sie durch das Vorhandensein von Zins und Zinseszins automatisch passiert. Die Geldmenge muss also wachsen, das Geld somit immer weniger wert sein und zwar überall wo es auf Geld Zinsen und Zinseszinsen gibt.
Höhere Zinsen erhöhen nicht die Geldmenge. Im Gegenteil: NIEDRIGE Zinsen erhöhen die Geldmenge. Grund: Es wird weniger gespart und mehr konsumiert. Daher steigen auch Produktion und Investitionen.

Nebenbei: Zinsen fallen nicht vom Himmel, sondern entstehen duch den Markt. Zinsen sind der Preis für das Kapital. Zinsen sind also nicht nur Einnahmen, sondern auch Ausgaben. Einer bekommt Zinsen (Geldverleiher), der andere muss diese bezahlen (Geldleiher). Und das genau in der gleichen Höhe. Es findet also keine Vermehrung des Geldes statt, sondern eine Umverteilung.

FG
Christian
 
das machen Sie wenn die Nachfrage stimmt
Höhere Zinsen erhöhen nicht die Geldmenge. Im Gegenteil: NIEDRIGE Zinsen erhöhen die Geldmenge. Grund: Es wird weniger gespart und mehr konsumiert. Daher steigen auch Produktion und Investitionen.

Nebenbei: Zinsen fallen nicht vom Himmel, sondern entstehen duch den Markt. Zinsen sind der Preis für das Kapital. Zinsen sind also nicht nur Einnahmen, sondern auch Ausgaben. Einer bekommt Zinsen (Geldverleiher), der andere muss diese bezahlen (Geldleiher). Und das genau in der gleichen Höhe. Es findet also keine Vermehrung des Geldes statt, sondern eine Umverteilung.

FG
Christian

und vor allem werden bei niedrigen Zinsen neue Kredite vergeben, also Geld aus dem Nichts erzeugt...
 
Manchmal gibt's aber bei Okularen aber auch richtig guten Preisnachlass: :)
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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin,

immer wenns paßt ruft man nach dem Staat, immer wenn's nicht paßt wünscht man ihn zu Hölle. Dass man in einem Markt über das Kaufverhalten erheblichen Einfluß hat geht dabei unter. Wenn bestimmte Artikel wie derzeit knapp sind und man die Preisschraube nicht weiter beschleunigen will, stellt man das Kaufansinnen eben zurück, bis der Preis da ist, wo man ihn zu zahlen bereit ist.

Das Politisieren ist nicht mehr als sinnfreies Dampf ablassen, die Weltlage ist, wie sie ist. Das ist auch Folge des jahrezehntelangen "Geiz ist Geil"-Denkens, dass wesentlich zum Outsourcing im Konsumgüter-Bereich beigetragen hat, um dem Preisdruck auszuweichen. Da ist die Verlagerung der Produktion in immer "unterentwickeltere" = billigere Billiglohnländer eine der üblichen Konsequenzen.

Dass das wie nun offenbar werdend, in die Hose gehen kann, war schon immer bekannt und ist in geringerem Umfang ja auch schon vorgekommen. Nun kommen alle ungünstigen Effekte zusammen und die Sache gerät insgesamt ins Rutschen. Da braucht keiner jammern, das ist die Folge einer uferlosen Konsumgesellschaft - das wird sich nicht ewig halten lassen, vielleicht kommt jetzt das "Dicke Ende". Im Übrigen, auf Kosten der Entwicklungs- und Schwellenländer, denn die schöpfen aus der zu ihnen verlagerten Produktion definitiv NICHT den Profit, das tun fein die Firmen bei uns, die den Handel betreiben.

CS
Jörg
 
Genau das denke ich.
ich hoffe es zumindest, die jahrelange Warterei darauf ist quälend.
Nicht alles lässt sich beliebig in die Länge Merkeln und Aus-Scholzen.
ich wünsche uns ein böses Erwachen, weil wenigstens ERWACHT dann mal jemand.

Gas abdrehen und westliche Raffinerien lahmlegen (oops... bei der OMV gab es einen "Unfall"... steht jetzt wochenlang - oje). Die Wirtschaft runter, die Zinsen rauf, Rezession in USA und EU, China drohen und neue Kriege beginnen.

Wie sagt mancher hier immer so nett, wenn zwei streiten: Popcorn holen und Kekse.
Immer, wenn die Welt untergeht, bekommt ihr ja gratis ein spannendes Kino. :coffee:

lg
Niki
 
Genau das denke ich.
ich hoffe es zumindest, die jahrelange Warterei darauf ist quälend.
Nicht alles lässt sich beliebig in die Länge Merkeln und Aus-Scholzen.
ich wünsche uns ein böses Erwachen, weil wenigstens ERWACHT dann mal jemand.

Gas abdrehen und westliche Raffinerien lahmlegen (oops... bei der OMV gab es einen "Unfall"... steht jetzt wochenlang - oje). Die Wirtschaft runter, die Zinsen rauf, Rezession in USA und EU, China drohen und neue Kriege beginnen.

Wie sagt mancher hier immer so nett, wenn zwei streiten: Popcorn holen und Kekse.
Immer, wenn die Welt untergeht, bekommt ihr ja gratis ein spannendes Kino. :coffee:

lg
Niki
Ich nicht. Ein Erwachen in machen Belangen wäre wünschenswert, aber nicht um jeden Preis. Und schon gar nicht um den von Menschenleben, die die Situation weder gewollt noch aktiv herbeigeführt haben. Und sollte tatsächlich eintreffen, was du hier skizzierst, dann wird niemand mehr darüber nachdenken, wie es dazu kommen konnte (allenfalls die Geschichtsschreiber), denn dann geht es um das nackte Überleben. Und ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, mit welcher Misanthropie hier das Ende der Welt herbei gewünscht wird. Ich persönlich sehe die Probleme sehr wohl, aber ich mag auch mein Leben und würde gerne noch etwas länger auf dem Planeten verweilen. Außer vielleicht an diesem Wochenende, wenn's draußen heißer als in er Hölle wird.
 
Hallo Ulrike,

wer hat den Wunsch nicht, nur es wird anders kommen.

Alle sehen dasselbe, aber, wie mein kürzlich mit 99 verstorbener Vater immer gesagt hat, wenn niemand dem Unheil Einhalt gebietet wird es sich ausbreiten. Er hat immer an die "Appeasement"-Politik erinnert, die den 2. WK erst möglich gemacht hat. Schau Dir gerade die deutsche Außenpolitik an, dieses Geeiere. Wir haben wieder Krieg in Europa und wir tun so, als müßten wir bloß nicht hingehen.

Das geht nicht auf. Wenn die Ukraine fällt, sind die baltischen Staaten, Moldawien, Georgien, Polen, Rumänien, Bulgarien etc. die nächsten. Das ist nach dem was selbst Moskau ganz offen sagt, dort Doktrin. Und dort spielt man auf dem ganzen Klavier, um uns, unsere Handelsstrategien, unsere Ressourcen etc. anzugreifen. Und nachdem es militärisch und politisch nicht weitergeht dreht man NordStream 1 zu. Das ist offensichtlich, das hat nix mit Wartung zu tun, das passt nur ins politische Kalkül weil "Ihr seid mit euren bösen Sanktionen ja selbst schuld!". Ich erinnere an das was Minister Habeck sagte - es wird weh tun! Und dazu brauchen die Russen keinen Schuß!

CS
Jörg
 
Im Übrigen, auf Kosten der Entwicklungs- und Schwellenländer, denn die schöpfen aus der zu ihnen verlagerten Produktion definitiv NICHT den Profit, das tun fein die Firmen bei uns, die den Handel betreiben.
Hallo,

also das heißt dann, dass die Firmen wie Skywatcher/GSO etc. kein Geld mit ihrer Produktion verdienen. Und das schon seit Jahrzehnten. Warum machen die das? Wollen die Entwicklungsänder die Industrieländer finanziell unterstützen?

FG
Christian
 
Christian,

klar verdienen die Geld, sonst gäbe es sie nicht. Die Margen schöpfen aber die, die die Ware exportieren und die sie handeln, nie die, die sie fertigen. Das ist generell so, aber in Billiglohnländern ganz besonders. Ich schätze das Verhältnis Fertiger/Cn-Staat/Export/Int. Handel/Nat. Handel zu 10/10/10/20/50... Steuern und Abgaben außen vor.

CS
Jörg
 
Die Margen schöpfen aber die, die die Ware exportieren und die sie handeln, nie die, die sie fertigen.
Das widerspricht allen Gesetzen der Marktwirtschaft. Die, die fertigen, haben natürlich auch eine Marge, die sie ebenfalls bestimmen können.

Du schreibst: "klar verdienen die Geld". Vorher schreibst Du aber, dass die nichts verdienen und direkt nach dem Satz schreibst Du wieder, dass sie nichts verdienen, da sie keine Marge haben. Was denn nun??

FG
Christian
 
Hallo Ulrike,

wer hat den Wunsch nicht, nur es wird anders kommen.

Alle sehen dasselbe, aber, wie mein kürzlich mit 99 verstorbener Vater immer gesagt hat, wenn niemand dem Unheil Einhalt gebietet wird es sich ausbreiten. Er hat immer an die "Appeasement"-Politik erinnert, die den 2. WK erst möglich gemacht hat. Schau Dir gerade die deutsche Außenpolitik an, dieses Geeiere. Wir haben wieder Krieg in Europa und wir tun so, als müßten wir bloß nicht hingehen.

Das geht nicht auf. Wenn die Ukraine fällt, sind die baltischen Staaten, Moldawien, Georgien, Polen, Rumänien, Bulgarien etc. die nächsten. Das ist nach dem was selbst Moskau ganz offen sagt, dort Doktrin. Und dort spielt man auf dem ganzen Klavier, um uns, unsere Handelsstrategien, unsere Ressourcen etc. anzugreifen. Und nachdem es militärisch und politisch nicht weitergeht dreht man NordStream 1 zu. Das ist offensichtlich, das hat nix mit Wartung zu tun, das passt nur ins politische Kalkül weil "Ihr seid mit euren bösen Sanktionen ja selbst schuld!". Ich erinnere an das was Minister Habeck sagte - es wird weh tun! Und dazu brauchen die Russen keinen Schuß!

CS
Jörg
Hi Jörg,

selbstredend. Aber mir ging es weniger um eine Analyse der weltpolitischen Lage, als darum, dass es nun wirklich keine Not tut, sich bei dem ganzen Sch*** auch noch das Ende der Welt herbeizuwünschen. Wenn jemand krank ist, wird im allgemeinen auch nicht dazu geraten, sich zur Sicherheit schon mal das Grab zu schaufeln, sondern zumindest zu versuchen, positiv zu denken und den Kampf gegen die Krankheit aufzunehmen.

Das war meine gute Tat für heute: Etwas Optimismus verbreiten. Ansonsten möchte ich mich lieber hieraus halten - das Thema ist ja eigentlich auch ein anderes.

VG,
Ulrike
 
Zuletzt bearbeitet:
dass es nun wirklich keine Not tut, sich bei dem ganzen Sch*** auch noch das Ende der Welt herbeizuwünschen.
Nun, vermutlich tut das auch keiner. Gemeint ist eher 'was anderes: Wenn's Ärger und Probleme gibt, diese realistisch und ehrlich zu sehen und auch so zu handeln, dass sie möglichst schnell wieder beseitigt werden. Oder es zumindest versuchen. Meistens passiert aber genau das Gegenteil, durch inkonsequentes, zögerliches, ideologisch verblendetes und mehr oder weniger angstbesetztes Rumgeiere werden tragische Situationen am Ende nur mehr in die Länge gezogen, und zudem auch nicht wirklich gelöst. Da liegt dann der Wunsch nach einer schnelleren Entscheidung nahe, die ermöglicht dann im Idealfall auch einen Neuanfang.

Ansonsten ist evtl. noch anzumerken, dass ganz Internet-untypisch hier auf dieser Plattform der Anteil an "Old Farts" deutlich höher ist. Ich wette, dass wir hier sogar den Alterdurchschnitt der User auf Golf.de locker toppen :LOL: . Und dass, wenn man sich " den ganze Sch*** " schon viel Jahre länger antun musste als die jungen Hüpfer (und HüpferInnen), sich der Blick darauf und die Meinung darüber wandelt, liegt auch auf der Hand. Wart's ab, du bekommst auch noch Gelegenheit dazu :cool:
-cb
 
Nichts für ungut; ich wollte niemanden zu nahe treten :) Und so alt könnt ihr doch noch gar nicht sein :cool:
 
Hm ... :whistle: also, so'n paar Erdzeitalter kriegen wir schon zusammen ... :beobachten:
 
immer wenns paßt ruft man nach dem Staat, immer wenn's nicht paßt wünscht man ihn zu Hölle. Dass man in einem Markt über das Kaufverhalten erheblichen Einfluß hat geht dabei unter. Wenn bestimmte Artikel wie derzeit knapp sind und man die Preisschraube nicht weiter beschleunigen will, stellt man das Kaufansinnen eben zurück, bis der Preis da ist, wo man ihn zu zahlen bereit ist.

Das Politisieren ist nicht mehr als sinnfreies Dampf ablassen, die Weltlage ist, wie sie ist. Das ist auch Folge des jahrezehntelangen "Geiz ist Geil"-Denkens, dass wesentlich zum Outsourcing im Konsumgüter-Bereich beigetragen hat, um dem Preisdruck auszuweichen. Da ist die Verlagerung der Produktion in immer "unterentwickeltere" = billigere Billiglohnländer eine der üblichen Konsequenzen.

Dass das wie nun offenbar werdend, in die Hose gehen kann, war schon immer bekannt und ist in geringerem Umfang ja auch schon vorgekommen. Nun kommen alle ungünstigen Effekte zusammen und die Sache gerät insgesamt ins Rutschen. Da braucht keiner jammern, das ist die Folge einer uferlosen Konsumgesellschaft - das wird sich nicht ewig halten lassen, vielleicht kommt jetzt das "Dicke Ende". Im Übrigen, auf Kosten der Entwicklungs- und Schwellenländer, denn die schöpfen aus der zu ihnen verlagerten Produktion definitiv NICHT den Profit, das tun fein die Firmen bei uns, die den Handel betreiben.
Das ist alles nicht ganz falsch, hat aber so gar nichts mit Inflation zu tun. Da wird einiges durcheinander gebracht.
[von Moderation entfernt]

das ist die Folge einer uferlosen Konsumgesellschaft
Nein, Inflation ist primär nicht die Folge einer uferlosen Konsumgesellschaft. Sorry aber Quatsch.

Artikel wie derzeit knapp sind und man die Preisschraube nicht weiter beschleunigen will, stellt man das Kaufansinnen eben zurück, bis der Preis da ist, wo man ihn zu zahlen bereit ist
Nee, sorry _jungeschlagen:
Gerade WEIL man (zurecht) die Befürchtung hat, dass der Preis NICHT wieder herunter geht, kauft man lieber heute als Morgen. Das ist nur logisch. Du kannst ja gerne warten bis der Preis wieder "herunter" geht. Das wird am Sankt Nimmerleins Tag sein. Viel Spass..
Es gibt kein Land auf dieser Weld wo die Währung nicht kontinuierlich an Wert verliert!

CS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das geht nicht auf. Wenn die Ukraine fällt, sind die baltischen Staaten, Moldawien, Georgien, Polen, Rumänien, Bulgarien etc. die nächsten.
Na das wollen wir doch nicht hoffen. Polen, Bulgarien und Rumänien sind NATO Mitgliedsstaaten. Und das ist eine andere Liga, denn sobald ein NATO Mitglied angegriffen wird haben wir den dritten Weltkrieg..
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade WEIL man (zurecht) die Befürchtung hat, dass der Preis NICHT wieder herunter geht, kauft man lieber heute als Morgen.
Was du beschreibst ist aber nur der Fall, wenn du noch der Konsumentenrente beim Schrumpfen zusiehst.
Man kauft in einem normalen Markt nur dann, wenn der Nutzen des Gutes für den Käufer mindestens so hoch ist, dass es ihm den Kaufkraftverlust durch Entrichtung des Kaufpreises wert ist. Wenn der Preis höher ist, als was ich zu zahlen bereit bin und auch kein Zwang zum Kauf besteht, dann kaufe ich nicht, sondern warte auf ein günstigeres Angebot, nehme ein Produkt, das zwar nicht alle gewünschten Eigenschaften hat, aber das Bedürfnis hinreichend erfüllt oder übe Verzicht.

Für mich bedeuten steigende Preise im Astro-Bereich, dass ich jetzt einfach mal das benutze, was ich habe. Ich kaufe nicht mehr. Es ist mir zu teuer und ich erwarte außerdem, dass ich mehr für die notwendigen Dinge des Lebens werde ausgeben müssen.
Das ist nicht unbedingt schön, aber ich sehe ein, dass wir in den letzten 40 Jahren (im Schnitt) durchgängig ziemlich gut dagestanden haben. Frieden und Wachstum wie nie zuvor (wenn auch nicht ganz so gleichverteilt, wie man sich das gewünscht hätte). Jetzt geht es eben mal wieder ein bisschen gen Süden. Ich sage: Zusammenhalten und zupacken. Ist jetzt eben die Zeit dafür.

Gruß
Sebastian
 
eben, in einem normalen Markt. Der ist aber aus diversen Gründen längst nicht mehr "normal"..

Für mich bedeuten steigende Preise im Astro-Bereich, dass ich jetzt einfach mal das benutze, was ich habe. Ich kaufe nicht mehr.
Luxusgüter. Wozu auch Astro Artikel zählen, oder z.B. teure Autos, High End Stereoanlage, teure Schuhe, etc.
Diese verlieren in einer Zeit - in der essenzielle Gebrauchsgüter und Lebensmittel stetig an Wert gewinnen - an Interesse und Wert.
Alles ist gut, wenn man Jahr für Jahr 10-20% Gewinn mit Aktien macht. Und der Vermögensanteil in Aktienfonds wird immer höher. Und dann macht man plötzlich 60% Verlust. Das Gesamtvermögen nur noch halb so hoch. Ups. Bereits jetzt haben viele Aktien um 25% - 40% korrigiert, und der Börsencrash hat noch gar nicht statt gefunden. Dann aber wird man froh sein, wenn man seinen luxus SUV, die Weinsammlung, die Vollformat mono Astrokammera, oder den 12t € Refraktor überhaupt noch loß werden kann.

Geht vorbei? Ja vielleicht. Die Umstellung von DM auf € ging auch vorbei. Nur war dann alles ein paar Jahre später doppelt so teuer. Oder anders ausgedrückt, die Privatvermögen wurden um die Hälfte reduziert. Diese Art "Enteignung" passiert alle Jahre wieder. 2000 das Platzen der dot com Blase. Ein ganzer Aktienindex (Neuer Markt) wurde liquidiert und mit ihm auch das Vermögen von Privatanlegern. 2008 Lehman Brothers Pleite, Immobilienblase USA usw. Sie investieren nicht in Aktien? Auch nicht die Lösung, dann nämlich wird das sauer verdiente Vermögen nämlich durch die Inflation wie von Zauberhand immer mehr verkleinert. Ich würde ja sagen, jetzt bahnt sich wieder etwas großes an, aber es ist bereits da..

aber ich sehe ein, dass wir in den letzten 40 Jahren (im Schnitt) durchgängig ziemlich gut dagestanden haben. Frieden und Wachstum wie nie zuvor
Wer ist wir? Die Jungen Leute die heute mit 20 in den Arbeitsmarkt gehen und sich vielleicht auch gerne ein schönes Sümmchen ansparen würden und gerne öfters mal in den Urlaub fahren würden, können ja nicht gemeint sein. Sehr viele Rentner mit ihrer kleinen Rente auch nicht. Geringverdiener und/oder Arbeitslose erst recht nicht. Wer also das Glück hat heute um die 50 oder 60 zu sein, dann Gratulation, aber eine gesunde Wirtschaft und ein funktionierendes System sollte für jeden da sein. Und zwar immer und nicht nur ein paar Jahre lang.

LG, Daniel
 
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Ich arbeite in der Autoindustrie und weiss genau wie es um den Absatz bei Porsche bestellt ist, es wurden nämlich noch nie so viele Neuwagen wie in der jetztigen Zeit geordert, also von mangelndem Interesse an diese Art von Luxusgütern kann überhaupt nicht die Rede sein...Gruß Olaf
 
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