Immer teurer und teurer...

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Warum sollte dieser Gegensatz selbsterklärend sein?

Es ging doch nicht ums Sonnen, sondern darum, dass bei vielen Menschen die Angst das Leben bestimmt. Und wer in D Angst vor höheren Temperaturen hat, sollte das auch im Ausland haben. Und außerdem müsste er die schrecklichen Folgen bei seinem Urlaub erleben. Tatsächlich aber sind die Menschen in warmen Ländern glücklich und zufrieden. Weil sie es lieber sonnig und warm statt nass und kalt haben wollen. Kein Gegensatz?
Nein, denn ich bin nicht der Meinung, dass jemand "Angst" vor der Sonne hat. Und schon gar keine panische. Das ist dasselbe Gerede wie von der Corona-Panik. Besorgnis? Ja, durchaus. Vor allem auch im Hinblick auf die Trockenheit.

Aber wo bzw bei wem genau herrscht denn "panische Angst" vor hohen Temperaturen und deren "schrecklichen Folgen", die man auch im Urlaub spüren sollte? Das erschließt sich mir nicht ganz. Wenn ich hier und da die Kommentarspalten lese, dann gibt es Leute, die freuen sich über die Hitze und andere, denen die Hitze eher zu schaffen macht und die sich dann lieber in der Wohnung aufhalten. Und von der zweiten Fraktion gibt es sicher auch welche, die gerne südlichen Gefilden Urlaub machen. Aber das ist alles kein Widerspruch.

Vor Angst oder Panik könnte man allenfalls hinsichtlich des Klimawandels reden. Aber selbst davon verspüre ich recht wenig. Auch da würde ich allenfalls von Besorgnis reden. Und auch das hat gar nichts damit zu tun, ob man gerne im Süden Urlaub macht. Man könnte sich aber darüber Gedanken machen, ob die Menschen im Süden noch so happy sind, sollte es dort in absehbarer Zeit dauerhaft noch heißer werden. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Über den Klimawandel gibt's ja hier schon einige Threads.
 
Nein, denn ich bin nicht der Meinung, dass jemand "Angst" vor der Sonne hat. Und schon gar keine panische.
Ich habe panische Angst vor der Sonne und der Hitze. :cool: :)

Man könnte sich aber darüber Gedanken machen, ob die Menschen im Süden noch so happy sind, sollte es dort in absehbarer Zeit dauerhaft noch heißer werden.
Das haben die Forscher längst, aber auch ohne Forscher zu sein, ist ein Klima-Exodus seit langem abzusehen. Bei 45+ Grad werden viele Menschen in kühlere Länder ziehen. :coffee:

lg
Niki
 
Also,

ich teile mit meinen Katzen eigentlich eine ausgeprägte Thermophilie, aber es gibt Grenzen, und bei 40° schalte ich auf Dauersiesta ... Und wenn ich mich dann umschaue sind die Vierbeiner gleicher Meinung, sofern das die Nahrungsanlieferung nicht stört, Lieferkette mal anders, und der Futterautomat regelmäßig Snacks serviert...

CS
Jörg
 
Ich habe panische Angst vor der Sonne und der Hitze. :cool: :)


Das haben die Forscher längst, aber auch ohne Forscher zu sein, ist ein Klima-Exodus seit langem abzusehen. Bei 45+ Grad werden viele Menschen in kühlere Länder ziehen. :coffee:

lg
Niki
Von 1850 bis 2020 , also in den letzten ca 170 Jahren, ist die durchscnittliche Temperatur auf der Welt um etwa 1.2 Grad angestiegen ( Quelle, statistisches Bundesamt ) .
Sogar pessimistische Quellen gehen von einem maximalen Anstieg von bis zu 3 Grad bis 2100 aus. Selbst in Hotspots wie Thailand, Indonesien, Indien , wo Durchschnittlich Temperaturen von 30 bis 35 Grad erreicht werden, wird es also noch ewig dauern , also mehre hundert Jahre , bis irgendwann mal Durchschnitte von über 40Grad oder wie oben geschrieben, sogar über 45 Grad erreicht werden....wenn das überhaupt jemals passiert. Von uns hier wird das niemand mehr erleben.
Von daher, kein Grund zur Sorge , nur weil es mal einen richtigen Sommer gibt :D
 
Das haben die Forscher längst, aber auch ohne Forscher zu sein, ist ein Klima-Exodus seit langem abzusehen. Bei 45+ Grad werden viele Menschen in kühlere Länder ziehen. :coffee:
Soweit ist es noch nicht. Bisher bevorzugen die Menschen die wärmeren Länder. Vor allem die, die aus Ländern kommen, in denen die Klimaerwärmung zum Hauptproblem der Menschheit ernannt wurde. Politische Krisen mit Atombombengefahr verblassen dagegen.

Ist schon witzig dieser Gegensatz. Diie realen zeitnahen Gefahren werden ignoriert oder bagatellisiert und die unsicheren weit in der Zukunft liegenden Gefahren werden dramatisiert ("last generation"). Wie hatte einer der Gründer der Klimawandelbewegung in den 80er Jahren bereits gesagt: "Wir müssen die Gesellschaft in Panik versetzen. Die Wahrheit muss diesem Ziel untergeordnet werden." Respekt: Die haben viel erreicht.
 
Naja - weit in der Zukunft? Extremwetterlagen nehmen weltweit spürbar zu. Hat ja auch Deutschland schon getroffen.

Und der Klimawandel ist selbstverstärkend und wird immer schneller. Abschmelzende Polkappen und Gletscher, häufigere Dürren mit Flachen-/Waldbränden und tausende Permafrostboden setzen zusätzlich CO2 frei.

Das heute freigesetzte CO2 wirkt sich auch nicht nächste Woche aus sondern erst nach längerer Zeit.

Und klar: Die wirklich großen Effekte liegen in der Zukunft. Kann uns aktuell Lebenden also egal sein. Ich jedenfalls werde davon kaum noch viel erleben. Aber dürfen wir deshalb zukünftigen Generationen durch heutige Handlungen den Lebensraum zerstören?

Wenn wir das nicht wollen ist etwas Panik durchaus angebracht. Ganz aufhalten werden wir den Klimawandel eh nicht mehr können. Aber jede unterlassene Anstrengung macht es schlimmer.

Ciao, Udo
 
Von 1850 bis 2020 , also in den letzten ca 170 Jahren, ist die durchscnittliche Temperatur auf der Welt um etwa 1.2 Grad angestiegen ( Quelle, statistisches Bundesamt ) .
Sogar pessimistische Quellen gehen von einem maximalen Anstieg von bis zu 3 Grad bis 2100 aus. Selbst in Hotspots wie Thailand, Indonesien, Indien , wo Durchschnittlich Temperaturen von 30 bis 35 Grad erreicht werden, wird es also noch ewig dauern , also mehre hundert Jahre , bis irgendwann mal Durchschnitte von über 40Grad oder wie oben geschrieben, sogar über 45 Grad erreicht werden....wenn das überhaupt jemals passiert. Von uns hier wird das niemand mehr erleben.
Von daher, kein Grund zur Sorge , nur weil es mal einen richtigen Sommer gibt :D
Es gibt Leute, die sich auch Gedanken um die nachfolgenden Generationen machen.
Soweit ist es noch nicht. Bisher bevorzugen die Menschen die wärmeren Länder. Vor allem die, die aus Ländern kommen, in denen die Klimaerwärmung zum Hauptproblem der Menschheit ernannt wurde. Politische Krisen mit Atombombengefahr verblassen dagegen.

Ist schon witzig dieser Gegensatz. Diie realen zeitnahen Gefahren werden ignoriert oder bagatellisiert und die unsicheren weit in der Zukunft liegenden Gefahren werden dramatisiert ("last generation"). Wie hatte einer der Gründer der Klimawandelbewegung in den 80er Jahren bereits gesagt: "Wir müssen die Gesellschaft in Panik versetzen. Die Wahrheit muss diesem Ziel untergeordnet werden." Respekt: Die haben viel erreicht.
Ich sehe das genau anders. Natürlich hast du die FFF-Bewegung und Last Generation, aber die Gefahr des Klimawandels (sollte es so kommen) ist noch lange nicht in den Köpfen angekommen. Es ist wie Achim schrieb: Das wird sich noch ein paar Jahre hinziehen und daher ist die Gefahr nicht gegenwärtig oder real genug, um zum Umdenken zu bewegen. Die allermeisten Menschen leben genauso unbesorgt weiter, wie sie das bisher getan haben. Und ich nehme mich da nicht aus. Und falls doch irgendeine Art von Bewusstsein für die Gefahren besteht, dann sagt man sich entweder a) Ich allein kann eh nichts ausrichten oder b) Die anderen sind viel schlimmere Umweltsünder.

Mir persönlich macht der Russland/Ukraine Konflikt gerade tatsächlich mehr Sorgen oder auch die Zukunft der Beziehungen von China und Taiwan. Und da bin ich sicher nicht die einzige?

Die Leute ziehen jetzt in wärmere Länder, weil dort noch nicht dauerhaft 45+ Grad sind. Sollten die Vorhersagen der Wissenschaftler eintreffen, wird sich das ändern und eine Migrationsbewegung in die andere Richtung stattfinden.

Hast du eine Quelle für dein Zitat? Ich hab nichts gefunden auf die Schnelle.
 
Wenn wir das nicht wollen ist etwas Panik durchaus angebracht. Ganz aufhalten werden wir den Klimawandel eh nicht mehr können. Aber jede unterlassene Anstrengung macht es schlimmer.
Panik ist kein guter Ratgeber. Die Industrieländer haben in den letzten Jahren ihren CO2-Ausstoß bereits erheblich verringert. Das Klima scheint davon unbeindruckt... es wird immer wärmer.
 
Ja, interessant, Bedrohungen die in hundert oder mehr Jahren vielleicht eintreten, lassen die Menschen in Panik verfallen. Reale Bedrohungen , wie die Inflation von 8 %, ein Zusammenbruch der Wirtschaft und die Folgen, Hunger, Arbeitslosigkeit , keine Heizung im Winter, scheinen die meisten Menschen relativ gelassen entgegen zu sehen. Frei nach dem Motto der Staat wird sich schon kümmern. Wenn der Staat irgendwann Bankrott ist, Firmen und wohlhabende Bürger abwandern , und das System zusammen bricht , werden die Menschen merken, das Geld nicht auf Bäumen wächst, und das Umverteilung keinen Wohlstand für alle schafft, sondern Armut für alle.
 
Panik ist kein guter Ratgeber. Die Industrieländer haben in den letzten Jahren ihren CO2-Ausstoß bereits erheblich verringert. Das Klima scheint davon unbeindruckt... es wird immer wärmer.
Aber weltweit steigen die Emissionen kontinuierlich. Und das ist letztlich entscheidend.

Hinsichtlich der Panik gebe ich dir aber recht: Das ist kein guter Ratgeber. Nur wie gesagt, bin ich nicht der Meinung, das Panik herrscht. Ich würde mich noch soweit breitschlagen lassen und bis zu einem gewissen Punkt zustimmen, dass die Medien durch die Dauerberichterstattung versuchen, "Panik" zu schüren (etwas wohlwollender ausgedrückt: Awareness schaffen). Aber bis auf FFF und Last Generation ist da niemand wirklich beeindruckt von. Jedenfalls nicht soviel, als dass man in Panik verfallen würde.
Ja, interessant, Bedrohungen die in hundert oder mehr Jahren vielleicht eintreten, lassen die Menschen in Panik verfallen. Reale Bedrohungen , wie die Inflation von 8 %, ein Zusammenbruch der Wirtschaft und die Folgen, Hunger, Arbeitslosigkeit , keine Heizung im Winter, scheinen die meisten Menschen relativ gelassen entgegen zu sehen. Frei nach dem Motto der Staat wird sich schon kümmern. Wenn der Staat irgendwann Bankrott ist, Firmen und wohlhabende Bürger abwandern , und das System zusammen bricht , werden die Menschen merken, das Geld nicht auf Bäumen wächst, und das Umverteilung keinen Wohlstand für alle schafft, sondern Armut für alle.
Woher nimmst du die Ansicht, dass die Menschen dem "gelassen" entgegen sehen?
 
Hast du eine Quelle für dein Zitat? Ich hab nichts gefunden auf die Schnelle.
Ich hatte das vor ca. 5 Jahren gelesen. Es gab sogar einen Wiki-Beitrag nur darüber. Ich konnte jetzt aber nichts mehr finden. Leider werden viele Dinge auf Wiki gelöscht, wenn sie als störend empfunden werden.

Früher wurde auch immer gesagt, dass alles was wir heute gutes tun (bzgl. Klima), erst in 400 Jahren eine Wirkung entfaltet. Das Problem dieser Sichtweise ist aber, dass die Menschen dann sagen: Das betrifft mich und meine direkten Nachfahren nicht. Daher hört man darüber nichts mehr.

Ebenso ging es mit dem Aufwand, der notwenig ist, um das Klima zu erhalten. Zuerst wurden ganz hohe Zahlen genannt. Bis den Aktivisten klar wurde, dass das abschreckend wirkt. Die Zahlen wurden dann immer kleiner.

Ebenso war es mit der Zeit, die uns bleibt, um das Klima zu "retten". Anfangs wie oben geschrieben, und dann immer kürzer. Vor der BTW wurde sogar gesagt, dass dies die letzte Regierung sei, die das Klima noch retten kann. Nur wenn Baerbock Kanzlerin wird, kann die Welt noch gerettet werden. Das wurde ernsthaft behauptet. Die deutsche Wahl entscheidet also über die Zukunft der Welt!

In ein paar Jahren, wenn alle Fristen abgelaufen sind, wird man wissen, was davon stimmt. Beim Club of Rome waren alle Prognosen mit Zeitangaben falsch.
 
Nur wie gesagt, bin ich nicht der Meinung, das Panik herrscht.
Angeblich gibt es bereits eine neue Krankheit, die "Klimaangst".

Mir persönlich macht der Russland/Ukraine Konflikt gerade tatsächlich mehr Sorgen oder auch die Zukunft der Beziehungen von China und Taiwan. Und da bin ich sicher nicht die einzige?
Nein. Geht mir ebenso.

Aber weltweit steigen die Emissionen kontinuierlich. Und das ist letztlich entscheidend.
Wel die Entwicklungsländer immer mehr die Produktion für die Industrieländer übernehmen. Das bedeutet: regulierte weniger klimaschädliche Produktion verschwindet zugunsten eine weitgehend unregulierten Produktion in Entwicklungsländern.
 
Ich hatte das vor ca. 5 Jahren gelesen. Es gab sogar einen Wiki-Beitrag nur darüber. Ich konnte jetzt aber nichts mehr finden. Leider werden viele Dinge auf Wiki gelöscht, wenn sie als störend empfunden werden.

Früher wurde auch immer gesagt, dass alles was wir heute gutes tun (bzgl. Klima), erst in 400 Jahren eine Wirkung entfaltet. Das Problem dieser Sichtweise ist aber, dass die Menschen dann sagen: Das betrifft mich und meine direkten Nachfahren nicht. Daher hört man darüber nichts mehr.

Ebenso ging es mit dem Aufwand, der notwenig ist, um das Klima zu erhalten. Zuerst wurden ganz hohe Zahlen genannt. Bis den Aktivisten klar wurde, dass das abschreckend wirkt. Die Zahlen wurden dann immer kleiner.

Ebenso war es mit der Zeit, die uns bleibt, um das Klima zu "retten". Anfangs wie oben geschrieben, und dann immer kürzer. Vor der BTW wurde sogar gesagt, dass dies die letzte Regierung sei, die das Klima noch retten kann. Nur wenn Baerbock Kanzlerin wird, kann die Welt noch gerettet werden. Das wurde ernsthaft behauptet. Die deutsche Wahl entscheidet also über die Zukunft der Welt!

In ein paar Jahren, wenn alle Fristen abgelaufen sind, wird man wissen, was davon stimmt. Beim Club of Rome waren alle Prognosen mit Zeitangaben falsch.
Wenn ich für jeden angeblichen Kipp Punkt der überschritten wurde einen Euro bekommen hätte, dann ständ jetzt ne 10Micron mit Takahashi und allem Schnickschnack im Garten :D
 
Angeblich gibt es bereits eine neue Krankheit, die "Klimaangst".
Und das ist nicht witzig. Es gibt durchaus Menschen, bei denen das therapiebedürftige Züge annimmt. Und dann gibt es jene, die sich auf den Straßen festkleben. Aber der Großteil der Menschen tut genau nichts anderes als vorher auch. Bei vereinzelten Fällen hast du daher recht mit deiner Panik, aber verallgemeinern lässt sich das sicher nicht.

Wel die Entwicklungsländer immer mehr die Produktion für die Industrieländer übernehmen. Das bedeutet: regulierte weniger klimaschädliche Produktion verschwindet zugunsten eine weitgehend unregulierten Produktion in Entwicklungsländern.
Ändert im Ergebnis der steigenden weltweiten Emissionen aber nichts.

Und vielleicht noch ein Satz als Disclaimer: Ich hab mich jetzt hier eingemischt, weil ich das mit der Panik echt nicht mehr hören kann. Das triggert mich eben immer ein bisschen, wie so viele andere Sachen auch. Ab jetzt möchte und werde ich mich wieder raushalten; das kostet alles nur Zeit und Nerven. Außerdem kann ich bei den ganzen Klima- und Politikexperten hier ohnehin nicht mithalten. Und das meine ich ganz ernst: Ich fühle mich einfach nicht befähigt, da groß mitzudiskutieren. Da gibt's Leute, die haben sehr viel mehr Ahnung von der Materie als ich.
 
Hallo!
Ja, Prognosen sind immer etwas schwierig - vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.
Ich verstehe, dass es nicht einfach ist, einen Prozess quantitativ abzuschätzen, der so noch nie da gewesen ist. Auch dass da eine Entwicklung eher etwas schwärzer gemalt wird, als sie ist, um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen, sehe ich ein, auch wenn ich es nicht gut finde.
In der Summe habe ich aber trotzdem keine Zweifel, dass wir derzeit auf dem falschen Weg sind und in der Summe eine Verschlechterung des Klimas eintritt. Daher bin ich grundsätzlich dabei, wenn man mich bittet, mich zu mäßigen und meinen Lebensstil anzupassen. Ich kann auf die Erfahrung, den "Kipp Punkt" erst zu erreichen, bevor man was tut auch gut verzichten.
Bei dem Weg zu einer ausgeglichenen Klima-Bilanz hätte ich allerdings pragmatischere Prioritäten gesetzt und ich hätte mir gewünscht, dass man den Bürger nicht über die individuellen Kosten und Probleme des Prozesses bewusst im Unklaren lässt. Ich glaube auch, dass diejenigen, die derzeit das Heft des Handelns in der Hand haben zwar das Beste für uns alle wollen, aber auf der Fähigkeitenseite mit stumpfen Waffen kämpfen.
Auch wenn man die Kommentare hier und anderswo so liest, bin ich fast sicher, dass wir es nicht schaffen werden.

Ach nochwas: Eine Inflationsrate von 8% ist für uns ungewohnt, aber nicht das Ende der Welt. Das bedeutet nicht Tod, Siechtum und anhaltende Pestilenz.

Gruß
Sebastian
 
Ändert im Ergebnis der steigenden weltweiten Emissionen aber nichts.
Nein, aber man könnte die Situation verbessern, indem Entwicklungsländer stärker reguliert werden oder die Regulierung in den Industriestaaten nicht zu einer Abwanderung in unregulierte regionen führt.

Aber der Großteil der Menschen tut genau nichts anderes als vorher auch. Bei vereinzelten Fällen hast du daher recht mit deiner Panik, aber verallgemeinern lässt sich das sicher nicht.
Genau das meine ich doch: die Menschen ändern ihr Verhalten kaum oder gar nicht. Panik ist nicht erkennbar (das war das was ich mit Ironie bezeichnet habe). Die Menschen leben genauso gut wie früher, eigentlich sogar besser. Aber eingeredet wird ihnen das Gegenteil, weil man ihr Verhalten ändern möchte.

Ab jetzt möchte und werde ich mich wieder raushalten; das kostet alles nur Zeit und Nerven.
Das stimmt.

Außerdem kann ich bei den ganzen Klima- und Politikexperten hier ohnehin nicht mithalten. Und das meine ich ganz ernst: Ich fühle mich einfach nicht befähigt, da groß mitzudiskutieren. Da gibt's Leute, die haben sehr viel mehr Ahnung von der Materie als ich.
Wenn nur Experten reden ist das garnicht gut. Und wer sich selbst als Experte sieht, muss auch kein solcher sein. Ich denke, die wenigsten sind hier Experten oder würden sich als solche bezeichnen.

FG
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
also mehre hundert Jahre , bis irgendwann mal Durchschnitte von über 40Grad oder wie oben geschrieben, sogar über 45 Grad erreicht werden....wenn das überhaupt jemals passiert. Von uns hier wird das niemand mehr erleben.
Natürlich werden wir das nicht erleben, denn in der Zwischenzeit wird die Eisschmelze im Norden ihr Werk vollbracht haben. Dann ist der Golfstream unterbrochen und es wird wieder sehr kalt in unserem Europa. Steht auch im Wikipedia und ist deswegen noch nicht automatisch falsch ... .
Gruß Rolf
 
Zuletzt bearbeitet:
Globale Migration nach Europa 2005 - 2010:

2005-2010 Global Migration.png

(Quelle: Global international migration flows | Wittgenstein Centre , License: Creative Commons — Attribution-NonCommercial 3.0 Unported — CC BY-NC 3.0)

Ohne Klimawandel... ;)

PS: alles, was hellgrün ist, ist von Europa in die Welt. Alles, was andere Farben hat, meint NACH Europa.

lg
Niki
 
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