Quanten
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Hallo Nik
Das ist zwar richtig, man sollte jedoch die Obstruktion im richtigen Kontext (Fehlergröße und Auswirkung) betrachten und man sollte sie auch richtig vergleichen.
Der Klassiker unter den Vergleichen ist leider immer wieder der kleine perfekte APO, mit dem schrottigen großen Newton.
Dabei wird gerne übersehen, dass die größere Öffnung trotz Obstruktion generell mehr Licht, mehr Kontrast und mehr Auflösung bietet, als eine kleinere Öffnung.
Wie oben schon einmal erwähnt, macht die Obstruktion keinen "Schein" in Form von diffusem Streulicht oder Strahlen, sondern sie macht eine Energie Verteilung in Form von Beugung, dass ist etwas ganz anderes als eventuelles Streulicht.
Jeder der schon einmal durch ein sehr gutes Maksutow beobachtet hat, wird feststellen, dass der Himmelshintergrund im MC genauso dunkel ist wie in einem APO.
Diese ganzen Vergleiche über Beugungseffekte der Obstruktion sind bei genauer Betrachtung wenn überhaupt, nur bei maximaler Vergrößerung sichtbar also bei ca. 2xD.
Schaut man sich die Beugungsbilder unterschiedlicher Öffnungen z.B. mit Aberrator mal genauer an, bzw. stellt diese Gegenüber, sagen wir 8" ohne Obstruktion vs. 16" mit Obstruktion, dann sieht man das bei ca. 400x Vergrößerung im 8" schon ein großes und je nach Sternhelligkeit ein dunkles Beugungsscheibchen mit Ring zu sehen ist, während im 16" die Sternabbildung noch nahezu Punktförmig und deutlich heller zu sehen sein wird.
Von dem etwas aufgehellten ersten Beugungsring wird man also bei 400x im 16" gar nichts sehen können, auch ist das Beugungsscheibchen im 16" um die hälfte kleiner als im 8", was bedeutet, das der erste Beugungsring des 16" nahezu in dem Beugungsscheibchen des 8" verschwinden würde.
Übertragen auf die Planetenoberfläche würde das bedeuten, das ich im 8" schon eine Unschärfe durch die Auflösung der Beugung sehen würde und das Bild deutlich dunkler werden würde, also kein Helligkeits- Kontrast und kein Auflösungsgewinn mehr zu erreichen ist.
Im 16" ist hingegen von der Beugungsunschärfe bei dieser Vergrößerung noch gar nichts sichtbar, das Bild ist hell und Kontrastreich.
Hier mal eine Simulation mit Aberrator, welche den Helligkeits- Kontrast und Auflösungsgewinn der größeren Öffnung trotz Obstruktion verdeutlichen soll.
Die Beugungsscheibchen wurden stark vergrößert um den ersten Ring überhaupt sichtbar machen zu können.
Wie man auch am Sinusgitter sehen kann, ist beim 16" fast keine Beugung zu erkennen, während der 8" die Beugung deutlich zeigt.
Hier das gleiche dann noch mit reduzierter Helligkeit -50% für den 8" und mit einem Farbstreifen.
Hier noch was aus der Bibel.
Gruß
CS
Davon zu unterscheiden ist die Lichtverteilung einer punktförmigen Lichtquelle, sprich die Intensitätsverteilung in Beugungsscheibchen und Beugungsringen. Hier merkt man die Obstruktion, die Qualität der Optik sprich alle Abbildungsfehler einer Optik. Je mehr Licht in die Beugungsringe geht, desto größer und merkbarer ist der helle Schein um einen Stern oder Planeten und dieser lokal auftretende Lichtschein mindert auch den Abbildungskontrast, vor allem innerhalb einer hellen (Planeten-)Fläche.
Das ist zwar richtig, man sollte jedoch die Obstruktion im richtigen Kontext (Fehlergröße und Auswirkung) betrachten und man sollte sie auch richtig vergleichen.
Der Klassiker unter den Vergleichen ist leider immer wieder der kleine perfekte APO, mit dem schrottigen großen Newton.
Dabei wird gerne übersehen, dass die größere Öffnung trotz Obstruktion generell mehr Licht, mehr Kontrast und mehr Auflösung bietet, als eine kleinere Öffnung.
Wie oben schon einmal erwähnt, macht die Obstruktion keinen "Schein" in Form von diffusem Streulicht oder Strahlen, sondern sie macht eine Energie Verteilung in Form von Beugung, dass ist etwas ganz anderes als eventuelles Streulicht.
Jeder der schon einmal durch ein sehr gutes Maksutow beobachtet hat, wird feststellen, dass der Himmelshintergrund im MC genauso dunkel ist wie in einem APO.
Diese ganzen Vergleiche über Beugungseffekte der Obstruktion sind bei genauer Betrachtung wenn überhaupt, nur bei maximaler Vergrößerung sichtbar also bei ca. 2xD.
Schaut man sich die Beugungsbilder unterschiedlicher Öffnungen z.B. mit Aberrator mal genauer an, bzw. stellt diese Gegenüber, sagen wir 8" ohne Obstruktion vs. 16" mit Obstruktion, dann sieht man das bei ca. 400x Vergrößerung im 8" schon ein großes und je nach Sternhelligkeit ein dunkles Beugungsscheibchen mit Ring zu sehen ist, während im 16" die Sternabbildung noch nahezu Punktförmig und deutlich heller zu sehen sein wird.
Von dem etwas aufgehellten ersten Beugungsring wird man also bei 400x im 16" gar nichts sehen können, auch ist das Beugungsscheibchen im 16" um die hälfte kleiner als im 8", was bedeutet, das der erste Beugungsring des 16" nahezu in dem Beugungsscheibchen des 8" verschwinden würde.
Übertragen auf die Planetenoberfläche würde das bedeuten, das ich im 8" schon eine Unschärfe durch die Auflösung der Beugung sehen würde und das Bild deutlich dunkler werden würde, also kein Helligkeits- Kontrast und kein Auflösungsgewinn mehr zu erreichen ist.
Im 16" ist hingegen von der Beugungsunschärfe bei dieser Vergrößerung noch gar nichts sichtbar, das Bild ist hell und Kontrastreich.
Hier mal eine Simulation mit Aberrator, welche den Helligkeits- Kontrast und Auflösungsgewinn der größeren Öffnung trotz Obstruktion verdeutlichen soll.
Die Beugungsscheibchen wurden stark vergrößert um den ersten Ring überhaupt sichtbar machen zu können.
Wie man auch am Sinusgitter sehen kann, ist beim 16" fast keine Beugung zu erkennen, während der 8" die Beugung deutlich zeigt.
Hier das gleiche dann noch mit reduzierter Helligkeit -50% für den 8" und mit einem Farbstreifen.
Hier noch was aus der Bibel.
Aberrations and image properties 2
Effects of telescope aberrations on image quality of extended objects, as a function of magnification, object brightness and inherent contrast.
www.telescope-optics.net
Gruß
CS