Ob diese nativen Pferde aber von den Indianern ausgerottet wurden, ist zumindest umstritten. Es könnte auch durch klimatische Veränderungen so gekommen sein:
Evolution of the horse - pleistocene extinctions
Digs in western Canada have unearthed clear evidence horses existed in North America until about 12,000 years ago. However, all Equidae in North America ultimately became extinct. The causes of this extinction (simultaneous with the extinctions of a variety of other American magafauna) have been a matter of debate. The first main hypothesis attributes extinction to climate change. The other hypothesis suggests extinction was linked to overexploitation by newly arrived humans.
Peter, danke für den Hinweis. Da wir langsam Richtung Geografie und Biologie abdriften, hier nur eine letzte Meinungsäußerung von mir. Klimaveränderungen haben sich auf den amerikanischen Kontinenten, soweit ich informiert bin, anders ausgewirkt als in Europa. Hier haben wir Gebirge, die im wesentlichen von West nach Ost verlaufen, dort solche in Nord-Süd-Richtung. Deshalb, so steht geschrieben, sieht die europäische Flora anders aus als die amerikanische, die immer nach Süden oder nach Norden ausweichen konnte, wohingegen die europäischen Bäume ratlos am Brenner standen. Ich halte einen Analogschluß bei der Fauna nicht für sonderlich abwegig.
Aber bleiben wir bei Hawaii. Eine der Grundfragen ist doch, wie lange muß man Eingeborener sein beziehungsweise auf (s)einem Land wohnen, um es nicht nur zu besitzen, sondern auch Eigentum daran zu erwerben? (Siehe aktuelle Kriegspolitik: "Hat mir alles mal gehört".) Ansonsten mußte auch ich meinen Grund und Boden kaufen, obwohl ich mir sicher bin, er habe meinen keltischen Vorfahren schon einmal gehört.
Was die Situation bei den Teleskopen auf Hawaii betrifft, so kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß, wie von anderer Seite hier schon geschrieben, zumindest ein wenig Schmierentheater im Baströckchen gespielt wird.
Schönen Gruß
Hans