moonwalker69
Aktives Mitglied
Hallo Planetenfreunde,
Spät, aber doch reiche ich hier noch einige Aufnahmen vom 10.auf den 11.Oktober nach, es war der 2.Anlauf in diesem Jahr auf Jupiter, und diesmal lief es bei der Aufnahme von der Technik her wesentlich besser (mit der neuen Kamera und dem Newton auf der EQ-Plattform).
Die Ursache mit den anfänglichen Problemen der sehr niedrigen Übertragungsrate (max 3-5 fps) mit einer Camera die eigentlich bis zu 480fps! fähig wäre habe ich inzwischen gefunden und er dürfte füer alle Neueinsteiger/Wiedereinsteiger doch von Interesse sein.
Die Aufnahmesoftware Sharpcap 3.1 hat einen Regler mit der Bezeichnung "traffic" (Werte von 0-60) und dieser ist zumindest mit der QHY 178c standardmäßig auf den Wert 50 eingestellt. Natürlich dachte ich diesen Regler auf Maximum (60) hochzudrehen um möglichst viel "Traffic" durchzulassen, aber der Datenverkehr war weiterhin extrem langsam.
Dann habe ich auch den Wert nach unten probiert auf 40 oder 30, aber keine merkbare Veränderung.
Erst als ich eines anderen Tages "spaßeshalber" diesen Traffic-Wert auf unter 5 gestellt habe, gab die Kamera richtig Gas.
Ich kann dies nicht ganz nachvollziehen warum ein sehr niedrig eingestellter Traffic-Wert (zw.0-5) dann einen hohen "traffic" ermöglicht... außerdem erschließt sich mir auch nicht warum man bei einer Planetenkamera eine künstliche Bremsung softwaremäßig und wie ich finde auch noch sehr irreführend miteinbaut.
Naja zumindest die künftigen Nutzer werden sich mit diesen Zeilen einiges an Ärger und Zeit sparen können...
Die Seeing-Bedingungen waren zumindest durchschnittlich (also 5 von 10) ähnlich wie am 5.Oktober.
Auf Jupiters Südhalbkugel tut sich derzeit so einiges, das SEB ist deutlicher und intensiver geworden, vorallem eine helle weiße Zone hat sich südlich des SEBs gebildet, begleitet von einige sehr dunklen Spots..
Der Mond Europa ist bei den ersten zwei Aufnahmen noch unsichtbar, da er erst etwas später aus dem Schattenbereich von der Planetenkugel (jetzt nach der Opposition also rechts) heraustritt.
Aufnahmeinstrument war wieder der 12"f5 Newton auf EQ-Plattform mit komakorrigierender Düring-Barlow also etwa 4000mm Brennweite (f13,3) und eine QHY 178c Aufnahmekamera.
VG und CS
Martin
Spät, aber doch reiche ich hier noch einige Aufnahmen vom 10.auf den 11.Oktober nach, es war der 2.Anlauf in diesem Jahr auf Jupiter, und diesmal lief es bei der Aufnahme von der Technik her wesentlich besser (mit der neuen Kamera und dem Newton auf der EQ-Plattform).
Die Ursache mit den anfänglichen Problemen der sehr niedrigen Übertragungsrate (max 3-5 fps) mit einer Camera die eigentlich bis zu 480fps! fähig wäre habe ich inzwischen gefunden und er dürfte füer alle Neueinsteiger/Wiedereinsteiger doch von Interesse sein.
Die Aufnahmesoftware Sharpcap 3.1 hat einen Regler mit der Bezeichnung "traffic" (Werte von 0-60) und dieser ist zumindest mit der QHY 178c standardmäßig auf den Wert 50 eingestellt. Natürlich dachte ich diesen Regler auf Maximum (60) hochzudrehen um möglichst viel "Traffic" durchzulassen, aber der Datenverkehr war weiterhin extrem langsam.
Dann habe ich auch den Wert nach unten probiert auf 40 oder 30, aber keine merkbare Veränderung.
Erst als ich eines anderen Tages "spaßeshalber" diesen Traffic-Wert auf unter 5 gestellt habe, gab die Kamera richtig Gas.
Ich kann dies nicht ganz nachvollziehen warum ein sehr niedrig eingestellter Traffic-Wert (zw.0-5) dann einen hohen "traffic" ermöglicht... außerdem erschließt sich mir auch nicht warum man bei einer Planetenkamera eine künstliche Bremsung softwaremäßig und wie ich finde auch noch sehr irreführend miteinbaut.
Naja zumindest die künftigen Nutzer werden sich mit diesen Zeilen einiges an Ärger und Zeit sparen können...
Die Seeing-Bedingungen waren zumindest durchschnittlich (also 5 von 10) ähnlich wie am 5.Oktober.
Auf Jupiters Südhalbkugel tut sich derzeit so einiges, das SEB ist deutlicher und intensiver geworden, vorallem eine helle weiße Zone hat sich südlich des SEBs gebildet, begleitet von einige sehr dunklen Spots..
Der Mond Europa ist bei den ersten zwei Aufnahmen noch unsichtbar, da er erst etwas später aus dem Schattenbereich von der Planetenkugel (jetzt nach der Opposition also rechts) heraustritt.
Aufnahmeinstrument war wieder der 12"f5 Newton auf EQ-Plattform mit komakorrigierender Düring-Barlow also etwa 4000mm Brennweite (f13,3) und eine QHY 178c Aufnahmekamera.
VG und CS
Martin