Polarlichter über NRW vom 27.02.23

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Mr_SPOCK

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Gestern Abend spontan mit nem Kollegen rausgefahren. Leider war das Wetter ganz im Norden an der Küste ja zu. Also einen noch recht dunklen Spot ausgesucht der noch vor der Wolkenkante im Norden liegt bei Hopsten und Recke da nach norden der Himmel recht dunkel ist. Hier einige Ergebnisse von dem seltenen Ereignis !
Aufgenommen mit Sony a7III 10s iso800
DSC07557_1920.jpg
DSC07535_1920.jpg
DSC07556_1920.jpg
DSC07574_1920.jpg



Hier noch ein Link zu dem dazugehörigen Timelapse Video ;)

Youtube Polarlicht timelapse
 
Hi Wolfgang, ja ich hatte mich schon wegen dem Vorabend geärgert aber man schaut auch nicht jeden Tag in die Aurora App. Zum Glück hat es dann ja tagsdrauf geklappt. Man muss nur wollen. Und mit nem guten Kumpel macht so ne kleine Tour dann doppelt Spass! Rausfahren ist schon toll, nicht immer nur immer nur im eigenen Garten was machen….
 
Tolle Bilder! Bei uns war am Montag - wie sollte es auch anders sein - eine dicke Wolkendecke (tagsüber weitestgehend klar und am nächsten Morgen dann auch. Nur in der Nacht halt nicht :mad:) und am Dienstag war der Spaß auch schon wieder vorbei :-(
 
Hallo Glückspilz!
Was mich interessiert, war das Leuchten auch visuell zu sehen? Woher wußtest du, das es sichtbar ist in der Nacht?
VG Frank
 
Hallo Glückspilz!
Was mich interessiert, war das Leuchten auch visuell zu sehen? Woher wußtest du, das es sichtbar ist in der Nacht?
VG Frank
Servus,

am 26.02.2023, um ca. 22:31 Uhr herum war bei mir in Nordbayern der stärkste Ausbruch, fotografisch. Sichtbar war nur ein Hauch wegen des Mondes und Lichtverschmutzung. An der Küste bei ca. 53 Grad Nord war das sicher sichtbar. Das beweisen auch die Einträge beim AKM:


Am besten du schaust hier regelmäßig nach: Polarlicht-Vorhersage für Deutschland
Andreas Möller betreibt die Website wohl, auch Miglied beim AKM. Wenn dort eine Warnung angezeigt (nicht zu übersehen), kann man recht sicher sein das nach der angegebenen Zeit von 1 bis 3 Tage ein CME auf unser Erdmagnetfeld trifft. Es gibt dort auch eine Warnliste (Mailverteiler), bei der man sich eintragen kann!!!
Für die Planung, wann man auf die Kamera schauen sollte, bzw. diese einschalten sollte, kann man die dort beworbene Android App auf dem Smarthpone nutzen. Die App warnt aber mit der Vorhersage nur ca. 20 bis 30 Minuten im voraus, wenn man die Benachrichtigung am Smartphone so eingestellt hat!!! (Deshalb auch die Warnliste nutzen). Bei der App, dort sieht man zwei wichtige Grafiken:
Polarlichtvorhersage.png


Meine Erkenntnisse: Links ist die Vorhersage. Wenn die grüne Kurve nach oben steigt (steil) dann sollte man sich vorbereiten die Kamera anzuschalten. Die Vorhersagekurve nimmt wohl die Daten des DSCOVR Satelliten (Nachfolger vom ACE, der geht 2024 außer Betrieb). Beide Satelliten, ACE als auch DSCOVR sind am Lagrange Punkt L1. Wenn dort der erste Teil vom CME detektiert wurde, schlagen diverse Instrumente aus. Die grüne Kurve fasst diese in einer Korrelation als Vorhersage zusammen. Je nach Geschwindigkeit vom CME hat man dann zwischen ca. 20 bis max. 40 Minuten, dann trifft der erste Teil des CME auf das Erdmagnetfeld.
Wenn dass passiert geht die Kurve, oder besser die Balkengrafik rechts, meist, sehr steil nach oben (wird wohl ca. alle 2 Minuten aktualisiert).

Beide Grafiken beziehen sich auf diese Quelle: http://www.theusner.eu/, bzw. die rechte Grafik von oben findest du direkt hier: Polarlichtwahrscheinlichkeit in Echtzeit

Wenn die recht Grafik dann so aussieht, habe ich bei knapp 50. Breitegrad fotografisch schon viel aufnehmen können:

Polarlichtvorhersage_Archiv.png


Zeitweise bei den Peaks war die Wahrscheinlichkeit noch viel, viel höher!

Wenn die Peaks dann mal so aussehen wie hier 2015, muss man visuell eigentlich schon etwas erkennen, an der Küste bei 53. Grad Nord auf jeden Fall deutlich:

aurora_probability_20150317.png


Ich hoffe das hilft für den Einstieg. Zumindest gehen mir dadurch solche Möglichkeiten nun kaum mehr durch die Lappen. :) Hoffe ich zumindest auch für die Zukunft... ;)

Grüße,

Florian
 
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Hallo Glückspilz!
Was mich interessiert, war das Leuchten auch visuell zu sehen? Woher wußtest du, das es sichtbar ist in der Nacht?
VG Frank
Hi Frank, jetzt wollte ich doch mal antworten. Ja visuell war das grüne am Horizont mit dem blossen Augen eher asl gräulich zu sehen. Dei Wolken erst vereinzelt am Horizont waren eher dunkle Streifen vor dem Polarlicht grau Aber wenn man weiss wie Polarlichter aussehen erkennt man es sofort. das rote war eher schwierig ich habe es im Livebild der Kamera direkt gesehen auch im Iphone war es sofort zu erkennen. Man darf sich nicht von den Fotos ablenken lassen auch in Norwegen sehen Polarlichter nie so krass hell und so stark bunt aus Nimm etwas helligkeit und die Sättigung raus dann passt das. Klar bei sarken Polarlichtern ist das schon deutlicher aber auch da sind Fotos und realität unterschieldich. Wobei der räumliche Eindruck natürlich Live schon der Hammer ist war ja schon ein paar mal oben in Nord-Norwegen und habe schon einges gesehen. Da freut man sich wenn man es quasi zuhause auch mal etwas davon sieht. ;)
 
Hallo Frank,

spannende Filme, sehr eindrucksvoll. Da bekommt man eine Vorstellung, was da alles bewegt wird.

CS
Jörg
 
Hallo Jörg,
die Erde mit ihrem großen Eisenkern bewegt sich in einem elektrischen Feld das die Sonne erzeugt. Vll ist unser Magnetfeld dadurch erst möglich. Induziert. Habe von Elektrotechnik nicht so die Ahnung. Aber analog wäre doch ein Elektromotor? Der dreht, ebenso die Erde?! Dadurch könnte die Sonne Drehimpuls auf die Planeten übertragen? Ebenso Jupiter und Saturn, die einen Kern aus metallischem Wasserstoff besitzen. Die drehen wie wild um ihre Achsen seit Milliarden von Jahren. Sie müssen angetrieben sein, sonst würden sie extrem langsam drehen!
Fragen über Fragen.
VG Frank
 
Hallo Frank,

die Sonne erzeugt kein elektrisches Feld, dazu müsste sie insgesamt eine elektrische Ladung aufweisen. Bewegte Ladungen erzeugen ein magnetisches Feld, das machen z.B. die Elektronen in einem stromdurchflossenen Leiter oder eben das geladene Plasma der Sonne. Insgesamt ist sie aber elektrisch neutral. Analog dazu ist die Theorie, dass der Erdkern durch seine Rotation das Magnetfeld der Erde erzeugt. Dazu müssten dort die Ladungen (Atomkerne und Elektronen) irgendwie getrennt sein, aber mehr kann ich dazu nicht sagen, damit habe ich mich näher beschäftigt ?

Die Planeten müssen für ihre Rotation nicht angetrieben werden. Sie haben bei der Entstehung einen Drehimpuls erhalten, weil irgendwie alles dreht. Wenn zwei Teilchen sich aufeinander zu bewegen, treffen sie sich praktisch nie genau zentral und allein dadurch hat das System aus den beiden einen Drehimpuls. Und das ist eine Erhaltungsgröße, d.h. er kann ebenso wie Energie nicht verloren gehen. Zieht der entstehende Planet sich dann weiter zusammen, nimmt als Folge die Rotation zu. Die Erde dreht sich nur deswegen immer langsamer, weil der Mond sie bremst, zum Ausgleich sich dafür aber von der Erde entfernt. Das ist übrigens ein „Problem“ für schwarze Löcher: Materie kann nicht einfach so hineinfallen, dazu muss der Drehimpuls abgeführt werden ?‍♂️

Gruß Torsten
 
Was wenn Elektrizität hier doch im Spiel ist? Ich glaube nicht mehr so recht an die alten Theorien, da hier elekromagnetische Prozesse vollkommen ignoriert werden.
Die Rotation der Planeten muß einen Antrieb haben. Der Drehimpuls von Venus wird bei der Planeten Entstehung nicht geringerer gewesen sein, als die der Erde! Aktuell rotiert Venus retrograd! In unterer Konjunktion gebunden zur Erde, wie willst du das erklären?
Diejenigen die es nicht mehr besitzen sind zum erliegen gekommen, siehe Venus, Merkur
VG Frank
Hier geht's um Strom ;)
 
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Wie könnte man messen, ob die Sonne gegenüber den Planeten oder dem Universum eine elektrische Ladung hat?
Ich würde spekulieren, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es eine Potentialdifferenz gibt. Der Sonnenwind ist sich nicht perfekt neutral. Ein Argument dafür wäre schon, dass Elektronen auf Grund der geringen Masse leichter entkommen können als Ionen.
Was meint ihr dazu?
Claus
 
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Wie kommst du darauf, dass die Rotation der Planeten einen Antrieb haben muss? Die Drehimpulserhaltung genügt als Erklärung für die fortlaufende Rotation?
Wieso glaubst du, dass Erde und Venus anfangs den gleichen Drehimpuls gehabt haben müssen? Dafür gibt es keinen zwingenden Grund. Die retrograde Rotation der Venus lässt sich durch eine Kollision mit einem ausreichend großen Körper erklären.
Was soll „in unterer Konjunktion gebunden zur Erde“ bedeuten? Der darauf folgende Satz ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, sorry.

Gruß Torsten
 
Wie könnte man messen, ob die Sonne gegenüber den Planeten oder dem Universum eine elektrische Ladung hat?
Ich würde spekulieren, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es eine Potentialdifferenz gibt. Der Sonnenwind ist sich nicht perfekt neutral. Ein Argument dafür wäre schon, dass Elektronen auf Grund der geringen Masse leichter entkommen können als Ionen.
Was meint ihr dazu?
Claus
Man würde in dem Fall ein elektrisches Feld messen, das genau wie das Gravitationsfeld mit dem Quadrat des Abstands schwächer wird. Bevor du über die Auswirkung deiner Spekulation nachdenkst, versuche zuerst zu erklären, wie die Sonne zur elektrischen Ladung kommen sollte. Sie hat sich definitiv aus einer Gaswolke aus elektrisch neutralem Wasserstoff und Helium gebildet, das beobachtet man im Universum. Wäre das Gas nicht neutral, würde man das spektroskopisch messen. Im übrigen wäre es sehr schwer zu erklären, wie sich positiv (oder negativ) geladene Ionen zu einer Sonne entwickeln können, da sie sich gegenseitig elektrisch abstoßen.
Wie sollen also die Elektronen die Sonne verlassen? Die elektromagnetische Kraft ist um Größenordnungen stärker als die Gravitationskraft. Ein lächerlich kleiner Kühlschrankmagnet widersteht der Anziehungskraft der gesamten Erde!

Gruß Torsten
 
Hallo Jörg,
die Erde mit ihrem großen Eisenkern bewegt sich in einem elektrischen Feld das die Sonne erzeugt. Vll ist unser Magnetfeld dadurch erst möglich. Induziert. Habe von Elektrotechnik nicht so die Ahnung. Aber analog wäre doch ein Elektromotor? Der dreht, ebenso die Erde?! Dadurch könnte die Sonne Drehimpuls auf die Planeten übertragen? Ebenso Jupiter und Saturn, die einen Kern aus metallischem Wasserstoff besitzen. Die drehen wie wild um ihre Achsen seit Milliarden von Jahren. Sie müssen angetrieben sein, sonst würden sie extrem langsam drehen!
Fragen über Fragen.
VG Frank
Kennst Du die fundamentalen Erhaltungssätze? Du vermengst da Dinge die nicht zusammengemengt gehören. Der Begriff "Konjunktion" gehört auch nicht in den Zusammengang, er beschreibt eine scheinbare Annäherung von Himmelskörpern (siehe jetzt Venus/Jupiter), was mit den beiden Körpern nichts zu tun hat sondern ein rein optischer Effekt durch die Bahnen ist, alles andere gehört zu den "-logen", nicht den "-nomen".

Alle Himmelskörper haben bei Ihrer Bildung durch das Zusammentreffen kleinerer Objekte einen Drehimpuls als Summe aller am Zusammentreffen beteiligten Teildrehimpulse der eingeschlagenen Körper mitbekommen, der ihnen eigen ist und der nicht verloren gehen kann, sich also nicht "verbraucht".

Die metallischen Kerne bilden durch die Rotation und thermisch turbulente Vorgänge in ihrem Inneren allein durch den Materialtransport darin und in den sie umgebenden Schichten Magnetfelder, die mit den Magnetfeldern anderer Körper in ihrer Umgebung wechselwirken und damit Drehimpuls übertragen können. Die Summe aller in einem System vorhandenen Drehimpulse wird also immer gleich bleiben, was einer abgibt, bekommt ein anderer. Es kommt nichts dazu und geht nichts verloren.
Ein Magnetfeld (elektrische Kräfte spielen im Fernfeld keine Rolle, siehe auch die Anmerkung von @tdaiber , es geht immer um die elektromagnetische Kraft) "verzehrt" auch keine Energie aus sich heraus sondern gibt sie durch die Wechselwirkung mit anderen elektromagnetischen Feldern ab. Auch hier gilt der Erhaltungssatz, diesmal für die Energie.

Das gleiche gilt für gravitativ gekoppelte Körper, wie z.B. das Erde-Mond-System. Wenn man unendlich lange warten könnte würde durch die auch als Gezeitenreibung bezeichneten Energieverzehre im Erde-Mond-System alles zum Stillstand kommen, und der Mond wäre unendlich weit von der Erde entfernt. Das werden beide Himmelskörper aber nicht mehr erleben, da die Sonne bis dahin "haps" gemacht und sie verschluckt hat.

Es mag durch die immens langen Zeiträume in denen die Vorgänge ablaufen so aussehen, als wären da verborgene Kräfte im Spiel, es geht aber alles mit Rechten Dingen zu. Es gibt bis heute keinerlei empirischen Anlaß, an diesen physikalischen Grundprinzipien zu zweifeln.

Mehrungen und Minderungen am Drehimpuls im System kann es nur durch den Zu- und Abgang von Massen mit den zugehörigen Drehimpulsen geben. Wenn z.B. ein Körper aus dem All mit einer bestimmten Masse und einem bestimmten Drehimpuls auf der Erde einschlägt, kann er je nach Einschlagsrichtung Drehimpuls dem System hinzufügen, wenn er in Rotationsrichtung der Erde und in gleicher Richtung rotierend einschlägt, und diese in Bahngeschwindigkeit und Rotation beschleunigen, oder in Energie umwandeln und die Erde sowohl in Bahngeschwindigkeit als auch Rotations abbremsen wenn er gegen die Umlauf- und Rotationsrichtung einschlägt (als Extreme). Auch hier bliebe die Summe der Drehimpulse und die Summe der kinetischen Energie der beiden Körper immer gleich. Energie und Drehimpuls können weder erschaffen noch vernichtet werden. Sie werden immer nur ausgetauscht.

CS
Jörg
 
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@Sternbrot

Du vermengst darüber hinaus auch die Effekte aus den verlinkten Artikeln falsch. Die Inhalte sind natürlich korrekt, deine Schlussfolgerungen sind dagegen eher nicht untermauert.
Natürlich spielt Elektromagnetismus eine wesentliche Rolle im Universum, ich habe nicht das Gegenteil behauptet. Auch auf der Erde werden Ladungen voneinander getrennt und ich habe lokal dadurch elektrische Felder, sonst gäbe es keine Gewitter. Insgesamt ist die Erde aber wie jeder andere Himmelskörper elektrisch neutral.
Und das gilt für das gesamte Universum. Das wurde bereits ausgerechnet, ein elektrisch geladenes Universum sähe völlig anders aus als das beobachtbare. Eine Quelle kann ich dir jetzt nicht nennen, in den Jahrzehnten seit meinem Studium habe ich viel gelesen, sorry.

Gruß Torsten
 
Was soll „in unterer Konjunktion gebunden zur Erde“ bedeuten? Der darauf folgende Satz ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, sorry.
Venus, hat als innerer Planet keine Oppositionsstellung! Bei ihr gibt es eine obere und untere Konjunktion. Die Konjunktionen treten dann ein , wenn Venus,Erde und Sonne auf einer Linie stehen. Verstanden? Das Kuriose ist nun, das Venus in unterer Konjunktion ( bei erdnaher Stellung), der Erde immer die gleiche Planetenhälfte zuwendet, das nennt man gebunden. Ähnlich der Gebundenen Rotation des Mondes zur Erde. Das ist schon erstaunlich. Ich hoffe nun ist es klar?
Es muß eine Möglichkeit geben, das unsere Sonne Drehimpuls verloren hat und auf die Planeten überträgt, auch in der aktuellen Phase. Es ist doch kein einmaliger Prozeß. Nur mit der Bildung des Planeten verbunden und dann war's das? Jahrzehnte lang habe ich auch die Lehrmeinungen vertreten und daran nicht gezweifelt.
VG Frank
 
Was haben die Rotationsmoden der Planeten mit dem Drehimpuls der Sonne zu tun - in dem Zusammenhang?

Wie gesagt, die Erhaltungssätze sind durch alles, was gemessen und beobachtet wurde, unantastbar.

So lange man Spezialthemen wie Urknall, Schwarze Löcher und ähnliche Kosmologischen Effekte erstmal ausspart, aber das sind Effekte die einerseits nicht gefestigt sind und andererseits mit unserem Sonnensystem nix zu tun haben. Kann man glauben, kann man lassen, ist aber so.

CS
Jörg
 
Venus, hat als innerer Planet keine Oppositionsstellung! Bei ihr gibt es eine obere und untere Konjunktion. Die Konjunktionen treten dann ein , wenn Venus,Erde und Sonne auf einer Linie stehen. Verstanden? Das Kuriose ist nun, das Venus in unterer Konjunktion ( bei erdnaher Stellung), der Erde immer die gleiche Planetenhälfte zuwendet, das nennt man gebunden. Ähnlich der Gebundenen Rotation des Mondes zur Erde. Das ist schon erstaunlich. Ich hoffe nun ist es klar?
Es muß eine Möglichkeit geben, das unsere Sonne Drehimpuls verloren hat und auf die Planeten überträgt, auch in der aktuellen Phase. Es ist doch kein einmaliger Prozeß. Nur mit der Bildung des Planeten verbunden und dann war's das? Jahrzehnte lang habe ich auch die Lehrmeinungen vertreten und daran nicht gezweifelt.
VG Frank
Eine gebundene Rotation läge vor, wenn Venus der Sonne immer die gleiche Seite zuwenden würde, so wie das bei Erde und Mond der Fall ist. Selbst wenn Venus der Erde bei unterer Konjunktion immer die gleiche Seite zuwenden würde, was ich stark bezweifle, aber auch gerade nicht widerlegen kann, ist das keine gebundene Rotation.
Ich habe wieder den Eindruck, dass du hier willkürlich irgendwelche Dinge vermischst und vor allem in deinen Aussagen keine klare Struktur hast. Man läuft also mit der Wahrheit deinen immer neuen Ausführungen hinterher, weswegen ich das an dieser Stelle für mich beende ?

Einen schönen Sonntag noch
Torsten
 
Hallo Torsten,
die Realität sieht aber nun so aus, die Sache mit Venus ist sogar noch weitaus "gebundener" zu Mutter Erde! Da habe ich eigentlich maßlos untertrieben. Glaub du solltest dich mal kundig machen in astronomischen Dingen!

Zitat Wikipedia:

Die Venus wendet der Erde zum Beispiel bei jeder oberen und jeder unteren Konjunktion, sowie, von der Sonne aus gesehen, bei jeder 90°-Stellung (nach Osten beziehungsweise nach Westen) praktisch immer ein und dieselbe Seite zu, – die Seite des Nullmeridians.

Credit: Venus (Planet) – Wikipedia

Über die Venus gäbe es noch mehr interessante Dinge zu berichten, vor allem bezüglich ihrer Umlaufbahn! Ebenso über ihre Verlangsamung der Rotationsperiode, in kurzer Zeit.
VG Frank
 
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Danke für den Artikel, sehr interessant. Diese Tatsache war mir neu. Da steht aber dennoch klipp und klar, dass das keine gebundene Rotation ist. Von einer Verlangsamung der Rotation habe ich nichts gefunden, ebensowenig etwas über einen Einfluss der Sonne auf die Rotation ?‍♂️

Gruß Torsten
 
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