soundfan
Aktives Mitglied
Hallo Freunde der Nacht,
ich oute mich mal gleich vorweg als Einsteiger in die Astronomie, auch wenn das meine Frage vermutlich offensichtlich werden lässt.
Gibt es eine Methode / Messtechnik um die Helligkeit am Beobachtungsstandort zu bestimmen (abgesehen vom Blick in diverse Lichtverschmutzungskarten)? Ich lese hier im Forum immer wie Leute genaue Werte für Ihren Beobachtungsstandort nennen. Zugegeben sind mir die Bezeichnungen auch noch nicht so richtig geläufig, bzw. fehlt mir noch das Bauchgefühl was nun ein ordentlich dunkler Standort ist und wo sich das Beobachten quasi gar nicht lohnt.
In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, ob man anhand des gemessenen / ermittelten / aus Lichtverschmutztungskarte herausgelesenen Wertes, natürlich in Abhängigkeit vom eigenen Equipment, eine Abschätzung machen kann, welche DSOs voraussichtlich zu erkennen sind und welche aussichtslos sind?
Ich selbst habe mit einem ziemlich wackligen Skywalker MAK127/1500 mit Goto Steuerung angefangen. Das hat gereicht um das Feuer bei mir zu entzünden, wenngleich bei den Teleskop eine berührungslose Beobachtung Grundvoraussetzung ist. Trotzdem habe ich bereits eine Menge aus dem Geräte herausgeholt. Angefangen von Kameraadapter für meine EOS600D und erste beeindruckende Mondbilder, dann Aufrüstung von Sucher und MAK mit Sonnenfiltern und erste Beobachtung dieser (ebenfalls sehr beeindruckend).
Dann habe ich den 20mm Fokusknopf (MAK hat ja keinen OAZ) gegen einen 3D gedruckten mit 52mm ausgetauscht und kann seither sogar halbwegs gefühlvoll scharfstellen.
Meine erste Planetenbeobachtung am Jupiter war mein bisheriges Highlight mit dem MAK. In diverser Literatur und Beiträgen hieß es immer, dass man bis zu vier Monde des Jupiters beobachten kann. Bei meiner allerersten Beobachtungsnacht am Jupiter habe ich auf Anhieb alle vier Galileischen Monde deutlich erkennen können. Das war schon ein Erlebnis.
Ich habe dann ziemlich schnell auf ein Explore Scientific 12" Ultra Light Dobson aufgerüstet, welches ich gerade Stück für Stück optimiere. DSC und Nexus 2 haben zunächst ein ordentliches Push-To daraus gemacht. Das erste 2" 32mm 70° Okular war dann eine echte Offenbarung im Vergleich zu den Plössl am MAK.
Sobald es das Wetter mal wieder zulässt, will ich dann die ersten DSOs in Angriff nehmen. Daher meine Ursprungsfrage nach Bestimmung der Helligkeit und realistischen Beobachtungsobjekten. Ich wohne zwar sehr ländlich, aber mit der Lichtglocke einer 6.000 EW Stadt im Südosten (3km) und einer zweiten 20.000 EW Stadt im Westen (8km).
Die gegenüberliegende Straßenlaterne schaltet wenigstens um Mitternacht ab.
Viele Grüße und klare Nächte
Mike
ich oute mich mal gleich vorweg als Einsteiger in die Astronomie, auch wenn das meine Frage vermutlich offensichtlich werden lässt.
Gibt es eine Methode / Messtechnik um die Helligkeit am Beobachtungsstandort zu bestimmen (abgesehen vom Blick in diverse Lichtverschmutzungskarten)? Ich lese hier im Forum immer wie Leute genaue Werte für Ihren Beobachtungsstandort nennen. Zugegeben sind mir die Bezeichnungen auch noch nicht so richtig geläufig, bzw. fehlt mir noch das Bauchgefühl was nun ein ordentlich dunkler Standort ist und wo sich das Beobachten quasi gar nicht lohnt.
In dem Zusammenhang würde mich auch interessieren, ob man anhand des gemessenen / ermittelten / aus Lichtverschmutztungskarte herausgelesenen Wertes, natürlich in Abhängigkeit vom eigenen Equipment, eine Abschätzung machen kann, welche DSOs voraussichtlich zu erkennen sind und welche aussichtslos sind?
Ich selbst habe mit einem ziemlich wackligen Skywalker MAK127/1500 mit Goto Steuerung angefangen. Das hat gereicht um das Feuer bei mir zu entzünden, wenngleich bei den Teleskop eine berührungslose Beobachtung Grundvoraussetzung ist. Trotzdem habe ich bereits eine Menge aus dem Geräte herausgeholt. Angefangen von Kameraadapter für meine EOS600D und erste beeindruckende Mondbilder, dann Aufrüstung von Sucher und MAK mit Sonnenfiltern und erste Beobachtung dieser (ebenfalls sehr beeindruckend).
Dann habe ich den 20mm Fokusknopf (MAK hat ja keinen OAZ) gegen einen 3D gedruckten mit 52mm ausgetauscht und kann seither sogar halbwegs gefühlvoll scharfstellen.
Meine erste Planetenbeobachtung am Jupiter war mein bisheriges Highlight mit dem MAK. In diverser Literatur und Beiträgen hieß es immer, dass man bis zu vier Monde des Jupiters beobachten kann. Bei meiner allerersten Beobachtungsnacht am Jupiter habe ich auf Anhieb alle vier Galileischen Monde deutlich erkennen können. Das war schon ein Erlebnis.
Ich habe dann ziemlich schnell auf ein Explore Scientific 12" Ultra Light Dobson aufgerüstet, welches ich gerade Stück für Stück optimiere. DSC und Nexus 2 haben zunächst ein ordentliches Push-To daraus gemacht. Das erste 2" 32mm 70° Okular war dann eine echte Offenbarung im Vergleich zu den Plössl am MAK.
Sobald es das Wetter mal wieder zulässt, will ich dann die ersten DSOs in Angriff nehmen. Daher meine Ursprungsfrage nach Bestimmung der Helligkeit und realistischen Beobachtungsobjekten. Ich wohne zwar sehr ländlich, aber mit der Lichtglocke einer 6.000 EW Stadt im Südosten (3km) und einer zweiten 20.000 EW Stadt im Westen (8km).
Die gegenüberliegende Straßenlaterne schaltet wenigstens um Mitternacht ab.
Viele Grüße und klare Nächte
Mike