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Collyx

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Hallo,

mein Name ist Tobi und ich bin so um die 40 Jahre jung. Ich komme aus dem beschaulichen Saarland, wohnhaft in einer eher Lichtverschmutzten Gegend. Ich bin eigentlich viel unterwegs und habe oft irgendwas zu tun. Meine zwei Kleinkinder und mein anderes Hobby Musik beanspruchen schon einiges an Zeit, daher möchte ich auch keine größere Investitionen tätigen und mich auch mit den kleineren Dingen begnügen (Möglichweiße wird es dann doch nur mal ab und zu in den Himmel gucken und nicht die große Berufung;)).
Seit einiger Zeit lese ich mich hier durch das Forum, mit der Absicht selbst mal ein paar schöne Dinge am Himmel zu beobachten oder unerwartetes zu sehen:ROFLMAO:. Früher hatte ich zu Weihnachten ein noname Teleskop mit Holzstativ bekommen. Dieses ist aber nicht mehr verfügbar und viele Jahre ins Land gegangen.
Nun bin ich auf der Suche nach einem Equipment zum Sternegucken. Auf der Sternwarte Peterberg war ich mal zu Besuch "nicht bei Abend". Allerdings möchte ich schon mein eigenes Equipment und zur Not kann man es auch wieder verkaufen wenn es nicht so wird, wie man es sich Vorstellt (Ich weiß das viele günstige Teleskope als Aussteigerset beschreien und als Grund nennen zum beilegen des Hobbys).
Wie oben erwähnt wird es wohl mal jetzt nur ein Observieren von Zuhause Garten, Terrasse, Fenster. Über die Unterschiede von Linsen und Spiegelteleskopen bzgl. der Temperatur bin ich informiert, auch das man für Planeten Sterne etc. Brennweite (Umgebungslicht nicht so relevant) und Deep Sky Öffnung brauch (Umgebungslicht entscheidend). Bezahlbare Refractoren machen Farbfehler, Spiegelteleskope sind oft Klobig. Montierung ist auch nicht zu vernachlässigen. Demnächst bekomme ich ein noch ein Bresser 8x40 Fernglas und Stellarium und SkySafari wurden runtergeladen, als Lektüre Astronomie für Einsteiger.

Nun hätte ich gern ein Teleskop, suche da etwas nicht zu klobiges ich sag mal bis 300€, wobei die Dobsons in der Region oft die bessere Montierung haben (Gebrauchtkauf oder neu ist egal). Da ich noch keine Ahnung habe was ich mir alles ansehen will oder was mir da besonders gefällt kann ich mich nicht festlegen ob Helle Objekte (Planeten etc.) "wobei man da in dem Preissegment wohl eh kaum was an Details erkennt" oder einfach Nebel Haufen oder Galaxien betrachten will. Ersteres ist wohl wegen meiner Umgebung Sinnvoller, aber wenn man da ausser dem Mond eh nur kleine Punkte sieht könnte das auch schnell öde werden. Also bei Saturn sollten da vielleicht schon die Ringe erkennbar sein.
Desweiteren würde ich gerne wissen was man an Zubehör (vorallem Filter) braucht. Oft lese ich von Schädigungen der Augen ohne Filter bei Planetenbeobachtung oder Mangelnde Details wegen fehlender Filter. Also die Sonne werde ich mir wohl mal nicht angucken ohne einen geeigneten Filter. Sinnvolle Optiken, nach welchen man jetzt schon Ausschau halten kann. Von der Optik sagt mir halt so ein Refractor schon eher zu (Bresser Messier AR 102/1000 "schon ein Klopper") oder so ein Flextube (wie die Heritage Serie von Skywatcher "das einklappen finde ich gut"). Welcher Hersteller da am besten ist führt wohl auch zu einer Eskalation? Im Prinzip haben sie ja alle dasselbe Prinzip nur die Qualität durch Standort, Material oder Konzept macht die Unterschiede.

Vielleicht habt ihr ja was im Sinn, um mir das ganze dann mit den mir gegebenen Mitteln schmackhaft zu machen, Kontakte zu knüpfen und auch mal rausfahren zum gucken.
Viel gelesen habe ich jetzt schon über die:
Skywatcher Heritages 130P/650, Startravel 120/600 150P/750, Skyhawk 1145P mit AZ Wifi und GoTO Montierung (Hier soll die Montierung dann für späteres ausgelegt sein) -
Bresser Dobson n130/650, Dobson N200/1200, Ar102/1000, Polaris 102/460 -
Omegon Basic N130/920 -
Celeston Astromaster 130
kann mich da aber nicht festlegen wo man zuschlagen sollte, da alle wohl Mängel haben die den ein oder anderen stören. Hierzu muss ich aber sagen, vor einem Tuning am OAZ oder dem verbessern zu einer Stabieleren Montierung scheue ich mich nicht.


Grüße Tobi
 
Hallo Tobi,
bevor die Kollegen hier wieder mit der Kaufberatung beginnen, rate ich dir, in eine Volkssternwarte/Astroverein zu gehen und dort mit den Leuten zu sprechen. Dort kannst du Fernrohre und Montierungen ausprobieren und lernst so erst, was du eigentlich willst und brauchst. Ob das für dich ein Dobson ist oder ein stabiles Fotostativ mit kleinem Refraktor oder irgendetwas dazwischen oder daneben, das kann dir hier niemand sagen. Finde es selbst heraus. Im Astroverein gibt es garantiert Kollegen, die gutes gebrauchtes Equipment verkaufen und einen fairen Preis machen.
Astronomie macht im Verein mehr Spaß, dieses Forum versucht halbwegs erfolgreich, dasselbe Gefühl zu vermitteln, aber halt nicht ganz.
Viel Erfolg bei deinem Einstieg in ein tolles Hobby.
CS Harald
 
Moin Tobi,

zeichne Dir alle Teleskopläden und Paketshops Deiner Nähe in eine Karte und mach einen Bogen darum.

Wie Harald sagt - erstmal eine Volkssternwarte, einen Astroverein oder ein Teleskoptreffen besuchen und einen eigenen Eindruck verschaffen, wie sich die ganzen angebotenen Sachen in der Realität darstellen.

Alles Welt stürzt sich immer auf irgendwelche Newtons und andere Sachen, möglichst groß auf meistens viel zu wackeligen Montierungen, dann "GoTo" was für die meisten Anfänger mangels Kenntnis besser "FindNix" heißen sollte - all das erspart man sich, wenn man sich in der Gruppe an sowas rantastet anstelle irgendwelches Zeugs anzuschaffen, mit dem man dann nicht klarkommt und es in der Ecke verrottet.
Klar, Du wirst hier mit Sicherheit mit vielen Tips und Details zu irgendwelchen Teleskopen versorgt, mit denen Du aber mangels eigener Anschauung, außer sie zu glauben oder nicht, nichts anfangen kannst. Daher Haralds und mein Rat - erst ansehen, anfassen, durchsehen - DANN kaufen!

CS
Jörg
 
Hallo Tobi,

willkommen im Forum.

Der vorgeschlagene Weg von Harald / @h.kothe und Jörg / @Optikus ist, wenn tatsächlich möglich, zu beherzigen.
"Live und in Farbe" anschauen und auch durch schauen.
Fragen stellen usw, usw..

Leider, aus den verschiedensten Gründen, nicht immer so durchführbar, genauso wie das Aufsuchen eines geeigneten Fachhandels.
Nicht jeder, wie ich, hat das Glück drei Fachhändler in maximal 30 Minuten zu erreichen.
Dort könnte man sich die Teile, nach vorheriger Terminabsprache, auch "live und in Farbe" anschauen.

Grundsätzlich kannst Du mit jedem Teleskop, hier die Gesamtheit des Systems gemeint, anfangen.
Solange das System in sich stimmig ist. Also z.B. Teleskop (jetzt der Tubus allein) zur Montierung passt, usw. usw..
Mit dem einem Teleskop kann man jene Objekte besser beobachten als andere. Mit einem anderen Teleskop halt die "anderen" besser.
Daher kommt der allseits bekannte Spruch "jedes Teleskop hat seinen Himmel".
Es ist ja nicht so das ich mit einem "Planeten-Teleskop" nur Planeten sehe kann und sonst nichts.

Das meist ein Dobson vorgeschlagen wird, liegt neben der Einfachheit auch am angegebenen Budget des "Einsteigers".
Meist, wie bei Dir, bei 300,- anfängt und dann irgendwo bei 600,- endet.

Auch würde ich mir nochmals überlegen ob dieses Hobby in Dein privates und berufliches Umfeld passt und auch noch zu Deinen anderem Hobby.
Da spielt nicht nur das Geld eine Rolle, sondern auch die Zeit.
Soll nicht heißen das ich von diesem Hobby abrate, um Gottes willen :eek: nein.
Man muss im Vorfeld halt einiges überlegen, um Frust zu minimieren.

Nimm Dir Zeit.
Die Sterne sind aller Voraussicht noch länger da ;).
 
Hallo Tobi
erst mal willkommen. Eines ist aber absolut sicher: Einen "Königsweg" als Einstieg in irgendein Hobby gibt es nicht. Das ist hier genauso.
Du wirst nicht um das Thema "Lehrgeld" herum kommen, d.h. es wird im Laufe der Zeit der eine oder andere Fehlkauf dabei sein. Ging und geht mir genauso.
Es ist aber kein Scheitern, sondern man hat was gelernt. darauf solltest du deinen Fokus legen. Vor allem solltest du dich für ein Anfangssystem entscheiden, die Geschmäcker sind da sehr unterschiedlich. Und dann weiter ausbauen.
Du wirst auch feststellen, dass es kein Universalteleskop gibt. Für tiefe Einblicke nutze ich ein RC8", für Widefield einen kleinen APO 76EDPH, und für die ganz großen Felder noch ein Samyang 135mm/f2.

P.S. Angefangen habe ich mal mit einem 50€ "Baumarkt" Newton. Der machte Lust auf mehr ....
 
Moin,

ein Beispiel aus eigener Erfahrung:

Ich wollte ein (gebr.) Canon 2.8/300L IS USM.

Es entspann sich folgende Debatte mit fatalem Ergebnis

-> warum ein 2.8/300?
<- wegen Tieren im Umfeld und noch aus der Hand nutzbar.
-> ist aber unflexibel, Zoom ist besser!
<- aber viel langsamer und teuer!
-> schau Dir mal das Sigma an - auch 2.8, ab 120mm, und nicht so schwer!
<- getan - ok, im Laden schon toll - aber zu teuer
-> dann nimms gebraucht, gibt doch gute
<- lange gezögert - bestellt, aber die aktuelle Version ("Sports")


Ergebnis - knapp 4 kg, ja, kann man kurzzeitig aus der Hand nutzen, aber letztlich trotzdem daneben, das 2.8/300L ist viel kleiner und leichter und das Zoom nutze ich doch fast nur bei 300mm. Qualität usw. alles ok, ich kann dem Kollegen auch keine Vorwürfe machen, aber letztlich ist es nicht das, was ich gesucht habe. Ich werde es trotzdem behalten, aber es zeigt - nur was man in der Hand gehabt hat, was man mal benutzt hat, kann man richtig einschätzen. Im Laden für 5 Minuten vermittelt keinen guten Eindruck, da überwiegt dann der "Wow"-Effekt. Insofern der Rat, sich das alles mal in Ruhe anzusehen und dann zuzuschlagen.

CS
Jörg
 
Hallo Tobi,

herzlich willkommen im Forum !

Wenn ich dich richtig verstanden habe, hattest du mal als Kind ein Teleskop.
Weißt du noch was für eines das war ?
Viel es dir schwer mit dem Teleskop umzugehen ?
Kannst du dich noch an deine ersten Objekte erinnern die du beobachtet hast ?

Teleskop für 300€:
Das Budget ist für einen Neukauf schon eng, sprich man muss schon Kompromisse eingehen.
Welche Kompromisse man eher aktzeptieren kann und welche nicht, auch darüber sollte man sich im klaren sein.

Farbfehler ? Koma ? Größe der Öffnung ? Regelmäßiges nachjustieren ? Auskühlzeit ? Gewicht und Größe des Teleskop ?
Eher Allrounder der alles kann, aber nichts perfekt oder eher ein "Spezialist" ?
Was will ich später mit der Ausstattung noch machen ?

Der Heritage ist ein Leichtbau Dobson und deswegen nicht so stabil wie ein Volltubus.
Auch der Helical - OAZ macht manchen Schwierigkeiten.
Ich hatte den Heritage 150P und kam gut damit zurecht, aber ich kenne auch andere Beobachter denen die zwei Stangen zu instabil sind.
Die Heritage-Serie ist übrigens schon recht konsequent auf visuelles beobachten ausgelegt, d.h. beide Größen, 130 & 150, haben einen 1,25" OAZ und einen kleinen Fangspiegel.
Und Verbesserungspotential hat die Heritage-Serie auch genug -> siehe entsprechende YT-Videos dazu !
Die PDS-Reihe ist fotografisch ausgelegt und hat somit einen 2" OAZ und einen größeren Fangspiegel, was automatisch zu einer geringeren Kontrastübertragung führt. Dafür werden "Schwergewichte" (schwere Okulare oder eine DSLR) vom OAZ ohne Probleme getragen.
Beim Übersichtsokular bzw. größeren Brennweiten kann man größere Himmelsfelder realisiseren.
Für diejenigen die gerne im "Sternenhimmel spazieren gehen" oder nur Okulare mit großem sGF einsetzen wollen unverzichtbar.

Nur ein kleines Beispiel, um dir zu zeigen was da alles zusammenspielt.

Mit deinem 8x40 Fernglas kann man auch schon eine ganze Menge beobachten.
Damit würde ich an deiner Stelle zuerst starten und schauen ob du damit "Feuer fängst".
Wenn ja, dann wirst du wahrscheinlicher eher wissen in welche Richtung du weitergehen willst.

Mein Weg:
Ich kaufte mein erstes Teleskop erst dann, als ich die Technik und deren Abhängigkeiten verstanden habe und genau wusste wo meine Prioritäten ( kompakt á la Grab&Go, 130'er oder 150'er Newton, AZ-Alt Goto ) liegen.

Viele Grüße

Alexander
 
Hallo, wenn Du Dein eigenes Equipment haben möchtest, was ich gut verstehen kann, wirst Du mit 300 EUR leider nicht weit kommen. Wenn das Dein Budget ist, würde ich Dir dringend zum gebrauchten Dobson raten (obwohl ich selbst keinen habe und die auch nicht mag :) ). Aber dennoch halte ich die für einen gelungenen Einstieg für wenig Geld. Damit kannst du Planeten beobachten und auch Deepsky Objekte anfahren. Den Dobson bekommst Du dann später auch wieder ohne große Verluste weiterverkauft und kannst in der Zwischenzeit viele Erfahrungen beim Beobachten machen. Filter brauchst Du zunächst nicht, außer einem Mondfilter, da der Mond sehr hell ist und beim visuellen Beobachten ohne Filter anstrengend bis ungesund für das Auge ist.

Wenn Du dann später bereit bist, mehr Geld auszugeben, weil Du Blut geleckt hast, kommen neue Gedanken über Montierung, Technik und dann dazu passende Teleskope dazu. Für den Einstieg würde ich Dir aber einen Dobson empfehlen (bitte keinen Newton auf parallaktischer Montierung, das killt das Interesse jedes Anfängers schlagartig. ;) ).

Viel Erfolg und CS
Olaf
 
Hallo Tobi,
für 300€ kriegst Du schon ein brauchbares Teleskop, aber sicher keine Montierung, die Dir Spaß machen wird. Damit bleibt nur ein kleiner Newton mit Dobson-Nachführung übrig. Ich finde, mit den Skywatcher Heritage Dobsons riskierst Du nicht viel, die sind schnell aufgebaut und man kann deutlich mehr als durch ein Fernglas sehen.

Wenn Dich das dann angefixt hat, wird es sowieso nicht Dein einziges Teleskop bleiben. Aber für Deine Kinder ist es eventuell auch nett, wenn sie daran Interesse haben. Oder schlimmstenfalls verkaufst Du es wieder...

Die Tipps mit "Volkssternwarte/Verein/Teleskoptreffen" sind sicher richtig, aber ob Dir das wirklich jetzt für die Entscheidung hilft, hätte ich eher meine Zweifel. Denn alle, die sich dort rumtreiben, haben in der Regel Kombinationen, die locker das 5-10-fache Deines Budgets gekostet haben. Ich fürchte, Du kommst mit noch mehr Fragen zurück und wenig Antworten. Es ist was Anderes, wenn Du gleich in einer höheren Liga einsteigen willst. Da macht es durchaus Sinn...

Und natürlich: willkommen hier im Forum!
LG
Wolfgang
 
Also vielen Dank für eure Antworten. Natürlich gehe ich direkt mit euch beim Gedanken Gleichgesinnte aufzusuchen und in das Hobby reinzuschnuppern. Somit könnte man ohne große Investitionen gucken ob das Hobby einem liegt und der "Aufwand" sich lohnt.
Da ich aber zeitig nicht so frei bin, bleibt mir fürs erste nur das beobachten von Zuhause, wenn man nach dem Tag die Ausdauer findet. "Arbeit, Haushalt, Familie, andere Hobbys"
Daher finde ich das auch in Ordnung und sicher berechtigt, was Linsensuppe da sagt mit dem überlegen.

Gerne würde ich mir einfach was zulegen und durchgucken wenn die Zeit es erlaubt.
Wenn das ganze dann noch interessant ist und fragen aufwirft, will man ja natürlich mehr. In diesem Fall könnte ich dann auch auf Sternwarten oder Interessengruppen zurückkommen.

Gruß
Tobi
 
Gerne würde ich mir einfach was zulegen und durchgucken wenn die Zeit es erlaubt.
tjaaaa... nette Überlegung, aber... wie soll es auch anders ;) ?
Meine Erfahrung, und ich glaub nicht nur meine, wenn Zeit ist, ist kein g'scheits Wetter. Wenn g'scheits Wetter ist, ist keine Zeit.

An Zeit mangelt es mir nicht so sehr, aber in den letzten Monaten habe ich gefühlt mal zwei, drei Abende/Nächte gehabt, bei denen es einigermaßen ansprechende Möglichkeiten gab zu beobachten und EAA zu betreiben.

Hast Du schon mal an ein gutes astronomisches Fernglas gedacht?
Da drunter ein Stativ, damit es zitterfrei gehandhabt werden kann.
Das kann spontan und zügig "aufgebaut" werden und man sieht schon einiges mit solch einem Glas.
Für gelegentliches guggen halte ich das für sehr praktikabel.
Und... wenn es einen dann doch packt und mit der Zeit mehr Zeit zur Verfügung steht, geht ein Teleskop parallel dazu immer noch.
 
Die Tipps mit "Volkssternwarte/Verein/Teleskoptreffen" sind sicher richtig, aber ob Dir das wirklich jetzt für die Entscheidung hilft, hätte ich eher meine Zweifel. Denn alle, die sich dort rumtreiben, haben in der Regel Kombinationen, die locker das 5-10-fache Deines Budgets gekostet haben. Ich fürchte, Du kommst mit noch mehr Fragen zurück und wenig Antworten. Es ist was Anderes, wenn Du gleich in einer höheren Liga einsteigen willst. Da macht es durchaus Sinn...
Da muss ich "dir" (hoffe das ist in Ordnung) Recht geben. Ich denke die meistens dort vertretenen Personen haben teures Equipment angesammelt und beobachten auch damit. Wenn ich jemand anfixen will biete ich ihm ja das bestmögliche um ihn bei Laune zu halten / Interesse zu wecken und ob ich mir dann für mehrere Tausend Euro was zulegen möchte / kann ist fraglich. Ein Hobby soll Spaß machen und bezahlbar sein. Wenn der Spaß oder die Lust aufkommt ist man auch bereit mehr zu investieren; Zeit oder Geld. Für mich ist es aber aktuell nur wirklich interessant und ich gucke mir Videos, Dokus oder Lektüren an über das Universum und seine Bestandteile. Hierzu dann Mal Abends im Garten was zu betrachten wäre eine schöne Ergänzung.

Gruß
Tobi
 
Hallo Tobi,
wenn das wirklich dein Ziel ist (einfach schnell aufbauen und durchschauen), empfehle ich den Bresser 5 Zoll Dobson. Den kannst du einfach hinstellen und loslegen. Er hat einen parabolischen Hauptspiegel und als einziger Dobson Rohrschellen, ist also leicht auf eine Montierung zu wechseln, wenn du dich weiter entwickelst. Dazu ist er mit 240€ ziemlich preiswert und erlaubt noch die Anschaffung eines besseren Okulars oder Suchers.
CS Harald
 
Hallo Tobi,
schade, dass du so schlecht über die Sternfreunde denkst. Vertrau mir, das sind keine Angeber, die dir nur Ihre Kleinwagenteuren Ausrüstungen zeigen wollen. Im Gegenteil, die sind auch mal angefangen, waren pleite und hatten Angst, die Investition zu versemmeln. Die wissen, was du willst und brauchst. Hier erklärt dir doch auch keiner, dass du ein 150er APO auf EQ8 brauchst.
CS Harald
 
Das mit dem Fernglas ist wohl wahr für den alltäglichen Einsatz. Vielleicht sollte ich das 8*40 Fernglas zurückschicken und eins mit mehr Öffnung und Vergrößerung nehmen, wobei das dann auch nicht billig wird. So ein Stativ sollte wohl auch einfach zu fertigen sein.
Vielleicht bin ich hier aber auch falsch, immerhin sind hier Leute die betreiben mit ihren Hobby teils Forschung oder unterstützen diese mit sammeln von Daten. Dann kommt einer daher, mit wenig Zeit und nur bei Gelegenheit ab und zu Mal den Himmel zu betrachten. Vielleicht Stelle ich mir das auch einfach zu leicht und spektakulär (nicht falsch verstehen) vor. Immerhin sind unsere irdischen mittel durch die Physik begrenzt und vieles handelt davon überhaupt Objekte, Lichtjahre entfernt zu erhaschen.

Gruß
Tobi
 
Natürlich befinden sich in den Sternwarten wie auch auf den Treffen Sternfreunde mit dem unterschiedlichsten Equipment.
Da wird Dir aber wohl niemand das teuerste und aus deren Sicht beste Material anquatschen.
Ganz im Gegenteil. Die, die sich da tummeln, haben im besten Fall soviel Erfahrung gesammelt, so dass sie Dich vor ihren Fehlern das falsche Instrument zu kaufen, bewahren wollen.
Meine Erfahrung ist, die Leute versuchen für einen Anfänger das beste und trotzdem günstige Teleskop zu finden.
Diesen reichen Erfahrungsschatz sollte man unbedingt nutzen.

Auch aus eigener teurer und leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass ich trotz der Ratschläge der Astrofreunde häufig mehr wollte als gut war.
Das wird dann als Lehrgeld verbucht.

Meine Meinung und Erfahrung.

Gruß Rüdiger
 
Hallo Leute,
mir scheint, ich war vorhin etwas flapsig im Kommentar zu den Sternwarten/Astrotreffs etc. Das war absolut nicht despektierlich gemeint, sorry! Und natürlich bin ich der Meinung, dass man dort gut beraten werden kann. Ich bin nur der Meinung, dass es in Tobis Fall etwas viel Aufwand ist, solange er sich halbwegs an sein eigenes Budget hält.
LG Grüße
Wolfgang
 
Bitte nicht falsch verstehen Harald. Ich denke nicht schlecht über solche Leute. Ich bin aber auch der Typ, wenn ich sehe was möglich ist, ist es schwer sich mit weniger zu begnügen. Aktuell ist ist es halt auch so ne Sache mit den Ausgaben fürs Hobby, wenn das Leben teuerer wird.
Wenn ich dann mit anderen tolle Beobachtungen mache mit deren Equipment, kann ich mir nicht vorstellen mit was günstigen Zuhause dem gleich zu tun. Und das Geld für teure Ausrüstung muss ich mir aktuell eh aufsparen.

Grüße
 
Hallo Tobi,
dann darfst du dir keine Astrofotos in Zeitschriften oder hier im Forum anschauen. Die sind fast alle um Längen besser, als alles, was ich je zustande gebracht habe. Die Herausforderung für uns "Nichtreiche" ist es doch, mit einer bezahlbaren Ausrüstung Fotos zu machen, die fast so schön aussehen wie die Fotos aus Namibia, Kreta, La Palma und mit kleinwagenteuren Ausrüstungen. Schau mal hier im Forum, was es für Bastlerlösungen gibt, teilweise mit Lego oder Holzbau, mit denen beeindruckende Bilder produziert werden. Ich will nicht verhehlen, wenn du mit der Bastelei anfängst, kostet das Hobby viel Zeit. Dafür verschafft es dir noch eine weitere Art von Befriedigung, wenn du aus Lego oder aus Metallschrott eine Nachführung baust, die dann funktioniert.
Mach dir keine Illusionen, sobald du über das gelegentliche Spazierensehen hinausgehst, musst du auch mehr Geld in die Hand nehmen. Wenn du aber bescheiden anfängst, investierst du sinnvoll.
CS Harald
 
Hallo Tobi, ich finde Haralds Vorschlag mit dem Bresser Dobson gut. Das ist kein Müll, damit hast Du sicherlich viel Freude beim Beobachten. Da wirst Du auch nichts vermissen. Wäre Dein Ziel Fotografie, sähe es anders aus, aber wenn Du ab und zu bei Guten Bedingungen beobachten willst, ist der Dobson eine gute Wahl, und viel Geld kostet er auch nicht. Da musst Du Dich auch nicht ärgern, wenn das Teil oft nur herumsteht, so geht es uns allen, auch denen, die das X-fache investiert haben. Darauf kommt es bei unserem Hobby aber nicht an.

LG Olaf
 
Natürlich geht hier online eine Konversation anders ab als im normalen Leben. Vieles kommt nicht so rüber wie gemeint. Und vieles kann drückt man oft falsch aus. Aber ich würde wohl nicht jemanden einen Blick durch mein tausende Euro teures Equipment zeigen und dann ein 100 Euro Teil empfehlen; auf die Gefahr das die Person enttäuscht aufgibt.
Das die meisten Fotos bearbeitet sind und Teilweise mit den finanziellen Mitteln eines Mittelklassewagen ist mir natürlich bewusst, auch das ich wenn ich an einem Hobby gefallen finde, dort investiere werde. Das Basteln hat ja auch wieder befriedigende Ein Hobby soll ja schließlich Spass machen. Wenn es aber nicht zum "Hobby" wird habe ich etwas ausreichendes um einfach mal in den Himmel zu blicken nach einem Grillabend oder ähnlichem.

Grüße
 
Hallo Tobi,
auch ich habe vor sehr vielen Jahren mit einem Linsensatz von Kosmos für damals 4,80 DM angefangen, es hat zunächst auch sehr viel Spaß gemacht, aber..........

Nach einiger Zeit und etwas anspruchsvolleren Objekten gab es den ersten heftigen Frust, nämlich wegen des Unterbaus-sprich Montierung.
Diese Wackelei mit dem ersten Stativ vergesse in mehr als 65 Jahren nicht.
Die Montierung ist zwar hier schon einige Male angesprochen worden, aber meines Erachtens nicht intensiv genug.
Bei bei der Auwahl einesTeleskops, wie von Dir schon mal aufgezeigt um die 1m Brennweite wirst Du ohne entsprechende Montierung keine Freude am Beobachten haben (einen Dobson nehme ich hier ausdrücklich aus).
Eine soche Montierung mit Stativ plus Teleskop sprengt mit Sicherheit das angesetzte Budget und selbst, wenn manche Händler es für diesen Preis anbieten, Freude am Beobachten wird es nicht bringen.
Deshalb kann ich dem Rat, mit einem etwas besseren Fernglas zu beginnen, nur zustimmen- speziell in Deiner zeitlichen Einschätzung.

Gruß
Peter
 
Bin auch noch im Systemaufbau, Filter, Guider, Okulare usw. Das grösste Problem bei der Neuanschaffung ist für mich die Festlegung des Einsatzzweckes. In der Astronomie gibt es viele gut durchdachte Systeme, nur betreffen die immer nur einen bestimmten Bereich. Etwas Universelles ist schwierig, Ich würde erstmal differenzieren. Du u. Dein Teleskop, das Teleskop steht im Keller, im Wohnzimmer, es soll auf eine Wiese im Garten, mit dem Auto, dem Lastenrad, es soll auf die Terasse usw. Das wird gern vergessen. Holst Du Dir ein Stahl Dobson, musst eine Treppe rauf, oder auf eine Wiese, dann hast Du bei den grösseren Modellen ggf. Dellen im Tubus, musst neu Justieren usw. Mit Geld hat das wenig zu tun. Wenn Du weisst, was Du willst, kannst Du evtl. ein Schnäppchen holen, oder erstmal etwas bez. Tubus.

Die Fotografen im Forum empfehlen zB. 6", da werden Dir viele zu 8" raten, weil die besser auflösen. Nur was willst Du mit 8 ", wenn Du das alles transportieren willst. Daher kommen die Kompromisse. Witzig ist es, dass sich Leute für Deep Sky Reducer in die Cassegrain Schmidt Spiegel hauen, um die als Objektiv zu nutzen. Alles kein Problem. Nur splittet sich das Thema schnell in Bereiche, für die man ein typisches Teleskop benötigt. Gerade bei der Astrophotografie ist der Anfang erstmal festzustellen, wie man denn oder was man denn fotografieren will.

Mit 300 Euro bekommst Du noch nichts mit LED am Stativ, aber vieleicht ein altes Dobson, nicht zu gross, das Du visuell nutzen kannst. Bei Detailfragen können Dir hier bestimmt einige den Status Quo vermitteln oder mit Erfahrungen weiterhelfen. Ich werde erstmal Erfahrungen sammeln, es macht kaum Sinn alles nur zu bedenken, dazu gibt es zuviele Faktoren, die Richtung sollte einfach stimmen. Ob das am Anfang so einfach möglich ist, weiss ich nicht. Du müsstest Dich mit fast allen Bereichen kurz beschäftigen.
 
Also das mit dem Fernglas ist ja definitiv in Arbeit. Da ich demnächst in den Urlaub fahre (höhere Lage im Schwarzwald) kann ich davon bestimmt hier berichten. Hier wäre ein Teleskop dann auch bestimmt schön gewesen. Das es nichts universelles gibt, haben wir ja in vielen Bereichen der Technik, dem bin ich mir auch bewusst. Daher ist es auch so schwierig und ich habe mich hier her gewendet, da ich auch keine Ahnung habe was ich mir da angucken will; speziell. Der Einwand mit einer Sternwarte etc. ist hier natürlich genau der richtige Ansatz, auch wenn ich da etwas hadere (wie oben beschrieben) und lieber selber Zuhause Mal gucken ob es was ist und / oder was interessant wirkt.
Was mir auffällt und da gilt aktuell gar kein wirkliches Interesse, ist die Astrofotografie. Oft wird hier gefragt was dafür geeignet und günstig ist. Aber für den Neuling ist das glaube echt eher eine tolle Vorstellung und hört sich interessant an. Hier sehe ich mehr Gefahr unötig Geld auszugeben und das Thema zu beenden.
Ein günstiges Teleskop auf dem Dachspeicher, kann ich immernoch nach ein paar Jahren rausholen wenn die Lust aufkommt und beobachten. Da sehe ich keine große Verschwendung. Meine alte Videokamera habe ich auch heutzutage immer wieder im Einsatz trotz Smartphone Zeitalter. Die wird dann geladen und zwischendurch Mal mit der was gefilmt.

Grüße
 
Hallo Tobi,

Der Einwand mit einer Sternwarte etc. ist hier natürlich genau der richtige Ansatz, auch wenn ich da etwas hadere (wie oben beschrieben) und lieber selber Zuhause Mal gucken ob es was ist und / oder was interessant wirkt.
der Rat zu einer Volkssternwarte zu gehen oder Kontakt mit anderen Beobachtern aufzunehmen zielt darauf ab, sich die dort vor Ort befindlichen und verschiedensten Teleskope an- und durch zuschauen.
Es geht nicht darum, kann aber, gemeinsam zu beobachten.
Also nicht, mehr oder weniger regelmäßig, dort zu sein, Equipment mit bringen usw..
Es geht darum zu sehen was es gibt, wie es funktioniert, erklären lassen, Fragen stellen, Grundwissen bekommen, ... ... ...
Sprich ein Gefühl für das ganze zu bekommen, dann wird die Entscheidung, mit Abgleich der eigenen Vorstellungen, etwas leichter und sie werden dann teilweise auch relativiert.
Quasi ein Infoabend.

Wenn dann die Entscheidung gefallen ist und das Teleskop angeschafft, kannst Du, wenn es möglich ist, jeden Tag beobachten oder auch nur alle drei Monate. Das liegt doch bei Dir und da sollte Dir auch keiner reinreden.
Und die Entscheidung welche Objekte Du beobachtest oder Dich interessieren liegt auch einzig und allein bei Dir.
Da oben ist so viel zu sehen, das reicht für das ganze Leben.

Ich habe mich, wie so manch anderer hier auch, ohne Forum, Volkssternwarte etc. durchgewurschtelt.
Ist "mühseliger", macht aber auch Spaß. Die Bücherregale füllten sich von Monat zu Monat immer mehr.

Wir hier können Dir nur Wissen basierend auf Erfahrungswerten mitteilen.
Vor- und nachteile sachlich, fachlich erklären, auch wenn es mal "ausufert" ;), letztendlich musst alleine Du die Entscheidung treffen, nach Abwägung dessen was Du an Wissen mitgeteilt bekommen hast und was Dir so vorschwebt.

In diesem Sinne, ran an den Speck :coffee: :alien:.
 
Hallo

Nun hätte ich gern ein Teleskop, suche da etwas nicht zu klobiges ich sag mal bis 300€
Ein kleiner Refraktor wäre da gewiss eine Option für dich.
Mit 80mm Öffnung kannst du schon sehr viel sehen/entdecken.
Ich habe mit einem Optik-Set (Refraktor) 50/540mm Objektiv + 2 Okulare angefangen
und bin heute noch erstaunt, wenn ich in meinen alten Beobachtungsaufzeichnungen blättere, was ich damit
alles entdeckt habe.:)

Vielleicht sollte ich das 8*40 Fernglas zurückschicken und eins mit mehr Öffnung und Vergrößerung nehmen, wobei das dann auch nicht billig wird. So ein Stativ sollte wohl auch einfach zu fertigen sein.
Fernglas ist in Ordnung + wenn du es auf ein Fotostativ bringst, zeigt es dir noch mehr.
Je größer die Optik um so schwächere Sterne, Galaxien u.a. kannst du damit sehen.
Bei 50mm Öffnung ist die Handhabbarkeit noch gegeben - mehr Öffnung ist nur noch mit einem Stativ effektiv einsetztbar.
Wenn du gefallen an der Beobachterei gefunden hast, kannst dich auch weiter entwickeln.
Ein Fernglas kann man immer gebrauchen - terrestrisch auch am Tag.

wenn das wirklich dein Ziel ist (einfach schnell aufbauen und durchschauen), empfehle ich den Bresser 5 Zoll Dobson. Den kannst du einfach hinstellen und loslegen. Er hat einen parabolischen Hauptspiegel und als einziger Dobson Rohrschellen, ist also leicht auf eine Montierung zu wechseln, wenn du dich weiter entwickelst. Dazu ist er mit 240€ ziemlich preiswert und erlaubt noch die Anschaffung eines besseren Okulars oder Suchers.
Diese Option steht dir natürlich immer offen und ist sicher nicht die schlechteste. Auch Gebrauchtware käme in Frage für dich.

Desweiteren würde ich gerne wissen was man an Zubehör (vorallem Filter) braucht. Oft lese ich von Schädigungen der Augen ohne Filter bei Planetenbeobachtung oder Mangelnde Details wegen fehlender Filter.
Also Filter brauchst fürs visuelle vorerst nicht. (außer bei der Sonne natürlich)
Bei Planetenbeobachtungen sind nur Mars und Jupiter so hell, dass es stören könnte.:unsure:
Aber das ist erst m.E.n. erst bei Öffnungen jenseits von 200mm der Fall. Außerdem je höher du vergrößerst, desto dunkler wird das Bild.
Beim Mond könnte es auch ziemlich hell werden, aber wer beobachtet schon den Vollmond?
Am Terminator (lichtgrenze hell dunkel) wirst du meist beobachten, weil dort die Strukturen schön plastisch erscheinen.

Also keine Angst vor Schädigungen der Augen.
Viel Erfolg beim Erkunden des Sternenhimmel.


CS Dieter
 
N'abend :D,

Oft lese ich von Schädigungen der Augen ohne Filter bei Planetenbeobachtung
Also keine Angst vor Schädigungen der Augen.
das war mir auch aufgefallen, aber dann wieder vergessen :eek:.
Schädigungen können nur bei Beobachtung der Sonne ohne passenden Filter oder Herschelkeil passieren.
Also merken, Sonne NIE OHNE passenden Filter oder Herschelkeil, sonst war es die letzte Beobachtung.

Wie schon von Dieter / @dieter21 angesprochen, Jupiter kann recht hell sein und auch der Mond.
Da kommt es drauf an wie empfindlich Du bist. Dann kann man das mit einem passenden Filter dämpfen.

Ich habe einiges an Filtern, aber an Planeten nutze ich so gut wie nie welche.
OIII und UHC nutze ich im Bereich Deep Sky.
Bedenke aber auch, das qualitativ gute Filter gut ins Geld gehen. In 2" können da schon mal 200,-€ über die Theke gehen.

:y:
da höre ich meist ab 50% auf.
 
Für Mond geht auch ein variabler Polfilter.
Da kann man die Helligkeit einstellen.

Da wir hier ja nun auch wieder im Fernglas-Bereich sind, wäre doch auch ein Tischdobson eine Option.
Darunter ein gebrauchtes Baustativ.
Sollte auch einiges zeigen.
 
Ok also, wenn man nicht in die Sonne guckt sind Filter wirklich nur für die Optik und nicht zum "benötigten" Schutz.
Für das Fernglas werde ich mir noch ein kleines Stativ zulegen.
Da ich an einer Hornhautverkrümmung leide muss ich mit der Brille beobachten. Hier gibt es ja keine weiteren Anforderungen an das Teleskop / Okular. Wobei ich auch beim Fernglas ohne Probleme mit eine zeit lang beobachten kann ohne Probleme. Möglicherweise wirkt sich das nicht so extrem aufs Teleskop aus.

Grüße
 
Da ich an einer Hornhautverkrümmung leide muss ich mit der Brille beobachten. Hier gibt es ja keine weiteren Anforderungen an das Teleskop / Okular.
wenn Du mit Brille am Teleskop beobachten musst, dann ist es schon wert darauf zu achten mit welchem Okular Du beobachtest.
Da solltest Du auf den Augenabstand achten, der sollte so um 20mm liegen. Die Hyperion-Serie von Baader ist da ein Beispiel für.
 
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