Liebe Glasaugen,
da rennt wieder mal jemand offene Türen bei mir ein - danke Rudi!
Und ein Mann mit Plan antwortet ihm prompt - danke Christopher!!
@Olli (der mit den zwei "L"): was bedeutet "Lochtstärke" und "SGF"? - sorry, ich blick's wieder mal nicht ...
Hier ist der Deal: ich überlege gerade genau in diese Richtung. Nämlich bei möglichst dunklem Himmel mit möglichst geringer Vergrößerung ein möglichst breites Gesichtsfeld abzudecken. Das entspricht eigentlich genau den Tipps der "alten Hasen" vor 40 Jahren, bevor der ganze Technik-Wahnsinn mit immer größeren Öffnungen für immer weniger Geld seinen Lauf genommen hat - den Himmel mit bloßem Auge, respektive möglichst simplen Hilfmitteln wie zum Beispiel Operngläsern (!!) anzugucken.
"Operngläser"?! - so ein bullsh.., dachte ich immer. Nun ja, die "Alten" waren ja auch nicht ganz dumm, zumindest nicht alle. Und da ich nirgendwo ein Orion 2x54 herbekomme (noch nicht, doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgebeben, ich brauche es im Oktober für Nepal), fielen mir die Operngläser wieder ein. Sie sind wohl genau wie die Ultra-Wide-Dinges in Galileischer Bauart konzipiert, womit sich die Austrittspupille erledigt; irgendwie - oder so ähnlich. Oder nicht?
Wie dem auch sei: Ich habe ein 3,5x35 Opernglas im Zulauf (für einen Zehner), von dem ich mir ähnliche Ergebnisse erhoffe, wie von dem Omegon für 200 Euro, das wiederum nur die Orion-Kopie ist.
Genialer Ansatz oder Holzweg?
Anmerkungen/Denkfehler/Tipps dazu?
Gibt es am Ende einen Geheimtipp für richtig gute Operngläser?
Ist die Erde vielleicht nicht DOCH eine Scheibe?
Mozartante Grüße,
Ursus