Unterschied??

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliges Mitglied 72636
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Ehemaliges Mitglied 72636

mal eine Frage, gibt es einen Unterschied von einem Sternenfeld Fernglas mit 2x54 wie z.B. das hier und einem Opernglas, das vielleicht auch was weiß ich, 2,8x50 hat oder so. Eigentlich doch nur der Name oder, Bauart müßte ja die gleiche sein und die Lichtstärke (natürlich abhängig von der Vergrößerung) ja auch oder??
 
Jap, ist das selbe.
Aber "Lochtstärke" kannste bei Galilei Anordnung eh vergessen, da es keine echte AP gibt.
Das SGF hängt ja auch von deiner Pupillenöffnung ab...
Das Omegon hatte ich auf der ATT mal am Auge, Randunschärfe aus der Hölle...

LG
Olli
 
Ok, sollte jetzt eigentlich auch nur als Beispiel dienen, irgnedwelche Empfehlungen?? :D :D
 
Aber ich denke die Randunschärfe ist der Galileischen Bauart geschuldet, die wird bei all diesen Teilen nicht viel besser sein.
 
Einspruch, aber ganz entschieden!

Das Orion 2x54 ist ein kommerzieller Nachbau des Nikon 2x54 Eigenbaus (siehe fetten Thread dazu auf Cloudy Nights) und teilt deren revolutionäre Eigenschaften, sprich: randscharf, apochromatisch, brillentauglich. Ich habe sie verglichen. Wohl auch Galileisch, aber aus irgendeinem Grund Haushoch allen anderen Galileischen Gläsern überlegen, die ich bisher ausprobierte.

Das Omegon 2x54 habe ich nicht ausprobiert, das kenne ich nicht. Interessant, dass Olli jenes schlecht fand. Es ist dann wohl was ganz Anderes als das Orion 2x54 Produkt bzw. Nikon 2x54 Eigenbau. Wer jene nicht ausprobiert hat echt was verpasst.

Christopher
 
Da muss ich zur kommenden ATT wohl mal meine Augen genauer auf behalten, wenn es in dem Bereich so große Unterschiede gibt

LG
Olli
 
Liebe Glasaugen,

da rennt wieder mal jemand offene Türen bei mir ein - danke Rudi!
Und ein Mann mit Plan antwortet ihm prompt - danke Christopher!!
@Olli (der mit den zwei "L"): was bedeutet "Lochtstärke" und "SGF"? - sorry, ich blick's wieder mal nicht ...

Hier ist der Deal: ich überlege gerade genau in diese Richtung. Nämlich bei möglichst dunklem Himmel mit möglichst geringer Vergrößerung ein möglichst breites Gesichtsfeld abzudecken. Das entspricht eigentlich genau den Tipps der "alten Hasen" vor 40 Jahren, bevor der ganze Technik-Wahnsinn mit immer größeren Öffnungen für immer weniger Geld seinen Lauf genommen hat - den Himmel mit bloßem Auge, respektive möglichst simplen Hilfmitteln wie zum Beispiel Operngläsern (!!) anzugucken.

"Operngläser"?! - so ein bullsh.., dachte ich immer. Nun ja, die "Alten" waren ja auch nicht ganz dumm, zumindest nicht alle. Und da ich nirgendwo ein Orion 2x54 herbekomme (noch nicht, doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgebeben, ich brauche es im Oktober für Nepal), fielen mir die Operngläser wieder ein. Sie sind wohl genau wie die Ultra-Wide-Dinges in Galileischer Bauart konzipiert, womit sich die Austrittspupille erledigt; irgendwie - oder so ähnlich. Oder nicht?

Wie dem auch sei: Ich habe ein 3,5x35 Opernglas im Zulauf (für einen Zehner), von dem ich mir ähnliche Ergebnisse erhoffe, wie von dem Omegon für 200 Euro, das wiederum nur die Orion-Kopie ist.
Genialer Ansatz oder Holzweg?
Anmerkungen/Denkfehler/Tipps dazu?
Gibt es am Ende einen Geheimtipp für richtig gute Operngläser?
Ist die Erde vielleicht nicht DOCH eine Scheibe?

Mozartante Grüße,
Ursus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ursus,

SGF ist Scheinbares Gesichtsfeld (Englisch: Apparent Field of View, AFOV).

Geheimtipp: auf Cloudy Nights ist irgendwo jemand zu finden, der die 3D-Druckdateien für die Nikon 2x54 Gehäuse zur Verfügung stellen kann/konnte. Nutzername Mad Matt. Die Dinger drucken lassen, die richtigen zwei Nikon Telekonverter reinpressen, fertig.

Da Schiffe zum Horizont hin verschwinden könnte die Erde eine Kugel sein. Die Inuit erzählen jedenfalls, dass der Mond eine Eisscheibe ist, die sich dreht, deshalb die scheinbare Zu- und Abnahme - die beste Erklärung des Mondes, die ich kenne. Vielleicht ist vom Mond aus gesehen die Erde eine Wasserscheibe, die sich dreht.

Beste Grüße
Christopher
 
Hallo!
Also ich habe sowohl einige Operngläser, seinerzeit angeschafft für den im Namen enthaltenen Zweck, als auch so ein „Sternbildfernglas“ aus Nikon Telekonvertern. 2x55 ungefähr. Selbe Vergrößerung, vollkommen anderer Eindruck: Durch das Sternbildfernglas habe ich gefühlt fast mein normales Gesichtsfeld, nur dass alles vergrößert und auch heller erscheint. Und scharf bis zum Rand. Nehme ich das Opernglas habe ich den Eindruck, durch ein Schlüsselloch oder einen Türspion zu schauen. Obwohl die Vergrößerung die selbe ist und die Austrittspupille an den Telekonvertern eigentlich viel zu groß für meine Augen. Aber die wissen das offenbar nicht.

Viele Grüße
Maximilian
 
Wow, das war fix - vielen Dank für all die Antworten!

Olli, ich wollte Dich nicht vorführen, sondern hab's wirklich nicht kapiert. Eventuell, dachte ich, hat sich ein "T" zu viel eingeschlichen, aber ich konnte mit "Lochstärke" nichts anfangen. Auf Lichtstärke bin ich überhaupt nicht gekommen. Vielen Dank für den Hinweis! Vielleicht sollte ich über ein anderes Hobby nachdenken ...

Christopher: das klingt ziemlich interessant für einen zum Sammeln tendierenden Bastler, da werde ich mal drangehen. Cheers mate!

Und zwischenzeitlich warte ich auf mein Opernglas. Apropos: Maxilimilian, hättest Du mir diesbezüglich einen Tipp? die Zaubertröte vielleicht? oder Figaros Auszeit?

Euch alle einen schönen Tag,
Amadeus Ursus
 
Olli, ich wollte Dich nicht vorführen, sondern hab's wirklich nicht kapiert.
Alles prima, habs auch nicht so verstanden.
Mich nervts ja selbst mit dem vertippen, 95% mriner Nachbearbeitung von Beiträgen passieren wefen dieser benachbarten Buchstaben.
War vor einer Weile nicht so, ich hab das Gefühl, dass auch Touch Screens altern und mit der Zeit unpräzise werden.

LG
Olli
 
Das sind 27mm bzw. 17mm Austrittspupille. Gibt es einen besonderen Grund, weshalb man da so überzieht? So Austrittspupillen kann das menschliche Auge ja nicht nutzen.
Weil eine Galilei Anordnung keinen Schnittpunkt der Austrittspupille erzeugt, sondern diese divergierend statt konvergierend ist. Die AP vom Rand zeigt also nicht vom Linsenrand zur Mitte, sondern vom Linsenrand nach außen!
Das Scheinbare (und daraus folgend auch das tatsächliche) Gesichtsfeld hängt also wesentlich davon ab, wie sehr man die AP überdimensioniert, also wie weit Off Axis die riesige von der Mitte weg zeigende AP wenigstens noch zum Teil die Augenpupille erwischt.

LG
Olli
 
Ja genau, die viel zu hohe Austrittspupille ist nur notwendig um das Gesichtsfeld zu vergrößern. Die tatsächliche Lichtstärke wird durch die eigene Pupille des Auges begrenzt, die ja deutlich kleiner ist. Der Himmel sieht so hell aus wie mit freiem Auge.
Gruß Nik
 
Ich meinte vor etwa einem Jahr...
In dem Alter bin ich noch nicht

LG
Olli
 
Das Omegon 2x54 habe ich nicht ausprobiert, das kenne ich nicht. Interessant, dass Olli jenes schlecht fand. Es ist dann wohl was ganz Anderes als das Orion 2x54 Produkt bzw. Nikon 2x54 Eigenbau. Wer jene nicht ausprobiert hat echt was verpasst.
Das Omegon ist haargenau das gleiche Glas nur mit einem anderen Namen drauf. Ich hab es und finde es großartig.
Ich glaube, das mit der Randschärfe ist individuell höchst unterschiedlich. Ich hab Gläser, bei denen ältere User behaupten, die wären am Rand völlig unscharf, und bei mir wirken sie, als hätten sie field flattener. Z. B. das Fuji HC 8x42. Aber auch andere Gläser.
Bei mir ist das Omegon 2x54 scharf bis fast zum Rand. Eine meiner besten Anschaffungen für Sternegucken.
Wenn ich nur drei Gläser für die Astronomie besitzen dürfte, wäre es wohl das 2x54, ein 7x50 und das Canon 18x50IS.
 
Hallo,

am Dienstag Abend habe ich mal wieder mit Erfolg eines meiner Galilei Gläser (in diesem Fall ein sehr solides 2,5 x 40) eingesetzt. Es war so Ende der bürgerlichen Dämmerung und ich wollte mal schnell schauen, ob ich den Merkur erwische. Das Glas machte im Gegensatz zum bloßen Auge den Unterschied zwischen sehen und nicht sehen aus. Einmal gefunden war er dann auch im Sucher meines Fernrohres sichtbar und ich konnte ihn bei schön ruhiger Luft beobachten bis er ein paar Minuten später hinter horizontnahen Büschen verschwand.. Dieses Glas hatte mich übrigens auf einem Flohmarkt € 4.- gekostet.

CS Gerhard
 
Ja, genau, das ist eine wichtigen Anwendungen, für die ich solche Gläser verwende: Planeten in der frühen Dämmerung finden. So wird die Beobachtungszeit verlängert - und es hat eine ganz eigene Ästhetik, im Teleskop dann einen Planeten gegen noch blauen Himmel zu sehen.

Ich teile Astrofan76's Einstellung bzgl. der drei Gläser, auf die ich mich reduzieren könnte. Mit dieser Notebooktasche gehe ich meistens raus und bin oft einen ganzen Abend damit beschäftigt:
P1110924.JPG

Den Anfang macht immer das 2x54 (rechts), dann folgt das 7x45 (links) und schliesslich das 20x60S (mit Bino Bandit Streulichtschutz an den Okularen und Filteradapter an den Objektiven).

Gruss, Christopher
 
Christopher!!

Du bist echt gut strukturiert/organisiert.
Wenn ich nur drei Ferngläser behalten dürfte, würde ich sie zwar völlig anders abstufen (6x24 / 12x42 /15x56), aber das ist ja das schöne an unserem Hobby. Die Vielfalt :giggle:
... oder warte mal. Das 18x70, ne das bleibt unbedingt drin in der Palette. Ach, das ist wirklich schwer. Nur drei ist doof ;). Können wir auch vier oder fünf nehmen?

Viele Grüße

Rene
 
zum Glück gibts Taschen in jeder Größe ….?
….drüben auf CN läuft ein Thread :

If I Could Only Have 20 Binoculars​

da dürfen wir ruhig 5-6 nehmen , oder ? ?
Aber was ich noch zu den Nikons sagen wollte: die kann man leider nicht fokussieren, wenn man etwas fehlsichtig ist kann das ein Problem werden, bei mir ging das leider nicht…?
vG Alex
 
Hallo zusammen...

Beides tummelt sich hier bei mir rum, sowohl das Eigenbau NikonTelekonverterGlas, sowie seit heute auch das 2x54 Omegon.
Letzters konnte ich beim DSM testen und war angenehm überrascht, hatte ich doch frühere Versionen als ausgesprochen schlecht in Erinnerung.
... da ist es augenscheinlich Christopher und Rene entgangen... ;-)

Der unschlagbare Vorteil beim Omegon ist die Schärfeverstellung die ich bei meinem BastelNikon vermisse.

Naja, was soll ich sagen: also bestellt zusammen mit zwei UHC Filtern die vorne einschraubbar sind - leider noch alles ungetestet da hier gefühlt seit Wochen Dauerregen.
Aber sobald ich praktische Erkenntnisse habe, meld ich mich... egal wie die ausgehen... ;-)

lg
Winni
 
Hallo Winni,

ja, ist mir entgangen, dass das 2x54 Omegon am DSM gezeigt wurde. Da wurden ständig tolle Ferngläser von Hand zu Hand gereicht, da hat mann schnell was verpasst.

Ich habe 2-Zoll Filter am 2x54 Orion ausprobiert. War ernüchternd unter meinem 5-mag Vorstadthimmel: es gibt einfach zu wenige Objekte, die gleichzeitig hell genug sind und dabei gross genug, um bei 2x was herzumachen. Bin schnell wieder zurück zum 10x70-Glas, an dem ich problemlos 1,25-Zoll Filter okularseitig anbringen kann. Dessen 5° Feld reicht dicke für fast alle Objekte die überhaupt unter meinem Himmel in Frage kommen, mit den alleinigen Ausnahmen des Lambda-Orionis Nebels (Skalar) und Barnard's Loop. Das mag unter sehr gutem Himmel wieder anders sein.

Übrigens würde ich empfehlen, bei der vollen Austrittspupille OIII oder H-Beta anstatt UHC zu verwenden.

Beste Grüße, Christopher
 
...Letzters konnte ich beim DSM testen und war angenehm überrascht, hatte ich doch frühere Versionen als ausgesprochen schlecht in Erinnerung.
... da ist es augenscheinlich Christopher und Rene entgangen... ;-)
Lieber Winni,
Mir entgeht nichts, außer ich will das es mir entgeht ;):cool:
Dann sind Orion und Omegon in der aktuellen Version also baugleich. Und die Filteradaption ist auch ein entscheidender Vorteil gegenüber den Selbstbaukonverter-FG.

zum Glück gibts Taschen in jeder Größe ….?
….drüben auf CN läuft ein Thread :

If I Could Only Have 20 Binoculars​

Boah Alex, die Amis müssen aber auch immer voll übertreiben. Gutes Argument. Zieht hier nur nicht, denn Christopher hat ein Machtwort gesprochen. Und glaube mir, ihm dürfte es schwerer fallen, nur drei Ferngläser auszuwählen aus seiner schönen Palette an Ferngläsern.

Beste Grüße
Rene
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Filteradaption ist auch ein entscheidender Vorteil gegenüber den Selbstbaukonverter-FG.
Aber obacht: die Filteradaption schränkt die Öffnung erheblich ein und damit auch das reale Feld am Himmel. Man hat mit 2-Zoll Filter keinesfalls die beworbenen 36° am Himmel.

Letztere sind übrigens tatsächlich erreichbar, aber - meines Wissens, nagelt mich da nicht fest - nur für Leute die erheblich kurzsichtig sind und die Okularfokussierung des Orion/Omegon verwenden um dies auszugleichen. Ich komme persönlich auf 29° ohne Brille, 25° mit Brille und ca. 20° wenn ich 2-Zoll Filter vor die Objektive platziere.

Deshalb würde ich für Weitfeld-Filterbeobachtung eher zu sowas wie das Kowa 6,5x32 mit 10° Feld raten. Ich benutze dafür ein olles Trinovid 6x24 mit 12°. Es ist schon toll zu sehen, wie der Nordamerikanebel im Feld schwebt mit viel Dunkel drumherum. Es gibt aber wenige OIII-Objekte, die wirklich bei 6x was hermachen: Rosette, Nordamerika, Zirrus, Lagune+Triffid, Schwan+Adler, viel mehr fällt mir nicht ein. In H-Beta gibt es mehr Objekte die gross sind, aber da ist ein 10x70 doch wieder viel leistungsfähiger.

Christopher
 
Deshalb würde ich für Weitfeld-Filterbeobachtung eher zu sowas wie das Kowa 6,5x32 mit 10° Feld raten. Ich benutze dafür ein olles Trinovid 6x24 mit 12°. Es ist schon toll zu sehen, wie der Nordamerikanebel im Feld schwebt mit viel Dunkel drumherum.
Mir fiele noch das Komz 6x24 ein, das hat das gleiche Sichtfeld wie das Trinovid. Es gab auch mal ein "Skelett"-Fernglas mit 6x25 und 11,5° -- das hab ich in der Sammlung und von allen Superweit-Optiken mit einem solchen Sehfeld hat es eigentlich die beste Optik, was z.B. Kissenverzeichnung und Feldkrümmung angeht. Auch eine recht ausgeglichene Farbdarstellung am Tag. Aber halt nicht so gute Vergütungen wie das Komz z.B. Leider hab ich das noch gar nicht unter Sternenhimmel ausprobiert.
Das Komz ist übrigens meistens überteuert, aber ab und an findet man mal ein günstiges. Meines ist von 1978 und war nicht besonders teuer.
Das Kowa BDII ist natürlich auch gut. Vor allem sogar mit Brille zu gebrauchen.
Aber ehrlich gesagt, finde ich die besten Weitwinkel-Gläser für Astronomie die alten Weitwinkel 7x50. Die findet man leider nicht so oft. In so etwa zwei Jahren regelmäßig auf ebay gucken, hab ich insgesamt drei gefunden und gekauft. Das beste ist ein "Scope" 7x50 mit Doppelfokus (ein normaler unten und ein Feinfokusrad oben) mit 11°. Nahezu scharf bis zum Rand, weit besser als alles im 7x35-Format und angesichts der 7mm-Austrittspupille recht gut zu gebrauchen trotz des Alters.
Link zur Grafik: http://abload.de/img/img0kre47.jpg
Link zur Grafik: http://abload.de/img/img6kmi89.jpg
Link zur Grafik: http://abload.de/img/img176de6t.jpg
Link zur Grafik: http://abload.de/img/img3vxcmo.jpg

Sogar mit "Magunesium Weight" :D. Muss ein besonderes Material sein ;). Oder nur ein profaner Druckfehler. Ich hab auch ein DDoptics "Lux HR" mit "Dielectic"-Coatings :ROFLMAO:.
 
Bei dem großen realen Feld am Himmel ist ein objektivseitig montierter Interferenzfilter ohnehin alles andere als On Band, die Blauverschiebung sollte man schon auf dem Schirm haben.

LG
Olli
 
Einerseits ja, andererseits ist selbst bei einem Filter mit 3,5nm HWB ungefähr der innerer Drittel des Feldes On-Band. Das reicht bei 2x dicke für fast alle Einzelobjekte. Was man nicht erwarten darf ist, dass weit auseinander liegende galaktische Nebel die man an den Feldrand platziert noch im Filterband zu sehen sind. Allerdings gibt es hierfür die preshifted Filter. Ich habe das kürzlich für H-Alpha Filter durch-exerziert mit gutem Ergebnis bei 1x, 2x und 3x (14°, 21° und 41° Feld am Himmel) und berichte darüber hier detailliert: Thread auf Cloudy Nights über preshifted H-Alpha Frontfilter bei geringer Vergrößerung und großem realem Feld

Das ist eine andere Anwendung, aber von der Physik her müsste es sich bei OIII Linienfilter genauso verhalten. Bei UHC Filter hat man das Problem der Blauverschiebung dank der breiten HWB ohnehin kaum.

Christopher
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben