neues Teleskop >900mm für GEM28 Montierung

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raychan

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Hallo Astrofreunde,

ich suche ein neues Teleskop über 900mm für das Fotografien von Galaxien, da mein ASKAR FRA500mm mir zu kurz ist.

Was könnte ich maximal mein GEM28 zumuten? (Hersteller Angabe 12,7kg)

Welches Teleskop hätte die gleiche optische Qualität wie ein ASKAR FRA500 mit einen APS-C Sensor?

Wieder APO oder Maksutov?

- es wäre schön wenn das Teleskop klein ist, denn ich habe nicht viel Platz in meiner Wohnung und muss es immer 2 Stockwerke und 1km zum Auto tragen.
- Eventuell könnte Wind ein Problem sein, weil ich auf ein Feld Fotografie und kein Windschutz habe.
- muss man die Maksutov justieren? (Frage wegen 10 linke Daumen bei Mechanik)

Budget würde bei max: 2500€ liegen.

Mein aktuelles Equipment ist:

- Askar FRA500
- ZWO Autofocus Motor
- ZWO Filter Einschub
- iOptron GEM28 + Standard Stativ
- Omegon 571c
- Antlia ALP-T 5nm Dual Filter
- ZWO 120mm Mini Mono Guiding Cam + 130mm Leitrohr.
 
Puh, 900mm Brennweite (oder eher mehr), wenn es dann nicht auch duster werden soll auf der GEM28 wird schwierig, vorallem, wenn die Qualität (auch im Vgl. zu deinem bisherigen Teleskop/Kamera) nicht deutlich nachlassen soll. Denn Qualitativ bist du ja ganz gut dabei.
Hast du man darüber nachgedacht zunächst die Abtastung zu vergrößern? Sprich eine Kamera mit deutlich kleineren Pixeln zu verwenden? Das wäre preislich und von der Montierung (und dem Handling) her eventuell der sinnvollere Schritt ... zumal der preisliche Aufwand überschaubar bleibt, selbst wenn man am Ende dann doch ein neues Teleskop haben möchte.
Andenkbar wäre z.B. eine Kamera mit IMX678 Sensor mit 2mikrometer Pixeln.

Ansonsten würde z.B. ein Edge HD 800 mit ca. 2000mm Brennweite einen merklichen Sprung bieten, würde auf der GEM28 wohl noch leidlich funktonieren, aber wäre eben schon ein merklicher "Klopper" zum schleppen.
 
Wenn du nur über 900mm kommen willst, warum nicht einfach ne Barlow in den FRA500 stopfen?
Eine 2x Barlow rein, hast du 1000mm bei F/11,2
Maks sind noch langsamer.
Und Ja, Maks müssen definitiv justiert werden.

LG
Olli
 
Puh, 900mm Brennweite (oder eher mehr), wenn es dann nicht auch duster werden soll auf der GEM28 wird schwierig, vorallem, wenn die Qualität (auch im Vgl. zu deinem bisherigen Teleskop/Kamera) nicht deutlich nachlassen soll. Denn Qualitativ bist du ja ganz gut dabei.
Hast du man darüber nachgedacht zunächst die Abtastung zu vergrößern? Sprich eine Kamera mit deutlich kleineren Pixeln zu verwenden? Das wäre preislich und von der Montierung (und dem Handling) her eventuell der sinnvollere Schritt ... zumal der preisliche Aufwand überschaubar bleibt, selbst wenn man am Ende dann doch ein neues Teleskop haben möchte.
Andenkbar wäre z.B. eine Kamera mit IMX678 Sensor mit 2mikrometer Pixeln.

Ansonsten würde z.B. ein Edge HD 800 mit ca. 2000mm Brennweite einen merklichen Sprung bieten, würde auf der GEM28 wohl noch leidlich funktonieren, aber wäre eben schon ein merklicher "Klopper" zum schleppen.
Habe es mal mit Stellarium IMX687 vs APS-C Sensor verglichen. Der Crop ist krass. Wäre eine Idee.

Wenn du nur über 900mm kommen willst, warum nicht einfach ne Barlow in den FRA500 stopfen?
Eine 2x Barlow rein, hast du 1000mm bei F/11,2
Maks sind noch langsamer.
Und Ja, Maks müssen definitiv justiert werden.

LG
Olli

Barlow hatte ich auch schon nachgedacht. Kann ich da einfach irgendeine nehmen? Askar bietet leider keine eigenen an.

Was wäre von der Qualität der Sterne besser? Barlow oder kleinerer Sensor?
 
Wenn du dir um Abbildungsqualität Sorgen machst, nimm halt eine Powermate.

LG
Olli
 
Wenn du dir um Abbildungsqualität Sorgen machst, nimm halt eine Powermate.

LG
Olli

TeleVue Barlowlinse Powermate 2x 2''?

Askar 130phq. 1000mm .
Ich hab auch den FRA500 sowie den kleinen 80phq. Qualität bei beiden top.

Hatte ich auch schon gesehen. Aber das sind 10,2kg. Ist das nicht am limit der Montierung? Da kommen sicher noch 2kg von AstroPC, Kamera, Guider, Spannungsverteiler usw. dazu. :unsure:


Das mit der Barlowlinse oder eine Kamera mit kleineren Sensor klingt bis jetzt interessanter. Weil ich mit weniger Gewicht kämpfen muss. :unsure: Wird aber wahrscheinlich schlechter von der Abbildungsqualität sein als ein neues Teleskop. Puh echt schwer.
 
Also wenns um Gewicht geht...
Evostar ED 120/900
wiegt nur 5,6kg.
Aber der Okularauszug sollte getauscht werden, sonst gibts am Rand zu viel Vignettierung.

LG
Olli
 
TeleVue Barlowlinse Powermate 2x 2''?



Hatte ich auch schon gesehen. Aber das sind 10,2kg. Ist das nicht am limit der Montierung? Da kommen sicher noch 2kg von AstroPC, Kamera, Guider, Spannungsverteiler usw. dazu. :unsure:


Das mit der Barlowlinse oder eine Kamera mit kleineren Sensor klingt bis jetzt interessanter. Weil ich mit weniger Gewicht kämpfen muss. :unsure: Wird aber wahrscheinlich schlechter von der Abbildungsqualität sein als ein neues Teleskop. Puh echt schwer.
Ja, das ist schon hart an der Grenze . Ich hab die CEM 26, und der würde ich einen 130er auch nicht zutrauen.
Alternativ wäre da vielleicht noch der GSO / TS RC 8" in Carbon mit 2" 0.67 x Reducer . Dann bist du auf 1000mm , unter 7kg für die Optik, hast nicht so einen großen Hebel und der Preis ist auch noch unter 2000 Euro. Und hast eine passable Lichtstärke.
 
6“/f4 Newton und dann die APM komakorrigierende Barlow dazu.
Macht unterm Strich 900mm bei f6.
Justiert sich leicht weil f6 gilt und das Gewicht liegt um die 5Kg + Zubehör. Oder halt direkt einen 6“/f6 mit x1.0 KomaKorrektor. Evtl. ust die Grösse des Fangspiegels beim f4 aber besser dimensioniert. 6“/f6 ist eher visuelle Bauart.

Mit dem Budget kannst du auch gleich einen ONTC oder zumindest einen UNC nehmen. Carbon Tubus und recht gute OAZs.

RC6“ wäre auf dem Papier ideal, aber da musst du noch viel Geld und Geduld rein stecken. Ich rate definitiv davon ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo RAYCHAN,
wenn du mit der Qualität bisher zufrieden bist, würde ich dir auch eher eine hochwertige Barlow und eine Kamera mit kleineren Pixeln empfehlen als die Suche nach einem hochwertigen Teleskop, insbesondere bei der Gewichtsbeschränkung. Preiswerter kommst du so auch noch davon.
CS Harald
 
6“/f4 Newton und dann die APM komakorrigierende Barlow dazu.
Macht unterm Strich 900mm bei f6.
Warum nicht gleich einen 6" F/6?
ne ne ne, justieren musst du trotzdrm die F/4 bei der Nummer, die Barlow kann auch nur das verwandeln was sie vom Teleskop bekommt.
und das Gewicht liegt um die 5Kg + Zubehör. Oder halt direkt einen 6“/f6 mit x1.0 KomaKorrektor. Evtl. ust die Grösse des Fangspiegels beim f4 aber besser dimensioniert. 6“/f6 ist eher visuelle Bauart.
Bei den TS UNC kann man in beiden Varianten die Fangspiegelgröße selbst wählen.

LG
Olli
 
30cm länger… Hebel und so

Bei den TS UNC kann man in beiden Varianten die Fangspiegelgröße selbst wählen.
Da wäre dann ein FS 63mm besser als der 43mm

ne ne ne, justieren musst du trotzdrm die F/4 bei der Nummer, die Barlow kann auch nur das verwandeln was sie vom Teleskop bekommt.
Jau doof ausgedrückt. Automatisch barlowed laser ist schöner zum Justieren. KK und dann noch eine Barlow reinfriemeln ist aufwendig wenns verkippungsfrei werden soll.

Frage mich trotzdem gerade warum alle abk**** beim Boren Simon f2.8 Newton? KK raus und easy f4 kollimieren! Scheint wohl nicht zu funktionieren. Ob das Korrekturelement doch Einfluss hat? :unsure:
 
@Astro_Achim
Das GSO / TS RC 8" sieht schon interessant aus. Aber ganz schön schwer für ein wenig Alu, Carbon und ein Spiegel.

@Raumfisch
Mein Askar FRA500 ist fast genauso wie das "6“/f4 Newton". Dann könnte ich auch gleich ein Barlow an mein FRA500 stecken oder nicht?

@h.kothe
Ja, bin mega zufrieden mit der Optik des Askar FRA500. Die Idee mit ein kleinen Sensor oder Barlow finde ich garnicht so schlecht. Eventuell bekomme ich ein IMX485 zum testen. Weil ich bin mir noch sehr unsicher wie gut das FRA500 bei sehr kleinen Pixeln auflöst.

@olli.mit.zwei.l @Raumfisch
Bei euch komme ich schon nicht mehr mit. :LOL:

Weiß immer noch nicht ob ein Maksutov was für mich ist. Die sehen so riesig aus und das justieren macht mir eher angst. ^^"
Muss man die jedesmal vor inbetriebnahme justieren? Ich habe ja kein festen Standpunkt sondern ich trage alles in taschen 2 Etage runter und laufe damit 1km zum Auto und fahre 45km bis ich es im Feld aufbaue.

Wie sieht es mit der Wind stabilität aus bei einen Maksutov?


Aktuell ist mir die idee mit ein kleineren Sensor oder Barlow am Askar FRA500 lieber. Außer die Abbildung ist wesentlich schlechter. Aber leider kann ich im Netz dazu nichts finden.
 
Hi,
Weiß immer noch nicht ob ein Maksutov was für mich ist.
Maksutovs machen prima visuelle Planeten/Mond Instrumente. Für die Fotografie von Mond und Planeten sind sie auch ganz gut zu gebrauchen.
Bei f15, das hat mein OMC140, kannst du dich darauf einstellen das Belichtungszeiten auch gerne regulär über die 5minuten gehen, habe schon 10,20 und 30min Einzelbelichtungen gemacht mit der Schlussfolgerung: die Sache ist so wie es im Buch steht, visuell primär ausgelegt die meisten gängigen ab 5-6Zoll aufwärts. Astrofotografie beschränkt sich auf Planeten und Mond, wo es ordentlich Licht gibt. DS nicht, da greift man besser zum SC.
Ein Mak muss gut bis besser sehr gut justiert sein.
Ich empfehle dir nicht das leichte OOUK OMC140, die Jungs in England arbeiten nicht sauber und pfuschen. Das erlaube ich mir hier zu sagen mit was ich bei mir seit letzten Weihnachten daheim rumflenzen habe im Koffer.
Auch beim Mak braucht man Geduld das es sich anpasst an der Temperatur, oder man baut besser Lüfter rein. Mein Mak mit Carbontubus ist speziell ein Schmerz im Hinterteil, würde das gerne lieber auf Englisch sagen wird aber gleich zensiert.
Kollimation sollte einfach sein am Stern mit dem HS, aber funktioniert nur wenn der Rest am Teleskop auch passt und stimmt.
Sicher hast du schon meinen angefangen Tread gesehen OMC140 "Backfokus", das Instrument aus Zeitmangel ist im Moment im Standbye ruhend im Koffer.
Heut Abend hole ich es vielleicht raus um den Mond ein bissl anzusehen, war aber höllisch heiss bei mir heute tagsüber mit >+37ºC. Also Seeing erwarte ich nichts all zu gutes speziell auf meinem südlichen Feierabend Balkon. Ab 1Uhr Nachts ist dann Ok.
Ich habe noch zu Arbeiten daran...., weil ich die Gedult habe und schon einiges vom RC 6" gewöhnt bin, das zwar passen würde auf deine Monti, aber ich dir auch nicht all zu empfehle. Besser das 8", da hast du gleich mehr Öffnung, aber deine Monti ist damit schon dicke überfordert.
Plus Wind..., mach das nicht du wirst entäuscht sein bei Wind auf der GEM28 und bist dein Geld ruckzuck los nach ein par substantialen Extras.
Bedenke das die Gewichtsangaben des Fabrikanten schamlos übertrieben sind um Genauigkeit zu haben die du, wie du weißt brauchts für Astrofotografie. Die maximale Last der meisten Montierungen ist visuell ausgelegt, und nicht speziell für 250x am Jupi oder Mond...
Bedenke auch deine Monti, wie meine kleine CEM25P und die DEC meiner iEQ30Pro hat nur 88mm Zahnräder aus Alu mit 144 Zähnen....

Beim RC6" musst du bedenken das wenn du mit Reducer fotografieren möchtest muss du die HS Blende mit 2.3mm verjüngend 11mm verlängern, ansonsten gibt es richtig Probleme bei den Flats das seitlich ab einem gewissen Winkel Licht direkt auf den Sensor kommt, dieses Lichtleck ist bekannt und hundsgemein bei stärkerer Lichtverschmutzung. Die RC's allgemein sind bekannt dafür von GSO, bei anderen Fabrikanten gibt es dann solche kleinen tragbaren Instrumente nicht und die Sache fängt schon einiges teurer an ab 10Zoll aufwärts, was "no go" ist auf einen GEM28.
Beim RC6" wie 8" wechseln viele Leute den OAZ aus gegen ein R&P, plus kaufen sich noch einen Tilter, der oft nicht richtig Sinn macht da es an anderer Stelle knatsch gibt. Wie verkippt aufgehängte HS und nicht all zu zentrieret FS auf der Spinne.
Die Kollimation ist auch schwer gewohnheitsbedürftig. Viele kaufen sich dafür den bekannten Howie Glatter($$$) mit dem Adapter der Kreise projiziert.
Ruckzuck bist du da an diesen GSO RC's, speziell die 6" und 8" nen extra tausender los.
Auch habe ich meinen kleinen RC mit einer ADM XL 3"Losmandy Schiene ausgestattet, kann man auch ein kleines DIY Laufgewicht an die Schiene bringen, aber trotzdem habe ich mir die endlich Schiene geholt, die nur im 3" Losmandy angeboten wird für die par Zenitimeter die hinten fehlen.
Übrigens ich mach die Kolli nur mit dem Cheshire, und für den HS um die Reflektionen besser zu sehen muss man stark Licht gleichmässig seitlich ins Cheshire reinmachen. Einmal wenn man weiß auf was man zu achten hat, ist die Kollimation auch kein dickes Ding mehr.
Nur muss man erst die Sache verstehen. Wo ich angefangen habe mit der Kolli am RC hatte ich keine all zu gute Anleitungen gefunden.
Und somit war das RC erstmal zwei Jahre in den Koffer verschollen...
Ich bin hier absichtlich mehr eingegangen auf das 6" RC da bald hier in Europa eine neue Charge von denen ankommt, und man immer noch nicht die Sache mit der HS Blende verbessert hat....._jungeschlagen:
Der bessere OAZ ist immer auch noch "optional"..., wie auch der Tilter.
Einzigste Update was man fertig gebracht hat Standard ist das Material des HS, ist jetzt nicht mehr Bak4 am kleinen 6"RC.
Ausreden und Geschäftemacherei, typisch in Fernost.

Ich empfehle dir persönlich gesehen Refraktoren, aber nicht all zu lange wie der bekannte TS 4"f11, den ich auch habe, voll ausgezogen mit Cam und Taukappe mist der gleich mal über 1,3m.
Für DS mit f11 sind gleich mal sehr üppige Belichtungszeiten angesagt, habe das schon probiert mit nem DuoBand, Wind verboten auch mit Reducer!
Ist mein Lieblingsteleskop visuell und für die Sonne mit Herschelkeil.

Ne Barlow kommt gut an bei Planetenfotos(Videos), wenn das noch stimmt mit den Pixeln und man mit Mono Cams arbeitet.
Aber bei DS wäre das schonmal wirklich nicht mein Ding bei kleinen Öffnungen.

Denke ein Refraktor wäre passend, aber nicht all zu langes Viech, und besser ohne eine erfrischende Brise.

Clear Skies,
- Martin
 
Eine Barlow verändert nichts an der Abbildungsgüte, wenn die Barlow gut ist.
Maks müssen gelegentlich justiert werden. Die Frage ist, ob sie vollständig justiert werden können.
Die Skywatchergeräte geben keine vollständige Justage her, wenn da der Meniskus nicht 100% Winkeltreu eingebaut ist ider der Hauptspiegel nicbt 100% rechtwinklig auf dem Blendrohr sitzt, bekommt man niemals eine wirklich gute Abbildung.

Was hältst du von dem Evostar?
Nix für dich wegen Baustellenalarm bezüglich Okularauszug?

Das ist natürlich ein Punkt

Ob das Korrekturelement doch Einfluss hat? :unsure:
Natürlich, wenn es muss nämlich mitkollimiert werden.
Je kürzer das Öffnungsverhältnis, umso kritischer die kleinste Verkippung oder Dezentrierung des Korrekturelements.

LG
Olli
 
Die Frage ist, ob sie vollständig justiert werden können.
Die Skywatchergeräte geben keine vollständige Justage her, wenn da der Meniskus nicht 100% Winkeltreu eingebaut ist ider der Hauptspiegel nicbt 100% rechtwinklig auf dem Blendrohr sitzt, bekommt man niemals eine wirklich gute Abbildung.
Yeps so ist die Sach.
Auch gibt es bei den iOptron Mak wie Bosma(die kommen vom selben Band) Probleme das die FS Blende gelegentlich schief aufgeklebt ist, oder mit dem Bapper was gesabbert wurde.
Mechanische Diskrepanzen sind eher die Regel.
Skywatcher Maks, speziell die Größeren sind bekannt das sie beim Sternenfreund mit heftigen Asti des öfters ankommen im Bildzentrum.
Öfters wird dann die Meniscus rausgehoben was die Sache dann auch nicht verbessert, kenne jemanden bissl was weiter weg der die justiert bevor die losgelassen werden...
Die jenigen die nicht passen meinte er, kann man nichts machen......
Wenn die Maks nicht sehr gut gefertigt werden wird die Sache halt nicht viel, da hilft die größere Öffnung auch nirgends.

Gute Maks kann man selten finden bei älteren Fabrikaten hauptsächlich aus Russland.
Garantierte Qualität gab es auch nur bei einem Fabrikanten von seltenen Exoten, und der hatte nur ein 10Zoller im Angebot zu saftigen Preisen in einer richtig langen Warteliste.
Gut das ist eine andere Liga bei inklusiv der Monti sechsstelligen gesamt Preis und gehört hier logisch nirgends mehr hin.

Maks müssen gelegentlich justiert werden.
Speziell nur für Foto kann man auch bei dem Spiegelshifting dann einen Helical hinten ansetzten, der sollte nur Verkippungsfrei sein mit vorzüglicher einer kleinen sehr leichten Mono Planetencam dann laufen mit Filterschublade. ADC passt auch noch dazu.
Einige machen dann ein par dezente Venusfotos, mit obligatorischen Filtern.

DS (Faint-)Galaxy Foto mit dem Mak sehe ich als sehr schwierig, die Belichtungszeiten werden enorm, und empfehle ich nicht.

Clear skies,
- Martin
 
Hi,
Ganz einfach: Refraktor.

Ich habe gerade mal nen Test gemacht am Mond und hatte unverhofft sehr seltenes gutes Seeing bei fast Windstille:
OMC 140 gegen TS ED 4"f11 auf der manuellen Alti-Azimut T Montierung.

Der TS f11 selbst mit einer Telezentrischen Barlow 3x 2"(f33) in der schon satten Übervergrösserung mit einem 10mm Ortho hat den OMC literal weggepustet.
Es gab klipp und klar mehr und viel Detailreicher zu sehen in den Kratern und den Mareas.
Klar am OMC ging der Test ohne Barlow mit dem selben Orthos. Habe einen Bino, somit habe ich die ganzen Okulare doppelt, spart direkt Zeit am kleinen Test und muss nicht umstöpseln.
Hätte nicht gedacht so einen krassen Unterschied zu sehen.
Gut das endlich mal durch. Hatte schon einiges gewartet dafür.

Spar die die Zeit+Arbeit und Ärger den ich schon mitgemacht habe mit Katadioptern.
Ich habe drei Refraktoren daheim, das RC und der Mak.
Zwei wie gewöhnlich werden lange ruhen in den Koffern, Amen.

Clear skies,
- Martin
 
Hallo raychan?,

erfahrungsgemäss bereitet es sehr viel Spass, Deepsky-Objekte mit mehr als 900 mm Brennweite zu belichten... Dafür sollte Deine Montierung auch ausreichen. Ein RC wäre überlegenswert, zumal nicht zu teuer und mit noch verkraftbarem Öffnungsverhältnis. Anbei ein weiteres einfaches Beispiel mit EQ5 ohne Guiding...

Viele Grüsse

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ein dummes Ding das ich gehabt habe an meinem 6" RC ist die Unterlage bei dem HS. An meiner musste die Einspritzpunkte des Plastiks entfernt werden.
Der HS lag schief ganz einfach. Auch wenn die Kolli Ok aussah war es halt nicht so was man in der Schärfe und dem Kontrast gut sehen kann.
In den letzten Ringen in der Hall of Mirrors sah man auch dann das der letzte Ring auf zwei Seiten einfach versteckt ist, was heisst dass das Instrument nicht justiert ist.

Gut um da dranzukommen wurde das ganze Ding zerlegt hinten, auch keine Morz Arbeit im Endeffekt wer das gerne macht.
Das erste mal ist immer das schlimmste mal, danach gehen solche Jobs prompt forward.

Allegemein bei den kleineren tragbaren Instrumenten habe ich bei Refraktoren einfach bessere Erfahrungen gemacht.
Schlimm wird es nur wenn es an Korrektoren rangeht, kleine Verkippungen oder nicht ideale Distanz eingestellt sieht man sofort, ohne jegliche Hilfe von Programmen, die dann später dazukommen.
Meistens hagelt es dann böss an den OAZ, die einfach ne OSC Astrocam mit Guider nicht packen ohne in Richtung Erde gehen zu wollen.

Bei dem 6"RC muss man auch vor einer sache warnen:
Um den Kegel rauszukriegen unterlegt man gewöhnlich zwischen Halteböcken und Schiene mit Chims.
Jedesmal wenn man die Schrauben aufmacht darf man nochmal justieren selbstverständlich.
Am besten man nimmt das Teil und macht mal alle Schrauben auf am Tubus, und drückt Hinterwand und Spinne zusammen um Spiele rauszumachen.
Danach darf man wieder den Abstand HS/FS einstellen über Platesolve, plus die justierung die da gleich ansteht bei diesem Aufbau.
Sinn ist dabei zügiger voranzukommen beim Kegel entfernen, man kommt schneller wieder zurürck an die Justierung.
Wenn der Kegel bereinigt ist kommt auch viel besser an rasonables Guiding und einordnen.
Zum einordnen nutze ich die Asiair(ja die ROTE :ROFLMAO:).
Macht man jetzt mal den Vergleich bei einem Teleskop das ordentlich draufsitzt auf der Monti und einem das nicht, sieht man sofort mit dem Allsky PA das man überall verschiedene Werte hat an verschieden ausgewählten Stellen wo man das PA durchführt. Was der Guider mit PHD halt auch nicht immer nachführen kann....
Oder der Wert im PA wächst einfach im Laufe der Zeit wenn man das mal geduldig am laufen lässt.

Resumiendo:
Ich waren nur vor den Dingern.
Bei den Chino Refraktoren gibt es da im Durchschnitt verträglichere Diskrepanzen am OAZ.
Zum Rest sitzt die Linsenfassung auf dem Rohr, und die Rohrschellen weichen auch nicht ab. Acht kann man geben wie die Rohrschellen auf der Schiene montiert sind.
Je höher die Brennweite geht, desdo mehr sieht man solche Fehler.

Aber wofür am Ende gibt man eigentlich sein Geld aus bei den kleineren und mittleren Mak's und Rc's....
Viel Glück muss man haben um ein Nicht Montags Produkt zu kriegen das da aus der Fabrik "vom Band regelrecht abgefallen ist".

Na gut das ganze kann man sich auch sparen wenn es gerade mal so aussehen sollte, man erwarte aber keine Details zu sehen bei Nebel oder kleinen Galaxien, was der Purpose ist vom Geschäft sage ich mal.

Bekannte China Produkt Problematik die bei weitem schon gut bekannt sein sollte, auch hier im Forum.

Clear skies,
- Martin
 
Also, ih hab das RC 8 von Galaxy ( das ist einer von tausend GSO Versionen) , also ein GSO, ganz normal in der billig-Stahl Version, und finde es relativ problemlos. Ich weiß nicht warum so viele Leute hier die RC's als problematisch empfinden.
Einzig der original Auszug ist nicht so toll. Ich hab einen Zwo EAF dran, und musste schon sehr feinfühlig Justieren, damit der AF funktioniert. Danach alle Schrauben gesichert, und dann war es ok.
Und solange es nicht aus dem Regal fällt, muss man am RC selber auch nix groß nachjustieren ;)
 
Also, ih hab das RC 8 von Galaxy ( das ist einer von tausend GSO Versionen) , also ein GSO, ganz normal in der billig-Stahl Version, und finde es relativ problemlos. Ich weiß nicht warum so viele Leute hier die RC's als problematisch empfinden.
Vermutlich weil du einfach das Glück hattest, einen zu bekommen wo ab Werk bereits alles winkeltreu saß/sitzt.

Das häufigste Problem ist halt, dass der Hauptspiegel nicht präzise auf dem zentralen Blendrohr sitzt. Oft passt das, aber oft genug halt nicht, und dann geht das Gebastel los, weil wenn die Justage gerade aussieht, ist sie es dann eben doch nicht. Selbst wenn die optischen Komponenten zufällig Achstreu liegen, durch die dann asymmetrisch liegende Abschattung durch das leicht schief zum Spiegel liegende Blendrohr liegt selbst am Sterntest der Poisson Punkt dann nicht mittig, und man justiert es "kaputt".
Auch streuen die Toleranzen der mechanischen Teile, manch Gerät hält die einmal erfolgte Justage sehr lange,manch Anderes muss man ständig korrigieren.
Die Spiegelqualität selbst aber stimmt in der Regel.

LG
Olli
 
Mein Askar FRA500 ist fast genauso wie das "6“/f4 Newton". Dann könnte ich auch gleich ein Barlow an mein FRA500 stecken oder nicht?
Es gibt schon Gründe warum man Keine bis ganz wenige DeepSky Aufnahmen mit APO+Barlow sieht... ein greifbarer Grund ist das erhöhte F-Verhältnis.
F10 wird noch aktzeptiert wenn du mit enormen Brennweiten arbeitest, z.B. bei SCs. Bei mir ist bei f7 Schluß beim APO, für langsamer ist die Nacht zu schade.
Ein APO braucht fotografisch auch immer ein Korrektur-Element (Flattener/Reducer) und da passt meistens keine Barlow mehr in den Weg aufgrund vom Arbeitsabstand (oft 55m nach Korrektur-Element).

Es gibt einige APOs welche mit Extendern arbeiten können, z.B. bietet Takahashi so etwas an und auch der ASKAR V.
Viele Fotos von Takahashi+Extender findet man jetzt auch nicht, z.B. auf Astrobin :rolleyes:

Du hast einfach mit der kleinen Montierung keine Auswahl an Geräten, dass muss klar sein!
Ca. 70% Zuladung fotografisch, sind gerade einmal ~9Kg
Der Evostar ED 120/900 ist vom Gewicht her noch am Interessantesten, aber mit Imagetrain (Flattener+Kamera) dürfte das Teil gute 110-120cm lang sein.

Newton f4 mit extra Barlow-KomaKorrektor 60cm lang mit Zubehör keine 7Kg. Klar ist die Grundbrennweite so wie bei deinem APO, aber du kannst einen Newton problemlos über die Korrektoren in ein schnelles System mit 3 Brennweiten verwandeln: x0.75, x1, x1.5
Das wird erfolgreich gemacht in der DeepSky Fotografie ;)

RC6 beste Option, welche dir keinen Spaß machen wird (Sorry aber man muss auch mal ehrlich sein).
Geringes Gewicht, mit Reducer ca. 900mm BW, mit Abstandshülsen + OAZ + Kamera dürften mehr als 60cm zusammenkommen (gerne korrigieren falls jemand so einen Train verwendet).
Das 8er ist qualitativ nicht besser und kommt auch nicht in Frage auf der "schwachen" Montierung.
Was Martin zum 6er RC schreibt, kannst du einfach zu 100% hinnehmen, denn er hat sich da durchgebissen und lässt am Ende immer noch keine Jubelschreie los.
Das Teil wird dir bei APSC definitiv keine schönen Ecken zeigen, der OAZ ist eine Frechheit, die Kollimation ein Horror aus genannten mechanischen Gründen. Tiltadapter (100€+) ist quasi ein Pflichtkauf.
Frech gesagt wirst du einen RC6 noch kollimieren, während wir schon Fotos schießen :affemund:
Ab 10"/12" verlieren RCs ihren Schrecken, weil sie dann mechanisch besser gebaut und zugänglicher (Platz) sind.

Wurde schon ein 6" SC mit x0.63 Reducer in den Raum geworfen ?
945mm Brennweite, <5Kg, Länge ~60cm ?
Ich habe leider überhaupt keine Praxiserfahrung mit diesem System. Spiegelshift ist die Kehrseite der Medaille.
Früher wurden viele gute Bilder mit solchen Systemen gemacht (es gab halt keine EHDs und Spiegelarretierungen).
Ein externer OAZ zum besseren Fokussieren wird notwendig sein.
 
Ich stehe auch vor einer ähnlichen Überlegung mir ein Teleskop mit einer Brennweite von 1000-1400mm anzuschaffen, bin aber bei der Montierung flexibel bzw. kann bei mir schwerer sein. Hatte an einen SC wie den Celestron Edge HD 800 mit Reducer und ähnliche Teleskope gedacht, f/10 ist mir definitiv zu langsam. Bin mir aber noch nicht sicher, ob die Abbildung zufriedenstellend sein wird und ob ich mir die Nachteile solcher Optiken antun will.
Die APOs haben für solche Brennweiten eigentlich zu kleine Öffnung, werden >130mm lang, schwer und teuer.
 
Andenkbar wäre z.B. eine Kamera mit IMX678 Sensor mit 2mikrometer Pixeln.

Die Idee ist natürlich auch super.
2µ sind aber verdammt brutal; ich verfluche manchmal schon die 2.4µ meiner 183MM.
Allerdings sieht man schon relativ viele gute Ergebnisse mit der 585MC mit 2.9µ (liebäugle ich auch mit, für mein Samyang135).

astronomy_tools_fov.png


Auf dem Bild siehst du deine 500mm mit 585MC und 1100mm mit IMX571.
Jetzt kommt die Diskussion, dass du dein APSC Bild croppen kannst und am Ende das Gleiche herauskommt (Siehe YT Video) :rolleyes:
Echte Brennweite ersetzt man halt durch noch mehr echte Brennweite :LOL:

 
Danke an alle für euren vielen Antworten. :)

@Pitufito
Wenn ich das so lese habe ich weniger lust auf ein Maksutov. :confused: Bin kein freund von "basteln", bin deshalb auch auf eine native Astrokamera statt DSLM und von Objektiv weg auf ein Askar FRA500 teleskop umgestiegen. Alles aufbauen einschalten und es läuft. :)

Es gibt schon Gründe warum man Keine bis ganz wenige DeepSky Aufnahmen mit APO+Barlow sieht... ein greifbarer Grund ist das erhöhte F-Verhältnis.
F10 wird noch aktzeptiert wenn du mit enormen Brennweiten arbeitest, z.B. bei SCs. Bei mir ist bei f7 Schluß beim APO, für langsamer ist die Nacht zu schade.
Ein APO braucht fotografisch auch immer ein Korrektur-Element (Flattener/Reducer) und da passt meistens keine Barlow mehr in den Weg aufgrund vom Arbeitsabstand (oft 55m nach Korrektur-Element).
Eine Blende F10 empfinde ich nicht so schlimm. Habe vorher ein Sony 200-600 plus 1,4 Telekonverter genutzt. Das waren auch 840mm bei F9 und das mit Dual Narrowband Filter war kein Problem. Nur dass das Sony Halos ohne ende hatte. Und ich will damit hauptsächlich Galaxien fotografieren wo kein Filter benötigt wird.

Beim Askar FRA500 ist der Flattener verbaut und ist tief im Teleskop drin. Es gibt ja ein Reducer von Askar den man hinten anschraubt. Also wäre da kein Problem für ein Barlow.
Es gibt einige APOs welche mit Extendern arbeiten können, z.B. bietet Takahashi so etwas an und auch der ASKAR V.
Viele Fotos von Takahashi+Extender findet man jetzt auch nicht, z.B. auf Astrobin :rolleyes:
Schade eigentlich das es kaum einer nutzt. Aber gut viele haben ein eigenes Grundstück und kaufen gleich was großes und haben ne größere Montierung.
Du hast einfach mit der kleinen Montierung keine Auswahl an Geräten, dass muss klar sein!
Ca. 70% Zuladung fotografisch, sind gerade einmal ~9Kg
Der Evostar ED 120/900 ist vom Gewicht her noch am Interessantesten, aber mit Imagetrain (Flattener+Kamera) dürfte das Teil gute 110-120cm lang sein.
Das Evostar hatte ich auch schon gesehen aber das ist nur ein Doublet.

Wie gut sind die?

- TS-Optics Doublet SD-Apo 125 mm f/7,8 - FPL53
- EXPLORE SCIENTIFIC ED APO 127mm f/7.5 FCD-1 Alu 2" R&P Fokussierer

Wären beide so im die 7,7kg. :unsure: Dazu noch Kamera, Filterhalter, Guidingcam, AstroPC

120cm ist schon eine ordentliche länge. :unsure:

Newton f4 mit extra Barlow-KomaKorrektor 60cm lang mit Zubehör keine 7Kg. Klar ist die Grundbrennweite so wie bei deinem APO, aber du kannst einen Newton problemlos über die Korrektoren in ein schnelles System mit 3 Brennweiten verwandeln: x0.75, x1, x1.5
Das wird erfolgreich gemacht in der DeepSky Fotografie ;)
Im Prinzip schon aber dann müsste es mit ein Barlow für mein Askar genauso wenig Probleme geben. Klar man hat 1-2 schlechtere Blenden werte aber sonstige Nachteile?

Wegen den Newton F4. Ich weiß nicht diese Newton sind doch riesig?! Hatte das mal live gesehen. Kann mir nicht vorstellen dass ein Newton wackelfrei auf mein Stativ und dem GEM28 stehen soll. Ich bin auf ein freies Feld. 500-1000m in jede Richtung ist nichts nichtmal ein Baum.
RC6 beste Option, welche dir keinen Spaß machen wird (Sorry aber man muss auch mal ehrlich sein).
Geringes Gewicht, mit Reducer ca. 900mm BW, mit Abstandshülsen + OAZ + Kamera dürften mehr als 60cm zusammenkommen (gerne korrigieren falls jemand so einen Train verwendet).
Das 8er ist qualitativ nicht besser und kommt auch nicht in Frage auf der "schwachen" Montierung.
Was Martin zum 6er RC schreibt, kannst du einfach zu 100% hinnehmen, denn er hat sich da durchgebissen und lässt am Ende immer noch keine Jubelschreie los.
Das Teil wird dir bei APSC definitiv keine schönen Ecken zeigen, der OAZ ist eine Frechheit, die Kollimation ein Horror aus genannten mechanischen Gründen. Tiltadapter (100€+) ist quasi ein Pflichtkauf.
Frech gesagt wirst du einen RC6 noch kollimieren, während wir schon Fotos schießen :affemund:
Ab 10"/12" verlieren RCs ihren Schrecken, weil sie dann mechanisch besser gebaut und zugänglicher (Platz) sind.

Wurde schon ein 6" SC mit x0.63 Reducer in den Raum geworfen ?
945mm Brennweite, <5Kg, Länge ~60cm ?
Ich habe leider überhaupt keine Praxiserfahrung mit diesem System. Spiegelshift ist die Kehrseite der Medaille.
Früher wurden viele gute Bilder mit solchen Systemen gemacht (es gab halt keine EHDs und Spiegelarretierungen).
Ein externer OAZ zum besseren Fokussieren wird notwendig sein.

Puh echt schwer das Thema, da man nur auf Erfahrungen aufbauen kann und bei einigen Konstallationen keine Erfahrungen oder tests findet. Würde gerne mal ein hochwertigen Barlow 2x an mein Askar probieren und die Ergebnise sehen, ob ich damit leben kann oder nicht. (Bin kein Freund von bestellen und 14 Tage Rückgaberecht ausnutzen.)

Auf dem Bild siehst du deine 500mm mit 585MC und 1100mm mit IMX571.
Jetzt kommt die Diskussion, dass du dein APSC Bild croppen kannst und am Ende das Gleiche herauskommt (Siehe YT Video) :rolleyes:
Echte Brennweite ersetzt man halt durch noch mehr echte Brennweite :LOL:

Da finde ich die IMX183 interessanter. Diese hat ein minimal größeren Sensor als der 585MC aber mit 20MP eine geringere Pixeldichte und die IMX183 gibt es noch als gekühlte Variante. Aber löst mein Askar FRA500 so hoch auf das es klappt?

Der weitere Vorteil eines kleineren Sensors oder Barlow Linse wäre ich müsste mein Teleskop nicht ständig umbauen. Da der AstroPC und ein Spannungsverteiler inkl. Verkabelung am Teleskop befestigt ist.
 
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Das Evostar hatte ich auch schon gesehen aber das ist nur ein Doublet.
"Nur" ein Doublet?
Das ist bei den heutigen Glassorten kein grundsätzliches Problem mehr
Ziemlich gut.
Bei über 200x am Mond kein sichtbarer Farbfehler.

Traumhaftes Ronchigramm, schon gerade, und in der 0,7 Zobe keine Farbaufspaltung, erst am Rand, vom Gaußfehler her, den alle Refraktoren außer TOA haben.
IMG_20220216_164448.jpg

- TS-Optics Doublet SD-Apo 125 mm f/7,8 - FPL53
Erreicht bei gleicher Glaspaarung rein rechnerisch die gleiche Abbildung wie der Skywatcher. Vom verfügbaren LSA Diagramm her liegt rot weit draußen. Er hat visuell also einen rotsaum, bzw mit Glasweg wird er farbreiner, also auf Zenithprisma statt Zenithspiegel designt.
knapp unter 90cm mit eingefahrenem fokussierer, nur 5½ Kg Gewicht, und wenig Windfangfläche weil der Tubus nur 114mm hat.

LG
Olli
 
Du hast alle Fakten auf dem Tisch und versuchst dich weiter drumherum zu schlängeln.
An diesem Punkt kannst du nur noch auf deinen Bauch hören und hoffen innerhalb von 14 Tagen einen klaren Himmel zum Testen zu haben!
 
Für ein paar Prozent kleinere oder größere Pixel würde ich keine extra Kamera kaufen. Die Sensorfläche ist erstmal auch egal solange die geplante(n) Galaxie(n) drauf passen und die Details aufgrund der Pixeldichte/Brennweite erfasst werden.

Ich habe Kameras mit 9,0 bzw. 3,76 bzw. 2,4 (wird durch 2,0 ersetzt) Mikrometer Pixeln. Da merkt man dann auch einen deutlichen Unterschied.

Ebenso würde ich mir allein für den Sprung von 500mm Brennweite auf 900 bei letztendlich ähnlicher Öffnung auch kein extra Teleskop kaufen. Sondern in Kombination mit der bzw. den Kameras eine möglichst breite Bandbreite versuchen abzudecken.

Limitiert wird dein Projekt letztendlich durch deine Montierung und die räumlichen Gegebeneheiten (muss geschleppt werden). Unter den Maßgaben würde ich gar nicht gezielt nach 900 oder wieviel mm Brennweite auch immer suchen sondern nach der größten Öffnung (in vernünftiger Qualität), die für dich und deine Montierung handhabbar ist.

Also z.B. ein Edge 800 (ca. 200mm Öffnung bei f10, ich glaube viel mehr Öffnung ist auf der Montierung nicht realisierbar und in einer anderen Bauform z.B. als Newton, was ich bevorzugen würde, wäre auch schon vor 200mm Schluss).

Das kann man dann kombinieren mit: Kamera mit größeren/kleineren Pixeln (ebenso wie den vorhandenen FRA 500) und/oder z.B. einem Reducer.

Je mehr (sinnvolle) Kombinationsmöglichkeiten man schafft, um so mehr Vielfalt in der möglichen Motivauswahl schafft man.

Z.B.

FRA 500 mit Rducer und IMX571 für Weitfeld
FRA 500 mit dem IMX571 für flächigere Nebel
FRA 500 mit IMX678 für größere (von der Sichtbarkeit am Himmel) Galaxien
Edge 800 mit Reducer und IMX 571 für s.o. und für kleinere Galaxien oder Sternhaufen
Edge 800 mit IMX678 für Planeten und planetare Nebel

usw. und ohne Anspruch auf Vollständigkeit ...
 
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Danke noch mal für die vielen hilfreichen Vorschläge. :)

Ich glaube es wird wie @dako76 es sagt ablaufen. Eine zweite Kamera mit kleinerer Pixeldichte und noch ein größeres Teleskop.
Da die Galaxie Session immer nur im Frühling ist, werde ich erstmal den Kamera weg gehen und bis nächstens Jahr habe ich noch genug Zeit mich für ein größeres Teleskop zu entscheiden. Teurere investitionen brauchen halt Zeit. Bei mein Askar FRA500 habe ich auch 1-2 Monate gebraucht bis ich klar war das ist das richtige für mich.
 
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