Zeitz86
Aktives Mitglied
Es ist Samstag (17.06.) Neumond und die Seeing Vorhersage top, also freute ich mich auf eine Beobachtungsnacht im heimischen Garten (am nördlichen Rand einer Kleinstadt).
Gerätschaften: 10‘‘ f/5 Dobson mit 8x50 Sucher, ES 82 Okular Serie, Lumicon UHC, Astronomik Oiii Filter.
Himmel: 4,5 -4,7 mag, anhand der Sichtbarkeit des kleinen Bären (den Tipp für diese grobe Abschäzung habe aus dem Forum, danke hierfür).
Methode: Starhopping mittels Skysafari vom Handy aus, welches in einer Halterung zwischen Sucher und OAZ sitzt (selbstverständlich roter Hintergrund und dunkelste Einstellung). Findungsprobleme nur wenn ich mit dem Sucher den Ausgangsstern anpeilen möchte.
Zeit: 23:15-01:15 Uhr.
Objekte: M56, Albireo, M27, M51, SN2023ixf (?)
Ausgehend von Vega gings mit dem 24 mm Okular zu M56. Für mich überraschend dunkel, sehr diffus und nur schemenhaft erkennbar. Keinerlei Auflösung von Einzelsternen möglich. Zum Einsatz kamen 14, 8,8 und 6,7 mm.
Mit dem 24er weiter zu Albireo gewandert. Immer wieder ein schöner Anblick und auch überraschend wieviel Ästhetik von diesem Sternenpaar ausgeht. Bei 24 mm schon getrennt und mit 14, 8,8 und 6,7 mm beobachtet. Für mich am schönsten mit 14 mm.
In gewohnter Weise hoppste ich zu meiner (als Wiedereinsteiger) Erstbeobachtung des Hantelnebels. Ob der späten Dämmerung war ich zunächst skeptisch, ob ich überhaupt etwas sehe. Umso überraschter war ich dann doch von der Helligkeit und Größe mit der er im 24er auftauchte. Mit UHC und OIII war der Kontrast natürlich besser. Beim OIII einen ticken besser. Für mich noch problematisch ist die Findung des Fokus bei eingesetzten Filtern. Ständig habe ich das Gefühl bei Einsatz von Filtern die Sterne nicht scharf zu bekommen. Ebenso muss ich mich noch daran gewöhnen, dass man einen PN, insbesondere bei hohen Vergrößerungen, naturgegeben nicht „scharf“ bekommt?. Etwas verwundert war ich aber darüber, dass ich eine Hantelform trotz der Helligkeit nur mit viel (!) Wohlwollen erahnen konnte. Oder anders, ohne das Wissen, dass es sich um den Hantelnebel handelt wäre ich nicht draufgekommen welchen PN ich da vorm Auge habe. Details blieben völlig im Diffusen verborgen. Frage ins Forum, kann man visuell überhaupt Details erkennen und wenn ja ab welcher Öffnung? Für mich war er das Objekt des Abends.
Anschließend der Schwenk in den Nordwesten zum Großen Bären. Wenn das mit der Sichtbarkeit des Hantelnebel so gut geklappt hat, dachte ich mir, vielleicht kann ich einen Blick auf die SN2023ixf erhaschen. Also mit den Teleskop Mizar anvisiert um dann aber doch bei Alkaid zu landen. Ja, dass Anvisieren muss ich noch üben oder doch zusätzlich noch ein Leuchtpunktsucher beschaffen. Aber wenn ich schon mal da bin kann ich ja gleich mal zu M51 hopsen. Und tatsächlich ich konnte die beiden Galxienkerne schemenhaft erkennen. Keine Struktur oder Details aber sie waren mit 24 und 14 mm eindeutig diffus erkennbar.
Von Mizar aus ist die Region von M101 wirklich sehr einfach zu finden. 81, 83, 84, 86 UMa bilden da eine helle Straße. Leider konnte ich von M101 aber nichts erkennen, weder indirekt noch diffus, einfach nichts. Ich hatte hier aber gelesen, dass die SN auch „ohne“ Galaxie sichtbar ist. Ich versuchte mich mit dem 14 mm Oku anhand der Sterne, die M101 umgeben zu orientieren. Dabei konnte nebenbei die visuelle Grenzgröße für diesen Abend für meinen Standort auf 11,7mag einschätzen. Im Bereich von M101 konnte ich 4 Objekte ausmachen, diese aber mit Skysafari nicht zuordnen. Somit blieb ich im Unklaren, ob ich SN2023ixf gesehen habe oder nicht.
Ein wirklich schönes Hobby haben wir da alle.
VG
Tamás
Gerätschaften: 10‘‘ f/5 Dobson mit 8x50 Sucher, ES 82 Okular Serie, Lumicon UHC, Astronomik Oiii Filter.
Himmel: 4,5 -4,7 mag, anhand der Sichtbarkeit des kleinen Bären (den Tipp für diese grobe Abschäzung habe aus dem Forum, danke hierfür).
Methode: Starhopping mittels Skysafari vom Handy aus, welches in einer Halterung zwischen Sucher und OAZ sitzt (selbstverständlich roter Hintergrund und dunkelste Einstellung). Findungsprobleme nur wenn ich mit dem Sucher den Ausgangsstern anpeilen möchte.
Zeit: 23:15-01:15 Uhr.
Objekte: M56, Albireo, M27, M51, SN2023ixf (?)
Ausgehend von Vega gings mit dem 24 mm Okular zu M56. Für mich überraschend dunkel, sehr diffus und nur schemenhaft erkennbar. Keinerlei Auflösung von Einzelsternen möglich. Zum Einsatz kamen 14, 8,8 und 6,7 mm.
Mit dem 24er weiter zu Albireo gewandert. Immer wieder ein schöner Anblick und auch überraschend wieviel Ästhetik von diesem Sternenpaar ausgeht. Bei 24 mm schon getrennt und mit 14, 8,8 und 6,7 mm beobachtet. Für mich am schönsten mit 14 mm.
In gewohnter Weise hoppste ich zu meiner (als Wiedereinsteiger) Erstbeobachtung des Hantelnebels. Ob der späten Dämmerung war ich zunächst skeptisch, ob ich überhaupt etwas sehe. Umso überraschter war ich dann doch von der Helligkeit und Größe mit der er im 24er auftauchte. Mit UHC und OIII war der Kontrast natürlich besser. Beim OIII einen ticken besser. Für mich noch problematisch ist die Findung des Fokus bei eingesetzten Filtern. Ständig habe ich das Gefühl bei Einsatz von Filtern die Sterne nicht scharf zu bekommen. Ebenso muss ich mich noch daran gewöhnen, dass man einen PN, insbesondere bei hohen Vergrößerungen, naturgegeben nicht „scharf“ bekommt?. Etwas verwundert war ich aber darüber, dass ich eine Hantelform trotz der Helligkeit nur mit viel (!) Wohlwollen erahnen konnte. Oder anders, ohne das Wissen, dass es sich um den Hantelnebel handelt wäre ich nicht draufgekommen welchen PN ich da vorm Auge habe. Details blieben völlig im Diffusen verborgen. Frage ins Forum, kann man visuell überhaupt Details erkennen und wenn ja ab welcher Öffnung? Für mich war er das Objekt des Abends.
Anschließend der Schwenk in den Nordwesten zum Großen Bären. Wenn das mit der Sichtbarkeit des Hantelnebel so gut geklappt hat, dachte ich mir, vielleicht kann ich einen Blick auf die SN2023ixf erhaschen. Also mit den Teleskop Mizar anvisiert um dann aber doch bei Alkaid zu landen. Ja, dass Anvisieren muss ich noch üben oder doch zusätzlich noch ein Leuchtpunktsucher beschaffen. Aber wenn ich schon mal da bin kann ich ja gleich mal zu M51 hopsen. Und tatsächlich ich konnte die beiden Galxienkerne schemenhaft erkennen. Keine Struktur oder Details aber sie waren mit 24 und 14 mm eindeutig diffus erkennbar.
Von Mizar aus ist die Region von M101 wirklich sehr einfach zu finden. 81, 83, 84, 86 UMa bilden da eine helle Straße. Leider konnte ich von M101 aber nichts erkennen, weder indirekt noch diffus, einfach nichts. Ich hatte hier aber gelesen, dass die SN auch „ohne“ Galaxie sichtbar ist. Ich versuchte mich mit dem 14 mm Oku anhand der Sterne, die M101 umgeben zu orientieren. Dabei konnte nebenbei die visuelle Grenzgröße für diesen Abend für meinen Standort auf 11,7mag einschätzen. Im Bereich von M101 konnte ich 4 Objekte ausmachen, diese aber mit Skysafari nicht zuordnen. Somit blieb ich im Unklaren, ob ich SN2023ixf gesehen habe oder nicht.
Ein wirklich schönes Hobby haben wir da alle.
VG
Tamás