Ein selbstgebauter Sucher für mein 80er Teleskop

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Was hat so ein Telementor für eine Wahnsinns Wandstärke ? Sieht aus, als wäre das mehr als 1mm ???
...yep, das war noch richtig "heavy metal". Den genauen Wert hab ich damals leider nicht gemessen. Der Telementor hatte ja zum Fokussieren einen verschiebbaren Innentubus mit Friktionsrad. Auch dieser Innentubus war ziemlich dick (sensible Zeiss-Freunde bitte wegsehen), auch der wurde zersägt und "verbastelt"...
telementor_2.jpg telementor_1.jpg o_O
 
Volker Du machst mich fix und fertig...:LOL:

Wurde der Telementor nicht als "Schulfernrohr" vermarktet? Ich hatte so einen kompakten Tubus mal in der Hand ich glaub auf dem ATT das war schon auffallend schwer...also ich hatte den Eindruck was stabileres in der Größe gibt's nicht.

Viele Grüße Felix
 
...ja, wirklich auffallend schwer und stabil. Es war die verkittete C-Version des Objektivs, hatte ihn über 20 Jahre lang. Genau wie Sascha oben sagte,
:y:
telementor_2003.jpg Telementor auf Vixen SuperPolaris mit Sonnenfilter im Einsatz

So, ich hoff mal, dass mir Sabine (@Himmelsguckerin ) nicht böse ist für den kleinen nostalgischen OT-Ausflug, und kehre zum Faden zurück, zum schönen Sucher...
"Praktische Astronomie für Sternfreunde" von Wolfgang Schröder.
Schön, dass die alten Bücher noch gelesen werden! Du schreibst uns doch von deinen ersten Sucher-Eindrücken? :)
 
So, ich hoff mal, dass mir Sabine (@Himmelsguckerin ) nicht böse ist für den kleinen nostalgischen OT-Ausflug
Ach, wieso denn?
Ist doch schön, wenn ihr ein wenig nostalgisch werdet. :)

Schön, dass die alten Bücher noch gelesen werden!
Ja, gerade in solchen alten Büchern stehen noch viele interessante Bastelanleitungen drin für Dinge, bei denen heute niemand mehr auf die Idee kommen würde, dass man sich sowas basteln kann. Aber gerade durch solche Basteleien und ohne all die elektronischen Helferlein, die sicherlich auch ihre Berechtigung haben, versteht man grundlegende Dinge der Astronomie leichter. Finde ich.

Das Buch hätte ich auch nicht, wenn es da nicht einen lieben Sternfreund gäbe, der diese antiken Schätze noch kennt und mich immer wieder darauf aufmerksam macht. Schön, wenn vielleicht nun auch durch diesen Thread hier noch der eine oder andere von euch auf den "Schröder" aufmerksam wurde. Oder auch nur an alte Zeiten erinnert.

Du schreibst uns doch von deinen ersten Sucher-Eindrücken? :)
Aber sicher doch. :D

Herzliche Grüße
Sabine
 
Apropos Selbstbau & Improvisation :

Anfang der 90er gab es in der Sky&Telescope eine Anleitung zum Selbstbau einer Astro-Montierung aus Abwasser-Rohren … Wirklich wahr ! :)
 
Hallo zusammen,

gestern konnte ich den neuen Häkelsucher ausgiebig testen. Und bin immer noch sowas von begeistert... :D (Warnung, es könnte etwas länger werden ;))

Gestern Abend gegen 23.30 Uhr baute ich auf meinem Balkon meine "Balkon-Sternwarte" auf. Es war eine laue Nacht und der Mond noch nicht da. Mein 80/400 Teleskop mit dem Häkelsucher war mit Amiciprisma (für die seitenrichtige Darstellung der Objekte) und 25 mm Okular bestückt. Die gehäkelte Taukappe hab ich allerdings vergessen. Die Luft war aber auch trocken.

Nachdem ich letztens an M 81 und M 82 gescheitert war, wollte ich die beiden auf alle Fälle nochmal versuchen. Einer der Gründe für das Scheitern war damals gewesen, dass ich am Himmel keinen Stern erkennen konnte, der sich als Ausgangspunkt fürs Sternehüpfen geeignet hätte. Diesmal war die Situation etwas besser. Gerade so konnte ich die Sterne nü und 23 im großen Bären sehen. Ich peilte mit dem Häkelsucher den 23er Stern an und tastete mich dann mit dem Auge am Übersichtsokular grob in die richtige Richtung weiter. Da ich mit der Detailkarte im Karkoschka nicht so gut klar kam, nahm ich stattdessen mein geliebtes Messier-Buch zur Hand. Mit Hilfe von dessen Aufsuchkarte und einer Schablone, die ich mir mal gebastelt hab, um die Größe meines Gesichtsfeldes mit diesem Teleskop und dem 25 mm Okular auf der Karte besser einschätzen zu können, suchte ich dort im Himmel, bis ich eine Sternkonstellation fand, die es auch auf der Karte gab.

Von dort aus war es dann nicht mehr schwer, mich sternehüpfend bis zu M 81 weiterzuhangeln. Die Galaxie erschien mir als zartes Nebelfleckchen. Damit der Hintergrundhimmel etwas dunkler wurde, wechselte ich auf das 10 mm Okular. Aber recht viel deutlicher wurde das Fleckchen dort auch nicht. M 82 konnte ich nicht sehen.

Angespornt von dem Erfolg wollte ich eigentlich gern nach M 24, M 25 mit Cleopatras Auge und so weiter schauen. Aber die waren noch hinter dem Hausdach versteckt. Außerdem zogen dickere Wolken auf, die es schwer machten, die Sterne des Schlangenträgers zu sehen. Ich schaute im Messier-Buch nach einem geeigneten Objekt. Und nachdem ich glaubte, den Stern Sabik (mü) im Schlangenträger erkennen zu können, hielt ich M 9 für ein passendes weiteres Objekt. Wegen der Wolken war es schwer, den Stern in meinen Sucher zu bekommen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich der richtige gewesen war. Auf jeden Fall konnte ich im 25 mm Okular nichts erkennen, das mit der Detailkarte im Buch übereingestimmt hätte. Und auch keinen Sternhaufen.

Na gut, dachte ich mir. Es muss ja nicht der Schlangenträger sein, wenn dort das Wetter zu schlecht ist. Aber was stattdessen? Da fiel mir M 13 ein. Der war doch kaum zu verfehlen. Ich musste dann erst eine Weile herumsuchen, bis ich Herkules gefunden hatte. Auch hier machte sich die zunehmende Bewölkung bemerkbar. Außerdem stand er sehr zenitig. Ich musste mir knienderweise den Hals verrenken, um noch durch meinen Sucher schauen zu können. Das machte das Anpeilen etwas anstrengend. Aber es gelang mir schließlich, M 13 ins Okular zu bekommen. :D

Nun konnte ich gar nicht mehr aufhören. Es war inzwischen spät geworden, aber müde war ich nicht mehr. Ich schaute mir den Himmel an. In der Cassiopeiagegend war das Wetter noch gut. Also im Messier-Buch nach einem schönen Cassiopeia-Ziel geschaut. M 103. Angepeilt, etwas herumgeschaut, und dann mit Hilfe der Detailkarte im Buch gefunden. Und gleich noch dazu NGC 663. Ich holte den Karkoschka und hangelte mich zu NGC 559 weiter. Dieser Sternhaufen war aber sehr, sehr unscheinbar. Auch im 10 mm Okular hob er sich nur ganz zart vom Hintergrund ab.

Da ich sowieso grad in der Cassiopeia unterwegs war, hätte ich gern auch noch NGC 225 und das Sternmuster "Hays Ring" angesteuert. Die Position des Sternhaufens hab ich mir schon länger mal in die Übersichtskarte im Karkoschka eingezeichnet. Aber weder dort noch im Messier-Buch gibt es eine Detailkarte, die bis zu diesem Bereich führt, um sternehüpfend von einem bekannten Objekt aus dorthin gelangen zu können. Deshalb verschob ich das nochmal.

Es war so ein schöner Abend. Immer wieder musste ich einfach innehalten und mein Glück genießen. All diese Objekte zu finden, wäre mit dem 80er Teleskop früher nur gegangen, wenn ich jedesmal vorher das 60er mit seinem Leuchtpunktsucher als Sucherteleskop benutzt hätte. Das hab ich manchmal so gemacht: Ein Objekt mit dem 60er aufgesucht, dann alle Schrauben an der Montierung festgezogen, das 60er vorsichtig abgenommen und das 80er ebenso vorsichtig hingeschraubt. Und dann hab ich auch immer noch den Zenitspiegel des 60ers mitsamt Okular von einem Teleskop zum anderen gesteckt. Inclusive Bammel, ob das das eine angeschlagene Schraubengewinde am Okularauszug des 60ers noch lange mitmachen würde. Kann man machen, ist aber schon anstrengend. Und jetzt kann ich auch beim 80er einfach durch den Häkelsucher schauen, das Zielgebiet ansteuern und Objekte finden. Nichts mehr umbauen, keine aussichtslosen Herumsuchereien mehr. Nicht zu fassen!

Inzwischen war es halb drei Uhr geworden. Mein Kopf sagte mir, dass es höchste Zeit zum Aufhören war. Meine Augen konnten sich nicht vom Himmel losreißen. Es war auch noch überhaupt nicht kalt und die Decke, die ich mit nach draußen genommen hatte, lag unbenutzt herum. Aber die Uhr sagte wirklich halb drei. Und ich weiß, dass das schon hart an der Schmerzgrenze war, wenn ich am nächsten Tag noch einigermaßen zurechnungsfähig sein wollte. Deshalb packte ich trotz des schönen Abends zusammen.

Als alles aufgeräumt war, fiel mein Blick in die Schlangenträgergegend. Dort waren immer noch Wolken. Aber es konnte sein, dass M 24 und M 25 inzwischen hinter dem Hausdach hervorgekommen waren. Was sprach denn dagegen, nur noch einen schnellen Blick durchs Fernglas, ... Ich holte das 10 x 50 Fernglas raus, setzte mich wieder auf meinen Hocker und suchte die entsprechende Himmelsgegend ab. Aber die Wolken waren zu dicht. Ich warf einen Blick zu M 13. Die Leier stand hoch über mir. Hatte ich eigentlich schon mal ausprobiert, ob man den Ringnebel im Fernglas sehen konnte? Ich sah ihn nicht. Macht nix. Die Sterne waren auch schön. Ich lehnte mich an das Balkongeländer und überlegte, ob es nicht bequemer wäre, mich in den Liegestuhl zu setzen. Aber, wenn es jetzt zu bequem wurde, dann wurde es mit dem Schlafengehen nichts mehr...

Also ließ ich mir das harte Balkongeländer in den Rücken drücken und schaute weiter. Auf einmal war der Kleiderbügel da. Den hatte ich diesen Sommer noch nicht gesehen gehabt. Ich überlegte, welche anderen Sternmuster ich denn eigentlich am Sommerhimmel kannte. Da hätte ich nun im Internet nachschauen müssen, um was Hübsches zu finden. Das ließ ich lieber bleiben, denn ich wollte ja zu Bett gehen. Bei dem Gedanken an alte Bekannte, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte, fiel mir jemand ein: Jupiter. Er tauchte ja allmählich wieder auf. Und um halb drei Uhr nachts standen die Chancen gut, dass ich ihn vielleicht schon zu Gesicht bekommen konnte. Allerdings nicht von meinem Balkon aus.

Ich wollte ja eigentlich nur noch die paar Schritte bis zu meinem Bett gehen. Aber der Gedanke, dass Jupiter da sein könnte und ich es schon bis zu dieser späten Uhrzeit geschafft hatte und diese Chance doch nicht einfach verstreichen lassen konnte, führte dazu, dass meine Füße einen anderen Weg einschlugen. Nämlich den nach unten in die dunkle Ecke hinterm Haus. In Hausschuhen. Ohne Gerät, nur mit Brille und Wohnungsschlüssel. Ich wollte ja nur schnell nachschauen, ob er schon da war. Außerdem war die Gefahr, dann dort unten für den Rest der Nacht zu versumpfen, viel zu groß...

Schon, bevor ich dort unten um die letzte Hausecke gebogen war, sah ich den Mond und einen "Stern", der bestimmt Saturn gewesen war. Mit vor Aufregung klopfendem Herzen, ging ich die letzten Meter. Und dann sah ich ihn! Er hatte es gerade ein paar Zentimeter über die Hausdächer geschafft. Hell und strahlend in seinem gewohnten Glanz winkte er mir zu (naja, gut, vergesst das ;)). Ach, es war so schön! Der schönste Abschluss, den dieser gelungene Beobachtungsabend haben konnte. Ich nahm noch erstaunt wahr, wie weit Jupiter und Saturn inzwischen voneinander entfernt waren. Es war ja noch gar nicht lange her, da standen sie eng beieinander. Und dann verabschiedete ich mich von meinem speziellen Freund und ging wirklich schlafen. Wir werden noch unsere Zeiten bekommen, in denen ich ihn wieder genauer anschauen konnte.

Nun noch mein Fazit zu meinem Häkel-Sucher, um den es hier ja eigentlich geht:

> Im Grunde ist es, wie beim Leuchtpunktsucher auch. Um damit etwas zu finden, sollte man das Gebiet, in dem sich das Objekt am Himmel befindet, einigermaßen gut bestimmen können. Ein Sternchen in der Nähe als Orientierungspunkt, eine Linie eines Sternbildes, die verlängert oder zu einem Dreieck oder so ausgebaut werden kann, usw. Weiß man, wohin man den Sucher ausrichten muss, geht es eigentlich ganz gut. Trotzdem kann es schwierig sein, ein schwaches Sternchen damit anzupeilen. Auch, wenn eigentlich keine Scheibe dazwischen ist, ist es doch, wenn man durch den Sucher dorthin blickt, irgendwie anders als wenn man einfach so hinschaut.

> Man sollte möglichst gerade durch den Sucher blicken und versuchen, das gewünschte Zielgebiet oder -sternchen möglichst mittig dort zu platzieren. Ich hab den Häkelsucher zwar nicht wirklich auf das Teleskop abgestimmt. Aber ich hab ihn einigermaßen parallel zum vorhandenen Sucher dort angebracht und deshalb schaut er schon ungefähr in die richtige Richtung. Von der Genauigkeit her reicht das für mein großes Gesichtsfeld im 80/400er mit 25 mm Okular. Bei einem kleineren Gesichtsfeld würde das vermutlich durchaus Probleme machen.

> Ich hab versucht, beim Blick durch den Sucher auch mal das zweite Auge offen zu lassen und damit gleichzeitig den umgebenden Himmel zu sehen. Also, ich weiß nicht. Das braucht vermutlich Übung. Bei mir stand dann der angepeilte Stern irgendwo in der Luft, nur nicht mehr im Sucher. Da muss das Gehirn wahrscheinlich erst trainiert werden. Ich persönlich tat mich leichter, nur ein Auge zu benutzen.

> Zum Finden eines Objektes ist trotz allem noch ein wenig Sucherei am Okular und Sternehüpfen nötig. Das ist aber beim Anpeilen per Leuchtpunktsucher nicht anders. Manche Objekte sind leichter zu finden als andere. Mit dem Leuchtpunktsucher kann ich ein Ziel noch etwas punktgenauer ansteuern. Aber insgesamt werde ich mit dem Häkelsucher vielleicht ein wenig, aber nicht wesentlich mehr Herumsucherei am Himmel haben wie beim Anpeilen mit dem Leuchtpunkt. Und im Vergleich zu der planlosen Sucherei, die ich damit vorher hatte, ist das wirklich vernachlässigbar.

> Und einen Vorteil hat der Häkelsucher im Vergleich zum Leuchtpunktsucher: Ich muss ihn nicht ständig an und wieder aus schalten, um die Batterie zu schonen. Und am Ende nicht aufpassen, dass ich das Ausschalten nicht vergesse und beim nächsten Beobachtungsabend die Batterie leer ist. Es ist irgendwie ein schönes Gefühl, noch ein Stück "unpluggeder" als sowieso schon geworden zu sein. Nun kann ich komplett ohne Strom beobachten - sofern ich die Rotlichtlampe nicht brauch. :D

Leute, ich kann jetzt auch mit dem 80er Teleskop Objekte einfach anpeilen und finden! Ist das nicht unglaublich?! :D:D:D

Ach ja, und das Amiciprisma, das ich vorher noch nicht oft benutzt hab, hat auch seine Vorteile. Im Zenitspiegel des 60ers ist ja alles seitenverkehrt. Das macht es schwerer, sich mit den seitenrichtigen Sternkarten zu orientieren. Die seitenrichtige Darstellung mit dem Amiciprisma erleichtert das schon sehr. Auch, wenn ich dabei das Gefühl habe, es weniger "astronomisch richtig" anzugehen, wenn ich mir diese Erleichterung gönne. Außerdem irritierte es mich ein wenig, die Karten nun im Kopf eben nicht mehr seitenumkehren zu müssen. Auch das Teleskop schob ich oft erst mal in die falsche Richtung weiter, weil ich das vom Teleskop mit Zenitspiegel so gewohnt war. Manche Dinge schleifen sich mehr ein, als man vermuten würde.

Ein paar Baustellen gibt es zwar noch, aber nun ist das Eis zwischen dem 80er und mir schon ein großes Stück gebrochen. Und ich freu mich so sehr, dass es jetzt viel einfacher ist, damit Objekte zu finden.

Euch allen noch einen schönen Sonntagsrest und viele astronomische Glücksmomente.

Herzliche Grüße
Sabine
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Liebe Sabine !

Was für ein wundervoller Bericht.

Gruß
Sascha
 
Man sollte möglichst gerade durch den Sucher blicken und versuchen, das gewünschte Zielgebiet oder -sternchen möglichst mittig dort zu platzieren.
Das kannst du dir erleichtern, in dem du zwei Fadenkreuze hintereinander einarbeitest. Sobald sie in Deckung sind, guckst du exakt gerade durch. So kannst du einfach den Sucher so hinbiegen, dass die Richtung passt und dann relativ präzise deine Objekte finden. Zumindest im Rahmen dessen wie deine Konstruktion formstabil bleibt.
 
Freue mich schon auf die nächste ATT mit dem Hinweis Schild :

„Zu Sabines Häkel-Finder gehts da lang …“ :)
Tja, inzwischen ist es gar nicht mehr so unwahrscheinlich, dass ich beim nächsten ATT aufkreuzen werde. Und wenn es nächstes Jahr wieder so ein Forumstreffen am Astronomie.de-Stand gibt, verteile ich dort ein paar solche Häkel-Finder als Dankeschön an alle, die sich immer so geduldig durch meine Endlosbeiträge lesen... _affeaugen: ;)

Das kannst du dir erleichtern, in dem du zwei Fadenkreuze hintereinander einarbeitest. Sobald sie in Deckung sind, guckst du exakt gerade durch. So kannst du einfach den Sucher so hinbiegen, dass die Richtung passt und dann relativ präzise deine Objekte finden. Zumindest im Rahmen dessen wie deine Konstruktion formstabil bleibt.
Das ist eine gute Idee. Danke! Das werden dann wirkliche FADENkreuze werden. Aus Garn. :D

Herzliche Grüße
Sabine
 
Hallo Leute

Ihr habt hier am Anfang das Buch von Wolfgang Schröder "Praktische Astronomie für Sternfreunde" erwähnt und darüber diskutiert.
Ich habe es zweimal und würde eines davon abgeben. Wenn jemand Interesse daran hat, bitte Kontakt per Mail.
Als alter Astrobastler lese ich gerne solche Berichte über Selbstbau und freue mich, wenn clevere Lösungen von Problemen hier
vorgestellt werden.
Viele liebe Grüße
Roland (der mit dem Celobson)
 
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