Saturn

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So, habe jetzt auch malk mit den Original SER Dateien derotiert und geschärft. BEide geben sich am Ende nichts. Bei den durch PIPP konvertierten Filkes gibt es Artefakte, diese zeigen sich aber nur bei starker Schärfung. Bei den SER Files, die nur durch AutoStakkert gejagd werden, kann man weniger Schärfen (mehr Rauschen), das Ergebnis ist am Ende aber identisch. Frage mich nur was PIPP mit den Files macht, da man ja auch unkomprimiert als SER speichern kann ...


Viele Grüße,
Raul
 
Hallo Raul,
Bei den durch PIPP konvertierten Filkes gibt es Artefakte, diese zeigen sich aber nur bei starker Schärfung. Bei den SER Files, die nur durch AutoStakkert gejagd werden, kann man weniger Schärfen (mehr Rauschen), das Ergebnis ist am Ende aber identisch.
hmm, bei mir ist das nicht so.
Ich mach mit PIPP aber auch wirklich nur die Ausrichtung, sonst nichts.
Das Ergebnis von PIPP ist bei mir identisch mit dem Original, ausser das das Objekt nicht mehr wandert.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand zu Wort.

Gruß
Tobi
 
Dann schau dir das genauer an. Wobei ich sagen muss, dass das vor allen bei gutem seeing Auftritt, weil man da besser schärfen kann. Möglicherweise siehst du es deshalb nicht
 
Hallo Raul,
was passiert denn, wenn du die SER in AS!3 ausrichten lässt und dann als Einzelbilder neu abspeicherst und danach erneut stackst? Wozu nutzen so viele Leute PIPP? Ich nutze das nur, wenn etwas kaputt ist. PIPP kann fast alles noch lesen, aber zum ausrichten etc. habe ich doch AS!3.
VG ralf
 
Hi Ralf,
wie genau meinst du das Ralf ? In AS3 ausrichten und als Einzelbilder speichern? AS3 kann doch nur ein Summenbild erzeugen.

Ich habe PIPP bisher benutze, um die Dateigröße zu reduzieren und um winjupos kompatible Dateien zu erzeugen. Das kann SharpCap mittlerweile aber auch bei der Aufnahme. Nur vergesse ich stets die Option zu setzen :) auch war ich mir nie sicher, nach welchem Algorithmus AS3 das Objekt mittig zentriert. Wenn es sich nämlich an die APs orientiert und man diese versteht setzt, ist das Objekt nicht immer mittig. Getestet habe ich das aber nie. Ich glauben, ich werde zukünftig auch direkt die SER nutzen und PIPP umgehen. PIPP ist nämlich auch praktisch, wenn plötzlich mitten im Video der ADC umgestellt wird. Dann kann man bestimmte frames aussortieren. Das geht in AS 3 nur mühsam per Leertaste frame für frame ...

@Ralf richtest du eigentlich bei winjupos alle Bilder einzeln aus oder lediglich ein Bild und dann alle anderen nur laden und speichern? Habe heute nämlich eine Funktion gefunden, um mehrere Bilder in winjupos als batch zu bearbeiten. Ich sollte mir Mal öfters die Software changelogs durchlesen :)

Viele Grüße,
Raul
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Raul,
in AS!3 kannst du einen Film laden und in dem Fenster, das dann aufploppt, gibt es ganz rechts oben "Export Frames". Du kannst sogar erst eine Qualitätsanalyse machen lassen und danach dir die Frames ausgeben lassen. Kickst du das Wort "Frames" oben links in dem Fenster an, so wird es schwarz hinterlegt. Dann speichert AS in der aufgenommenen Reihenfolge. Ist es grün, dann sortiert es nach Qualität.
Die Option in SharpCap musst du nur einmal setzen, dann werden immer WinJupos-Dateinamen vergeben.
Bei Planeten zentriert AS!3 auf das Helligkeitsmaximum. Bei z.B. der Venussichel geht das dann nicht mehr sehr gut. Der "Surface" Algorithmus sucht nach echten Details und richtet danach aus.
Du kannst übrigens auch einen Film bescheiden unter Limit, also z.B. Bild 200 bis 1400 oder so.
Die Batch-Funktion in WinJupos kannte ich noch nicht. Ist für mich aber irrelevant, da ich alle Bilder auch noch drehen muss, habe ja einen Dobson.
VG ralf
 
Hallo Ralf, Glückwunsch zu diesen Weltklasse-Aufnahmen meines Lieblingsplaneten. Mit 16 Zoll hast Du natürlich immenses Potenzial, das aber auch erst mal genutzt und beherrscht werden will. Ich könnte es noch nicht! Ich möchte da auch bald wieder loslegen, im letzten Jahr ging es ja deutlich früher mit Jupiter und Saturn los. Dieses Jahr habe ich gerade mal ein Video machen können, das aber nichts hergegeben hat. Jetzt hab ich allerdings auch kein planetentaugliches Equipment. Dennoch gelang mir im letzten Jahr ein Glücksschuss an einem offenbar perfekten Abend für meine Bortle5-Umgebung. Das Foto hänge ich mal an, es ist total anfängerhaft aufgenommen und bearbeitet, trotzdem hat es mich begeistert. Auch heute bin ich noch blutiger Anfänger, möchte das VorjahreseErgebnis aber toppen. Ich fotografiere mit einen 72/432 ED mit 3x Teleextender und ZWO ASI 178 mc. Ohne ADC, ohne Filter. Das war auch letztes Jahr so. Mein 130 PDS wäre besser, aber die Montierung fehlt mir dazu und ich will dasselbe Equipment benutzen wie letztes Jahr.

Frage: würde sich ein Hellrot, Orange, oder Gelbfilter lohnen? Ich werde die mal ausprobieren, da ich sie eh hier habe. Auch einen iR Pass habe ich. Oder bringen die wirklich erst bei 100 mm Öffnung was, wie ich mal gelesen habe? Außerdem habe ich noch eine Zwo Asi 120 mm mini Kamera. Würde die bessere (schärfere) Ergebnisse bringen als die 178 mc?

LG Olaf
 

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Hallo Ralf, Glückwunsch zu diesen Weltklasse-Aufnahmen meines Lieblingsplaneten. Mit 16 Zoll hast Du natürlich immenses Potenzial, das aber auch erst mal genutzt und beherrscht werden will. Ich könnte es noch nicht! Ich möchte da auch bald wieder loslegen, im letzten Jahr ging es ja deutlich früher mit Jupiter und Saturn los. Dieses Jahr habe ich gerade mal ein Video machen können, das aber nichts hergegeben hat. Jetzt hab ich allerdings auch kein planetentaugliches Equipment. Dennoch gelang mir im letzten Jahr ein Glücksschuss an einem offenbar perfekten Abend für meine Bortle5-Umgebung. Das Foto hänge ich mal an, es ist total anfängerhaft aufgenommen und bearbeitet, trotzdem hat es mich begeistert. Auch heute bin ich noch blutiger Anfänger, möchte das VorjahreseErgebnis aber toppen. Ich fotografiere mit einen 72/432 ED mit 3x Teleextender und ZWO ASI 178 mc. Ohne ADC, ohne Filter. Das war auch letztes Jahr so. Mein 130 PDS wäre besser, aber die Montierung fehlt mir dazu und ich will dasselbe Equipment benutzen wie letztes Jahr.

Frage: würde sich ein Hellrot, Orange, oder Gelbfilter lohnen? Ich werde die mal ausprobieren, da ich sie eh hier habe. Auch einen iR Pass habe ich. Oder bringen die wirklich erst bei 100 mm Öffnung was, wie ich mal gelesen habe? Außerdem habe ich noch eine Zwo Asi 120 mm mini Kamera. Würde die bessere (schärfere) Ergebnisse bringen als die 178 mc?

LG Olaf
Hi Olaf,

warum sind viele der Meinung, große Teleskope müssen beherrscht werden? Entgegen aller Ratschläge habe ich mit einem 12" NEwton begonnen und das Teil so angepasst, dass es auf einer EQ6 Montierung passt. Da es ein Skywatcher Flex war und die Rohrschelle ziemlich weit hinten lagen, habe ich mir mit Gegengewichten in Form von Akkupacks und was sonst so gerade da war beholfen. Es heißt ja immer, man sollte kostengünstig und zunächst mit einfachem Zubehör einsteigen. Finde ich persönlich nicht. Wenn man das nötige Kleingeld hat, warum das nicht gleich etwas besseres kaufen?!

Diese ganze Bortle Geschichte, da würde ich auch nicht viel drauf geben. Einfach das Wetter soweit wie möglich ausnutzen und auf einen Glücksmoment hoffen. Gute Nächte sind rar. Wer aber fleißig und geduldig ist, wird belohnt.

Und spezielle Ausrüstung brauchst du eigentlich auch nicht. Du hast ja bereits eine gute Kamera. Einen ADC von z,.B. ZWO gibt es teilweise recht günstig. Wenn du mit Filtern arbeiten möchtest, wäre eine Monokamera angebracht. Die ASI 120mm tut es da auch. Deine Frage ist nicht einfach zu beantworten. Die Kamera bzw. die Pixelgröße hängt von deiner Optik, etc. ab. Aber mit dem 178MC bist du gut bedient. Mono brauchst du höchstens bei mehr Auflösung oder Mondaufnahmen. Bei Farbaufnahmen mit Monokamera muss das Seeing aber einigermaßen konstant sein. Geld Filter wurde hier bereits erfolgreich genutzt. Auch ein IR passfilter kann bei schlechtem Seeing helfen. Da dieser aber die Auflösung reduziert, würde ich es erst ab 8-10" Newtons empfehlen.

Du solltest dich zunächst einmal entscheiden, was du möchtest und welche Optik zum Einsatz kommen soll. Darauf kann man dann die weiteren Teile abstimmen. 10-12" Newtons auch als Dobson mit GoTo sind noch recht gut zu bekommen.

Gruß,
Raul
 
Hallo Raul,
in AS!3 kannst du einen Film laden und in dem Fenster, das dann aufploppt, gibt es ganz rechts oben "Export Frames". Du kannst sogar erst eine Qualitätsanalyse machen lassen und danach dir die Frames ausgeben lassen. Kickst du das Wort "Frames" oben links in dem Fenster an, so wird es schwarz hinterlegt. Dann speichert AS in der aufgenommenen Reihenfolge. Ist es grün, dann sortiert es nach Qualität.
Die Option in SharpCap musst du nur einmal setzen, dann werden immer WinJupos-Dateinamen vergeben.
Bei Planeten zentriert AS!3 auf das Helligkeitsmaximum. Bei z.B. der Venussichel geht das dann nicht mehr sehr gut. Der "Surface" Algorithmus sucht nach echten Details und richtet danach aus.
Du kannst übrigens auch einen Film bescheiden unter Limit, also z.B. Bild 200 bis 1400 oder so.
Die Batch-Funktion in WinJupos kannte ich noch nicht. Ist für mich aber irrelevant, da ich alle Bilder auch noch drehen muss, habe ja einen Dobson.
VG ralf
Aja, stimmt. Ich hatte das auch mal getestet. Da ich mich aber überwiegend auf das linke Fenster konzentriere, habe ich es beinahe vergessen.

Ja, in WINJUPOS kann man ein Bild laden und ausmessen und dann unter dem Reiter "Div./Misc" mehrere Bilder laden, die innerhalb von Sekunden ausgerichtet und als *.ims gespeichert werden.

Die Ausrichtung mit PIPP scheint etwas sauberer als mit AutoStakkert zu sein. Na ja, eventuell verzichte ich in Zukunft auch auf PIPP.

Gruß,
Raul
 
Hi Olaf,

warum sind viele der Meinung, große Teleskope müssen beherrscht werden? Entgegen aller Ratschläge habe ich mit einem 12" NEwton begonnen und das Teil so angepasst, dass es auf einer EQ6 Montierung passt. Da es ein Skywatcher Flex war und die Rohrschelle ziemlich weit hinten lagen, habe ich mir mit Gegengewichten in Form von Akkupacks und was sonst so gerade da war beholfen. Es heißt ja immer, man sollte kostengünstig und zunächst mit einfachem Zubehör einsteigen. Finde ich persönlich nicht. Wenn man das nötige Kleingeld hat, warum das nicht gleich etwas besseres kaufen?!

Diese ganze Bortle Geschichte, da würde ich auch nicht viel drauf geben. Einfach das Wetter soweit wie möglich ausnutzen und auf einen Glücksmoment hoffen. Gute Nächte sind rar. Wer aber fleißig und geduldig ist, wird belohnt.

Und spezielle Ausrüstung brauchst du eigentlich auch nicht. Du hast ja bereits eine gute Kamera. Einen ADC von z,.B. ZWO gibt es teilweise recht günstig. Wenn du mit Filtern arbeiten möchtest, wäre eine Monokamera angebracht. Die ASI 120mm tut es da auch. Deine Frage ist nicht einfach zu beantworten. Die Kamera bzw. die Pixelgröße hängt von deiner Optik, etc. ab. Aber mit dem 178MC bist du gut bedient. Mono brauchst du höchstens bei mehr Auflösung oder Mondaufnahmen. Bei Farbaufnahmen mit Monokamera muss das Seeing aber einigermaßen konstant sein. Geld Filter wurde hier bereits erfolgreich genutzt. Auch ein IR passfilter kann bei schlechtem Seeing helfen. Da dieser aber die Auflösung reduziert, würde ich es erst ab 8-10" Newtons empfehlen.

Du solltest dich zunächst einmal entscheiden, was du möchtest und welche Optik zum Einsatz kommen soll. Darauf kann man dann die weiteren Teile abstimmen. 10-12" Newtons auch als Dobson mit GoTo sind noch recht gut zu bekommen.

Gruß,
Raul

Hallo Raul,

ich hab mich da wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass selbst mit 16 Zoll nicht automatisch ein toller Saturn entsteht, wenn man keine Ahnung hat, es war als Kompliment an Ralf gedacht, nicht als Bedenken gegenüber seinem Teleskop.

Danke für Deine Hinweise zu meinen Fragen! Meine Optik steht ja bereits, daran werde ich vorerst nichts mehr ändern, einen Dobson wird es bei mir nicht geben, den hätte ich längst, wenn ich einen wollte. Ich hab die drei Teleskope, die in meiner Signatur erwähnt sind. Den 80er nehme ich für Deepsky, den 72er als ReiseTeleskop und den 130 PDS hab ich mir ein wenig getunt, der wird mittelfristig das Hauptinstrument werden, sobald ich eine geeignete Montierung dafür habe. Mein Staradventurer GTI ist dafür etwas zu schwach. Für kurze Videos würde es vielleicht noch gehen. Die neue Montierung wird noch ein paar Monate auf sich warten lassen. In dieser Saison will ich daher mit dem 72er ED Planeten fotografieren. Ist nicht optimal, geht aber, wie ich letztes Jahr ausprobiert habe. Mir gehts jetzt einfach um die Optimierung. Wenn ich Monobilder mache, dann werden die auch mono bleiben. Lieber ein scharfes Monobild, als ein unscharfes Farbbild. Meine Frage ist, ob die 120 mm, weil sie Mono ist, bessere Bilder am Planeten macht als die 178 mc, und ob an meinem kleinen Refraktor auch Filter helfen. Aber wahrscheinlich hängt es wirklich zu 90% am Seeing und nicht an den paar Prozent mehr Stärke von dieser oder jener Kamera. Ich werde es einfach ausprobieren, auch mit den Filtern ein wenig rumspielen.

LG Olaf
 
Klar, man muss sein Instrument im Griff haben, aber es ist kein Hexenwerk und man kann sich da ruhig auch als Anfänger herantrauen. Man wächst an seiner Erfahrung und nicht anhand der Größe des Teleskops. Es gibt Menschen, die fahren schlecht Auto, bedienen aber riesige Maschinen.


Wenn du dein Setup beibehalten möchstest, ist das ok. Mein gedanke damals war, wenn ich mir schon Nächte um die Ohren schlage (tagsüber keine Möglichkeit zu schlafen), dann aber mit großem Instrument, damit sich das auch lohnt.

Also wenn dein Farbbild nicht scharf ist, wird es das auch beim Monobild nicht anders sein. Wie gesagt hast du bei Mono (siehe dazu auch Matrix) mehr Auflösung. Da muss das Seeing aber mitspielen. IR Passfilter etc. verschlechtern die Auflösung aber wieder, auch wenn das Seeing leicht umgangen wird. Und Ob die 120mm bessere Bilder macht, kann man nur grob sagen. Zum einen ist die 120mm langsamer als die 178 und zum anderen ist die Pixelgröße größer.

Ich habe dazu einen Ratgeber "Planetenfotografie" auf meiner Webseite geschrieben. Den kannst du dir mal anschauen. Du musst je nach Kamera das für dich optimale Öffnungsverhältnis errechnen. Ansonsten ist wie gesagt jede Kamera und jeder Kameratyp abhängig von der Anwendung. Ich nutze meine 178MC für Jupiter und Mars, die Mono für Sonne, Mond und teilweise auch für den Saturn sowie Venus.

Filter können helfen, aber ja 90% kommt es auf das Seeing an. Justage und Technik sollte man aber auch beherrschen.

Viele Grüße,
Raul
 
Hallo Jungs,
man kann als Anfänger natürlich auch einen 16er oder auch 12er kaufen, aber man darf nicht erwarten, damit sofort gute Bilder zu machen bzw. das Gerät auszureizen. Auf 16" bin gegangen, nachdem ich sicher war mein C11 an guten Tagen ausgereizt zu haben. Vieles hängt bei großen Geräten vom Standort ab, meiner ist recht gut. Und natürlich bedeutet das, dass ein großes Gerät schwieriger zu beherrschen ist.
Olaf:
Erst einmal finde ich es sehr gut, dass du bei dem kleinen Gerät bleiben möchtest. Dir ist klar, dass du damit keine ah's und oh's bekommst, möchtest aber dein eigener Maßstab sein und deine Bilder vom letzten Jahr übertreffen. Genau das ist m.M.n. "gesund". Und es macht Spaß, sich selbst zu übertreffen.
Konkret: Bei kleineren Geräten bekommst du das Seeing besser in den Griff, deshalb würde ich hier anders vorgehen als bei großen Geräten. Ich würde die 120er nehmen und einen Filter verwenden. Rot bei mäßigen Bedingungen und Grün bei gutem Seeing. (IR nicht, blau nicht, Gelb bringt vermutlich bei dir auch nicht viel) ADC brauchst du dann nicht. Danach oder davor machst du Bilder mit der 178erMC. Das Farbbild darf schlechter sein, das stört nicht. Hast du beide Bilder bearbeitet und fertig, dann nimmst du von dem Farbbild nur die reine Farbe und überträgst die auf das SW-Bild.(wenn du das überhaupt willst)
Hast du einen ADC (aber nur dann), dann würde ich nur die 178MC nehmen.
VG ralf
 
Hallo Ralf,

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, die mir echt weiterhilft. Einen ADC habe ich nicht, überlege ich mir aber irgendwann anzuschaffen. Ich hatte mal einen, mit dem bin ich nicht zurecht gekommen und hab ihn wieder verkauft. Daher werde ich es erst mal mit den Filtern versuchen.

Man kann also die Farbe des Bildes der 178 mit einem Bild der 120 kombinieren, das werde ich ausprobieren.

LG Olaf
 
Hallo Ralf,

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, die mir echt weiterhilft. Einen ADC habe ich nicht, überlege ich mir aber irgendwann anzuschaffen. Ich hatte mal einen, mit dem bin ich nicht zurecht gekommen und hab ihn wieder verkauft. Daher werde ich es erst mal mit den Filtern versuchen.

Man kann also die Farbe des Bildes der 178 mit einem Bild der 120 kombinieren, das werde ich ausprobieren.

LG Olaf
Hi,
mache ich bei Saturn auch so. Also das Bild mit Filter z.B. als luminanz und das Farbbild als RGB.

Beim ADC muss man nur einmalig feststellen, wohin die Schrauben zeigen sollen. Manchmal liefern die Hersteller diese aber auch mit falsch eingebauten Prismen. Ich habe zu all diesen Themen neben einen Artikel auch ein Video auf YouTube hochgeladen. Da werden all diese Themen ausführlich behandelt.

Gruss,
Raul
 
Beim ADC muss man nur einmalig feststellen, wohin die Schrauben zeigen sollen.
... nope. Die Einstellungen ändern sich im Laufe der Nacht. Die Höhe über dem Horizont ändert sich ja und die Refraktion wird schwächer oder stärker. Zudem ändert sich die Richtung der Refraktion, zumindest wenn man eine parallaktische Montierung nutzt. Natürlich sind das dann keine Riesenabweichungen mehr, aber ein oder 2 Mal nachstellen sollte man bei größerer Öffnung schon. Mit einer Farbkamera ist das denkbar einfach und man hat die sofortige Kontrolle.
VG ralf
 
Nein, falsch verstandenn Meine Antwort bezog sich darauf l, dass man zunächst den ADC Grund-Einstellen muss, damit man überhaupt den entsprechenden Bereich abdecken kann.
 
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