Hi Olaf,
warum sind viele der Meinung, große Teleskope müssen beherrscht werden? Entgegen aller Ratschläge habe ich mit einem 12" NEwton begonnen und das Teil so angepasst, dass es auf einer EQ6 Montierung passt. Da es ein Skywatcher Flex war und die Rohrschelle ziemlich weit hinten lagen, habe ich mir mit Gegengewichten in Form von Akkupacks und was sonst so gerade da war beholfen. Es heißt ja immer, man sollte kostengünstig und zunächst mit einfachem Zubehör einsteigen. Finde ich persönlich nicht. Wenn man das nötige Kleingeld hat, warum das nicht gleich etwas besseres kaufen?!
Diese ganze Bortle Geschichte, da würde ich auch nicht viel drauf geben. Einfach das Wetter soweit wie möglich ausnutzen und auf einen Glücksmoment hoffen. Gute Nächte sind rar. Wer aber fleißig und geduldig ist, wird belohnt.
Und spezielle Ausrüstung brauchst du eigentlich auch nicht. Du hast ja bereits eine gute Kamera. Einen ADC von z,.B. ZWO gibt es teilweise recht günstig. Wenn du mit Filtern arbeiten möchtest, wäre eine Monokamera angebracht. Die ASI 120mm tut es da auch. Deine Frage ist nicht einfach zu beantworten. Die Kamera bzw. die Pixelgröße hängt von deiner Optik, etc. ab. Aber mit dem 178MC bist du gut bedient. Mono brauchst du höchstens bei mehr Auflösung oder Mondaufnahmen. Bei Farbaufnahmen mit Monokamera muss das Seeing aber einigermaßen konstant sein. Geld Filter wurde hier bereits erfolgreich genutzt. Auch ein IR passfilter kann bei schlechtem Seeing helfen. Da dieser aber die Auflösung reduziert, würde ich es erst ab 8-10" Newtons empfehlen.
Du solltest dich zunächst einmal entscheiden, was du möchtest und welche Optik zum Einsatz kommen soll. Darauf kann man dann die weiteren Teile abstimmen. 10-12" Newtons auch als Dobson mit GoTo sind noch recht gut zu bekommen.
Gruß,
Raul