EAA und vorhandenes Equip.

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derneuling

Mitglied
Schönen guten Abend in die Runde:)

nach ganz viel langer Zeit bin ich mal wieder zurück.
Ich war vor kurzem bei einem Kollegen und habe mich gewundert dass er auf seinem PC über das Teleskop Videoaufnahmen macht.
Er redete etwas von EAA und erklärte es mir dass er nicht mehr raus fahren muss und alles nur noch vom PC aus macht.

Ich bin dann mal in den Keller und habe meine EQ5 mit Nachrüst-Goto und Wifi Modul ausgekramt und meinen Orion 200/1000 F5 Fotonewton.
Ich wollte dann mal eine Canon kaufen, aber meine mich wage zu erinnern dass mein Setup mit der Kamera sehr Grenzwertig am maximum der Stabilität fährt für Astrografie.
Die Tage kam dann meine SVBony 305 an und gestern hatte ich dann mal das erste mal die Gelegenheit dank klarem Himmel mal die Kamera auszuprobieren.

Da ich bis Nachts gearbeitet habe, habe ich dann die Kamera an die Russentonne 10/10000 auf ein Kamerastativ und auf den Mond gerichtet.
Die Abbildung war Knacken scharf und jetzt hat mich natürlich wieder die Lust gepackt.

Nun meine Frage....: Da ich oft Nachts erst nach Hause komme und ich Nachts um 12 keine Lust habe ewig das Kiloschwere Zeug auf das Feld zu kutschieren...soll ich erst einmal das Equip bis zum Ultimo im Garten ausreizen? Oder wäre es von Vorteil einen Achromaten von Orion 90/500 anzulegen da da schneller aufgebaut ist und viel Zeit spart für mich, da ich eh meist nur 1 -2 Std maximal schaue und dann wieder alles abbauen und in den Keller bringen muss. Vor habe ich Fotos von Planeten, evtl Nebel und Milchstraße zu machen aber eben halt von der Terrasse aus mit PC. Klar bringt mir der 8" größere Vorteile, aber den habe ich ja schon und der würde halt Visuell dann mal zum Einsatz kommen wenn ich mal mehr Zeit habe, da ich zu faul bin ewig das schwere Teil durch die Gegend zu schleppen :D. Ich habe natürlich auch schon 15 Sek. Belichtungen mit meinem Iphone 14 Pro gemacht... aber da fehlt natürlich das Feeling finde ich für das Hobby.

Danke schon einmal im voraus.

Lg
Marco
 
Hallo Marco,

ich betreibe EAA fast nur aus dem Garten. Das ist einer der Vorteile, dass man mehr sieht als mit dem bloßen Auge unter gleichen Bedingungen was Lichtverschmutzung angeht.

Wenn Du was kleines zum schnellen Aufbauen suchst, dann auf jeden Fall einen ED-Apo oder Apo. Kein Farbwerfer, das gibt unter Umständen Probleme beim Live-Stacking und die Sterne sind dann halt sehr stark aufgeblasen, es sei denn Du nimmst einen harten Filter.

Ich hab für Weitfeld EAA den Evoguide 50 ED. Funktioniert ganz gut. Mein 80/480 Apo-Triplet hat aber schon eine deutlich bessere Abbildung.

CS.Oli
 
Hallo Marco,

EQ5 und der 200/1000-er gehen für EAA, aber kann schon verstehen, da es nicht stationär ist, was anderes her soll.
Zur Russentonne kann ich nichts sagen.

Zu EAA allgemein:
das geht mit "kleinem" Equipment.

Da z.B. eine Alt/AZ die AZ GTi oder die neuere AZ GTiX. Da drauf dann z.B. einen 130/650 PDS Newton.
Damit arbeiten einige hier oder haben damit angefangen.
Dazu dann Dein SVBony 305.
Ein Notebook, Mini-PC mit W11.
Oder eine ASIAir, oder RPi, oder...,
an dem die Kamera und die Montierung angeschlossen wird. WLAN oder Kabel.
Für EAA ist allerdings SharpCap das Maß aller Dinge. Also eher ein Notebook oder Mini-PC mit Windows.
Dazu die ASCOM Treiber/Schnittstelle, um die Montierung zu steuern. Bei der SVBony weiß ich jetzt nicht ob die nativ von SharpCap erkannt wird. Wenn nicht, dann auch über ASCOM.
Dazu noch ein Planetariumssoftware wie Stellarium oder Skychart.

So mal grob drüber erklärt und für ein Equipment direkt am Teleskop.
Das ganze ist dann natürlich erweiterbar auf Remote-Bedienung aus der warmen Stube heraus.

Schau mal die beiden aktuellen Threads hier im Forum:
Wer ist noch dem EAA verfallen?
Übersicht der Planetarischen Nebel - EAA Style
es gibt da noch ein paar andere. Forumsuche hilft.
 
Danke Mathias für deine Antwort:)

Ich habe ja das Skywatcher Wifimodul über das ich die Goto der Skywatcher mit IOs Skysafari steuer. Das funktioniert ganz gut.
Ich habe ein Matebook Pro von Huawei auf dem Sharpcap läuft und da wird die Svbony erkannt.. hatte ja gestern schon ausprobiert.
Ich will am besten so wenig wie möglich Geld ausgeben, da mein Keller voll mit Equipment ist :D Habe mal geschaut.. mittlerweile ist über die Jahre es von Bortle 3 auf Bortle 4 angewachsen und 5 Km weiter ist die nächste Großstadt mit Bortle 7. Ich erkenne nicht einmal mehr die Milchstraße mit bloßem Auge wie noch vor Jahren.
Auch hat sich der Radius für Bortle 3 von 5 Km auf 20 km erweitert zum fahren.

Lohnt also ein kleiner Achromat oder kann ich mir das Geld sparen?


Lg
Marco
 
Hallo Marco,

Ich habe ja das Skywatcher Wifimodul über das ich die Goto der Skywatcher mit IOs Skysafari steuer. Das funktioniert ganz gut.
Ich habe ein Matebook Pro von Huawei auf dem Sharpcap läuft und da wird die Svbony erkannt.. hatte ja gestern schon ausprobiert.
da hantierst Du ja mit zwei Geräten am Teleskop, Sky Safari auf dem Apple und SharpCap auf dem Windows Teil.
Wäre mir zu umständlich.
Auch verkompliziert es das Remote-Bedienen.

Du kannst die Montierung in SharpCap über ASCOM einbinden und somit ist auch Plate-Solven mit Sync möglich.
Auch das einbinden in Stellarium oder Skychart ist so möglich. Bei Sky Watcher muss, glaube ich, dann auch die Syn Scan Pro App für Windows installiert sein. Da bietet dann ASCOM die Möglichkeit, soweit ich weiß (habe schon ewig nicht mehr mit dem Sky Watcher Geraffel gearbeitet), dies direkt Stellarium oder Skychart mitzuteilen.
Vielleicht meldet sich noch ein Kollege und kann mehr zu Sky Watcher sagen.

Lohnt also ein kleiner Achromat oder kann ich mir das Geld sparen?
ich habe mit einem 120/1000 Refraktor FH mit EAA angefangen.
Das geht, da der Farbfehler bei Deep Sky nicht so extrem zuschlägt.

Mittlerweile bevorzuge ich aber einen 150/750 PDS Newton oder ein C8. Je nach dem was ich ablichten möchte.
Wenn es der Geldbeutel her gibt, die schon erwähnten "kleineren" Apo's.

Beschreibe mal kurz mein Setup:
Dazu ist zu erwähnen das ich vom Balkon aus beobachte, mit drei Laternen direkt vor der Nase und einem sehr lebhaften Bewegungsmelder beim Nachbarhaus.
Am Teleskop:
- i5 Notebook mit Windows 11 - 12GB und 1TB SSD, SharpCap Pro, ASCOM, ASTAP für's Plate-Solven (in SharpCap hinterlegt), iOptron Commander (so was wie die Syn Scan Pro App für Skywatcher) und Sky Chart
- iOptron AZ Pro GoTo
- 150/750 PDS Newton oder C8
- Asi 224MC (nicht ganz optimal)
Montierung und Kamera mit USB am Notebook.
Notebook am LAN-Kabel an einem Repeater der auf meine FritzBox funkt.

Remote-Notebook, in der warmen Stube, i5 mit Linux Mint 21.2.
Per Remote-Desktop auf das Teleskop-Notebook.
So ist Sofa-EAA möglich ;) .

Mal Beispiele:
Da ist nichts dran bearbeitet. Bis auf M27, der ist mit dem C8 gemacht, sind die Bilder mit dem newton entstanden.
Jedes einzelne Bild hat eine Insgesamtbelichtungszeit von ca. 30 Minuten. Mal mehr mal weniger.

M16
Stack_16bits_152frames_608s_k.png


M27
b_Stack_16bits_464frames_928s.png


Pferdekopf-Nebel
Newton_Stack_16bits_613frames_2224s.png


:coffee::alien:
 
nein, lohnt nicht! Ich dachte vor 4 Jahren, ich fange mal mit so einem kleine Achro an, hatte ihn extra dafür gekauft und mich damit nur geärgert.
meinen "ganz kleinen" 120/600 nehme ich auch nicht dafür her.
Irgendwie gehts, aber na ja :unsure:.

Wenn das Geld reicht einen Apo oder wenn nicht, einen Newton in moderater größe. Du willst ja zügig aufbauen und loslegen.
 
Danke für eure Antworten!

Linsensuppe: Ich habe im Keller noch einen 6“ Newton aber da sind vom Hauptspiegel die Schraubenhalter ausgeleiert der hält nicht mehr und der war nicht mehr Justierbar.
Ascom habe ich damals nicht hinbekommen, deswegen bin ich auf Ios mit Wifi gewechselt und habe alles über Tablet gemacht. Die Laptops habe ich hier würde auch gerne auf Max bleiben, aber dafür gibt es Sharpcap nicht und keine Lust Windows zu Emulieren.
Aber schönen Setup hast du.

Visucor: Ja dachte ich mir schon. Bekam einen 114/500 angepriesen aber Parabolisch zu kaufen von Orion oder Skywatcher die wären Handlich und gut für Astrofoto

Lg
Marco
 
Ich habe im Keller noch einen 6“ Newton aber da sind vom Hauptspiegel die Schraubenhalter ausgeleiert der hält nicht mehr und der war nicht mehr Justierbar.
da sollte es doch eine Möglichkeit geben das zu reparieren.

so kompliziert ist das nicht.

Max bleiben, aber dafür gibt es Sharpcap nicht und keine Lust Windows zu Emulieren.
wie das bei Apple aussieht, weiß ich nicht. Kenne da keine EAA-Software wie SharpCap.
Linux wüsste ich die ein oder andere Software, zwar nicht ganz so gut wie SharpCap, aber durchaus praktikabel.

Was auch gehen würde, ein Raspberry mit StellarMate an die Montierung pappen. Das ganze läuft dann unter KStars/EKOS, mit der Software ist es auch möglich live-stacking zu machen.
Andere Alternative AsiAir.
Beides geht auch über ein iPad.
 
Hallo Marco!
Ich habe im Keller noch einen 6“ Newton ...
den sehe ich für ziemlich ideal zum Einstieg und würde versuchen ihn repariert zu bekommen.
Ohne ASCOM geht Sharpcap nie und nimmer. Wenn Laptops vorhanden sind, kann ich nur empfehlen noch Mal zu probieren ASCOM zu installieren. Ich würde da ein sauberes WIN10 neu aufspielen dann denke ich hatte man die geringsten Probleme.

Ansonsten wenn man mehr der MAC-Freund ist, kann man natürlich sein Geld in ein ASIAIR stecken und über ein Apple Tablet arbeiten. Damit geht dann aber sicher nicht die SVBONY Kamera. Irgendwas ist immer.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
@Linsensuppe: Ja da habe ich mich mal grob durchgelesen...aber da habe ich keine Geduld und Zeit für um mich da jetzt noch hin zu setzen und nen pc zu programmieren^^. Habe wenn es hoch kommt 1-2 Std maximal für mich wo ich Nachts dann mal was machen kann.

@MünchenBeiNacht: Also an meinem Surface Tab bekam ich das nicht hin... deswegen hatte ich da ganz schnell wieder verworfen und habe das so unkompliziert wie möglich gemacht. Wifimodul von Skywatcher dann Skysafari aufs Tab und Handy und los ging es. Wie gesagt... wenn ich mir die Preise aktuell anschaue was die ganze Hardware kostet, dann war ich da mit dem Wifimodul echt günstig. Die Anschaffungskosten sind ja fast um 30-40% gestiegen.

Wenn ich so überlege bin ich echt bequem geworden und will so wenig Aufwand wie möglich^^ Deswegen einfach und schnell und "Problemlos" und leicht. Mag da jetzt nicht nocheinmal 1500 Euro in die Asi´s stecken... sonst haut mir die Regierung die Latten um die Ohren *lach*
 
Guten Morgen auch :D,

.aber da habe ich keine Geduld und Zeit für um mich da jetzt noch hin zu setzen und nen pc zu programmieren
deswegen hatte ich da ganz schnell wieder verworfen und habe das so unkompliziert wie möglich gemacht.
Wenn ich so überlege bin ich echt bequem geworden und will so wenig Aufwand wie möglich^^ Deswegen einfach und schnell und "Problemlos" und leicht.
ohne Geduld und den Aufwand der Einrichtung des Setup im Vorfeld wird das nicht's. Den Computer am Teleskop und evtl. den für Remote einzurichten ist ja eine einmalige Aktion. Die muss man dann nur noch aktuell halten.
Hat auch nichts mit Programmierung zu tun.

Einfach, unkompliziert, wenig Aufwand, ... ... ... also einschalten und loslegen:
Smart-Scope.
Wenn es denn dann EAA werden soll.

EAA ist nicht trivial und einen gewissen Aufwand, der geringer ist als bei der klassischen Astrofotografie, muss man betreiben.
Zumal wenn man vorhandenes nutzen möchte, das ja dann angepasst werden muss.

Alternative, rein visuelles Beobachten mit einem kleinen Apo auf Alt/AZ. Das steht in ca. 15 Minuten einsatzbereit da.

:coffee::alien:
 
Hallo Marco,
das Leben ist zu kurz für Achromaten. Wenn die nicht f15 haben, Finger weg! Du ärgerst dich sonst nur.
Wenn du es preiswert und bequem haben willst, kannst du über den Seestar von Zwo nachdenken, vollautomatisch und um die 500€.
CS Harald
 
@ h.Kothe: JA, ich schaue mal ob ich den 6" wieder auf die reihe bekomme. Wobei ich damals in Frankfurt bei Giovanni im Teleskophaus war und er nach 2 Stunden das Teleskop immer noch nicht justiert bekam. Lag entweder am wackligen schienen OAZ oder am Spiegel.

Ich habe mal geschaut nach Seestar Zwo also für 500 fand ich da nichts. 799 war der Anfang mit aktuell 100 Euro Reduzierung.
Da könnte ich direkt in einen 70/420 Apo investieren für 380 Euro oder?:)

@Linsensuppe: JA das weis ich, Kabel für die Cam habe ich ja und Laptop auf der Terrasse ist kein Problem. Das hat ja auch gut funktioniert die Tage.. von daher wäre das ja alles da. Gibt ja auch mittlerweile von SVBony die SC001 da kannst du direkt über WLan aufs Tablett für Visuelles^^.

Zur Not könnte ich mir auch einen 10m oder 20m Druckerkabel holen um die Cam zu nutzen von drinnen und die Skysafari für die Steuerung.
Dann wäre halt irgendwann das Problem wieder mit Mobil wenn ich doch mal unterwegs bin im Garten oder so für die Schlepperei.
Ich denke ich Liebäugle mal mit einem 70/420 Apo da habe ich denke ich länger dran, bevor ich wie zu Anfang dann 2mal kaufe.



Lg
Marco
 
Hallo Marco,
der Seestar war bisher für 500 Dollar angepriesen, den € Preis kannte ich nicht. Er hat dafür alles drin, Refraktor, Goto-Montierung, Kamera, du brauchst nur noch ein Tablet oder PC.
Wenn du über einen kleinen APO nachdenkst, schau mal gebraucht, da bekommst du ein 70mm Gerät auch schon für unter 300€.
CS Harald
 
Zur Not könnte ich mir auch einen 10m oder 20m Druckerkabel holen um die Cam zu nutzen
Du meinst ein USB-Kabel in der Länge?
Das wird nichts. Bei maximal 5m ist bei älteren USB-Standard (1.0 u. 2.0) Schluß.
Die Kabellänge reduziert sich je neuer der USB-Standard ist.
Je höher die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist um so kürzer, plus anderer Spezifikationen.
 
Ahhh... noch ein SV305-Mitstreiter, Moin Marco
Seit kurzer Zeit haben ich auch so ein Teil, um mal in dem Thema zu experimentieren. Die ersten Versuche gingen auf die Sonne, das war schon gar nicht so schlecht, verglichen mit den Einzelschüssen, die ich früher mit einer Systemkamera immer gemacht habe. Equipment waren ein TS 90/500 ED-Apo auf Celestron NexStar, die 500mm sind allerdings schon zu lang, um die Sonne formatfüllend auf den Sensor zum bringen, hier mein erstes Ergebnis:

IMG_5976.JPG


Am Samstag nun First Light für Nachtobjekte, gleiches Setup mit SharpCap, ganz einfach mit Standardparametern laufen gelassen. Ich muss mich noch intensiver damit befassen, sicher ist mit den Einstellungen noch ordentlich Luft nach oben.
So um die jeweils 50 Aufnahmen gesammelt und durch den DeepSkyStacker gejagt. Schon die Livebilder zeigten, dass das natürlich nicht das HighEnd der Möglichkeiten ist, aber man sieht dabei schon deutlich mehr als nur mit dem Auge am Okular.
Für die Lage am Rande einer Großstadt in der Rheinebene, kurz nach Aufgang des noch fast Vollmondes und ganz leichten Schleierwolken, kann sich das für diese preiswerte Kamera doch sehen lassen:

M13_b50.jpg


M27_a50.jpg


Viel Erfolg bei Deinen Versuchen!
 
Ahhh... noch ein SV305-Mitstreiter, Moin Marco
Seit kurzer Zeit haben ich auch so ein Teil, um mal in dem Thema zu experimentieren. Die ersten Versuche gingen auf die Sonne, das war schon gar nicht so schlecht, verglichen mit den Einzelschüssen, die ich früher mit einer Systemkamera immer gemacht habe. Equipment waren ein TS 90/500 ED-Apo auf Celestron NexStar, die 500mm sind allerdings schon zu lang, um die Sonne formatfüllend auf den Sensor zum bringen, hier mein erstes Ergebnis:

Den Anhang 353179 betrachten

Am Samstag nun First Light für Nachtobjekte, gleiches Setup mit SharpCap, ganz einfach mit Standardparametern laufen gelassen. Ich muss mich noch intensiver damit befassen, sicher ist mit den Einstellungen noch ordentlich Luft nach oben.
So um die jeweils 50 Aufnahmen gesammelt und durch den DeepSkyStacker gejagt. Schon die Livebilder zeigten, dass das natürlich nicht das HighEnd der Möglichkeiten ist, aber man sieht dabei schon deutlich mehr als nur mit dem Auge am Okular.
Für die Lage am Rande einer Großstadt in der Rheinebene, kurz nach Aufgang des noch fast Vollmondes und ganz leichten Schleierwolken, kann sich das für diese preiswerte Kamera doch sehen lassen:

Den Anhang 353183 betrachten

Den Anhang 353184 betrachten

Viel Erfolg bei Deinen Versuchen!
wow, das sieht ja schon gut aus. Durch das Forum hier bin ich auf die Kamera aufmerksam geworden.
JA ich hatte die Kamera an der Russentonne 10/10000 mit manueller Nachführung ...aber es war echt ein Kampf .. hatte zwar den Mond vor der Linse aber durch die vergrößerung hat die Kamera nicht scharf gestellt im Kontrast.... dann hat es irgendwann geklappt und dann war der Mond schon wieder aus dem Sichtfeld. Aber für das was ich da auf dem Monitor in Livebild gesehen habe, war die Optik gestochen scharf!
Werde heute Abend mal mit den Kiddies versuchen die Tonne irgendwie auf die EQ 5 zu schnallen und nen Sucher auf die Tonne zu Satteln ....weil ohne den Suche über PC per Hand da war anzupeilen ist echt richtige Fummelarbeit ^^.

lg
Marco
 
Klar, 1.000mm Brennweite sind manuell überhaupt kein Spaß. Der Sensor ist ja nur 1/2.8" groß, das macht einen Faktor von ca. 6,6, d.h. du kommst auf ca. 6.600mm eq. Brennweite für eine KB-Kamera. Selbst mit meinen 500mm ist das schon gefummel, bis alles steht und läuft.
 
Klar, 1.000mm Brennweite sind manuell überhaupt kein Spaß. Der Sensor ist ja nur 1/2.8" groß, das macht einen Faktor von ca. 6,6, d.h. du kommst auf ca. 6.600mm eq. Brennweite für eine KB-Kamera. Selbst mit meinen 500mm ist das schon gefummel, bis alles steht und läuft.
Aber ich bekam es hin nach 20 Minuten^^ Nur hat die Kamera ewig den Fokus nicht gehabt, da das Objekt nicht 2 Sekunden im Bild still war.
Aber war schon sehr erstaunlich wie knacken Scharf die Abbildung war. Mal gespannt wie die Abbildung über den Newton ist.
Und wenn das Bild bei der Russentonne schon so ist, freue ich ich schon auf den Apo... da muss das Bild ja noch um einiges besser sein :-O

Lg
Marco
 
Moin Marco!
Ich habe mir für EAA zusätzlich einen kleinen 66/400-Apo gebraucht für kleines Geld geholt und den nutze ich wirklich gerne. Ich habe EAA ebenfalls mit einem kurzbrennweitigen Achromaten probiert aber es dann gelassen, da mit dem Farbwerfer Sterne planetengroß werden :LOL:
Die alte "günstige" Sv305 oder die Pro-Version? Mittlerweile bin ich im Besitz aller Sv305 (non pro, pro und pro mono). Für EAA reicht die normale 305er, auf die Planeten würde ich die aber nicht mehr loslassen, dafür ist das USB 2.0-Interface zu langsam und damit die Frameraten viel zu gering. bei 12bit und voller Auflösung krebst man da bei irgendwo 10fps rum.
Außerdem habe ich alle 305er modifiziert, d.h., ich habe aus allen Kameras den integrierten UV/IR-Sperrfilter ausgebaut, um Schraubfilter (IR-Pass, UV-Pass, Methan...) sinnvoll verwenden zu können.

Beste Grüße,
Micha
 
Tach auch :D,

ja, aber das gilt nur für passive Kabel.
Wenn man ein aktives USB Kabel kauft sind auch 10m und mehr möglich.
da gibt es noch mehr Varianten.
Über einen oder mehrere Hubs.
USB-Verlängerung über LAN-Kabel.
USB over IP Converter.
... ... ...

Für mich wäre das nichts mit einem ewig langen Kabel zu hantieren.
Mir reichen schon die 5m LAN-Kabel vom Teleskop-Notebook zum Repeater.

:coffee::alien:
 
Moin Marco!
Ich habe mir für EAA zusätzlich einen kleinen 66/400-Apo gebraucht für kleines Geld geholt und den nutze ich wirklich gerne. Ich habe EAA ebenfalls mit einem kurzbrennweitigen Achromaten probiert aber es dann gelassen, da mit dem Farbwerfer Sterne planetengroß werden :LOL:


Die alte "günstige" Sv305 oder die Pro-Version? Mittlerweile bin ich im Besitz aller Sv305 (non pro, pro und pro mono). Für EAA reicht die normale 305er, auf die Planeten würde ich die aber nicht mehr loslassen, dafür ist das USB 2.0-Interface zu langsam und damit die Frameraten viel zu gering. bei 12bit und voller Auflösung krebst man da bei irgendwo 10fps rum.
Außerdem habe ich alle 305er modifiziert, d.h., ich habe aus allen Kameras den integrierten UV/IR-Sperrfilter ausgebaut, um Schraubfilter (IR-Pass, UV-Pass, Methan...) sinnvoll verwenden zu können.

Beste Grüße,
Micha
Die normale 305 die gabs bei Amazon für 99 Euro ^^
Ja das habe ich schon gemerkt... sobald man Videoaufnahme startet bricht das Programm böse in die Knie.
Habe auch eine Anleitung gesehen dass man den Rotfilter heraus nehmen soll.... sind ja hinten nur 4 schrauben.

Ja ich werde denke mir auch den Apo holen als zusätzliches Schmuckstück^^

lg
Marco
 
Die normale 305 die gabs bei Amazon für 99 Euro ^^
Das scheint auf den ersten Blick günstig, für EAA am Anfang sicher auch brauchbar, hab die ja selbst. Hinterher ist das aber ne Milchmädchenrechnung ;)
sobald man Videoaufnahme startet bricht das Programm böse in die Knie.
Nicht das Programm geht in die Knie (leistungsfähige Hardware vorausgesetzt), die Kamera ist es wohl ehr.
Habe auch eine Anleitung gesehen dass man den Rotfilter heraus nehmen soll.... sind ja hinten nur 4 schrauben.
Der "Rotfilter" ist ein UV/IR-Sperrfilter. Und eigentlich sind es 8 Schrauben (4 für das Gehäuse und 4, wo das "Innenleben" an dem Frontdeckel festgeschraubt ist) plus
irgend so eine Dichtmasse / Wärmeleitpad.

Gruß,
Micha
 
Hallo zusammen :D,

Ich war vor kurzem bei einem Kollegen und habe mich gewundert dass er auf seinem PC über das Teleskop Videoaufnahmen macht.
Er redete etwas von EAA und erklärte es mir dass er nicht mehr raus fahren muss und alles nur noch vom PC aus macht.
bevor hier weiter Schrauben aus Kameras gedreht werden ;), und sich weiter Gedanken über Equipment gemacht werden.
Du sitzt doch quasi an der Quelle.

Hat Dir Dein Kollegen nicht mehr erklärt?
Mal angeschaut wie sein System aufgebaut ist?
Welches Teleskop und Montierung?
Welche Kamera?
Welche Software?
... ... ...

Videoaufnahmen werden von Planeten gemacht.

EAA ist Kurzzeitbelichtung im Bereich von 2 Sekunden bis ca. 16 Sekunden pro Frame (Einzelbild). Da bevorzugt im Deep Sky Bereich.
Mit gesamt Belichtungszeit von ca. 15 Minuten bis zu 90 und mehr Minuten.
Live-Stacking ist etwas übertrieben. Ansehnliche Bilder entstehen so nach ca. 15 Minuten.
Was live ist, ist, dass ich sehe wie mein Objekt immer besser dargestellt wird.
Qualitativ nicht wie in der klassischen Astrofotografie (wobei es hier sehr gute Ergebnisse von einigen zu sehen gibt, die den Vergleich nicht scheuen brauchen).
Aber bei EAA habe ich nicht das ganze Gedöns mit der Bildnachbearbeitung (EBV).
Bildbearbeitung kann man, wenn SharpCap so eingerichtet ist, aber auch noch dran hängen.
 
Moin!
bevor hier weiter Schrauben aus Kameras gedreht werden ;),
Och menno :LOL:
Was braucht man alles, um EAA zu betreiben?
- eine Montierung mit Nachführung, egal ob EQ oder ALt Az
- ein Teleskop
- eine (Astro / Planeten) Kamera
- einen Rechner / Laptop mit Sharpcap
mehr eigentlich nicht, oder? Diese hat Marco schon, sogar mit Goto, und könnte somit direkt anfangen.
Was da immer wieder ins Spiel kommt ist Montierungssteuerung über Ascom, ASI Air, Platesolving, dann muss das Setup noch bequem aus dem Wohnzimmer bedient werden können...... Alles Dinge, die nach den ersten Runden draußen nach und nach kommen können, am Anfang verwirrt das nur....
Erstmal das Hauptaugenmerk auf das eigentlich wichtige:cool:

Beste Grüße,
Micha
 
Mein Kollege hat mittlerweile alles verkauft, da es wohl Probleme mit den Nachbarn gab…
Er hatte aber alles auf Asi Zwo und über nen Fritzbox repeater am Laufen
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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