Wer ist noch dem EAA verfallen?

Linsensuppe (mbba18)

Aktives Mitglied
Tach auch :D,

bezugnehmend auf den Beitrag, Übersicht der Planetarischen Nebel - EAA Style, von Oli / @VisuSCor verwundert es mich doch sehr, dass sich nur zwei, drei der üblichen Verdächtigen darauf gemeldet habe.
Es sollten doch schon ein paar mehr hier unterwegs sein :unsure:.

Diese erstelle Übersicht find ich richtig Klasse :y:.

Es ist nicht verboten und verwerfliches daran, sich mit EAA auseinander zusetzen.
Keiner der klassischen Astrofotografen wird Euch des Forums verbannen wenn Ihr Euch "outet" ;).

Nur Mut :D, eröffnet selber Threads, schmeißt mit Informationen nur so um Euch, bringt die Erfahrungen, Tipps und Equipment, ... ... ... unter das Volk.

:coffee::alien:
 
naja, da Du mich jetzt schon verraten hast, kann ich mich ja outen :ROFLMAO:

Ich liebe es einfach, durch den nächtlichen Himmel zu 'surfen". Die Lichtverschmutzung bei mir ist so krass, dass ich gerade noch die wichtigsten Sternzeichen erkennen kann. Visuell geht mir einfach zu wenig und für richtige Astrofotografie fehlt mir die Geduld. Also ist EAA einfach genial für mich! Ich kann halt in wenigen Minuten etwas von den Objekten sehen, auch wenn die Bildqualität am Ende nicht mehr als ein Erinnerungsfoto ist.

Mein Beitrag EAA macht glücklich! scheint ja hinlänglich bekannt und dieser Satz ist heute wahrer denn je: ich hab einfach jede Menges Spaß mit dem Gerät im Garten.

Ich bin allerdings hauptsächlich im amerikanischen Cloudy Nights - Forum aktiv, weil es dort einen eigenen Bereich für EAA gibt. Übrrigens gerade akutell: Just a minute: 60s-sub oberservations. Also was geht mit EAA mit weniger als 60 Sekunden Gesamtbelichtungszeit. Das ist besonders interessant, wenn man Freunden und Familienangehörigen etwas zeigen will, denn wer wartet schon 10 Minuten, bis man IC 342, die Maffei-Gruppe endlich einigermassen erkennen kann?

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, da Du mich jetzt schon verraten hast, kann ich mich ja outen :ROFLMAO:
:y: , quais "fremdouten" ;).

Ich liebe es einfach, durch den nächtlichen Himmel zu 'surfen". Die Lichtverschmutzung bei mir ist so krass, dass ich gerade noch die wichtigsten Sternzeichen erkennen kann.
jep, mal vorher grob in Stellarium guggen was am Abend/Nacht geboten ist und dann das ein oder andere Objekt anfahren und ablichten.
So krass ist es bei mir nicht und hätte es noch nicht mal weit um auf den Acker zu kommen.
Ich bin aber eine "faule S**" :devilish:. Also Balkon, Remote usw..
Und da spielt mir halt EAA in die Hände.

für richtige Astrofotografie fehlt mir die Geduld.
die Geduld und der teilweise doch benötigte Aufwand.

Also ist EAA einfach genial für mich! Ich kann halt in wenigen Minuten etwas von den Objekten sehen, auch wenn die Bildqualität am Ende nicht mehr als ein Erinnerungsfoto ist.
Mei, mehr will ich auch nicht. Und das ist mit meinem mittleren Equipment gut machbar.
Wenn ich hochauflösende Bilder und dazu Informationen haben möchte, da steht genug in meinem Astroregal und z.B. auf dieser Seite
deepskycorner.ch

ich hab einfach jede Menges Spaß mit dem Gerät im Garten.
dito, Balkon.

denn wer wartet schon 10 Minuten, bis man IC 342, die Maffei-Gruppe endlich einigermassen erkennen kann?
da habe ich mich gebessert :D. Ich warte jetzt öfter mal 30 Minuten oder so.

EAA ist einfach klasse.
Für etwas schwierigere Beobachtungsbedingungen, für so ne "faule S**" wie mich, für Beobachtern mit kleinerem Equipment, der Griff in den Geldbeutel ist auch nicht so exorbitant, ... ... ...

:coffee::alien:
 
Noch fauler geht immer - mit Fenstersternwarte(n) und fest aufgebautem Setup. ;)

EAA von der Ostseite war Gestern - heute nun wieder die Fenstersternwarte West öffnen und mit SV550 122mm & velOX178c "spechteln". Mal sehen, ob es heute mit M106 endlich klappt - ist bisher kurz nach Dämmerung hinter der vorbauenden Dachkante. Aber die Tage werden schnell kürzer.

Gruß,
Peter
 
Hi,

EAA durchaus hat einige Interessante Applikationen.
Ich hatte letztens ein bisschen Videoastronomie bei engen Doppelsterne probiert vom Lichtverseuchten Balkon aus und war erstaunt was da eigentlich noch richtig ging um zwei kleine enge Sterne zu trennen mit dem Mak bei sehr kurzen Belichtungszeiten im zehntel Bereich im Videomode bei nicht so tollen Seeing.

Auch letztes Jahr im Herbst mit kurzen Belichtungszeiten an der Mono Cam waren da gleich kleine Galaxien gut erkennbar, was schon Freude macht bei kurzer disponiblen Zeit am Abend.

Clear skies,
- Martin
 
Hallo zusammen,

dann oute ich mich auch mal als halber EAAler. Gerade in der Sommerzeit, wo die Nächte kurz sind, finde ich das eine gute Alternative. Sternenhaufen haben es mir dann am meisten angetan. Oder einfach mal auf gut glück in der Gegend rumsurfen, da bekommt man auch einiges zu sehen, was man sonst nicht auf den Schirm hat. Ich betreibe das dann auch am Teleskop, so hat man noch mehr das Gefühl live dabei zu sein – Ein Glas Gin und eine Zigarette dazu unterstreichen das Erlebnis. Die herrliche Ruhe dazu machen es dann zu einem Highlight .

Genug Geoutet =)

In diesem Sinne – CS

Gruß Alex
 
Moin!
bezugnehmend auf den Beitrag, Übersicht der Planetarischen Nebel - EAA Style, von Oli / @VisuSCor verwundert es mich doch sehr, dass sich nur zwei, drei der üblichen Verdächtigen darauf gemeldet habe.
Es sollten doch schon ein paar mehr hier unterwegs sein :unsure:.
Ich mache, wenn ich mal dazu komme, mittlerweile auch vorrangig EAA, da ich für die “klassische“ Astrofotografie kaum noch Zeit finde. Und ich habe hier bei diversen EAA- Einsteigerthreads auch versucht, mit meinem (sicher noch ausbaufähigen) Wissen zu unterstützen.
Hin und wieder habe ich auch mal ein Bild von meinen bescheidenen EAA-Versuchen hier reingestellt. Und ja, ich hatte auch gedacht, das interessiert mehr EAAler. Allerdings ist,und mir bitte nicht Böse sein, dein Name da auch nicht aufgetaucht;)

Beste Grüße
Micha
 
Hi,

Ich bin doch auch EAA Jünger, hab den Thread von Oli gar nicht gesehen! Danke für den zusätzlichen Hinweis, Mathias!

Da schau ich gerne rein.

Zur EAA: das ist natürlich auch meinem beschränkten Wissen und Equipment geschuldet. Damit ist ambitionierte Astrofotigrafie nicht möglich. Ich hab auch nicht die Zeit und Lust, die Fotos aufwendig zu bearbeiten. Bis ich EAA ausgereizt habe und mit der Art zu fotografieren nicht mehr zufrieden bin, wird Jahre dauern. Ich hab ja erst letztes Jahr angefangen.

LG Olaf
 
EAA-Andromeda von gestern Abend. Keine 30 Minuten. Minimal gestreckt in Lightroom am iPad. Heute nochmal, da will ich den Sensor aber etwas günstiger einstellen und 2 Stunden schaffen. ?
 

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N'abend auch :D,

na geht doch :y:.
Und schon rottet sich die EAA-Gang zusammen ;).

dann oute ich mich auch mal als halber EAAler.
da wird bestimmt noch ein Ganzer draus.

Noch fauler geht immer - mit Fenstersternwarte(n) und fest aufgebautem Setup. ;)
wenn man so ins gesetztere Alter kommt, wie wir, ;) mag man es halt beschaulicher.

Allerdings ist,und mir bitte nicht Böse sein, dein Name da auch nicht aufgetaucht;)
öhm... hüstel... hüstel... ;)
Im besagten Thread, Übersicht der Planetarischen Nebel - EAA Style, von Oli / @VisuSCor bin ich schon zu gegen, sogar mit Ablichtungen :D.

Bis ich EAA ausgereizt habe und mit der Art zu fotografieren nicht mehr zufrieden bin, wird Jahre dauern. Ich hab ja erst letztes Jahr angefangen.
Jep, so wird es sein.
Zumal, wenn man den Hang zu "trüben Funzeln" hat, wie ich :ROFLMAO:.

Sternenhaufen haben es mir dann am meisten angetan.
sind mE. auch dankbare Objekte für EAA.
Müsste mein ganzes Sammelsorium an Bildern mal richtig ordnen.
 
Hallo!

Ich (und meine Frau) habe mich / uns schon öfters zu EAA bekannt. Seit Corona fahren wir nur noch sehr selten zu unserem Beobachtungsplatz. Dort haben wir zu Beginn unserer Astronomie-Kariere immer mit unserem 10" Dobson beobachtet. Seit der Corona Ausgangssperre sind wir aber fast ausschließlich mit EAA im eigenen Garten unterwegs. Für meine Frau und mich ist das Tüpfelchen auf dem i bei EAA, dass wir es gemeinsam machen und genießen.

newton-schrank-01-800.jpg

Inzwischen haben wir zwei EAA-Setups, eines mit einem Skywatcher 200PDSNewton (1.000 mm | f/5) eines mit einem Skywatcher 150P Quattro Newton (mit Reducer 504 mm | f/3,84) - beide Instrumente sind komplett ausgestattet mit Starsense Kamera, Falcon Rotator, manuelle Filter-Schublade, ZWO EAF, ASI120MC als Umgebungskamera. Wir wechseln eigentlich nur noch die Astro-Kameras in den beiden Teleskopen und verfügen im Moment über eine ASI183MC und eine ASI294MC. Geplant ist die Anschaffung einer ASI533MC. Keine der Kameras verfügt über ein Kühlung. Als Montierung verwenden wir eine Skywatcher AZ-EQ5. An der Montierung sind fest installiert ein kleiner Windows Laptop, aktiver USB-HUB, Celestron GPS-Modul und Starsense Handkonroller Die Stromversorgung erfolgt für fünf bis sechs Stunden mit Hilfe von zwei kleinen Powerbanks.

Viele EAA Kollegen haben Freude in einer Nacht viele Objekte mit kürzeren Stackingzeiten zu machen. Wir nehmen uns in der Regel in einer Nacht nur ein Objekt vor. Wir genießen es einfach in Spielfilmlänge ein Objekt zu beobachten und zu zuschauen wie eine Galaxie, ein Nebel oder ein Planetarischer Nebel in der Zeit immer Detail-reicher und schöner wird.

Unsere letzten EAA Ergebnisse aus diesem Jahr folgen hier ....

NGC7635_ALL_Stack_1044frames_4176s_WithDisplayStretch_V3.jpg

NGC7635 | 1044 Einzelfotos zu je 4 s = 4176 s Stackingzeit


M51_cutout-forum_Stack_663frames_2652s_WithDisplayStretch.jpg

M51 | 633 Einzelfotos zu je 4 s = 2652 s Stackingzeit


M106_cutout-forum_Stack_753frames_3012s_WithDisplayStretch.jpg

M106 | 753 Einzelfotos zu je 4 s = 3012 s Stackingzeit


M45_ALL_Stack_1079frames_2158s_WithDisplayStretch.jpg

M45 - Plejaden | 1079 Einzelfotos zu je 2 s = 1079 s Stackingzeit


NGC2174_ALL-Forum_Stack_677frames_2708s_WithDisplayStretch.jpg

Affenkopf-Nebel | 677 Einzelfotos zu je 4 s = 2708 s Stackingzeit


Die hier gezeigten Bilder sind immer das Ergebnis des "Live-Stackings" - "as-seen" mit Sharpcap abgespeichert und höchstens minimal mit Photoshop nachbearbeitet. Wir speichern die jeweiligen Einzelfotos gar nicht ab, sondern während der Nacht nur ab und zu den "Live-Stack" als JPG-Datei.

Natürlich bietet eine EAA Nacht komplett andere Eindrücke als eine Nacht im Freien unter der Milchstraße mit einem visuellen Instrument. Wir lieben beides, trotzdem geben wir dem EAA Teleskop fast ausschließlich den Vorzug, alleine schon deswegen da wir es direkt im eigenen Garten im Süden von München machen können.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Wie so oft schon gesagt: Super, Ewald! Das sind richtig schöne Astrofotos. Ob da EAA als Etikett dran hängt, ist doch komplett egal! Die Ergebnisse sind super. Euer Equipment ist allerdings auch für klassische Astrofotografie geeignet, und das sieht man den Bildern auch an. Schon toll, was damit in kurzer Zeit und mit so extrem kurzer Einzelbelichtung möglich ist.

LG Olaf
 
Was mich an Erfahrungen mal interessieren würde, mit welchem Equipment Ihr so am Besten klar kommt und für Euch die ansprechendsten Ergebnisse liefert.

Auch wenn es dem ein oder anderen schon geläufig ist, das meine ist:
- Standort Balkon, mit drei Laternen vor der Nase, rechter Hand Bewegungsmelder und gelegentliche Autscheinwerfer
- iOptron AZ Pro
- Asi224 MC
- Refraktro 120/1000
- PDS Newton 150/750
- C8, wohl jetzt wieder mit Reducer
- W11, SharpCap und Skychart zur Steuerung

Der Newton ist das einfachere Instrument, besonders dann, wenn man ihn g'scheit justiert ;).
C8 ist was kniffeliger und Refraktor liegt so dazwischen :unsure:.

:coffee::alien:
 
PS: ich genieße es auch, meine Beobachtung aus dem eigenen Garten zu machen. Trotz Bortle 5 im Großraum Köln. Ich raff mich nicht auf, das ganze Zeug ein paar Kilometer ins dunklere Bergische Land zu fahren. Die Zeit habe ich gar nicht. In der Regel muss ich spontan sein, wenn der Himmel „grünes Licht“ in Form von CS gibt. Die Zeitfenster sind klein. Und da ich visuelle Astronomik auf Dauer echt anstrengend finde, hab ich mich ganz schnell für die Kamera-unterstützte Version entschieden, die a) mehr zeigt und b) auch noch was zum Abspeichern bietet. Tolle Erfindung, an die vor 20 Jahren noch kaum jemand gedacht hat.

Mein Hauptinstrument ist ein TS 80/560 ED auf SA GTI mit Asiair Plus, EAF und der Asi585mc. Guiding über SVBony 30/120 mit Asi 178 mc. Ich liebe Refraktoren, leider kann ich mir aber keinen größeren leisten, weil dann auch die Montierung größer sein muss.

Gerne würde ich auch mal mit meinem 130 PDS fotografieren, hab ich auch schon mal gemacht, aber da kommt die SA GTI an ihre Grenzen. Dafür brauche ich auch eine stärkere Montierung. Ziel für nächstes Jahr.

LG Olaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

also ich mache auch EAA, wenn man es so nennen will. ;)
Die alte Langzeit-Astrofotografie ist mir viel zu Zeit und Geräte-aufwendig.

Ich würde bei mir auch nicht unbedingt von EAA sprechen.
Mein Thema ist Kurzzeit-Astrofotografie durch das Nutzen der heutigen Möglichkeiten.
Bin mir ziemlich sicher, dass aufgrund der Entwicklungen im Sensor Bereich geguidete Langzeit-Astrofotografie keine grosse Rolle mehr spielen wird.
Auch wird DeepSky Lucky-Imaging immer wichtiger, weil man damit auch als Amateur das lokale Seeing reduzieren kann.
Oder mein Vorschlag, den es technisch leider noch nicht gibt, Micro-Stacking gleich auf dem Sensor.

Ich war eine Zeit lang nicht mehr aktiv, aber gestern habe ich mein geplantes Urlaubs Setup aus APM 80/328mm Sucher, AZ-GTi und ASI294MC ausprobiert.
Meine Herren, das hat aber überhaupt nicht geklappt.

Ich hatte alle SW auf den neuesten Stand gebracht.
Die neueste Win Synscan Pro APP hat aber wohl einen Bug beim externen Syncen, zB über Plate Solving aus SharpCap.

Skywatcher setzen, Note Sechs. ;)

Man kann wohl eine ältere Version nehmen, die funktioniert noch. Das Problem ist wohl, dass, typisch amerikanisch, die hauptsächlich den Apple/WLan Smartphone Weg prüfen und weitertreiben. Das alte, viel stabilere Geraffel mit einem USB Kabel interessiert die nicht sehr.

Na ja, werde heute nochmal testen und berichten. Ist ja vielleicht auch für andere interessant.

Gruß
Peter
 
Was mich an Erfahrungen mal interessieren würde, mit welchem Equipment Ihr so am Besten klar kommt und für Euch die ansprechendsten Ergebnisse liefert.

Fest in Fenstersternwarte Ost aufgebaute Kombi aus ASKAR 130PHQ (IMX533) für die Tiefe mit EvoGuide 50ED (IMX290) für Richfield *) auf AZ-EQ6 (Alt/Az-Betrieb) mit "angesflanschtem" MELE Q2 zur remote Steuerung vom PC aus dem AZ heraus.

Gruß,
Peter

*) Flattener/Reducer für meine SV503 80/560ED sind gerade angekommen, einer kommt dann auf die Gegengewichtsstange.
 
Tach auch zusammen :D ,

Die alte Langzeit-Astrofotografie ist mir viel zu Zeit und Geräte-aufwendig.
jep.
Ich habe ja schon genug Geduld bewiesen, wenn ich meinen EAA-Lauf 30 bis 60 Minuten laufen lasse ;).
Im Ernst, ich habe ja dennoch die Möglichkeit mir jedes einzelne Frame abspeichern zu lassen, welche ich dann stacken und weiter bearbeiten kann. Wenn ich dann die Finger nicht von Bildbearbeitungsprogrammen lassen kann :affemund:.

Bin mir ziemlich sicher, dass aufgrund der Entwicklungen im Sensor Bereich geguidete Langzeit-Astrofotografie keine grosse Rolle mehr spielen wird.
Auch wird DeepSky Lucky-Imaging immer wichtiger, weil man damit auch als Amateur das lokale Seeing reduzieren kann.
Vom Deep Sky Lucky-Imaging hab ich auch schon gehört. Muss ich mich mal mit beschäftigen.
Denke aber auch, wenn sich an den Sensoren und der Software, da dann bessere und ausgefeiltere Algorithmen, weitere Entwicklungen auf tun, wird die Qualität der Bilder auch besser. Wobei, wenn ich mir hier so einige Ergebnisse anschaue :y:.

Die neueste Win Synscan Pro APP hat aber wohl einen Bug beim externen Syncen, zB über Plate Solving aus SharpCap.
da habe ich auch was in Erinnerung. Schon was länger her, dass ich mit meinem Sky Watcher Zeugs was gemacht habe.
Irgendwie war die Kommunikation zwischen Sky Watcher App und Skychart nicht so das wahre. Hatte da das Gefühl, dass die Daten, je in beide Richtungen, nicht sauber übermittelt werden. Aus SharpCap heraus das gleiche :unsure:.

Mit meiner iOptron läuft das alles gut. OK, da ist auch nicht die allerneuste Software auf der Montierung. Die aktuellste bekomme ich zum Verrecken nicht drauf :sick:.
Vielleicht auch gut so :unsure:. "Never touch..." und so.

die hauptsächlich den Apple/WLan Smartphone Weg prüfen und weitertreiben. Das alte, viel stabilere Geraffel mit einem USB Kabel interessiert die nicht sehr.
ja, leider wird alles was irgend möglich machbar ist auf diese mobilen Endgeräte umgestrickt.
Meins ist das nicht. Und WLAN funktioniert halt auch nicht optimal überall, jetzt mal Remote-Technisch gesehen.
Ich hantiere halt mit LAN-Kabel und Kabel von Montierung zum Notebook. Da zappelt dann nichts an den Verbindungen.

:coffee::alien:
 
Hi,

kurz zur AZ-GTi
verbunden über USB/Seriell mit der Synscan Pro APP (neueste Version 2.3.9)
und mit ASCOM Treiber (Version 1.3.0)
unter Windows11:

Meine Tests mit Stellarium 23.2 und SharpCap 4.0 und 4.1 haben jetzt definitiv bestätigt, dass man mit dieser Synscan Pro APP Version nicht richtig syncen kann.
Damit ist diese Version in einer remote AF/EAA-Session praktisch nutzlos.

Ich bin zur Version 2.2.0 (hatte ich zufällig noch) zurückgegangen. Damit funktioniert wohl alles (ohne Gewähr ;) ).

Das ganze hat mich einen ganzen Beobachtungsabend gekostet.
Das war witzig, dass trotz korrektem Plate Solving die Objekte irgendwie überhaupt nicht sichtbar waren.
Hatte schon gedacht es hat irgendjemand am Himmel alles gelöscht.
;)

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

Hatte schon gedacht es hat irgendjemand am Himmel alles gelöscht.
da stimmt so einiges nicht mehr.
Habe jetzt die ganze Zeit auf dem Balkon gesessen, mit nem leckeren Dunklen ;), und habe feststellen müssen, das die im Himmel keinen g'scheiten Elektriker haben. Wolke Sieben hat immer noch einen fürchterlichen Wackelkontakt ;).
Ne, ne, nee... keinen Verlass mehr auf die Handwerker.

Zum Ernst Deiner Antwort,
besten Dank für Deine Information bezüglich AZ-GTI und der App.
Ich bin zur Version 2.2.0 (hatte ich zufällig noch) zurückgegangen. Damit funktioniert wohl alles (ohne Gewähr ;) ).
manchmal ist es wirklich besser bei dem zu bleiben was funktioniert und ob immer alle Neuerungen so gewinnbringend sind :unsure: und das was bis dato funktioniert hat nur noch leidlich bis gar nicht mehr.
 
Da Peter / @AstroPZ seine Erfahrungen zu seiner AZ-GTI und der dazugehörigen Software kund getan hat, werde ich mal die meine kund tun.

Seinerzeit, als ich mir meine iOptro AZ Pro GoTo angeschafft habe, hatte ich EAA so gar nicht auf dem Schirm.
Ich suchte eine leichte und komfortable Montierung, die meiner Faulheit entgegen kommt. Auch sollte sie vom 120/600 Refraktor FH bis C8 alle Teleskope stabil tragen.
Leicht ist der Montierungskopf, 4,5 Kg :y:. Das Stativ ist schwerer, mit 8 Kg.
Komfortabel, auf alle Fälle, GPS und WLAN und leise.
Mein EQ6-R ist da ein ganz anderes Kaliber. Nicht das das eine schlechte Montierung ist, beileibe nicht. Aber eben bockeschwer.
Da mag jetzt der ein oder andere sagen "was stellt der sich an, beobachtet doch eh auf dem Balkon. Luxusproblem. Die paar Schritte." Schon richtig ;) aber nicht so schön bequem und EQ ist irgendwie nicht so meins.

Tjaa, dann kam der Kick mit dem EAA.
Nun, da ist die iOptron so halb bis dreiviertel ;) praktikabel.
Das Teil dreht sich beim Einschalten einmal um seine eigene Achse, GPS bedingt, warum auch immer und kommt dann automatisch zum Ein-Objekt-Alignment.
Somit ist direktes anschließen der Montierung und der Asi nicht direkt möglich, Kabel halt.
Grundsätzlich kein Problem, ich will ja keine Rekorde beim Aufbau brechen.

Dieses Ein-Objekt-Alignment, wie ich es nenne, ist so leidlich genau. Aber das ist dann später mit SharpCap und Plate-Solven aufzufangen.
Dieses um sich selbst drehen kann man wohl mit einem Mini-PC der Akkugespeist ist auch auffangen.

Softwaremäßig, halt die üblichen Verdächtigen.
Nur das ich Skychart benutze. Das zickt nicht so rum mit meiner iOptron wie Stellarium. Stellarium mag sie einfach nicht. Egal ob W11 oder Linux-Mint.

Und die, von mir schon erwähnte, Updaterrei der iOptron. Aber mei, ich kann damit leben das die Software von 2019/20 ist. Sie macht das, was sie machen soll und das zuverlässig. Das zählt für mich.

Ansonsten versuche ich bei der Software schon am Puls der Zeit zu sein, obwohl das unter Windows schon etwas lästig ist. Da ist Linux komfortabler. Aber ich mag da jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen ;).

:coffee::alien:
 
Hallo Mathias,

könnte mit der notwendigen Kombi aus allgemeiner, aktiver Forenteilnahme, "Traute" bzgl. gefühlter Qualität eigener Ergebnisse und den individuellen finanziellen Möglichkeiten für doch meist teure Kameras/Teleskope zusammenhängen. Ob wir aus der "EAA Konsumentenecke" (DWARF II, Seestar S50) demnächst mehr sehen, bleibt abzuwarten - ist aber zu hoffen. In Cloudy Nights ist diese Entwicklung bereits ausgeprägter.

Gruß,
Peter

PS: Und selbst mit EAA bleiben wir weiterhin wetterabhängig, was Beobachtungsmöglichkeiten angeht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich sehe das wie Peter @casati . EAA gilt ja unter ambitionierten Astrofotografen eher als verpönt. War es nicht auf Cloudy Nights bis vor einiger Zeit verboten, über EAA in deren Astrofoto-Threads zu schreiben? :D

EAA ist natürlich Astrofotografie, nur mit einfacheren Mitteln und ohne langwierige EBV. Halt auf Schnelligkeit und sofortige sichtbare Ergebnisse ausgelegt, die fotografisch keinen Perfektionsanspruch haben, aber doch so gut sein müssen, dass man darauf deutlich mehr erkennen kann als durchs Okular. Ansonsten bräuchte es den Aufwand nicht.

Ich bin auch gespannt, wenn die ersten User ihren Seestar haben. Ich hab ihn ja auch bestellt und bin sehr gespannt auf den Workflow und die Ergebnisse damit. Da ich bekennender AsiAir-Fan bin, dürfte der Seestar genau das in einer "Box" bieten, was ich zur Zeit als Equipment nutze. Nur eben kleiner und mobiler. Womöglich werde ich gar kein anderes Reiseequipment mehr benötigen. Im Alltag werde ich aber auf mein größeres Setup nicht verzichten wollen. Der Seestar ist was für nebenbei und eben für den Urlaub.

Inzwischen bin ich mit dem Workflow, den mein Equipment erfordert, so weit routiniert vertraut, dass sobald es dunkel genug ist und ich anfange, ca. 15 Minuten vergehen, bis der Livestack anfängt zu laufen. Autofokus, PA, Objekt anfahren, Platesolving, Guiding, dann Feuer frei. Einzig bei Planeten komme ich so noch nicht klar. Da bin ich schneller, wenn ich alles manuell mache und die Asiair nur als Aufnahmegerät nutze, denn mit Barlow klappt das Platesolving nicht so gut. Da bin ich noch dabei, die optimalen Einstellungen zu finden. Aber Planetenfotografie ist ja kein EAA...

LG Olaf
 
Aber Planetenfotografie ist ja kein EAA...

Hallo Olaf,

das lassen die amerikanischen Freunde so inzwischen auch nicht mehr stehen und in CN gibt es einen schönen Thread zum Thema: Near-Real-Time Video Imaging of Solar System Targets - Electronically Assisted Astronomy (No Post-Processing) - Cloudy Nights

Allgemein finde ich die Entwicklung der Smart Teleskope auch interessant. Praktisch aber kann ich damit nicht viel anfangen, weil mir persönlich das Feld einfach viel zu groß und die Objekte damit zu weit weg sind. Gerade bei den relativ preiswerten Produkten mit dem 50mm (Öffnung) Objektiv. Das geht bei M 51 oder auch für M 27 gerade noch, aber bei M 57 hört das schon auf. Ich persönlich nutze am meisten mein C8 mit voller Brennweit für EAA. Nur 20 % der Himmelsobjekte entfallen auf meine anderen beiden Teleskope (Evoguide 50ED und 80/480 Apo).

Die ganze Automatisierung gehört für mich nur bedingt zu EAA, denn ich bin eigentlich ganz unter dem Sternenhimmel am Teleskop dabei. Da hocken die Amerikaner auch oft lieber in der warmen Stube und "beobachten" per WLan.

CS.Oli
 
N'abend auch :D,

Ob wir aus der "EAA Konsumentenecke" (DWARF II, Seestar S50) demnächst mehr sehen, bleibt abzuwarten - ist aber zu hoffen. In Cloudy Nights ist diese Entwicklung bereits ausgeprägter.
ups... die Teile hatte ich gar nicht au dem Schirm.
Ich hab ihn ja auch bestellt und bin sehr gespannt auf den Workflow und die Ergebnisse damit.
da wirst Du ja hoffentlich drüber berichten :y:.

könnte mit der notwendigen Kombi aus allgemeiner, aktiver Forenteilnahme, "Traute" bzgl. gefühlter Qualität eigener Ergebnisse und den individuellen finanziellen Möglichkeiten für doch meist teure Kameras/Teleskope zusammenhängen.
jein :D, wenn ich qualitativ visuell Beobachten möchte oder auch klassische Astrofotografie betreiben möchte, braucht es halt a g'scheits Equipment ;). Da komme ich an den Griff in den Geldbeutel nicht vorbei.
Ja, an der Qualität kann es liegen, aber EAA ist halt auch nicht trivial. Einarbeitung und Informieren ist da ebenso angesagt.


EAA ist natürlich Astrofotografie, nur mit einfacheren Mitteln und ohne langwierige EBV.
Ja, ist ein andere Art der Ablichtung.
Der Aufwand an Mitteln ist geringer, aber ob es einfacher ist... :unsure:?

aber doch so gut sein müssen, dass man darauf deutlich mehr erkennen kann als durchs Okular. Ansonsten bräuchte es den Aufwand nicht.
jep, darum geht's. Mehr erreichen als visuell möglich ist. Da hält sich m.E. der Aufwand doch gut in Grenzen.
Und, wie schon erwähnt, die Ergebnisse sind doch gut vorzeigbar :y:.

Ich glaube auch, dass man die Ergebnisse von der klassischen Astrofotografie mit denen von EAA nicht vergleichen sollte, weil die eingesetzten Mittel unterschiedlich sind, wenn auch nicht weit auseinander, und es wird keine aufwendige Bildbearbeitung betrieben. Wobei ja die Möglichkeit besteht.
Auch die Vorgehensweise ist eine andere.

:coffee::alien:
 
Hallo Oli,

ja, da bist Du mit Deinem C8 natürlich auch verwöhnt. Die Öffnung und Brennweite hätte ich auch gerne, zunächst keine Chance. Außerdem scheue ich die Cassegrains ein wenig. Mir gefallen die vom Handling her nicht, ist aber sicher keine stichhaltige Begründung.

Die 50 mm sind natürlich sehr einschränkend am Starsense, allerdings wird das Teil auch genügend Objekte zeigen können. Ich bin gespannt, kann mir aber auch vorstellen, dass nach wenigen Monaten der Gebrauchtmarkt voll von den Dingern sein wird, wenn die Neugier bei den Erstkäufern gesättigt ist und der Alltagsnutzen in Frage gestellt wird.

Automatisierung: Ja, da bin ich bei Dir. Ich hab mich lange gegen einen EAF gewehrt und wirklich notwendig finde ich ihn auch heute noch nicht. Darauf könnte ich als erstes verzichten. Vollautomation ist auch nicht mein Ding, ich stehe oder sitze schon neben meinem Teleskop, währen die Bilder geschossen werden. Der Blick geht dann zum iPad, aber auch durch den Feldstecher in den Himmel. Im Winter macht es aber auch Spaß, in Sichtweite des Teleskops im Wohnzimmer zu sitzen und das Bild auf dem iPad zu verfolgen. ;)

LG Olaf
 
:cool: ja im Winter geh ich dann schon auch öfter mal rein zum Teetrinken :)

CS.Oli
 
Allgemein finde ich die Entwicklung der Smart Teleskope auch interessant. Praktisch aber kann ich damit nicht viel anfangen,
Die ganze Automatisierung gehört für mich nur bedingt zu EAA,
also einfach hinstellen, einschalten und das Teil macht alles selbst... :unsure: wäre auch nicht so meins. Da geht für mich das Verständnis verloren, was da passiert. Brauche mich nicht mit dem Himmel auseinandersetzen. Usw., usw..

Remotebedienung hat ja nicht's mit Automatisierung zu tun.
Im Winter macht es aber auch Spaß, in Sichtweite des Teleskops im Wohnzimmer zu sitzen und das Bild auf dem iPad zu verfolgen. ;)
das ist es :D:y:.
 
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