Wer ist noch dem EAA verfallen?

Außerdem scheue ich die Cassegrains ein wenig.
Kann ich zu gute nachvollziehen bei den GSO'lern mit den ganzen Ringen hinten dran um mit einer Kamera in Fokus zu kommen.
Das gibt eine enorme Imbalance right out of the box.
Habe selber einen RC der quasi gleich ist und musste entweder ein Gegengewicht vorne an die Schiens hängen, oder doch letztendlich die ADM XL Schiene mir anschaffen um das auf der DEC aubalanzieren zu können.

Mit einem Gruss,
- Martin
 
Hallo Martin,

danke für den Hinweis. Das Problem kenne ich tatsächlich nicht, da ich keine Deutsche Montierung, sondern eine einarmige Celestron Evolution habe. Und die muss ich sowieso etwas kopflastig fahren, weil ich sonst mit der Kamera am Boden der Montierung aufsetzen könnte.

CS.Oli
 
Hallo Martin,

Kann ich zu gute nachvollziehen bei den GSO'lern mit den ganzen Ringen hinten dran um mit einer Kamera in Fokus zu kommen.
sind das nicht "reine" Cassegrains? Kenne mich mit diesen Teleskopen nicht aus.

Mit meinem SC, dem C8, habe ich keine Problem mit der Balance. da allerdings halt auch Alt/AZ. OK, er könnte eine etwas länger Prismenschiene vertragen.
Auch ist der Fokusweg recht großzügig und sehr feinfühlig. Keinerlei Problem mit Kamera oder Okular in den Fokus zu kommen
 
Hallo,


Was ich dazu sagen kann, ja sind Cassegrains mit kleinen Unterschieden in den Specs wo sich die Studierten von Optik das nochmal verfeinern können.
Was ich nutzvolles gefunden hatte um sich eine Idee zu machen simple im Net, war hier(klick), und hier (klick) ungefähr in der Mitte der Seite.
Auf der Seite von telescope-optics.net gibt es auch dazu wertvolle Informationen.

Mein RC ist dabei sehr Hecklastig, das CC hat ungefähr die gleichen Maße, gerade nen Stückel länger aber vom Backfokus ist genau das gleiche.

Beim Balanzieren mit einem 0.8x FocalReducer sieht das dann so aus:
IMG_4900.jpg

Vorne noch sehr knapp reichen mir die 600gr vom DIY-Gegengewicht.
Wiegesagt nicht bei voller Brennweite, die liegt mit dem FR0.8 bei ~1100mm.
Somit liegt der Brennpunkt etwas mehr nahe der Rückwand des Teleskopes.

Der Invent von ADM:
Bei voller Brennweite von 1368mm Brennweite, man beachte die notwendige Distanz um in Fokus zu kommen, ist schon einiges was das von der Rückwand abliegt :oops:.
Zuvolge kriegt man sowas nicht ausbalanziert auf einer Monti die dass noch Ok packt. Da muss die ADM XL her.
Man beachte die Riesige authentische Banane nach der Rückwand plus den Balance Punkt.
IMG_0179.jpg


Das ist was sicher was man unter komplizierten Handling versteht, direkt aus dem Karton beim Sternenfreund, wird das schon mal nichts um eine Monti in Balance zu bringen. :confused:

Außer man fotografiert mit einer sehr leichten ungekühlten Cam ohne OAG, Filterschublade u.s.w. dann geht das noch.
Was die wenigsten machen werden.....
Spätestens wenn man auch nur eine kleine Olympus Mirrorless oder DSLR hinten dranschnallt kiregt man das nicht mehr in Balanze auf der Monti.
Visuell kriegt man die GSO's auch nur sehr knapp ausbalanziert mit 1.25" Umlenkoptik und Okular.
Bei 2" ist da gleich die Pfeife aus.

Am Anfang wo ich das Teleskop gerade bekommen hatte sind auf einmal die ganzen Magnete am Kühlschrank verschwunden:oops:(zum balanzieren, leider habe ich das nicht mit einem Foto dokumentiert:ROFLMAO:), beim Stahltubus passt das ja. Nur der GPS der Monti hat nichts gefunden auch unter freien Himmel, der mag Magnete nicht....

Mit einem Gruss,
- Martin
 
das kapier ich nicht - kannst Du das bitte kurz erklären? Ich sehe Katadiopter vom Handling her etwas komplizierter als Refraktoren, aber einfacher als Newtons. Oder hab ich was übersehen?

CS.Oli

Hallo Oli,

ich hatte mal einen 90er Meade und einen 127er Mak von Bresser, die fand ich von der Fokussierung her seltsam und irgendwie unkonkretm kann ich schlecht beschreiben, es wirkte immer etwas labil. Ist sicher Gewohnheit und ich sagte ja, dass das nicht stichhaltig argumentiert ist. ;)

Ausserdem finde ich die Teile hässlich. Okay, jetzt wird’s unsachlich. Ist also nur was Persönliches. :cool:Ein C8 ist sicher ein tolles Teleskop und von der Qualität nicht mit meinen beiden Maks zu vergleichen.

LG Olaf
 
Hallo Olaf,

so einen habe ich auch von Sky Watcher, 127/1500-er.
Wie man immer so schön sagt, für Planeten und kompakte, helle Deep Sky Objekte ist das Teil schon prima. Hab den auf 2" gedröselt. Subjektiv betrachtet hat es was gebracht.
Leider habe ich den Mak für EAA noch nicht genutzt.

Ja, zwischen dem kleinen Mak und dem C8 liegt schon was.

Das fokussieren geht, zumindest bei meinen zwei Exemplaren, gut. OK, man muss bei beiden schon was "kurbeln" ;). Aber, wie schon erwähnt, sehr feinfühlig.
Spiegelschifting habe ich keines am C8, zumindest noch nicht festgestellt, außerdem kann man dem entgegenwirken, falls es denn so wäre.
Mit dem C8 muss ich noch was üben für EAA. Der verhält sich natürlich anders als der PDS Newton.
Obwohl der Newton 1:10 am OAZ untersetzt ist, ist der C8 besser zu fokussieren.
Für Objekte wie planetarische Nebel, ist das ein tolles Teil. Mit dem Newton komm ich da schon ins trudeln :D.
Aber, wie sonst auch, man muss sich vorher überlegen, auf was man gehen möchte und dann das passende Teleskop nehmen :D.
Da bewahrheitet sich eben, dass es den Allrounder so nicht gibt, auch bei EAA nicht.

Pahhh... :devilish: ;).
Nen Teleskop ist nicht zum anschauen sondern zum Durch schauen :ROFLMAO:.

Ich find Katadiopter knuffig und praktisch.
Jaaa, Auskühlzeit, aber auch machbar. Wie gesagt, ich bin nicht auf Rekordjagd.
 
Hallo Olaf,

erzähl mir nix von Bresser Mak. Das 100/1400 war mein erstes Teleskop und die Fokussierung war ne ziemliche Katastrophe.

Das sind Welten zum C8, was sehr präzise zu fokussieren ist. Wem das nicht reicht, kauft ne Untersetzung oder hängt hinten noch nen Diamond Steeltrack dran.

Das was Martin da mit dem Cassegrain beschreibt, kenne ich vom SCT auch nicht, da Innenfokussoerung mit recht viel Spielraum. Das Problem mit dem Arbeitsabstand tritt hauptsächlich bei Verwendung des Reducers auf, der halt 12,5 mm Arbeitsabstand haben sollte. Dann würde es bei mir mit der Kamera auch eng. Deshalb ignorier ich das für EAA einfach, denn da ist die Bildqualität ja nicht so entscheidend.

Ich find mein C8 sehr schön! :) Noch schöner fand ich nur noch das CPC800, das mir aber schließlich doch zu schwer wurde und an die Evolution Montierung kann ich halt auch andere Teleskope, wie meine Eigenbau-Apo, hängen.

CS.Oli
 
kauft ne Untersetzung oder hängt hinten noch nen Diamond Steeltrack dran.
ein "normaler" OAZ wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
Hatte ich auch schon mal überlegt.
Aber ich bin mit dem zufrieden was der C8 von Haus liefert.
Habe das Teil von Herrn Kloss und da weiß man, das da die Teleskope erst raus gehen, wenn sie vorher geprüft wurden.
 
Guten Morgen,

ein C8 ist sicher ein sehr gutes Instrument und sicherlich würde ich mir das eher kaufen als einen 200er Newton. Also wenn ich mal meinen sollte, 8 Zoll zu benötigen, wird es sicher ein C8.

Aber bis dahin sind von mir noch einige Schritte zu gehen. Lerntechnisch und montierungstechnisch. ;)

LG Olaf
 
Servus aus München!

... C8 ist sicher ein sehr gutes Instrument und sicherlich würde ich mir das eher kaufen als einen 200er Newton ...
:unsure: - Vermutlich trifft es für Dich nicht zu. Ich will aber zu Bedenken geben, falls man sich "nur" so aus einem Bauchgefühl heraus entscheidet, könnte sich eine Auswahl auch nachträglich als wenig passend herausstellen! Ich denke man sollte bei einer Entscheidung zu einem Teleskop in erster Linie berücksichtigen:

  • Was kann man damit besonders gut beobachten?
    • lichtstarke Objekte
      • Planeten und Mond
      • Planetarische Nebel
      • Sternhaufen
      • Nebel
    • lichtschwache Objekte
      • Galaxien
      • Kometen
    • winzige und kleine Objekte
      • Galaxien
      • Kometen
      • Planeten, planetarische Monde
      • Planetarische Nebel
      • Sternhaufen
    • großflächige Objekte
      • Nebel
      • Galaxien wie z.B. Andromeda M31
      • Mond

  • Wie praktikabel ist es dabei?
    • Auskühlzeit
      • Wie viel Zeit brauche ich, bis das Instrument zu Beginn der Nacht an die Umgebungstemperatur angepasst ist?
      • Was passiert bei sich ändernder Umgebungstemperatur während der Nacht?
    • Stabilität
      • Wie oft muss ich es einstellen, kollimieren?
    • Gewicht und Größe
      • falls ich es transportieren muss, bzw. nächtlich auf- und abbaue,
      • Passt es in die vorhandene oder geplante Schutzhütte / Sternwarte
Danach sind gerade für EAA Anwendungen zu berücksichtigen, wie viel Backfokus steht zur Verfügung bzw. wird benötigt für
  • Astrokamera bzw. Spiegelreflex Kamera
  • mechanische, elektrische Filterschublade
  • Kamera Rotator
  • Komakorrektor
  • Bildfeldebener
  • Reducer
  • Barlow
Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen
So mache ich EAA bezw. Bilder für Vorführungen.
Vor kurzem in Betrieb genommener Astro-Anhänger mit Planewave DeltaRho 14 Zoll und C9 für Mond und Planeten.
Grosser Vorteil, man kann fast überall hinfahren und ist in 15 min. einsatzbereit.
M27 ist ein h-alpha Einzelbild 30 sek. Pointing noch nicht perfekt.
Gerne gebe ich Auskunft über mein Projekt.
LG Peter
 

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Hallo Peter,

das ist natürlich eine tolle Anlage. Ich hätte allerdings Angst, dass die Optiken bei dem Transport doch leiden.

Sowas würde ich mir für EAA stationär hinstellen, allerdings mit dem RASA36 und dem C8 Edge HD als Kombi. WENN ich die Kohle hätte :ROFLMAO:

Auf jeden Fall Gratulation zu dem Equipment und immer klaren Himmel, damit Du es auch nutzen kannst!f

CS.Oli
 
Hallo Ewald und Olaf,

da treffen jetzt wiedermal Newton und SCT aufeinander... bei mir war auch das Bauchgefühl entscheidend. Ich konnte mich nie mit Newtons anfreunden, obwohl ich auch nie einen hatte :cool:

Eine fundierte Entscheidung kann man eigentlich nur treffen, wenn man es mal ausprobiert. Das Handling von Newton und SCT ist einfach völlig anders. Am besten mal bei je einem Sternfreund mit Newton und C8 über die Schulter schauen.

Das C8 (ich liebe es) ist halt für die Öffnung unschlagbar kompakt und das mit der Auskühlzeit kann man umgehen, indem man das Gerät einfach etwas früher raus stellt. Bisher hatte ich damit keine Probleme. Zumal es bei EAA auch nicht ganz so auf die Bildqualität ankommt (meine Meinung).

CS.Oli
 
Guten Morgen auch :D ,

Aber bis dahin sind von mir noch einige Schritte zu gehen. Lerntechnisch und montierungstechnisch. ;)
Montierungstechnisch ist so ein C8 nicht so anspruchsvoll. Die Teile , C9.25, C11, ... ... ... sind da schon anders unterwegs, soweit ich das aus den entsprechenden Threads hier im Forum entnehmen konnte.
Bei mir pappt der ziemlich direkt am Montierungskopf. Das was drüber schaut ist die Taukappe/Streulichtschutz. Die bringt aber den Vorteil mit, dass ich die Prismenschiene nicht voll ausreizen muss.
So weit ich mich erinner hast Du eine AZ-GTi. OK, da wird es wohl eng, auch mit einem C8.
Für mich von Vorteil ist bei einem C8 die Baulänge. Da musst Du m.E, primär auf das reine Gewicht achten. Mit ca. 45 cm ist da nicht so viel mit Hebel.
Außer Du hast da einen ordentlichen Fotoanbaul dran. Das was Ewald / @MünchenBeiNacht zum Schluß alles aufzählt. Dennoch wird ein C8, auch mit solch Anhängseln ;) , nicht so einen Hebel entwickeln wie z.B. mein 120/1000 FH oder so ein 200/1000 Newton.

Ich persönlich bin da eher puristisch. Die Kamera kommt direkt dran. Evtl. mal ein Filter dazwischen oder der Reducer (C8) und beim FH Verlängerungshülse.

Vermutlich trifft es für Dich nicht zu. Ich will aber zu Bedenken geben, falls man sich "nur" so aus einem Bauchgefühl heraus entscheidet, könnte sich eine Auswahl auch nachträglich als wenig passend herausstellen! Ich denke man sollte bei einer Entscheidung zu einem Teleskop in erster Linie berücksichtigen:
Die Aufzählung hat Hand und Fuß und ist so anwendbar.
Grundsätzlich muss ich mir das so oder so bei der Anschaffung eines Teleskop überlegen.
Was will ich damit beobachten?
Passt das zum Vorhandenen?
Passt es zu meinen Beobachtungsbedingungen vor Ort?
usw. usw..

Jetzt muss ich auch mal wieder auf die viel angemekelte Auskühlzeit eines SC anspringen ;).
Ja, die hat er, da gibt es nichts dran rum zu deuteln.
Aber...
irgendwie habe ich des öfteren das Gefühl, dass beim Beobachten Rekorde gebrochen werden sollen.
Grab 'n' Go, Messier Marathon, schnell aufgebaut, ... ... ... o_O.
Ich für meinen Teil sehe unter anderem den Vorteil dieses Hobbys darin, das ich mich eben nicht hetzen muss. Das Ruhe und Geduld einkehrt.
Ausgehend von guten Bedingungen am Abend/der Nacht, ein bisschen Vorplanung der Objekte, ... ... ... will man, zumindest bei mir ist das so, sich über einen längeren Zeitraum am Abend/der Nacht mit seinem Hobby beschäftigen.
Da zählt dann auch die Auskühlzeit bei Katadioptern dazu.
Ist dann halt das rundum Paket.
Dazu gibt es dann auch noch reichlich Threads hier im Forum, wie man dem C8 diese "Macken" austreiben kann ;).
Für mich ist die Auskühlzeit am C8 kein Ausschlusskriterium.

Da sind wir dann wieder am Anfang von dem was Ewald / @MünchenBeiNacht geschrieben hat.
Ich muss mir vorher überlegen, was dieses oder jenes Teleskop für Eigenschaften hat. Wenn ich keinen Bock auf lange Auskühlzeit habe und den SC oder MC kühltechnisch nicht modifizieren kann oder will, dann ist so ein Instrument nichts für mich.
Ich habe damals lange überlegt, mit verschiedenen Händlern telefoniert bevor ich mich entschieden habe einen C8 anzuschaffen.
Nebenbei, den habe ich auch günstig neu bei Herrn Kloss bekommen. Bei den heutigen Preisen :eek: würde die Überlegung der Anschaffung wohl noch länger gedauert haben.

Dazu noch, der sich anfangs eingebildet hat eine EQ6-R muss ins Haus.
Das Ende vom Lied, das Teil kommt höchsten zwei, drei mal im Jahr zum Einsatz.
Tja Einbildung ist auch eine Bildung ;), aber halt nicht g'scheit überlegt.

So mache ich EAA bezw. Bilder für Vorführungen.
Uih... ein "Neuzugang" :D :y:.
Das ist ja ein tolles Anhängerteil, top.
 
Hallo Oli,

Das C8 (ich liebe es) ist halt für die Öffnung unschlagbar kompakt und das mit der Auskühlzeit kann man umgehen, indem man das Gerät einfach etwas früher raus stellt. Bisher hatte ich damit keine Probleme. Zumal es bei EAA auch nicht ganz so auf die Bildqualität ankommt (meine Meinung).
:y:
da hat sich was überschnitten bei unseren Threads.

Ja, früher rausstellen/legen und schon ist das Thema gegessen.
Eben mit Ruhe und Gemütlichkeit angehen.
Während sich der C8 der Umgebung anpasst, Stellarium zu Rate ziehen, :coffee: trinken oder auch :coffee::coffee:.
 
Hi!

EAA Variofinder.JPGVerfallen bin ich der EAA gewiss nicht – die Smartteleskope sind mir zu langweilig, und auf dem Acker habe ich lieber wenig Elektronik (auch wenn ich mittlerweile nicht nur für den Leuchtpunktsucher, sondern auch für das Handy mit StarSense eine Ausnahme mache). Ich schau den ganzen Tag in Monitore, da nervt es mich schon im Auto, dass da auf Touchscreens gesetzt wird statt auf Tasten...

Aber nett ist es trotzdem, und mein kleinster EAA-Setup besteht aus einem 60/250 VarioFinder auf StarAdventurer – ohne Goto habe ich da den Spaß, die Ziele selber zu suchen, und der Zenitspiegel mit Okular ist auf den selben Fokus gebracht wie die Kamera. Der VarioFinder passt per Sucherschuh natürlich auch huckepack auf mein "richtiges" Teleskop auf der größeren Goto-Montierung.

Aber ich plane gerade einen kleinen EAA-Setup für unsere Sternwarte, mal sehen ob ich das durchkriege und wie es sich in der Praxis schlägt:
  • Evoguide 50ED, evtl. mit Lichtverschmutzungsfilter
  • ASI 120MC Farbkamera
  • ZWOLive-Software (damit sich die Software nicht mit anderer Aufnahmesoftware wie Sharpcap in die Quere kommt, die ggf. parallel läuft)
  • GM3000-Montierung
Die Montierung mag ein bisschen nach Overkill klingen, aber damit und dem kleinen Kamerasensor hätte ich ein ähnliches Bildfeld wie im Übersichtsokular vom C14, das ebenfalls auf der Montierung ist ;) Dürfte dann ein netter Vergleich sein, wenn man sieht, was die Kamera sieht und was das Auge am großen Teleskop erkennt.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

;) die Themenüberschrift nicht ganz so ernst nehmen.

Aber ich plane gerade einen kleinen EAA-Setup für unsere Sternwarte, mal sehen ob ich das durchkriege und wie es sich in der Praxis schlägt:
zum testen und ausprobieren evtl. mit dem Ziel das bei Besuchern und Vorführungen anzuwenden eine gute Idee.

Dürfte dann ein netter Vergleich sein, wenn man sieht, was die Kamera sieht und was das Auge am großen Teleskop erkennt.
da bin ich dann auf die Erfahrungen und Resultate gespannt.
 
Hallo Ewald und Olaf,

da treffen jetzt wiedermal Newton und SCT aufeinander... bei mir war auch das Bauchgefühl entscheidend. Ich konnte mich nie mit Newtons anfreunden, obwohl ich auch nie einen hatte :cool:

Eine fundierte Entscheidung kann man eigentlich nur treffen, wenn man es mal ausprobiert. Das Handling von Newton und SCT ist einfach völlig anders. Am besten mal bei je einem Sternfreund mit Newton und C8 über die Schulter schauen.

Das C8 (ich liebe es) ist halt für die Öffnung unschlagbar kompakt und das mit der Auskühlzeit kann man umgehen, indem man das Gerät einfach etwas früher raus stellt. Bisher hatte ich damit keine Probleme. Zumal es bei EAA auch nicht ganz so auf die Bildqualität ankommt (meine Meinung).

CS.Oli
Hallo,

ich bin weder Newtonian, noch SCT Fan, sondern mag halt am liebsten Refraktoren. Den 130 PDS hab ich nur gekauft, weil er günstig ist und ich so an größere Öffnung gekommen bin. Ich hab ihn aber bisher nur einmal für EAA benutzt. Ich brauche dafür eine andere Montierung.

Die ED‘s haben Ihre Beschränkungen, aber zum Lernen und recht schnellen Erfolg finde ich die gut. Außerdem sofort einsatzbereit und in Urlaub kann ich den kleinen auch mitnehmen.

Wie gesagt: wenn ich irgendwann meine, 8 Zoll zu benötigen, kaufe ich auch ein C8.
Die großen Newtons will ich wegen der Größe nicht.

LG Olaf
 
da bin ich dann auf die Erfahrungen und Resultate gespannt.
Ich auch ;)

Das Bildfeld passt jedenfalls (am Variofinder mit gleicher Brennweite und einer billigen SVBony Farbkamera mit gleicher Sensorgröße, die aber nicht mit der ZWO-Software läuft, sollten die führungstauglichen Standardobjekte schon ganz gut gehen, nach dem, was ich bislang getestet habe), und ZWOLive und Sharpcap laufen auch gleichzeitig nebeneinander. Was ZWOLive so zusammenstackt, wird sich hoffentlich zeigen. Noch ein kleiner FullHD-Bildschirm an der Wand, der das Bild plus Software in 100% zeigt, und das dürfte benutzerfreundlich sein.

Das Ziel ist, nur noch die Staubschutzdeckel abzunehmen, den Monitor anzuschalten und auf Stacken zu klicken, wenn alles andere einmal eingerichtet ist und das Objekt im großen Teleskop ohnehin zu sehen ist. Mit etwas Glück zeigt das den Unterschied zwischen Foto und visuell doch deutlich. In der Heilbronner Innenstadt ist Dunkeladaption eh kein Thema...

Am Mittwoch hatten wir wieder eine Führung, und zwei Gruppen von Besuchern: Die eine Hälfte wollte mal selbst durch ein Teleskop schauen, auch wenn man noch nichts am Himmel gefunden hatte, und die andere legt zuerst das Handy aufs Okular, bevor sie selber durchschaut.

Beste Grüße,
Alex
 
Die eine Hälfte wollte mal selbst durch ein Teleskop schauen, auch wenn man noch nichts am Himmel gefunden hatte, und die andere legt zuerst das Handy aufs Okular, bevor sie selber durchschaut.
:ROFLMAO: ich schmeiß mich weg.
Diese mobilen Endgeräte entwickeln sich immer mehr zur Seuche :affemund:.

Das Ziel ist, nur noch die Staubschutzdeckel abzunehmen, den Monitor anzuschalten und auf Stacken zu klicken, wenn alles andere einmal eingerichtet ist und das Objekt im großen Teleskop ohnehin zu sehen ist. Mit etwas Glück zeigt das den Unterschied zwischen Foto und visuell doch deutlich.
da wünsche ich viel Glück und Erfolg.
 
Hallo Thomas
Der Anhänger ist gefedert, ich fahre aber entsprechend vorsichtig.
Die L-Montierung ist auf einer Holzplatte, höhenverstellbar über 4 M20 Gewindestangen.
Das Teleskop ist unmittelbar unter dem abfahrbarem Dach.
Die 4 Gewindestangen sind mit der Plattform fest verschraubt.
Ich wusste beim aufgleisen des Projekts nicht genau wie es sich verhält, aber der DeltaRho ist sehr stabil, ich denke dieses Konzept
geht nicht mit einem unstabilen Gerät, dito geht so ein Konzept auch nur mit der L-Montierung.
Es gibt ein Video von einem transportablen 17 Zoll CDK, dieses wird aber vom Anhänger auf die Strasse gestellt.
Dies wollte ich nicht, mein Teleskop ist in 15 min. einsatzbereit, ist alles fest installiert.
Die Präzision, die Genauigkeit der Nachführung, Rotator, Anfahren auf das Objekt hat mich beim Firstlight umgehauen.
Bild von m51 ist dieser Moment
LG Peter
 

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    firstlight_m51.jpg
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Apropos mobile Endgeräte.
Ich habe mir mal, ausnahmsweise ;), das in einem anderen Thread verlinkte Video über dieses ZWO SeeStar S50 angeschaut. Ok, im Schnellverfahren.
Dieses gefummele mit dem Smartphone und dem kleinen Display dazu, nee, das ist nichts für mich.
Kann das überhaupt Spaß machen? Sieht man da g'scheit was auf dem Bildschirm?
Also mich hat das beim Ausprobieren mit StellarMate, selbst auf dem iPad, genervt.

Die armen Menschen, völlig abhängig von irgendwelchem digitalem Schrott.
jetzt mal etwas vom Thema ab.
Wenn ich mir das so draußen auf der Straße anschaue :sick:.
Lauthals telefonieren, beim überqueren der Straße stur den Bilck auf das Teil, die ganz Krassen dann mit dickem Kopfhörer, beim Gassigehen telefonieren, ... ... ...
boaaahh ey :affemund:.

Und wieder zurück zum Thema :D.
 
Der Seestar läuft auch über iPad, wie Asiair auch. Da find ich das aber gut.

LG Olaf
 
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