EAA mit Galaxy 8 Zoll Dobson / Planetenfotografie ( eventuell auch Deep Sky Andenkenfotos ) was genau brauche ich ? Und Dobsontuning .

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
@AstroPZ
Na ja erstmal reinkommen in das Ganze , aber das wird als erstes kommt die EQ Plattform die macht gerade am meisten Sinn , bei über 200x rasen mir die Objekte zu schnell durchs Gesichtsfeld , bei 300x macht es nicht mehr richtig Spaß mit dem 4mm Plössl .

Wenn das Objekt in der Mitte des Gesichtsfeldes bleibt sieht man erheblich mehr und gerade der doch schon recht große 8 Zöller zeigt z.B. am Jupiter viele feine kleine Details , das zu knipsen wäre schon cool .

Der Punkt mit ,, anderes Teleskop auf die Plattform stellen ” ist ein sehr interessanter Punkt den ich noch nicht bedacht habe .
 
So heute mal wieder eine neue Erkenntnis und Erfahrung gemacht :

Beim aufräumen sind mir allerhand Farbfilter für die Planetenbeobachtung in die Hand gefallen die ich damals als ich meine vorhandenen Okulare gebraucht gekauft habe aber überhaupt nicht mehr auf den Schirm hatte .

Habe heute den späten klaren Himmel noch ausgenutzt und bin spontan aufs Feld gefahren.

Bei 80x und Grünfilter werden die Wolkenbänder deutlicher hervorgehoben und zeigen trotz der niedrigen Vergrößerung schon viele Details an den Rändern .

Bei 200x ( mehr ließ das Seeing nicht zu heute ) zeigten sich die Details in den Bändern viel deutlicher und kontrastreicher , hätte nicht erwartet das der Unterschied so deutlich ist . Die Details springen regelrecht ins Auge .

Oft wird ja immer noch behauptet ein Newton taugt am Planeten nichts , das kann ich persönlich nicht bestätigen.

Nach dem Tuning wird der Kontrast noch besser werden .

Die anderen Filter hab ich nicht ausprobiert weil mir das so gut gefallen hat . Insgesamt wieder gelungene 2 Std .

Zum Schluss noch kurz 15 Minuten auf den Orionnebel geschwenkt, leider war das Seeing bedeutend schlechter als die letzten Tage so das die E Komponente im Trapetz nicht aufgelöst werden konnte , Orion stand auch noch zu tiefe am Horizont, dann noch zum letzten Abschied nochmal die Plejaden , immer wieder wunderschön im 2 Zoll Okular.

Wird definitiv Zeit für eine EQ Plattform .

Ich merke auch das ich das teleskopische sehen immer noch beherrsche trotz der Jahre wo ich kein Teleskop hatte , am Anfang als ich im späteren Frühjahr wieder eingestiegen bin wars gefühlt fast weg nun ist es wieder voll da . Ich nutze auch so gut wie jede klare Nacht .

Zum EAA :
Läuft falls die Kamera beim Galaxy D8 nicht in den Fokus kommt wohl auf eine AZ Gti und ein 130mm Newton raus ewentuell 150mm falls die Montierung das wirklich mitmacht .

Werde aber wohl doch gebraucht kaufen damit noch was für bessere Okulare übrig bleibt , als erstes kommt die EQ Plattform , die wird was den Beobachtungskomfort betrifft ein Quantensprung werden .

Bin jedenfalls gespannt wohin meine Reise geht ob mich EAA so fasziniert wie das visuelle , beim Blick durchs Okular empfinde ich jedes mal pure Freude und Glücksgefühle , ähnlich wie als 11 Jähriger wo ich mit dem 50mm Tasco beobachtete .

Bin mega glücklich über den Galaxy D8 , den Kauf bereue ich keine Sekunde .. bin jedes mal faziniert wie schnell der aufgebaut und justiert ist und ich am Okular bin , heute gemütlich alles ausgepackt und nach 6 Minuten saß ich am Okular.. so mag ich das .

Die Nacht heute ist für September ungewöhnlich warm .

Jetzt ist hier im Norden auch die beste Jahreszeit: Nachte schon lang aber noch war .
 
Läuft falls die Kamera beim Galaxy D8 nicht in den Fokus kommt wohl auf eine AZ Gti und ein 130mm Newton raus
Bei meinem 8" F6 GSO Dobson ist genügend Backfokus vorhanden. Beim 12er F5 wird es knapper. Mit der neuen Asi462mm geht es mit aufgeschraubtem IR Cut Filter gerade noch, ohne muss ich den 2" zu 1,25" Adapter am OAZ rausnehmen und die Kamera über 2" anschließen. das gibt nochmal eine Menge Spielraum.
Falls es bei deiner Kamera um die erwähnte Asi geht sollte das zumindest über 2" Anschluss gehen wobei der Backfokus beim 8er wahrschlich groß genug ist.

Das kannst du auch jetzt schon abschätzen, wenn du überprüfst / nachmisst wie weit du beim Okular den OAZ rausdrehen musst.

Gruß,
Holger
 
Hallo Patrick,

es gibt natürlich auch noch andere Lösungen wie eine EQ Plattform. Dies wurde oben bereits erwähnt. Ich habe mich bei meinen 2 größeren Geräten für eine ALT-AZ Steuerung entschieden, welche hervorragend funktioniert und kaum Wünsche offen läßt. Hier hat man zusätzlich zur Nachführung auch noch die Goto-Funktion. Planetenfotografie geht sowieso obwohl ich wie manche hier aktuell nur visuell unterwegs bin.

Vor einigen Jahren besaß ich noch eine CCD-Kamera. Mit dieser waren immerhin punktförmige Aufnahmen bei ca. 1820 mm Brennweite mit etwa 25s ohne jede Nachführkontrolle möglich. Für die kurzbelichteten tollen EAA Aufnahmen (siehe oben) reicht das dann völlig aus.

Allerdings wird diese Steuerung (siehe mein Profil) neu am Markt nicht mehr angeboten, Schade. Andere Lösungen sollten aber funktionieren, falls man sich für diese Art der bequemen Nachführung entscheidet.;)

Viele Grüße
Werner
 
Guten Morgen auch :D,

1820 mm Brennweite mit etwa 25s ohne jede Nachführkontrolle möglich. Für die kurzbelichteten tollen EAA Aufnahmen (siehe oben) reicht das dann völlig aus.
ich glaube da müssen Missverständnisse ausgeräumt werden.
25 Sekunden gesamt Belichtungszeit reichen auch bei EAA nicht.
Das wären bei 4 Sekunden Einzelframe-Belichtung ca. 5,9 Bilder ;) die live-gestackt würden.
Nö.
Da kommt nichts g'scheits bei rum.

EAA heiß unter anderem das kurz Belichtet wird. Da ist jedes einzelne Bild mit gemeint.
Also 4, 8 oder auch 12 Sekunden belichten, nächstes Bild 4, 8 oder 12 Sekunden belichten, ... ... ...
Jedes folge Bild wird zu dem vorherigen aufsummiert, gestackt eben. Das nahezu in Echtzeit.
Das was jeder klassische Astrofotograf auch mit seinen Bildern macht. Allerdings im Nachgang und mit höheren Belichtungszeiten für das Einzelbild.

Also ist eine Nachführung von Nöten. Ich habe schon gesamt Belichtungszeiten von einem Objekt über 60 Minuten laufen lassen.
Somit ist der Begriff live-stacking, für mich zumindest, etwas verwirrend und in die Irre führend.
Was nicht zwingend notwendig ist, ist die Nachführung mit einer parallaktischen Montierung.

P.S.
so habe ich die 25 Sekunden zumindest verstanden.
 
Hallo Mathias,

Ich denke ich bin da etwas falsch verstanden worden. Natürlich benötigt man Stacking von einigen Einzelframes, damit man etwas zu sehen bekommt.

Ich meine, wenn bereits ein einzelnes Frame mit 25s korrekt nachgeführt werden kann und man Stacking betreibt, reicht das allemal. Ich hatte damals nur ca. 12 Aufnahmen bei M51 gestackt und war erstaunt, wieviel da bereits sichtbar wurde.

Selbstverständlich sind langbelichtete und tiefe Aufnahmen wie du sie beschreibst eine andere Hausnummer. 60 min auf Einzelframes kann man mit dem von mir beschriebenen Equipment so natürlich nicht erreichen.

Viele Grüße
Werner
 
@komposer
Ich versuche das mal auszumessen müsste da mal den Zollstock raussuchen , aber wenn’s beim GSO klappt sollte es bei meinem auch klappen , die Galaxy D8 sind ja praktisch nichts anderes , fallen ja vom gleichen Band , nur die Ausstattung ist höherwertiger , habe z.B. den Supraxspiegel mit Messprotokoll .

Zum Focus :
Das 2 Zoll Okular darf ich nicht ganz reinstecken ist sonst nicht scharf zu stellen. Werde da aber mal nachmessen und hier dann reinschreiben.

Habe mir gerade im anderen Thread dein M51 angeschaut, das ist das wo ich langfristig hin will .
Die Detailfülle ist unbeschreiblich .

Mit EQ Plattform wäre in meinem Fall ideal , dann könnte ich den 8 Zöller nutzen und später halt ein Teleskops das größt mögliche was in den Anhänger passt , den 12 Zoll GSO auf Dieter Martini Rockerbox würde ich da definitiv hochkant reinkriegen , als Gitterrohrdobson halte ich auch 16 Zoll noch für denkbar wenn die Abmessungen unten nicht größer als 55x55cm sind .

Mit der Az Gti wäre ich leider auf kleinere Öffnungen beschränkt.

Was möglich ist wenn man mit Kamera und riesigem Lichteimer unterwegs ist zeigen deine beeindruckenden Fotos.. allein wie deutlich die Dunkelbänder zu sehen sind bei M51 .

Auch deine Mondfotos und Jupiter usw. 12 Zoll haben halt schon ein gigantisches Lichtsammelvermögen und Auflösungsvermögen .

Was mir noch aufgefallen ist :
Deine Kamera ist ja garnicht so teuer nur etwas über 200 Euro wenn ich es richtig gegoogelt habe .

@alle
Und was AZ -EQ Montierungen angeht :
Da hätte ich den Nachteil des Transports , so sicher wie jetzt kann ich den Tubus dann nicht mehr transportieren, das rüttelt und fliegt dann alles hinten rum , so steht alles bombenfest in der Rockerbox . Aber vermutlich gäbe es auch da Möglichkeiten, mit Decken und Kissen polstern etc .

Zu der Belichtungszeit:
Also man belichtet jeweils z.B. eine Sekunde und kann das beliebig lange tun ? Oder gibts da Grenzen ?
Ich kenne mich damit ja nicht aus aber nach meinem hoffentlich logischen Verständnis ist es ja so :
Je länger die Belichtungszeit desto heller /stärker treten Galaxien hervor und desto mehr Details kommen zum Vorschein? Oder habe ich da einen Denkfehler?

Wo ich noch nicht ganz durchblicke:
Es gibt ja Kameras im 200 Euro Bereich und welche im ü1000 Bereich und viele unteranderem die mir empfohlen wurde im 500 Euro Bereich.
Was kann eine teure Kamera besser als so eine günstige die ja offensichtlich auch schon beeindruckendes kann ?

Jetzt gehts erstmal darum welche EQ Plattform es wird , die soll so genau wie möglich sein .

In der nächsten Schlechtwetterperiode gehts los mit dem Dobsontuning das hebt den 8 Zöller noch mal auf ein anderes Level.

Aber mal was anderes :
Es gibt ja Newtonteleskope mit extra großen Fangspiegel für die Fotografie , meiner hat ja die normale Größe ( für die visuelle Beobachtung könnte er ruhig eine ganze Ecke kleiner sein ) , kann es da noch unerwartete Probleme geben ?

Viele Grüße Patrick
 
Zu der Belichtungszeit:
Also man belichtet jeweils z.B. eine Sekunde und kann das beliebig lange tun ? Oder gibts da Grenzen ?
wenn es Dir Spaß macht, kannst Du das Stundenlang laufen lassen.

Es gibt ja Kameras im 200 Euro Bereich und welche im ü1000 Bereich und viele unteranderem die mir empfohlen wurde im 500 Euro Bereich.
ist doch schon in diesem Thread oder dem anderen erklärt worden.
Chipgröße, Pixel, gekühlt/ungekühlt, ... ... ...

Es gibt ja Newtonteleskope mit extra großen Fangspiegel für die Fotografie , meiner hat ja die normale Größe ( für die visuelle Beobachtung könnte er ruhig eine ganze Ecke kleiner sein ) , kann es da noch unerwartete Probleme geben ?
ist auch schon erklärt worden.
Dobson sind visuell ausgelegt. Eine der Grundideen des Herrn Dobson.
Heiß möglichst kleiner Fangspiegel und der OAZ ist auch anders.
Kann heißen, dass Du mit einer Kamera nur schwer bis gar nicht in den Fokus kommst.
Wie schon erklärt worden ist, kann muss aber nicht.
Fotografisch ausgelegte Newton haben einen möglichst großen Fangspiegel.
 
Das 2 Zoll Okular darf ich nicht ganz reinstecken ist sonst nicht scharf zu stellen.
Dann reicht das locker, Auflagemaß sollte unter 20mm liegen.

Deine Kamera ist ja garnicht so teuer nur etwas über 200 Euro
Ja früher, inzwischen nutze ich ja die Asi462mm. Viel rauschärmer als die Asi120 was gerade auch bei Kurzbelichtungen von Vorteil ist.
Die vorgeschlagene Asi585mc würde da für dich gut passen, auch vom Preis-Leistungsverhältnis.

Was kann eine teure Kamera besser als so eine günstige die ja offensichtlich auch schon beeindruckendes kann ?
Hauptsächlich sind die Sensoren größer oder noch mit Kühlung, für deine Zwecke eigentlich nicht nötig.

Also man belichtet jeweils z.B. eine Sekunde und kann das beliebig lange tun ? Oder gibts da Grenzen ?
Ja genau. Die vielen Einzelframes werden dann zu einem Summenbild addiert.
Je mehr Gesamtbelichtungszeit desto mehr kann man nachher Stretchen. Es rauscht nicht so schnell.

Zum FS Größe: Bei der angedachten Kamera muss der nicht so groß sein um den Sensor auszuleuchten.

Gruß,
Holger
 
@Linsensuppe (mbba18)
Mir fehlt da immer noch so ein bisschen das technische Verständnis das alles zu verstehen, aufgrund meiner Aufmerksamkeitsschwäche dauert das alles bei mir ein bisschen länger aber wenn man es erstmal versteht und nachvollziehen kann ist es ganz einfach zumindest ist es bei den meisten Dingen ja so .

Solangsam fällt der Groschen … das wesentliche bin ich dabei zu verstehen. Das klappt quasi täglich besser … würde sogar sagen das meiste verstehe ich so langsam.

Na ja wegen der Geschichte bin ich unter anderem berentet worden mit 24 .

@komposer
Dann ist die Asi585mc die Kamera die es wohl wird , gibts da eigentlich sonst noch was besonderes zu beachten ?

Dann bräuchte ich praktisch 2 Kameras , 1x für Deep Sky und 1x für Planeten dann den Astrocomputer, Barlowlinsen , Reducer, möglichst genaue EQ Plattform ( Stromversorgung?) … hab ich noch etwas vergessen ?
Dann könnte ich langsam schon mal ausrechnen was das kosten würde .

Das wäre ja dann nicht sooo viel , kaum Kabel etc . da dürfte der Aufbau noch schnell gehen .
Später ewentuell Aufrüstung auf 12 oder 16 Zoll .

Eben gerade habe ich in einer Facebook Gruppe ein Foto von Ganymed mit 12 Zoll Newton gesehen , richtig krass was so möglich ist .

Das heißt mit dem Astrocomputer brauche ich kein Laptop und kann das alles bequem vom Handy aus steuern ?

Dann kann’s ja relativ zeitnah schon losgehen mit der Schnäppchenjagt .

Die Vorfreude steigt . Zumal bald die schönste Jahreszeit kommt …wobei wenn ich so überlege eigentlich müsste ja später im Sommer dank EAA ja auch hier im Sommer was gehen , ich wohne ja knapp an 54 Grad Nord dran , da kann man Deep Sky weitestgehend knicken und man beschränkt sich weitestgehend auf Mond , Planeten , Doppelsterne .

Ich muss mich dann jetzt nur entscheiden wenn die EQ Plattform da ist ob ich mir zuerst Mond und Planetenkamera hole oder die Deep Sky Kamera .
Das Wissen mit den Bearbeitungsprogrammen kommt ja eh mit der Zeit von selbst wenn man sich damit befasst.

Viele Grüße Patrick
 
Hi!

Als Ergänzung: So eine EQ-Plattform führt nicht ewig nach, bei den TS-Modellen steht eine Stunde, dann muss sie zurückgestellt werden. Und einnorden musst du sie auch, das entfällt nicht.

Und für Planeten wird eher kein EAA/Livestacking gemacht, da kommen die Details eher in der Nachbearbeitung am PC über die Wavelet-Funktion. Die bieten die typischen EAA-Softwares meines Wissens nach nicht an.

Eine Deep-Sky-Kamera (also eine Astro-Kamera mit größerem Sensor) bietet in der Regel eine Region of Interest, also die Option, nur einen Bildausschnitt aufzunehmen, den dann aber mit höherer Bildrate für Planetenvideos.

Beste Grüße,
Alex
 
@Heliklaus
Ich kann’s ja mal versuchen ..

Für Deep Beobachtung ist ein großer Sensor für flächigere Objekte nötig , für Planeten eine hohe Vergrößerung und ein kleiner Sensor .. ( habe es versucht mit eigenen Worten wieder zu geben ohne es nochmal nachzulesen , wird vermutlich falsch sein ich weiß..)

Na ja Zeit zum lernen ist ja genug da ich bestelle ja heute und morgen noch nicht obwohl wenn ich ein Schnäppchen finde möchte ich das auch nicht völlig ausschließen dass das sehr zeitnah passiert.

Beim Dobson damals hat’s ja auch gefühlt ewig gedauert weil ich ja mit Astrofotografie einsteigen wollte und damit so überhaupt nicht zurecht gekommen bin mit der Bedienung der DSLR und den ganzen Basics der Fotografie/Astrofotografie .
Da stand dann fest das es rein visuell weiter geht und die Schnäppchen-Jagt begann mit dem Ergebnis einen 8 Zoll Traumdobson für relativ kleines Geld gefunden zu haben .

Na ja ich bin ehrlich:
Deine Skepsis die ich aus deinem Satz rauslese ist nicht unberechtigt, ich verrenne mich ja gerne mal in etwas und bin dann von der Komplexität überfordert .

Richtig heftig war’s damals mit dem 8 Zoll GSO Dobson 2008 hat locker 3 Wochen gedauert bis ich gecheckt habe wie ich den Spiegel justieren soll … heute ist das in 5 Minuten erledigt .

Ich halte EAA für weit weniger komplex im Vergleich zur herkömmlichen Astrofotografie mit einer DSLR , EQ Montierung usw .

Gut ich möchte nicht völlig ausschließen das ich irgendwann auch das gelernt hätte aber dazu fehlte mir die Geduld.

Hier bei dieser Sache bin ich zuversichtlich und sehr optimistisch dass ich das hinbekommen werde .

Und ich kenne mich da ja , ist das Equipment erstmal da gebe ich nicht so schnell auf und wenn ist es allerdings endgültig… dann würde ich komplett visuell unterwegs sein und vermutlich nicht weniger Spaß haben .

Schon jetzt freue ich mich auf heute Nacht , der Himmel soll wieder aufklaren .

Das einzige was hier wirklich blöd ist ist der starke Wind , da müsste ich auch eine Lösung finden , vielleicht sowas wie eine art offenes Zelt wo das Teleskop drin steht . Aber da müsste ich mal schauen was es da gibt und transportierbar ist mit meinen Möglichkeiten.
 
@Kerste
Danke , wieder was wichtiges gelernt … das sind die Infos die ich brauche um abschätzen zu können ob ich das mit meinen Möglichkeiten hinbekommen kann und ob und was ich noch brauche . Das heißt ein Pc oder Laptop mit dem ich die Programme zum laufen kriege bräuchte ich vermutlich auch noch ..

Dann scheinen das was ich da vor habe also grundsätzlich verschiedene Gebiete zu sein die aber grundsätzlich mit meinem Dobson möglich zu sein .

Scheint so zu sein das ich mich wohl auf eine Sache konzentrieren muss das dürfte dann EAA sein weil ich dafür erstmal keinen teuren Laptop kaufen muss .
 
Und einnorden musst du sie auch, das entfällt nicht.
:y:
da würde ich mich im Vorfeld drüber informieren wie das funktioniert.

Eine Deep-Sky-Kamera (also eine Astro-Kamera mit größerem Sensor) bietet in der Regel eine Region of Interest, also die Option, nur einen Bildausschnitt aufzunehmen, den dann aber mit höherer Bildrate für Planetenvideos.
:y:

Ich halte EAA für weit weniger komplex im Vergleich zur herkömmlichen Astrofotografie mit einer DSLR , EQ Montierung usw .
schon richtig, der Aufwand ist geringer, aber mit der EQ-Plattform machst Du ja quasi eine EQ-Montierung aus Deinem Dobson.
 
Na ja ich bin ehrlich:
Deine Skepsis die ich aus deinem Satz rauslese ist nicht unberechtigt, ich verrenne mich ja gerne mal in etwas und bin dann von der Komplexität überfordert .


Ich halte EAA für weit weniger komplex im Vergleich zur herkömmlichen Astrofotografie mit einer DSLR , EQ Montierung usw .
Ehrlich gesagt, du wirst dich nicht verrennen, weil du schon mitten drin bist.
Du willst einfach zu viel auf einmal und das auch noch mit extrem unterschiedlichen Richtungen.
Du hast noch nichtmal angefangen und planst mit Dingen, die erst später kommen sollten.

Nochmal zu deiner Vorstellung, das EAA weniger komplex ist, als Gotografie mit zB DSLR. Vergiss es. Es erfordert auch komplexe Vorgehensweisen,
Wenn man so wie du nicht mal reingeschnuppert hast, kommt ne große Hürde.
Du schaust dir nur Bilder an und liest Beiträge und meinst, das es einfach aussieht. Dem iss bei weitem nicht so. Dann noch die vielseitige Ausrüstung.
 
Muss das Tablett leistungsfähig sein oder reicht da was günstiges ?
puuuhhh...
ich habe das mal a weng durchgespielt, mit nem Galaxy Tab S6 Lite und einem iPad Air 2. oder 3. Generation.
Sind beide ungefähr gleich groß vom Display her. Knapp über 10".
Handy habe ich auch durchgespielt, das ist nix für mich. Einfach zu klein und ständig vertappst.

Nochmal zu deiner Vorstellung, das EAA weniger komplex ist, als Gotografie mit zB DSLR. Vergiss es. Es erfordert auch komplexe Vorgehensweisen,
Wenn man so wie du nicht mal reingeschnuppert hast, kommt ne große Hürde.
Du schaust dir nur Bilder an und liest Beiträge und meinst, das es einfach aussieht. Dem iss bei weitem nicht so. Dann noch die vielseitige Ausrüstung.
:y:
Das was so unter weniger "Aufwand" bei EAA läuft, da ist allgemein gesagt:
- keine parallaktische Montierung notwendig
- kein Guiden
- keine, mit großem Zeitaufwand verbundene Nachbearbeitung.
- keine Darks, Flats und BIAS, so mein jetziger Stand. Bei Darks bin ich mir noch nicht so sicher. Muss da mal ein paar Probedurchläufe starten, da SharpCap einige andere, neben Darks, Flats und BIAS, Möglichkeiten bietet.

Da wären wir bei dem, was "Aufwand" macht.
Ich kann da nur von SharpCap reden, wie gesagt AA Plus ist nicht mein Thema.
SharpCap ist ein mächtiges Werkzeug und hat fast unendliche Optionen, Einstellmöglichkeiten, und und und.
Das dauert a weng festzustellen was, wann, wie bewirkt.

Das was Klaus / @Heliklaus mit
Du schaust dir nur Bilder an und liest Beiträge
meint ist, wir, die hier EAA mit dem verschiedensten Equipment betreiben, sind da schon einige Zeit dabei.
Kann da wiederum nur von mir reden, die ersten Ergebnisse waren ernüchternd. Noch grausliger als die jetzigen.
Da ist schon Lernkurve angesagt.

Und nach wie vor bin ich der Meinung, dieses ganze Geraffel, was Du vor hast anzuschaffen um es auf den Acker zu transportieren, meines wäre es nicht.
Das ist ja das Schicke an EAA, das ich unter leidlich günstigen Bedingungen was vorzeigbares erreiche.
Heißt Balkon, eigener Garten, Terrasse, vor dem Haus auf der Straße (OK, mit einer Batterie an Laternen auch nicht so prickelnd), etc..
Wie vorzeigbar das ist, ist dann von Deinem persönlichen Anspruch abhängig.
 
Dann bräuchte ich praktisch 2 Kameras , 1x für Deep Sky und 1x für Planeten
Verstehe ich nicht, sitzt bei dir das Geld so locker ?
Die Asi585mc hat doch schon einen größeren Sensor. Klar mehr geht immer, kostet dann aber auch schnell an die 1000 Euro.

Und selbst dann geht damit natürlich auch Planeten. Einfach ein kleineres Aufnahmefenster (ROI) um den Planeten ziehen und schon schnellt die Framerate in die Höhe.

Gruß,
Holger
 
@Heliklaus
Genau damit hast du es auf den Punkt getroffen ( ich weiß damals wollte ich es nicht einsehen das du recht hattest mit deiner Ironie und Sarkasmus damals , heute bin ich dir dafür dankbar ) .

Aktuell ist es bei mir so ich versuche mal wie ich es mir vorstelle :

Eq Plattform kaufen , Kamera kaufen , Zubehör kaufen , Astrocomputer kaufen , Kamera ins Teleskop stecken nachdem ich mit dem Übersichtsokular das Objekt gefunden habe auf Start drücken und Rest erledigt die Technik so in etwa stelle ich es mir gerade vor ..

Jetzt wo du es so beschrieben hast vermute ich das ich da komplett falsch liege .

Bin leider generell technisch unbegabt, da bin ich einfach mal ehrlich zu mir selbst , das betrifft Computertechnik und generell komplexe Dinge .

Für mich in meiner persönlichen Situation wäre es das schlimmste falsches oder unnötiges Equipment zu kaufen , oder noch schlimmer :
Das geeignete Equipment zu kaufen und am Ende nichts damit anfangen zu können weil ich zu unbegabt bin das ganze wirklich zu verstehen… dann würde ich das ganze mit vermutlich viel Verlust verkaufen müssen .

Bestes Beispiel der Justierlaser hier damals : Keine Ahnung was ich bezahlt habe vielleicht 70 bis 80 Euro so in dem dreh , wieder bekommen habe ich die Hälfte wenn überhaupt..das tut dann schon weh .

Falls ich mich da wirklich in etwas verrenne haltet mich bitte unbedingt davon ab egal wie euphorisch ich auch gerade sein mag .

Es ist tatsächlich genau wie du beschrieben hast ich sehe die Fotos und denke mir ,, Wow geil will ich auch ” .

Was da genau für getan werden muss kann ich mangels Erfahrung und technischen Verständnis nicht realistisch einschätzen.

Bisher habe ich viele Fachbegriffe gelesen die ich erstmal googeln muss …

Dazu passt auch die Frage von @komposer wofür ich 2 Kameras bräuchte.. weil es jemand geschrieben hat bzw ich das geschriebene so interpretiert habe .

Ich will da auch keine unendliche Story wie damals draus machen , was ich aber tun werde ist versuchen soviel Infos wie möglich zu bekommen.

Leider habe ich niemanden dem ich bezüglich EAA über die Schulter blicken kann oder der mir das vor Ort erklären könnte ( wobei ich denke das sich das keiner antun möchte weil ich wirklich ein schwerer Fall bin ) .

Aber die interessante Frage wäre:
Wie könnte ich da am besten reinschnuppern ?
Meine spontane Idee wäre :
EQ Plattform kaufen , Handyhalterung kaufen und dann mal drauf los knipsen mit dem Handy und Bildbearbeitung usw üben und die Basics lernen … was würdet ihr von dieser Idee halten ? Wäre das eine sinnvolle realistisch umzusetzende Möglichkeit?

Wenn ich nur mal @Linsensuppe (mbba18) Beitrag nehme :
Er schreibt etwas von Darks , Flats und Bias das sind Begriffe die mir zum ersten mal auffallen wo ich nicht weiß was sie bedeuten da müsste ich googeln .

@Linsensuppe (mbba18)
Langsam komme ich dahinter dass das doch nicht so einfach ist .. aber ich frage mal dich spontan:
Würdest du es jemanden zutrauen der so überhaupt keine Ahnung hat von dem was er da tun will ?
Wie ist das eigentlich mit dem Astro -Computer , ist der auf deutsch nutzbar? Falls nicht hätte sich das schon erledigt es sei denn es ist so selbsterklärend dass selbst der unfähigste es kapiert weil es selbst erklärend ist .

Zum Thema was ich mir wünsche :
Na ja als Maßstab sehe ich die Fotos von @komposer uns allen anderen hier in den Threads, AstroPZ usw.

@AstroPZ
Das ist wieder eine sehr wertvolle Info für , da würde ich wieder viel Geld sparen aber war da nicht was das ich mit Fremdmarken den Astrocomputer nicht nutzen kann oder verwechsel ich da was ?

@komposer
Danke wieder was neues gelernt nun müsste ich erstmal googlen was ROI ist , ihr schmunzeld wahrscheinlich jeztzt aber für mich ist das absolut Neuland aber ich habe nun zumindest innerlich die Vorahnung das es doch komplizierter ist als ich dachte .

Gebe ich auf ?
Noch ist es dafür zu früh denke ich , außer ihr nennt mir Gründe warum es vielleicht doch besser ist es zu lassen … wenn’s zu kompliziert und zu komplex für mich ist ist es besser vorher die Reißleine zu sehen bevor ich viel Geld in den Sand setze ..

Dann würde ich mich lieber auf die visuelle Beobachtung beschränken und das optimieren und sei es nur mit einer EQ Plattform und später mal größere Öffnung .

Die visuelle Beobachtung ist immerhin etwas das ich kann , ich kann per Star-göppingen-Methode die Objekte finden , weiß wie man sie beobachtet und habe weil ich durch früher nicht ganz unerfahren bin in etwa eine Vorstellung was mit welcher Öffnung in etwa sichtbar ist unter den Bedingungen die ich vor Ort habe .

Ich könnte auch einschätzen wie groß die Öffnung sein muss um Albedostrukturen auf Ganymed zu sehen , aus eigener Erfahrung kann ich sagen mit 12 Zoll aufjedenfall , vermutlich schon mit 10 , darunter dürfte es sehr ambitioniert sein .

Den Jupitermondschatten von Europa sieht man bei 80x im 8 Zoll Dobson sicher .

M15 ist am Rand aufgelöst, Totenkopfnebel schwach , wirkt blass mit Sternchen drin , ob in dem Nebel Sternchen sind bzw ich da wirklich welche gesehen habe muss ich verifizieren.

Das nur als paar Beispiele, ich bin ja auch so einer der kein Problem damit hat mal eine Stunde oder so das gleiche Objekt zu beobachten.

Für viele sind’s nur graue Nebelflecke für mich aber die größte Freude die zu sehen oder immer feinere Details in Jupiters Wolken , mit 8 Zoll geht schon richtig was , mit 12 oder gar 16 Zoll noch viel mehr .

Habe z.B. kürzlich erst den Krabbennebel beobachtet , den kenne ich von 12 Zöller und hab ihn ziemlich hell in Erinnerung, im 8 Zöller war er nicht sehr hell .

Das nur um wenige Beispiele zu nennen .

Also ich denke wenn’s mit EAA und/oder Planetenfotografie scheitert weil alle vernünftigen Gründe dafür sprechen wirds so ablaufen das ich mir zeitnah die EQ Plattform bestelle , gute Okulare , Filter für Nebel und mir vielleicht was für die H Alphabeobachtung der Sonne kaufe und später mal in einen leichten 12 oder gar 14 oder 16 Zoll Dobson investiere … höher ist aber die Wahrscheinlichkeit das ich bis auf weiteres bei 8 Zoll bleibe einfach weil die Bedingungen hier nicht so berauschend sind und es vermutlich mehr bringen würde mir einen E Motor ans Rad basteln zu lassen und 15 Km weiter Richtung Osten zu fahren .
Die Lichtglocke von Lübeck ist so hell das man denkt der Vollmond scheint .

Mein Haupthintergedanke war auch dank EAA mir den großen Dobson generell zu ersparen bzw. ihn überflüssig zu machen , weil ich ja nun dachte das ich mit EAA ähnlich viel oder mehr ,, sehen ” kann .

Klar könnte ich auch zu Seestar50 o.ä. greifen aber da ist mir die Öffnung zu klein , diese Smartteleskope scheinen ja ähnlich wie EAA zu funktionieren.

Wo ich aber auch schon im Grunde mit glücklich wäre :
Wenn es möglich wäre den visuellen Eindruck so wirklichkeitsnah wie möglich einzufangen.

Bestes Beispiel der Orionnebel der sieht ohne Farbe für mich besser aus als mit ( wobei ich mich gerade frage wie ihn das Auge wahrnehmen würde wenn man da drin wäre , auch gräulich oder farbig bunt ? Ich stelle mir gräulich vor so wie man ihn im Okular sieht .

Für mich wäre der besondere Reiz Galaxien, Staubbänder und Strukturen zu erkennen und immer lichtschwächere Galaxien zu sehen und eine riesige Fotodatenbank anzulegen … würde dann so ablaufen:
Erst visuell beobachten und dann als Andenken EAA und speichern . So zumindest meine Idee .
 
Eq Plattform kaufen , Kamera kaufen , Zubehör kaufen , Astrocomputer kaufen , Kamera ins Teleskop stecken nachdem ich mit dem Übersichtsokular das Objekt gefunden habe auf Start drücken und Rest erledigt die Technik so in etwa stelle ich es mir gerade vor ..
nöö.

Jetzt wo du es so beschrieben hast vermute ich das ich da komplett falsch liege .
richtig

Es ist tatsächlich genau wie du beschrieben hast ich sehe die Fotos und denke mir ,, Wow geil will ich auch ” .
das ist der falsche Fehler.

@Linsensuppe (mbba18)
Langsam komme ich dahinter dass das doch nicht so einfach ist .. aber ich frage mal dich spontan:
Würdest du es jemanden zutrauen der so überhaupt keine Ahnung hat von dem was er da tun will ?
Wie ist das eigentlich mit dem Astro -Computer , ist der auf deutsch nutzbar? Falls nicht hätte sich das schon erledigt es sei denn es ist so selbsterklärend dass selbst der unfähigste es kapiert weil es selbst erklärend ist .
nach Deiner Beschreibung von Dir selbst und ohne Dich irgendwie in eine Ecke zu stellen, nein.
Wie gesagt AsiAir Plus kenne ich nicht, keine Ahnung ob das auf Deutsch umstellbar ist.
So wie ich mir EAA eingerichtet habe, alles auf Deutsch.

@AstroPZ
Das ist wieder eine sehr wertvolle Info für , da würde ich wieder viel Geld sparen aber war da nicht was das ich mit Fremdmarken den Astrocomputer nicht nutzen kann oder verwechsel ich da was ?
greife da mal vor.
ZWO Asi Produkte arbeiten nur mit ZWO Asi Produkten zusammen.
Ausnahmen einige DSLR Kameras. Da muss man die Kompatibilitätsliste beachten.

@komposer
Danke wieder was neues gelernt nun müsste ich erstmal googlen was ROI ist , ihr schmunzeld wahrscheinlich jeztzt aber für mich ist das absolut Neuland aber ich habe nun zumindest innerlich die Vorahnung das es doch komplizierter ist als ich dachte .
ROI = Region of intrest = Region die mich interessiert.

Gebe ich auf ?
Noch ist es dafür zu früh denke ich , außer ihr nennt mir Gründe warum es vielleicht doch besser ist es zu lassen … wenn’s zu kompliziert und zu komplex für mich ist ist es besser vorher die Reißleine zu sehen bevor ich viel Geld in den Sand setze ..
Tjaaa... das kannst Du Dir nur selbst beantworten.
Ich denke jeder der mit EAA angefangen hat, hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt.
Denke aber das bei den meisten schon ein gewisser Anteil des dafür notwendigen Equipments vorhanden war.
Letztendlich kann ich da auch nur wieder von mir reden.
Ich hatte eine Alt/AZ GoToMontierung, einen fotografisch ausgelegten Newton und auch meine anderen Teleskope funktionieren, aber eben mit anderen Ansprüchen und den passenden Objekten.
Zwei Notebooks waren auch vorhanden und halt meine Kamera, die ich für Planetenvideos angeschafft hatte. Zu der zeit war noch keine Rede von EAA.
Was fehlte war die passende Software und Erfahrung ;).
Bis dann alles so lief wie es jetzt läuft, nun da verging schon geraume Zeit.

In den Smartteleskopen steckt ähnliche Hardware drin, wie das was die EAAler selbst zusammen stellen.
Kompakter und teurer.
Da hast Du aber das was Du vorhin beschrieben hast, Knopf drücken und los gehts.

Für die rein visuelle Beobachtung ist die EQ-Plattform sicherlich eine sinnvolle Idee.
Für mich ist aber das Umrüsten des Dobson auf EAA zu, naja, aufwendig. Denk an Deine Transportmöglichkeiten.
Weiß jetzt nicht ob schon die Stromversorgung angesprochen wurde. Irgend eine geartete Powerstation musst Du noch dazu rechnen.
Auch eine AsiAir braucht Strom. Die EQ-Plattform.
Ich will Dir das nicht ausreden. Das ganze funktioniert, wie die Beispiel hier zeigen. Aber sie zeigen auch auf welche Schwierigkeiten auftauchen.

Um wirklich im kleinen Rahmen mit EAA anzufangen und zu lernen und Erfahrungen zu sammeln wäre für mich tatsächlich sowas wie
- wie AZ-GTi mit WiFi
- 130/650 PDS Newton
- eine Kamera mit IMX585
- das vorhandene Notebook mit SharpCap und dem ganzen anderen Softwaregeraffel.

So nur meine persönliche Einschätzung.

:coffee::alien:
 
@Velomobilfahrer
Was auch die Hilfe maßgebend erschwert, sind deine maßlos überzogene wiederholende 400seitige Romanbeiträge.
Es vergeht einem die Lust, deine Megatexte, die wenig Sachinhalte haben, zu lesen.
Die helfenden User werden weniger.
Lerne, wie in der Schule auch, von A anzufangen und nicht mittendrin.
In deinem alten 1000Beitrags-Thread hatte ich dir auch angeraten, kleinere Brötchen zu backen. Aber du bist jeden zweiten Tag mit anderen Tortenrezepten kommen.
 
Lass Dich von der ASIAir nicht abbringen und Dir allgemein nicht zu viel einreden. Die benötigten Sachen kaufen und loslegen.
Tablet wie Galaxy Tab S6 Lite kann ich sehr empfehlen, ein Smartphone kann aber auch ausreichend sein, bist ja jünger als die meisten hier.
 
Bestes Beispiel der Orionnebel der sieht ohne Farbe für mich besser aus als mit ( wobei ich mich gerade frage wie ihn das Auge wahrnehmen würde wenn man da drin wäre , auch gräulich oder farbig bunt ? Ich stelle mir gräulich vor so wie man ihn im Okular sieht .
Dann ist eine kleine Öffnung doch ideal.

Sowas habe ich gerade in Heilbronn installiert:
Ein Evoguide 50ED plus ZWO ASI 120MC-S, dazu ein PC mit der ASI-Studio-Software.
Das Ziel: Nur die Kamera verbinden und auf stacken zu klicken – und dann auf dem Monitor das sehen, was das C14 im Okular zeigt, das auf der selben Montierung sitzt.

Das sieht dann nach acht Minuten am Ringnebel so aus, wobei am Histogramm und den Reglern für Helligkeit & Kontrast etwas gespielt werden muss, und das Entrauschen aktiviert werden muss (bei 250mm BRennweite, nicht 1200 wie am Dobson!). An den idealen Werten für die Belichtungszeit muss ich noch arbeiten, und ich muss das Binning öfter aktivieren und deaktivieren, weil sonst ein schwarzer Streifen durch's Bild läuft.
ASILive-M57.jpg


Im Prinzip war's das – weil
  • der EAA-Setup huckepack auf einer fest aufgestellten 10Micron GM3000 sitzt,
  • ich rund 30 Referenzsterne für ein gutes Himmelsmodell eingestellt habe,
  • der ASCOM-Treiber von 10Micron wirklich sauber funktioniert
  • und nichts, wirklich absolut nichts aufgebaut werden muss.
  • C14 und eVscope sind perfekt aufeinander ausgerichtet,
  • und die fest aufgestellte Montierung mit 30 Referenzsternen so sauber läuft, dass kein Guiding notwendig ist (während die ebenfalls fest aufgestellte CGEM auf unserer Plattform öfter mal neu eingenordet werden muss).
  • Außerdem ist die Kamera mit dem Windows-PC fest verkabelt, damit es keine Probleme mit wechselnden COM-Ports gibt.
  • Das Evoguide wurde einmal scharf gestellt und so verbaut, dass keiner aus versehen an die Scharfstellung rankommt. Nur die Befestigung auf der Montierung muss ich noch verbessern, die hat seitliches Spiel.
Soviel zu den Vorbereitungen.

Und was da rauskommt, ist zwar mehr als im Okular, aber von tollen Fotos weit entfernt. Da muss die Kamera deutlich länger laufen, ein UHC-Filter könnte auch helfen (fällt aber flach, weil wir mit Filter dann einen bunten Mond hätten), und Bildbearbeitung im Anschluss auch. M31 war wie im Okular ein heller, länglicher Fleck mit hellem Zentrum; M13 hat doch ziemlich fette Sterne. Bei EAA geht's nicht um die tollen Bilder, sondern um das Live-Erlebnis.

Ach ja, die ASI wurde gewählt, weil wir sonst keine ASI in Verwendung haben und die Software von ZWO somit nicht durcheinander kommt, wenn eine andere Kamera angeschlossen wird. Sharpcap als Software könnte wesentlich mehr – und da läuft die ASI-Kamera auch ohne das Streifen-Problem, im Gegensatz zur Software vom Kamerahersteller :mad: .

Kostenaufwand aktuell:
Evoguide: 285€
ASI 120MC-S: 219€ (an deinem Dobson wäre das Bildfeld damit winzigst)
PC: war eh da
GM3000: 25.000€ (gut, da geht auch was kleineres;))

Mein mobiler EAA-Minimal-Setup (der aber auch in erster Linie auf dem Balkon zum Einsatz kommt) sieht so aus:
EAA Variofinder.JPG

  • StarAdventurer mit Deklinationseinheit und Gegengewicht – kein Goto, damit ich selbst noch was zu tun habe, und weil ich ihn schon hatte
  • VarioFinder 60x250 – der für den Goto-Komfort auch gerne auf meiner größeren Montierung sitzt
  • Leuchtpunktsucher, um einfacher was zu finden (ja, obwohl der VarioFinder eigentlich ein Sucher ist)
  • Semi-Apo-Filter gegen Lichtverschmutzung und Farbfehler
  • kleine svbony Farbkamera
  • Zenitprisma plus Okular zum Objekte einstellen und um selber zu beobachten
  • Helikalfokussierer und Verlängerungshülsen, um die Kamera auf den selben Fokus zu bringen
  • Holzstativ mit Ablageplatte (Campingtisch würde auch gehen)
  • Laptop
  • Kleinkram wie Schnellwechselplatte und -klemme, Halter für Leuchtpunktsucher
Ganz schön viel, was da zusammenkommt, und keinerlei Goto-Komfort.

Realistisch kommt da an M13 sowas bei raus:
M13.jpg

Wie gesagt, ohne jegliche Nachbearbeitung, direkt aus Sharpcap. Das ist EAA, keine Astrofotografie. Bis zu den Bildern von Holger ist es da schon noch etwas hin.

Planeten geht damit natürlich nicht, und für Doppelsterne fehlt auch die Vergrößerung.

Aber ganz offen und nach dem Eindruck aus dem anderen Monsterthread wäre das ein Seestar für dich wohl besser, das spart dir einnorden und den Kauf der EQ-Plattform und ist billiger als der Setup, den ich da zusammengeschustert habe. Einfach anschalten geht sonst nur, wenn schon alles steht und du wirklich nur noch den Staubschutzdeckel abnehmen musst.

Beste Grüße,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben