Paypal Betrugsmasche, Achtung!!!!

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Das ist krass. Danke für den Hinweis! Ich hoffe, Du kannst das Geld doch noch auf anderem Wege einfordern bzw. einklagen.
 
Um es deutlicher zu machen: es geht um eine Abweichung der lieferadresse von jener, die bei der Person bei Paypal hinterlegt ist. Ein Paypal Mitarbeiter sagte mir dass ihm bewusst sei dass es sich hier um eine Betrugsmasche handle, solange dies jedoch in den AGBs stehen würde könne er nichts dagegen machen.
 
Kann ich als Zahlungsempfänger überhaupt prüfen, welche Anschrift beim Zahlungspartner in PayPal hinterlegt ist?
 
Kann ich als Zahlungsempfänger überhaupt prüfen, welche Anschrift beim Zahlungspartner in PayPal hinterlegt ist?
Ja, bei der Überweisung steht eine Adresse dabei. In dem Fall war die mailadresse eine völlig andere als sein Name daher dachte ich mir nichts dabei. Da stand eine Adresse in Sofia/Bulgarien dabei. Er wollte das Paket aber nach Berlin verschickt haben.
 
Damit bist Du also Ware und Knete losgeworden ...

Wundert mich, dass PayPal sich da so vor den Karren spannen lässt.
 
Dir drohen und PayPal sitzt als "Bank" an langem Hebel ... Thema Kreditwürdigkeit

Lief der Verkauf über das Forum oder über Deine Kleinanzeigen, hast ja Beides laufen?
 
Geschäftsbedingungen sind Geschäftsbedingungen.

Käufer >> Verkäufer ...
 
Der Punkt ist doch der, dass in den AGB steht "nur an hinterlegte Adresse verschicken" ... macht man das nicht, weil der Käufer etwas anderes wünscht ...
Das hat nichts mit dem HGB zu tun.

Die Plattform ist hier Mittel, welche eine Straftat ermöglicht. In wie weit das als Beihilfe ausgelegt werden kann (Meiner unqualifizierten Meinung nach ist es das) mögen die Juristen entscheiden.

Spannend wäre sicher mal einen spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Da warten aber Windmühlen auf einen.
 
Ich sage ja nur, dass die AGBs nicht gegen geltendes Recht verstoßen dürfen. In wieweit das der Fall ist kann ich so auf Anhieb nicht beurteilen.
Inwieweit man das Recht hat die Lieferadresse abweichend von der hinterlegten Adresse frei zu wählen, müsste man nachforschen.
Paypal sollte vielleicht die Identität seiner Kunden auf andere Weise überprüfen.
 
Also von Paypal erwarte ich mir da gar nichts mehr so schnell wie ich da abgewimmelt worden bin. Am ehesten dass über eine Anzeige was zu machen ist. Da das Paket allerdings an einen paketshop gegangen ist stellt sich die Frage inwieweit dort die Identität der Kunden überprüft wird. Wenn nicht nachweisbar ist dass das A*loch das Paket tatsächlich abgeholt hat wirds bei einem unbekannten Täter bleiben
 
Hallo,

ich kann zu Deiner Problematik nicht viel beitragen, möchte Dir aber ein hochachtungsvolles Kompliment für diese Veröffentlichung zukommen lassen, das lässt hoffentlich auch stille Mitleser etwas vorsichtiger werden... Vielen Dank!

Viele Grüsse und viel Erfolg wünsche ich Dir!

Markus
 
Generell sollte man als Verkäufer mit Paypal beim Käuferschutz SEHR vorsichtig sein. Denn er schützt halt genau nur den Käufer, als Verkäufer trägst du das ganze Risiko. Bei irgendwelchen Problemen bist du dann als Verkäufer generell schlecht dran.

Geschäftlich ist das ein durchaus kalkulierbares Risiko, denn die meisten Kunden sind ehrlich und notfalls kann man auch mal ein Inkassobüro in Anspruch nehmen, privat würde ich als Verkäufer definitiv die Finger davon lassen. Aber ich bin eh kein sonderlicher Paypal-Fan.

Ich hoffe trotzdem mal, dass du vielleicht doch noch irgendwie an dein Geld rankommst!

CS, Daniel
 
Generell sollte man als Verkäufer mit Paypal beim Käuferschutz SEHR vorsichtig sein. Denn er schützt halt genau nur den Käufer, als Verkäufer trägst du das ganze Risiko. Bei irgendwelchen Problemen bist du dann als Verkäufer generell schlecht dran.

Geschäftlich ist das ein durchaus kalkulierbares Risiko, denn die meisten Kunden sind ehrlich und notfalls kann man auch mal ein Inkassobüro in Anspruch nehmen, privat würde ich als Verkäufer definitiv die Finger davon lassen. Aber ich bin eh kein sonderlicher Paypal-Fan.

Ich hoffe trotzdem mal, dass du vielleicht doch noch irgendwie an dein Geld rankommst!

CS, Daniel
Ja ich nehme normal Abstand von diesem "für ware und Dienstleistung". Hab auch explizit drauf hingewiesen dass ich nur freunde und familie nehme. Aus einem noch nicht ganz ersichtlichen Grund hat es aber den kompletten Betrag überwiesen und erst nachdem er die Reklamation beantragt hat wurde ich darauf aufmerksam dass ein Betrag abgezogen wurde. Weiss nicht ob er das vielleicht sogar iwie faken konnte...
 
Danke für den Hinweis mit der Versandadresse.
Wenn also jemand an eine andere Adresse versendet haben möchte, dann muss er diese Adresse vor dem Zahlvorgang in seinem PayPal-Konto anlegen und im Zahlvorgang auswählen. Dann sollte es auch mit abweichenden Adressen klappen.

Aber eins ist klar: Das Böse ist immer und überall…….. *


CS

Dietmar


*(EAV 1985…)
 
Ba-ba-ba-ba-banküberfall .... Danke, jetzt hab ich einen Ohrwurm.

Nun prüfe ich vor Versand ob es stimmt und direkt nach Aufgabe der Sendung ändert der "Schuft" seine Anschrift in PayPal.
 
Nun prüfe ich vor Versand ob es stimmt und direkt nach Aufgabe der Sendung ändert der "Schuft" seine Anschrift in PayPal.

Auch das kann passieren, aber solche Änderungen werden sicher bei PayPal dokumentiert, somit dürfte der „Schuft“ damit eigentlich nicht durchkommen….

PayPal schreibt ja, wenn Geld angekommen ist, an welche Adresse versendet werden soll. Das hat dann schon Bestand……

CS

Dietmar
 
Hallo in die Runde,
Bei Kleinigkeiten lasse ich mich auf Paypal ein. Bis jetzt im Forum keine Probleme.
Bei größeren Beträgen, geht's nur über eine Banküberweisung.
Ein Girokonto hat jeder.
Was hilft ist der Check wieviel Beiträge hat der Astrokollege im Forum hinterlassen. Auch fachsimpeln zeigt ob der Kollege erntshafte Interesse an Astronomie hat.
CS
Leschko
 
Hallo!
Poh! Da wäre ich wohl auch drauf reingefallen, denke ich. Fies.
Grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, was der Vertrag sagt. Hier hat jemand ein Angebot gemacht und jemand anderes hat es angenommen. Das ist ein Kaufvertrag. Dazu gehört dann, dass der eine Geld gibt und der andere ihm dafür die Ware überlässt - hier durch Versand.
Die Ware wurde an eine vom Käufer angegebene Adresse versandt, aber das Geld hat der Verkäufer nicht bekommen. Der Käufer muss die Ware also zurückgeben, wenn die nachgereichte Adresse Vertragsbestandteil geworden ist.

Die AGB von PayPal wurden von den Vertragspartnern angenommen. PayPal soll also die gegenseitige Vertragserfüllung ausdrücklich auf Wunsch der beiden Vertragspartner überwachen. Das Geld wurde gezahlt, aber die Ware wurde nicht an die im Vertrag mit PayPal vereinbarte Adresse gesendet. Damit ist dieser Vertrag nicht erfüllt und der Käufer erhält sein Geld zurück.
Insofern würde ich an dieser Stelle schon mal sagen, dass es wahrscheinlich nicht klug ist, die Zahlung an PayPal zu verweigern. Andererseits könnte der ursprüngliche Kaufvertrag Bestand haben. Wenn man also den Käufer benennen kann (das sollte PayPal), könnte weiterhin ein Recht auf Herausgabe der Ware, bzw. Zahlung des Kaufpreises bestehen.
Ich würde mich da mal anwaltlich beraten lassen. Das ist vermutlich noch preislich im Rahmen. Es kann ja kaum ein Zweifel bestehen, dass der Verkäufer hier betrügerisch hintergangen wurde.
Nun prüfe ich vor Versand ob es stimmt und direkt nach Aufgabe der Sendung ändert der "Schuft" seine Anschrift in PayPal.
Das muss man wohl nicht befürchten. Solche Vorgänge werden mit Sicherheit in einem Log verfolgt und es wird nur das gelten, was zeitlich zusammenfällt.

Bei größeren Beträgen, geht's nur über eine Banküberweisung.
Wenn du Geld überweist, kannst du es nicht zurück holen. Andererseits kannst du beim Erhalt eines Betrages nicht sicher sein, dass das Geld nicht von einem gephischten Konto kommt und zurückgebucht wird, weil der wahre Kontoinhaber die Zahlung nicht beauftragt hat. Mit Pech ist die Ware dann schon weg.
Zahlungsdienstleister haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Man muss allerdings die Regeln sehr gut kennen. Die Kriminellen befassen sich damit sehr ausgiebig - die Ehrlichen leider meist nicht genug.

Gruß
Sebastian
 
...das alles hier ist der Grund dafür, dass ich so gut wie nichts mehr gebraucht kaufe geschweige denn verkaufe. Man kann einfach nichts und niemandem mehr trauen.
Ich kaufe beim Händler meines Vertrauens und wenn ich was habe was weg soll, werfe ich es lieber in die Tonne als mich mit irgendwelchen potentiellen Betrügern zu ärgern oder aber Diskussionen zu führen, warum etwas was für den halben Neupreis verkauft wird nicht tadellos und ohne jegliche Gebrauchsspuren daher kommt.

Es nervt einfach nur noch.
 
Halber Neupreis ist schon günstig, 60-70% ist eher üblich und je nach Zustand angemessen. Diskutiert wird nicht, verhandelt gern, wenn der Ton stimmt.
Hab schon viel Zeug verkauft und gekauft, bisher nie Probleme gehabt. Sicher, von 20 Kommunikationen ist eine dabei, wo die Preisvorstellung und/oder der Ton nicht passt. Das ist aber dann auch kein Kunde/Käufer. Da bleibt es eben noch ein Weilchen länger drin stehen.

CS, Ralf
 
Da geht man doch gern "Containern" :teleskop:
 
In die Tonne werfen oder beim Verkauf betrogen werden hat aber das selbe Ergebnis. Ware weg, kein Geldeingang.
Da die Wahrscheinlichkeit eines Betrugs aber immernoch geringer ist als die Wahrscheinlichkeit eines normalen Verkaufsgeschäfts, würde ich lieber verkaufen.

LG
Olli
 
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