Einstieg in Astrofotografie - Hilfe bei der Equipmentwahl erbeten

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Mir fehlt an der WD17 schon der zapfen für den Ipolar.
Bei der Umi17 an die Motoren und Zahnriehmen kommt man gut ran...ber selbst die Umi Liter sieht mir mech. schon zu kompliziert aus.
Ganz was Anderes die HAE69 imate,
Den Computer schon intern, aber das ist gerade nicht der Kampfpreis und wenn nur eine Komponente schwächelt hat man gleich ein riesen Problem. Das ist was für Leute wo Geld genug nachfließt, funktioniert wie ein Seestar ohne das man selbst was zusammenstellen muss und wird bei Fehler komplett ersetzt, oder ist mal eben längere Zeit weg.
Wenn die Encoder nur am Motor sitzen hilft der Nachführgenauigkeit wenig....aber immerhin ist es möglich die Objekte zu treffen, das lappt ja dank superschnell und dadurch Schrittverlust eher selten, fotografisch ist mir das egal weil es da Platsolve erledigt, visuell kann das enttäuschend sein.

Gruß Frank
Danke, die ist schon recht teuer, trägt aber auch viel. Schaue mir sie an. Von Ioptron wurde mir schon in 2 shops abgeraten, da die Polhöhenwiege etc. strange zum Einstellen sei
.
 
Mir fehlt an der WD17 schon der zapfen für den Ipolar.
Echt jetzt? Im fotografischen Bereich bin ich da echt erstaunt. Praktisch jede Software kann doch heute Polaralignment mit Platesolving. Warum dann noch noch ein iPolar?

Die Montierung die ich nutzen durfte, erzeugt auch nach einer Minute Belichtungszeit verzogene Sterne. Erst als er sein Telekop mit einem Guider aufgesetzt hat (interessant, off axis) ist die Montierung exakt lt. Programm gelaufen und hat perfekte Bilder erzeugt. Also, denke ich, warum nicht mal was Neueres ausprobieren?
Ohne Guiding kannst machen die Harmonic-Drive-Montierungen noch weniger Sinn als "klassische" Montierungen. Da müsstest du schon ganz tief in die Tasche greifen und eine mit Absolut-Encodern in beiden Achsen kaufen. Aber selbst eine RST-135E mit 2.5" Periodic Error würde ich eher nicht länger als eine Minute ohne Guiding bei 600mm Brennweite benutzen.

Mal als Datenpunkt: ZWO garantiert für die AM5 20" Periodic Error. Deine "verzogenen" Sterne bei der EQ6 waren vermutlich im Bereich von ein paar Sekunden. Der periodische Fehler von HD-Montierungen ist weit über dem, was brauchbare "klassische" Montierungen so haben. Zwo misst jede Montierung individuell, andere Hersteller machen keine Messungen eines individuellen Gerätes. Das heisst nicht, dass HD-Montierungen schlecht wären. Sie haben durchaus ihre Vorteile. Mit Guiding und den korrekten Einstellungen kann man trotz der grossen periodischen Fehler eine ordentliche Performance erreichen, aber nicht ohne Guiding.
 
Hallo Erik

Du musst dir schon ein Paket schnüren das zu dem was du dir vorstellst passt, der eine hat lieber Smarttelskop,der andere lieber Laptop, andere wieder selbst eingerichteten MiniPc über remoute oder gleich mit vorgestriktem Asiair.

Es ist alles nicht das gelbe vom Ei...Eigentlich unterstützt Onstep auch Motorfocus und Derotator steuern, da bin ich schon kurz davor die Steuerung der Umi zu erstzen, kann ich mir bei dem Preis noch vorstellen, sonst muss man alles einzeln mit Kabeln heddern, aber dle perfekte Lösung zu gutem Preis und auch noch reparaturfreundlich ist nicht in Sicht.

Gruß Frank
 
Ja, danke für die Ratschläge.
Ich würde mir sowieso dieses Autoguiding besorgen (vielleicht auch zu allererst vorerst nicht nutzen um mit dem restlichen Equipment klar zu kommen und die "Basics" zu erlernen). Inclusive automatischer Scharfstellung und Polaralignment, wenn möglich.
An Laptops scheitert es nicht, ich hab 2 davon. Ich muss mir aber klar werden, was in der Praxis outdoor am Praktikabelsten ist. Der Astrofotograf, mit dem ich mich treffen durfte, nimmt bei seinem mobilen Setup dieses Asiair mit 32GB und einem schnellen Stick, off-axis-guider, EAF . Der Laptop war outdoor (der hat auch eine Gartenhäuschensternwarte auf den Kanaren im allem Drum und Dran) immer wieder feutcht und bald defekt. Ebenso ein Minipc, weil die in der Regel nicht für feucht und kalt geeignet sind (Korrektur erbeten, wenn es da gute Lösungen gibt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ebenso ein Minipc, weil die in der Regel nicht für feucht und kalt geeignet sind (Korrektur erbeten, wenn es da gute Lösungen gibt).
Die ASIAir ist auch "nur" ein MiniPC ohne speziellen Schutz. Die meiste PC-Technik ist robuster als man denkt. Ich kann mir halt 3 "normale" Mini-PCs für 150€ kaufen oder einen "besseren" mit etwas Wetterschutz (Regen fällt bei praktisch allen Geräten aus, die normale Anschlussbuchsen haben). Was läuft da länger? Ich würde mal auf die 3 Mini-PCs tippen. Hier gibt es Unmengen von Benutzer, die mit Laptops und Mini-PCs keinerlei Probleme haben. Kondensierende Feuchtigkeit ist eher kein Problem, wennd as Ding durchläuft, da es ja in so einem PC durchweg wärmer ist als die Umgebungstemperatur.

Kommt natürlich drauf an, wie man damit auch umgeht. Ich hab letzte Nacht bei einer prognostizierten 10% Regenwahrscheinlichkeit die Sachen zusammengepackt. Dummerweise waren kaum Wolken und kein Regen. Hat mich zwar geärgert, aber das Risiko war es mir halt nicht wert.
 
Du musst dir halt mal die Frage stellen, ob du etwas "altes" und bewährtes kaufen willst oder halt lieber etwas experimentierfreudig sein willst.
Das "alt" würde ich weglassen. Die Sachen sind bewährt, aber nicht alt. Auch die bewährten Sachen kriegen ständig upgrades. Harmonic Drive ist ja auch nicht wirklich was neues.

Je mehr ich in so Threads unterwegs bin, desto mehr verstehe ich, weshalb sich praktisch alle guten Astrofotografen mittlerweile aus sowas komplett raushalten. Da hat man zehntausende Beispiele, die mit Systemen gemacht wurden, die funktionieren und bis dato ungeschlagen gute Ergebnisse zeigen. Und was nimmt der dann? Das exotischste, abstruseste, was irgendwer in den Raum wirft, egal ob der schon irgendein vernünftiges Bild hingekriegt hat. Ist fast wie in der Politik. Da laufen die Leute auch dem dümmsten Hund nach, sobald er sagt, dass in Wirklichkeit die anderen dumm sind.

Das fasst den kompletten Thread in vier Worten zusammen. Naja, solange es nicht mein Geld ist :D
 
Welchen Mini-PC würdet Ihr da empfehlen? So etwas?
Mele PCG02 Pro Mini PC Stick Lüfterloser Windows 11 Pro J4125 8GB 256GB
 
Das "alt" würde ich weglassen. Die Sachen sind bewährt, aber nicht alt. Auch die bewährten Sachen kriegen ständig upgrades. Harmonic Drive ist ja auch nicht wirklich was neues.

Je mehr ich in so Threads unterwegs bin, desto mehr verstehe ich, weshalb sich praktisch alle guten Astrofotografen mittlerweile aus sowas komplett raushalten. Da hat man zehntausende Beispiele, die mit Systemen gemacht wurden, die funktionieren und bis dato ungeschlagen gute Ergebnisse zeigen. Und was nimmt der dann? Das exotischste, abstruseste, was irgendwer in den Raum wirft, egal ob der schon irgendein vernünftiges Bild hingekriegt hat. Ist fast wie in der Politik. Da laufen die Leute auch dem dümmsten Hund nach, sobald er sagt, dass in Wirklichkeit die anderen dumm sind.


Das fasst den kompletten Thread in vier Worten zusammen. Naja, solange es nicht mein Geld ist :D
:unsure:... ist halt immens schwierig, wenn man 10000 Meinungen liest. Modernes wird oft schlechtgeredet, ebenso wie Bewährtes. Als ich vor 17 Jahren auf Spiegellos umgestiegen bin, war es auch ein Wagnis, das von zigtausenden Fotografen schlecht geredet worden ist. Ich habe es nie bereut. Umgekehrt, mein EF 600 L 4 ist um "Welten" schärfer als mein fast doppelt so teures RF 600mm L 4. Das war keine Verbesserung. So wird es auch in der Astrofotografie Verbesserungen und manchmal auch Verschlechterungen geben.
Ich hab vor ein paar Wochen bei Skywatcher angefragt, und von einer Pacific Telescope Corporation einen kryptisches Email zurückerhalten, dass es in den kommenden Monaten etwas Neues, revolutionäres geben soll und man "patient" sein soll. Die bauen wahrscheinlich auch so einen harmonischen Antrieb oder noch was Neureres.
Posiitv bei diesen harmonischen Montierungen ist halt das Gewicht. Das war schon ein Unterschied. Und wenn ich eh ein guiding brauche, warum also nicht Gewicht sparen?
 
Hallo Erik,

du versuchst über Einzelkomponente an dein Ziel zu kommen. Dabei springst du wie eine Hase von einer Furche in die andere. Das wird so nichts.

Du brauchst für dich ein Konzept was du willst und wirklich auch kannst. Daraus ergeben sich dann die einzelnen Komponente für den gedachten Einsatzzweck.

z.B. Wo willst du Astrofotos machen? Am eigenen festen Standort oder mobil? Daraus ergibt sich welche Montierung in die Auswahl kommen können.
Aus der Art und Tragfähigkeit der Montierung kann ein Teleskoptyp definiert werden usw.

Wenn dieses grobe Konzept steht, können dann die einzelnen Komponente ausgesucht werden.

Du hattest ja Gelegenheit dich mit einem Astrofotografen zu treffen. Er hatte eine vollständige Ausrüstung. Was möchtest du davon "übernehmen" bzw. anders machen?
 
Und wenn ich eh ein guiding brauche, warum also nicht Gewicht sparen?
Ich finde spannend, dass das geringe Gewicht fast durchgängig als Vorteil gesehen wird. Wenn ich da einen kleinen 5kg APO draufschnalle, dann geht das sicher problemlos. Aber einen grossen Newton? Wenn ich mir da so einige Videos anschaue, bekomme ich schon vom Zusehen Angst. Eine schwere Montierung und dicke Gegengewichte haben nämlich einen grossen Vorteil: Das Ding steht sicher. Einerseits ist der Schwerpunkt immer in der Mitte, andererseits hilft das höhere Gewicht der Montierung alleine schon, dass sich das Ding nur bewegt, wenn es soll. Mit einer dicken Säule ist das Problem zwar auch mit einer leichten Montierung gelöst, aber man kauft sich wohl keine leichte Montierung, um die dann stationär auf einer Säule zu betreiben.
 
Je mehr ich in so Threads unterwegs bin, desto mehr verstehe ich, weshalb sich praktisch alle guten Astrofotografen mittlerweile aus sowas komplett raushalten. Da hat man zehntausende Beispiele, die mit Systemen gemacht wurden, die funktionieren und bis dato ungeschlagen gute Ergebnisse zeigen. Und was nimmt der dann? Das exotischste, abstruseste, was irgendwer in den Raum wirft, egal ob der schon irgendein vernünftiges Bild hingekriegt hat. Ist fast wie in der Politik. Da laufen die Leute auch dem dümmsten Hund nach, sobald er sagt, dass in Wirklichkeit die anderen dumm sind.
Mhh, ganz schön überheblich unterwegs. Der elitäre Club der Besten der Besten ist zwar erfahren, hat aber auch nicht immer Recht, sind halt alles Menschen.
Der TE hat einen Haufen vernünftiger Empfehlungen bekommen. Falls er sich tatsächlich für etwas unpassendes entscheidet, ist das nicht unser Problem.
 
Hallo Erik,

ich beging einen der dümmsten Fehler, der gemäss Forum möglich ist:

Ich verkaufte meine Standard-NEQ5 für 150€ und erwarb eine einfach motorisierte NEQ3 für 150€. Darauf wurde der vorhandene Acuter mit seinen 900 mm Brennweite geschnallt, nach etwa vier bis sechs Wochen locker 60 Sekunden belichtet, mit runden Sternen. Gleichfalls mit einem kleinen PDS und seinen 650 mm Brennweite. Das Geheimnis dahinter war lediglich der nahezu perfekt justierte Polsucher. Selbiges auch mit einer HEQ5, Jahrgang 2004 und einer motorisierten NEQ5. Fazit: Es kann so einfach sein...

Dass Du bereits eine Fotosession mit professioneller Unterstützung hinter Dir hast ist super und wird Dir sicherlich so manchen Eindruck verschafft haben.

Viele Grüsse

Markus
 
Yepp. Danke an alle. Sehe ich nach der Session auch so. Ein kompatibles und fertiges System zu Beginn. Experimentieren und verbessern später.
Was habe ich gelernt: Die 60km zum Sternenpark sind fast ein Muss (visuell nach 30 Minuten echt ein WOW). Stationär im Garten nicht möglich, da wirklich zu hell und freie Sicht zu eingeschränkt.
Stabilität ist wichtig, Bin da hin und her gerissen (Berlebach und HD) oder die EQ-6. Dennoch Auge auf Gewicht, da Beobachtungspunkte doch 500m von Parkflächen entfernt. Nässeschutz mit Kustoffboxen, "Kraxe" zum Tragen der Ausrüstung.
Werd das mit der Montierung in den kommenden Tagen entscheiden. Werd mir auch eine Astrokamera mit Kühlung leisten, eine getrennte Guidingkamera dazu.
Software&Bildbearbeitung: Echt fast eine ebensogroße Herausforderung wie die Aufnahmetechnik. Nach 10 Youtubnevideos raucht einem der Kopf ;)

Der gekaufte Williams Opicts Refraktor kommt in den kommenden Tagen, freu mich schon drauf.
 
da wirklich zu hell und freie Sicht zu eingeschränkt.
Visuell ist Licht in der Nähe schon übel. Fotografisch geht einiges. Ich bin auf meinem Balkon auch sehr eingeschränkt. Unten läuft die Beleuchtung die ganze Nacht, fotografisch hat das fast keinen Einfluss. Wenn ich den Himmelshintergrund in meinen Aufnahmen messe, bin ich ziemlich genau bei dem Wert, der für meine Bortle-4 Umgebung zu erwarten ist. Wenn dein Garten mitten in der Grossstadt ist, dann ist das wohl schon ein Problem, ansonsten würde ich dem Garten mal eine Chance geben. Ich lass mein Setup auch die Nach durchlaufen, wenn das Wetter nicht so prall ist. Manchmal kommen dann immer noch ein paar brauchbare Aufnahmen raus. Das würde ich sicher nicht machen, wenn ich irgendwo 45Minuten hinfahren müsste.
 
@growers: Schon versucht. Erstens habe ich netterweise vier helle Straßenlampen (wirklich hell!) , die die ganze Nacht brennen, an drei Gartenseiten um mich herum, zudem erlauben meine Bäume und das dreigeschossige Haus mit Loggia nur einen sehr sehr eingeschränkten Blick zum Himmel. Im Sommer eine Wohltat den schatten zu genießen, in der Nacht zum fotografieren leider nicht.
 
@Erik73
Wenn du weißt, dass du mobil sein willst/musst, ist das schon mal eine Ansage. D. h. eine EQ6 wäre jetzt nicht unbedingt die erste Wahl... Ebenso wie ein 8" Newton.
Das sollte man auch bei der Wahl des oder der Computer für die Steuerung bedenken. Für N.I.N.A. müsstest du entweder das gesamte Equipment an den Laptop hängen (Stichwort: Kabelmanagement) und du benötigst doch eine adäquate Stromversorgung - eventuell so was wie eine Pegasus Powerbox. Oder einen Astrocomputer wie den Primalucelab Eagle, der dann auch noch deine Geräte mit Strom versorgt. Allerdings ist das Teil recht teuer.

Oder halt die ASIAIR. Ein Computer mit Bedienung per App. Genial einfach, gerade für mobile Anwendungen. Nachteil: Du verkaufst deine Seele an ZWO (dh du kannst hinsichtlich Kameras, Filterrad, Fokusser usw... nur Produkte von ZWO verwenden.

Apropos: Ein "Automatisches Polar Alignment" gibt es meines Wissens nach nicht; das wirst du vor jeder Session manuell durchführen müssen. Eine Ausnahme sind hier die Glücklichen, die eine Gartensternwarte ihr eigenen nennen und eine Montierung auf einer Säule haben.
 
@Erik73
Wenn du weißt, dass du mobil sein willst/musst, ist das schon mal eine Ansage. D. h. eine EQ6 wäre jetzt nicht unbedingt die erste Wahl... Ebenso wie ein 8" Newton.
Das sollte man auch bei der Wahl des oder der Computer für die Steuerung bedenken. Für N.I.N.A. müsstest du entweder das gesamte Equipment an den Laptop hängen (Stichwort: Kabelmanagement) und du benötigst doch eine adäquate Stromversorgung - eventuell so was wie eine Pegasus Powerbox. Oder einen Astrocomputer wie den Primalucelab Eagle, der dann auch noch deine Geräte mit Strom versorgt. Allerdings ist das Teil recht teuer.

Oder halt die ASIAIR. Ein Computer mit Bedienung per App. Genial einfach, gerade für mobile Anwendungen. Nachteil: Du verkaufst deine Seele an ZWO (dh du kannst hinsichtlich Kameras, Filterrad, Fokusser usw... nur Produkte von ZWO verwenden.

Apropos: Ein "Automatisches Polar Alignment" gibt es meines Wissens nach nicht; das wirst du vor jeder Session manuell durchführen müssen. Eine Ausnahme sind hier die Glücklichen, die eine Gartensternwarte ihr eigenen nennen und eine Montierung auf einer Säule haben.
Danke Fr. Ulrike! Aus Mobilitätsgründen würd ich eben mit einer leichteren Version liebäugeln. So ein harmonic drive mount & ein Berlebach Stativ. Und, auch wenn ich "meine Seele damit verkaufe" - zumindest vorerst, so ein Zwo-system oder eine äquivalente Lösung. Später, wenn Erfahrung gesammelt, wird es sicher viele Modifikationen geben - siehe auch mein Fotoequípment. Da hab ich auch gefühlt alles ein dutzend Mal schon ausgetauscht. Als alleingestellter Anfänger ist es frustärmer auf ein sicheres System zu setzen.
 
Danke Fr. Ulrike! Aus Mobilitätsgründen würd ich eben mit einer leichteren Version liebäugeln. So ein harmonic drive mount & ein Berlebach Stativ. Und, auch wenn ich "meine Seele damit verkaufe" - zumindest vorerst, so ein Zwo-system oder eine äquivalente Lösung.
Ich denke mit der AM5 und einer Asiair fährst du am Anfang nicht schlecht. 35kg rumzuschleppen mit einer EQ6-R Pro ist halt nicht so mobil. Die AM5 und die Asiair ist mMn sehr Anfänger freundlich. Ich habe auch vor, nachdem ich mehr Erfahrungen gesammelt hab, auf Nina umzusteigen. Die Asiair kann man dann immer noch verkaufen. Aber alles zu seiner Zeit. Erfahrung und Routine ist erstmal alles. Was die Kamera betrifft würde ich dir einen Umbau empfehlen. Markus Meel der hier auch aktiv ist baut die Kostengünstig um.

Ergebnisse bei mir mir relativ wenig Belichtungszeit

Heart Nebula
 
Echt jetzt? Im fotografischen Bereich bin ich da echt erstaunt. Praktisch jede Software kann doch heute Polaralignment mit Platesolving. Warum dann noch noch ein iPolar?


Ohne Guiding kannst machen die Harmonic-Drive-Montierungen noch weniger Sinn als "klassische" Montierungen. Da müsstest du schon ganz tief in die Tasche greifen und eine mit Absolut-Encodern in beiden Achsen kaufen. Aber selbst eine RST-135E mit 2.5" Periodic Error würde ich eher nicht länger als eine Minute ohne Guiding bei 600mm Brennweite benutzen.

Mal als Datenpunkt: ZWO garantiert für die AM5 20" Periodic Error. Deine "verzogenen" Sterne bei der EQ6 waren vermutlich im Bereich von ein paar Sekunden. Der periodische Fehler von HD-Montierungen ist weit über dem, was brauchbare "klassische" Montierungen so haben. Zwo misst jede Montierung individuell, andere Hersteller machen keine Messungen eines individuellen Gerätes. Das heisst nicht, dass HD-Montierungen schlecht wären. Sie haben durchaus ihre Vorteile. Mit Guiding und den korrekten Einstellungen kann man trotz der grossen periodischen Fehler eine ordentliche Performance erreichen, aber nicht ohne Guiding.
Wenn du mit deiner Kamera kein Livebild auf den Rechner bekommst wird es ein nervend langes try and error mit geringer Genauigkeit.
Die Harmonicdrive, Es stimmt, die Dinger eiern ordentlich rum....aber die Folgen den Guidecomandos, diese Folgsamkeit gepaart mit gutem Schneckengetriebe wäre toll...die Cem70 hat das mit das mit den magnetisch angezogen Schnecken einigermaßen geschafft....bis nach 3 Monaten irgendwelches Spiel von mech. Fusch der bei dem Preis nicht sein sollte alles zu nichte macht, da bist auch besser Bastler oder kaufst alle 3 Monate neu....und wir sprechen da jetzt von einer Monti welche das Doppelte kostet wie eine Umi17 .

Die Umi17 sehe ich aber mittlerweile auch nur als Bastelobjekt,
Schaut man sich die Videos genau an ist ein Motorfocus auf der Platine ...nicht ausgeführt un 3€ zu sparen? Der ST4 Port geht nicht, Antwort auf Discord... wird es demnächst die Buchse nicht mehr geben.
Eventuell braucht man keine Ersatzplatine sondern eine komplet neu entwickelte.

Gruß Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry , Frank, das kann ich nicht nachvollziehen. Die Umi läuft out of the Box top und guided mit einem Error von 0.5 Bogen Sekunden...was will man mehr.Der ST4 Portist nicht belegt, das steht auch in den Spezifikationen. Aber ehrlich, welcher Mensch guided heut zu Tage nicht ST4 . Die Montierungen läuft besser und guided besser als meine Cem70.
 
Sorry , Frank, das kann ich nicht nachvollziehen. Die Umi läuft out of the Box top und guided mit einem Error von 0.5 Bogen Sekunden...was will man mehr.Der ST4 Portist nicht belegt, das steht auch in den Spezifikationen. Aber ehrlich, welcher Mensch guided heut zu Tage nicht ST4 . Die Montierungen läuft besser und guided besser als meine Cem70.
Ja die Cem70 deren USB3 Ports nur auf dem Papier funktionieren,
Das ganze Kabelmanagment für die Katz, das no h gekoppelt mit einem Iguider den man nicht haben wollte .
Wenn du jetzt als Dumpfbacke einfach eine Mgen an die Umi hängen willst hast aber verloren? Was immer das mit Mgen kostet , das wäre aber Anfängersicher.

Gruß Frank
 
Die USB 3 Ports der Cem funktionieren..es ist eben nur kein aktiver HUB . Den IGuider finde ich persönlich gut, aber den muss man ja nicht mit bestellen, wenn man ihn nicht mag.
Sicher findet man an jedem Produkt was zu beschweren. Aber sich über einen ST4 Port zu beschweren der nicht geht, obwohl in den Specs klar drin steht das der nicht belegt ist, das finde ich schon mehr als Grenzwertig. Wenn ich einen MGen anschließen will, und dafür einen ST4 Port brauche , weiß ich das doch vorher.
Ich denke , man kann es nie jedem Recht machen , aber man sollte auch auf dem Teppich bleiben, und nicht an komplexen Produkten krampfhaft irgend welche Fehler suchen.
 
Hallo Achim

ja die USB3 Ports der Cem70.. das nennst du funktionieren? da hätte man auch USB2 lassen können, eine ASi Planetenkamera daran macht nur Schneckentempo

in der UMI17 ist im übrigem schon die zweite Variante Steuerungsplatine, auf diesem Discord bekommst du fürs Firmwarupdate immer noch die alte Platine gezeigt, den Jumper kannst ja mal suchen, den gibt es nicht mehr, und den ST4 Fehler von der ersten auf die zweite PCB Version mitzunehmen ist schon eine besondere Leistung, wie beschrieben an dem Port funktioniert nur die Onstep Handbox ist auch nicht, weil auch das nicht funktioniert, das nächste Update ist dann die Buchse weglassen, Kaugummi rein und gut ist:ROFLMAO:
mal sehen wie es mit der Lite wird, liter geht ja von der Funktionalität kaum mehr, klar hat zwei Motoren und führt nach, das ist aber weit unter dem was Onstep könnte.
Bei der normalen UMI 17 funktioniert die Steuerung über Wlan eher weniger, zumindest manuelle Steuerbefehle aus dem Ascom Treiber werden schwammig und unpräzise ausgeführt, klickst du mal 10s drauf kannst du in der Küche Kaffee holen und läuft noch wenn du wiederkommst, selbst wenn du fix vorgibst fahr 10° werden locker 30° draus
Dagegen funktioniert es über Bluetooth gut, und zumindest die Astrofotosoftware bekommt es irgendwie gebacken

Gruß Frank
 
Hallo Frank, ich bin da nicht ganz so kritisch. Wenn man vorher sagt das die ST4 Buchse keine Funkton hat, dann ist das so, daran finde ich nun nichts schlimmes, und es ist auch kein Fehler . Die Handsteuerung ist eben ein Fremdgerät , das sicher auch nicht funktionieren muss.
Wenn ich die Fehler anderer Montierungen sehe ( und ich hab oder hatte hier auch von Skywatcher, über Ioptron, Celestron bis Explorer Scientific alles rummstehen) , so ist die UMI , was die Probleme angeht , wirklich gut. Alle anderen hatten (und haben) erheblich mehr " Besonderheiten"
Ok, ich Steuer die UMI über USB und NINA , und das funktioniert absolut top. Bei meiner PMC8 musste ich letztens das EEprom Flaschen ( was eine endlos Prozedur von Versuchen und Konfigurationen / diversen software Tools war ), nach dem ich die Ascom Plattform upgegraded hatte....die Fehlermeldung bei Ascom betraf allerdings POTH ...auch auf so einen Zusammenhang muss man erst mal kommen.
Ich will damit nur sagen, das die meisten , oder eigentlich alle Montierungen der unteren bis mittleren Preisklasse, ihre Bugs, Eigenheiten und Besonderheiten haben, und die UMI kommt, zumindest bei meinen Anwendungen, da bisher wirklich mit einem dicken Pluspunkt und ohne Probleme raus.
Ob es nun die generelle Installation , Platesolving, Meridian Flip , oder Nachführung ist, alles funktioniert ohne Fehlersuche.

P.s. auch die CEM 70 hat bei Wifi eine ganz schöne Latenz. Bei der CEM funktioniert bei mir der Zwo Focusser und Zwo Filterrad am Hub ( aber ich wollte den auch schon mal gegen einen aktiven Hub tauschen ;-) ) .
Dafür ist bei meiner Cem70 die Beschriftung der Strom Buchsen vertauscht ( 2.1 /2.5) , die Kabelführung hatte ich schon mal neu gemacht, da die Kabel an den Schrittmotoren schliffen, für die Fricklei bei festschrauben auf dem Stativ habe ich nach langer Zeit eine Inbus Verlängerung mit Kugelkopf gefunden, der Iguider hat am Anfang nur funktioniert wenn er Lust dazu hatte ( auch das Problem hab ich gelöst ) , der Ascom Treiber des Iguiders ist eine Krankheit , den und wenn man den angeschlossenen PC zu früh hoch fährt , wird der USB Anschluss der CEM vom Ioptron Commander nicht erkannt ....aber man sonnten bin ich mit der Cem70 zufrieden :D .
So ist das halt. Wir benutzen hier Profi Equipment ( zumindest von der Ausstattung und den Möglichkeiten) , das für Hobby Ansprüche preislich attraktiv gestaltet wurde. Es st immer ein bisschen Bastelei. Und wer das nicht möchte, der muss wohl die 20K für eine 10Micron / Software Bisque oder ähnliches in die Hand nehmen...das ist zumindest meine bescheidene Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank, ich bin da nicht ganz so kritisch. Wenn man vorher sagt das die ST4 Buchse keine Funkton hat, dann ist das so, daran finde ich nun nichts schlimmes, und es ist auch kein Fehler .....
Hallo Achim

Na wenn du meinst, bei mir gab es das noch
S9a4d6a039e0043d092d1edcf947342b5y.jpg
 
Ja Frank, ich hatte von Anfang an, und das war im März diesen Jahres , vom Hersteller die Info, das die ST4 Buchse nicht in Betrieb ist.
 
Ich finde spannend, dass das geringe Gewicht fast durchgängig als Vorteil gesehen wird. Wenn ich da einen kleinen 5kg APO draufschnalle, dann geht das sicher problemlos. Aber einen grossen Newton? Wenn ich mir da so einige Videos anschaue, bekomme ich schon vom Zusehen Angst. Eine schwere Montierung und dicke Gegengewichte haben nämlich einen grossen Vorteil: Das Ding steht sicher. Einerseits ist der Schwerpunkt immer in der Mitte, andererseits hilft das höhere Gewicht der Montierung alleine schon, dass sich das Ding nur bewegt, wenn es soll. Mit einer dicken Säule ist das Problem zwar auch mit einer leichten Montierung gelöst, aber man kauft sich wohl keine leichte Montierung, um die dann stationär auf einer Säule zu betreiben.
Ich sehe das nicht wirklich als ein Problem. Über was reden wir. Es gibt viele Optionen. Es soll ja brauchbare Säulen geben. Anbei zwei Videos. Die Säule im ersten Video kostet knapp 740 CAD$ im zweiten eine Celestron AVX.

https://www.youtube.com/watch?v=tXoM31jP2_E&t=134s


CS Dominik
 
Ich sehe das nicht wirklich als ein Problem. Über was reden wir. Es gibt viele Optionen. Es soll ja brauchbare Säulen geben. Anbei zwei Videos. Die Säule im ersten Video kostet knapp 740 CAD$ im zweiten eine Celestron AVX.

https://www.youtube.com/watch?v=tXoM31jP2_E&t=134s


CS Dominik
auf Reisen kippt nix auf dem leichtem Stativ um weil man auch leichtes Teleskop bei hat,
wenn man dann ein großes schweres Teleskop umhertransportiert kann man auch ein schweres Stativ benutzen,
da werden Probleme herbeigeredet
hat schon mal jemand eine Skywatcher Staradventure GTI auf eine Knicksäule gesetzt??? ich glaub nicht
 
auf Reisen kippt nix auf dem leichtem Stativ um weil man auch leichtes Teleskop bei hat,
wenn man dann ein großes schweres Teleskop umhertransportiert kann man auch ein schweres Stativ benutzen,
da werden Probleme herbeigeredet
hat schon mal jemand eine Skywatcher Staradventure GTI auf eine Knicksäule gesetzt??? ich glaub nicht
Das ist leider normal in den meisten Foren. Egal welche noch so schöne Lösung sich jemand ausgedacht hat, irgendwer findet immer das passende Problem dazu :D
 
Das ist leider normal in den meisten Foren. Egal welche noch so schöne Lösung sich jemand ausgedacht hat, irgendwer findet immer das passende Problem dazu :D
Hallo

Ja man hat bei so kleiner Monti einen nicht nutzbaren Bereich in Zenit weil das Filterrad an das Stativ stößt, eine Verlängerung macht es wackelig weil ja die Standfläche nicht mit größer wird.
Ein Newton ist da dem Apo überlegen :ROFLMAO:

Gruß Frank
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben