Seestar S50 first light

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mlnoga

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Nach einiger Wartezeit erreicht mich letztes Wochenende ein Seestar S50 von Teleskop Express. Seitdem ist es, wie bei Ausrustungskauf allgemein üblich, hartnäckig bewölkt. Doch der Seestar ist in jeder kleinen Wolkenlücke schnell einsatzbereit. Daher freue ich mich, in diesem Thread erste Eindrücke wiedergeben zu können.

Zuerst das wichtigste, erste Bilder bei Nacht. Aufgenommen unter deutschem Vorstadthimmel ohne den eingebauten Lichtverschmutzungsfilter. Alle Einstellungen auf Automatik. Live im Gerät gestackt für jeweils eine Viertelstunde. Ziele sind drei Galaxien: M31 Andromeda, M74 Phantom und NGC7814 der kleine Sombrero:

1699306743743.jpg


1699309084932.jpg


1699311839743.jpg


Fortsetzung folgt.

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,
ich bin ehrlich überrascht. So gute Bilder als erster Versuch sind schon beeindruckend. Danke fürs Zeigen und viel Erfolg mit dem Seestar.
CS Harald
 
Vielleicht wird es ein Pendant-Thread zum Nachbarforum. Hier auf Astronomie.de ist bezüglich S50 ja fast nichts los.
 
Hier meine Seestar S50 Firstlights von Freitag

Bubble und M52 (20 Minuten)
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h &x Persei (15 Minuten)
1699476401493.jpg


M33 (crop, 35 Minuten)
1699653993836~2.jpg


M42 (15 Minuten)
1699656764511.jpg


Pferdeköpfchen (Crop, 35 Minuten)
1699660450236~3.jpg


Ab etwa 10 Minuten wird in den Stacks die Bildfeldrotation in den Ecken sichtbar.

CS, Ralf
 
Der Seestar kann die Einzelbilder ablegen und über SMB/CIFS als Netzlaufwerk exportieren. Wenn man am Rechner mit mehr Kontrolle über die Einstellungen stackt, ist aus den 15min Andromeda noch mehr herauszuholen. Hier ein erster Versuch:

M31_RGB.jpg


Etwas mehr Belichtungszeit würde das Rauschen wohl noch deutlich verringern.

Markus
 
Nach den Bildern jetzt zum qualitativen Eindruck.

Was mir gefällt:
* Kompaktes Paket mit Handgepäck-kompatiblem Koffer und tauglichem Stativ

* Schneller Start in unter drei Minuten

* Gute Automatik für RGB Aufnahmen

* Automatische Masterdarks

* Brauchbares Stacking direkt im Gerät (mit Abstrichen, in den ersten paar Bildern kommt offenbar kein Sigma zum Einsatz d.h. Satellitenspuren sind möglich)

* Speichert auf Wunsch Einzelbilder und Masterdarks als Fits Dateien zur Weiterverarbeitung

* SMB/CIFS Export des Gerätespeichers erlaubt einfaches Auslesen mit Explorer, rsync und Finder

* Akku tut für schnelle Sessions, einfache externe Stromversorgung mit Powerbank oder Handy-Ladegerät

* Preis/Leistung sehr gut

Echte Schwächen:
* Das Ändern der Kameraposition im Aufnahmemodus ist auf meinem Samsung Tablet sehr hakelig und viel zu empfindlich. Es ist auch schwer, genau vertikal oder horizontal zu fahren. Hier braucht es dringend eine bessere Lösung mit einstellbarer Empfindlichkeit

* Wenn man aus der Sternenkarte heraus Ziele anfährt, erfolgt ein automatisches Plate Solving. Doch die dabei aufgenommenen Bilder werden nicht wie bei Nina angezeigt. Man sitzt im Zweifel drei Versuche lang im Dunkeln, und merkt erst dann, das Wolken aufgezogen sind

* In den Metadaten der Masterdarks sind Breite und Höhe vertauscht, erschwert die Weiterverarbeitung

* Die Automatische Sonnensuche hat nicht funktioniert, und man sitzt dabei ohne Bilder im Dunkeln. Ich habe das Gerät über das Touchpad erst horizontal so gedreht, dass man im Schatten den vertikalen Spalt zwischen Kameraarm und Korpus sieht. Und dann so vertikal gedrehtz, das der Schatten minimal wird. Hier braucht es eine bessere Automatik mit Spiralsuche o.ä., die unterdessen Bilder zeigt.

Weitere Themen mit Prio 2 aus meiner Sicht:
* Die erste WLAN Einrichtung ist hakeliger, als sie es sein müsste. Wenn schon eine Bluetooth Verbindung besteht, könnte man das mit besserer UX lösen. Aus Infosec Sicht ist auch das Standardpasswort 123456 suboptimal

* Der Autofokus hat bei mir nicht ab Werk funktioniert. Ich musste einen passenden Startpunkt manuell einstellen, dann ging es. Evtl bei der Ersteinrichtung ein breiteres Suchintervall nutzen

* Die App zeigt die gewählte Belichtungszeit noch nicht an, Gain und Offset auch nicht

* Bei den Sonnenaufnahmen hat das Gerät die Einzelbilder nicht abgespeichert.

* Export der JPEGS war etwas unintuitiv. Die werden von der App auf dem Tablet gespeichert und sind dort über die Bildergalerie verfügbar. Auf dem Speicher des Seestars liegen nur Fits und sehr kleine JPEG Thumbnails. Der Sharing Button erlaubt nur ein Sharing über die öffentliche Galerie von Zwo. Hier würde ich mir wünschen, dass einfach der normale Sharing-Dialog mit allen üblichen Apps auf dem Telefon aufgeht.

* Unterstützung für Flats wäre gut, sobald der unvermeidliche Staub kommt. Oder gleich einen Pro Modus über die ASI Air App.

Insgesamt ein ziemlich starkes MVP, und die kleineren Schwächen sind vom Hersteller in Software patchbar.

Wie sind Eure Eindrücke?

M.
 
Zuletzt bearbeitet:
@riff-raff Ralf, tolle Aufnahmen und Klasse, dass Du schon Schmalband probieren konntest. Welche Belichtung hat der Seestar gewählt? Meine RGB Subs lagen bei 10 Sekunden.

Und hast Du die Einzelbilder und Darks gespeichert? Mich würde interessieren, wieviel man da noch herausholen kann.

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Cool!
Hab mir das Teil ja auch schon mal angesehen. Was mich aber halt abschreckt:
1. irgendwie langweilig… es fehlt der Reiz des Scheiterns… lach
2. Keine Bildfelddrehung möglich - das finde ich nen echten Dealbreaker leider!!!
 
Cool!
Hab mir das Teil ja auch schon mal angesehen. Was mich aber halt abschreckt:
1. irgendwie langweilig… es fehlt der Reiz des Scheiterns… lach
2. Keine Bildfelddrehung möglich - das finde ich nen echten Dealbreaker leider!!!
Den Reiz des Scheiterns habe ich mit einem Fotonewton gehörig ausgekostet ;) Jenes Gerät ist verkauft. Nur noch Refraktoren...

Für mich wirkt der kleine wie ein prima Zweitgerät für interaktive Genussbeobachtung, während mein normaler Fotosetup ohne aktives Zutun die Nacht über läuft. Oder als Einzelgerät für die Wolkenlücken, die für den Fotosetup zu kurz sind. Oder als Reisegerät.

Für die wirklich dunklen Standorte im Death Valley NP, oder vor vielen Jahren mal in der Wüste in Israel, hatte ich bisher nur 76mm Öffnung dabei. Bin gespannt, wie sich der Seestar unter solchen Bedingungen schlägt.

Bzgl Feldrotation, die Bilder haben eben ihre eigene Ästhetik. Legt man in der BV eine runde Maske darüber, so erhält man einen okularähnlichen Blick. So ähnlich wie bei den quadratischen Sensoren, die auch ihre eigene Schönheit haben.

Oder man macht ein Mosaik. Oder schlägt ZWO Softwareunterstützung für eine Polhöhenwiege wie bei der AzGTI vor, das wäre sicher spannend. Aber dann fängt man mit Polausrichtung, Zielplanung und Sequencing an, den kleinen als grosse AP Maschine zu missbrauchen. Das habe ich schon mit meinem normalen Setup, der Reiz hier ist für mich ein anderer.

Was meint ihr?

M
 
Hi Markus,

Der eingebaute Schmalbandfilter hat ja eine recht große Halbwertsbreite (hab 20 nm im Hinterkopf). Ein effektiver Vergleich mit und ohne an einem Emissionsnebel steht noch aus. Alle meine Aufnahmen laufen noch unter der Kategorie "Test, mal sehen was das Teil so kann"

Die Belichtungszeit ist aktuell IMMER 10s für die Einzelframes ... wieviele Du davon sammelst bleibt Dir überlassen. Ich hab je nach Objekt was zwischen ein-zwei Minuten und etwas mehr als einer halben Stunde draufgehalten. Ein "Projekt" mit mehreren Stunden steht noch aus, wäre aber eher der Neugier geschuldet. Für solche Sachen hab ich professionelleres Equipment.
Generell ist das S50 für mich eher das "Spielzeug" ... nicht der Wertigkeit wegen, sondern eher, wenn ich mal spielen will und nicht ernsthafte Astrophotografie betreiben möchte. Es ist ein Gadget für Reisen (ich fahr morgen früh auf Geschäftsreise, ratet was mich begleitet? Hotels werden nun gern mit Balkon, oder wie für kommende Woche mit Dachterrasse gebucht ;)) ... Es ist ein Zeitvertreib.

Ich hab alle Rohdaten gespeichert, ich schau mir die mal in Ruhe an und jag sie durch Pixinsight.

Die Bildfeldrotation ist natürlich ein Thema und auch in den Bildern zu sehen. Finde ich aber nicht tragisch, das System hat einfach einen anderen Use-Case als "Pretty-Pictures". Croppen hilft.

Ich bin sehr gespannt was softwareseitig noch drin ist. Aktuell vermisse ich:
- Dithering
- Mosaik
- Flats

Sehr gespannt bin ich auch was für eine Community und Mod-Szene um das Teil erwachsen wird. Die ersten 3D Druck Addons sind auf den einschlägigen Plattformen zu beziehen und ich vermute dass wird erst der Anfang sein. Ich bin gespannt wann die ersten Mods der "Innereien" kommen.

Ich hab auf jeden Fall an dem Teil, vor allem für den abgerufenen Preis, jede Menge Freude und genau darum geht es doch. Ich hätte auch keine Sorgen das System unerfahrenen Freunden zu verleihen, einfacher kann man den Zugang zu Astronomie und der erweiterten visuellen Beobachtung nicht haben.


CS, Ralf
 
Hallo Ralf,

zum Thema "Seestar S50" als "toy" empfehle ich das neueste Video von Cuiv, the lazy geek auf youtube (den kennst du sicher).

Schöne Grüße

Peter
 
Ja, kenne ich natürlich, auch schon gesehen, weshalb ich meine Schublade "Spielzug" auch relativiert habe.

Ich glaube es ist wichtig im Kopf zu behalten was der eigene Anspruch an das System ist. Es kann eine kurzweilige Unterhaltung sein, so wie ich das System für mich verstehe. Es kann jedoch auch mehr, wie Cuiv aufzeigte.
Für mich persönlich finde ich es schon stark, wie schnell und einfach ich ein Bild von M33 auf dem Telefon habe.
Wenn ich das bestmöglich haben möchte halte ich da 12" F3 drauf.
Um den Bogen zurück zu Cuiv zu spannen: Muss ich zwingend die FITS vom Seestar ziehen und bearbeiten um das Letzte rauszuholen oder freue ich mich einfach nur an der Kurzweiligkeit? Ich bin für den Seestar eher beim Letzteren.
Trotzdem liebe ich das Teil! ZWO hat da ein heißes Eisen geschmiedet.

Grüße, Ralf
 
Ich würde diese Bilder gern near realtime bearbeiten. Seit ca einem Jahr stricke ich daran, meinem Stacker ein GUI zu geben (noch unveröffentlicht). Es wäre reizvoll, das auch für Livestacking aufzubohren.

Man müsste nach den ersten 20-30 Bildern mit normalem Sigma Stacking das Summenbild, die Anzahl Subs je Pixel und das Streuungsmaß speichern. Ab dann muss man nur das hinzukommende Einzelbild verarbeiten und dem Stack hinzufügen. Das sollte binnen 100 ms gehen. Danach noch automatisch stretchen und anhübschen. Sollte gehen, bevor das nächste Frame eintrifft.

Vielleicht finde ich ja mal die Zeit dazu.

M.
 
Hallo Ralf,

der Seestar dithert automatisch und unbemerkt nach jedem Bild, hab ich mir erklären lassen. Man sieht es den abgespeicherten Einzelframes an.

@ all: Ansonsten kann ich allen hier genannten Pros und Contras zustimmen. Der größte Nachteil ist das permanente Hochformat. Aber alles andere finde ich an dem kleinen Teil grandios. Es würde mir aber kein richtiges Teleskop ersetzen, auch als Anfänger nicht. Es ist ein Gerät, das ich neugierig und fasziniert über seine Möglichkeiten erforsche, und das mir ultraschnelle und spontane EAA-Beobachtungen in erstaunlicher Qualität liefert, nicht mehr und nicht weniger.

LG Olaf
 
Da mit dem Hochformat meinte ich eigentlich mit dem Wort „Bildfeldkorrektur“ - da hab ich den falschen Begriff gewählt! Ich finds - vor allem bei der doch recht hohen Brennweite - nicht gut, dass man den Sensor nicht verdrehen kann für ein optimales Framing des Bildes…
 
250 mm ist nun keine hohe Brennweite.
Allerdings ist der INX462MC nicht der größte Sensor ;)
Ein Rotator wäre natürlich klasse gewesen. Framing anpassen & Bildfeldrotation ausgleichen.
 
Natürlich rede ich vom endgültigen Bildausschnitt, wenn ich Brennweite meine…
 
@ all: Ansonsten kann ich allen hier genannten Pros und Contras zustimmen. Der größte Nachteil ist das permanente Hochformat. Aber alles andere finde ich an dem kleinen Teil grandios. Es würde mir aber kein richtiges Teleskop ersetzen, auch als Anfänger nicht. Es ist ein Gerät, das ich neugierig und fasziniert über seine Möglichkeiten erforsche, und das mir ultraschnelle und spontane EAA-Beobachtungen in erstaunlicher Qualität liefert, nicht mehr und nicht weniger.

LG Olaf
Hi,
Ich frage mich aber, ist es das "viele" Geld wert?
Für mich persönlich ist zB das Hochkantformat ein echter Minuspunkt. Mich graust es, wenn ich wunderschöne Objekte sehe, die dann in Hochkant eingesperrt sind.
In Bezug zu Anfängern sehe ich auch, wie du berichtest, gerade kein Vorteil, wenn sie in die Materie einsteigen wollen. Da ist gleich am Anfang schon viel Geld verbraten und kann sich damit nicht weiter entwickeln, weiter ausbauen/erweitern, sondern muss nochmal weiter Geld ausgeben.
Klar, nur meine persönliche Meinung, aber für mich nix halbes und nix ganzes.
Für jemand, der die Kosten nicht scheut, der schon in der Materie ist und einfach mal um die Ecke schauen will, was geht, ist sowas ok. ;)
 
Hallo,

für mich ist so etwas gar nichts. Ich habe ja inzwischen die Asi462mm, also gleicher Sensor nur in Mono. Kleiner Sensor aber wirklich sehr rauscharm.
Dazu noch die Asi120mc für die Farbe. Alles auf einer alten EQ2 Montierung mit Selbstbau-Antrieb.
Mit einem gebrauchten Carl Zeiss Jena Sonnar135mm oder meinem 76/300mm Newton Selbstbau aus einem Infinity 76p Dobson habe ich einige der oben gezeigten Deep-Sky Objekte selbst schon aufgenommen.
m31-211023-135mm-mosaik-nr2c.jpg

blasennebel-270723-300mmbeuc.jpg

Nur mit Asi120mc
c-Pferd-nov18-300mm-g3c.jpg


Es wird ja den Kundenkreis für so ein All in One Gerät geben und ich finde es sehr gut, dass hier mal die erzielten Ergebnisse präsentiert werden.
Den Preis finde ich auch in Ordnung, allein eine ähnlich gute Kamera kostet ca. die Hälfte vom S50.
Aber mit dem restliche Budget kann man sich schon was Individuelles zusammenstellen und damit bessere Ergebnisse erzielen.
Natürlich mit mehr Eigeninitiative und EBV Einarbeitung. Aber das gehört für mich einfach dazu.

Gruß,
Holger
 
@komposer - der SeeStar ist halt unglaublich schnell einsatzbereit und liefert ratzfatz nette Ergebnisse. Komplett anderer Ansatz… nicht jeder will immer basteln und optimieren!
Ich denke, man kann es vergleichen mit Handy vs. DSLM plus diverse Objektive… letzteres ist mehr Aufwand, aber auch mit den Photos aus einem Handy sind viele zufrieden. Und dabei ist die die Astrophotographie mit selbst zusammengestelltem Equipment nochmals ne ganze Stufe komplizierter! Das darf man nicht unterschätzen!
Auch mir würde ein Teil des Reizes verloren gehen! Aber ich kann verstehen, was andere zum Kauf bewegt. Und wer weiß…. Wenn sich in einer v2 womöglich der Sensor mal drehen lässt… wer weiß… vielleicht landet sowas dann auch mal in unserem Camping-Landy (im Gegensatz zu meinem Kram mit Nachführung usw., was einfach viel zu sperrig und kompliziert im Urlaub für mich ist, da wir eh massives Tetris im Auto haben)
 
einfacher kann man den Zugang zu Astronomie und der erweiterten visuellen Beobachtung nicht haben.
Ich habe kein Seestar. Aber ich sehe es genau so. Denn wenn man teilweise feststellt, wie sich Einsteiger abmühen auf den Zug aufzuspringen ist eine solche Lösung in unserer heutigen Zeit hervorragend. Das einzige der Preis sollte unter 500€ liegen.
 
Es wird ja den Kundenkreis für so ein All in One Gerät geben und ich finde es sehr gut, dass hier mal die erzielten Ergebnisse präsentiert werden.
Den Preis finde ich auch in Ordnung, allein eine ähnlich gute Kamera kostet ca. die Hälfte vom S50.
Aber mit dem restliche Budget kann man sich schon was Individuelles zusammenstellen und damit bessere Ergebnisse erzielen.
Natürlich mit mehr Eigeninitiative und EBV Einarbeitung. Aber das gehört für mich einfach dazu.

Gruß,
Holger
Hallo Holger,
Ich sehe es etwas anders. Den Preis finde ich in diesem Zusammenhang absolut nicht in Ordnung, weil das Seestar in sich ein abgeschlossenes System ist, das ich mit nichts erweitern kann.
Ich kann aber mit der von dir erwähnten Kamera mich immer weiter erweitern, kann mich steigern. Für 800€ kann ich wahrlich gut für "klassisch" oder EAA einsteigen.
 
Ich habe kein Seestar. Aber ich sehe es genau so. Denn wenn man teilweise feststellt, wie sich Einsteiger abmühen auf den Zug aufzuspringen ist eine solche Lösung in unserer heutigen Zeit hervorragend. Das einzige der Preis sollte unter 500€ liegen.
Ja, das iss ja der Punkt. Klar, ein Einsteiger tut sich oft schwer. Aber dann hier 800€ ausgeben, um ein fertiges Bild zu bekommen, nichts für die weitere Entwicklung dazugelernt, finde ich persönlich kontrapruduktiv.
Der Einsteiger muss ja dann später wieder "viel" Geld ausgeben, das manchmal bei Einsteigern schon eine Hürde ist, oder sogar das aus bedeutet.

Bei deinem letzten Satz bin ich klar bei dir.
 
Tach auch zusammen,

die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen.
Haben wir bei der EAA-Gang auch schon wohlwollend anschauen dürfen.

Das ganze scheint ja auch recht gut zu funktionieren.
Mich würde auch dieser Hochkant Sensor stören.
Alles weitere, mei, müsste ich selbst testen und ausprobieren. Da ich aber ein gut funktionierendes EAA-Setup habe, warum dann... ... ... :unsure:?

Was solch eine Anschaffung für Einsteiger bringen soll, erschließt sich mir auch nicht so ganz.
Ja, so wie es scheint läuft das recht einfach ab. Einschalten und auf das erste Bild warten. Gelegentlich mal ein Objektwechsel durchführen.
Aber gelernt hat man da gar nichts.
Das Teil summt friedlich vor sich und liefert ab. Aber warum, wieso, weshalb... bleibt außen vor.
So wie es scheint braucht man ja keinerlei Vorkenntnisse.

Wäre mir persönlich zu fad.

Und ob da der geneigte Käufer eines solchen Teleskop wirklich auf die Idee kommt weiter in die beobachtende Astronomie einzusteigen... :unsure:?

Andersherum ist das ein anderes Thema.
Jemand der schon ein laufendes System hat, ob nun visuell, EAA oder klassisch Astrofotografie, der weiß was erwarten kann, versteht die Funktionsweise, weiß es wann, wo, wie zielführend einzusetzen und sehr wahrscheinlich für sich auch gewinnbringend.
 
Jaja das Miesepeterforum hier.
Kaum gibts was Neues, ist das keine Astronomie mehr.
Ist wie beim Auto fahren. Die einen schwören auf ihren alten Stinker und andere kaufen sich ein E-Auto und finden es spitze.
Komisch dass im anderen Astroforum kein einziges Wort fällt, wie schlecht das doch alles sei.
Kein Lerneffekt, keine Erweiterung, zu teuer, schlecht gemacht...
Nicht jeder will sich für tausende Euro ein Setup hinstellen, welches man erst nach einem Studium bedienen kann.
Diese Diskussion gabs auch schon bei Stellina und Co. Niemand kann ein vergleichbares Setup für diesen Preis zusammenstellen, was genau so portabel und einfach zu bedienen ist, wie z.B. das Seestar S50. Natürlich wisst ihr das besser, denn ihr hab es schon mal im Internet gesehen.
 
Der Hochkantsensor passt hervorragend zur Bedienung mit dem Handy und für den mobilen Einsatz ist das Teil nun mal gemacht.
@casati: Quelle für die Aussage?

Meine Glaskugel sagt Rotator und IMX585 :p

CS, Ralf
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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