Astrofoto

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Nun der Dobson ging zurück, da das wohl nicht das ist was gewollt ist. (Visuell?)

Für die ersten Schritte reicht ja Kamera, Objektiv und ein stabiler Unterbau. Das ist ja so auch schon vorhanden. So haben sicher einige hier im Forum angefangen. Auch ich hab mein erstes Foto von Orion so gemacht. Der nächste, kleine aber konsequente Schritt wäre wohl der Tracker, wie initial im Thread bereits mehrfach geraten. Nun sind wir auf Seite zwei des Threads und noch keinen Schritt weiter. Anstatt die Empfehlungen erstmal zu konsolidieren werden 100 weitere Sachen aufgemacht. So langsam wird sich der ein oder andere Helfer veräppelt vorkommen. Wenn das gewollt ist, herzlichen Glückwunsch, da hat einer Lebenszeit gestohlen. Wenn das wieder ernsthafte Pfade einschlagen soll wird es mal Zeit konkret einzugrenzen was gewollt und was nicht gewollt ist, ein konkretes Budget anzugeben und dann vielleicht auch Ratschläge berücksichtigen.

Thema Seestar S50, so gern ich das Teil mag, bin ich mir unsicher ob es der richtige Weg in die Fotografie ist, da von den Prozessen, die notwendig sind um gute Bilder zu machen so gut wie keine vermittelt werden.

CS, Ralf
 
Seh ich genauso! Der SeeStar mag ja nett sein… aber unterm Strich hat der TE sich nun eine DSLM geholt (welche auch durchaus was taugt). Und auf diese kann nun „aufgebaut“ werden!
Er kann damit ganz normal bei Tageslicht photographieren - und dabei das Zusammenspiel von Belichtungszeit, ISO, und Blende erlernen. Hierzu empfehle ich die älteren Videos von „Benjamin Jaworskyi“ auf YouTube!!! Die haben mir extrem geholfen am Anfang, als ich vor einigen Jahren das „richtige“ photographieren erlernt habe!
Der nächste konsequente Schritt ist dann zu lernen, wie man mit RAWs umgeht! Das Geld für ein Adobe Lr Abo sollte einem das Hobby definitiv wert sein… Und dann eben RAWs damit dann selbst entwickeln! So bekommt man ein Gefühl dafür, was in der vergleichsweise nochmal DEUTLICH herausfordernderen Nachtphotograpie notwendig ist!
Und dann (oder parallel dazu natürlich) geht es los mit der Nacht! Das Stativ bitte ersetzen durch was stabileres - wenn’s finanziell eng is, lieber stattdessen dann erstmal mit dem vorhandenen Objektiv photographieren!
Zunächst kann auch auf eine Nachführung verzichtet werden:
1. Nächtliche Landschaften mit Sternenhimmel einfach mal vom Stativ aus mit dem vorhandenen Objektiv in Weitwinkelstellung mit manuellem Fokus, offener Blende und hoher ISO um die 3200 bei 15s knipsen, und lernen, dann so ein RAW in Lr zu entwickeln.
2. Dann mal mit dem internen Intervallometer (oder einem externen, falls die Cam keinen bietet) mehrere (20 zum Anfang) deckungsgleiche Bilder so einer nächtlichen Szenerie machen. Diese RAW-Bilder dann mit der kostenlosen Software SEQUATOR im PC zu einem Summenbild verrechnen lassen. Auch hierzu gibt es gute Videos und Anleitungen im Netz! Das Summenbild dann in Lr entwickeln!
3. Als Nächstes geht’s mal um den Himmel alleine! Auch einfach mal das vorhandene Objektiv erstmal nutzen. Auf maximalen Tele drehen, versuchen die Sterne scharf zu stellen (manuell), und dann mal 15s bei ISO3200. Dann sieht man zumindest mal was! Ideal wäre zum Beispiel die Cam auf Andromeda zu richten, oder Orion, oder die Plejaden - alles drei sind helle und einfach zu findende Objekte. Nun wird das Bild natürlich mit 15s total verzogen sein. Aber man hat mal was!!! Deswegen jetzt ein bisschen runter mit der ISO (1600) und die Belichtungszeit auf 1-5s je nach Brennweite reduzieren. Jetzt mal so viele Bilder machen, dass man insgesamt auf 10-15min kommt. Jede Minute mit dem Stativ ein bisschen nachkorrigieren, damit das Objekt halbwegs in der Bildmitte bleibt.
Leider kommen so sehr viele Bilder zusammen. Aber diese kann man dann mit SIRIL (auch ohne Korrekturbilder) zu einem Summenbild stacken und dann weiter bearbeiten. (Dazu hab ich ne ganze Reihe Anfängertutorials Aug YT erstellt - mit denen sollte das klappen).
4. der nächste konsequente Schritt ist dann eine Nachführung für diese Art der Bilder zu nutzen - schon allein um die Anzahl der Einzelaufnahmen drastisch zu verkleinern. Je nach Geldbeutel gibt’s da zig Möglichkeiten - wie gesagt: mit nem StarAdventurer 2i macht man wenig falsch!
Und auch wieder je nach Geldbeutel dann auch bessere Objektive, bzw. ein Teleskop (und hier BITTE nicht mit der Brennweite übertreiben, und besser unter MAXIMAL 350mm bleiben)…..

WENN der TE sich das hier alles durchgelesen hat, und zu einzelnen Dingen noch Fragen offen sind, nehm ich mich diesen gerne an - ich kenne das, wie es ist ahnungslos zu sein!!!
 
Nun der Dobson ging zurück, da das wohl nicht das ist was gewollt ist. (Visuell?)
So einfach tue ich das grad nicht ab. Man achte auf die Timestamps.
Am Sonntag wird gesagt, er habe den Dobson.
Am Montag wird in der Vergangenheitsform berichtet, dass der Dobson zurückging.
Da passt doch was nicht.
Ist aber nicht der erste Kamerad hier, der sich durch soetwas "verrät".

Und was die Eigeninitiative betrifft, es ist halt ein Hobby, und damit nicht das selbe wie Serien schauen.
Hobbys leben von Selbstbetätigung, ja bestehen daraus.
Wer sich nur berieseln lassen will kann sich vor die Glotze setzen.

LG
Olli
 
So einfach tue ich das grad nicht ab. Man achte auf die Timestamps.
Am Sonntag wird gesagt, er habe den Dobson.
Am Montag wird in der Vergangenheitsform berichtet, dass der Dobson zurückging.
Da passt doch was nicht.
Ist aber nicht der erste Kamerad hier, der sich durch soetwas "verrät".

Und was die Eigeninitiative betrifft, es ist halt ein Hobby, und damit nicht das selbe wie Serien schauen.
Hobbys leben von Selbstbetätigung, ja bestehen daraus.
Wer sich nur berieseln lassen will kann sich vor die Glotze setzen.

LG
Olli
Das kam mir auch merkwürdig vor. Innerhalb der kurzen Zeit kann man sich unmöglich auch nur annähernd mit dem Gerät auseinandergesetzt, geschweige denn ein Objekt beobachtet haben.

Vermutlich wurde der „Sternfreund“ von der Größe des Teleskops eingeschüchtert, wer weiß…
 
Vielleicht liegt hier auch ein intellektuelles Problem vor. Ich glaube nicht, dass der Threadersteller uns an der Nase herumführen will. Manche sind aber so verpeilt, andere können sich sprachlich nicht präzise ausdrücken. Umso mehr gilt der Rat, sich im persönlichen Kontakt zu informieren. Foren sind nicht für jeden geeignet. Auch den Umgang damit hat nicht jeder von Natur aus drauf.

LG Olaf
 
Danke @Olaf M. und @MK2007

Ich sehe das ganz ähnlich. Wir sind schnell dabei, zumindest virtuell die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen, aber wissen nichts über den TE. Daher wäre ich vorsichtig, gleich solchen Sachen wie "der will uns veräppeln".

Ich denke eher, es besteht ein Problem mit der Erwartungshaltung. Hier wurde schon gefragt, was der Dobson denn nicht gemacht hat, was der TE aber wollte. Wenn wir das beantwortet bekommen, wissen wir vielleicht auch, wo der Hase im Pfeffer liegt ;)
 
Das Geld für ein Adobe Lr Abo sollte einem das Hobby definitiv wert sein…
Von so Abo Modellen bin ich nicht wirklich ein Freund. Besonders...
Da kommen über die Jahre unglaubliche Beträge zusammen, die man anders sinnvoller investieren kann.

Es gibt auch Lösungen wie Affinity Photo, bei denen man eine dauerhafte Lizenz erwirbt. Oder ganz kostenlose Optionen wie Darktable, RAW Therapee oder ein vollständiges EBV Programm wie Gimp. Das muss nicht schlechter sein. Das wichtigste ist, dass es das entsprechende RAW Format unterstützt und genügend Tutorials vorhanden sind um einem den Einstieg zu erleichtern.

Wenn man gerne liest, kann ich noch das Buch Astrofotografie von Katja Seidel empfehlen. Da geht es hauptsächlich um Astrofotografie mit einfachen Mitteln. Also nur mit Kamera und Stativ ohne Nachführung.

In so Threads wundert mich immer, dass da zwar eine unglaubliche Menge an Bewertungen und Aussagen getroffen werden, aber nie jemand ein Beispiel postet, was man denn so erwarten kann. Sowas finde ich wichtig, damit zum einen keine unrealistischen Erwartungen geweckt werden und man zum anderen mal sieht, was z.B. mit einem billigen Systemkameraset auf einem superbilligen Stativ geht und was nicht.

Das hier ist z.B. mit einer Fujifilm X-A10 und dem dazu gehörigen Setobjektiv gemacht worden. Das war damals das billigste System mit Setobjektiv auf dem Markt. Aufgenommen habe ich auf einem super billigen Plastikstativ aus dem Lidl Sonderangebot. Ich habs halt einfach mal probiert, weils da war und das ganze 5min laufen lassen. Brennweite war 16mm. Keine Darks, Flats oder sowas. Bearbeitet habe ich in Siril und Gimp. Motiv war der Schwan.

Erstaunlicherweise ist das Bild trotz dem fürchterlichen Stativ nicht verwackelt. Die Sterne sind rund in der Mitte. Das klapprige Stativ ist also nicht das Problem. Das war zwar etwas fummelig mit dem Framing und der Stativkopf musste super stark angeknallt werden, aber mit Auslöseverzögerung und Fernauslöser kein Problem. Man sollte halt nicht in der Nähe der Kamera herumlaufen. Sollte man aber generell nicht, da sich Schwingungen immer übertragen, auch auf steifere Stative. Nur schwingen die halt nicht ewig nach. Damit das nicht passiert, braucht man schon eine gewisse Masse.

Problematisch ist eher die Abbildung des Setobjektivs. Der Rand ist komplett unbrauchbar. Die Sternabbildung ist sogar gegen die Mitte ziemlich mau. Da müsste man soviel raus croppen, dass das Bild nicht mehr brauchbar ist. Evlt. könnte man noch etwas bessere Ergebnisse erhalten, wenn man eine mittlere Brennweite wählt und etwas abblendet. Auch problematisch war das Display. Selbst mit maximalem Zoom und Lupe war es extrem schwer scharf zu stellen. Heute würde ich das mit einer Bahtinov Maske machen. Generell finde ich die Abbildungsleistung aber unbrauchbar. Da graußt es mich schon, wenn's nur ein Din A4 Abzug ist.
Milchstraße_Schwan_neu.jpg
 
Sorry wen hier welche denken ich würde Sie veräppeln.

Zum Thema Dobson 8 ich habe das etwa 1 Woche getestet und für mich persönlich ist es nicht das was ich wollte. ich möchte gerne nur schöne Fotos machen.

Zum Thema Kamera habe mir ja eine gekauft und bis auf die Tatsache das ich mit dem Objektiv was dabei ist nicht das machen kann was ich möchte (den Mond Fotografieren) suche ich noch das Passende Objektiv am liebsten günstig.

Habe mir jetzt Videos angesehen und ich weis das ich ein Teleobjektiv brauche nur welches das noch nicht klar .

Ich habe über ein parr Objektiven gelesen die man anreichend dafür verwendet zb Russentonne oder Walimex Pro 500mm 1:6,3 DSLR Spiegel-Teleobjektiv

Was das Stativ angeht für den Anfang reicht mir das ich werde mir nächstes Jahr das BRESSER Foto-Montierung mit Feldstativ und Polwiege kaufen.

So hoffe ich konnte jetzt etwas licht in die Sache bringen was ich eigentlich möchte :)
 
So hoffe ich konnte jetzt etwas licht in die Sache bringen was ich eigentlich möchte :)
Nee, eigentlich hast du das Gegenteil bewirkt.
1. Dein erster Satz iss vollkommen gaga. Wieso einen Dobson gekauft, den dann wieder zurück gegeben und dann hier den Spruch "möchte gerne schöne Fotos machen". Das passt doch hinten und vorne nicht. Hast du geglaubt, das ein Dobson ein Fotoapparat mit eingebaut hat? Oder wolltest du dein Handy ans Okular halten und Fotos machen?
Wie hast du innerhalb einer Woche den Dobson getestet? Auf was hast du getestet? Willst du hier ein Ratespiel starten? Du bist ein erwachsener Mensch mit 42 Jahren. Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Der Fakt ist doch so: Du willst Antworten auf deine Fragen. Wenn du nichtssagende Fragen stellst, kann man dir keine passenden Antworten geben. Komm endlich mal mit Details raus, was genau du von was erwartest und willst.
2. Wieder so ne nichtssagende Aussage. Welches Objektiv hast du bei der Kamera, mit der du keinen Mond fotografieren kannst? Den Mond kann man eigentlich mit jedem Objektiv fotografieren. Es ist nur die Frage, wie groß du den Mond sehen willst, ob einzelne Krater zB sichbar werden sollen. Da kommts halt auf die Brennweite an.
3. Vergiss ganz schnell diese Russentonnen. Mit denen wirst du nie richtig in den Fokus kommen. Rausgeschmissenes Geld. Hab selbst sowas hier liegen und abgeschrieben. Dein Problem wieder, du hättest hier genügend Threads gefunden, wo sowas besprochen wird/wurde.
4. Bresser Foto Montierung mit Polwiege? Ehrlich? Was willst du damit? Für weniger Geld bekommst du eine klasse "Reisemontierung" wie zB ne StarAdventurer, die auch noch das doppelte aufladen kann.

PS:
man liest bei dir wirklich raus, das du nichts aus dem Forum annimmst. Du kaufst Sachen, die mit deinen Vorstellungen nichts zu tun haben. Allein der Satz von dir "möchte gerne schöne Fotos machen", sagt, das du immer noch nicht weist, was du überhaupt willst und mit was man sowas erreichen kannst. Kauf dir ein Buch für wenige Euro zum Thema "Astronomie für Anfänger" und "Astrofotografie für Anfänger" und lese.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tach auch zusammen,

nicht das machen kann was ich möchte (den Mond Fotografieren) suche ich noch das Passende Objektiv am liebsten günstig.
Warum dann die Frage nach einem Teleskop für Planeten und Sterne auf der Dachterrasse in Deinem ersten Faden? Dafür ist ein Dobson bestens geeignet.
War da die Idee nach schönen :unsure: Fotos da noch nicht geboren?

Also jetzt soll es der Mond werden, sicher?
Denn hier in diesem Faden kam ja von Dir zum Ausdruck das es Himmelsaufnahmen und Landschaftsaufnahmen werden sollen. Hoffe das ich mich da jetzt nicht irre.

So hoffe ich konnte jetzt etwas licht in die Sache bringen was ich eigentlich möchte :)
Wenn ich ehrlich bin, nein.
Dein hin und her gehupfe in Deinen Anliegen, Planeten/Sterne beobachten, Nachthimmelfotografie/Landschaftsaufnahmen und jetzt nur ? Mond macht es den Hilfestellern hier nicht leicht aussagekräftige Antworten zu geben.
Auch Deine Einwürfe von gefundenem Equipment, ob das gut oder schlecht ist, macht es nicht einfacher.

Ja, es ist beim Start in die beobachtende Astronomie, egal ob visuell oder eine Art der Astrofotografie, nicht einfach durch zusteigen.
So ist es wohl den meisten gegangen und es ist meist auch ein längerer Weg herauszufinden was einem zusagt und Spaß macht.
Deshalb die immer wieder auftauchende Empfehlung Dir Grundlagen anzueignen. Dich in die Thematik(en) einlesen.

Deshalb kommt auch oft die Empfehlung, auch von meiner Seite, mit der rein visuellen Beobachtung anzufangen.
Das was da Oben am Himmel passiert verstehen, das angeschaffte Equipment kennen und bedienen lernen (nach einer Woche kaum möglich).

Die Astrofotografie ist ein komplexes Thema, die man mit kleinem und günstigen Equipment genauso mit großem teuren Equipment erlernen kann.
Das Grundprinzip ist gleich.
Aber das Equipment, ob klein oder groß, ob teuer oder preiswert, muss dafür geeignet sein. Auch für die verschiedenen Objekte.

2. Wieder so ne nichtssagende Aussage. Welches Objektiv hast du bei der Kamera, mit der du keinen Mond fotografieren kannst? Den Mond kann man eigentlich mit jedem Objektiv fotografieren. Es ist nur die Frage, wie groß du den Mond sehen willst, ob einzelne Krater zB sichbar werden sollen. Da kommts halt auf die Brennweite an.
dazu kommt noch das Mond und Planeten meist gefilmt werden.
Auch glaube ich das Björn sich nicht im Klaren darüber ist, was nach dem fotografieren/filmen (Videos) noch so auf ihn zu kommt.
Das Aufnehmen des Objektes ist das eine, schon komplex genug. Um aus den Aufnahmen schöne ;) endgültige Bilder zu machen ist ein ganz anderes Thema.

sagt, das du immer noch nicht weist, was du überhaupt willst und mit was man sowas erreichen kannst. Kauf dir ein Buch für wenige Euro zum Thema "Astronomie für Anfänger" und "Astrofotografie für Anfänger" und lese.
:y:
es fehlen die Grundlagen und anscheinend auch der Wille sich diese anzueignen.
 
ich möchte gerne nur schöne Fotos machen.
Schöne Bilder kann man immer machen. Es gibt z.B. alle vier Wochen eine Konjunktion vom Mond mit Jupiter oder Venus, die man sogar mit dem Handy mit etwas Landschaft im Hintergrund schön einfangen kann. Du musst für dich entscheiden, was für dich schön ist. Je nachdem kannst du schon mit ganz einfachen Mitteln arbeiten. Oder halt richtig aufrüsten. Preislich ist da von 0 bis in den 6-stelligen Bereich alles möglich. Das ist einfach eine Frage des persönlichen Anspruchs und der persönlichen Möglichkeiten. Die meisten, die Astrofotografie betreiben, landen irgendwo im mittleren vierstelligen Bereich.

Außerdem braucht man für schöne Bilder sowohl gutes Rohmaterial als auch die EBV Fähigkeiten um die Schönheit aus dem Rohmaterial hervorzuholen. Beides sind zwingende Voraussetzungen, ohne die es nicht geht. Schlechtes Rohmaterial kann man nicht zu einem guten Bild bearbeiten und wenn man nicht weiß, wie man Astrofotos bearbeitet, kriegt man aus dem besten Material kein schönes Bild zustande.
 
Freunde,

Bis eben hatte ich mich im Griff, Jetzt muss es raus:
Ich finde es toll, wie ihr euch am thread und seinem Ersteller abarbeitet.
Nur warum verstehe ich nicht.

Nur meine persönliche Meinung.

Es wird wieder mal wieder Zeit für CS. Dann haben wir auch wieder Kernthemen.

CS
Frank
 
@icejoker
Mond fotografieren geht mit einem 8er Dobson übrigens ganz hervorragend.
Eine Woche testen und zurückschicken ohne Hilfe von Erfahrenen war ein ziemlicher Schnellschuss, und er ging gehörig daneben.

LG
Olli
 
@icejoker
man könnte dir aber auch mal eine kleine winzige leichte Hausaufgabe mitgeben, um zu sehen, ob du überhaupt irgendetwas von dem ganzen verstanden hast.

Nimm deine Kamera mit Objektiv (welche Brennweite hat es eigentlich?). Du solltest natürlich deine Kamera bedienen können und wissen, was Belichtungszeit angeht, Blende, Fokus, manuell usw.
Wenn Stativ vorhanden, dann Kamera draufschrauben, wenn kein Stativ, dann Kamera auf zB Mauer legen und die Schräge mit Holz unterstützen.
Such dir ein einfaches Sternbild wie zB Großer Bär (großer Wagen), fokusiere darauf, drück auf den Auslöser und zeige uns das Foto.

Aber Achtung:
Obwohl das eine sehr leichte Aufgabe ist, hat es das in sich.
Du wirst es nicht schaffen, wenn du nicht weist, was es mit "Langzeitbelichtung" im Verhältnis zur Brennweite auf sich hat. Dazu kommt noch die Blende, die es zu beachten gilt.
Will sagen, schöne Fotos machen, kann man nur, wenn man sein ABC gelernt hat. Wenn man von unten anfängt.
Ein guter Rat noch:
Kein Teleskop, keine Kamera, keine Montierung kann irgend etwas. Die sind doof wie Stroh. Du kannst dir ein 10.000€ Set zulegen und wirst dennoch kein einziges Foto damit machen können.
 
Also Fotos habe ich schon gemacht

Das 1 Bild wurde mit dem Dobson und Handy gemacht

Das 2 Bild nur mit dem Handy

und die Bilder mit der Kamera darauf erkennt man den Mond kaum da die Brennweite 18-45 vom Objektiv zu klein ist.
 

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Das 1 Bild wurde mit dem Dobson und Handy gemacht
das Knipsen mit dem Handy ist aber auch ein ganz andres Thema.
Ist machbar, sogar gut machbar.
Aber da gilt genauso, einarbeiten. Es gibt einige Webseiten die sich ausschließlich mit dem Thema Handy und Astrofotografie beschäftigen.
Da mal die bevorzugte Suchmaschine bemühen.

Freihändig knipsen mit dem Handy ist wieder ein anderes Thema.

und die Bilder mit der Kamera darauf erkennt man den Mond kaum da die Brennweite 18-45 vom Objektiv zu klein ist.
da sind andere berufener was dazu zu sagen.
 
Vielleicht hilft ja diese Seite
astronomy.tools
um heraus zu bekommen was den eigenen Erwartungen entspricht.
Objektive kann man (leider) nicht auswählen.
Aber Kameras und Teleskope. Kann dabei helfen was ungefähr an Bilder zu erwarten ist und ob das mit den eigenen Vorstellung übereinstimmt.

Mal ein Beispiel 150/750 Teleskop mit EOS 1000D
EOS_1000D_150_750.png
 
Hallo,

da sind andere berufener was dazu zu sagen.

Beim Mond ist es recht einfach überschlägig zu rechnen:
Je 100mm Brennweite hat der Mond einem Durchmesser von einem Millimeter auf dem Chip. 1.000mm Teleskopbrennweite z.B. ergibt einen Durchmesser von 10mm auf dem Chip.

und die Bilder mit der Kamera darauf erkennt man den Mond kaum da die Brennweite 18-45 vom Objektiv zu klein ist.

Das ist nach der obigen Ableitung auch gut zu verstehen. 18mm Brennweite ergeben auf dem Chip einem Durchmesser von lediglich 0,2mm, 45mm Brennweite einen Durchmesser von 0,45mm auf dem Chip. Das ergibt nun mal nur ein kleines Bild vom Mond, das noch kaum Krater zeigt.

Mit z.B. einer Brennweite von 3.000mm können mit einer einfachen Kamera, keiner Planetenkamera, Bilder wie diese hier entstehen: Venus und Mondbeobachtung am 27. Mai.
Das erfordert aber entsprechende Teleskope und eine entsprechende Montierung.
Mit dem verkauften(?), angeblich untauglichen 8" Dobson hätten durchaus mit einer einfachen Kamera ähnliche Bilder entstehen können. Der TO hätte nur daran bleiben müssen und es mit einer Kamera nur immer wieder versuchen müssen, nach dem System Trial and Error. So habe ich mich selbst an solche Bilder herangearbeitet, ohne Hilfe von Foren.

Viele Grüße
Gerd
 
Ich kann dem TE nur nochmals EINDRINGLICH dazu raten meine Tips von weiter oben zu befolgen!
Alles andere führt ins nichts...
WEDER das Stativ, noch die Bresser Montierung machen Sinn! Entweder der TE lässt sich beraten, und handelt dann ANSATZWEISE danach - oder ich bin raus...
Daher:
1. Weg mit dem Stativ -> ersetzen durch das Rollei 6Ci Alu! Das kostet <80€ direkt bei Rollei, und ist wirklich stabil genug für den Anfang!
2. Wenn Nachführung (was ja Sinn macht), dann ne StarAdventurer 2i (oder was vergleichbares) vom Gerbrauchtmarkt!
3. KEINE Russentonne!! Dann noch lieber eine Beroflex "Wundertüte" in 500mm f8 oder 400mm f6.4 - letztere kann er von mir für 30€ haben. Nochmal soviel kostet ein passender Adapter. Die Linse ist sicher kein Spitzenteil - aber für den Anfang was nettes zum spielen...
4. Erlernen der Grundlagen der Photographie - ohne geht's nicht! Steht eigentlich ganz oben über allem!
So - und nun warte ich auf ne Reaktion. Gern helf ich dann weiter! Aber ansonsten....................
 
Was willst Du denn jetzt schon mit 500 mm? Wo willst Du das Teil denn draufpacken? Wie willst Du das nachführen? Wenn würde ich eh eher zum lichtstärkeren 400 F6,4 greifen.

Schau mal, sowas geht schon mit 180 mm (Askar FMA 180)

PN für eine angemessene Nachführung wie empfohlen hast Du bereits.

CS, Ralf
 
Hallo,
Ich habe mal etwas gestöbert und diagonal drübergeschaut.
Hier gibt es zum Thema "Astrofotografie für Anfänger" eine (wie ich finde) recht kurzweilige Übersicht, was man für die verschiedenen Unterbereiche der Astrfotografie ( Milchstrassenfotos, Mond Sonne umd Planeten Bilder und Deepsky-Fotos ) braucht. Hier wird auch deutlich, warum es keine Hardware gibt, die alles kann.

Und das auch noch in Deutsch ohne lästige Hintergrundmusik !!:D

https://youtu.be/i0WuKlcy9gk?si=FqyWogC-SrOUwSvH

Vielleicht kennt ja jemand was noch Ausführlicheres .....
Ich denke, dass man alle, die mit ähnlich geringem Vorwissen und ähnlicher Fragestellung einen Thread starten, raten sollte, sich das erstmal aufmerksam anzuschauen und sich dabei Notizen zu machen und danach nochmal seine Fragen zu formulieren.

CS
Jürgen
 
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