Hilfe bei 304/1500 Newton benötigt

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Ne gute Faustregel, ist von klein angefangen Brennweite x1,4 das sind kleine Abstufungen bei kleinen Brennweiten und weitere Abstände bei größeren.

Aber man sollte lieber wenige hochwertige kaufen als viele günstige.

Gerade am anfang bei geringerer Zahl sollte man nach austritspupille gehen oben irgendwas mit 6mm und unten nicht mehr, als 0,7 sonst geht das licht aus und dazwischen noch 1 2

Das hier am besten auswendig lernen?

Also derzeit habe ich so in der Klasse von 130-200 Euro Okulare. Die sind aber bis auf das 32er SWA alle 1,25 (mein 6-Zöller hat nur 1,25. Hier habe ich 25, 9, 5 und 4). Ich würde jetzt auch versuchen in der Preisklasse um 200 Euro bei 80-100 Grad Gesichtsfeld zu bleiben. So weit runter gibts die auch gar nicht, habe ich gerade gesehen. Bei 15 ist bei den meisten Herstellern bei 2 Zoll Schluss. Damit ich nicht sinnlos kaufe, ist die Frage bis wie weit runter lohnt sich 2 Zoll und ab wann sieht man den Unterschied nicht mehr und wirft Geld raus?

Und den Satz Brennweite x 1,4 da stehe ich gerade auf dem Schlauch ;). Kannst Du das erläutern? Lieben Dank!
 
Hi!

Irgendwo zwischen 25 und 32mm (je nach Eigengesichtsfeld vom Okular) bringen 2" keinen Vorteil mehr bzw. sind nur noch rein mechanisch die Steckhülse; daher gibt es auch Okulare wie die Morpheus und Hyperion, die eine doppelte Steckhülse haben. So um die 30mm ist eine Grauzone, weil da Ultraweitwinkelokulare noch 2" brauchen. Wenn du sagen wir ein 30mm Okular mit 50° Gesichtsfeld hast, langen da 1,25". Wenn du da 70° willst, brauchst du 2". Also einfach schauen, ob dir das Gesichtsfeld langt, bzw. was es überhaupt (und erst recht in deiner Preisklasse) gibt.

Hintergrund ist einfach, dass ein Okular wie eine Lupe wirkt, die das Bild vergrößert, das im Okularauszug "schwebt". Wenn du mit dem Bildfeld vom Okular bereits die ganze 1,25" Steckhülse überblicken kannst, sind 2"-Linsen sinnlos – eine 2"-Steckhülse spart die ggf. das Reduzierstück von 1,25" auf 2" – das aber ggf. wieder interessant wird, um 2"-Filter einzuschrauben oder auf eine ähnliche Fokuslage zu kommen.

BEste Grüße,
ALex
 
Hi!

Irgendwo zwischen 25 und 32mm (je nach Eigengesichtsfeld vom Okular) bringen 2" keinen Vorteil mehr bzw. sind nur noch rein mechanisch die Steckhülse; daher gibt es auch Okulare wie die Morpheus und Hyperion, die eine doppelte Steckhülse haben. So um die 30mm ist eine Grauzone, weil da Ultraweitwinkelokulare noch 2" brauchen. Wenn du sagen wir ein 30mm Okular mit 50° Gesichtsfeld hast, langen da 1,25". Wenn du da 70° willst, brauchst du 2". Also einfach schauen, ob dir das Gesichtsfeld langt, bzw. was es überhaupt (und erst recht in deiner Preisklasse) gibt.

Hintergrund ist einfach, dass ein Okular wie eine Lupe wirkt, die das Bild vergrößert, das im Okularauszug "schwebt". Wenn du mit dem Bildfeld vom Okular bereits die ganze 1,25" Steckhülse überblicken kannst, sind 2"-Linsen sinnlos – eine 2"-Steckhülse spart die ggf. das Reduzierstück von 1,25" auf 2" – das aber ggf. wieder interessant wird, um 2"-Filter einzuschrauben oder auf eine ähnliche Fokuslage zu kommen.

BEste Grüße,
ALex

Ah okay, dass heißt also, dass mir z. B. ein 20er 2 Zoll mit 70 Grad das gleiche Ergebnis liefert wie ein 1,25 Zoll mit 70 Grad? Habe ich das richtig verstanden?
 
Ja, wenn ich grad nicht was völlig durcheinander bringe, stimmt das :cool:

Beste Grüße,
Alex
 
Brennweite x 1,4 da stehe ich gerade auf dem Schlauch ;). Kannst Du das erläutern? Lieben Dank!
Extrem Beispiel
2mmx1,4=2,8 2,8x1,4=3,92 so weiter Beispiel ich überschlag aber etwas man muss das nicht genau beachten aber gibt ne logische reihe und orientierung ein beispiel so weit unten fängt man selten an

2mm - 2,8mm - 4mm - 5,5mm - 7,5mm - 10mm - 14mm - 20mm - 28mm - 38mm - 55mm -75mm

Ja ich hab gerade bei den hohen Brennweiten etwas angepasst statt 53,7842 55mm ich denke ist aber klar.

Ich hab aktuell bei den hochwertigen (mir fehlt noch einiges im unteren bereich vor allem ich brauch das auch doppelt da Binokularansätze,) 4,7mm Es 82° - 2x 11mm 82° - 2x 12,5mm Morpheus - 17mm typ4 Nagler - 31mm typ5 Nagler - 40mm Televue Plössl (irgendwann soll da noch nen 41mm Panoptic hin) - 56mm Plössl (wird noch durch televue ersetzt) - 70mm Vixen Kellner (selten über 55mm ist generell selten)

Viel richtet sich nach der Austrittspupille. Ein 31mm Nagler bedeutet bei meinem 125/1560 2,48mm ap mittlerer Vergrößerung Bereich vom Licht. Bei meinem 414/1868 Dobson dagegen 6.87mm ap fast zu viel (man rechnet meist mit 6mm in der Theorie kommt ein junges auge gibt ausnahmen wo noch bissl mehr geht bei voller dunkeladaption auf 7mm aber unter deutschem Himmel schafft man das eigentlich nicht, ist zu Hell).

Das 70mm macht deshalb nur beim 125/1560 Sinn ergibt da 5.3mm ap. Der 414er Dobson hätte 15.51mm ap absolut nicht nutzbar

clear skies
Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
Extrem Beispiel
2mmx1,4=2,8 2,8x1,4=3,92 so weiter Beispiel ich überschlag aber etwas man muss das nicht genau beachten aber gibt ne logische reihe und orientierung ein beispiel so weit unten fängt man selten an

2mm - 2,8mm - 4mm - 5,5mm - 7,5mm - 10mm - 14mm - 20mm - 28mm - 38mm - 55mm -75mm

Ja ich hab gerade bei den hohen Brennweiten etwas angepasst statt 53,7842 55mm ich denke ist aber klar.

Ich hab aktuell bei den hochwertigen (mir fehlt noch einiges im unteren bereich vor allem ich brauch das auch doppelt da Binokularansätze,) 4,7mm Es 82° - 2x 11mm 82° - 2x 12,5mm Morpheus - 17mm typ4 Nagler - 31mm typ5 Nagler - 40mm Televue Plössl (irgendwann soll da noch nen 41mm Panoptic hin) - 56mm Plössl (wird noch durch televue ersetzt) - 70mm Vixen Kellner (selten über 55mm ist generell selten)

Viel richtet sich nach der Austrittspupille. Ein 31mm Nagler bedeutet bei meinem 125/1560 2,48mm ap mittlerer Vergrößerung Bereich vom Licht. Bei meinem 414/1868 Dobson dagegen 6.87mm ap fast zu viel (man rechnet meist mit 6mm in der Theorie kommt ein junges auge gibt ausnahmen wo noch bissl mehr geht bei voller dunkeladaption auf 7mm aber unter deutschem Himmel schafft man das eigentlich nicht, ist zu Hell).

Das 70mm macht deshalb nur beim 125/1560 Sinn ergibt da 5.3mm ap. Der 414er Dobson hätte 15.51mm ap absolut nicht nutzbar

clear skies
Felix

Ahhhh. Lieben Dank für Deine Mühe. Habe ich verstanden ;).
 
Hallo @Frostfalke ,

mach Dir keinen Kopf ob 2" oder 1,25" Okular. Das ergibt sich Brennweiten- und Gesichtsfeldabhänig. Ich habe fast ausschließlich die ES mit 82° Gesichtsfeld mit Brennweite und Budget 200 bis 300 €

  • ES 4,5 mm (1,25") | 82°
  • ES 6,7mm (1,25") | 82°
  • ES 8,5mm (1,25") | 82°
  • ES 11mm (1,25") | 82°
  • ES 24 mm (2") | 82°

für ganz besonders klare Nächte, alle drei Jahre einmal und dann für Jupiter mit "allen" Monden gleichzeitig
  • ES 5,5 mm (2") | 100°
und als Übersichtsokular
  • Skywatcher Panaview 38 mm (2") | 70°
Ich bin damit sehr zufrieden! Was würde ich mit beschränkt und sinnvollen Budget noch mal kaufen? Für meinen 10" f/5 Newton ...
  • ES 5,5 mm (2") | 100° - habe ich
  • ES 9,0 mm (2") | 100° - habe ich nicht
  • ES 24 mm (2") | 82° - habe ich
  • Skywatcher Panaview 38 mm (2") | 70° - habe ich
Und wie oben erwähnt ist das 5,5 mm bereits Luxus Ausrüstung für DIE klare Nacht, die es in meiner Gegend höchstens einmal in drei Jahren hat. Dann aber ist es ein Traum. Eine feiner abgestufte Okular-Palette ist für mich unnötig. Nur was man hat, hat man und schleppt man, ob nötig oder nicht mit sich rum ...

Frag zehn Leute und Du wirst fünfzig Vorschläge bekommen. ;) Und such Dir einen kleinen Geld[zensiert]r für meine folgende Liste mit allen Okulare mit 100° Gesichtsfeld
  • ES 5,5 mm (2") | 100°
  • ES 9,0 mm (2") | 100°
  • ES 14 mm (2") | 100 °
  • ES 30 mm (2") | 100 °
oder eben einen richtig großen Geld[zensiert]r für andere Hersteller wie z.b. Televue :cool:

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
In Sachen Okularpalette würde ich mich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Da ist auch ein jeder anders in seinen Vorlieben. Nicht jeder ist mit 100° Okularen seelig, manchen fehlt der optische Halt wenn bei normalen Einblick kein Rand zu sehen ist.

Mein persönlicher Tip:

Lieber 3 gute, als 6 mäßige Okulare.
Und im Gebrauchtmarkt nach "Schnäppchen" Ausschau halten. Die kann man ausgiebig testen und bei Missfallen oder besserer Alternative wieder fast verlustfrei verkaufen.

Für mich im Hochvergrößerungsbereich ein Preis-Leistungs-Highlight: das SVbony Zoom 3-8mm (SV215)
Zwar "nur" knapp 60° Gesichtfeldfeld und geringer Augenabstand, aber optisch für ein Zoom hervorragend.
Und das ganze unter 150Euro erhältlich....

Gruß Horst
 
Es ist ja nicht nur der fehlende "Halt"
Mich stört bei den 100° Okularen das generelle Einblickverhalten und der knappe Aufenabstand. Man muss das schon mit dem halben Gesicht reinkrabbeln wenn man die 100° auch komplett überblicken können will.
Bei 82° geht das noch völlig problemlos, und das auch mit sehr komfortablem Augenabstand. Da kommt dan Raumschifffenster-Feeling auf, bei den 100° kommt das nie.
70-82° ist absolute Wohlfühlregion.

LG
Olli
 
Bei 82° geht das noch völlig problemlos, und das auch mit sehr komfortablem Augenabstand. Da kommt dan Raumschifffenster-Feeling auf, bei den 100° kommt das nie.
70-82° ist absolute Wohlfühlregion.
Die beiden 90° LER in 12mm und 17mm von ES haben auch dieses "Fenster" -Einblickverhalten, schlicht sensationell bequem nicht nur für ein 90° Okular. Mich persönlich stört ein knapperer Augenabstand wenig und ich habe auch mit Ethos oder den kurzbrennweitigen Nagler T1 oder den Meade UWA 4000 meinen Spaß. Da tickt jeder anders muß man schlicht probieren was man mag und was nicht.

Viele Grüße Felix
 
Lieben Dank Euch für die Ausführungen. Da bin ich ja mit meinen 70-82 Grad-Okularen gar nicht so schlecht. Das Einzige, was mich stört ist, dass bei dem einen "günstigeren" Gold-Line Okular 9mm von Omegon der CLS-Filter von Omegon und auch der Mondfilter nicht drin hält. Der fällt immer rein. Das kann mir keiner erklären ;). Hier werde ich sicher noch einmal nachbessern.
Aber ansonsten bin ich recht zufrieden mit meinen Okularen. Ich schaue mal, wo ich noch was kaufe, wenn sich die Notwendigkeit ergibt.
 
Ich würde diese Okulare nicht bei Astroshop kaufen, Omegon als Label ist viel zu teuer nur für den Namen. Selbst TS ist bei duesen Okularen schon teuer, Omegon packt da aber nochmal nen 10er drauf.
Die gibts von SVBony im 4er Set für 100€. Daran kann man etwa abschätzen, wo man die tatsächlich einordnen muss.
Siehe zB hier

LG
Olli
 
Ich würde diese Okulare nicht bei Astroshop kaufen, Omegon als Label ist viel zu teuer nur für den Namen. Selbst TS ist bei duesen Okularen schon teuer, Omegon packt da aber nochmal nen 10er drauf.
Die gibts von SVBony im 4er Set für 100€. Daran kann man etwa abschätzen, wo man die tatsächlich einordnen muss.
Siehe zB hier

LG
Olli

Aha, ich dachte immer die Eigenmarke ist gerade preiswert... . Örks ok. Kenne mich halt zu wenig aus, was die einzelnen Hersteller angeht... .
 
Die Goldkante so heißen die Okulare die gibt es seit par Jahrzehnten unter zig Labels. Hier einiges zu lesen Goldkanten mit FMC
 
Deswegen würde ich keinesfalls auf blauen Dunst 100° Okulare kaufen, nur weil die Zahl so schön aussieht, wenn man die nicht vorher mal probiert hat.
Es spricht ja auch niemand davon diese Reihenfolge um zu kehren um möglichst viel Geld aus dem Fenster zu schmeißen, oder? Okulare mit mehr als 82° sGF per se auszuschließen macht aber auch keinen Sinn, die beiden 90° ES und deren sehr schönes Einblickverhalten habe ich nicht zum Spaß erwähnt...

Diese Einschätzung:
Mich stört bei den 100° Okularen das generelle Einblickverhalten und der knappe Aufenabstand. Man muss das schon mit dem halben Gesicht reinkrabbeln wenn man die 100° auch komplett überblicken können will.
mag ja für so manchen Beobachter zutreffen kurzbrennweitige Orthos sind ja auch nicht jedermanns Sache. Trotzdem sind pauschale Aussagen dazu ob 70 oder 82 oder 90 oder 100° Okus die sinnvolle Grenze sind immer mit Vorsicht zu genießen weil absolut subjektiv.


Viele Grüße Felix
 
Ha! Ich habe eine Lösung für die StarSense-Halterung gefunden. An der Klemmschiene sind 3 kleine Schrauben. Dreht man die rein, bewegt sich eine Backe und die Klemmkraft wird erhöht, sodass man die Leichtgängigkeit einstellen kann. Man muss nur vorsichtig sein, weil die Schrauben recht schwergängig sind und das Material am Schraubenkopf weich ist... . Also passenden Schraubendreher verwenden!

Screenshot 2023-12-19 102748.png
 
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