Ok, das klingt alles wirklich recht vernünftig.
Ja 20.3mag/sq.arcsec (mpsas) ist zu hell um gut visuell beobachten zu können. Anzustreben wären erstmal mindestens 20.8+. Mir macht's richtig Spass ab 21.4+. (Ich bin jedoch verwöhnt und beobachte nur 1x pro Monat etwa, muss meist auch fahren. Wenige Zehntel im Himmel machen nen Riesen Unterschied !)
Details dazu. Wenn Dein Lpm link oben auf Deine Position zeigt grob, dann hast Du ja ca 20km westlich ein ganz gutes Gebiet mit 21.4. Immer versuchen im Süden KEINE Lichtverschmutzung zu haben, in diese Richtung guckt man ja vor allem ! Da in den nahen Westen würde ich zumindest hin und wieder mal hinfahren. Einmal im Urlaub ist schon etwas wenig...
Know-how ist wichtig. Kannst auch mal
hier ins 'Curriculum' reinschauen, hab ich diesjahr erst für einen Freund von mir schnell zusammengehackt. Er steht auch am Anfang und wir haben ihm ein 10" Equipment zusammengestellt. Darauf nehm ich darin natürlich öfter Bezug. Vieles ist da basic, aber teilweise auch schon höherer Level, man muss aber nicht alles (sofort) wissen/lesen.
Hier waren wir kürzlich zusammen zu einem IntroBeobachtungsTrip zusammen im Schwarzwald bei ca 21.1 Himmel (ungewöhnlich schlecht für dortige Verhältnisse, normal 21.5+). Da sind hier und da vielleicht auch noch interessante Infos drin. (Seitennavigation: aufs Icon oben rechts führt 1 Hierarchie-Level nach oben).
Fürs Finden hilft nur passabler Himmel (>20.8) damit auch schwächere Sternbilder sichtbar sind. Erst via Telrad und dann (möglichst an die 2°) grosses GF im Teleskop (daher 30mm UWW Okular). Der OIII ist beim Suchen jedoch k ontraproduktiv, weil er die Sterne abdunkelt. Er wirkt aber Wunder, wenn das (nur: Linienstrahler-) Objekt im GF steht. Es gibt Nebel, da wirkt der Filter sehr gut, aber auch welche wo er wenig wirkt. UHC ist etwas weniger hart im Verhalten und z.B. für M42 sehr gut bei Lichtverschmutzung.
Good luck,
Peter