TS CF-APO 155/f8

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Da das Ding ja vermutlich baugleich zum SkyRover 155 APO Pro ist, frage ich mich, ob mal jemand die Skyrover-Reducer getestet hat. Das scheinen nicht die gleichen zu sein, wie die von TS.
 
Hallo zusammen,

trotz mehreren vergangenen Tagen, scheint man hier wohl vergeblich auf die Mängel zu warten, welche die 3-4 Verkäufe rechtfertigen. Kann es vielleicht tatsächlich möglich sein, dass die hier schon erwähnten guten Messprotokolle auch wirklich gut sein könnten? Und es sich einfach nur um einen reinen Zufall handelt? :D

Für meinen Teil als Besitzer hätte ich mich natürlich gerne noch über andere Erfahrungen zu diesem Apo gefreut, welche sich aus meiner Vermutung heraus, bestimmt gut an meine positiven Erfahrungen angeknüpft hätten. Mich hätte es auch interessiert, wie viele solch einen Apo überhaupt im Einsatz haben. Aber die Erfahrungen scheinen sich hierzu wohl allgemein in einem sehr kleinen Rahmen zu halten, vermutlich wie auch die Anzahl der Besitzer.

Nebenbei noch bemerkt: Bei meiner Suche nach Erfahrungen, bei der ich lustigerweise auch immer wieder auf Beiträge von mir gestoßen bin, habe ich noch diesen Bericht von einem visuellen Nutzer gefunden, falls es jemand interessiert:
 
Hallo Dane,

gerade von dir, der sich hier im Thread häufig zu Wort meldet und so ein fragliches Gerät verkauft, hätte ich irgend eine Aussage zur Qualität erwartet. Aber nein, du hältst dich auch völlig bedeckt. Wie gut ist dein Apo wirklich?

cs
Andreas
 
da diese Teleskope mit Testzertifikat ausgeliefert werden kann man da ja schon die wichtigsten Daten entnehmen, oder werden diese Zertifikate bzgl. Echtheit bezweifelt ?
 
Da gibt es aber schon sehr viele andere Aspekte auch zu berücksichtigen, wie z.B. mechanische Ausführung, Gewicht, Handling, Fassung, Farbtreue uvam.
 
Hallo Andreas,

das war im Grunde auch mein Ziel. Als Verkäufer kann ich wohl noch so gut berichten, es wird wohl immer angezweifelt. Das fängt ja schon beim anzweifeln der Testzertifikate an. Berichte ich etwas negatives, befürwortet es die unterschwellige Fragestellung in diesem Thread. Die Aussagen wie "In jedem Fall scheint es keine gute Wertanlage zu sein." oder "Aber nein, du hältst dich auch völlig bedeckt." sprechen für sich, in welche Richtung der Tenor geht. Fragt sich nur unter welcher Begründung.

In meinem ehrlich beschrieben Angebot habe ich ja schon meine Meinung kundgegeben:
Die Abbildungsleistung schätze ich als sehr gut ein, und macht den Apo in dieser Preisklasse mit dieser Öffnung auf jeden Fall zu einem guten Arbeitswerkzeug. Ich muss hierzu aber auch erwähnen, das ich den Apo nach Erhalt noch mal an TS zurückgegeben habe, da anfangs Justageschrauben an der Linsenfassung etwas zu viel Druck ausgeübt haben. Eine allgemeine Prüfung auf der optischen Werkbank habe ich hierzu auch noch mal zur Sicherheit veranlasst, und mir wurde von TS bestätigt, dass der Apo bestmöglich justiert wurde. Dieser Apo wurde also entsprechend geprüft und weitestgehend optimiert, was man wohl bei einem neu erworbenen Model nicht erwarten sollte.

Ich nutze den Apo auch mit einem Vollformatsensor, und bin auch hier sehr zufrieden. Für den großen Sensor habe ich hierzu noch einen hochwertigen Tilter, eine CTU (Camera Tilting Unit) von Gerd Neumann angeschafft, welcher ebenfalls mitkommt.

Unter anderem auch was das Handling und Gewicht angeht:
Generell lässt sich der Apo sehr gut tragen und aufsatteln, was dank dem aufgesetzten Handgriff auch sehr angenehm geht. Der Tubus selbst wiegt laut der TS Seite ca. 13 Kilo. Mit meinem Equipment wie auf den Beispielfotos, geht das Gesamtgewicht auf ca. 15,5 Kilo.

Hinzu kommt wie schon erwähnt, das ich keinen wirklichen Vergleich machen kann, da das bisher mein erster 6" Apo war. Zudem habe auch weder eine optische Bank, noch die Kenntnisse dazu. Auch bin ich kein Spezialist zu den Fassungen in den Apos und kann diese auch nicht beurteilen. Ich habe auch keine Messmittel, um die Farbtreue zu prüfen. Bei Tageslicht kann ich jedenfalls keine besondere Verfälschung der Farben feststellen. Es gibt für mich aber nichts zu beanstanden, weder die Bildqualität selbst mit großen Sensor, noch die Verarbeitung. Allgemein kann ich nur über den originalen OAZ nichts sagen, da ich bei mir ja einen 3" Starlight Feather Touch dran habe, der wie zu erwarten absolut perfekt ist. Den neuen LZOS habe ich nebenbei bemerkt auch gleich mit einem 3,5" FT bestellt.
 
Hallo Dane,

Ich habe mit "du hälts dich völlig bedeckt" nur diesen Thread gemeint, ich habe nicht herumgesucht, ob du irgendwo anders irgend etwas dazu gesagt hast.

cs
Andreas
 
Als Verkäufer kann ich wohl noch so gut berichten, es wird wohl immer angezweifelt. Das fängt ja schon beim anzweifeln der Testzertifikate an. Berichte ich etwas negatives, befürwortet es die unterschwellige Fragestellung in diesem Thread. Die Aussagen wie "In jedem Fall scheint es keine gute Wertanlage zu sein." oder "Aber nein, du hältst dich auch völlig bedeckt." sprechen für sich, in welche Richtung der Tenor geht.
Fragt sich nur unter welcher Begründung.
Die Menschen suchen halt nach Gründen, weshalb man von 6" CFF auf 6" LZOS umsteigt und einen riesen Haufen Geld investiert, obwohl man ja angeblich mit dem TS völlig zufrieden sei.
Wundert mich im übrigen auch.

Ich selbst würde nie auf die Idee kommen, meinen Evo 120 gegen einen Tak 120 auszutauschen, eben weil ich mit dem Teil gänzlich zufrieden bin.
Wurdeich das zrorzdem spontan tun wollen, würden mich auch sämtliche Bekannte fragen, was den an dem Evo plötzlich falsch ist. Zu recht.

LG
Olli
 
Hallo Dane,

Ich habe mit "du hälts dich völlig bedeckt" nur diesen Thread gemeint, ich habe nicht herumgesucht, ob du irgendwo anders irgend etwas dazu gesagt hast.

cs
Andreas
Alles gut Andreas, wie gesagt, ich habe mich ja absichtlich bedeckt gehalten. Meine Hoffnung auf ansammelnde Erfahrungen zu dem Apo galt auch mehr neutralen Besitzern, welche eben nicht gerade den Apo im Angebot haben.

Ich habe schon viele öffentliche Mängel und Probleme in diversen Threads hier veröffentlicht, und habe da selbst schon keine Übersicht mehr. Da kommt gerne mal der Qualitäter bei mir durch. Bei Optiken wird es bei mir aber schwer. Für jemand wie ich, der in der Qualitätssicherung arbeitet ist klar, dass für diverse Aussagen auch teilweise Messungen und daraus resultierende Daten notwendig sind. Die eigene Beurteilung kann hier ja je nach Lust und Laune hin und her schwanken.

Ich erinnere mich noch, als ich den Apo damals frisch erworben habe, sind mir zum ersten mal bei starker Vergrößerung feine Farbverläufe in den Sternen aufgefallen, an denen ich mich dann mit meiner Perfektion förmlich aufgefangen habe. In einer Diskussion hier, in der sich auch Besitzer von TOAs und LZOs beteiligt haben, konnte keiner so recht sagen, ob das nun gut oder schlecht ist was ich unter der Lupe entdeckt habe. Im Gegenteil, es kam eher dabei raus, das solche Erscheinungen auch in der höheren Preisklasse vorhanden existieren. Deswegen bin ich genau bei solchen Sachen sehr vorsichtig, was subjektive Aussagen und Einschätzungen betrifft.

Die Menschen suchen halt nach Gründen, weshalb man von 6" CFF auf 6" LZOS umsteigt und einen riesen Haufen Geld investiert, obwohl man ja angeblich mit dem TS völlig zufrieden sei.
Wundert mich im übrigen auch.

Ich selbst würde nie auf die Idee kommen, meinen Evo 120 gegen einen Tak 120 auszutauschen, eben weil ich mit dem Teil gänzlich zufrieden bin.
Wurdeich das zrorzdem spontan tun wollen, würden mich auch sämtliche Bekannte fragen, was den an dem Evo plötzlich falsch ist. Zu recht.

LG
Olli
Das ist natürlich nachvollziehbar, deswegen habe ich mich auch umfassend auf der vorherigen Seite dazu erklärt.

Olli, vielleicht einfach nur der Drang nach maximaler Perfektion ?
Das kann ich nicht abstreiten. Eine leider etwas negative Eigenschaft von mir, was hier dem einen oder anderen in der Tat auch schon aufgefallen ist. :)
 
Hallo Olli,

es gibt nicht nur rationale Gründe?.

Ich bin z.B.von einem sicherlich nicht schlechtem Esprit 150 auf einen LZOS152 mit 3.5 FT OAZ umgestiegen. Markus hat den Esprit damals in Zahlung genommen und sicherlich sehr gut weiter verkaufen können.

Den Umstieg habe ich nie bereut. Der LZOS mit einem Strehl 98,8 ist einfach ein Traum - optisch wie mechanisch. Ob man das auch an den Fotos sieht, steht auf einem anderen Blatt.

Aber Erspartes nur zu horten, macht halt auch keinen Spaß?.

CS
Michael
 
Ach schön, dann bin ich zum einen mit meinem Streben nach maximaler Perfektion nicht alleine, aber auch nicht mit Taten wie solch ein Umstieg mit zu hinterfragender Sinnhaftigkeit. Dann muss ich die Nummer von der nächsten Psychiatrie dann doch nicht mehr raus suchen. :D
 
Hallo zusammen,
ein Sterntest oder eine Beschreibung davon hätte auch eine gewisse Aussagekraft?
Zum Beispiel sowas in der Art, bei ca. 300x, intrafokal sind die Ringe besser und schärfer definiert, extrafokal sind sie weicher und verwaschener.
Intra sehen die Ringe mehr weiß aus, extra sind die Ringe etwas rötlich violett.
Oder Intra sind die Ringe heller als extra.
Ein Foto von intra und extra wäre ebenfalls prima.
Hier mal ein paar Beispiele.
LG
 
Hallo,

generell würde ich es schon mal spannend finden, sich mit solchen (Stern) Tests auseinanderzusetzen. Ich hätte sogar noch ein Ronchi Okular, mit dem ich mich auch mal auseinandersetzen wollte.

Was mir fehlt, ist die präzise Anleitung, um das weitestgehend fehlerfrei und reproduzierbar durchführen zu können. Ich habe auf deiner verlinken Seite etwas gefunden, was so eine Anleitung sein könne -> http://aberrator.astronomy.net/html/star-testing.html
 
Uwe,
ich könnte mal was versuchen, habe auch ein Ronchiokular und fotografiere das ganze mit Handy auf Handyhalterung. Das Wetter wird, laut Wetterbericht erst Ende diese Woche wieder gut.
Gib aber bescheid.

Cs Marco
 
Auf 2-4 Linien fokussieren.
Je mehr Linien umso unempfindlicher.
Öfter mal zwischen intra und extrafokal wechseln, viele Menschen erkennen schwache Krümmungen kaum, wenn sie von einem Kreis umrahmt sind, ein wechsel der Krümmungsrichtung ist einfacher zu erkennen.
Ansonsten einfach mal google bemühen. Anschauungsbilder welcher Fehler sich wie äußert gibt es genug.
Kurz gesagt, wird der Ronchitest am Stern gemacht, dann gilt je gerader desto besser.
Bei Refraktoren auch unbedingt Weißlicht und RGB Split machen.

Idealerweise sieht es am Ende dann ungefähr so aus:
(Intrafokal)
IMG_20231215_134115.jpg

Analyse dazu
Im Mittel schön gerade, gure Korrektur.
Am Rand Blau innen und Rot außen, in der Mitte Rot innen und Blau außen, das ist der für Refraktoren typische Gaußfehler, Rot ist etwas unter- und Blau überkorrigiert.
In der 0,7 Zone keine Farbaufspreizung, also sehr gut korrigierter Farblängsfehler.

Wenn man sich davon nur ein viertel herauszieht, kann man sogar das dazugehörige LSA Diagramm wiedererkennen, was auch sinn ergibt, wenn man sich anschaut was ein Ronchi geometrisch eigentlich macht.
Screenshot_20231216_225626_com.android.gallery3d_edit_73110342906030.jpg
Screenshot_20231216_225906_com.android.gallery3d_edit_73156705843523.jpg


LG
Olli
 
Danke für die ganzen Infos, ich sollte das mal angehen falls es eines Tages mal passt.

Kurz noch bezüglich Ronchi Test, den kann ich mit dem Korrektor machen?

Für die saubere Dokumentation: Kann ich irgendwie eine Kamera an das Okular kleben?
 
Ja das macht natürlich Sinn, in dem Fall ohne Korrektor. Da müsste ich noch schauen, ob das ohne die Riccardi Korrektoren zusammen bekomme. Mal sehen. Danke.
 
Da das Ding ja vermutlich baugleich zum SkyRover 155 APO Pro ist, frage ich mich, ob mal jemand die Skyrover-Reducer getestet hat. Das scheinen nicht die gleichen zu sein, wie die von TS.

Mal kurz ein Vergleich vom TS 3" vs. Skyrover Flattener (nicht Reducer wie oben geschrieben)

Der TS 3" kommt auf einen freien Durchmesser von 67mm, der Skyrover Flattener auf 55mm. Dafür sitzt der TSFat3 auch 3cm weiter vorne im Strahlengang. An APS-C funktionieren beide nahezu vignettierungsfrei, mehr konnte ich auf die Schnelle nicht testen. Nahezu vignettierungsfrei heisst:
Beim 3" TS Flattener ist praktisch kein Helligkeitsunterschied zwischen Mitte und Ecken zu sehen. Der Skyrover ist in den Ecken 2% dunkler als in der Mitte. Insofern sind bei auch APS-C tauglich und mit Flats erwarte ich da keinen grossen Unterschied. Bei Vollformat dürfte dann der 3" Flattener im Vorteil sein.

Das Hauptproblem mit dem TSFlat3 ist es, den richtigen Backfokus zu finden. Ich benutze die ältere erste Version, da schafft man mit dem M82/m48-Adapter keine 55mm Backfokus. Mit dem neuen TSFLAT3-Koll sollte das super easy sein, allerdings ist der preislich natürlich auch eine andere Nummer.

Sterntest: Sorry, nein. Die knappe Stunde in der sich mal die Sterne gezeigt haben, ist komplett für Backfokus-Einstellungen draufgegangen. Es sieht auch nicht so aus, als ob sich da demnächst so schnell eine neue Gelegenheit ergibt.
 
Am besten man nimmt die Riccardi, diese haben viel mehr backfocus, deutlich größere Ausleuchtung und sind Apochromatisch, führen also nicht diese Farbquerfehler ein, welch all diese billigen Korrektoren machen
 
Das kann ich nicht beurteilen. Zum Flattener habe ich weder Daten und auch keinen persönlichen Vergleich. Und einen echten farbigen Test am Stern konnte ich bisher aufgrund des Wetters auch nicht machen.

Hat nichts mit dem Flattener zu tun: Wenn ich die Spot-Diagramme vom APO 152 + 0.76x Riccardi Reducer und dem APO155 + Skyrover 0.8x Reducer nebeneinander lege, sehen die auch bei 20mm nicht so sehr unterschiedlich aus. Also deren Reducer scheint (zumindest in der Theorie) mal nicht so schlecht zu sein.
Die Spots vom Skyrover 155+Reducer sind übrigens nicht auf deren Webseite zu finden, sondern werden nur auf Anfrage verschickt. Daher werde ich die hier nicht posten.

Der Skyrover Flattener kommt beim M63 auf etwa 86mm Backfokus, der alte TSFlat3 bei M82 auf über 110mm (ich glaube so an die 115mm, habe aber meine letzten Aufzeichnungen nicht hier). Ist zwar erstmal viel, aber letztendlich muss man das wohl in den meisten realen Anwendungen dann mal mindestens auf M54 runterbringen und mit der Adaption geht dann natürlich wieder einigen verloren. Mit dem Skyrover Reducer ist der Adapter auf M55 dabei und man ist dann ziemlich genau bei 55mm Backfokus.

Als "billig" würde ich übrigens den TSFlat3 nicht bezeichnen ;-) Der kostet letztendlich so viel wie der Riccardi.
 
Hallo zusammen,

In letzter Zeit sind erstaunlich viele dieser Dinger hier gebraucht zu bekommen. Laut Messprotokollen sollte dieses Teil ja eigentlich sehr gut sein. Was sind so generell die Erfahrungen und hat jemand eine Idee, warum auf einmal so viele dieses Teleskop verkaufen wollen?

CS, Daniel
finde ich gerade witzig,
in diesem Jahr wurden hier bereits 5 LZOS zum Verkauf angeboten:
LZOS 130/780, 152/1200, 130/1200, 115 F7 und noch ein 152/1200 mit 3.7ZTA
 
Auf 2-4 Linien fokussieren.
Je mehr Linien umso unempfindlicher.
Öfter mal zwischen intra und extrafokal wechseln, viele Menschen erkennen schwache Krümmungen kaum, wenn sie von einem Kreis umrahmt sind, ein wechsel der Krümmungsrichtung ist einfacher zu erkennen.
Ansonsten einfach mal google bemühen. Anschauungsbilder welcher Fehler sich wie äußert gibt es genug.
Kurz gesagt, wird der Ronchitest am Stern gemacht, dann gilt je gerader desto besser.
Bei Refraktoren auch unbedingt Weißlicht und RGB Split machen.

Idealerweise sieht es am Ende dann ungefähr so aus:
(Intrafokal)
Den Anhang 383279 betrachten
Analyse dazu
Im Mittel schön gerade, gure Korrektur.
Am Rand Blau innen und Rot außen, in der Mitte Rot innen und Blau außen, das ist der für Refraktoren typische Gaußfehler, Rot ist etwas unter- und Blau überkorrigiert.
In der 0,7 Zone keine Farbaufspreizung, also sehr gut korrigierter Farblängsfehler.

Wenn man sich davon nur ein viertel herauszieht, kann man sogar das dazugehörige LSA Diagramm wiedererkennen, was auch sinn ergibt, wenn man sich anschaut was ein Ronchi geometrisch eigentlich macht.
Den Anhang 383280 betrachtenDen Anhang 383281 betrachten

LG
Olli
Hallo Olli,

sehr interessante Analyse.
Eine Frage so am Rande:
Wie würdest denn dieses Ronci-Diagramm hier beurteilen? Ist mit 10 LP gemessen.

Televue NP 101  Ronchigramme  10 LP durch mm.jpg


LG Walter
 
Intrafokal
minimal unterkorrigiert, Gaußfehlerbedingt Rot einen Tick stärker als Blau, geringer Farblängsfehler, leichte Zentralzone sowie leichte Randzone (beides kann durch das Design bedingt sein, wenn SA höherer Ordnung zur Gesamtkorrektur genutzt wurde, was bei modernen Refraktoren üblich ist)
Leichter Farbquerfehler, Zentrierung?
Recht glatter Schliff.
Insgesamt ziemlich gut

LG
Olli
 
Danke für die Analyse.
Der Roncitest ist von meinem TeleVue NP101 und wurde vom seligen Alois Ortner durchgeführt…
LG Walter
 
Die "Glätte" kann man aus einem Ronchi garnicht ableiten.
Zum einen um welche Größe oder Wert soll es bei der Glätte überhaupt gehen?
Und zum anderen prüft man dabei gegen einen Planspiegel der wie glatt ist?
Auch die Belichtungszeit welche auf jede Öffnung individuell angepasst werden muss, kann Schatten erzeugen die dann fälschlicherweise als Fehler gesehen werden können.
LG
 
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