Astroberry Image 2.0.4 auf Notebook booten

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AstroSchaut

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Hallo zusammen,

Habe das Astroberry 2.0.4 Image über Balena Etcher auf einem USB Stick übertragen. Über das Bootmenü meines HP Notebook kann ich zwar ohne Fehlermeldung den USB Stick booten, aber außer einem blinkenden Cursor passiert nicht viel. Ist das Astroberry Image nur über einen Raspberry PI 3 oder 4 und einer Micros SD bootable. Die Partitionen des Sticks sehen jetzt erst einmal unauffällig aus.

Grüße

Albert

Astroberry-USB-03.png
 
Dürfte der kleine aber feine Unterschied zwischen einem ARM- und einem Intel-Prozessor sein ... der Assemblercode ist nicht kompatibel, damit wird sich nur auf einem Raspberry booten lassen. Da bootet es von der SD ziemlich gut, ich hoffe meins nachher auch wieder, wenn's dunkel wird :cool:

Die Formate auf Sticks sind ziemlich einheitlich und sehen halt so aus, auch unter Mac ist da ein fat32.

Windows bekommt man auch nicht auf einer RS6000 gestartet ...

Klare Nächte,
Micha
 
Danke für euere hilfreichen Antworten,

Dürfte der kleine aber feine Unterschied zwischen einem ARM- und einem Intel-Prozessor sein
Das erklärt alles. Habe ja eine Installation von INDI und KStars einschl. Ekos erfolgreich am laufen und wollte probieren, ob Astroberry etwas für mich ist ohne gleich über 100 Euro für einen Raspberry PI 4 auszugeben.
Als Tipp, StellarMate X ist auf einem AMD/Intel System zu starten.
werde mal deinen Tipp von hier ausprobieren

schönen Abend

Albert
 
Hallo Albert,
Astroberry in der Version 2.0.4 basiert nach meinem Wissensstand auf einer 32Bit Version von Debian,
ist damit Alt und wird auch nicht Weiterentwickelt. Ist also nicht zu Empfehlen.
Wenn es ein Raspberry Pi sein soll würde hier zum aktuellen Raspi OS "Bookworm" in 64 Bit greifen und Kstars, Ekos und indi installieren.
Das läuft sowohl auf einem Raspi 4 mit 4GB Ram als auch auf dem Raspi 5 mit 8GB Ram.
Das lässt dich prima von jedem Laptop per Wifi steuern.
LG Jens
 
gern geschehen.

werde mal deinen Tipp von hier ausprobieren
bitte daran denken, StellarMate, egal ob Pi- oder X-Version, kostet einmalig 49,00 €. Da wird dann aber wohl mehr die App für die mobilen Endgeräte abgedeckt. Alles andere ist ja frei verfügbar unter Linux.
Es gibt leider keine Demo-Version.
In dem von Dir verlinkten Thread steht das Grundsätzliche drin.

Wenn das Wetter mal wieder mit spielt, werde ich das ganze nochmals testen.
Ich bin halt nicht der mobile Endgeräte Benutzer ;), deshalb hänge ich mich da nicht so ganz rein.
Aber unter Linux, meine Hauptsystem, ist relativ einfach sich das mobile Endgerät auf das Notebook zu holen und somit mit der Maus zu bedienen und nicht mit dem dusseligen rumgetappse mit den Fingern. Außerdem kann man das Fenster für das mobile Endgerät einigermaßen gut scalieren kann.
Aber irgendwie ist diese Kombination so von Hinten durch die Brust in's Auge.

Tablet steuert das Notebook am Teleskop. Im warmen Zimmer ;) dann das Tablet das via App auf das Teleskop-Notebook mit Stellarium X zugreift und das dann wiederum auf das Linux Notebook, im warmen Zimmer, gespiegelt wird o_O.

Kann ordentlich Fehlerquellen produzieren.
Funktioniert aber.
Muss man nicht so machen, mir sind aber die Displays der mobilen Endgeräte zu popelig ;) und das drauf rumgetappse ist mir einfach zu ungenau und fehlerträchtig, oder ich bin zu blöd dazu :eek:.
Ich mags halt nicht so.

live long and prosper ?
 
Im INDI Forum hatten wir einen guten Post zu dem Thema: Why is INDI not ported over to Windows?

Bitte die (wie üblich entgleisende) Diskussion über Windows vs Linux ignorieren, aber soooo kompliziert ist es wirklich nicht, sich KStars selbst aufzusetzen.
 
Guten Morgen zusammen,

aber soooo kompliziert ist es wirklich nicht, sich KStars selbst aufzusetzen.
mit etwas Einarbeitung und den zahlreich vorhandenen, nicht nur in Deinem Link, Erklärungen ist das machbar.

Wie komfortabel das für die Langzeitbelichtung ist, kann ich nicht beurteilen.
Für EAA gibt es leider noch keine g'scheite Software unter Linux, die SharpCap für Windows das Wasser reichen könnte.
Was gut ist, unter INDI werkelt alles gut miteinander zusammen. Da ist ASCOM unter Windows zickiger.

Wer sich nicht mit den Eigenarten von Linux auseinander setzen mag und trotzdem vielfältige Hardware nutzen möchte, im Gegensatz zur ZWO-Welt, der ist m.E. bei StellarMat X oder Pi-Variante gut aufgehoben.
Wenn man dann bereit ist Geld für die von Ikarus angebotene Schachtel-Version auszugeben, ähnlich kostspielig wie ZWO-Schachtel, denke ich, dass das gute Dienste leisten wird.

Bitte die (wie üblich entgleisende) Diskussion über Windows vs Linux ignorieren
das wirst Du leider nie vermeiden können.
Jedes System hat für mich seine Vor- und Nachteile.
Kommt halt auch drauf an, was ich mit dem jeweiligen System erreichen möchte.

live long and prosper ?
 
aber soooo kompliziert ist es wirklich nicht, sich KStars selbst aufzusetzen.
Neben meiner INDI Installation habe ich bisher erfolgreich Astrotortilla und SharpCap zum Platesolving benutzt. Die Installation unter INDI und KStars mit EKOS fand ich deutlich intuitiver und einfacher als das ASCOM Gezicke.

Tablet steuert das Notebook am Teleskop. Im warmen Zimmer ;) dann das Tablet das via App auf das Teleskop-Notebook mit Stellarium X zugreift und das dann wiederum auf das Linux Notebook, im warmen Zimmer, gespiegelt wird

Auf all meinen Rechnern läuft UBUNTU Mate 22.04 LTS, auch auf dem Notebook. Der Notebook steht im Kaltem neben den Teleskop. Auf dem Notebook läuft erfolgreich eine Installation von INDI und KStars einschl. EKOS. Von meinen Desktop Rechner greife ich im Warmen über X2Go per Remote auf den Notebook im Kaltem zu. Funktioniert zuverlässig flüssig, fehlerfrei und gut. Ist in den Paketquellen von Debian und Ubuntu enthalten.
Was fehlt ist ein Äquivalent zu SharpCap, hier experimentiere ich gerade mit AstroDMX Capture ein wenig herum.

Grüße

Albert
 
Was fehlt ist ein Äquivalent zu SharpCap, hier experimentiere ich gerade mit AstroDMX Capture ein wenig herum.
das ist leider das Problem, das es unter Linux nichts adäquates zu SharpCap gibt.
AstroDMX und ccdciel sind für mich die einzigen Programme die man weiter beobachten sollte.
Also bleibt es bei mir vorerst bei Windows auf dem Notebook welches am Teleskop ist.
Das Notebook im Warmen ist Linux Manjaro und davon ausgehend mit RDP au den W11 Rechenknecht.
 
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