Zeigt her Eure Newton's - der ich liebe Newton's Thread ;)

Na gut bevor der Thread abdriftet zeige ich noch schnell meine beiden, wenn ich schon bei den Refraktoren dazu animiert hatte :)

Teleskop-Rigg.jpg

Skywatcher Quattro 8s modifiziert mit Carbon-Tubus, Octo-Plus OAZ, gefräßte Fangspiegelspinne, HS-Blende

SharpStar130HNT.jpg

Mein Kleiner, ein Sharpstar 130-2.8HNT, wenn's mal schnell gehen soll (Komplettgewicht unter 18kg, das kann man in einem Stück locker noch bewegen)
Bin damit absolut happy damit und eine echte Bereicherung zu meinem APM 107 APO.

CS,
Franz
 
Wasser zwischen zwei Gläsern ... da muss man aufpassen, dass sich nicht gleich Goldfische einnisten. Dann sehen alle Fotos aus wie IC 1795. ;)

CS, Ralf
 
Hallo zusammen,

hier mal mein selbstgebautes Schätzchen, ein 8" f5 Newton nach eigenen Ideen, optimiert für die Fotografie. Der Tubus mit 4mm Wandstärke ist noch aus Hartpapier von Gerd Neumann und ein Stück länger als die üblichen Tuben. Ich bilde mir ein, dass ich auch dadurch bisher noch keine Probleme mit Tau und Streulicht hatte. Er hat einen 70mm Fangspiegel um einen APS-C Sensor gut auszuleuchten, kombiniert mit einem Hauptspiegel aus Quarz. Die Spinne ist von Horst Becker, da der Tubus einen etwas größeren Durchmesser hat gab es keine passenden von der Stange. Der OAZ ist ein Octo Plus von Lacerta. Er hat mir schon viele schöne Aufnahmen ermöglicht :love:


4ea890198e5c039ce61b9df16912df88.jpg

Viel Grüße
Michael
 
Mein dickes Kaliber, noch eine Baustelle:

500mm F4.5 Lomo Quartz Carbon Truss auf Knopf MK100s. Montierung geht demnächst zum Pulverbeschichten.

newton.jpg

LG Michael
 
Ca. 90kg, der Spiegel ist auch satte 60mm dick und wiegt 26kg. Die Knopf sollte das aber locker packen, aber wirklich portabel ist dann anders ;).

Edit - der Tubus stammt von Philipp Keller, Baujahr etwa 2000.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

also das sind ja teilweise dicke Brummer ... :D

Da muss ich schnell mal gegensteuern mit meinem Luxus Selbstbau:
76/300mm Mini Newton - HS & FS aus Skywatcher Infinity 76P
mini-newton-seite24.jpg

mini-newton-oaz24.jpg
mini-newton-vorne24.jpg

Ihr seht schon, alles sehr hochwertig und professionell hergestellt.;)
Aber trotz der rustikalen Arbeit ist mit meinem kleinen Deep-Sky Röhrchen einiges möglich:

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

du hast mit deinem originellen Selbstbau ja schon Erstaunliches an astrorografischen Ergebnissen zustande gebracht, alle Achtung ! Da zeigt sich die wahre Begeisterung für´ s Hobby, echt stark:).

VG und CS
Stefan
 
der Spiegel ist auch satte 60mm dick und wiegt 26kg
Hallo Michael,
schönes Projekt!
Machst du was gegen die Grenzschicht?
Ein so massiver Spiegel kühlt ja nie aus und läuft dem nächtlichen Temperaturgang die ganze Nacht hinterher.
Ideal wären ein paar seitliche Lüfter welche einen laminaren Luftstrom über die Spiegeloberfläche erzeugen.
LG
 
Möchte auch meine Spielegehäuse vorstellen:

den Anfang macht mein erster " ordentlicher Eigenbau" mit perfekter Lomo Optik. Bisschen schwer und lang der 10 Zöller ( f/6) aber am Planeten eine Wucht.
Hier im Einsatz in einer feuchten Nacht. Steht auf der Eigenbau Nachführplattform. Kamera ist die Tuocam von Phillips. Der Renner vor vielen Jahren und für viele der Einstieg in die Planetenaufnahme mit Kamera und Computer. Beides verkauft und der Lomo hat eine neue Heimat bei Frank in Nordfriesland gefunden.

DSC01636_Lomo.jpg



Mein 10 Zoll Arbeitstier, den ich als Eigenbau so konzepiert habe, das er sowohl als Dobson , aber auch auf der G11 genutzt werden kann. Prismaneschien und Transportgriff runter und Dobsonräder dran, fertig.
Mit f/ 4,7 nach heutigen Maßstäben nicht mehr der schnellste, aber, wie ich finde ein guter Kompromiss für Foto und Auge. Den Auszug habe ich mit einer kleinen Meßuhr versehen, die das Fokussieren sehr erleichtert.
Einmal als Dobson mit Eigenbau Sonnenfilter und einmal als parallaktisch montiertes Teleskop bei der Venusaufnahme am Abendhimmel.

DSCN6807__Venus.jpg



DSCN7239_10_Sonne.jpg



Zu guter letzt möchte ich noch einen Eigenbaunewton zeigen, der, wie ich finde sehr gut gelungen ist. Durfte auch mit Hand anlegen. Gebaut hat ihn mein langjähriger Astrokumpel Kurt Thiede, der leider letztes Jahr verstorben ist. Kurt war ein begnadeter Bastler und Tütftler, was sich nicht nur auf die Astronomie beschränkte.
Die Stunden mit ihm an verschiedensten Teleskopen, oder in seiner Werkstatt, bei Kanonenofen, Holzbearbeitung und einem gemütlichen Bier, werden mir für immer in guter Erinnerung bleiben.

DSC01329_Kurt.jpg


Ich hoffe euch gefällt miene kleine Newtonshow.
Gruß und CS Thomas
 
Mein erstes Teleskop: Das Papp-Newton von Astromedia:


Das ganze hat eine längere Vorgeschichte: Gegen Ende der Grundschulzeit, also als ich 10 Jahre alt war, haben mir meine Eltern zu Weihnachten ein Astronomiebuch für Kinder geschenkt. Damit begann mein Interesse an der Astronomie. In dem Buch wurden auch Refraktoren und Newton-Spiegel-Teleskope erklärt. Den Refraktor fand ich langweilig, aber das Newton_Teleskop hatte mein Interesse geweckt. Das man damit was beobachten kann, obwohl doch der Fangspiegel im Weg war, das hatte schon was. Also wollte ich seitdem ein Newton-Spiegelteleskop haben; nächstes Weihnachten stand es ganz oben auf der Wunschliste.
Doch anstelle mir das Gewünschte aus dem Versandhauskatalog zu bestellen sind meine Eltern zum örtlichen Optiker gegangen, der auch Teleskope und Mikroskope verkaufte. Der hat sie dann beraten. Zu Weihnachten gab es dann eine drehbare Sternkarte, ein Kosmos Himmelsjahr und die Empfehlung, doch zunächst mit dem elterlichen Feldstecher den Himmel zu beobachten. Aus heutiger Sicht sicherlich absolut sinnvoll, aber damals eine katastrophale Enttäuschung. Als Kind wollte ich das einsehen. Zum Sterne beobachten braucht man ein richtiges Teleskop und keinen popeligen Feldstecher. Also habe ich mich mit der drehbaren Sternkarte beschäftigt und das Himmelsjahr Monat für Monat gelesen. Den Himmel selbst habe ich aber nur mit den bloßen Augen beobachtet. Dem Feldstecher habe ich damals keine Chance gegeben.
Im weiteren Verlauf meiner Kindheit habe ich dann selber auch mal mit dem Optiker gesprochen. Immerhin konnte er mich davon überzeugen, dass die billigen Versandhausteleskope ihr Geld nicht Wert sein.
Das latente Interesse an der Astronomie blieb zwar, aber immer wenn ich Geld zur Verfügung hatte, gab es doch etwas wichtigeres, als ein Teleskop. Vom Konfirmationsgeld ein Homecomputer, dann eine Stereoanlage, ferngesteuerte Autos und Flugzeuge. Und immer wieder neue Computer.
Als dann 20 Jahre später das Karton-Newton von Astromedia raus kam, dachte ich mir, für 20 Euro habe ich dann wenigstens ein Funktionsmodell eines Newton-Spiegelteleskops.
Damit habe ich dann tatsächlich zum ersten Mal die Jupiter-Monde und die Saturn-Ringe gesehen (OK, es war nur ein Ring). Das war schon faszinierend. Auch den Venustransit konnte ich damit beobachten.
Damit war das bis dahin latente Interesse an der Astronomie dann endgültig geweckt. Kurz darauf habe ich dann auch eingesehen, dass man mit einem Fernglas auch astronomische Beobachtungen machen kann. Und es folgten dann ein paar "ernsthafte" Teleskope, u.A. auch ein 12" f/5 teleskopierbarer Dobson von Skywatcher, der bis heute mein visuelles Haupt-Teleskop ist. (Aber nur um davon ein Foto zu machen, schleppe ich den nicht aus dem Keller. Das lohnt sich nur für gute Nächte.)

CS, Lutz
 
Hallo Michael,
schönes Projekt!
Machst du was gegen die Grenzschicht?
Ein so massiver Spiegel kühlt ja nie aus und läuft dem nächtlichen Temperaturgang die ganze Nacht hinterher.
Ideal wären ein paar seitliche Lüfter welche einen laminaren Luftstrom über die Spiegeloberfläche erzeugen.
LG
Hallo Quanten,

zur Auskühlung befinden sich bereits drei Lüfter rückseitig an der Spiegelzelle, für die Grenzschicht möchte ich aber noch mindestens zwei weitere mit Luftführungen quer über den Spiegel anbringen. Auch die durchgehende "Röhre" innerhalb des Truss, die der Vorbesitzer angebracht hat, wird es am Ende so nicht mehr geben. Als Streulichtschutz überlege ich noch, um den Spiegel und am Okularauszug Reststücke davon stehen zu lassen.
Vielleicht besser wenn ich irgendwann dazu mal einen eigenen Thread eröffne, und hier nicht den Platz für weitere schöne Newton-Bilder besetze ;).

LG Michael
 
Hallo,
Hier mein (einziger) Newton Siberia 110/805. Ich bin an sich kein ausgwiesener Newton-Fan. Ich habe ihn für 80€ gebraucht gekauft, um ihn gegen einen 4 Zoll Apo zu vergleichen. Die Optik ist hervorragend, visuelle Mondbeobachtungen machen damit großen Spaß.

Grüße Daniel
 

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Hallo zusammen,

also gut, da ich mich schon beim „Refraktorzeigen“ beteiligt habe, dann noch die etwas größeren Newtonteile:

22 Zoll F3,3, Optik von Lookwood, gebaut von Matthias Wirth, Servocat Goto-Steuerung
1710324456368.jpeg

Man kann den HS über 2 Justierstangen auf Bedarf live einstellen, wenn man direkt am Okular sitzt/steht.

Dann noch der kleinere „Bruder“ 18 Zoll F4, Optik von Carl Zambuto, gebaut von Matthias Wirth, Servocat Goto Steuerung

1710324714175.jpeg


Viele Grüße
Werner
 
Moin aus Hamburg,

meine beiden Setups, beim rechten ist natürlich kein Newton drauf. ;)
Seit neusten besitze ich ein Lacerta 8". Fotonewton älterer Generation.
IMG_20240307_183023.jpg


Viele Grüße Mathias
 
Hallo Werner
das ist ein wunderschöner Dobson!
Übrigens Habe ich dein ehemals 12" Lomo Newton bei mir, siehe 2, Bericht.
So wie es aussieht hinke ich dir immer hinterher.. auch dein 12" Quarz MN hatte ich schon ;)

LG Marco
 
Hallo Marco,

Oh, vielen Dank. Super, dann weiß ich auch, wo das schöne Teil jetzt beheimatet ist. :y: Übrigens, mein ehemaliger 12“MN hatte einen HS aus Sital und war auch auf der Rückseite etwas anpoliert.

Viele Grüße
Werner
 
Moinsen,

in meinen Augen ist der Abräumer der kleine 76er Selbstbaunewton im Kanalrohr vom Holger. Einfach gut. Und diese KG-Rohre ... damit kann man einfach gut basteln (ich mache das ja mit Refraktoren, da habe ich ja auch welche ... gehört hier aber nicht her ...) Aber Newtons habe ich auch - keine hochgezüchteten Mega-Maschinen, sondern eine ganz schliche rote Chinadose, die aber viel Spass macht ...

Greetzles hannes
 

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Hallo zusammen,

das hier ist mein 12" f/5 Selbstbau. Da ist wirklich alles selbst gebaut, von der Hauptspiegelzelle bis zum Okularauszug. Auch der Tisch, auf dem das Laptop steht, ist aus Abfall selbst gemacht. Die Bahtinovmaske habe ich mit einem Cutter aus einem doppelwandigen Karton geschnitten.

Um die Newtonspiegel herum baue ich nun schon seit fast 25 Jahren mehr oder weniger kontinuierlich. Jedes Jahr kommt das ein oder andere dazu oder weg oder wird neu und anders gemacht. Letztes Jahr durften die Spiegel zum vierten mal den Tubus wechseln, wobei der vierte Tubus aber eigentlich nur ein für die EQ Plattform optimierter zweiter Tubus ist. Die Spiegel mussten auch schon einiges mitmachen und mussten mittlerweile neu belegt werden.

Die Spiegel sind beide aus Sital und von LOMO. Damals hatte ich noch nicht so viel Geld und musste arg mit den Zähnen knirschen. Im Nachhinein war das aber eine der besten Investitionen in meinem Leben. Das Sital hat mit dem Gittertubus ein tolles thermisches Verhalten und die Qualität der LOMO Spiegel ist in meinen Augen unerreicht.

Das besondere an dem Dobson ist der Okularschlitten. Der Verstellbereich liegt bei fast 15cm. D.h. damit komme ich mit allem in den Fokus. Man kann damit sowohl mit Bino ohne Glaswegkorrektor als auch im Nahbereich mit dem Okular scharf stellen. Gleichzeitig ist die Obstruktion mit 21% noch relativ niedrig. Den Schlitten zu optimieren soll mein Projekt für dieses Jahr werden, wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle.

Ich mache am liebsten so viel wie möglich aus Abfall oder Reststücken. Der Okularschlitten besteht z.B. aus Teilen eines kaputten Flachbettscanners und Dibond Verschnitt. Die Klemmblöcke aus Kastanie sind aus Resten eines Treppenbaus. Die habe ich damals aus Unkenntnis in falscher Richtung zur Faser gefertigt. Naja, sie halten nun schon 20 Jahre...

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Grüße,
Joachim
 
Hallo Joachim,

vielen Dank! Wie ich sehe, hast du dir aber auch ein sehr schönes Teleskop und eine Plattform gebaut. Ich kann dich nur ermutigen, den Fotonewton zu bauen.
Macht einfach Freude, schon beim Bauen und erst beim Gebrauch, wenn alles funktioniert.

Gruß Thomas
 
Hallo,

Das ist mein Newton:


300-1200-Newton.jpg


Ein 300/1200mm Newton.

Dieses Teleskop baue ich zusammen mit einem 80/400mm Refraktor als Optischer Sucher Seite an Seite auf einer Losmandy G11 auf. Ich nutze den Newton ausschließlich zur Visuellen Beobachtung am Nachthimmel.
Das Teleskop habe ich mir im Juli 2011 angeschafft und damit bisher über 170x damit am Nachthimmel beobachtet.

Viele Grüße
Gerd
 
Der größte Dobson den ich ohne Trittleiter benutzen kann.

Spacewalk Telescopes Horizon
500f1640 und mit SIPS 500f1860.
Ohne CC geht aber garnicht.

Ist sehr stabil und hervorragend praxistauglich und dabei mit ca. 36kg nicht zu schwer. Die Wartezeit und die Investition ist es auf jeden Fall wert.

Ich hatte auch schon einige andere Newts:
GSO200f6
Skywatcher 250 und 300f5
Tal 150f5
the „flying Dobson“ Lomo 15f5
Ultraleichtbau Newton 10“f4,8 mit unter 8kg
Kugeldobson 200f6
Planetennewton 150f8

cs Alex
 

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Hallo Frank,


nutzt Du die Steine gleich als Tritt beim nah am Zenit Beobachten?


Viele Grüße Felix
 
Na bei einem Newton-Thread muss ich doch auch dabei sein :)
Hier mein seit Jahren absolutes Lieblingsteleskop. Ein 12" ONTC mit extrem gutem Quarzspiegel und Lambda/30 Fangspiegel von Antares. Der fetzt sowohl visuell als auch fotografisch. Für mich ein Traumgerät!
12ZollONTC.jpg
 
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