Keine Nachfrage mehr nach Astro-Produkten?

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Gäääähn!!
Will jemand mein TS-Optics Doublet SD-Apo 80 mm f/7 - FPL53 / Lanthanglas Teleskop zum Neupreis haben? Ich selber hab es zwar gebraucht für zarte 480€ bekommen, aber für 700€ geb ich es gern weiter! Oh man - merkt ihr eigentlich wie ihr euch im Kreis dreht?!?!
P.S.: Für 480€ würd ich es ernsthaft wiede weiterverkaufen!
Hua hua :)

Jo, kommt nix bei rum, was irgendwen weiterbringt.
 
Oftmals sehe ich große Diskrepanzen zwischen Beschreibung (neuwertig), Fotos (starkt benutzt, dreckig, verbastelt, Teile fehlen) und Preis (neuwertig) in den Beschreibungen. Dann soll man noch Vorkasse leisten und den Versand bezahlen.
 
Man darf aber auch nicht vergessen, daß manche Dinge einfach ihren Wert haben. Ob gebraucht oder nich. Wenn man einst einen Apo sehr guter Kwalität gekauft hat, dann hat der seinen Wert über allerhand Jahre, wenn man gut mit seinem Zeug umgeht. Es findet kein Verschleiß statt, die Optik ist und bleibt sauber, das Gerät wird gepflegt und gut aufbewahrt. Wenn dann jemand sowas sucht und deutlich sparen kann gegenüber Neukauf, warum soll man da 50% Einbuße hinnehmen, wenn man den wieder anbietet ? Das steht in keinem Verhältnis zum Preis, den man für das gute Stück bezahlt hat.

Das sehe ich anders.
Den Wert einer Sache bestimmt nicht vordergründig deren Verschleiß, sondern immer nur das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Eine Sache hat immer nur den Wert den ein Anderer dafür zu bezahlen bereit ist.
Freilich beeinflusst auch der Erhaltungszustand den Preis den ein Anderer dafür zu bezahlen bereit ist aber das ist nicht das Entscheidende.
Es gibt sehr schlecht erhaltenen Dinge die aber selten sind und wo es Leute gibt die trotzdem einen hohen Preis dafür zu zahlen bereit sind und es gibt Dinge im erstklassigen Erhaltungszustand die keiner haben will und oder die massenhaft angeboten werden und wo man eben nur noch eine niedrigen Preis erzielen kann.
In jedem Fall gilt das Grundprinzip von Angebot und Nachfrage.

Wer aber meint allein aufgrund des guten Erhaltungszustands immer einen hohen Preus erzielen zu können der hat da wohl etwas Grundsätzlich missvertstanden.
Wenn zb. der Goldpreise gerade im Keller ist dann bekommt man eben auch nur einen entsprechend niedrigen Preis für einen kleinen Barren. Wer glaubt das er nur weil dieser Barren nicht verschleißt also immer im quasi „neuwertigen“ Zustand ist und er bei kauf wesentlich mehr dafür bezahlt hat mit diesen Argumenten einen Käufer davon überzeugen zu können mehr für dieses Barren zu bezahlen als der Marktwert der sich aktuell auf Basis von Angebot und Nachfrage gebildet hat der sollte sich nicht wundern wenn er da keinen Erfolg hat.

Und bei APOs ist es nun mal nicht anders.
Diese überschwemmen mittlerweile den Gebrauchtmarkt und werden hier massenhaft angeboten.
Und zwar mehr als zu hohen Preisen nachgefragt wird.
Darum sinkt nun mal ihr Marktwert bis ein Preis erreicht wird bei dem Angebot und Nachfrage sich wieder ausgleichen.
Wenn der Preis niedrig ist werden weniger Leute bereit sein Ihren APO zu diesem Preis zu verkaufen und mehr Leute werden bei niedrigem Preis einen kaufen wollen so das sich Angebot und Nachfrage angleichen.

Dieser Mechanismus ist erstmal unabhängig davon ob ein APO nun verschleißt oder nicht.
Es ist albern sich darüber zu beschweren.
Wem der aktuelle Marktpreis nicht passt der muss weder zu diesem Preis einen APO kaufen noch verkaufen. Nur sollte ein Verkäufer dann eben auch nicht rumjammern, wenn er seinen APO nicht über dessen Marktwert losbekommt noch sollte ein Käufer rumjammern das ihm keiner einen APO unter Marktwert verkaufen möchte.

Jammer Threads wie diesen hier können wir uns schenken.

Und ein Marktwert kann sich trotz gleichen Erhaltungszustands eben auch mal ändern.
Jee nach dem wie sich Angebot und Nachfrage entwickeln.
APOs waren vor 30 Jahren noch sehr rar und entsprechend hoch war damals auch ihr Marktwert gebraucht.
Heute ist das anders und APOs überschwemmen massenhaft den Gebracht Markt.
Entsprechend deutlich ist ihr Marktwert daher auch gesunken.
Guter Erhaltungszustand hin oder her.
So ist das nun mal in der Marktwirtschaft.

Grüße Gerd
 
Es hat seinen Preis gekostet, und nur, weils grad keiner kaufen will, verliert es nich automatisch an Wert.

Doch ganz genau so ist es nun mal, zumindest was den aktuellen Marktwert betrifft.
Mag sein das der ideelle Wert für dich persönlich höher ist weil du vielleicht an einer Sache hängst und eine emotionale Bildung entwickelt hast weil Erinnerungen für dich damit verbunden sind.
Das bezahlt dir aber kein Fremder für den es eben nicht so ist.

Wenn ich etwas haben möchte und es angeboten finde, dann kaufe ich es, wenn ich mit dem Preis leben kann und es das wert ist. Das wird jeder Käufer so machen, denke ich.

Ja natürlich, allerdings wird der Preis den man normalerweise für angemessen findet vom Marktpreis bestimmt.
Das bedeutet von dem Preis den auch Andere schon einmal für etwas Vergleichbares gezahlt haben und dieser Preis wird eben vor allem von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Gepflegte Optik verschleißt nicht, warum soll dann der Preis verschleißen ?

Weil der Preis nicht ausschließlich nur vom Erhaltungszustand einer Sache bestimmt wird, sondern immer von Angebot und Nachfrage.
Und wenn sich Angebot und Nachfrage ändern dann ändert sich auch der Preis trotz unveränderten Erhaltungszustands.
Wenn eine Sache zu einem bestimmten Preis keiner haben will dann ist sie diesen Preis nun mal nicht wert.
Völlig egal wie der Erhaltungszustand ist und was sie neu einmal gekostet hatte.

Grüße Gerd
 
Ganz so stimmt das natürlich nicht. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis nur bei Informationssymmetrie und in einem effizienten Markt. Beides dürfte für eine Transaktion über dieses und ähnliche Foren nicht zutreffen.
 
Ganz so stimmt das natürlich nicht. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis nur bei Informationssymmetrie und in einem effizienten Markt. Beides dürfte für eine Transaktion über dieses und ähnliche Foren nicht zutreffen.

Es stimmt zwar das der Markt für Astroartikel einen sehr kleiner ist und sich hier daher nicht so ein so klar auf den Cent genau definierbarer Marktpreis ausmachen lässt wie es zb. an der Börse bei dem Goldpreis der Fall ist aber dennoch gelten auch in einem kleinen Markt die Grundprinzipien des Marktes also Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Und im Zeitalter des Internet kann man sich auch in einem kleinen Markt zumindest einen groben Überblick über die aktuellen Preise verschaffen.
Wenn man jetzt nicht gerade etwas völlig Exotisches hat dann wird man da auch fündig werden und kann sich zumindest mal an den Preisen orientihren zu denen Andere gehandelt haben. Wichtig ist es natürlich die Preise zu denen tatsächlich auch ge und verkauft wurde und nicht etwa die Wunschvorstellungen einer Seite als Orientierung zu nehmen.

Das gilt sowohl für Verkäufer als auch für Käufer.
Wer das nicht tut und daher vielleicht unrealistische Preisvorstellungen hat ist selber schuld und sollte sich nicht wundern, wenn er zu diesen Preisvorstellungen keinen Handel abschließen kann
Auch das gilt für Käufer als auch Verkäufer gleichermaßen

Grüße Gerd
 
Es ist völlig egal, wie groß ein Markt ist, das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt immer. Wenn es nur den Markt in diesem Forum gäbe, würde trotzdem der Preis danach bemessen, was ein Käufer bereit ist, für den angebotenen Artikel zu zahlen. Das wiederum richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen des Käufers im Zeitpunkt des Angebots. Der Verkäufer hat eine Preisvorstellung, zu dem er den Gegenstand anbietet, er weiß aber nicht, ob diese Preisvorstellung mit den Vorstellungen des Käufers übereinstimmt. Je nach Marktsituation (Konkurrenzprodukte), Kauflust des Käufers und Verkaufszwang des Verkäufers kommt dann ein höherer oder niedrigerer Preis zustande.

Helge hat ja auch den ein oder anderen Artikel gerade im Angebot. Auch schon etwas länger, weil er eben eine konkrete, feste Preisvorstellung hat, von der er nicht abweichen will. Das ist in Ordnung. Da er offensichtlich warten kann, bis ein Käufer auf sein Angebot aufmerksam wird, der bereit ist, seine Preisvorstellung zu erfüllen, kann er bestimmen, ob es zu einem Geschäft kommt oder nicht. Hätte er höheres Verkaufsinteresse, würde er den Preis schneller nach unten korrigieren, um die Zahl der Interessenten zu erhöhen und schneller zu einem Verkauf zu kommen, notfalls dann zu einem niedrigeren Preis. All das ist völlig in Ordnung.

Nicht in Ordnung ist, sich darüber zu beschweren, dass Käufer nicht mehr bereit sind, hohe Preise für gebrauchte Ware zu bezahlen, wenn der Markt keinen höheren Preis hergibt. Niemand steht unter Verkaufszwang zu einem Preis, den man für inakzeptabel hält. Gleichzeitig steht niemand unter Kaufzwang zu einem Preis, den man für zu hoch hält, weil es genügend Neuware zu nicht viel höheren Preisen gibt, oder weil es genügend andere vergleichbare Gebrauchtwaren zu niedrigeren Preisen gibt.

LG Olaf
 
Hallo!
Einigungsprozesse sind sehr individuell. Da kann man kaum sagen, dass es garantiert zu keinem Vertrag kommt, wenn man nicht dieses oder jenes befolgt.

Ein Kauf kommt dann zustande, wenn sowohl Käufer als auch Verkäufer sich anschließend als "besser gestellt" ansehen. Sagen wir mal, die Informationssymmetrie ist gegeben und beide sind redlich.
Wenn der Verkäufer sehr an einem Stück hängt, kann es durchaus sein, dass er einen höheren Preis verlangt, als marktüblich. Ist das Stück ansonsten nicht verfügbar, wird ein Käufer den ideellen Wert durchaus mitbezahlen, wenn sein Wunsch nach dem Objekt eben groß genug ist. Einzelstücke oder seltene Objekte sind dafür ebenso ein Beispiel wie ein dringender Bedarf beim Käufer, der vielleicht nicht auf das nächste Angebot warten möchte.

Natürlich kann auch der übliche Preis eine Rolle spielen. Wenn es mir sehr wichtig ist, auf keinen Fall "zu viel" zu zahlen, ist das auch ein gültiges Argument.

Ich bin da immer sehr pragmatisch und versuche Geschäftliches leidenschaftslos anzugehen. Ich überlege mir, ob es mir die Sache wert ist. Ich habe schon Bücher für etwas mehr Geld gekauft, als eigentlich üblich war. Ich wollte nicht ewig warten oder mit zu vielen anderen Interessenten konkurrieren. Ich hatte dann mit den Büchern so viel Freude, dass ich das auch wirklich nie bereut habe. Allerdings hatte ich das Geld auch und es tat mir nicht allzu weh, etwas mehr zu bezahlen.
Andererseits habe ich auch schon auf Verkäufe verzichtet, weil ich nicht eingesehen habe, etwas sehr teures zum halben Preis anzubieten, das ich nur 2x benutzt habe. Dann behalte ich es eben. Das finde ich aber nicht schlimm. Man darf sich da nicht ärgern oder wütend werden. Vielleicht kommt mal eine bessere Zeit.

Nicht in Ordnung ist, sich darüber zu beschweren, dass Käufer nicht mehr bereit sind, hohe Preise für gebrauchte Ware zu bezahlen, wenn der Markt keinen höheren Preis hergibt. Niemand steht unter Verkaufszwang zu einem Preis, den man für inakzeptabel hält. Gleichzeitig steht niemand unter Kaufzwang zu einem Preis, den man für zu hoch hält, weil es genügend Neuware zu nicht viel höheren Preisen gibt, oder weil es genügend andere vergleichbare Gebrauchtwaren zu niedrigeren Preisen gibt.
Das fasst es tadellos zusammen.

Ich habe den Astro-Gebrauchtmarkt nicht so auf dem Schirm. Mein allgemeiner Eindruck ist, dass viele sich "nach oben kaufen" und da oft sehr impulsiv gehandelt wird. Erst eine ungekühlte Kamera. Dann liest man von den tollen, gekühlten Monokameras und will seine alte möglichst teuer verkaufen, weil man eben viel Geld für die Neue braucht. Die ersetzt man dann bald durch eine OSC, weil man sich beim Aufwand verschätzt hat und wieder fehlt ein Tausender, weil man die alte Kamera nicht teuer genug verkaufen konnte. Dann ist der Chip zu klein und es geht wieder los. Das kann dann bestimmt frusten und die Streitereien gehen los.

Gruß
Sebastian
 
Hi,
heute Nacht krieg' ich bestimmt Alpträume von der grossen APO-Schwemme, die wie ein Tsunami über uns hereinbricht ...:LOL:
VG CptB
 
Hallo Sebastian

Der Markt ist überschwemmt von Neu und erst recht gebraucht Sachen, einige Kaufen sich Produkte um weiter,
wieder mit Gewinn zu verkaufen, mit viel überschlagen Preise, da bin ich vorsichtig

Manfred
 
Es ist völlig egal, wie groß ein Markt ist, das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt immer. Wenn es nur den Markt in diesem Forum gäbe, würde trotzdem der Preis danach bemessen, was ein Käufer bereit ist, für den angebotenen Artikel zu zahlen. Das wiederum richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen des Käufers im Zeitpunkt des Angebots. Der Verkäufer hat eine Preisvorstellung, zu dem er den Gegenstand anbietet, er weiß aber nicht, ob diese Preisvorstellung mit den Vorstellungen des Käufers übereinstimmt. Je nach Marktsituation (Konkurrenzprodukte), Kauflust des Käufers und Verkaufszwang des Verkäufers kommt dann ein höherer oder niedrigerer Preis zustande.

Helge hat ja auch den ein oder anderen Artikel gerade im Angebot. Auch schon etwas länger, weil er eben eine konkrete, feste Preisvorstellung hat, von der er nicht abweichen will. Das ist in Ordnung. Da er offensichtlich warten kann, bis ein Käufer auf sein Angebot aufmerksam wird, der bereit ist, seine Preisvorstellung zu erfüllen, kann er bestimmen, ob es zu einem Geschäft kommt oder nicht. Hätte er höheres Verkaufsinteresse, würde er den Preis schneller nach unten korrigieren, um die Zahl der Interessenten zu erhöhen und schneller zu einem Verkauf zu kommen, notfalls dann zu einem niedrigeren Preis. All das ist völlig in Ordnung.

Nicht in Ordnung ist, sich darüber zu beschweren, dass Käufer nicht mehr bereit sind, hohe Preise für gebrauchte Ware zu bezahlen, wenn der Markt keinen höheren Preis hergibt. Niemand steht unter Verkaufszwang zu einem Preis, den man für inakzeptabel hält. Gleichzeitig steht niemand unter Kaufzwang zu einem Preis, den man für zu hoch hält, weil es genügend Neuware zu nicht viel höheren Preisen gibt, oder weil es genügend andere vergleichbare Gebrauchtwaren zu niedrigeren Preisen gibt.

LG Olaf
Geiz ist Geil ... gilt für beide.
 
Hallo!
Das ist die Art Blödsinn (das andere Wort, was ich dafür normalerweise gebrauchen würde, wird hier leider wegzensiert), auf den ich inzwischen mit starken körperlichen Reaktionen allergisch reagiere. Für die meisten von uns ist Astronomie ein Hobby, eine Nebensache. Zuerst gilt es, die wichtigen Dinge in den Griff zu bekommen. Ich arbeite weder beim Kabinenpersonal der Lufthansa noch bei einem Hersteller von SUVs, also liegt meine letzte Gehaltserhöhung 15 Jahre zurück. Eine weitere ist nicht in Sicht, vorher gehe ich in Rente... Das Kind studiert noch, sein Zimmer im Studentenwohnheim kostet 650 Euro im Monat. Da hat es doch mit GEIZ nichts zu tun, und mit GEIL schon doppelt nicht, wenn man versucht, trotz solcher Randbedingunen auch sein Hobby noch zeitgemäß auszuüben.
Bitte verschont uns mit Clichés dieser Art, das bringt doch nichts.

Grüße
Maximilian
 
Hallo zusammen,

zum Thema Geiz ist Geil will auch mal meinen Senf dazugeben.
Wenn wir hier die normale Preisbildung auf Basis von Angebot und Nachfrage betrachten so hat diese mit einer Geiz ist Geil Mentalität nicht das Geringste zu tun.
Es ist völlig normal das weder ein Verkäufer unter Marktwert verkaufen noch ein Käufer über Marktwert bezahlen will und es ist auch völlig normal, wenn sich ein Marktwert bei Veränderung von Angebot und Nachfrage ändert.

Der von Maximilian zuletzt beschriebene Sachverhalt ist ein Einflussfaktor auf der Nachfrageseite der mit Geiz nicht das Geringste zu tun hat.
Wenn weniger Geld zur Verfügung steht dann kann man sich bestimmte Sachen zu einem bestimmten Preis nun mal einfach nicht leisten, so einfach ist das.
Damit sinkt automatisch die Nachfrage bei diesem Preis.
Möchte ein Verkäufer dennoch etwas verkaufen dann muss er zwangsläufig den Preis soweit nach unten anpassen bis er ein Level erreicht bei dem auch bei knapper Kasse der Käufer ausreichend Nachfrage vorhanden ist.
Und wenn ihm das nicht passt dann bleit er eben auf seinen Sachen sitzen und kann sie nicht verkaufen.
Das alles hat mit Geiz ist geil nichts zu tun.


Es gibt aber auch eine echte Geiz ist Geil Mentalität.
Darunter verstehe ich Leute die hochwertige Sachen die sie sich eigentlich nicht leisten können oder wollen zu Schleuderpreisen bekommen wollen die eigentlich nicht machbar sind.
Auch das sieht man hier zb. bei APOs.
Da hat einer einen größeren „billig“ APO für sagen wir mal 1000 gekauft und meckert dann nur rum weil, ein paar Kleinigkeiten nicht ganz so toll sind.
Nun mag gleich der Protest hochkochen von wegen 1000 sind doch nicht billig.
Ja 1000 ist ne Menge Geld aber für einen APO dieser Größe ist das eben trotzdem sehr sehr wenig.

Es ist sehr schön das es auch so etwas Günstiges gibt aber da muss man eben gewisse Abstriche machen und kann nicht das gleiche Level einer Edelmarke erwarte die das 5 fache kostet.
Leute mit echter Geiz ist Geil Mentalität wollen hier aber keinerlei Abstriche machen sondern die erwarteten das sie für einen Bruchteil des Preises einer hochwertigen Optik genau die gleiche Qualität bekommen.
Und wenn dem nicht so ist wird sich dann fürchterlich aufgeregt.

Denen kann man nur sagen, wenn ihr euch eine sehr hohe Qualität nicht leisten wollt oder könnt dann könnt ihr eben auch kleine sehr hohe Qualität bekommen.
So einfach ist das und dann braucht ihr euch darüber auch nicht aufzuregen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Für richtig teure APOs ja, muss ich zugeben. Die haben aber auch größere Nachteile, wie vergleichsweise kleine Öffnung für noch bezahlbares Produkt und mobilen Einsatz. Die Öffnung ist ja nicht nur für die visuelle Beobachtung wichtig, mit längeren Brennweiten sind sie schlicht langsamer, als zum Teil deutlich größere Spiegel.
 
Wie in jedem Hobby gibt es nach oben kaum Grenzen, was Professionalisierung und Kosten angeht. Da muss jeder nach seinen Bedürfnissen einen sinnvollen Weg im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten finden, das gehört dazu. Mir persönlich reichen die „Billig-Apos“ vollkommen aus.

Schnelle und hochwertige Newton kosten auch deutlich vierstellig, bei anderen eigenen Nachteilen. Man muss sich auch nicht immer an den Defiziten eines Teleskops abarbeiten, sondern kann auch anerkennen, was mit günstigen Teleskopen heute möglich ist und versuchen, diese auszureizen. Das werden die wenigsten schaffen.

LG Olaf
 
Hey Tobias,

wow - das nenn' ich mal effizient: ein einzelner, inhaltlich völlig unverbindlicher Post, mit dem praktisch jeder irgendie was anfangen kann, sofern er möchte, und dann knapp 11.000 Aufrufe und 165 Reposts innerhalb genau eines Monats (Stand 24. März, 16.50 Uhr). Wobei von Dir nach Deiner "Initialzündung" überhaupt nichts mehr kam - Respekt!
Dazu eine Diskussion haarscharf am Rande (und teilweise drüber) des gepflegten Umgangs miteinander, gefühlte 1000 Meinungen und keinerlei Ergebnis. Gut, ein greifbares Ergebnis war auf die völlig allgemein gehaltene Fragestellung wahrscheinlich auch nicht das Ziel.

Studierst Du gerade Soziologie oder so was und schreibst Deine Thesis über zeitgemäße Kommunikation?

Aber jetzt mal ohne Sch%§$: was hast Du denn zu welchem Preis angeboten und bist es nicht losgeworden?
Die Frage wäre doch viel interessanter, als sich seitenlang auf Allgemeinplätzen aufzuhalten.
Okay, ist grad Mi$twetter und so haben eine Menge Leute hier eine Menge Zeit, aber dennoch: kommen wir nicht irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner, und sei er noch so bescheiden?

Bin Gespannt!

Grüße in die Runde vom
Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
...Dazu eine Diskussion haarscharf am Rande (und teilweise drüber) des gepflegten Umgangs miteinander, gefühlte 1000 Meinungen und keinerlei Ergebnis. Gut, ein greifbares Ergebnis war auf die völlig allgemein gehaltene Fragestellung wahrscheinlich auch nicht das Ziel.

Studierst Du gerade Soziologie oder so was und schreibst Deine Thesis über zeitgemäße Kommunikation?...
Das wären wohl eher solche Threads wie zuletzt vom Entdecker der Weltformel.
Aber bei solchen Leuten weiß man es nie, ob sie es womöglich doch ernst meinen.
 
Es kommt (auch in diesem Forum) darauf an, was zu welchem Preis angeboten wird.
High-end Material, das in dieser Qualität heutzutage nicht mehr hergestellt wird, ist sofort verkauft, sofern der Preis fair ist.
Aktuelles Beispiel: Pentax 75 SDHF für 350 EUR, wurde gestern innerhalb von Stunden verkauft.
Auch ich habe hier nicht mehr hergestellte high-end Orthos innerhalb von Stunden verkauft.
Mein "Rekord" war ein Pentax XO 5mm zu einem fairen Preis, bei dem die PayPal-Zahlung 9min. nach Schaltung der Anzeige einging :).
Bei der auch noch neu verfügbaren "China-Masse" sieht der Gebrauchtmarkt allerdings düster aus...
 
Es kommt (auch in diesem Forum) darauf an, was zu welchem Preis angeboten wird.
High-end Material, das in dieser Qualität heutzutage nicht mehr hergestellt wird, ist sofort verkauft, sofern der Preis fair ist.
Aktuelles Beispiel: Pentax 75 SDHF für 350 EUR, wurde gestern innerhalb von Stunden verkauft.
Auch ich habe hier nicht mehr hergestellte high-end Orthos innerhalb von Stunden verkauft.
Mein "Rekord" war ein Pentax XO 5mm zu einem fairen Preis, bei dem die PayPal-Zahlung 9min. nach Schaltung der Anzeige einging :).
Bei der auch noch neu verfügbaren "China-Masse" sieht der Gebrauchtmarkt allerdings düster aus...
Der Pentax ist aber nicht für 350€ weggegangen...wo wir wieder bei Angebot und Nachfrage sind ;)
Der Verkäufer hat aufgrund der vielen Anfragen - was ja kein Wunder bei dem Preis ist - den Preis schnell auf über 550€ nach oben korrigiert
 
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