makro_
Aktives Mitglied
Hallo allerseits,
gestern hab ich das erste mal mit meinem Celestron C6 und dem ZWO OAG mit einer ASI120mm mini als Guidekamera Fotos gemacht. Zumindest hab ich es versucht.
Ich weiss, für den Anfang etwas zu ambitioniert, da hätte ich mit weniger Brennweite anfangen können... Nur gibt es in der Richtung, in der ich den Nachthimmel sehe, zur Zeit nur kleine bzw. weiter entfernte Objekte, daher die hohe Brennweite (1500mm).
Die ASI120mm war bei Tag schon gut eingestellt, Focus hat auch in der Nacht gepasst, was man an dem einen oder anderen Stern, den ich mühsam per Handsteuerung finden musste, gut erkennen konnte. Zwar verwende ich keinen Reducer, aber PHD2 konnte gut mit den Test-"Kometen" mithalten. Nun hatte ich bei meinem eigentlichen Ziel (M3) aber nur mehr Rauschen in PHD2, egal ob mit oder ohne Binning, Darks, Gain 0 bis 100... Einfach nichts zu machen. Da meine Montierung aber gut trackt und immer ziemlich gut eingenordet ist (weil sie draussen bleibt), habe ich dann eine Reihe 10 Sekunden-Belichtungen angefertigt, um wenigstens ein halbwegs verwertbares Resultat in dieser Nacht zu erhalten.
Dann hab ich mal die Kalibrierung zurückgesetzt, da "flogen" hin und wieder ein paar Sterne vorbei, aber viel zu schnell, um mit 3 Sekunden Belichtungszeit was brauchbares für PHD2 einzufangen.
Nach einer kurzen Recherche hab ich erfahren, dass viele User sich mit der 120mm herumplagen, wenn es um hohe Brennweiten, vor allem bei den Schmidt-Cassegrains, geht.
Daher möchte ich die Guidecam wechseln. Preis/Leistungs-mässig fielen mir die IMX178 Varianten diverser Hersteller auf, die auch von SC Benutzern mit OAG vereinzelt empfohlen wurden, da Empfindlichkeit und Sensorgrösse, Auflösung recht gut dafür geeignet sind, der Bonus als Planetenkamera mit 6MP ist natürlich auch nicht schlecht.
Die Mono-Version des Sensors ist ca. doppelt so empfindlich wie die Farb-Version.
An eure (hoffentlich zahlreichen) Erfahrungen mit diesem Chip angelehnt, meine Frage:
Wäre es ein großer Nachteil beim Guiding hier die Farb-Variante zu kaufen? Ich fotografiere durchwegs OSC, teilweise mit Dual-NB Filtern, also würde ich bei Planeten- und Mondfotografie dann wohl eher von dem 178C Modell profitieren, weil ich ja keine RGB und NB Filter besitze. So wie ich das verstanden habe, ist jede Guidingcam mit größerem Sensor und höherer Empfindlichkeit (und geringerem Rauschen) der ASI120mm haushoch überlegen, wenn es um Off Axis Guiding geht.
Was meint ihr?
Danke und CS,
makro
gestern hab ich das erste mal mit meinem Celestron C6 und dem ZWO OAG mit einer ASI120mm mini als Guidekamera Fotos gemacht. Zumindest hab ich es versucht.
Ich weiss, für den Anfang etwas zu ambitioniert, da hätte ich mit weniger Brennweite anfangen können... Nur gibt es in der Richtung, in der ich den Nachthimmel sehe, zur Zeit nur kleine bzw. weiter entfernte Objekte, daher die hohe Brennweite (1500mm).
Die ASI120mm war bei Tag schon gut eingestellt, Focus hat auch in der Nacht gepasst, was man an dem einen oder anderen Stern, den ich mühsam per Handsteuerung finden musste, gut erkennen konnte. Zwar verwende ich keinen Reducer, aber PHD2 konnte gut mit den Test-"Kometen" mithalten. Nun hatte ich bei meinem eigentlichen Ziel (M3) aber nur mehr Rauschen in PHD2, egal ob mit oder ohne Binning, Darks, Gain 0 bis 100... Einfach nichts zu machen. Da meine Montierung aber gut trackt und immer ziemlich gut eingenordet ist (weil sie draussen bleibt), habe ich dann eine Reihe 10 Sekunden-Belichtungen angefertigt, um wenigstens ein halbwegs verwertbares Resultat in dieser Nacht zu erhalten.
Dann hab ich mal die Kalibrierung zurückgesetzt, da "flogen" hin und wieder ein paar Sterne vorbei, aber viel zu schnell, um mit 3 Sekunden Belichtungszeit was brauchbares für PHD2 einzufangen.
Nach einer kurzen Recherche hab ich erfahren, dass viele User sich mit der 120mm herumplagen, wenn es um hohe Brennweiten, vor allem bei den Schmidt-Cassegrains, geht.
Daher möchte ich die Guidecam wechseln. Preis/Leistungs-mässig fielen mir die IMX178 Varianten diverser Hersteller auf, die auch von SC Benutzern mit OAG vereinzelt empfohlen wurden, da Empfindlichkeit und Sensorgrösse, Auflösung recht gut dafür geeignet sind, der Bonus als Planetenkamera mit 6MP ist natürlich auch nicht schlecht.
Die Mono-Version des Sensors ist ca. doppelt so empfindlich wie die Farb-Version.
An eure (hoffentlich zahlreichen) Erfahrungen mit diesem Chip angelehnt, meine Frage:
Wäre es ein großer Nachteil beim Guiding hier die Farb-Variante zu kaufen? Ich fotografiere durchwegs OSC, teilweise mit Dual-NB Filtern, also würde ich bei Planeten- und Mondfotografie dann wohl eher von dem 178C Modell profitieren, weil ich ja keine RGB und NB Filter besitze. So wie ich das verstanden habe, ist jede Guidingcam mit größerem Sensor und höherer Empfindlichkeit (und geringerem Rauschen) der ASI120mm haushoch überlegen, wenn es um Off Axis Guiding geht.
Was meint ihr?
Danke und CS,
makro