Umstieg von 16" auf 12" vertretbar?

Das was du schreibst ist ja nachvollziehbar, jedoch nur im Kontext von gleicher Öffnung, Brennweite und optischer Qualität, dieser Hinweis wird ja gerne vergessen bei solchen Diskussionen.
Hallo Uwe,

kurioserweise versuche ich seit X-Beiträgen darauf aufmerksam zu machen, aber leider werde ich nicht erhört!

Ich halte es daher abschließend mit den Erkenntnissen eines bekannten Forenmitgliedes...

"Bei meinen Vergleichen zwischen sehr guten Newtons und Apochromaten ist mir immer wieder eines Aufgefallen, nämlich das die Newtons oft mehr zeigten auf Grund der größeren Öffnung, doch das die Apochromaten dafür das Ästhetischere Bild hatten.
Dies zeigte sich, an einem tief schwarzen Himmel und an knalligeren Farben.
Gerade die Farbenpracht des APOs machte es zum Teil möglich Details deutlicher wahrzunehmen wie in einem Spiegel.
So hatte ich im Spiegel oft mühe den GRF auf Jupiter auszumachen wärend er im APO als lachsrosa Fleck deutlich von den Bändern zu unterscheiden war.
Dies nur so als Beispiel!
Also trotz der Farbreinheit eines Spiegelsystems ist es diesem nicht möglich die Farben so knallig wieder zu geben wie beim APO.

Deshalb war ich lange der Meinung, das ein sehr gutes Spiegelteleskop mir auf grund der größeren Öffnung mehr Details auflöst und wenn die Obstruktion gering gehalten ist, dieses auch einen APO mäsigen Kontrast hat, doch bringt es nicht das Ästhetische Bild des APOs."

In diesem Sinne,

Andreas
 
kurioserweise versuche ich seit X-Beiträgen darauf aufmerksam zu machen, aber leider werde ich nicht erhört!

Hallo Andreas,

nun ja, ich würde in so einem Fall schon versuchen, meine eigenen Theorien auf Plausibilität zu überprüfen. Vielleicht hat ja die Physik doch nicht so unrecht… ;)

Im Übrigen haben wir uns ziemlich weit von der Ausgangsfrage „Umstieg von 16“ auf 12“ vertretbar?“ entfernt. Darauf wurde auch zurecht weiter oben bereits hingewiesen.

Viele Grüße
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas,
gute Beschreibung, das könnte auch von mir sein?

Was mir persönlich als Bino-Beobachter bei den APOs fehlt ist Öffnung und da läuft die Sache schnell aus dem Ruder, Preislich und von den Dimensionen her.
Und seit ich auf CN die Beiträge über größere APOs und deren Auskühlproblematik gelesen habe, wäre für mich selbst wenn ich das Geld hätte, ein 12-16" APO gar kein erstrebenswertes Ziel mehr, da so große APOs gar nicht mehr auskühlen und man das auch nicht wie bei einem Spiegel wesentlich beschleunigen oder steuern kann.

Wenn die Qualität stimmt und man mit dem jeweiligen Teleskop umgehen kann und weiß auf was es ankommt, sind andere Teleskoptypen vielleicht 10% schlechter in der Kontrastwiedergabe als ein echter APO.
Das kann man zwar im Direktvergleich sehen, doch ist das Bild dadurch im Spiegel nicht signifikant schlechter, dass Spiegelteleskope bei vielen Vergleichen deutlich schlechter abschneiden hat andere Ursachen als Obstruktion oder der Bildwiedergabe durch Reflexion.
Was man aber auch sehen kann ist Öffnung, weil Öffnung ist Auflösung, Vergrößerung, mehr Licht und dadurch auch eine bessere Farbdifferenzierung bei hohen Vergrößerungen.

So gesehen muss vielleicht jeder für sich selbst entscheiden was er wie beobachten möchte?!
Ein kleines Bild, welches vielleicht schnell dunkel wird dafür aber perfekt ist, oder ein vielleicht nicht ganz so perfektes Bild, dafür aber hell, groß und mit vielen Details?
LG

PS: niemandanders ist wohl in Urlaub, oder seine Fragestellung interessiert ihn nicht mehr, jedenfalls glänzt er mit Abwesenheit.
 
Hallo Andreas,
gute Beschreibung, das könnte auch von mir sein?
Könnte sein... ;)

Hallo Uwe,

Was mir persönlich als Bino-Beobachter bei den APOs fehlt ist Öffnung und da läuft die Sache schnell aus dem Ruder, Preislich und von den Dimensionen her.
Und seit ich auf CN die Beiträge über größere APOs und deren Auskühlproblematik gelesen habe, wäre für mich selbst wenn ich das Geld hätte, ein 12-16" APO gar kein erstrebenswertes Ziel mehr, da so große APOs gar nicht mehr auskühlen und man das auch nicht wie bei einem Spiegel wesentlich beschleunigen oder steuern kann.

Ich hätte auch keine Lust auf so ein riesigen APO, nicht umsonst kann ich ja noch den 18er Dob. verwenden, mal ganz davon abgesehen das wir uns bei einem 12-16" APO in astronomischen Preislagen befinden.

Wenn die Qualität stimmt und man mit dem jeweiligen Teleskop umgehen kann und weiß auf was es ankommt, sind andere Teleskoptypen vielleicht 10% schlechter in der Kontrastwiedergabe als ein echter APO.

Ich habe jetzt auch nicht gesagt das ein APO um Welten besser ist, meistens sind es doch eh graduelle Unterschiede in den Abbildungen, eine Prozentzahl könnte ich so gar nicht genau benennen.

So gesehen muss vielleicht jeder für sich selbst entscheiden was er wie beobachten möchte?!
Ein kleines Bild, welches vielleicht schnell dunkel wird dafür aber perfekt ist, oder ein vielleicht nicht ganz so perfektes Bild, dafür aber hell, groß und mit vielen Details?
Gutes Schlusswort, so würde ich es auch zusammenfassen.

PS: niemandanders ist wohl in Urlaub, oder seine Fragestellung interessiert ihn nicht mehr, jedenfalls glänzt er mit Abwesenheit.

Vielleicht haben wir ihn auch mit dieser OT- Diskussion vergrault, ich für meinen Teil bin jedenfalls fertig mit Linse vs. Spiegel.

Andreas
 
Hallo,
ein klein wenig Senf von meiner Wenigkeit: habe seit 1998 einen 12,5" Dobson von Starfinder Meade und beobachte "speziell V. St." Er bringt bei gutem Wetter bei 304fach eindeutig unter 15mag. Habe noch nie den Gedanken gehabt, ihn mit einem gleich großen Apo zu vergleichen.

Gruß Günther
 
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