Hilfe, Teleskop für blutigen Anfänger

Romyyy

Neues Mitglied
Hallo Zusammen,
Ich brauche bitte eure Hilfe.
Ich möchte meinem Mann ein Teleskop schenken. Er hatte schon mal vor langer Zeit ein "profiteil" und wünscht sich wieder eines.
Es muss keine technischen Dinge besitzen. Oder Fotos machen.
Allerdings sollte es ohne Strom funktionieren.
Wir wollen den Mond, Planeten und Sterne sehen. Ich weiß, dass Sterne die Sache schwerer machen.
Es sollte auch nicht zu schwer zum transportieren sein. Also in den Kofferraum soll es gehen.
Ich würde mir eine Zusammenstellung oder einen link zu einem Gesamtpaket wünschen.
Und bitte bitte keine Fachausdrücke, ich kenne mich da wirklich null aus.
Budget, so günstig wie möglich, so teuer wie nötig.
Vielen vielen Dank im voraus. Ich hoffe wirklich, dass mir jemand helfen kann. Es ist ein Herzenswunsch von ihm und ich möchte keinen Schrott kaufen.
 
Nene, er kannte sich damit auch nicht richtig aus. Also die Einstellungen hat er wohl nie richtig ausprobiert.
Wenn ich jetzt so überlege, wäre fotos machen doch ganz cool. Aber das wird dann wahrscheinlich zu komplex
 
Hallo Romy,

Wir wollen den Mond, Planeten und Sterne sehen.
Budget, so günstig wie möglich, so teuer wie nötig.
Läuft für mich auf einen 8" oder 10" Dobson hinaus.

Einfach Rockerbox hinstellen, Tubus einhängen und loslegen.

Er hatte schon mal vor langer Zeit ein "profiteil
Wäre aber trotzdem hilfreich zu wissen, welches Teleskop er hatte.
Nene, er kannte sich damit auch nicht richtig aus. Also die Einstellungen hat er wohl nie richtig ausprobiert.
Ob das dann nicht doch nur ein günstiger Wackeldackel auf schwacher Montierung war ?

Wenn ich jetzt so überlege, wäre fotos machen doch ganz cool. Aber das wird dann wahrscheinlich zu komplex
Planeten / Mond geht noch relativ einfach. Vielleicht auch erst einmal nur mit dem Handy durch´s Okular.
Wenn´s dann mehr werden soll müsste eine EQ-Plattform und eine kleine Astrokamera zugelegt werden.
Plattform kann man nach Anleitung im Internet auch selber bauen aber das hat ja noch Zeit.

Gruß,
Holger
 
Hallo Romy,

vorweg: das gibt es so nicht.

Daher mal drei Vorschläge:

nicht zu schwer
in den Kofferraum
fotos machen doch ganz cool

Sehr flexibel. Arbeite selbst damit. Schnelle Ergebnisse .... oder mit der Zeit immer bessere. Betrachtet wird auf dem Display des Handys. Schwachpunkt: Planeten. Stärke: Galaxien, Nebel, Sonne, Mond




Leicht, flexibel, schnell aufgebaut. Keine Ausrichtung, alles von Hand.
Kenntnis am Himmel nötig, da keine Hilfsmittel zum Aufsuchen von Objekten an Bord.
Schwäche: Fotografieren von lichtschwachen Objekten.



Als drittes noch ein kleiner Allrounder, den ich wegen des StarsenseExplorers in Erwägung ziehen würde.


Für die Größe der Optik sehr kompakt. Geeignet für Planeten. Mit dem Starsense und einem Handy lassen sich Objekte sicher und einfach auffinden. Arbeite selbst auch damit.
Problem auch hier: langbelichtete Fotos.

So - das wären meine Überlegungen nach der Maxime: einfach zu bedienen.
Links alle zu Astroshop da dort die Geräte gut beschrieben werden, und jeweils Bewertungen von Anwendern dabei sind.

Gute Entscheidung
Thomas
 
Halo Romyyy,

kein Strom, keine Fotos.
Das klingt für mich am ehesten nach einem Dobson-Teleskop, das hat in diesem Bereich das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die gibt es auch zusammenschiebbar (Flextube-Dobson), dann passen sie problemlos in die meisten Kofferräume.

Ich hab hier mal alles zusammengefasst, was man meiner Ansicht nach vor dem Kauf des ersten (visuellen) Teleskops wissen sollte. Lies dir das doch mal durch, vielleicht hilft es weiter: Astronomiekurse - Mein erstes (visuelles) Teleskop
Da sind auch Links zu Teleskopen dabei, die ich für den Einstieg gut finde.

Viele Grüße, Mario
 
Hallo @Romyyy ,

Nicht böse gemeint, aber deine Angaben sind sehr ungenau und helfen nicht viel bei den Empfehlungen.
Da wird von "Profiteil" gesprochen, mit dem er sich nicht auskannte, hat sich nicht in die Einstellungen eingearbeitet. Budget so günstig wie möglich. Gerade diese Aussage ist extrem relativ. Dem einen machen 3000€ nix aus, dem anderen tun 500€ schon weh. Wie hoch sollte das Budget liegen? Darauf kann man bei Empfehlungen aufbauen.
Sorry jetzt für meine Aussage: Wenn jemand ohne Kenntnisse, gerade in der Teleskopwelt, jemand anderem ein Geschenk machen will, gehts meist in die Hose, weil vielmals die Wünsche und Vorstellungen anders sind.
Wenn jetzt auch noch Astrofotografie dazu kommt, wirds richtig heftig, speziell und teuer.

Meine Empfehlungen wäre: Mach ein Geldgeschenk, Gutschein für Astronomie etc. Dein Mann kann sich dann selbst in die Materie reinfuchsen, Gerätschaft zusammen stellen, aufbauen, eventuell ausbauen usw.
Wenn es dennoch schief geht, hast nicht Du die Schwarze Peter Karte und kannst nicht verantwortlich gemacht werden. ;)
 
Danke auf jedenfall für die vielen Antworten. Also 500 find ich vollkommen in Ordnung. Ich habe tatsächlich mit 1000 gerechnet bzw mehr.
Er ist auch nicht in der Materie drin und kennt sich null aus. Er wollte nur kein Spielzeug mit dem man den Mond sehen kann, sodern eben auch Sterne sehen können. Ich denke auch nicht, dass er da jemals was ausbauen wird. Es ist eher so eine Spielerei für ab und an.
Ein paar Vorschläge haben mir schon sehr gut gefallen. Ich muss mich da noch etwas einlesen aber 8" dobson hört sich nicht schlecht an.
Er würde nie sein Geld für sich selbst in so etwas teures investieren. Er wird auch nicht jeden Abend das nutzen wollen. Aber bei Sternenklarem nachthimmel sagt er eben öfters, dass ein teleskob jetzt richtig cool wäre.
 
Hallo @Romyyy,
hallo zusammen,

stimme da Klaus @Heliklaus zu.

Ohne genaue Angaben ist da schwer zu empfehlen.
Wenn überhaupt, würde ich auch, wie Holger @komposer, zum Dobson raten.

Er wird auch nicht jeden Abend das nutzen wollen.
funktioniert so oder so nicht jeden Abend. Beobachten mit Teleskop ist halt eine draußen Angelegenheit.

Aber bei Sternenklarem nachthimmel sagt er eben öfters, dass ein teleskob jetzt richtig cool wäre.
tja, ob da nicht falsche Vorstellungen im Kopf rum schwirren.
Ein Stern bleiben einfach ein kleiner, leuchtender Punkte. Da kann man vergrößern wie man lustig ist. Das bleibt ein Punkt.
Habe da so die Befürchtung, dass man da fehl geleitet ist durch die netten, bunten Bilder die man sich all über all anschauen kann. Halt aus den Medien kennt.
Da vielleicht mal informieren, was so mit gelegentlicher Beobachtung möglich ist. Auch darüber informieren was man so erwarten kann was man im rein visuellen Bereich zu "sehen" bekommt. Also mit Teleskop und Okular.
 
Genau so ist es.
Da helfen schon eher Live Videos auf Youtube oder Zeichnungen.

Vor allem bei Deepsky Objekten ist der Unterschied zwischen Fotos und Liveanblick enorm.
Meist ist das nur ein milchiger Fleck und man freut sich mehr über das selber Auffinden als über den Anblick.:D

Etwas besser finde ich da Kugelsternhaufen aber richtig spektakulär wird es erst durch Langzeitbelichtungen.
Dafür braucht es nicht einmal ein so großes Teleskop.

Mond & Planeten finde ich da viel interessanter.
Mond: Die vielen feinen Krater, verschiedener Lichteinfall lässt die Krater am Rand immer wieder anders aussehen.
Planeten: z.B. Jupiter mit zahlreichen Details: Bänder / große rote Fleck, Mondereignisse usw...

Es wäre hilfreich zu wissen was euch da wichtiger ist.

1) Eher Planeten / Mond visuell beobachten und auch mal ein Schnappschuss: 8-10" Dobson
zusätzlich nur visuell Deepsky geht damit auch sehr gut, aber mit realistischer Erwartungshaltung !!!
Mit EQ Plattform ginge auch damit etwas Deepsky Fotografie.

2) Eher Astrofotografie von Deepsky Objekten
Dann genügt ein kleines Teleskop oder ein Objektiv mit Kamera und eine stabilen Montierung mit Nachführung.

Gruß,
Holger
 
Hallo Romy,

wenn es tatsächlich so ist, dass sich Dein Mann mit der Hobbyastronomie nur oberflächlich auseinandersetzen will, würde ich - wie weiter oben bereits vorgeschlagen - auch eher zum Seestar S50 raten.

Das liefert ihm in kurzer Zeit farbige Fotos, ist schnell aufgebaut und bietet eine breite Palette an Objekten, die am Handy „beobachtet“ werden können.

Bei mir entsteht nämlich der Eindruck, dass das visuelle Erlebnis ggf. eher ernüchternd sein könnte, wenn falsche Erwartungen da sind.


Viel Glück & CS
Johannes
 
Danke auf jedenfall für die vielen Antworten. Also 500 find ich vollkommen in Ordnung. Ich habe tatsächlich mit 1000 gerechnet bzw mehr.
Er ist auch nicht in der Materie drin und kennt sich null aus. Er wollte nur kein Spielzeug mit dem man den Mond sehen kann, sodern eben auch Sterne sehen können. Ich denke auch nicht, dass er da jemals was ausbauen wird. Es ist eher so eine Spielerei für ab und an.
Ein paar Vorschläge haben mir schon sehr gut gefallen. Ich muss mich da noch etwas einlesen aber 8" dobson hört sich nicht schlecht an.
Er würde nie sein Geld für sich selbst in so etwas teures investieren. Er wird auch nicht jeden Abend das nutzen wollen. Aber bei Sternenklarem nachthimmel sagt er eben öfters, dass ein teleskob jetzt richtig cool wäre.
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass Dein Mann mit dieser Einstellung Fotos machen will. Bitte das wieder vergessen. Das Seestar ist dann auf keinen Fall das richtige Gerät. Wenn es um ein sporadisches Spielzeug gehen soll, das hauptsächlich am Mond und Planeten Anwendung finden soll, würde ich auch einen Dobson empfehlen. Die Größe würde ich vom Platz bei Euch zuhause abhängig machen. Ein kleiner Tischdobson macht sicher auch schon Spaß an den genannten Objekten des Sonnensystems. Die kosten auch nur sehr wenig und wenn dein Mann dann wirklich Blut leckt, kann er ja entscheiden, wie er „aufrüstet“. Im Moment klingt das zu unkonkret, da würde ich nicht viel Geld in die Hand nehmen. Die hellsten Deep Sky Objekte, wie der Orion Nebel, sind damit auch schon möglich, aber nicht in Farbe. Das geht auch mit größerem Gerät nicht. Dafür braucht man eine Kamera.

Sowas hier meine ich: Skywatcher Dobson Teleskop N 130/650 Heritage FlexTube DOB

LG Olaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Und....falls Ihr öfters in der Natur draussen seid könnte auch ein gutes Fernglas eine Empfehlung sein.
Nicht zu groß - zb 8 x40 .. ist immer dabei und zu allem möglichen sonst noch zu gebrauchen.
Astronomische Laien unterschätzen meist die Leistung von Ferngläsern.
Man sieht bereits Mondkrater, Jupiter als kleines Scheibchen mit den vier hellsten Monden,
Venus in Erdnähe als Sichel, und im Sternenhimmel viele Sternhaufen und den einen oder anderen Nebel wie zb. Orionnebel.
500 Eure sind für ein solches Fernglas ein guter Preis.
Man lernt auch schnell die Orientierung am Himmel falls dann doch noch ein Teleskop gewünscht wird.
Auch ein Besuch einer Volkssternwarte ist eine Empfehlung.
Am 19. Oktober ist Astronomietag wo viele Sternwarten Führungen machen und man eine Vorstellung bekommt was man mit unterschiedllichem Gerät so sieht.
Es entwickelt sich auch schon mal ein Plausch über Detailfragen....
Felix
 
Professionell für Geldsäcke mit zwei linken Händen ist ein Apo,
Wenn man technisch mit der Justage eines Newton klar kommt wäre es ein Gitterrohrdobson...
Visuell brauchen die Meisten alle paar Jahr mehr Öffnung das wäre zwangsläufig Gitterrohrdobson.

Selbst ein Gopro Kamera kann schöne animationen und Strichspuraufnahmen so beim Gucken nebenbei machen.
Ja auch ein Seestar...Man sollte das so haben das die Fotos ohne zutun nebenbei entstehen.

Gruß Frank
 
Es muss keine technischen Dinge besitzen. Oder Fotos machen.
Allerdings sollte es ohne Strom funktionieren.

Wenn ich jetzt so überlege, wäre fotos machen doch ganz cool.
Hallo Romyyy,
da entsteht natürlich ein Widerspruch. Wollt Ihr selbst Beobachten und euch direkt mit der Natur und dem Nachthimmel auseinandersetzen?
Oder doch lieber Sofa- bzw. Schreibtischastronomie betreiben?
LG
 
Hallo @Romyyy
Hallo zusammen,

ja so ein 8-10 Zoll Dobson ist der ungeschlagene Preis-Leistungs-Sierger! Da bekommt man richtig viel Teleskop für sein Geld, wenn man da mal auf Kleinanzeigen schaut gehen die bei ca. 300€ los, je nach Ausstattung und Zubehör.
Was hier aber noch nicht erwähnt wurde sind die "Nachteile" bzw. begleitet Umstände eines solchen Teleskops. Und ja ich weiß wovon ich spreche. Und ja der Dobson war für mich damals der "Durchbruch" in der visuellen Astronomie.

1. Transport/Aufbewahrung
Ein Dobson besteht aus 2 Teilen Tubus und Rockerbox. Der Tubus ist ca. 1,2m Länge, hat ein Durchmesser von ca. 25cm und wiegt ca. 10kg. Die Rockerbox hat einen Durchmesser von ca. 60cm, ist ca. 50cm hoch und wiegt ca. 15kg.
Wenn man dass 100m weit vom Aufbewahrungsort zum Auto/Beobachtungsort tragen muss hat man da nach dem 10x keine Lust mehr dazu. Oder wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohn und es vom 3. Stock durch ein enges Treppen Haus nach unten Tragen muss, macht das auch keinen Spaß.
Das ganze muss man auch irgendwo lagern können, es sind zwei relativ große Teile und der Lager Ort darf nicht feucht sein da sonst die Rockerbox anfängt zu gammeln, die ist aus Spanplatte.

2. Justage
Der Tubus eines Dobson ist ja ein Newton Teleskop und bei dem müssen die Spielgeld zueinander justiert werden oder zumindest überprüft werden ob die Justage noch stimmt. Dafür gibt es verschiedene Hilfsmittel Justierlaser, Cheshire Okular, Concenter Okular. Am einfachsten geht es mit dem Justierlaser, aber auch der Justierlaser sollte am Anfang überprüft werden ob er denn wirklich geradeaus zeigt und nicht um die Kurve. Meiner lag damals auf 5m 50cm daneben.

3. Thermisches verhalten
Es gibt das Tubusseeing, die Grenzsicht über dem Hauptspiegel und die Temperatur Anpassung vom Hauptspiegel. Um diese drei Thermischen Bedingungen sollte man wissen wie sie sich verhalten und was man dagegen tun kann. Sonst kann es schnell passieren, dasa man das Objekt nicht richtig scharf stellen kann.

Nicht falsch verstehen ich bin nicht gegen einen Dobson, ich bin nur der Meinung das man wissen sollte was man sich da für ein Teleskop ins Haus holt.

In meinem Bekanntenkreis habe ich 3 Teleskope vermittelt und alle waren Linsen Teleskope um die 80mm Öffnung.

Der Vorteil solch kleiner Teleskope ist, dass sie sich viel leichter transportieren lassen, viel weniger Platz bei der Lagerung einnehmen, sie nicht justiert werden müssen bzw. überprüft werden muss, keine großen thermischen Probleme haben.

Der Nachteil ist, dass ein 80mm Teleskop weniger Details zeigt als ein großer Dobson. Aber ein Einsteiger ist selbst mit dem was ein 80mm Teleskop zeig schon schwer beeindruckt.
Ich habe diesen Sommer einem 13 und 15 jährigen das erste mal Saturn in meinem 100mm Teleskop gezeigt, die waren völlig aus dem Häuschen.
Der größte Nachteil eines solchen Linsen Teleskops ist der Preis. Sie kosten einfach um einiges mehr als ein Dobson, da sollte man gebraucht mit ca. 800€ rechnen.

Man muss halt selber abwägen was einem wichtig ist, ein günstiges Teleskop mit dem ich mich beschäftigte um die "Probleme/Nachteile" in den Griff zubekommen oder mehr Geld ausgeben und einfacher beobachten zu können mit "weniger Details"

Hier noch ein Beispiel zu einem kleinen Linsen Teleskop in neu und gebraucht




Gruß und CS
Thomas
 
Hallo

Ja so ein Dobson fordert etwas vom Beobacher,
Hoffheim hat zb schönen 12" Gitterohrdobson, das löst das Transportproblem, macht aber etwas mehr Arbeit beim aufstellen,
Man kann eben nicht alles haben.
Das Problem sind wohl die Spanplatten die keine Feuchtigkeit vertragen. Sonst belegt die Rockerbox eben den halben Kofferraum und der Newton die Rückbank, wohl dem der den Platz nicht anders benötigt.
Das ist aber auch 8facher Preis?
Anfänger und Profigerät klingt für mich irgendwie nach gerade Führerschein gemacht aber SLK wollen.

Schlepp ihn auf ein Teleskoptreffen, dann wirst du sehen was ihn interessiert?

Gruß Frank
 
Hallo,
kurze Frage: wie sieht es aus mit Kenntnissen wo was steht? z. B M 13 im Herkules, Andromedanebel, abends kommen jetzt im Osten die Plejaden zum Vorschein usw.
Gut finde ich das Büchlein "Welcher Stern ist das". In den neueren sind die Abbildungen nicht mehr so schön wie in älteren Jahrgängen (Würde sogar 1 Expl. verschenken, mit Datum von 1986) Die Sterne verändern sich nicht, nur die Planeten bleiben außen vor. Da hilft dann ein astronom. Jahrbuch "Kosmos".
Eins von den Expl. "Welcher Stern ist das" schenkte ich mal einem Kind zum Geburtstag -ins europ. Ausland-.

Gruß
Günther
 
Ja, Transport, Gewicht, Größe ist immer so ein Thema wo man nie weiß wo die Grenzen des Anfängers liegen.
Anzunehmen ist auch immer das der Anfänger sich mit solchen Dingen auch noch gar nicht beschäftigt hat bzw. weiß was da auf ihn zukommt.

Kommerzielle Lösungen von Seiten der Händler sind zu diesem Thema auch eher rar, sieht man einmal von High End Lösungen wie Carbon Tubus und dünne Hauptspiegel ab.

Ich persönlich beobachte 95% von zu Hause aus und habe alles in Eigenregie auf Rollbretter und Stativrollengestelle gesetzt.
Von daher spielt das Gewicht und die Größe kaum eine Rolle für mich.
Jedoch alles ATM!

Allerdings sehe ich jetzt in einem 8" Standard Dobson auch keine große Herausforderung, dessen Größe und Gewicht der Einzelteile ist ja mit gängigen Haushaltsgegenständen vergleichbar.

Im Vergleich, ein Dreibein Stativ nimmt flächenmäßig mehr Platz weg wie eine Rockerbox und wenn man das jedes mal aufbauen muss ist das auch nervig.
Von der Sperrigkeit ist ein Stativ wesentlich unhandlicher da man immer drauf achtet muss dass man nicht anstößt oder die Aufsetzpunke treffen muss.
Gewichtsmäßig kann das schnell auf das gleiche hinauslaufen nur das man beim Dobson zweimal laufen muss.
Wenn man je nach Montierung und Öffnung noch mit Gegengewichten herum hantieren muss ist der Nachteil eher beim Stativ zu suchen.

Bleibt das Wesentliche die Öffnung und da bietet ein 8" Newton wesentlich mehr Seheerlebnis als ein 3" Refraktor.
LG
 
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